Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1935-07-03 · Heft 463 (3.7.1935) · page 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
8 (1934-1935)
Issue
Heft 463 (3.7.1935)
Date
1935-07-03
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/3053752-3054140-3054218--5162-3060864
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

» fff. *163 - 5. Juli 1935 DIE STIMME Bette 7 Zum Todestag Theodor Hersls am 3. Juli Von. Dr. Alexander Bein, Jerusalem ’'Anläßlich der Wiederhehr des 31, Todestages Theodor II er zl s am 3. Juli 1935 beginnen wir heute mit der erstmaligen Veröffentlichung einer Studie: „Herzl u n d Las sali e“ aus der Feder des bekannten Ilerzl-Forschers und Biographen Dr. Alexander B e i n, Jerusalem. (Red.) Im Jahre 1891 veröffentlichte der Schriftsteller Paul Lindau das Tagebuch, das der junge Lassallo über ein halbes Jahrhundert früher als fünfzehnjähriger Gymnasiast begonnen hatte. Es erregte großes Aufsehen als einzigartiges Dokument eines frühreifen Genies, abstoßend und erregend zugleich in der Unerbittlichkeit, mit der über die Anfänge eines außergewöhnlichen Lebens voll herbster Gegensätze berichtet wurde. Eine merkwürdige Stelle fand sich in diesem Tagebuch, die man bei dem deutschen Sozialistenführer nicht erwartet hatte. Der noch nicht fünfzehn Jahre alte Lass alle erzählte da von einem Gespräch mit einem Kameraden, der seine Ansicht nicht verstand, daß man ein guter Jude sein könne, auch wenn man die religiösen Vorschriften nicht, ausführe, das heißt also, das Judentum als nationale Gemeinschaft auffasse: „Der Esel!“, notierte Lassallo bei der Niederschrift dieses Gespräches, „und in der Tat“, fügte er hinzu, „ich glaube, ich bin einer der besten Juden, die es gibt, ohne auf das Zer&monialgesetz zu achten. Ich könnte wie jener Jude in Bulwers ,Leila‘ mein Leben wagen, die Juden aus ihrer jetzigen drückenden Lage zu reißen. Ich würde selbst das Schafott nicht scheuen, könnte ich sie wieder zu einem geachteten Volke machen. Oh, wenn ich meinen kindischen Träumen nachhänge, so 'ist es immer meine Lieblingsidee, an der Spitze der Juden, mit den Waffen in der Band, sie wieder selbständig zu machen.“ In dem Jahre, in dem dieses Tagebuch zum erstenmal im Druck erschien, begann bei H e r z 1 die Wandlung, die vier Jahre später im „Judenstaat“ ihren Ausdruck fand, jener epochemachenden Schrift, die aus dem Traum langer Generationen, aus dem Traum auch des jungen Lassallo einen „taghellen Gedanken“ machte. Kurze Zeit nach der ersten Niederschrift der neuen Judenstaatsgedanken, im November 1895, fragte Herz! seinen Chef in der „Neuen Freien Presse“, Bacher, der seine Gedanken als interessant, aber nicht gründlich, als „Lassallesohe Agitation“ bezeichnet hatte: „Was, meinen Äie. ■wäre Lassallc heute, wenn er lebte?“ Bacher antwortete schmunzelnd: „Wahrscheinlich preußischer Gehe! in rat.“ Darauf Herzl: „Er wäre Führer der Juden; ich meine natürlich nicht den Lassalle im Alter, das er heute hätte, sondern den in seiner damaligen Kraft.