Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 8 (1934-1935)
- Issue
- Heft 439 (2.4.1935)
- Date
- 1935-04-02
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 4 DIE STIMME Nr. 439 — 2. April 103« Kein Weltfrieden ohne Frieden mit Israel Legenden vom Cartophilus, clor Jesus auf dem Weg nach Golgatha verspottet, dann aber da? Christentum angenommen habe: trotzdem müsse er zur Strafe elend umherirren. bis zum jüngsten Tage. Aber hier ist Cartophilus. des Pontius Pilatus Türsteher, noch ein Heide: erst nach den Kreu/./.ügen erscheint, diese Figur im Volksglauben als Jude, als der Ewige Jude, und Ende des 16. Jahrhunderts macht das Volksbuch vom Ahasver als dem ..lebendigen Zeugen der Leiden Christi zu mehren Überzeugung der Gottlosen und Ungläubigen“ die Runde durch Europa, und der Ewige Jude selbst ■wird leibhaftig in allen möglichen Städten gesehen. Gerade in den protestantischen Ländern verbreitet sich die Sage am weitesten: mit Reformationen und Bauernkriegen sind neue gesellschaftliche Probleme aufgetaueht, und Ahasver erfüllt in dieser Welt das Bedürfnis nach Einordnung des Fremden durch seine Absonderung. Die Entstehung de? Ahasver war ein neuer Beweis dafür, wie die Umwelt ihre eigenen Probleme immer wieder auf die Juden übertrug. Sie tat es so intensiv, daß die Formung ihres Mythos körperliche Gestalt annahm. Ahasver erscheint nun wirklich und als Person auf der Bilcltläehe. Allerdings ist nie ein Jude ihm begegnet: aber die Xiehtjuden haben ihn gesehen. Da taucht er in Prag auf, dann erscheint er in Lübeck, dann in Rostock und in Brüssel, in Paris, sogar in Krakau, Moskau und Astrachan. Selbst aus dem 19. Jahrhundert liegen noch Berichte vor. Das letztemal besucht er im Jahre 1868 den Mormonen O'Grady in der Nähe von Salk Lake City und schenkt ihm einen Auszug aus dem Talmud. Daran erkennen wir vor allem, welche Kraft der Realisierung in ihm steckt. Die tief eingewurzelte Judenfeindschaft der deutschen Bezirke legt im Begriff des ewigen Juden Gewicht auf den dauernden Charakter der Strafe, während in anderen Ländern, etwa in der Bezeichnung l'ebreo errante, le juif errant, the wandering jew. das Hauptgewicht auf die Wandernn g, auf die Unrast gelegt wird. Und als der Jude sich mit Ahasver auseinanderzusetzen begann, hat er sich natürlich an die jüdische Geschichte, 12 Bände, neu, Halbleder gebunden, billigst abzuceben. Unter „Preiswert" an clie Adm. 'j i&if&t,SfrJ. schwerste Formulierung, an clie der Dauer gehalten. Der Jude konnte natürlich, als Ahasver ihm entgegenkam, ihn nicht als sein getreues Abbild akzeptieren. Er konnte mit ruhigem Gewissen den äußeren Tatbestand bestreiten. Aber clie Atmosphäre, in clie Ahasver hin-eingestellt war, das Schicksalhafte, das ihn umwitterte, war doch nicht außerhalb jeder Vorstellung und Ideenassoziation. Ahasver wandert, und claö jüdische Volk wandert. Zwar ist es ein W a ndern aus so verschiedenem Motiv, daß beide Arten der Wanderung nur noch den Namen gemeinsam haben. Aber die Umwelt trug Ihren eigenen Tatbestand mit so viel Kraft und Glauben und Haß, daß der Jude fast wider seinen Willen diesen fremden und nicht seinen eigenen Tatbestand zur Grundlage seines Denkens machte, Unter dom geistigen Einfluß der Umwelt hat der