Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 8 (1934-1935)
- Issue
- Heft 476 (20.8.1935)
- Date
- 1935-08-20
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/3053752-3054140-3054231--5251-3060966- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 476 — 20. August Dü STIMM! Seit« 5 .öffentlichen Interesses widersetzt hätte. Diese Bemerkung Professor Rappardß blieb von Muody unbeant- 5ir o r t e t. Mehr Selbstkritik! SOS-Rufe aus dem Dritten Reich, wo sich Sn letzter Zeit wieder Unfaßbares ereignet hat. Judenhaß von einer Roheit, die mittelalterliche Barbarei übertrifft. Antisemitismus auf der ganzen Welt. „Judenecbnicrz“ überall. In einer Zeit, wo Wehrlosen, Bedrohten, Geschlagenen da« berühmte: „Juda verrecke 1“ der „nordischen Edelmenschen“ in die Ohren gellt, möchte man rufen, drängen, jbesehwöreu: ,.J u d :i, erwache!“ E« gibt noch immer Juden, die sich ihrer Würde, ihrer Jahrtausende überdauernden Kultur, ihrer wunderbaren, einzigartigen Stellung im Weltplan zu wenig-bewußt sind. Trotz erschütterndem, jüdischem Heldentum. Heute sollte jeder Jude ein Held sein, wenn nicht Katastrophen alle in den Orkus liinabfegen sollen. Mehr Rückgrat! Das ist wirksamerer Kampf «gegen den Antisemitismus als alle Boykottaktionen, so notwendig sie sein mögen. Vorerst wäre mehr Selbstkritik innerhalb der Judenechaft am Platze. Denn was dem „Arier“ täglich verziehen wird, [verzeiht man dem Juden nicht. Was beim „Arier“ Einzelfall scheint, wird beim Juden verallgemeinert und dementsprechend aufgebauselit in boshafter Hetze. Der Talmud bezeugt: „Den Juden erkennt man an Wahrhaftigkeit, an Redlichkeit im Geschäft,sverikehr.“ Der Jude haftet eigentlich unbewußt mit Ehre und Leben für daß treue Festhalten an diesen Grundsätzen. Also Boykott gegen alles Unsaubere in den eigenen Reihen! Nur leine Armee, in der Strenge gegen Verfehlungen herrecht, kann dem Feinde als eiserne Phalanx widerstehen. Unsere Waffen eind Wort und Geist. Nur wenn wir Selbstkritik geübt haben, können wir der böswilligen. Kritik der „anderen Seite“ entgegentreten, können Verleumdungen und fatsche Anklagen schlagfertig abwehren. Bismarck soll einmal gesagt haben, es sei fcharakterißtißch für den Juden, daß er alle Nichtjudeu als höhere Wesen ansehen Wolle. Die heutige Generation weiß, wie der Jude für sein Streben nach dem „Entree- Ibillett“, nach der Assimilation um jeden Preis bezahlen muß. Ein ößterreiohisches Diehterwort ßagt derb und kernig: „Der krumme Buckel eignet sich halt einmal viel besser juim Prügeln als der gerade, aufrechte,“ Zur näheren Erklärung zwei e r- Tauschte Dialoge. Der erste: Am Teetisch zwischen zwei jungen Intellektuellen, er Jude, sie Christin. Er (werbend): Ich bewundere gnädiges Fräulein... Das Interessante an Ihnen ißt (dieses Nordische... Ich schwärme für alles Nordische... Sie sieht gelangweilt auf die Armbanduhr, Schneidet ihn sichtlich. Er (um 100 Prozent werbender): Gestern War ich wieder im Kirchenkonzert. Wundervoll! Überhaupt entzücken mich gotische Dome. Ich bin ein Gotiker, ein Romantiker...; Sie (kühl): So? Er (mindeßtens um 500 Prozent freundlicher): Ich interessiere midi aber auch ungemiein für Roßcnberg» „Mythos des XX. Jahrhunderts“. Teilen Gnädigste meine Begeisterung für alles Germanische? Sie (mustert ihn): Ich wüßte nicht... Er: Gnädiges Fräulein eind doch eine Gelehrte, waa deutsche Etymologie betrifft, nicht wahr? Ich lioißo mit dem Taufnamen 'Walter. Daß bedeutet? ... Sie (platzt heraus, nachdem eie lauge das Fachen unterdrückt. Dann kurz und ß ehr off): «Der Name ist teutonisch und heißt „starker Krieger“. Er (will mit tiefer Verbeugung ihre Hand an die Lippen ziehen): Wie ich deutsch fühle, gnädigstes Fräulein!... Der zweite Dialog, der leider auch wahrhaftig erlauscht wurde: Im mondänen Strandbad. Junge Jüdiin im Strandpyjama zu ihrer Begleiterin: „Ach, Berlin!... Fabelhaft!... Das Nachtleben! Haben Sie einen Begriff?! Leider darf 5oh nicht draußen sein. Sie Glückliche, Beneidenswerte, könnten eß, wenn Sie wollten, [well Sio ja Arierin sind.