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Die Stimme · 1934-12-14 · Heft 409 (14.12.1934) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
8 (1934-1935)
Issue
Heft 409 (14.12.1934)
Date
1934-12-14
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 DIE STIMME NY. <00 — 14. Dezember 10'M Das Konzert der zwölfjährigen Pianistin Ruth Hilde Sonter fand im mittleren Konzerthaussaale bei starkem Besuch statt. Markante Persönlichkeiten des Musik- und KunsUetben? bezeugten durch ihr Erscheinen sichtbare? Interesse für das junge aufstrebende Talent. Pas Beherschen aller Stilarten des reichhaltigen Programme?, der wundervolle weiche Anschlag, die tiefsinnige Vertragskunst, dazu eine virtuose Technik, kennzeichnen die Musikalität dieser jugendlichen Pianistin. Ihr schlichtes, natürliches. dabei sicheres Auftreten vervollkommnen das Bild, das an die leider allzufrüh heirngggangene Vera Sehapira erinnert. Schlicht zart und duftig spielte die junge Künstlerin die Phantasie in D-Moll von Mozart. Erstaunlich plastisch und klar brachte sie zwei Prä Indien aus dem wohltemperierten Klavier von Bach. Im zweiten Teil des Programms ent fesselte die kleine Pianistin hellste Beigei Sterling. insbesondere mit Mendelssohn: capriccioso. welches sie mit so blumiger Zartheit spielte, daß man wahrhaft einen Elfenreigen zu sehen glaubte. Der musikalische Erfolg war in jeder Hinsicht ein sehr großer. Vorlesung Ernst Deutsch Von der Jüdischen Kulturstelle, Zentrale, II., Asperabriickenstraße 2, Telephon R 48-2-91 eingeladen, liest Ernst Deutsch Sonntag. 16. Dezember, 11 Uhr 30 Minuten im Mittleren Konzerthaussaal. Programm: Aus der Bibel, Richard Beer-Hoffmann. „Der junge David' Werfels „Weg der Verheißung“ (Manuskript). Gastspiel Sevilla Pastor — Erna Siegler Jüdische Künstlerspiele, II., Praterstraße 34. Freitag, Samstag, Sonntag und Sonntag nachmittag die Novität „Ein Gan-Eden für zwei“. Lustspiel mit Gesang und Tanz van J. Freimann. Montag, den 17., „Unser Rebbeniu Dienstag, den 18., Sondervorstellung „Preis von Liebe“, unter Mitwirkung von Markus Herschkowitz. Mittwoch, den 19., „Süße Ohalojmes“. Donnerstag, den 20., Veranshaltunj zugunsten des erkrankten Künstlers der Wilnaer Truppe Josef Kamen. Auserlesene: Programm unter Mitwirkung Hilda Dulitzk a j a s und Alex Steins. Jüdische Bühne, IL, Praterstraße 60, Telephon R 43-4-59. Ab Freitag, den 14. Dezember 1934, A9 Uhr, „Parnose“, Lustspiel in drei Akten von Gottesfeld, Musik von Naumow. mit Rudolf Z a s 1 a w s k y als Gast. Sonntag, den 16. Dezember 1934, A4 Uhr nachmittags, „larnose“, mit Rudolf Zaslawsky als Gast. AUS DER PROVINZ Jüdische Gemeinde Linz Die Israelitische Kultusgemeinde Linz hat, wie wir bereits berichteten, vor kurzem eine zionistische Mehrheit erlangt. Bei der Sitzung am 3. d. M. wurden nun die Referate des Vorstandes wie folgt verteilt: Präsident: Dr. Gustav Morgenstern; Vizepräsidenten: Adolf Pick, Fritz Pisinger: Verwaltungskommission: Dr. Morgenstern, Pick, Pisinger. Hofmann, Schiller. Spitz. Zimmermann; Tempelvorstehung und Schechitah:. Glaser, Sand, Zimmermann; Finanzreferat: Pisinger, Zimmermann; Kulturreferat: Dr Schwager. Hofmann; Schulreferat: Dr. Morgenstern, Dr. Bloch; Armenreferat: Pisinger, Pick; Jugend- und Fürsorgereferat: Schüler. Hofmann; Chorreferat: Taussig, Spitz; Hausverwaltung: Schiller, Epstein; Friedhofkommission: Pick, Sand, Zimmermann; Schriftführer: Unger. Hofmann; Ersatz: Sonn. Gründungsfeier des Jüdischen Klubs in Baden Aus Baden wird der „Stimme“ berichtet. Am 2. d. M. veranstaltete der „Jüdische Klub" in Baden eine Feier anläßlich seines fünfjährigen Bestandes. Gleichzeitig fand die Eröffnung des neuen Klubheimä statt. Der Vorsitzende Dr. Spitzer konnte nach dem Lichteranzünden durch Oberkanten- Richter eine große Anzahl von Gästen begrüßen. Darunter den Präsidenten der Wiener Kultusgemeinde, Herrn Staatsrat Dr. Friedmann, den ne-ugewählte« Präsidenten der Badener Kultusgerneinde, Herrn Dt. Rudolf Lackenbacher, ferner als Vertreter der K. K. Z. Herrn Dr. Tartakower, sowie die Vertreter sämtlicher jüdischer Korporationen Badens. Der Vorsitzende wies in seiner Begrüßungsansprache unter anderem darauf hin, daß der Obmann des Klubs, Herr Dr. Lackenbacher, vor kurzem zum Präsidenten der Badener Kidtu.-gemeinde gewählt wurde, wodurch die Bedeutung des Klubs überaus sinnfällig in Erscheinung trete. Sodmn beglückwünschte Herr Staatsrat Dr. Friedmann den Klub und versicherte ihm seiner Sympathie und steten Förderung. Herr Präsident Dr. Lackenbacher erklärte in feierlicher Weise, daß er sein neue« Amt getreu dien eioIMSfcWk der Erkenntnis der Notwendigkeiten der gesamten jüdischen Bevölkerung verwalten werde. Nach Rezitationen, welche von Herrn Borisiewicz in gefühlvoller Weise zum Vortrag gebracht wurden, erörterte Herr Ludwig G r ii n w a Ul die Ent.stblwingsgescIi-ie!ite des Klub? und wies in diesem Zusammenhänge insbesondere auf die Wichtigkeit der Jugendarbeit hin. Herr Dr. Jo?ef Alles skizzierte in überaus geistvollen Ausführungen die einzelnen Etappen der zionistischen Bewegung und wies insbesondere auf die Notwendigkeit der jüdischen Solidarität hin; sodann entwarf er das Programm der zionistischen Kultus genieinde-Mandatare und versicherte, daß die Arbeit derselben den wohlverstandenen fnteressen aller Badener Juden dienen werd Nachdem die Vertreter der einzelnen Korporationen ihre Glückwünsche zum Ausdrucke gebracht hatten, fand die überaus würdevoll verlaufene Feier unter Absingung der Hatikwoh ihren Abschluß. 24&*%isÜ8cUe8.£e&e4T in. Wien <chen Grundsätzen und geleitet von Johann Kremenezky Gedenkfeiet des Keren Kaiemetk Dienstag, den 27. November 1934, fand im Militärkasino die vom Keren Kajemeth veranstaltete Gedenkfeier zu Ehren Johann Kremenezkys s. A. statt. An der Feier nahmen unter anderen teil; Die Familie di Verewigten unter Führung des Gg. Josef Kremenezky. der Präsident des Zionistischen Landeskomitees Dr. Grünbaum. Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Staatsrat Dr. Desider Friedmann. Vize Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Dr. Josef Löwenherz, das Präsidium und die Eandcskommission des Keren Kajemeth. Die Feier wurde durch den jüdischen Gesangverein mit Absingung von „Schivviti1 öffnet,. Dr. Chaim T a r t a. k o w e r würdigte den Verewigten in einer kurzen hebräischen Ansprache, in der er auf die Treue Kremenezkys zum Keren Kajemeth, zum jüdischen Aufbauwerk in Erez Israel, und zu Theodor Ilerzl und dessen Kindern hinwies. Seine Größe bestand darin, daß er seine ganze Kraft auf ein Werk konzentrierte, das er zur höchsten Entfaltung brachte — den Keren Kajemeth und den wirtschaftlichen Aufbau Palästinas. Medizinalrat Dr. M. T. S c h n i er e r, der Jugendfreund Kremenezkys und sein treuer Gefährte in der zionistischen Bewegung seit ihrer Begründung, würdigte die Persönlichkeit des Freundes in einer Ansprache, die die „Stimme“ bereits veröffentlichte. Der Präsident des österreichischen Keren Kajemeth, Gg. Adolf Böhm, entwarf ein klares und eindringliches Bild von Johann Kremenezky als Juden und Menschen. In seinem privaten Leben als Industrieller habe Kremenezky die Parole: „Mehr Licht!“ verwirklicht. Sowohl im privaten, wie im öffentlichen jüdischen Leben war er sich selbst gegenüber ein Förderer, allen anderen gegenüber ein Förderer. Das jüdische Volk und dessen Schicksal, das jüdische Land, sowie dessen Entwicklung zum jüdischen Heim waren es, die seine Seele bis zum letzten Atemzug ausfüllten. Das Zentrum seiner Arbeit jedoch bildete für ihn stets der Keren Kajemeth. Johann Kremenezky war der Chaluz der jüdischen Industrie und der jüdischen Landwirtschaft, lange bevor der Name Chaluz in unseren Kreisen auftauchte. Mit Recht empfand ihn die zionistische Bewegung Österreichs als ihren Vater. Es war ja nur natürlich gewesen, daß Kremenezky im hohen Alter neuerlich unser Land besuchte, da er keine innere Ruhe finden konnte, so lange er nicht die neue Blüte des Landes mit eigenen Augen gesehen habe. Hat Johann Kremenezky dem jüdi sehen Volke den Keren Kajemeth geschenkt und sein großes Können in den Dienst unseres Landes gestellt, so werde die österreichische Judenheit ihrem großen Toten ein ewiges Denkmal im Lande seiner Sehnsucht selbst errichten: Kfar Kremenezky. Zum Schlüsse sang der jüdische Gesangverein ganz im Sinne des Verewigten eine palästinensische Hirtenweise, welche die Versammelten daran vergessen ließ, daß sie einer Gedenkfeier beiwohnen. Mit dem Absingen der „Hatikwah“ durch den jüdischen Gesangverein schloß die überaus würdig verlaufene Feier. Den künstlerischen Rahmen bildete der Vortrag der Komposition des „Andante misterioso“ von Engel durch das Holländer- Trio. Der jüdische Gesangverein hat die ihm gestellte Aufgabe in glänzender Weise gelöst. Gg. Brandmann, der den Gesangverein dirigierte, darf für sich das Verdienst in Anspruch nehmen, den Gesangverein ein;roßes Stück weiter in seiner Entwicklung emporgeführt zu haben. Eine originelle Biaük'Feier Dank der Idee und den Bemühungen des dortigen Religionsprofes-sore:, Herrn I)h\ Leo M e n c z e r, fand am vergangenen Mittwoch, den 28. November 1934. im Fest-saale des Bunde s r e a 1 g ym n a s i u m s im 20. Bezirk eine Bialik -Feier statt. In Vertretung des Herrn Direktors konnte namens der Schule Herr Prof. Dr. Berthold H i r s c h 1 in seiner Ansprache den Delegierten der Kultusgemeinde, Herrn Dr. Isidor Kl ab er. das Präsidium des jüdischen Elterrivereines für den 20. Bezirk, eine ganze Reihe jüdischer und nichtjüdischer Mitiieder des Lehrkörpers, sowie eine sehr große Anzahl jüdischer Eltern und schließlich die korporativ erschienene jüdische Schülerschaft begrüßen. Nach der von einer Schülerin ausgezeichnet gebrachten Rezitation des Gedichtes Bialiks .Nach meinem Tode“ im Original und in deutscher Übersetzung, schilderte Prof. Dr. Leo Menczer das Leben und Wirken des Dichterfürsten. Er wies auf die