“ Nicht nur durch Bacher, der Herzls Idee In «einer Zeitung bewußt totschwieg, wie er 30 Jahre früher die Lassalles bewußt totgeschwiegen hatte, wurde seine Agitation mit der Lassalles verglichen. Auch andere haben diesen Vengileieh angestellt und Herzl geradezu als den „Lassalle der Judenfrage“ bezeichnet. Und wirklich ist seino Rolle gegenüber dem Zionismus der ähnlich, die Lassalle dem Sozialismus gegenüber spielte: ,Wie Lassallo aus einer Lehre, an der außer .ihm viele gebaut, kleinere und größere Theoretiker als er, eine soziale Kampf bewegung schuf, so war es Herzls Werk, die Palästinasehnsucht und die Palftstinabestrebungen des zerstreuten jüdischen Volkes zusammengefaßt und zu einer national- und weltpolitischen Bewegung geformt zu haben. Beide haben den vorhandenen Theorien ge gen über selbständig ihr© eigene aufgebaut, aber ihre Bedeutung ruht doch mehr in der Kraft, mit der sie diese Theorien in die Wirklichkeit umsetzteu. Aber die Berührungspunkte zwischen den beiden Männern, diesen mit Disraeli .wohl bedeutendsten Juden des neunzehnten Jahrhunderts, sind mit dieser Kennzeichnung der allgemein-politischen Beden tung und Wirkung nicht erschöpft. Als Per sönlichkeiten, als Träger bestimmter An schaumigen, als Vertreter ihrer Zeiten, als Ausdruck einer bestimmten jüdischer* Situa tiüii und Haltung, fordern sie geradezu zu einem Vergleich heraus. Schon bei einem streifenden Überblick werden Verwandtschaft und Gegensätzlichkeit sichtbar. Gemeinsam ist beiden, daß sie kein hohes Alter erreicht haben. Aber verschieden ist ihr Tod: Lassallo, geboren 1825, starb 18G4 als Neunimddrcißigjä,Uriger an den Folgen eines Schusses, den ihm ein Unwürdiger in einem Liebeshandel beigebracht hatte; Herzl, vier Jahre vor Lassalle» große, aber sehr charaktervolle Männer, keine Streber, weder nach Geld noch nach Ehren. „Die Glückseligkeit“ — notierte Hejmun Lassalle als seine Lebensmaxime in einem Heft, und ebenso hätte es Jakob Herzl als seine eigene Ansicht niederschreiben können — „hängt nicht davon ab, wie sich das Schicksal gegen uns, sondern wie wir uns geigen das Schicksal verhalten!“ Und ins Große wuchsen diese Männer durch die Art. wie sie sich zu ihren bedeutenderen Tod geboren, starb fast genau 40 Jahre]Söhnen stellten, als diese — auch darin ein- *päter als Lassalle, 44 Jahre alt, au den I ander gleich — aus dem Lebenskreis ihrer ’olgen der Überarbeitung im Dienste seines Volkes, die »ein krankes Herz nicht aushielt. Auch ihre Jugend zeigt verwandte Züge. Sic waren beide die einzigen Söhne ihrer Eltern, beide hatten nur noch eine Schwester, beide wuchsen in Städten mit großen Juden Siedlungen auf, Lassalle in der preußisch-niederschlesischen Provinzialhaiu.ptstaidt Breslau, Herzl in Pos t, der Hauptstadt, der ungarischen Monarchie, Ihre Eltern waren gute Juden, die den jüdischen Überlieferungen treu blieben, wenn auch vielleicht mehr aus Pietät und Gewohnheit, denn aus wirklichem Glauben und Wissen, sie waren liebevoll ihren Kindern zugetan, manchmal eher zu liebevoll, und die Söhne sind ihrerseits ihr ganzes Leben lang liebevolle Söhne geblieben, wenn sich auch bei beiden diese Beziehung in anderen Formen äußerte. Die Art ihrer Äußerungen war ja überhaupt grundverschieden. Bei Lassalle, in allem der Ungezähmtcre, schoß aus der Anspannung schärfster innerer Gegensätze Gedanke, Wort und Tat