Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 8 (1934-1935)
- Issue
- Heft 477 (23.8.1935)
- Date
- 1935-08-23
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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23. ’Aup'ir-t 1033 DIE STIMME Seite 5 77 — gHBfaWH—■minwte Die Internationale Frauenliga Die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit, deren Hauptbüro in Genf isf, vcröiVentliclit einen Aufruf „an die Nicht Juden Europas“, der sich gegen das Schweigen des „zivilisierten“ Europas angesichts der Verfolgungen von Juden, Katholiken, Protestanten, Kommunisten, Sozialisten, Pazifisten und Demokraten tu Deutschland wendet. „Im Herzen Europas“, heißt es in dem Aufruf, „werden Pogrome aufgeführt und das /zivilisierte* Europa schweigt. Streicher, der Herausgeber des ,Stürmer*, erhält von Hitler Ehrenauszeichnungen und das /zivilisierte* Europa schweigt. Das /zivilisierte* Europa schweigt, weil es Mittäter ist. Es ist Mittäter, weil es durch Anleihen und bedeutende Kredite, durch Lieferung von W a r e n und Rohstoffe ii zu den Rüstungen und zur Stärkung des Kriegsputentials Deutschlands beiträgt und so das dort herrschende Terrorregime befestigt und stabilisiert. Das /zivilisierte* Europa ist Mittäter, wenn es, um die heutigen Beherrscher Deutschlands zur Rückkehr in den Völkerbund und in die Abrüstungskonferenz zu bewegen, einen Schleier über ihre Verbrechen breitet und sie toleriert... Wir appellieren an alle, die in Europa noch fähig sind, das Leid der Leidenden zu teilen und denen die Entrüstung und der Schrecken angesichts der Verfolgung hilfloser Opfer ke'ne Ruhe läßt, an alle, die noch nicht vollkommen untätig, geistig taubstumm geworden und die ihre innerliche Unabhängigkeit und Unbestechlichkeit bewahrt haben. Wir appellieren an alle, die darauf bedacht sind, ihre Heimatländer vor einem derartigen Schreckensregiine zu schützen, und machen sie darauf aufmerksam, daß nicht nur der äußere Frieden, sondern auch Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit unteilbar sind. Alle, die noch Mut und die nötige Freiheit besitzen, mögen zusammen mit uns ihre Stimmen erheben, um öffentlich alle offenen oder versteckten Pogrome und die schreckliche Schmach, mit der Hitler das zivilisierte Europa bedeckt, zu verurteilen. Mögen sie den Opfern dieser Pogrome zu Hilfe kommen und sich weigern, durch Schweigen zu Mittätern dieses Verbrechens gegen die Zivilisation und Menschheit zu werden.“ Bei Verdauungsstörungen, Magenverstimmungen, Sodbrennpn, Übelkeiten, Kopfschmerzen, Nervenreizungen schafft früh nüchtern ein Glas natürliches „Franz-Josef*- Bitterwasser schnell offenen Leib, gute Verdauung und geregelten Blutkreislauf. E Maßnahmen für den Nürnberger Parteitag Zu dein bevorstehenden Parteitag der NSDAP, in Nürnberg wurden eine ganze Reihe a n t i j ti d i s c h c r M a ß n a h m e n getroffen. So müssen alle jüdischen Geschäfte in Nürnberg während der Dauer des Parteitages geschlossen bleiben, um Käufen der Festteilnehmer in jüdischen Geschäften vorzubeugen. Die jüdischen Geschäftsinhaber sind verpflichtet, auf ihren Läden führende Inschriften anzubringen: ,,J ü d is e h e s G e s c h ä f t, w ii li r eiul der Dauer des Partei t a g c s g es c blosse n.