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Die Stimme · 1935-02-01 · Heft 422 (1.2.1935) · page 7

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Journal
Die Stimme
Volume
8 (1934-1935)
Issue
Heft 422 (1.2.1935)
Date
1935-02-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. m — 1. Februar 1935 DIE STIMME Seite 7 Eröffnung des Helmes der Bezlt kssektion XVIII. Sonntag, den 27. Jänner, wurde da« neue Heim der zionistischen Bezirkssektion Währing in der Wcimareretraße 7 feierlich eröffnet. Nach einer Begrüßung durch den Obtnann I n g. S. Ehrlich und Anbringung der Mesusa ergriff Oberrabbiner D r. Feuchtwang das Wort, um die Bedeutung des Tages für die Juden Währings, unter denen er früher gewirkt hatte, zu würdigen. Die Tatsache, daß man einige .Stufen von der St.raßo au« himintersteigen müsse, um in das Lokal zu gelangen, führte er zum Gleichnis aus, daß aller Aufstieg mit einem Abstieg beginnt, »ei es um ein Samenkorn in die Erde zu betten, sei es um als Führer eines Volkes vorerst zu ihm hinabzusteigen, um es genau kennenzulertien. ehe der gemeinsame Aufstieg beginnt. Das Gleichnis führte zu Erinnerungen an Theodor Hcrzl. Per Bezirksrabbiner Dr. Schwarz erkannte das neue Werk als eine jener Einheiten, die ftfr sieh selbst wachsend mit den anderen Volkseinheiten zum größeren Ganzen verschmelzen. S taa ts rat Dr. Friedmann verwies Jd weit ausgreifender Ideenfolge auf die allgemeine jüdische Situation, aus der er praktische Folgerungen für die Arbeit der ßezirksgemcinde ableitctc. Der Präsident des Landeskomitees Dr. Grün bäum umriß präziso und eindringlich die Aufgaben der zionistischen Arbeit, ihre gegenwärtigen Schwierigkeiten und kam zu der Schlußfolgerung, daß nur ungebrochener und unbekümmerter Idealismus aller Zionisten das Werk zu einem gedeihlichen Ende würde bringen können. Vorstandsmitglied Dr. Seidmann gab dann einen kurzen Abriß der bisherigen Geschichte der Sektion, ihrer Tätigkeit auf den verschiedenen ihr zugehörigen Gebieten und berichtete über die Entstehung des Heimes. Tatkräftig durch die Bezirkssektiou der „W i z o“ unterstützt, die das Hausfrauenamt übernommen hat, gebühren insbesondere dem Obmann Ing. Ehrlich und Frau Erna Patak des Verdienst mit ganz geringfügigen Mitteln in monatelanger unermüdlicher Arbeit das Heim errichtet zu haben. Eine ganze Anzahl von Mitgliedern und Freunden der Sektion und der Wizo haben durch Arbeitsüber* nahmen, Material- und Geldspenden das Ihrige dazu getan. Das neue Heim wird nicht nur der Bezirks- und der Wizo-Sektion, sondern auch der Bezirksgruppe des Bundes Jüdischer Frontsoldaten und dom J ü d ischenlngenieur-undArchitektenverein dienen. Außer der Jugendgruppe wird eine Kinder gruppe geschaffen, die an Nachmittagen beschäftigt werden soll. Der wohlgelungeno Abend endete mit einer Bewirtung der erschienenen Gäste, die so zahlreich waren, daß dor Raum nicht zureichte. In der nächsten Zeit beginnt das gemeinsame Vortragsprogramm der Sektion und der Wizö. das hoffentlich dazu beitragen wird, den beiden Gruppen neuo Mitglieder und Freunde zuzuführen. Zionistische Frauengruppe „Wizo“ Meidling. Pie .,Wizo“ Meidling veranstaltete am 20. Jänner im jüdischen Vereinsheim, XV., llerklotzgasse 21, eine Chamischa-Assar-Kindoifeier. Nach einleitenden Worten des Obmannes Doktor Pokorny wurde von dor Jugendgruppe ein gut abgestimmter Sprochohor vorgetragen, dem stimmungsvolle jüdische Lieder und Tänze folgten. Diese Leistungon sind durch