Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 8 (1934-1935)
- Issue
- Heft 409 (14.12.1934)
- Date
- 1934-12-14
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 109 — 14. Dezember 1934 0» STIMMI Seite 9 Chamikkah-Feiet’n in Wien Das jüdische Leben in Wien stand in der letzten Woche vollständig im Zeichen der za/hlreichen CMianukkah-Fciern. Man schätzt die in Wien in diesem Jahre veranstalteten Chanukkah- und Makkabäer-Feiern auf etwa HO, die in gröberem oder kleinerem Umfange stattfanden. Das Zionistische Landeskomiteo für Österreich hat in diesem Jahre von einer zentralen Makkabäer-Feier abgesehen und so den einzelonen Bezirkssektionen die Durch- Führung von Makkabäer-Feiern, überlassen, die diese Gelegenheit zu einer Reihe schöner Feiern benützten. Makkabäer-Feier der Bezirkssektion Mariahilf- Neubau. Zu einer großartigen'Kundgebung der Juden Mariahilfs und vom Neubau gestaltete sich die am 8. d. M. in den Gesellschaftsräuinen des Cafe Palace, VI., Mariahilferstraßo 9, von der .Bezirkssektion VI/VIf, der Frauengntppe dieser Bezirke und dem Klub Junger Zionisten veranstaltet große Makkabäerfeier. Das den besten jüdischen Kreisen dieser Bezirke angehörige Publikum fand nicht zur Gänze Platz in dem von den Herren David und Kaiser mit Unterstützung der Jugemlgruppe Gdud Z/irim festlich geschmückten großen Saale, so daß auch Nebenräume belegt werden mußten. Mit großem Interesse folgten die Gäste den geistreichen Ausführungen des Festredners Herrn Professor Julian Silbcrbusch. Nachdem der erste Teil mit der Absingung der „Hatikwah“ beendet war, begann die Akademie, deren Glon der Gesangsvortrag der unübertroffenen Künstlerin Frau Hilde Dulitzk a j a bildete, die die Zuhörer zu stürmischem Beifall hinriß. Das Lichteranziinden besorgte Herr Kantor Feuer, der zum Schluß der Akademie auch jüdische Volkslieder sang. Frau L. Blatt sang in entzückender Weise zwei Lieder von Bialik in hebräischer Sprache und Herr Haber unterhielt die 'Zuhörer aufs beste mit einer köstlichen Schulim-AIjechera- Vorlesung. Herr Kaufmann spielte einige Violinsolostticke. Auch nach Schluß der Veranstaltung verblieben die Besucher in angeregter Unterhaltung. Die Chanukkah-Feier des Bundes jüdischer Frontsoldaten. Die Chanukkah-Feier de« BJF, welche am 8. Dezember Im Großen Musikvereins-Saalo stattfand, nahm einen glänzenden Verlauf. Unter den Anwesenden bemerkte man den Präsidenten der Kultusgomeido Staatsrat Dr. Desider Friedmann mit den Vizepräsidenten Dr. Löwen herz und Dr. T i c h o, Oberrabbiner Dr. David F e u e h t w a n g, Rat der Stadt Wien Dr. Jakob Ehrlich, Generaloberstabsarzt Dr. Pick, Kulturrat Ilofrat Doktor F r a n k f u r t e r. Die Feier wurde durch die Uraufführung der Hymne des BJF. eingeleitct. Zu deu tief empfundenen Versen Alfred W inzers hat der Dirigent des Bundosorchestcrs Dr. Kurt Pahleu eine packende Melodie komponiert, die vom jüdischen Gesangsverein unter Mitwirkung des Bundosorchestcrs vongetragen, die Zuhörer begeisterte. Nach Begrüßung durch den Biimlesfüldcrstellvertreter Diplomkaufmann Ernst St iaßny folgte das Anzünden der Olwuiukkah-Kerzen durch Oberkantor S. Weiß, der vom Professor Herz meisterhaft auf der Orgel begleitet wurde. Nachdem der jüdische Gosangsvorein und das Bnndesorchester unter der bewährten Führung Israel Brandnmnns das ,,M o a u s z u r j c s c h u o s s i“ zum Vortrag gebracht hatten, hielt Bundesführer Hauptmann a. D. Siegmund Edler von F r i e d in a n n die Festrede. Der Bund erfüll rer wies auf die Ähnlichkeit der heutigen Lage des Judentums mit der Situation vor dein Auftreten der Makkabäer hin. Juda Makkabi hat das jüdische Volk geeinigt. Der BJF. ist ein Vertreter dos wehrhaften Judentums, auch der BJF. ruft unbeirrt von allen Sehlagworten zur Einigung des jüdischen Volkes auf. Der Festredner fordert alle auf, sich um die Bundesfahne zu scharen, die die Farben Österreichs mit den jüdischen Farben verbindet, dies als Zeichen, daß die überparteiliche Arbeit des BJF. dem Wolde des Vaterlandes und des Judentums gewidmet ist. Die Absingung der „Hatikwah“, die der Redner als die Hymne des gesamten Judentums bezciehnoto, schloß die gehaltvolle Ansprache. Die künstlerischen Darbietungen standen auf durchwegs hohem Niveau. Den Höhepunkt des Abends brachte Dr. Jakob Feldhamm e