“ Die Stadtverwaltung* von Nürnberg bereitet eine Verordnung vor, wo- Verwöhnte Strohwitwer speisen vorzüglich im RESTAURANT HOTEL STEFANIE U., (vorm. Taborstruüf* 12 Opurer) Telephon I? 40-5-57 uwahbi* AiiSRloliice Uniton-Montis S 1*00 IWmJ „ ClellilKol- „ S 2*20 howIo ii la Carlo, Speisen am Koal Schoner staubfreier Garten nach es in der Zeit vom 10. bis IC. Oktober cl on Juden verböte n ist, Uestaur a n t s, T h e a t e r, Kinos und alle ö f f en 11 i ohon U ntern e hm u n g e n d e r S t a d t zu besuche n. Im Hinblick auf die Massenbeteiligung am Parteitag haben die Juden nach Möglichkeit die Hauptstraßen zu meiden und „im eigensten Interesse“ die N c b o u s t r a ß o n z u b e n ii t z e n. Alle Vorgnüguugsetablissements, Restaurants usw. m ii s s o n mit der Aufschrift versehen sein;?2J u d o n ist DAS LIED EINER. WIEDER6EBOR.ENEN NATION * X l t JAH AE PAL'A'lTINA REGIE: B-A6ADATI«MUSIK-LEVANON*tlEDER:JHAR,USSl A-PEN undZEIRA'GESANö- H-K1PN1S undJ-GOLAND U R- UND AUE IN AUFFÜHRUNG: EIN AOA• F IIX-PORIELLANG* 1Q 'TEL. A IS O?b L/V\ IAA VERLEIH KARL PHIU Tf*-WIE N V«. der Eintritt v c r b o t e u!“ Die Juden 1 anstaltet werden. In der Straßenbahn und dürfen ihre Häuser zur Feier des Parteitages> bei anderen Verkehrsmitteln ist: während der nicht; beflaggen, ebenso dürfen tue an dem! Dauer des Parteitages den arischen Reiseuverschiedent liehen Festlichkeiten nicht teil-Iden den Juden gegenüber der Vorzug zu nehmen, die anläßlich des Parteitages vor-1 geben. Billige Bücher bei der Schwedenbrücke Buchhandlung Schneider N Co.. I.. Franz- Joscfs-Kai 7. Tel. 1? 22-0-15 M. Allicrton, Uirolü l.-i'lum. U:ot.. <8 r, —) s 1.05. Schalem Alecfcem, LU . Gi!'U hen TY’.vv.•- Jo Milchhümllors. Li im-ithai tl CS 7—1 «$ 1,70. Die jüdische H<’|iulii;k, N11\ i-11<■ 11. I’.i)-H (S 8.) S 3.15. . SUMhjicnjti, I>111 :i 11. L'-incnlutu I 1S 7.; S 1.70. Schalom Asch, Di .M 11 1. >. c. , Kom.ui; llottk c, fl 0, Di f h. Kom;ui; E i ü U 1;i 11 Ii r » s m;> r t yr i 11 tu. Knnui:<, Der 0 I r k t r i s 1; h >■ S, t. 11 h 1, Uom.in; C Ii ii 1 111 L ,■ >1 c 1 c r 0 h H ii c h k >• Ii r. Knm.in; D I 0 '/, .1 11 h >• r i u v r< 11 (J a . I. i 1 I i e n,!’oni:m. jf loi LoinciiL.iid mir S 2.S3. Max ßroil, Uciihciii, Fürs! der .Juden. Koman, Leinen (8 11.- -) S 2.85; — Dm Fnu>. n:irli der man sich hiit. Koiicm. Leinen U).- —) S 2.85; — Zanherivicli (!<■. Liehe. Um.,n 11. Leinen i.S 1O.-10) S 2.85; — Wuibcr\virt.-ch:ift, ltcnn.ii, Halbleinen;S 8.—) S 1.90; — Tvelio Urahes Weg zu Gott. Kornau, Leinen CS tf—) S 4.—; Jüdinnen, Kornau, Leinen CS 0.—j 8 1.90. Franz Köhler, Juden und Judentum in den Lohen IJt'i'jfrn UU3 drei .JahrluitRlcrten. Line Kulturgc.-cliiclik oe» jildkdicu Volkes, Luncubaud, 8 12.00, kart S 8.93 Arthur Landsberger, Das Volk des Ghetto. Ein Gcsehie.litenbiic.h (S Ui.--' S 4.20; — Das GhcUoliuch. Dir: felitin.Men Oe.-eltichtcii;ius dem Ghetto vou Scliolcm Aicelieni, Aseii, Jsltimentlia), KerWz, Kinski, l’orizki, Zangwill. Lcinenhainl (S Ui.—) S 4.20. Sarah Levy, Golivblci, o mem iroy! Koman, Leinen (S 8 2.20; — Henry und Sarah. Koman, Leinen ICS <).- ) S 2.20. Felix Sailen, Ahe Monsr.Iio.n auf neuer Erde, Kappb.'in I (S 7.—) S 2.—; — Sim-mn. Das Schicksal cine-.s Krwähllen, Koman, Leinen (S D.bO) S 2.85; — Die Geliebte des Kais-.-rs, Novellen, Leinen (S 10.40) S 3.30; — Freunde, aus aller Welt, Leinen S In.40) S 4.50; — Gute Gesellschaft. Leinen CS 10.40) S 4.50» Kurt Stochert, l’alärstinabericht eines Nichtjuden, Leinen band (S U.—> S 1.90. ilit'Mic-hen Sie unsere Ur.dihaudluny, Sie linden dio reichste Auswahl an Jiiiehe.n bester Autoren zu kleinsten Kreifceu Katalog gratis und portolrei! VW Die „Times“ veröffentlicht einen Artikel ihres J o r u s a 1 c m er Ko r r c s p o nd ento n, in dein im Zusammenhang mit der Londoner Reise des High Commißßioners zur Besprechung der Frage des Legislative Council mit dem Colonial Office die offenbare Absicht der maßgebenden Stellen, einen .solchen Council jetzt einzusetzen, feßtgeetellt und gleichzeitig auf die Bedenken hingewiesen wird, die gegenüber diesem. Plan geltend gemacht werden. Der Berichterstatter sagt, es sei „in. diesem Jahr klar angedeutet worden, daß der Legislative Council ohne Verzug und ungeachtet jeder Opposition oder jeden Boykotte eingeeetzt werden wird.