Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 8 (1934-1935)
- Issue
- Heft 422 (1.2.1935)
- Date
- 1935-02-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 3 DIE STIMME Nr. 422 — 1. Februar 1935 Friedländer 8 Deutsch Win. i„ SfitnstettinjMSB Kr. 2 XI., Zentralfrledhof, ntitn dm l. Tor. Samstif leschlouen . kabi“ für diie ,31 ak k abi ad e“ — Tel- A v j v — April 1935 statt, welche infolge starker Beteiligung einen überaus interessanten Verlauf nehmen dürften. — Juden und Jüdinnen, fördert die „Makkabi“- Bewegung! Otto Förster. „Haganah.“ Die Übungsabende finden Montag und Donnerstag von 19 bis 22 Uhr Statt- Ferner werden Hebräisch- und Englischkurse abgehalten. Auskünfte und Anmeldungen im Heim. IX., Nußdorferstraße 16. — Die S a m ariterinnen der „Haganah“ halten fortlaufend einen Kurs über Erste Hilfe ab. Dienstag. den 5. d., spricht in dieser Gruppe im Heim, IX., Nußdorferstraße 16, Herr Direktor Dr. Ludwig Neumann über „Die A u fgaben der jüdischen Frau“. Beginn 21 Uhr. Gäste herzlich willkommen. Zionistischer Vortragskatender Freitag, den 1. Februar 2. Bez.: Sektion II. II. Praterstraße 13, 8 Uhr abends: Onegg Sabbath. 2. Bez.: Sektion Prater, H., Jungstraße 8, 8 Uhr abends: Onegg Sabbatih. Vortrag: Professor Dr. Glaser: Oberkantor Rosenwald. 4. Bez.: Sektion IV/V, V., Hauslabgafrse 2 (Eingang D ras obepark), 8 Uhr abends: Onegg Sabbath. Bibelvortrag: Rabb. Dr. Mehrer. Gesang: Dr. Honig. 20 Bez.: Sektion XX und Wizo. XX., Jägerstraße 30: Onegg Sabbath mit Vortrag: Isak Schönfeld und Rabbiner Gottlieb. Samstag, den 2. Februar 4. Bez.: Sektion IV/V, V.. Hamdabg. 2 (Eingang Draschepark). y}9 Uhr abends: Jüdischer Literarischer Abend. Dr. Leopold Ehrlich (Hichler): Aus eigenen Werken. Gäste willkommen. Regiebeitrag. 6. Bez.: Klub Junger Zionisten, VI., Loquaiplatz 11, %9 Uhr abends: Gesellige Zusammenkunft. , 9. Bez.: Sektion Vin/IX, IX., Währingerstraße 6—8, 4 Uhr nachmittags: Onegg Sabbath. Leitung: Dr. Tartakower. Mitwirkend: Oberkantor Postolow. 9. Bez.: Sektion VIII/IX, IX., Wähningerstraße 6 (Eingang Hörlgasse 2), 8 Uhr abends: Dr. Leo Goldhammer: „Die Juden als Schöpfer österreichiseher Industrien“. 20. Bez.: Sektion XX und Wizo. XX., Jägerstraße 30. 8 Uhr abends: Bunter Abend mit reichhaltigem Programm. Sonntag, den 3. Februar 2, Bez.: Sektion Prater und Wizo, H., Jun^ Straße 8, y2i Uhr nachmittags: Kind er nachmittag der „Stimme“. 2. Bez.: Sektion Prater und Wizo, II., Jungstraße 8, 8 Uhr abends: Wizo-Abend. Programm: Frau Dr. Henny; Rappaport-Liechtenstein: „Galuth und Palästina“. Frau Dr. Amalie Kantor: „Aktuelle Probleme der Wizo“. Frau Anni Gold: Rezitationen. Frau Dr. Meczes: Gesang.' Frau Hilda Dulitzkaja: Jüdische Lieder. 6. Bez.: Sektion VI/VH und Wizo, Schäferkino, VI., Mariahilferstraße 37, 11 Uhr vormittags: Palästinafilm von Dr. Phillipp Rezek: „Palästina Oktober 1934“. Montag, den 4. Februar 1. Bez.: Sektion I, I., "Neutorgasse 6, 8 Uhr abends: Rabbiner Dr. Murmelstoin: Seminar über jüdische Geschichte. 1. Bez.: Wizo, I., Schottenring 25, Wl Uhr abends: Die jüdische Presseschau. yKl Uhr abends: Dr. Henny Rappaport-Liohtenstein: „Jnng-Wizo“. 4. Bez.: Jugendgruppe der Sektion IV/V, V., Hausla.bg. 2 (Eingang Draschepark),!49 Uhr abends: Dr. Marcel Hofmann: „Sport und Leistung“. 12 Bez.: Sektion Xn und Wizo, Cafe Mariensäle, XIV.. Sechsha/usemtraße 52, 8 Uhr abends: Wizoabend. Redner: Frau _ Prof. Dr.. Martha Hoffmann: „Das Arbeitsgebiet der Wizo“. Dienstag, den 5. Februar 1. Bez.: Wizo, I., Schottenring 25, 5 Uhr nachmittags: Dt. Emil Gutheil: „Eltern und Kinder“. 