die intensive und aufopferurigsreiche Arbeit der Jugondftlhrer des G’dud Zirlm ermöglicht worden. Frau Pos lies begleitete verständnisvoll die gesanglichen Darbietungen am Klavier. Besonderen Beifall fanden die von Frau Professor L ö w oinstudiorten Tänze der Kindergruppe des Ma.kk.abi XV. Als Conferencier betätigte «sich stud, gym. Hans Reichert. Jedes Kind erhielt ein Päckchen Früchto. Die Leitung der Veranstaltung, die massenhaft besuoht war, lag in den Händen der Frau Prof. Irene Löw und Frau Dr. Giza Pokorny. Vorführung des neuen Palästina-Filmes. Am 13. Jünnor wurde in den Marionsälon, XIV., Reindorfgasse 3, dor im Oktober vorigen Jahres hergestellto P a 1 il s t i n a- F i lim vorgeführt. Vorwiegend jüdische Kolonien in Erez wurden aufgenommon, um zu zeigen, welche gwaltigo Aufbauarbeit durch die Urbarmachung von Sumpf- und Wüstengegendon geleistet worden ist. Dor Anblick der blühenden Felder, der lllllilllll Orangen-, Oliven- und Tabakpflanzungen löste ein Gefühl grenzenloser Bewunderung für diese heldenhafte Pionierarbeit aus. Der Ausbau der jüdischen Landwirtschaft und dio damit, Hand in Hand gebende Entwicklung eines jüdischen Bauernstandes bilden die Voraussetzung für einen gesunden und gut fundierten Aufbau Palästina»! Dr. R c z e k. der den Film aufgenommen hat, gab zu den abrollcndcn Bildern die dazugehörigen Aufklärungen. Welches große Interesso heute Palästina, erweckt, hat der überaus zahlreiche Besuch der Veranstaltung bewiesen. Russischer Ball. Der Hilfsverein für russische Juden in Wien veranstaltete am Samstag, den 2(5. Jänner, seine diesjährige Künstlerakademie mit Tanz, die heuer zu.m zehntcnmal als Jubiläumsabend abgehalten wurde. Nach Begrilfhmgsworten dos Präsidenten Dr. 8. G o I dstorn begann die Akademie, die von nachstehenden Künstlern uneigennützigerweise in vollendeter Form ausgefflhrt wnrdo: Sina A d- 1 e r s b e r g (Gesang), Sonja Gourewitsch (Klavier), Marguerite K o z e n n (Gesang), Sevilla Pastor (Gesang und Tanz), Albert F e I- 1 e r (Gesang), Sascha L e o n t j e w (Tanz), Prof. Dimitriy Turaweroff (Balalaika). Die Begleitung besorgten: Prof. Erich Meller, Sascha S u c h o t i n und Siegniund Wolfsohn, Der Akademie folgte der Tanz, zu dem die Jazzkapelle „The Melody Playere“ aufspielte. In der Bar wurde ein Kabarettprogratnm abgewickelt, das von Lydia Radion, Hilde Duützkaja, Erich Kesakoff, einem Ensemble aus der Kleinkunstbühne „Stachelbeere“ und einem ßälalaika-Orchester bestritten wurde. Ein Juxbasar und eine Tombola mit schönen Preisen trugen zur Erhöhung der Stimmung bei. Das Arrangement de» Abends lag wieder in den Händen des Ehrensekretärs J. Per.sky. Gesamtverband jüdischer Hochschüler Österreichs „Judäa“. Samstag, den 2. d., >$8 Uhr abends, im Chajessaal de» Zentralheims, IX., Aiserstraße 26, Bialik-Gedenkfeier. Die Gedenkrede hält Dr. David Röthblum. Im künstlerischen Teil wirken mit die Herren: Prof. Josef Zimbler, Duno Tendier, Vitalis Niemand, Karl Guttmann und andere. Jüdische Künstlerspiele. Theater Reklame, Wien, II., Prateretraße 84. Gastspiel Sevilla Pastor — Erna Siegler. Wegen des großen Erfolges bleibt bis Montag, den 4. d„ diie Aufführung der Komödie „Die Schickerte“ von A. Steinberg am Spielplan. Sonntag, VA Uhr nachmittags, bei ermäßigten Preisen, „Hülle Rabtzen“. Dienstag, den 5. d., „Maaltow“. Mittwoch, den 6. d„ „Die Schickerte“. Donnerstag, den 7. d., „Beile Bassie“. Jüdische Kultusstelle , Wien II., Aspernbrückengasse 2, Tel. R 