“ Während die Abneigung der Juden gegen das Projekt stärker sei als jemals zuvor, hätten sich die arabischen Führer jetzt d a m i t a b g ef u n d e n. Dies erkläre eich daraus, daß die die arabische Exekutive beherrschende Husseini-Gruppe im Niedergang begriffen eei, während die Nashashibi-Partei, die Khaldi-Parlei und andere Gruppen an Einfluß gewinnen und sich eine Tribüne schaffen vmllen, ferner ans der verbreiteten Auffassung, daß alles, wae die Juden als schädlich für sich erachten, für die Araber von Vorteil sein müsse, und drittens aus der Zusicherung, daß der Legislative Council, wie er jetzt von der Mandatarmacht ins Auge gefaßt wird, nicht begrenzt sein soll durch irgend welche Sicherungen oder „vorbehaltene Gegenstände“, daß somit den Arabern das Recht eingeräunit wird, sogar über Fragen, wie die Festsetzung der jüdischen Einwanderungsquote oder Bodenverkauf an Juden, abzustimmen. Übrig geblieben sei nur eine vage Bestimmung, daß Gesetze, die „mit dem Mandat im Widerspruch stehen“, nicht bestätigt werden würden. Das wiederholte Versprechen, Selbstverwaltung in steigendem Maß zu gewähren, die Notwendigkeit, vorhandene Unzufriedenheit womöglich zu beseitigen, und der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung würden wrolil als ausreichender Grund erachtet, das Experiment zu rechtfertigen. Die Juden wollen den Council b o y k o 11 i er e n. Kein Jude werde die Wahl anstrebon, und es sei unwahrscheinlich, daß selbst die gemäßigten unter den jüdischen Führern eine Kandidatur für den Council annelimen werden. Wenn auch diie Judenheit Palästinas keineswegs einig sei, in dieser Frage s e i s i e e i n e r M e i n u n g. Die unmittelbare Folge der Einsetzung einer solchen Rmnpflegislative müßte der Zusammenbruch des nach der unheilvollen Periode vou 1930 allmählich geschaffenen Vertrauens und vermutlich dio Zurückziehung der großen Darlehen und Anlagen sein, dio durch dieses Vertrauen möglich wurden. Es sei nicht schwer, der Argumentation von jüdischer Seito zu folgen, d a ß d i e S c h a f f u n g eines solchen L c g i s 1 a t i v e Co u nc i 1 o i n o d i r o k t e Verletzung des Mandats ist, Der Artikel schließt: Die Konzeption eines „Jüdischen Nationalheimes“, jene Konzeption, die die Weltjudenheit zu ihren gewaltigen Anstrengungen veranlaßt hat, der Glaube, daß es wenigstens einen einzigen Ort in der Welt gibt, wo die Juden nicht auf den Status einer hilflosen Minderheit herabgedrückt werden können und wo sie die Last der Beherrschung von außen und eines Minderwertigkeitskomplexes nicht tragen müssen, diese Konzeption wird zunichte gemacht, sobald jedes sie betretfende Gesetz und jede Venvaltungsmaßnahme ihnen gegenüber von dem Willen einer feindseligen Mehrheit bestimmt werden. Aber auch bei dieser Sachlage kann die Einsetzung eines Legislative Council nicht lange hinausgeschoben werden; mau behaupte^ daß den jüdischen Beschwerden leicht Genüge getan werden kann. Sollte für den Councii eine Form gefunden weiden, die die Anerkennung und den Schutz der besonderen Art des jüdischen Status in Palästina ermöglicht, indem zum Beispiel gewisse Fragen von der Behandlung durch ihn ausgeschlossen werden oder, noch besser, indem eine Art arabisch-jüdischen Gleichgewichtes oder eine Gleichberechtigung festgesetzt wird, die den jüdischen Interessen imd Bemühungen in Palästina genau entspricht, dann wird die jüdische Gegnerschaft gegen den Councilplan mögw licherweise zum Teil verschwinden. r Die ältesten politischen Lebensformen der Juden sind aus der Bibel bekannt. Moses war jedenfalls die idealste Verkörperung des jetzt modern gewordenen Führerprinzips. Obwohl sicherlich eine Persönlichkeit höchster Autorität, hat er doch auf autoritäre Herrschaft wenig Gewicht gelegt, sondern in dem Rat seiner 70 Ältesten ein p a rlamentarisches R