4. Bez.: Sektion IV/V und Wizo, V., Hauslabgasse 2 (Eingang Draschepark), 8 Uhr abends: „Die Geschichte des ersten jüdischen Staatswesens“. 6. Bez.: Sektion VI/VH, VL, Loquaiplatz 11, y9 Uhr abends: Dr. Richard Taussiig: Seminar für allg. Geschichte. 9. Bez.: Sektion VIII/IX, IX., Währingerstraße 6—8 (Eingang Hörigasse 2), y8 Uhr abends: Prof. Wiesen: Hebräisches Sieminar. y9 Uhr abends: Ohug Iwri: „Thora und Agadah“. 8 Uhr abends: Zusammenkunft der Jugendgruppe VIU/IX. 19. Bez.: Wizo XIX, Oaf6 Döblingerhof, XIX., Billrothstraße 49, 8 Uhr abends: Frauen- Versammlung. Referenten: Freu Dr. Sophie Löwenherz und Frau Dr. Honny Rappaport- Liohtenstein. 20. Bez.: Sektion XX und Wizo, XX., Jägerstraße 30, y9 Uhr abends: Dr. Leo Goldhammer: „Die Juden als Schöpfer österreichischer Industrien“. Mittwoch, den 6. Februar 1. Bez.: Wizo, I„ Sohottenring 25, yi Uhr abends: Dr. Ludwig Neumann: „Die aktuellen Probleme Palästinas“. 2. Bez.: Wizo. II., Schottenring 25, 8 Uhr abends: Gesellige Zusammenkunft. 2. Bez.: Sektion Prater und Wizo, II., Jungstraße 8, %9 Uhr abends: Dr. Benjamin Doli: „Die Ethik in Bibel Talmud“. 6. Bez.: Klub Junger Zionisten, VI., Loquaiplatz 11. 8 Uhr abends: Vortrag. Anschließend geselliges Beisammensein. 8. Bez.: Wizo. VIII., Schottenring 25, 8 Uhr abends: Vorbereitung des Empfangsabends. 15. Bez.: Sektion XIV/XV, XV., Herklotzgasse 21, %9 Uhr abends: Prof. Dr. Alfred Spitzer* Alte und neue Wege des Judentums (Rückblick und Ausblick auf die Versuche einer Lösung der Judenfrage). Donnerstag, den 7. Februar 1. Bez.: Sektion I, Ga.fe Altes Rathaus, I.. Wipplingerstraße 24, yi und y9 Uhr abends: Palästinafilm von Dr. Philipp Rezek: Palästina Oktober 1934“. 1. Bez.: Wizo, I.. Schottenring 25, 5 Uhr nachmittags: Dr. Franz Kobler: Jüdische Frauenschicksale in Briefen 6. Bez.: Sektion VI/VII und Wizo. VI., Loquaiplatz 11. y>9 Uhr abends: Kultusvorsteher Dr. I. Klaber: Judennot und ihre Abhilfe durch die Kultusgemeinde. 13. Bez.: Sektion XIII, Caf6 Hietzingerhof, XIII., Hietzinger Hauptstraße 22, y9 Uhr abends: Dr. Oskar Grünbaum, Präsident des Zionistischen Landesverbandes: „Die Aufgaben des Allgemeinen Zionismus in der Galuth und in Palästina“. 20. Bez : Sektion XX und Wizo, XX., Jägerstraße 30, 8 Uhr abends: Dlskussionsabend mit einleitendem Referat von H. Knöbil. Hebräischkurse der Wizo Prater: Der Hebräisc.hkurs der Wizo für Anfänger und Fortgeschrittene hat bereits begonnen. Anmeldungen täglich im Sektionsheime. Kursbeitrag ermäßigt. Bezirkssektion Josefstadt—Alsergrund, IX., Währingerstraße 6—8 (Eingang Hörigasse 2), Telephon R52-0-12. Hebräischkurse jeden Montag, Mittwoch und Donnerstag für Anfänger von y8 bis y9 Uhr, für Fortgeschrittene von 149 bis 1410 Uhr abends. Neuanmeldungen an Kursabenden. — Gesellige Zusammenkünfte Sonntag, Dienstag und Donnerstag ab 4 Uhr nachmittags in den großen Lese- und Gesellschaftsräumen. Es liegen auf: „Haarez“. „Haolam“, „Der Haynt“ sowie zionistische und Tageszeitungen. Die Keren Kajemeth-Arbeit Kfar Kremenezky: Ansiedlung von 50 österreichischen Familien in Erez Israel Kosten der Ansiedlung, respektive der Erwerbung und Assanierung des Bodens für eine Familie S 7500.; je 25 Spender oder Selbstkontingentler von S 300.— haben das. Reoht, einen Kandidaten für die Ansiedlung vorzuschlagen. Auch Gruppen, die S 7500.— aufbringen, sind berechtigt, einen Siedler zu stellen. Erforderlicher Betrag für den Erwerb des Bodens und der Ameliorierung desselben seitens des Keren Kajemeth (zusätzlicher Betrag zu den Normaleingängen) 120.000 Schilling. Mindestens 1200 Selbstkontingentler, die min destens je S 100.