48-2-91; Zweigstellen: VI., Loquaipiatz 11, Tel. B 20-0-81; IX., Währingerstraße 48, Tel. A 14-400. Unseren Mitgliedern stehen bedeutend ermäßigte Karten in alle Wiener Theater zur Verfügung. Konzerte: 15. d„ Vasa Pfihoda, G. M. S. Unsere nächsten Führungen: Sonntag, 3. d., >$11 Uhr, Führung durch die Staatsoper. Treffpunkt: Operngasee. Beschränkte Toilnehmerzahl. Voranmeldungen erboten. Sonntag, 10. d., 10 Uhr 15, Spanischer Reitstall und Spanische Reitschule. Treffpunkt: Josefsplatz (Denkmal). Jüdisch Kultureller Elternbund: Vortrag Dienstag, don 5. d., 8 Uhr, XVIII., Weimareretraße 7. Vortragende: Prof. Moses Rath, über „Probleme der Jüdisohon Erziehung“ und Prof. Iv. Kupfer über „Das Jüdische Kind in der Schule“. Hlstadruth Ivrith, II., Kleine Mohrengasse 8. Samstag, den 2. d., 8 Uhr abends, im Heimo, II., Kleine Mohreengasse 3, Vortrag des Herrn Dr. J. Scheib übeer: „Schopenhauer wehajatiduth“. Seminare der Histadruth. B i a 1 i k s e ni in a r, Samstag, den 2. d., }$6 Uhr abends, Währingerstraßo 6—8. Leiter Dr. Tartakowor. Im Paralelles Blalikseminar, 6 Uhr abends, Kleine Mohrengasse 3. Bibelseminar: 7 Uhr abends. Leiter Prof. Gelernter. Rambam&eminar, Mittwoch, den 6. d„ 8 Uhr abends, Leiter Rob. Zuckor. Hebräischlehrerkonferenz der Histadruth findet Sonntag, den 8. d„ 7 Uhr abends, im Heime, II., Kleine Mohrengasse 8, statt. Vortragender dor hebräische Pädagog J. Ehrlich aus Palästina Über „Die Astronomie in Bibel und Talmud“. Erscheinen Pflicht. Bibellektilre (1. Buch Mosis) mit. sprach- und geisteswissenschaftliche» Erläuterungen, joden Samstag, ß Uhr 15 abends, im Neben rau me des CafA Phönixhof,’ VII.. Neustiftgasse 55. Leiter Dr. Ernst Müller. Verein fiir jüdische Geschichte und Literatur in Wien. Montag, den 4. d., Uhr abends, im Klubsaal der Hakoah, I., Wiesingerstraßo II (Cafe Atlashof. eigener Eingang, Souterrain;, Vortrag Regierungsrnt Prof. Dr. Ludwig S i nger: „Juda.isierende Sekten in Böhmen zur Zeit Kaiser Josefs II.“ Zionistischer Gehörlosenverein (Sitz: Cafe Silier. Wien, I., Sehwedenplatz. Telephon Jl25-5-85.) Die. Generalversammlung mit dom Eröffnungsvortrag des Präsidenten des Zionistischen Landcskomifees Dr. Oskar Grünbaum findet im goldenen Saal des Cafe Silier, 1., Schwedenplatz, am Sonntag, den 3. d.. 5 Uhr nachmittag» statt. „Theologia“, Verein jüdischer Hochschüler an der israelitisch-theologischen Lehranstalt. Herr Dr. Israel Scheib, cand. theol.. predigt morgen, Samstag, im kleinen Tempel. II.. Tempelgassc 3. beim Morgengottesdienst. Beginn 8 Uhr. Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis. Im Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, 1., Kohlinessergasse 4, sind nachstehende offene Stellen für; 1. einen Chemiker für die Hersiel Iiung von Elektrolytkondensatoren: 2. einen Radioingenieur (Spezialist auf dem Gebiete der Entstörung); 3. einen Fachmann auf dem Ge biet der Dielektrika. Nur erfahrene, langjähtige Praktiker mit Kenntnis der italienischen Sprache melden sich im obbezeichnelen Verein. Der Jüdisch-akademische Juristenverein veranstaltet unter bewährter Leitung des Herrn Dr. Friedler Prüfungskurse zur rechtshistori- 3chen Staatsprüfung sowie Pflichtfibungskurße aus den judiziellen Prüfungsfächern. Nähere Auskünfte Montag und Donnerstag von 7 bis 8 Uhr abend» im Vereinsheim. IX., Alserstraße Nr. 26. AUS DER PROVINZ Aus dem Tätigkeitsbericht der Zionistischen Ortsgruppe Graz für das Berichtsjahr 1933/34. Ihrer Tradition getreu, hat die