Jude das Wandermotiv in sich eingelassen und damit clie Unrast, das Irrende. In der Gestalt des Ahasvers wurde ihm ein Teil seines Schicksals bewußt. In ihr wurde ihm die Dramatik seines Daseins offensichtlich. Gewiß versuchte der Jude auch die Gestaltung Ahasvers, urn eie tragen zu können, zu sublimieren. Er nahm den „Ewigen Juden“ als eine Bezeichnung für die Ewigkeit das jüdischen Volkes, Aber das war ein ohnmächtiger Versuch, denn aus den inneren Bedingungen der Ahasver-Gestalt, blieb ihm doch im Unterbewußtsein ein Schuld- und Minderwertigkeitsgefühl, das er entweder übersteigern oder durch Romantisierung unschädlich machen wollte. Dr. Kastein setzt diesen selbstquälerischen Bemühungen den Versuch entgegen, den subjektiven Tatbestand des Ahasver« rnit dem geschichtlichen, mit dem objektiven Tatbestand des Lebens zu vergleichen. Die G a 1 u t h fl e s Ahasver i s t. n i c h t unfaire G a 1 u t h. N i e rn a n fl e m steht das Recht zu, den Sinn unserer Ib-iiu; Mosig’kcit Cordova, 28. März. (2. T. A.) ki; Enthüllung einer marmornen Gedenktafel am Eingang zur kürzlich ausgegrabenen alten Synagoge von Cordova bot. im Rahmen der großen M a i m o n i d e ß - V e ra n stal tu n g c n Anlaß zu einer feierlichen Kundgebung jüdisch-spanischer Versöhnung und Freundschaft. Dieser Gedenkstein — so führte d e r B ii r g' e r meiste r von Cor d o v a in seiner Ansprache aus — soll Zeuge sein des Friedens, der hier mit den Brüdern des Maimonides geschlossen wurde. Ohne F r i ed e n m i t, Israel kann es keinen w a h r h a f t e n W e 11 f r i e d e n geben. Im Namen der s p a n i s c h e n Regier u n g begrüßte der Zivilgouverneur der Provinz Cordova die Festversammlung. Manche Länder, erklärte er, lassen auf den Denkmälern der Kriegsgefallenen eine Flamme als Symbol des Friedens leuchten. Dieser Gedenkstein soll wie eine leuchtende Flamme künftige Geschlechter an den F r i c d e n z wis c he nden J ud e n und S p n uien erinnern. Der ehemalige Botschafter Don Antonio Jae.n Moren t.e, ein bekannter Gelehrter, betonte, daß häufig Kinder die Folgen der Irrttimer ihrer Eltern zu tragen hätten. Darum seien die Spanier froh, daß die Juden ihnen keinen Groll wegen vergangener Ereignisse nachtragen. In einer Versammlung von Gelehrten hielt der Direktor de« Instituts für arabische Studien in Granada, Professor Don Emilio Garcin Gomez, einen Vortrag über die maimonidischc Epoche in Cordova. Die Festteilnehmer besuchten hierauf die Ruinen maurischer Bauten aus jener Zeit. Abends fand im Palast des Provinzrates eine gesellschaftliche Veranstaltung statt, bei der andalußische Volkslieder zu Gehör gebracht wurden. zu deuten a 1 s uns selber. Solange uns die Umwelt kein sicheres Heim zu bieten hat, solange soll sie diese Unfähigkeit, mit einem anderen Volke ziisammenzuloben, nicht durch die Unwahrheit verdecken, ma.n könne mit diesem Volke nicht Zusammenleben. Man kann mit den Juden Zusammenleben: aber man kaum nicht mit dein a-ha«- verischen Zerrbild Zusammenleben, das man sich selbst geschaffen hat. So fremd uns objektiv der alnusverische Begriff der Galuth ist, so fremd ist uns der Begriff der Strafe, die dort aufgestellt wird. Wir können uns nicht darum kümmern, daß die Umwelt aus Ressentiments gegen die