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Die Stimme · 1935-01-25 · Heft 420 (25.1.1935) · page 4

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Journal
Die Stimme
Volume
8 (1934-1935)
Issue
Heft 420 (25.1.1935)
Date
1935-01-25
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Dil STIMM! Nr. 13J — 25. Jänner 1035 Gummi .RABENSTEIG 3 ( ^HIMMtLPfORTG^ | ’kollnerhofö.i SÄMTLICHE ARTIKEL IN WÄSCHE UND WIRKWAREN SPOTTBILLIG! FÜHREND IN ETERNA-HEMDEN (von S 680 autw.) M a s a r y k für rli<‘ Tschechoslowakei. Romain R o 11 a n d und Paul V a 1 c r v für Frankreich. II a u p t m a n n und Thomas M a n n für Poiit^chland. Rahindranath Ta göre für Indien. Knut Hamsun und Johann II a i e r für Norwegen. M eres c hk o w s k y und Maxim 0 o r k i j für Rußland, Schalom Asch für die jiddische Literatur. A, Cr Sitzung vor den Pes5ach' Tagen in Jerusalem London, 21. Jänner. (Z. T. A.) Die Exekutive der Zionistischen Weltorganisation hat das Aktions-Cornitee zu einer Sitzung nach J e r u s a 1 e m in den Vor-Pcssach-Tagen einberufen. Das genaue Datum wird später bekanntgegeben werden. Dr, Z. Szabad gestorben Wilna, 23. Jänner. (Z. T. A.) Im Alter von 71 Jahren starb in Wilna der hervorragende Arzt und frühere Senator Dr. Zemaeh S z a b a d, eine der repräsentativen Gestalten des polnischen Judentums. Dem Zionismus stand er in den letzten Jahren seines Lebens positiv gegenüber. Die Bestattung Dr. Szabads fand unter Teilnahme zahlreicher jüdisch-polnischer Führer, Vertreterschaften der Russen. Weißrussen und Litauer, und unter Massenbeteiligung aller Schichten der Wilnaer jüdischen Bevölkerung statt. Während der Bestattung waren die jüdischen Geschäfte und Schulen in Wilna geschlossen. Aus der jüdischen Presse Spitt elegantes Zimmer in ni ii Auskunft: Berta Engel, I., Sternsasse 9 Telephon: U 25-6-36 Kinoprogramme der Woche Die Zertifikat- Doar llujom (Jeru- Verteilung sa/cm) sagt. zu den Ausführungen Jizchak Grünban ms vor dem Wund Leumi: ,,Grünbaum hat zugegeben, daß es gelegentlich Irrt inner und gewisse Vorfälle bei der Zertifikat Verteilung gegeben habe, ln Wirklichkeit handle es sich aber um sehr häufige Vorfälle. Wenn eine gewisse Tradition eine gerechte Verteilung der Zertifikate verhindere, dann müsse man Abhilfe schaffen. Der grundlegende Irrtum liegt aber in der Annahme, daß es möglich sei, sozusagen eine fakriksmäßige Erzeugung von Chaluzim zu organisieren. Grünbaums Definition vom Chaluz stimmt nicht mit den wirklichen Tatsachen des Lebens in Palästina übereinWeiters wird Grünbaums Haltung in der Angelegenheit der Verwandtenzertifikate kritisiert. Es sei möglich, daß zu viele Brüder und Ver- [ wandte angefordert werden, aber es gehe nicht an, daß alte Leute in Palästina ihre j Kinder in der Galuth mit Geld unterstützen 1 müssen und nicht die Möglichkeit haben, für: sie ein Zertifikat zu erhalten. Schließlich | urgiert die Zeitung eine Reform der Grundsätze für die Verteilung von Zertifikaten. Die Exekutive und Im „Moment“ (War-- die Allgemeinen schau) kritisiert Doktor. Zionisten Gottlieb das Ver- J halten der Exekutive gegenüber dem Weltverband der Allge-\ meinen Zionisten und meint, daß das Orga- J nisationsdepartement der Exelmtive sich niemals durch eine fruchtbare Tätigkeit auf, dem Gebiete der Organisation ausgezeichnet j habe und nun plötzlich dem Zentralkomitee in Warschau zu Hilfe eile. Auf einmal entwickelt Great Russell Street eine außer-. ordentliche Tätigkeit und versendet; eine j ellenlange Enunziation nach der anderen zu dem Zwecke, die Allgemeinen Zionisten in Polen davon ab zu halten, in den Weltverband der Allgemeinen Zionisten einzutreten. Dr. Schwarzbarts Antwort habe das ganz pilpulistische Konzept des Organi-1 Volk führen dürfen. sationsdeparlemcnts zerstört. Der Exekutive sei es tatsächlich um nichts anderes zu tun als darum, daß die allgemeinen Zionisten nicht dem Weltverband beitreten und Gottlieb fragt ironisch, was nun mit der neuen