“ Die andere: „Pfeife darauf. Man hat doch 'Charakter als Österreicherin ... Aber gar |Sie? Möchten Sio vielleicht am KurfUreten- «lamm $. A. beg^gjisn?“' Antwort: „Ach was! Große, blonde Männer sind übrigens mein Typ.“ Und zur gleichen Stunde bluten Juden in Konzentrationslagern des Dritten Reiches, gehen unzählige Exietenzen in Trümmer... Bei den Nationalsozialisten werden Liebespaare wegen „Rassensohandc“ in Schutzhaft genommen. Natürlich verabscheuen wir diese Methoden. Und doch könnten die Juden etwas von ihnen lernen. Gehört es nicht als „Rassenschande“ angeprangert, wenn etwa ein jüdisches junges M ä dch e n, eine jüdische Frau sich in würdeloser Weise an einen Arier, womöglich an einen J u d e n h e t z e r wegwerfen will? Doch dies ist nur eine der unzähligen Sünden gegen jüdische Würde. Der Jude, der dem Antisemitismus irgendwelche Handhaben bietet, sei es durch unvorsichtiges Benehmen, sei ee durch unbedachte Worte, ist ein Verräter am eigenen Fleisch und Blut. Verrat sind auch die Possen und Jargonetücke, die den Juden von einer abstoßenden Seite zeigen, ihn dem Fluch der Lächerlichkeit überantworten. Und diese Stücke werden von Juden gedichtet, von Juden gespielt, von Juden belacht! Verrat an der Rasse sind die Witze, die das eigene Nest beschmutzen. Es sind so traurige, deprimierende „L o z e la ch“, ihre Pointen, über die gedankenlos gewiehert wird, sind Ehebruch, Pleite, Gaunerei, ekelhafter Üb ertri tts s ch ach er und haarsträubende Obszönitäten. Sie könnten faßt von den radikalsten Pogromisten verfaßt worden sein, diese Scherze und Kabarettnummem, die sich schamlos und dumm „j ü d i s c h“ nennen. Sind sie doch nicht« weniger als jüdisch! Juden, die Zoten im Kaffeehaus erzählen, Jüdinnen, die auffallend geschminkt und halbnackt, alle Blicke in Strandbädern und Bars auf sich ziehen, liefern ihren Todfeinden Waffen. Man muß andiejüdisehenFrauen appellieren, sie au ihre Aufgabe im jüdischen Volk, im Kulturleben, in der Ehe und der Familie erinnern. Solange es irgendwo in der weiten Welt Pogromtendenzen gibt, wäre puritanisch einfache Lebenshaltung, unauffällige Kleidung der jüdischen Frau eine ebenso kluge als eindrucksvolle Demonstration. Legten doch nach der Zerstörung Jeruäalems durch Titus Bräute ihren Schmuck ah und verzichteten freiwillig auf ihre Kleiderpracht selbst am Hochzeitstage. Die jüdische Geschichte ist überreich an Frauengestalten, daran sielt die Jüdin von heute auf richten und besinnen könnte. Denn wir brauchen wieder Weiber wie Judith, Mütter in Israel wie Deborah. Wir brauchen Söhne gleich den Makkabäern. Endlich brauchen wir Männer, die „ihre Knie nicht beugen vor Baal“, die nicht mit den Judenfeinden das Judentum lästern, verspotten und herabsetzen. Wenn solche Leute nur wüßten, wie dafür in nichtjücli sehen Kreisen über sie gesprochen und geurteilt wird! Und das vielleicht mit Recht. Schach diesem selbstverniclitenden, perversen Masochismus 1 Schach auch der satten Gleichgültigkeit gegen jüdische Opfer und Leiden, gegen jüdische Fragen und Probleme! Jedes j ü di s c h e Problem geht alle Glieder des Volkes an. Jeder einzelne Jude, jede einzelne Jüdin ist verantwortlich für die Gesamtheit. Wir müssen also wieder wissen, fühlen und verstehen, was ein im biblischen Sinn aus erwähltes Volk ist. „Israel“ schließt den Begriff des Gottesstreiitertums in eich. Ein jüdischer Denker des Mittelalters bezeichnete die Juden als die Wachen unter den S c h 1 a fe n d o n, die Nüchternen unter den Trunkenen. Darum ißt jüdischor Kampf der deß Rechte gogon das Unrecht, der Geistigkeit inmitten überhandnehmender Ungeistigkeit, des gesunden Verstandes, dor sich gegen Unverstand, Vorurteile und Dumpfheit aller Art wehrt. Ch. W. Eine zeitgemäße Broschüre Im Verlage der Buchhandlung „Vienna“ ist soeben eine Broschüre unter dem Titel „P a 1 ä ö t i n a und dessen gegenwärtige Problem o“ erschienen. Ihr Autor ist J o ß e f S c h u r (Haifa), der