wie ein Pfeil hervor: mit Recht hat ihn Georg Brandes dem Bogenschützen Apoll verglichen und — ein Wort Lassalles über TWaklit auf ihn selbst übertragend — gemeint, seine Natur sei Sturm gewesen. Bei Herzl war nur selten die innere Arbeit und Erregung außen spürbar: von frühester Jugend an strebte er nach Harmonie, war Gleichmaß in seinem Sinnen und Tun, in Sprache und Geste und Haltung. So verschieden diese Form de« Seins und Tuns war, gemeinsam war ihr, daß sie beide eine geraume Zeit hinderte, zu ihrer eigentlichen historischen Aufgabe zu kommen: den einen verstrickte sein Tempera,ment in den zehnjährigen Kampf um die Gräfin Hatzfehlt, den anderen ließ zu frühe das Streben nach Ruhe und Glätte ebensolange in oberflächlicher Schreiberei Erfolg suchen, bis er, von tiefen Erkenntnissen aufgeweckt, seinen Weg zu sich und zu seiner Aufgabe fand. Charakterähnlichkeit und -Verschiedenheit kam ihnen vor allem von den Eltern. Die Mütter waren grundverschiedene Naturen: Lassalles Mutter, eine kleinliche, zänkische Frau, sicher voll Liebe für und stolz auf ihren Sohn, aber schon seit dessen Kindheit kaum fällig, ihm zu folgen; de« Sohnes unbedingtes Festhalten an seiner Meinung, sein Starrsinn, sein Durchkämpfen jedes Streitfalles bis in die letzte Instanz, mögen die ins Große gesteigerten Eigenschaften aus der mütterlichen Erbmasse «ein. Herzls Mutter war sehr viel bedeutender als die Lassalles, schön, gebildet, feinfühlig], selbstbewußt und etwas extravagant, eine Persönlichkeit, die ihre Bedeutung kannte und anerkannt wissen wollte. Die dichterische Veranlagung, überhaupt das Ungewöhnliche, nervös Vibrierende, Sensible in seinem Wesen, kam Herzl sicher von der mütterlichen Seite her und wurde dann allerdings erst gebunden, geordnet und zu wirklicher Leistung befähigt durch des Vaters harmonisches Naturell. Die Väter — sie haben auf ihre Sühne einen stärkeren Einfluß ausgeübt, als man gemeinhin anuinuut. Einfache, gradlinige Männer waren sie beide, kluge Kaufleute, die es verstanden, sich aus kleinen Verhält nisson zu einem mäßigen Wohlstand emporzuarbeiten. Lassalles Vater war unausgeglichener als der Herzls, Jähzorn und mitleidige Tränen lagen bei ihm nahe nebeneinander, aber er war auch regsamer: schon früh wurde er zum Mitglied des Breslauer Stadtverordnetenrates gewählt. Jakob Herzl war ganz gleichmäßiger Natur, sorgfältig in seiner Arbeit, mit besonderer Vorliebe für das Detail, er liebtu das Feierliche, die wohlabgewogene Geste, Beide waren nicht eben Farnilio und Umgebung hin aus traten, um ihro Erkenntnisse mit dem vollen Einsatz ihrer Person zu verwirklichen. Schon in den Kämpfen de« HatzfeMt-Prozesses stand der alte Lasalle seinem Sohn mit Rat und dem noch wichtigeren Geld zur Seite — vielleicht wäre ohne diese Hilfe des Vaters der Prozeß anders ausgegangen. Der junge Lassalle erkannte das mit der Dankbarkeit an, die ihn, wie Herzl, zeitlebens auszeichnete. „Noch nie hat ein Sohn einen Vater gehabt, wie ich an dir“, schrieb er 1846, zu Beginn der Hatzfeldt-Händel am seinen Vater, „noch nie hat ein Sohn eine so heilige Verpflichtung auf sich gefühlt, diesem Vater alles zu ersetzen, was die Welt ihm sonst an Leid zugefügt hat.