Zionistische Ortsgruppe in Graz auch im abgelaufenen Berichtsjahr es als ihre vornehmste Aufgabe betrachtet, die Grazer Judenheit zionistisch zu organisieren, ihr objektive, zionistische Werte zu vermitteln, im engsten Kontakt mit den bestehenden Jugendorganisationen zu bleiben, diese in ihrer Tätigkeit zu unterstützen und praktische Arbeit durch Organisation und Fördehing der Alijah nach Erez Israel, durch Förderung des hebräischen Unterrichtes und durch Sammlung für die zionistischen Fonds (Keren-Kajemeth, Keren-Hajessod und Keren- Alijah) zu leisten. Nach einer Schilderung der Vortragstätigkeit und einer Würdigung des ins Ausland übersiedelten Obmanns der Ortsgruppe Ing. Jonas Landau fährt der Bericht fort: Viele Jahre hindurch hat die Ortsgruppe jede Spaltung unter den Zionisten in Graz zu verhindern gewußt.. Im Berichtsjahre ist diese Spaltung auch in Graz versucht worden, jedoch inßoferne nicht gelungen, als nur elf Mitglieder der Ortsgruppe der neugegründeten Revisionisten - Gruppe beigetreteu sind. Ohne uns in irgend welche Polemiken einzulassen, müssen wir doch festhalten,, daß diese Gründung in Graz sicherlich sachlich unbegründet war und auch im Widerspruch mit den Friedensbestrebungen innerhalb der Gesamtorganisation steht. Trotz dieser Spaltungsversuche und trotz der starken Abwanderung iet es der Ortsgruppe durch Werbung neuer Mitglieder nicht nur gelungen, den bisherigen Mitgliederstand aufrecht zu erhalten, sondern um zirka 10% zu vergrößern, so daß dio Ortsgruppe einschließlich der Jugendsektion und den anderen im engston Kontakt mit der Ortsgruppe stehenden Organisationen, und zwar Techelet - Lawan, Heohaluz und Stadtkibbuz,. heute zirka 400 Mitglieder umfaßt. Diese organisatorische und kulturelle Tätigkeit der Ortsgruppe wurde durch die bestehenden Jugendgruppen weitgehendst belebt. Vor allem ist hier die Gründling dos Stadtkibbuz zu erwähnen, der zirka 20 Loute umfaßt, die alle schwere physische Arbeit leisten und sich beruflich und ideologisch für ihre Alijah vorbereiten; auch der Heohaluz, der erst im Vorjahre hier gegründet wurde, konnte eich rasch und erfolgreich entwickeln. Nahezu alle Mitglieder des Heohaluz haben umgesohichtet und praktische Berufe ergriffen. Wenn man bedenkt, daß trotz dor ungeheuren Wirtschaftskrise und trotz der starken Verarmung der Grazer Judenheit, es möglich war, fünf hebräisohe Kurse mit zirka 70 Sojiiilern zu führen, aus den Mitteln des Keren- Alijah (zu denen die B’nal-Brith Logo und die Kultuegomeinde beitragen) mohralsßOPersone u die Übersiedlung nach Pa- Palfisrno: Modß-Eporrt Schiefe, frhi: (etiöic 3mnc mit laitfljäljttfKr, fmifniäititiirfjfr 45ra£i» iibevjiebclt und) ^aläjtiua «uö übernimmt iPcvtretuttft Ici|tmtfl$fäf)fgcr ijivimm fc« ißicitct Motfc- und GesciimtfcRs-rncfusIrle. Unter „Hirinm 111*0'' on fcie lyu'efcition fctotc* '.»faltet. 1 ä s t i n a zu c r m ö g lieb e n und wenn für Keren-Kajetneth S 3000.-- und fiir Keren- Hajessod S 4030.