Juden in ihren eigenen Legenrienschöpfungen sich mit ihrer religiösen Grundauffassung in Widerspruch setzt. Die Umwelt hat sich mit großer Teilnahme in die Idee vertieft, daß Ahasver nicht sterben könne. Dieses Xichtste.rberikönnen setzt doch voraus, daß einer gern sterben möchte. Das ist grundsätzlich christlich gedacht, denn da ist der Tod notwendiges Element der Erfüllung des Leben«, Medium des Überganges zum Reiche, das nicht von dieser Welt ist. W i r kennen solche Gedanken nicht, wir leben gern e, a u c h wenn dieses Leben schwer ist, denn wir haben keinen anderen Raum als dieses Leben, um uns darin vor dem Göttlichen zu bewähren. Und wenn es uns einmal gelingen sollte, durch ein vorbildliches Dasein an der gerechten Gestaltung des diesseitigen Lebens unseren Anteil zu erfüllen, dann wollen wir gerne anderen das Amt überlassen, das Jenseits zu gestalten. Was redet man uns ein, daß wir nicht sterben können, wo wir doch gar nicht sterben wollen! Ja, wir haben oft sterben müssen, weil andere es so über uns verhängt haben. Noch wenn hunderttausende Juden ihr Judentum von sich werfen wollen, damit es für sie endlich stirbt, stehen zehn Juden, Stehen hundert Juden auf, d i e es nicht sterben lassen wollen, d ie dafür kämpfen, daß es w e i t e r 1 e b t. Wir wollen uns unseren Willen zum Leben nicht uindeuten lassen, aber wir wollen auch nicht vergessen, daß as unser Wille zum Leben ist, der uns verpflichtet. Die Umwelt hat Ahasver lind damit das Judentum in de>n ewigen Raum der Verdammnis gestellt. Jeder religiöse Bezirk hat abmseine eigene Vorstellung über Lohn und Strafe für das irdische Verhalten. Ob wir verdammt sind oder nicht, liegt an uns und nicht an irgend einer Aussage, die eine andere Religion aus ihren uns fremden Voraussetzungen über uns fällt. So dürfen wir z-usam.menfa««en(l «agen, daß alle Voraussetzungen, die die Legende des Ahasver tragen, im Juden und seiner inneren Gestalt keine Stütze finden. Wir sind nicht Ahasver. Aber wir können e« werden, wenn wir uns ihm ausliefern; wenn wir vergessen, daß unsere Absonderung in der Welt rnit einem tiefen Sinn begabt ist. Gewiß ist es schwer und verlangt Unendliches an Anstrengung und Wachheit, «ich immer gesondert zu fühlen, nie das Bewußtsein zu verlieren, daß wir nicht wie die ndern Völker sind, und daß wir nicht wie die andern Völker sein dürfen, wenn wir nicht Selbstmord arr uns begehen wollen. Denn unsere Geschichte dient nicht zum Zeugnis dafür, daß wir uns der Welt anzugleichen haben, daß wir ihre Schwankungen dos Egoismus, ihres Besitzwiilcns, ihrer immanenten Ungerechtigkeit mitznmachen haben. Wir haben nicht das Recht, so zu leben wie sie: Im ewigen Widerspruch zwischen Religion und Lehen, demütig im Gotteshaus und hochmütig vor den Tatbeständen des Da-scins, Ethiker zu Hause und Räuber auf der Straße, friedlich am Abencl, wenn die Lampe brennt, und kriegsversessen am andern Morgen, wenn die Sonne scheint. Wer mit einer solchen Diskrepanz zwischen ethischem Anspruch und wirklichem Verhalten lebt, der hat kein Zentrum mehr, zu dem hin er seine menschliche Haltung orientieren kann. Der ward zur Strafe für diesen Verrat am Geiste zur Unrast verdammt, zu jener Unruhe, die heute die Welt erschüttert. Da« ist Ahasver, und