allgemein-zionistischen Organisation in Polen geschehen würde. II7 ü r d e d e r K e r e n K a j e m e t h u n d Ke r e n Haje s s o d a u c h w e i t e r h in G e Id v o n d e n Al lg e me i n e n Z i o n i s ten a n n c h m e n u n d ’W ii r d e in a n i h n e n S c h c k e l v e r k au f e n? Würde man cs wagen, sie um die Vertretung im Palästinaamt zu bringen? Letzteres würde nicht viel ausmachen, da die Allgemeinen Zionisten dort wenig Einfluß auf die Einwanderung haben. Auch wenn die Exekutive juristisch im Recht sei, könne niemand die Allgemeinen Zionisten hindern, in allen Ländern ein unabhängiges Leben als Mitglieder des Well Verbundes der Allgemeinen Zionisten zu führen. Aus der Tagung des Im „Nowy Dziennik“ Völkerbundrates (Krakau) schreibt, fl. Kahany: Unter den Petitionen, die von der Mandatskommission behandelt wurden, fand sich auch die Petition der Zionisten-Revisionisten. Diese enthält eine ganze Reihe von radikalen und maximalist'ischen Forderungen, und wie immer man sich zu diesen Forderungen verhält, ist es Idar, daß sie in einem offenen Widerspruch zu der formalen Konzeption des Mandates, wie es in offiziellen Interpretationen der Mandatarregierung, der Mandatskommission und auch von der Jewish Agency auf gefaßt wird, stehen. Es war daher vorauszusehen, daß die Petition abgewiesen werden muß, was auch geschehen ist. Die Überreichung einer derartigen Petition läßt sich mit den primitivsten Leitsätzen des politischen Opportunismus nicht vereinigen und kann keine positiven Resultate bringen. Das ist eine Politik, die Herzl zutreffend „die Politik im luftleeren Raume“ nannte, das heißt eine solche, die Juden noch weniger als irgend ein anderes Danksagung Für die mir anläßlich des Ablebens meiner innigstgeliebten Mutter, Frau Mirjam Rebekka Hudes s. A. zugekommenen zahlreichen Beileidskundgebungen erlaube ich mir, auch namens meiner Angehörigen, auf diesem Wege meinen herzlichsten Dank auszusprechen. Frieda Hudes Tel. l< 24-2-K Prolongiert! Viva Villa Beginn: 4, a/*ß, ‘/a8, V41Ü Uhr Vom 25. bis 28. Jänner 1035 Ende schlecht, alles gut mit Szöke Szakall Wochentags 7,0, WA '/,W Uht, Sonn und feiertags 7,4 Uhi Rochus-Kino -1"^—15/27 Telephon B 53-0-92 Vom 25. bis 28. Jänner 1035 Der Schimmelreifer Wochentags; VA 7, D Uhr; Sonntags; 7,4, 7,0, V48, 0 Uhi Helmut-Kino ^Tefephon1 A?8 Mo' * Einmal möchte ich noch so jung sein mit Hans! Niese Wochentag: 5, L 9 Uhr, £onn u. Feiert, ab 3 Uhi VotiiprK-Kino Vom 25. bla 31. Jänner 1039 Die beiden Seehunde Jäglich; 4, VA ’/*19 Uhr Nach der Revisionistenhon• ferenz Fortführung der Friedens ahtion Krakau, 21. Jänner. (Z. T. A.) Der Leiter des nach Palästina verlegten Ressorts der Union der Zionisten-Itevisionisten Dr. J. Hof in a n teilte dein JTA.- Vertreter u. a. mit: Meine Reise nach Palästina hängt mit der Verwirklichung der in London getroffenen Abkommen, beziehungsweise mit der Fortsetzung der Verhandlungen betreffend die noch in Schwebe befindlichen Befriedungsaktionen zusammen. Eine Reibe politischer und sozialer Angelegenheiten in Palästina wird einem Sechser-Ausschuß unterliegen, dein drei Delegierte der Palästina-Partei der Revisionisten und drei Vertreter des revisionistischen Exekutiv-Koinitees angehören werden. Ferner werden die Bedingungen der Zusammenarbeit der Allgemeinen Histadruth mul der Nationalen Ilistadruth geklärt werden müssen. Zwischen dem Präsidenten der Revisionistischen Union Wladimir Jabotinsky und dem Vertreter der Zionistischen Exekutive David Ben Gurion wurde bloß ein Rahmenabkommen getroffen; es wurden lediglich die prinzipiellen Grundlagen einer Verständigung festgelegt. Die Schaffung von Körperschaften aber, die über die Verhandlungen zwischen den beiden Arbeiterorganisationen zu entscheiden oder diese weiterzufUhren haben werden, läßt eine Reihe schwieriger Probleme entstellen, von denen jedes das Objekt eines neuen Streites werden könnte. Vorgesehen sind eventuelle weitere Verhandlungen