ehemals in Wien lebte und Mitglied des Zionistischen LandeskomitiTs war. Die Broschüre, die gerade jetzt, knapp vQf Beginn des ii), Kougressos, erboheipt, nimmt zu allen aktuellen zionistischen Problemen Stellung. Die Probleme der Politik, Wirtschaft mul Kultur worden erörtert. Auf 48 Seiten ist. eine Fülle von Material zusammengetragen und auf faßt allen Gebieten macht der Autor Vorschläge. Das arabißoli-jüdisühe Problem wird behandelt un.d auf eine Möglichkeit der Kooperation zwischen Misrachi und den frommen Mohammedanern hingewiesen. Die Auswüchse des Nationalismus werden gegeißelt. Das Problem dor deutschen Juden wird erörtert, die Errichtung einer Liquidationestelle vorgeßchlagen, die Einführung eines Arbeitsjahres in Palästina für die wehrpflichtigen Juden der Galuthländer angeregt. Immigration, städtische Berufe, Landflucht, K. K. L. und K. II., das Problem der jüdischen Arbeit erfahren eine interessante Beleuchtung. Diese vorläufige Besprechung soll nur die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erwecken. Die Broschüre sollte eine gründliche Erörterung in zionistischen Kreisen und bei der Exekutive finden. Hier spricht ein glühender Zionist mit einer in unseren Kreisen leider so seltenen Sachlichkeit. Es kommt nicht darauf an, ob alle Vorschläge Schurs zu akzeptieren sind, so zum Beispiel sein Vorschlag auf eine berufsständische Gliederung der Zionistischen Organisation. Überall aber ist die Kritik Schurs beachtenswert. Weder die Zionistische Exekutive noch die Fonds, noch die Histadruth werden an Schurs Broschüre achtlos Vorbeigehen können. Ein einzig es mal verläßt Schur den Boden nüchterner Kritik durch einen Aufschrei, aber gerade in diesem Falle wird er allgemeine Zustimmung finden. In der Einleitung lesen wir: „Also Zielsetzung: Alle Liebe für Erez — aller Haß gegen unsere Feinde. Statt dieser klaren Zielsetzung diffamieren sich die Parteien gegenseitig, beschimpfen und befehden sich in kleinlichem Gezänk. Dafür hat das jüdische Volk jetzt keine Zeit. Wenn die Parteien nicht auf das Volk hören wollen, jage sie zum Teufel, jüdisches Volk!“ Schurs Broschüre bereichert unser Wissen um Erez Israel. Es ist ihre große Verbreitung zu wünschen. O. G, FILM Begeisterte Aufnahme des Palästinaiilms .Land der Verheißung' in Venedig Aue Venedig wird uns berichtet: Der erste Palästina-Tonfilm „Land d e t Verheißun g“, hengeßtellt von der U RIM Palästina-Filmgesellschaft in Jerusalem, wurde am 13. August, abends, auf der Dritten Internationalen Filmausstellung in Venedig vorgeführt. Zum erstenmal wurde ein Palästina- Film auf einer internationalen Filmausstellung gezeigt. Das „Land der Verheißung“ ist ein Kulturfilm von einer Stunde Dauer. Auf der Filmausstellung ißt es üblich, die Kulturfilme im Laufe des Tageß zu zeigen und nur Kurzfilme dieser Art während der Abendvorstellungen, da die Abend- und Nachtvorstellungen gewöhnlich für die wichtigsten abendfüllenden Spielfilme reserviert sind, die Meisterwerke der verschiedenen Länder. Es war daher eine besondere Auszeichnung, daß das Ausßtellimgskomitee, nachdem es das „Land der Verheißung“ in einer geschlossenen Vorstellung gesehen batte, beschloß, den Film in einer Abendvorstellung zu zeigen. Zwei andere Filme, die am selben Abend gezeigt wurden, wurden von dem temperamentvollen Publikum ausgepfiffeu, daß in den Abendvorstellungen außer aus der Filmindustrie und Filmkunst und der internationalen Presse aus einheimischen und internationalen Film-Enthusiasten besteht, die sich in der Saison in Venedig aufhalten. Das „Land der Verheißung“ hatte eine begeisterte Aufnahme. Das Publikum verfolgte die Vorstellung mit größter Spannung, die von Zfeit zu Zeit von stürmischer Beifallsbezeig u n g e n unterbrochen wurde. Dor Film hatte einen Erfolg wie selten zuvor ein Kulturfilm. Die Presse und die internationale Filmwelt waren sieh darin einig, daß ein solcher Film seit langem nicht gezeigt worden ißt. Der Vertreter des italienischen Ministeriums für Presse