unsterblichen Werke dieser hervorragenden jüdischen Persönlichkeit unserer Tage hin und suchte sie der Schülereoha.ft nahezubringen. Er umriß seine Bedeutung für das nationale Judentum der Gegenwart und ermahnte die Jugend in hinreißenden Worten, im Geiste und im Sinne Bialiks an der Renaissance unseres Volkes und am Aufbau unseres Landes mitzuwirken. Nachdem „An den Vogel“ und „Gras ist das Volk“ in wirkungsvoller Weise von einer Schülerin, beziehungsweise einem Schüler rezitiert wurden, sprach ein Sprechchor, bestehend aus Schülern, das wuchtige Gedicht Bialiks Denen, die sich dem Volke weihen“. Ein aus 70 Schülern und Schülerinnen mtsammengesetzter und vom nicht jüdischen Gesangslehrer der Anstalt einstudierter Chor beschloß unter Klavierbegleitung eines Schülers mit der Absingung der „Techesaknah“ und der „Tikwak“ die überaus gelungene Feier. Die Originalität dieser Feier besteht darin, daß wohl zum erstenmal in der Geschichte dee jüdischen Religionsunterrichtes in Wien eine ausgesprochene jüdische Feier auf dem Boden einer öffentlichen Bundesmittelschule stattfinden konnte. Auf alle Anwesenden übte diese in ihrer Einfachheit nd Schlichtheit des großen Dichters würdige Feier einen nachhaltigen Eindruck aus. In musterhafter Disziplin und mit heiligem Ernst beteiligte sich die Schülerschaft an dieser Veranstaltung. Man fühlte es: sie war für alle ein Erlebnis, das sie wohl kaum jemals vergessen wird. Wir wollen hoffen und wünschen, daß nunmehr der Versuch unternommen werde, auch an anderen von einer starken jüdischen Schülerschaft frequentierten Schulen Wiens ähnliche Feiern zu veranstalten. Blau-Weiß Palästinafahrten auf dem Landweg Billig« Sonderfahrten. Reisedauer Wien—Haifa nicht ganz 4 Tage! Abfahrt: Sonntag/ den 6. Jänner 1935 von Wien-Ostbahnhof Ankunft Donnerstag. Rückfahrt am 26. Jänner von Haifa Bequeme Fahrt. Schlafu. Speisewagen. Rituelle Küche. Ks werden l’lat/.karten ausgegehen. Anmeldungen für Purim-, Pesach- und Makablade- Fahrten werden bereits enlgegengenonunen. Airdcllnltc, Kiirtenverkniit : ÖSTERREICHISCHES VERKEHRS - BUREAU Wien, I., Friedrichstraße. 7 Telephon ß 27-500 Informationen : PALÄSTINAFAHRTEN Wien, I., Franz-Josefs-Kal 7-9. Telephon R 28-0-65 OSTERR. PALÄSTINAAMT Wien, I., Ktrnlnerstraße 28. Telephon R 27-4-86 lieh zwischen 12 und 1 Uhr i-m LandoskomitetJ zu erreichen Ist (Tel. U 22-2-11). Bezüglich’ Veranstaltungen, die für den zionistische« Vortragskn.lendor bestimmt sind, wende man sich ebenfalls an Dr. Picktiolz, JÜDISCHER KALENDER 14.—20. Dezember 1934 8.—14. Tebeth 5695 Freitag (14.) Sabbath-Elngang.3 Uhr 55 Samstag (15.) Sabbath-Ausgang.4 Uhr 45 Sonntag (16.) Fasttag: Asarah-Betebeth Woihenabsihnltt: Wajigasch Zionistischer Vortragshalender Freitag, den 14. Dezember 1934 2. Bez.: Sektion II, II., Praterstraße 13, 8 Uhr abends: Oneg Sabbath. Gesänge: Oberkantor Rottenberg. Vortrag: Dr. Glaser. 2. Bez.: Sektion Prater, II., Jungstraße 8, 8 Uhr abends: Oneg Sabbath. 10. Bez.: Sektion X, X., Ha.sengasse 17, 8 Uhr abends: Oneg Sabbath, mit Vortrag: Rabbiner Dr. A. Weiner. 20. Bez.: Sektion XX, XX., Jägerstraße 30, 8 Uhr abends: Oneg Sabbath, mit Vortrag: Isaak Schönfeld. Samstag, den 15. Dezember 1934 2. Bez.: Bezirkssektion II und Klub Erez Israel, II., Praterstraße 13, 7 und 9 Uhr abends: Vorführung des Palästinafilms „Palästina 1934“ von Dr. Philipp Rezek. Karten dortselbst. 