— aufbringen, werden sich in den Dienst des Keren Kajemeth stellen müssen. Das Zionistische Landeskomitee hat zum Spezialreferenten für Kfar Kremenezky seinen Vizepräsidenten, Herrn Dr. Paul Berger, ernannt, der bereits mit seiner Arbeit begonnen hat.; Neue Selbstkontingentler In den letzten Tagen wurde in der Sektion X die Selb3tkontingentierung durchgeführt. Silbernes Buch des Keren Kajemeth Samuel Buchsbaum, Obmann, durch den Vorstand des Brautausstattungsvereines (Nr. 278); Itamar Zajdmann anläßlich seiner Brith Milah (Nr. 279); Charlotte Löwenherz durch die „Wizo“ Österreich (Nr. 280); Samuel Gottlieb — Toni-W eintrau b anläßlich ihrer Hochzeit (Nr. 281); Peter Klein durch die Hanhala Arzith sohel Makkabi Hazair Austria (Nr. 282); Leo Schrage durch seine Freunde und Mitarbeiter (Nr. 283); Moses Gärtner — Bertha K a t z anläßlich ihrer Verlobung (Nr. 284); Ilse Freund — Adolf Scherzer anläßlich ihrer Vermählung (Nr. 285); Josef und Helene Kleinmann anläßlich ihrer Silbernen Hochzeit (Nr. 286). Amtliche Verlautbarungen der Israelitischen Kultusgemeinde Konkursausschreibung Im Spital der israelitischen Kultusgemeinde Wien, XVHI., Währinger Gürtel 97, gelangt an der Urologischen Abteilung eine Assistentenstelle zur Besetzung. Zur Anstellung sind erforderlich: die österreichische Bundesbürgerschaft, lediger Stand, die Berechtigung zur Ausübung der Heilkunde im österreichischen Bundesstaate, die körperliche Eignung (nachgewiesen durch ein von einem Primarärzte des eigenen Spitaies ausgestelltes Zeugnis) und ein Alter von unter 35 Jahren. Mit der Stelle ist nebst dem in der Besoldungsordnung für die Abteilungsärzte des Spitals der israelitischen Kultusgemeinde fixierten Barbezug die Benützung einer möblierten Naturalwohnung samt Beleuchtung. Beheizung und Bedienung sowie die volle Verköstigung verbunden. Für die letztere werden die Ligenkosten von den Monatsbeziigen in Abzug gebracht. wobei der Abzug ein Viertel der Bezüge nicht überschreitet. Mit den Personaldokumenten (Geburtsschein. Heimatschein, Diplom, Naohweis der Zugehörigkeit zum Judentume, Zeugnisse über die bisherige fachliche Verwendung) belegte Gesuche sind an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4 (Amtsdirektion), bis längstens 15. d. M., 12 Uhr m i 11 a g s, zu überreichen. Wien. 25. Jänner 1935. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen Freitag, den 1. Februar, werden bei den um 4 Uhr 45 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten Predigten abgehalten, und zwar: I„ Seitenstettengasse 4, Oberrabbiner Doktor D. Feuchtwang; V., Siebenbrunnengasse la, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI.. Schmalzhofgasse 3, Rabbiner Dr. J. Drobinsky; VIII., Neudeggergasse 12, Ra.bbiner Dr. M. Bauer; IX., Müllmergasse 21. Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; X., Humboldtgasse 27. Rabbiner Doktor A. Weiner; XIII., Eitelbergergasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin; XVI., Hubergasse 8, Rabbiner Dr. J. M. Bach. XIX.. Dollinergasse 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein. Samstag, den 2. Februar, Schrifterklärungen beim Vormittagsgottesdienste: XX., Kluckygasse 11. Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXL. Holzmeistergasse 12. Rabbiner Dr. M. Rosenman,n. — Beim Abendgottesdienste: XIII., Eitelbergergasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin. Israelitische Jugendgottesdienste 1. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (-Schülerinnen). Samstag, den 2. Februar, um 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen der Unterklassen im II., IX. und XX. Bezirk. Samstag, den 2. Februair, um J(5 Uhr nachmittags, im Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 5, und in den Bezirkssynagogen. IX., Müllnergasse 21, und XX., Kluekygasse 11. . Julius-Engelberg-Ausstattungsstiftung. G e- .samtverleihungsbetrag: S 400.—, und zwar je ein Stiftplatz für eine in Lezajsk (Polen) und eine in Wien geborene Bewerberin. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, würdige, im Brautstand befindliche Mädchen, die in Wien oder Lezajsk geboren sind. G esuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Brautstandsnachweis, Sittenzengnis. Letzter Tag der Einreichun„ f r i s t: 15. Februar 1935. Einreichstelle: Wien, I., Seitenstettengasse 2, 1. Stock (Fürsorgezentrale)., Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung des Stiftungsbetrages verehelichen, verlieren die Bewerbungsberechtiguug. Zur Bewerbung, sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in’der Einreichstelle (Fürsorgezentrale Wien, I., Seitenstettengasse 2, 1. Stock) unentgeltlich aasgefolgt werden. Die Gesuchsbögen enthalten auch nähere, für die Bewerberinnen wichtige Bestimmungen. An alle jüdischen Wohlfahrtsvereine in Wien, Unter den Vereinen, die sich mit irgendeinem Zweige der jüdischen Wohlfahrtspflege beschäftigen und an die Mitglieder der Ivuitusgemeinde um Beiträge hierantreten, befindet sich eine ganze Reihe solcher, fiir deren Bestehen angesichts ihres kleinen Wirkungskreises vom Standpunkt einer geordneten Wohlfahrtspflege nicht nur keinerlei Notwendigkeit vorhanden ist, die vielmehr durch die oft irreführende Art ihrer Spendenwerbung eine ungerechtfertigte Belastung der Spender, eine Schädigung der wirklich notwendigen Institutionen und eine Zersplitterung des jüdischen Fürsorgewesens bewirken. Um diesem, wie aus vielfachen Klagen hervorgeht, von der jüdischen Bevölkerung sehr unliebsam empfundenen Übelstand nach Möglichkeit zu begegnen, beabsichtigt die Zentralkommission für soziale Fürsorge der Israelitischen Kultusgemeinde im Einvernehmen mit dem Kultusvorstand geeignete Maßnahmen zu treffen. Um die Grundlagen hiefür zu schaffen, ergeht zunächst an alle jüdischen Vereine und Institutionen in Wien, welche sich mit Wohlfahrtsangelegenheiten befassen, die Aufforderung, binnen längstens .vier Wochen unter Benützung von in der Fürsorgezentrnle der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. I., Seitenstettengasse 2, erhältlichen Fragebogen die Rechenschaftsberichte fiir die Jahre 1931 bis 1933 zur Verfügung zu stellen. Amalie Strum s. A. Am 24. Jänner d. J. wurde liier Frau Amalie Strum zu Grabe getragen. Die Verblichene war da» personifizierte Bild einer edlen jüdischen Frau und Mutier, von großem Wohltätigkeitssinn und wahrer Herzensgute, eine echte Ejsches Chajil. Um die Verewigte trauern der Gatte und acht Kinder, welche sich im jüdischen und zionistischen Leben hervorgetan haben. FILM Palästinafilm von Dr. Philipp Rezek 9D „Palästina, Oktober 1934" Zlonlitl.ch« B.xIrkiMktion « 7 VI., Sdiafferkino, Mariahilferstraße 37 Sonntag, 3. Februar 1935, II Uhr vormittags Zionistisch» Bezirkssektion I. Cafe Altes Rathaus, l.,Wlppllngerstr. 