“ Kurz danach rühmt er den ,,un geheurem Idealismus“ seines Vaters, den „männlichem Akzent“ in einem seiner Briefe, er sei — erklärt der immer in Superlativen sich übersteigernde — mit ihm, Ferdinand Lassalle, selbst „der einzige Mensch in der Welt... im hohen Sinne des Wortes.“ Dieses Verhältnis wurde mit den Jahren immer fester, auch als 1862 die große politi sehe Aktion Lassalles begann, hielt es den Stürmen stand. Als llejmaii Lassalle einige Monate nach Beginn der Aktion, knapp zwei Jahre vor seines Sohne« Tod, plötzlich starb, schrieb dieser an die Freundin Emma Herwegh (die jüdische Frau des Freiheit« dichters Georg Herwegh): „Es würde ganz umsonst sein, wenn Sie versuchten, sich eine Vorstellung davon zu machen, was dieser Verlust für mich bedeutet. Denn Sie haben keine Ahnung, was der Verstorbene mir war! Die bloße Vaterschaft war das Wenigste dabei! Wenn ich diesen Verlust werde innerlich überwunden haben — ich weiß nicht wann, aber kommen wird ja wohl die Zeit — was will mir dann das Leben noch eigentlich nehmen?“ Diese Worte stehen in einem Brief, den Herzl mit einigen anderen Briefen Lassalles als Vorabdruck; in die „Neue Freie Presse“ aufgenommen hat — sie waren der Aus gangspunkt zu der oben wiedergegebenen Unterredung mit Bacher, sie hätten ganz ebensogut von Herzl selbst geschrieben sein können. Denn welch enge Verbindung be stand zwischen ihm und seinem Vater! Schon als Gymnasiast, dann als Student, als werdender Schriftsteller hatte er an ihm einen Freund, dem er ohne Scheu alles zur Prüfung vorlegen konnte. Als dann die große Wandlung in seinem Leben ein trat, als er mit ausdrücklicher Billigung des Vaters den „Judenstaat“ veröffentlichte, als alle bis herigen Freunde scheu und abwartend zur Seite traten, ihn verlachten und angriffen da war, wie er selbst ins Tagebuch notierte sein Vater, sein „teurer Alter“, die einzige Stütze. „Der steht wie ein Baum.“ Und diese bewundernde Charakteristik wiederholt er fast wörtlich in der Nachrede, die er ganz gebrochen seinem Vater im Tagebuch hielt, als ihn im Juni 1902 in London, ebenfalls zwei Jahre vor seinem eigenen Tode, die Nachricht von dem plötzlichen Hinscheiden des Vaters erreichte, am Vorabend jener Un terhandlungen, die zu großem politischem Erfolg und zu ebenso großer politischer Verstrickung führten. „Was war er mir für eine Stütze fort und fort, was für ein Rat gehör. Wie ein Baum ist er neben mir ge standen. Jetzt ist der Baum weg.“ Und ganz ebenso im Ton wie Lassalle, nur zurückhal tender, wie es seiner Art entsprach, äußerte er sich in Briefen an Freunde über die Be deiutung des Verluste«, der ihn älter ge macht und des wertvollsten Ratgebers be raubt hatte. Wer weiß, ob für beide Männer Lassalle und Herzl, der Tod ihrer Väter vor ihren entscheidendsten Handlungen nicht t verhängnisvoll gewesen, ist! Hätte Lassalles Vater nicht vielleicht seines Sohnes gewagtes Spiel mit Bismarck verhindert, da« ihn in eine Sackgasse führte, hätte er vielleicht im letzten Moment noch die Liebesaffäre entwirren können und dadurch den verzweifelt in seinen Tod Stürmenden vor dem jähen Ende bewahrt? Und ebenso wäre vielleicht Herzl durch seines Vaters ruhig a.bwägende