wir werden ihm gleichen in der Sekunde, in der wir den Geist akzeptieren, au« dem er geboren worden ist. Diese Möglichkeit der Angleichung wollen wir nicht eine Sekunde lang unterschätzen. Wir sind in aller Wirklichkeit in der Gefahr, der Mythe zu gleichen und das zu werden, was die Umwelt in uns sieht. Wir spielen leichtsinnig mit unserer Zukunft, weil wir leichtsinnig mit unserer Vergangenheit umgehen. Wo lebt denn noch das Bewußtsein, was eine jüdische Existenz einmal bedeutet hat? Für wen ist es denn noch gegenwärtig, daß unsere Geschichte au« dem Bemühen entstanden ist, eigene Erkenntnisse des ethischen Verhaltens in die Wirklichkeit des Tages zu übertragen? Wer unter uns bekennt sich denn noch eindeutig zum Geiste als zu dem einzig realen Gestaltenden in der Welt? Wie die Maschine den Sinn der Arbeit überrannt hat, so hat uns der Anblick des Nützlichen und des Opportunen in der Welt überrannt. Alles will zur Welt und ihren Zerstreuungen alles will zur Fessellosigkeit und zum platten Egoismus von Verdienst und Besitz. Die Schlichtheit und die Bescheidenheit, die erkenntnisreiche Demut vor dem Sinn des Daseins verschwinden immer mehr, und aus den Menschen, clie einmal religiöses Volksschicksal darin sahen, zum Land, zur Ruhe, zur Seßhaftigkeit und Geborgenheit zu kommen, wird ein wüster Haufen von eilenden, geschäftigen, betriebsamen Menschen, Verraten und verkauft haben wir unsere Ideale von einst, dieses Ideal vom harmonischen Ausgleich der Welt mit dem Jenseitigen, des Einzelwillens mit den Interessen der Gesamtheit, In uns lag einmal eine große Fähigkeit zur Harmonie, und noch heute verspüren wir in den Augenblicken der Besinnung das Bedürfnis nach Auflösung dieses Mischzustandes, in dom wir uns befinden, jenes Konglomerat« aus Ererbtem und aus Welteindriicken, das wir aus Trägheit und Bequemlichkeit nicht klar und sauber bestimmen wollen. Aber aus dieser verhängnisvollen Mischung von Judentum und Umwelt ist unsere Seele aufgeteilt in Provinzen, und von einer zur andern gehen wir unruhig hin und her, wandernde Juden auf der Suche nach ihrem seelischen Zentrum. Auf solchen Wanderungen kann man allerdings nur leichtes Gepäck mitschieppeu, und so haben wir denn ein wenig Bildung und ein wenig Wissen von allen Wcdtrti ngen in unser Bündel geschnürt und laufen den Interessen der Wolt nach. Aljer das große Gewicht, das lebendige Schwergewicht, mit dom der Mensch wandert: Da« Herz, das wollende, gestaltende, liebende Herz: das haben wir irgend wo am Wege liegen lassen. Zuweilen regt es sich schüchtern und mit halb gelähmten Instinkten im Umkreis der jüdischen Familie. Aber auch sie ist mitten in der Auflösung begriffen, und nicht einmal mehr da« jüdische Heim gibt Ruhe und Geborgenheit. Es ist zum Tummelplatz belangloser Geselligkeit geworden, in der nichts mehr an Kraft und Geistigkeit schwingt.. Und selbst der viel gerühmte jüdische Zusammenhang, der in der Umwelt die Illusion einer jüdischen Einheit erweckt, Ist eine Farce und kn besten Falle eine Notgemeinschaft. Wir, ein zersplittertes Volk, leisten uns hemmungslos den Luxus von 8p] itterbi klungen. Parteien, Grilppchen, Sekten, Trennungsgemeinden, Vereine, alles mit einem hochtrabenden Ziel und mit Statuten und einem