6. Bez.: Klub Junger Zionisten, VI., Loquajplatz 11, A9 Uhr abends: Musikalisch-literan-' scher Abend. 9. Bez.: Sektion VUI/IX, IX., Währingerstraße 6/8, Eingang, Hörigasse 2 und Kolingasse 1. A9 Uhr abends: Prof. Julian Silberbusch: Die Judenfrage in ihrer Totalität. 16. Bez.: Sektion XVI/XVII, XVI., Wurlitzergasse 11, 8 Uhr abends: Große Makkabäerv Feier. Festrede: Dr. Oskar Grünbaum, Präsident des Zionistischen Landesverbandes für Österreich. Auftreten namhafter Künstler. Anschließend Tanz. Entree S l.-A Sonntag, den 16. Dezember 1934 6. Bez.: Klub Junger Zionisten, VI.. Loquai-» platz 11: Wanderung. Treffpunkt: 10 Uhr vormittags. Endstation der Linie 38. Führer: Neur mann. VERSICHERUNGS. BESTAND 3.1 Milliarden GARANTIEMITTEL . 680 Millionen VERSICHERTE „ . 877.309 VERSICHERUNGS. ZAHLUNGEN 1933 72 Millionen PHONIX Die Arbeit des Keren Kajemeth Silbernes Buch des Keren Kajemeth Prof. Julian Silberbusch durch den Verband radik. Zionisten (Nr. 263); Efr-aim und Sali Lenz durch die Festgaste anläßlich der Silbernen Hochzeit (Nr. 264); Abis oh M e i s e 1 s durch den Verband radik. Zionisten (Nr. 266). Kooptierung in das Landeskomitee Das Landeskomitee hat Herrn Prokuristen Ludwig Plan e r, den Leiter der Wirtschaftsstelle dos PahUstina-AmtCiS, in das Landeskoinit.ee kooptiert. Vortrüge und Veranstaltungen Referent, des Landesverbandes für Vorträge unid .Veranstaltungen ist Dr, Pickholz, der täg- Montag, den 17. Dezember 1934 1. Bez.: Sektion I, I., Neutorgasse 6, 8 Uhr abends: Rabbiner Dr. Murmelstein: „Seminar für jüdische Geschichte. 14. Bez.: Sektion XII, XIV.. Sechshauserstraße 52, Oafe Mariensäle, 8 Uhr abends: Dr. Leon Gokliiammer: „Erfüllte Träume HerzlS (Eindrücke aus Palästina)“. Dienstag, den 18. Dezember 1934 6. Bez.: Sektion VI/VTI, VI., Loquaiplatz. 11* A9 Uhr abends: Dr. Richard Taussig: „Seminar für allgemeine Geschichte“. 9. Bez.: Sektion VIII/IX, IX., Währingerstraße 6/8, A9 Uhr abends: Chug-Iwri. Kon-1 stituierende Assefa der Hebräisch-Sprechenden der Bezirk VIII/IX. Für die Leitung des Chug- Iivri wurden namhafte Kenner der hebräischen Literatur und Sprache gewonnen. 19. Bez.: Zionistische Bezirkssektion XIX, Festsaal des Casino Zögernitz, XIX., Döblinger Hauptstraße 76, 8 Uhr abends: Erste Vorführung des Palä8tinafilms „Palästina 1934“ von Dr. Philipp Rezek. Zusammenkünfte der Mitglieder der Zionistischen Bczirkssektion Döbling und Vorträge jeden ersten und dritten Dienstag im Monat im Caf6 Döblingerhof. Mittwoch, den 19. Dezember 1934 6. Bez.: Klub Junger Zioniston, VI., Loquaiplatz 11, A>9 Uhr abends: I. Schmuckler: „Rückblick und Ausblick“. 10. Bez.: Sektion X, X., Hascngasse 17, A0 Uhr abends: Prof. Dr. O. I. Glaser: „Die geschichtlichen Voraussetzungen des jüdischen Mystizismus und Chassidismus“. Donner tag, ,den 20. Dezember 1934 2. Bez.: Sektion TI und. Klub Erez Israel, II., Praterstraßo 13, K9 Uhr abends: Dr. Leo Goldhammer: „Erfüllte Träume Horzls (Eindrücke aus Palästina)“. 6. Bez.; Sektion VI/VLI und Wizo, VI., Loquaifdatz 11, A9 Uhr abends: I)r. A. Groß: „Die neue Gewerbeordnung“. 13. Bez.: Sektion XTH, XITL, Ilietzinger Hauptstraße 22, Caf6 Hietzingerhof, A9 Uhr abends: Generalversammlung.

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