betreffend die Beziehungen der revisionistischen Union zur zionistischen Organisation. Landeskonferenz der Judenstaatspartei Österreichs Wien, 23. Jänner. Am Sonntag, den 20. Jänner, ein Jahr nach ihrer Konstituierung, hielt die Judenstaatspartei Österreichs ihre erste Landeskonferenz ab. Die Konferenz wählte Robert Stricker zum Parteivorsitzenden wieder. Die Konferenz nahm eine Reihe Resolutionen an, unter anderen forderte sie Abschaffung des unzulänglichen Zertifikate- Systerns und Freigabe der jüdischen Einwanderung nach Palästina, Freigabe der Staatsländereien für jüdische Kolonisation und Wiedervereinigung Palästinas mit dem willkürlich losgetrennten und jetzt für die jüdische Kolonisation gesperrten Tr a n s- Jordanien, ferner die Bildung jüdischer Einheiten innerhalb der Garnison, der Polizei und des Grenzschutzskorps in Palästina, budgetäre Überaltme des Schul- und Gesundheitswesens durch die Regierung, die Einleitung einer Steuer- und Zollpolitik, die den Bedürfnissen der Landwirtschaft, des Gewerbes, der Industrie und des Handels angepaßt ist, und lohnt den Plan der Einrichtung eines palästinensischen Parlaments mit arabischer Majorität als dem Geisto und Wortlaute des Palästina-Mandats widersprechend ab. ln einer weiteren Entschließung wird gesagt: Die Konferenz muß der derzeitigen Leitung der Zionistischen Weltorganisation ihr Vertrauen versagen. Die Tätigkeit dieser von einer kleinen Majorität einseitig gebildeten Exekutive entspricht nicht den Grundsätzen einer auf Errichtung des Judenstaates liinzielenden Politik. Die maßgebenden Mitglieder dieser Exekutive sind Vertreter der Ideologie des K l a s s e n k a m p f e #>, welche den Aufbau des Judenstaates unmöglich zu machen droht und daher von der Judenstaatspartei nachdrücklich abgelehnt wird. Wichtige Gruppen der Bewegung sind in dieser Exekutive nicht vertreten, sie kann daher unmöglich als Re« präsendantin des jüdischen Volkswillen gelten. Nur eine Exekutive, die der Judenstaatsidec ganz ergeben ist und Männer des Vertrauens aller zionistischen Gruppen in sich schließt, ist zur Führung des Zionismus und der Arbeit in Palästina berufen. Die Konferenz begrüßt die Einberufung des Jüdischen Weltkongresses im Jahre 1935. Sie macht es allen Mitgliedern zur Pflicht, die Idee des Weltkongresses zu fördern und bei dessen Vorbereitung mitzuwirken. RESTAURANT HOTEL STEFANIE (vorm. Opercr) II., Taborstraße 12 Telephon R 48-5-57 Ausgiebige Braten-Menüs S 1-RO l\L/J „ Geflügel- „ S 2.30 mi Vorzügl’die Zubereitung-Schwechater B eie« Natm weine Geheimniskrämerei London, 23. Jänner. (2. T. A.) In der letzten Sitzung des Board of Deputios of British Jews berichtete dessen Vorsitzender, Neville LaSki, über die von ihm zwecks Teilnahme an der Tagung, des Administrative Committee der Jewish Agency unternommene Amerikareise. Von der Tagung der Agency, bei der er den Vorsitz geführt hatte, erklärte Nevillo Laski, sie sei die fruchtbarste und konstruktivste gewesen, die von der Agency jemals ubgehalten worden sei. Man habe Beschlüsse von hoher grundsätzlicher Bedeutung angenommen, und die Tagung habe die Bereitschaft weiter Kreise zur Unterstützung der Agency und des Palästiiiawcrkes wachenden. über die Ergebnisse der .Tagung der Nichtzionisten in der Jewish Agency liegt bisher kein offizieller Bericht der Exekutive vor. Die zionistische Öffentlichkeit hat ein Recht auf erschöpfende' Information. Es wäre an der Zeit, daß sieh unsere Exekutive endlich äußert. ZfonlstUch« BexlrkAsekllon Wieden / Maroarelen ---——...r~. IV., QauMlaabuanac 2, Eingang Draadiepnrk. Sumstai). Ucu 20. JBnncr 1085, 8 Uhr abend« Helmeröffnung Anschließend daran künstlerische Darbietungen. Karten bei den AusschußmitgMedern zu haben VERSICHERUNGS- BESTAND, ... 3.1 Milli«rd«n GARANTIEMITTEL . 680 Mltlion«n VERSICHERTE . . . 877.309 VERSICHERUNGS¬ ZAHLUNGEN 1933 72 Million«» PHÖNIX LEBENS VERSICHERUNGS. GBl

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