Vomtandsgremium, ein lächerliches Zerrbild, das den Begriff der jüdischen Einheit zur Groteske macht. Von allen Vorwürfen der Umwelt ist der schwerste und drückendste der Vorwurf vom jüdischen Zusammenhang, weil leider dieser Vorwurf nicht mehr wahr ist. Zersplittert wie die Form unseres Zusammenlebens ist auch die Weise unseres Denkens geworden. Nichts mehr a.n Einheit und nichts mehr an Orientierung. Unsere geistige Nahrung ist die Tageszeitung geworden, der Kurszettel und der neueste Emil Ludwig. Man hat uns einmal das Volk des Buches genannt. Wir sind es nicht mehr. Wir sind das Volk der Druckerschwärze geworden. Mit einer nervösen Hast verschlingen wir, was uns die trübe Flut des Gedruckten gerade in die Hand treibt, und mit einer ängstlichen verbissenen Scheu schlagen wir einen großen Bogen um das, was uns wieder eine Orientierung geben könnte, weil darin unser Pulsschlag der Jahrhunderte weiterlebt, unser eigenes Schrifttum von einst. In jedem Volk wachsen schon die Kinder auf mit dem Erlebnis der Vergangenheit ihres Volkes. Wir maßen uns an, daß wir die Kette unserer Ahneußchaft unterbrechen dürften, daß wir, wo gerade wir in fremden Völkern Ahnen treffen, unsere geistigen Erzväter daraus machen dürften. Wir haben noch nicht genug , j Billige Gesellschalts - Osteneise der Czernowllzer Allgemeinen Zeiturg vom 14. b.s 29. April 1935 I Anmeldung un<> Auskünfte im Relsebttio Marlen« brücke, Wien, I., Rotenturmstr. 26, Te\ R 2-1286. R 24287. — Auskünfte erteilt muh das Stadtbüro des „Wiener Tag“, I., Schulerstraßc 1, Tel. R 21678. der Fremde von außen. Wir wollen a/uoh noch die Fremde von innen hinzunehmen. Und mit dieser doppelten Fremdheit bieten wir uns den Umwelten an und sprechen die große Lebenslüge des entwurzelten Juden ans: seht, wir sind, wir ihr seid! Soll da die Welt, da sie unsere ewige Sonderung deutlich spürt, nicht eines Tages auf uns als den Unrastigen, als den Ahasver blicken? Ja, wir sind ruhelos geworden, nicht aus den Gründen Ahasvers, sondern aus dem geistigen und seelischen Verzicht auf unser Zent r u m. Ein Mythos verfolgt uns seit Jahrhunderten, und es fehlt nicht mehr viel, daun hat er uns eingeholt und überwunden. Wir müssen wieder Propheten haben, die uns mit ihrem Anruf zurückholen von dieser verhängnisvollen Vereinigung mit diesem Zerrbild unserer selbst. Aber da wir keine Propheten mehr haben, müssen wir eine Stunde der Selbstbesinnung ausnutzen und uns fragen: wie überwindet man einen Mythos? Man überwindet ihn, indem man ihn von seiner Quelle, von seinem Ursprung her auflöst: von seinem Motiv aus. Mythos, sagten wir, sei Selbstmotivierung einer Gemeinschaft für den Ablauf und das Ziel ihre« Daseins. So müssen wir versuchen, den Anschluß an unseren eigenen Mythos wieder zu gewinnen. Wir brauchen keinen neuen, wonn er uns auch noch so verführerisch dargeboten wird. Unsere alte Motivierung reicht noch aus, denn sie ist noch niemals ganz realisiert worden. Wir haben den größten und den «cbwer«teil Mythos, den es gibt: den der Einheit. Wir haben zuerst von allen Völkern die Einheit in der Zeit durch den Begriff des Ewigen erkannt; wir haben die Einheit alles Komischen im Gedanken der Erschaffung der Welt, die Einheit unserer eigenen Gemeinschaft im Glauben an die