Art. davor bewahrt worden, sich so sohr in die Uganda-Affäre zu verstricken, an der er und an der beinahe sein Werk zerbrach. Aber wer vermag über derart schick - alhafte Geschehnisse Sicheres zu sagen? Ein schicksalhaftes Gepräge erhielt ihr anzer Lebenslauf bereits in den Anlagen. Schon das Äußere zog bei beiden die Umgebung in den Bann. Es waren außergewöhnch schön o Menschen. Über Lassalles ehädel mit seinem scharf geschnittenen Profil hat sein Biograph Hermann Oncken resagt, er sei ein ins Semitische gewandelter Goethe-Kopf gewesen. Die scharfe wache Intelligenz sprang aus Antlitz, Auge und Mund entgegen. Ein außergewöhnliches Selbstbewußtsein, das wir mindestens seit den Pubertätsjahren an ihm feststellen, können, prägte sich in Gesicht, Gang und Gesten aus, dio in ihrer Bewußtheit, auf manche geradezu unecht und einstudiert wirkten. Ebenso außergewöhnlich waren Gedächtnis, Arbeitskraft, Energie und Wille. Und all das getrieben durch einen ruhelosen Ehrgeiz, cler früh sein Ziel kannte, und durch ein Temperament, dessen Gluten bei allem seinem Tun durehschieneii und nicht selten unbeherrscht als offene Flamme emporloderten.; Herzl hat seiner inneren Erregung kaum je so freiem Ausdruck verstafctet. Ähnlich mit Gedächtnis, Arbeitskraft, Energie und Willen begabt, war er gebändigter in allem, äußerlich und innerlich. Sein Gesicht trug den Ausdruck edler sicherer Männlichkeit. Der hohe Wuchs, die aufrechte Haltung, die Ausgewogenheit in Wort und Bewegung — er hat kaum je Superlative benützt! gaben seinem Auftreten den Charakter des Majestätischen. Auch er war sehr ehrgeizig, auch er strebte nach Großem, wenn er auch länger suchte, bis er erkannte, was dieses Große sein solle. Etwas Unbestimmtes, Prüfendes, Suchendes blieb ihm allezeit. Stärker noch als bei Lassalle wirkte bei ihm, was hinter den Worten, was hinter den Taten lag, auch hinter jener diktatorischen Haltung den unzulänglichen Anhängern gegenüber, die ihm mit Lassalle gemein war, etwas Verhaltenes, Geheimnisvolles: der Zauber einer seltenen Persönlichkeit. Noch zu seinem Lebzeiten, ja, fast schon zu Beginn «einer Aktion, sah ihn, dessen kleine Menschlichkeiten die große Aufgabe immer mehr verzehrte und in dessen dunkel-traurigen Augen Sehnsucht und Schmerz des tausendjährigen Volkes verborgen schienen, eben dieses Volk kaum als wirklichen Menschen, es hob ihn in die Sphäre der Legende, als König, als Maschiach, Maschiach ben David. Und nach seinem frühen Tode, diesem würdigen Abschluß eines romanhaft seltsamen Lebens, setzte sich dieser Prozeß fort: auf den Wolken, von Lichtstrahlen umflossen, eine Heldengestalt, ausgestattet mit allen Zügen der Kraft, des gütigen Verstehens und opferbereiten Tuns, die man an ihm kannte und nun zu ihrer idealsten Form steigerte, der „altneue“ Jude — so schwebte er dem Volk voran als Führer in das „altneue“ Land. (Fortsetzung folgt.) Pension Eckstein - Senke tut, tMAnen—.« Pension sc&utjt vok Sotyenf II l b«l VtrafranNiUsiMi) INVAUOITXTI-RKNTIH I. für «In torglottt Altar AlTtRS«BtNTIN 1. Im Ablabantfalla % ALLGEMEINE VERSICHERUNGS A.-G. PENSIONS-VEREIN WIEN, I., tCHELUNGGAS?E t

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.