— im abgelaufenen Jahre in Graz aufgebracht wurden, wird man die Tätigkeit, der Ortsgruppe zu würdigen wissen. Der Ausschuß der Zionistischen Ortsgruppe Graz wendet »ich daher auch heute, wieder an alle Gutgesinnten mit der Aufforderung, der Ortsgruppe bei zu treten und die Pflicht gegenüber Volk und Bewegung, gegenüber sich seihest, und seinen Angehörigem zu erfüllen — ..niemand zum Schaden und uns allen zur Ehrl“. IIBPISCHER SPORT Fußballklub Hakoah. Der Fußballklub Hakoah veranstaltet am'2. d. um yyll Uhr abends im Stadttbcater unter der Devise „Nacht d e r P r o m i n e n t e n“ eine große Akademie, zu welcher die prominentesten Kunstkräfte ihre Mitwirkung zugesagt haben. Das Symplio• nieorchester des Bundes jüdischer Frontsoldaten Österreichs (74 Mann), Dirigent Dr. Kurt. Fahlen, wirkt mit. Nach Schluß dor Veranstaltung werden Autobusse nach allen Richtungen bereitgestellt sein. Karten sind an den Stadttheaterkassen sowie im Sekretariat des Fußballklubs Hakoah, I., Franz-Josef-Kai 7—9 (Industriepalast), erhältlich. Hasmonea-Makkabi trägt Sonntag um 14 Uhr am Tschechischen Herz - Platz, Endstation Linie 67, ein Freundschaftsspiel gegen Ajax au». Vorher 12 Uhr 15 die Reserven. — Sonntag. 20 Uhr 30 Tanzabend mit Vorträgen im. Kiublieim, Cafö Lido, II., Dampfschiffstraße 20. Mitwirkend Frl. Saphier sowie die Herren Große, Inländer und Weil. Eintritt frei.'— Jeden Mittwoch 20 Uhr im Klubheim Ping-Pong-Abend. Hasmonea-Makkabi. Der Struma verurteilte wegen der Vorkommnisse im Meisterspiel Praterstern—Hasmonea-Makkabi, welches beim Stand 1:0 für Hasmonea-Makkabi aus Verschulden des F. C. Praterstern abgebrochen wurde, den Spieler Luksch zu einem Jahr Spielverbot, den Sektionsleiter Hoffmann zu einer Funktionsenthebung von drei Monaten. Außerdem wurde der Verein mit einer Geldstrafe bedacht. Prominente jüdische Künstler für die jüdischen Fußballer. Der Fußballklub Hakoah veranstaltet am 2. Februar um % 11 Uhr abends im Stadtheater unter der Devise „Nacht der Prominenten“ eine große Akademie, zu welcher folgende jüdische Ktintsler ihre Mitwirkung in uneigennützigster Weise zugesagt haben: Felix Bressart, Franz Engel, Jakob Feklhammer, Fritz Grün bäum, Meller und Wagner, Lilly und Emy Schwarz, Fritz Wiesenthal sowie das Symphonieorchester des Bundes jüdischer Frontsoldaten Österreichs in der Stärke von 74 Mann unter Leitung des Dirigenten Doktor Kurt. Pahlen. Conference: Josef Baar. Weiters wirken in uneigennützigster Weise mit: Kammersänger Josef Kalenberg, Grete v. Schaffers, Prof. Bola Laszky. Karten von S 1 bis S 8 an deu Stadttheatorkassen und beim Fußballklub Hakoah, I„ Kai 7 (Tel. R 25-4-97).’ Wiener jüdischer Turnverein „Makkabi“, gegründet 1898, 87. Vereinsja.hr. Adressen der Turnlakalo: II., Leopolclsgasse 3 (Volksschule); IX., Liechtenstei.U'Straße 20 (eigener Turnsaal); X., Uhlandgasse 1 (Volksschule); X., Quellenstraße 52 (Volksschule); XV., Herklotzgasse 21 (Jüd. Vereinshauis, eigener Turnsaal); XVII., Rötzergasse 9 (Jüd. Vereinshaus); XIX., Silbergasse 2 a (Volksschule). Modernes Turnen und moderne Gymnastik für Personen aller Altersstufen und beiderlei Geschlechts. Mäßige Beiträge in allen Abteilungen! Die Beiträge sind für Arbeitslose, unbemittelte Jugendliche, Lehrlinge und Studenten ermäßigt. Kalte und wanne Duschen, Garderobekästchen, Zuschauerraum, Ventilation, versch'edene Turngeräte usw. — Die B o x s o k t i o n befindet sich IX., Licchtensteinstraße 20, unter der Leitung F. Krauß-Zohn-Felix Taußig. — Die Jugendorganisation des ,.Makkabi“ iist der „Makkabi Hazair-ßrith Ziremi“, mit eigenen Vereinslokalen, eigenen Ortsgruppe» und einigen hundert Mitgliedern! Weitere „Makkabi“-Ort.sgruppon befinden sich in Linz n. d. D„ Sf. Pölten, Innsbruck, Mödling. Der „Makkabi“ besitzt gegenwärtig zirka tausend MitgUeder und ist der Sammelpunkt aller jüdischen Turner und Turnerinnen Im Februar finden die Ausscheidungswettkämpfe des „Muk-

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