und Propaganda lud Frau Margot Klausner, die Vertreterin der URIM Palästina-Filmgesellsohaft in .Venedig, ein. den Film auf der „Ersten Internationalen Filmausstellung für historische und politische Filme“ in Bari im September zu zeigen. Die Exekutive der Internationalen Filmausstellung in Venedig beschloß, ausnahmsweise eine Wiederholung der Vorstellung am Donnerstag, den 15. August, abends, vorzunebmen. als besonderen Beweis der Sympathie für die jüdische Welt und Palästina. Die Außstellungslcitung hat für diese zweite Aufführung den Palazzo dell'Arte Cinematografiea zur Verfügung gestellt und auf einen Ertrag aus den Einnahmen zugunsten jüdißch - palästinensischer Institutionen verzichtet. Der Film wird in der hebräischen Fassung vor dem Zionistischen Kongreß aufgeführt und erlebt seine öffentliche Uraufführung nächste Woche anläßlich der Kongreßeröffnung im größten Filmtheater Luzerns, im Kapitol. LerskU Film „Awodah“ hatte bei der Uraufführung in Tel-Aviv ungewöhnlichen Erfolg. Der Film „Awodah“ läuft nur drei Tage, 27., 28. und 29. August im Ressauer-Kino, IX., Glasergasse 2. Angst... Die Fox-Film zeigt demnächst einen ihrer interessantesten Sensationsfilme im Kreuz- Kino. Der große Fliegerroraan „Augst“ schildert in zahlreichen dramatischen und einzig, artigen Sensationen die Abenteuer und Gefahren der Kriegspiloten. LOKALCHRONIK Aus Luhatscihowitz wird uns berichtet: In Rahmen des täglich stattfindenden Kurkonzextes hat hier der ehemalige Operasänger und jetzige Kantor Alexander Blankstein aus Wien mit großem Erfolge einige Arien und Lieder gesungen, Allweltliche Konferenz 'der Juden au$ Polen im Auslande. Auf Initiative der Föderation der polnischen Juden in England, Amerika, Palästina und des Mitteleuropäischen Komitees findet die ,Allweltliche Konferenz der polnischen Juden im Auslande“ vom 7. bis 11. September 1. J. in London, Woburri House, Upper Wbburn Place, statt. Aue folgenden Ländern sind Delegierte bereits angemeldet: Amerika, Palästina, Kanada, Mexiko* Uruguay, Paraguay, Argentinien, Brasilien, Deutschland, Österreich, Holland, Belgien* Frankreich Luxemburg, Griechenland, Schweiz* Die Konferenz, die überparteiisch und apolitisch ist, bezweckt Mittel und Wege zu finden, um eine großzügige Hilfsaktion in der ganzen Welt für das polnische Judentum durchzuführen. Die Konferenz wird sich auch1 mit den Auswanderungsproblemen der polnischen Juden aus Deutschland und der Schaffung einer Weltorganisation der polnischen Juden, die außerhalb der Grenzen Polen« wohnen, beschäftigen. Die einzelnen Delegierten werden auch Gelegenheit nehmen, Berichte über die Lago der polnischen Juden in ihren Ländern zu erstatten. Zuschriften sind an: Z. H e i b e r (Federation of Polish Jews in Gt. Britain 2/3 James's Place Duke Street London E C 3) oder Dr. J. T a ubes (Mitteleuropäisches Komitee), Amsterdam, Olympiaplein 34, Die Jüdische Kulturstelle (I., Franz-Josefs- Kaii 3, Telephon R 28-2-86) hat sich für die kommende Saison ein bedeutend höheres Kontingent verbilligter Theater- und Konzertkarten gesichert, darunter als einzige Stelle ermäßigte Karton für da« Theater in der Josefstadt. Daß neue Heim wird mit einer Isidor-Kaufmann* Ausstellung, den Eröffnungsvorstellungen des Jüdischen Kammcrtheatcns, ferner einer Reihe hochwertiger Musikabende eröffnet werden. Musiker nach Palästina gesucht Wir erhalten folgende Zuschrift: „Meiu Bruder, Emil Hauser, Direktor der Palestino Conservatoire of Music and Dramatic Art in Jerusalem, kommt in beiläufig acht. Tagen uaoh Wien. Er beauftragte mich, talentierte Musikschüler und Künstler (Musik) im Wege der zionistischen Presse darauf aufmerksam zu machen, daß Emil Hauser einigo gediegene Musiker nach Palästina zu bringen gedenkt und die Einreise befürworten wird für all jene* die bei 'seinem Hiersein, in zirka acht Tagen, nach Anhören der sich Meldenden, in die engere Wahl kommen. Interessenten wenden sieh mit schriftlichen Mitteilungen an Emerich Hause^ X., Puchsbaumpjatz 2*