e g i m e geschaffen. Anderseits hat er das Führerprinzip so hoch gehalten, daß er es nicht durch das dynastische Erbfolgerecht regelte, sondern durch die Berufung des jeweils Würdigsten aufrechterhalten wissen wollte. Seine eigenen Söhne sind schlichte Männer geblieben, zu seinem Nachfolger als Führer berief er Josua. Dieses Prinzip hat nach der Landnahme die Schaffung republikanischer Führerauslese bewirkt. Bezeichnend für die zutiefst ethische Auffassung der Juden vom politischen Fundament des Staates ißt die Tatsache, daß sie den Titel ihres Präsidenten nicht der militärischen, sondern der jurietisclien Begriffswelt entnahmen. Sie nannten sie „Richter“, obwohl sich darunter so kraftgoniale Erobereniatureu wie Simson befanden. Auch die A b k e h r von der Republik geschah aus rechtlichem Empfinden. Sobald Zustände eintraten, in denen „jeder tat, was recht war in s e i n e n Augen“ (Richter II, 17, C; 21, 25) schritt man zur Einsetzung eines lv ö n i g s, womit das dynastische Erbrecht in Geltung kam. Im Grunde waren aber sowohl in der republikanischen als auch in der Königszeit die Priester die eigentlichen Herrscher oder machten wenigstens ihre Ansprüche auf den Einfluß in der Staatsregierung geltend (Theokratie). Aus der Rivalität zwischen den weltlichen und den geistlichen Führern entstanden die mannigfachen iiiuerpolitißchen Konflikte, von denen viele Bücher der Heiligen Schrift erzählen. In der letzten Zeit des selbständigen Judciißtaatcß lag dessen politische Bedeutung in der Rolle einer Art Zentrum, die er für die «clion damals in der Mehrheit außerhalb Palästinas wohnenden Juden als ein Symbol und, Hort ihrer religiösen Einheit 1 spielte. Trotzdem hat der Untergang diese« | Staates nicht die religiöse, sondern die poli-: j tisch-nationale Einheit zerstört, und zwar so | gründlich, daß sie noch heute ein Diskus« i sioueobjekt ist. I Im Altertum (vom 3. bis zum Beginn des i 6. Jahrhunderts) trat eine Art Vasallenj fürstentum, dein alierdingß der Leliensherr J fehlte, die Nachfolge der verlorenen zen« j tralen Regierung an. In Palästina gab eö i einen „Nassi“ (Fürst oder Patriarch), in Ba« j bylonieu eiuen „Reseh galuta“ und in Alex« j andrien einen „Ethnarch“. Sie umgaben sich I mit Ratgebern und trieben nichtstaatliche jüdische Politik. Im Mittelalter oblag den SchtadJaniin,; teil« besoldeten, teils ehrenamtlich fungie-! rendeu Wortführern einzelner Gemeinden, difl Aufgabe, die jüdischen Interessen zu vertre« I ten. Sie suchten durch Erlangung vod IGnadenakteu seitens der Machthaber I verfolgte Juden zu schützen. Dio Anfängö j dieser Institution sind in Spanien um 1350 nachweisbar. Von dort verpflanzte sie sichi ' nach Deutschland und erreichte eine größere, i Bedeutung in Polen und Litauen, wo sie bis 1828 existierte. Von 1520 bis 1764 konnten! die polnisch - litauischen Schtadlanim, eine geschlossene Fürsorge über ein großes Ge« I biet entfalten. Sonst waren sie zusammen« I hanglose Korporationen, die nur Einzel«! aktiouen durchführen konnten. Eine solche' | Aktion war. die bedeutsame Mission Mauas« j seß heil Israel von Amsterdam nach London;; (1656), um die Wiederzulassung von Juden in England zu erreichen, j Das von Napoleon zusammenberufenö I Synhedrion von 1806 bildet den Übergangj von der Schtadlanimzur Emanzipations- I politik. Diese ist gekennzeichnet' durch die j Zurückstellung rein jüdischer Interessen zu« | gunsten der Gleichberechtigung mit den anderen Staatsbürgern. In der parlamontari« sehen Ära betätigten sich die Juden in den verschiedensten Parteien und verhalten die« j son oft zu Erfolgen, von denen aber das i Judentum als solches wenig profit ierte. Erst Theodor II e r z 1 gab dem jüdischen I Volk wieder eine jüdische Politik. Sie hat | jüdischen Inhalt und ein jüdisches Ziel.