24 Donnerstag, 7. Februar 1935, '/J und ’/a9 Uhr abends Karton b«l d«n Ausrdtußmitgliedarn und an der Abendkassa erhältlich Ab heute „Ball im Savoy“. Der Prunk-Tonfilm „Ball im Savoy“ nach Paul Abrahams weltberühmter Operette gelangt ab heute im Elite-, Opern-, Sohottenring-, Lustspieltheater- und Flotten-Ki.no zur Uraufführung. Gitta Alpar. die sich jetzt in Wien einer besonderen Popularität erfreut, spielt und singt die durch sie berühmt gewordene weibliche Hauptrolle dieser Operette. Ihr Partner als Baron Andre von Wollheim Ist Hans Jarav. Heute: „Bretter, die die Welt bedeuten.“ Im Imperial-, Löwen-, Schwarzenbergplatz-, Wienzeile-, Maria-Thercsien-, und Theater-Kino erscheint das zwerchfellerschütternde Lustspiel „Bretter, die die Welt, bedeuten“. Die Hauptrollen in (Hebern grandiosen Lustspiel haben: Szöke Szakall, Mary Losseff, Otto Wal'bürg und Hans Wengraf inne. Regie: Kurt Gerron. Musik: Paul Abraham. Rudolf Förster und Hans Moser. Ein treuer Diener seines Herrn. „Was wäre geschehen, wenn sich damals diese Geschichte nicht ereignet hätte?“ Diese Frage richtet Rudolf Förster irr dem Film „Hohe Schule“ a,n Hans Moi-er. „Es hätte sich nichts verändert“, antwortet Moser. „Sie wären weiter der Herr und ich der Diener.“ Rudolf Förster, der Herr, und Hans Moser, der Diener — ei,n Darstellerpaar, wie man es selten in dieser Zusammenstellung findet. Die weibliche Hauptrolle spielt Angela Salloker, eine junge Grazer Schauspielerin, die bereits zu ganz großen Aufgaben herangewachsen ist. Die sensationelle Üraufführung dieses neuen österreichischen Spitzenfilms findet demnächst statt. Harald Lloyd muß heiraten. Der König der Komiker spielt in seinem neuesten Großfilm einen amerikanischen Missionär, der aus China in die Heimat zurückkehrt, um sich eine Frau zu suchen. Eine Kette köstlicher Abenteuer erwartet das Publikum in diesem neuen Harald Lloyd-Film „Der Sündenbock“, der demnächst Lm Burg- und Rotenturm-Kmo erscheinen wird. Heute — „Der lange Schatten“. Heute, Freitag, erscheint im Kreuz-Kino der neue Kriminalfilm der Metro, „Der lange Schatten“, welchen W. S. Van Dyke nach Amerikas berühmtesten Kriminalroman „The hin Man“ inszeniert hat. Die Hauptrolle, den Detektiv Nick Charles, spielt William Powell, den man in Europa nur als Darsteller von Verbrechern kennt, der aber in Amerika seit langem ein beliebter Detektivdarsteller ist. Seine Partnerin ist die schön Myrna Loy. Junges, Intell. Mädchen sucht Stelle in Büro, Verkauf, oder Nachmittag zu Kindern mit Schulnachhilfe in Englisch. Englischunterricht in und außer Haus S 1.— bis S 1.50 pro Stunde unter Telephon A 13-2-54 Palästina - Auswanderer und solche, die tour und retour reisen, werden um Adressenbekanntgabe ersucht. Zuschriften unter „Gewinnchancen“a.d.Adm.d.Bl. Für die Gesundheit das Beste! Gibt es ein zweites ähnliches Mittel wie Togal, da« weit über 6000 schriftliche Ärztegutaohten aufweist? Nein. Togal bewährt sich immer bei Beschwerden rheumatischer und gichtischer Art sowie bei Kopfschmerzen und Erkältungskraukheiten. Haben Sie Vertrauen! Togal ist in jeder Apotheke erhältlich. Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S 16.-—. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—, Tschechoslowakei vierteljährlich Kö 24.—-, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20, Rumänien vierteljährlich Lei 120.—, übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Postscheck-Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879. Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich, Wien, I., Marc-Aurel-Straße 5. — Verantwortlicher Redakteur: Imre Kaiser, Wien, I„ Marc-Aurel« straßo 5. — Druck: Vernay A.-G., Wien, IX., Canisiusgasso 8—10.