r, der mit seinem Vortrag des Poems .,Chanukkah“ von Alfred Winzer, und der gedankentiefen Novelle „Menorah“ von Theodor Herzl, tiefste Wirkung nitislöste. Er gab ln hinreißender Weise der gehaltvollen, formschönen und vom tiefen jüdischen Empfinden durehbebten Dichtung Winzers ergebenden Ansdruck. Die Erzählung der Taten Juda Makkabis und dann der Übergang zur jetzigen Zeit, mit, hinreißendem Schwung unvergleichlich klarer Diktion vorgetragen, ergriff die Anwesendem auf tiefste. Als Feldhammer die Worte rezitierte; „Nur wer sich selbst hilft, dem hilft Gott“, da unterbrach das Publikum den Vortag mit einem nicht enden wollenden Beifall. Sowohl Feldhammer als Winzer wurden immer wieder aklamiert, Nach der Pause dirigierte Dr. Kurt P a h- I e u mit souveräner Sicherheit und unter lebhaftestem Beifall das Finale zur E-Moll- Symphoiiie von Tschaikosky. — Leo V a 1berg erntete reichen Applaus mit dem Vortrag des Liedes vom wandernden Volke. Der junge Geigenkünstler Fredy Wang spielte mit beseeltem Ton und staunenswerter Technik die kriegerisch-männliche Melodie des Präludiums von Paignani-Kreisler und zeigte in der Romanza Andalusa von Sarasate und Caprice Viennoise von Kreisler eine bewundernswerte Meisterschaft. Opernsänger Albert Feiler, der bekannte Radi olle billig, errang mit seinem Vortrag der „Magischen Töne“ von Goldmark, der Arie aus „Tosca“ und einigen Zugaben den besonderen Beifall des Publikums. Die repräsentative Chanukkah-Feier des BJF. war ein gesellschaftliches Ereignis. Chanukka-Feiern der Zionistischen Bezirkssektion XIV/XV. Am Sonntag, den 9. Dezember vormittags, fand die feierliche Eröffnung des neuen hebräischen Sali-Ehrlich-Kindergarlens in Wien, XV., Taufonhayngasse 14, zugleich mit. einer sehlichten Chanukka-Feier statt. Durch die Bemühungen der Herren Dr. llubner und Erwin Retter und durch eine Spende Herrn Leopold Ehrlich« konnte dieser Kindergarten vor etwa vier Wochen ins Leben gerufen werden. Der Präsident des Zionistischen Lantleskomiteos, Herr Dr. Oskar Griinbaum, betonte in einer kurzen, gehaltvollen Rede die Notwendigkeit jüdischer Kindergärten und gab seiner Freude über die bereits geleistete Arbeit Ausdruck. Auch Dr. Jakob Ehrlich, Rat der Stadt Wien, sprach ein paar inhaltsreiche Worte. Als Vertreter der Kultusgemeind-e war Kultusrat Herr Artur A 1 b e r s erschienen. Nach dieser erhebenden Feier fand das Chanukkah-Fest des hebräischen Kindergartens in Wien, XV., llerklotzgasse 21, statt, bei dom nach einleitenden Worten des Obmannes der Sektion, Herrn Otto Ruzeks, der Jugendreforent, Herr Erwin Rotter, eine Ansprache hielt. Auch liier zeigten die Kinder ihre bereits erworbenen hebräischen Sprachkenntnisse, sprachen die Bruclioli und sangen das „Monns zur jeschuosi“. — Wir freiten uns Uber das gelungene Werk und hoffen, daß alle anderen Sektionen uns bald mit Gründungen woiteror hebräischer Kindergärten folgen werden. , Chanukkah-Feier in der israelitischen Versorgungsanstaft Donnerstag, den 6. Dezember 19dl fand in der israelitischen Versorgudgsansta.lt, IX., Seegaase 9, eine Glianukkah-Fener statt. Dank der uesonderen Bemühungen des Obmannes Herrn Dr. I. H. Körner, des Obmann-Stellvertreters Herrn Bertiiold Sinai und dessen Gattin, des Mitgliedes der Kommission Herrn Max B e 1- 1 a k, ferner des Herrn Josef Dohan, des Vereines „Bikur OhauUm“, des Oberverwalters Popper mit den Beamten der Anstalt sowie zahlreicher Freunde und Spender war es auch liouer trotz der schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse möglich, den Insassen durch Aufbringung wertvoller und zahlreicher Geschenke eine besondere Freude zu bereiten. Nach einem sehr guten Festessen erfolgte die reichliche Beteilung der 400 Pfleglinge, die volle zwei Stunden in Anspruch nahm. Hierauf fand im Be banale ein feierlicher Gottesdienst statt, bei dom Oberkantor Po« tolow, begleitet am Harmonium vom Chordirigenten Fuchsgelb und unter Mitwirkung des Chores vom Stadttempel in glänzender Weise die kantorale Funktion versah. Sr. Elmvürden Herr Rabbiner Schwarz richtete an die fast vollzählig erschienenen Insassen und die zahlreich gekommenen Gäste eine andächtig angohörte Ansprache. Unter den erschienenen Festgästen sah man die Herren Ober rabbiner Dr. Feuchtwang, KnRusviorsteh'er Waltuch und Gemahlin, Kultusvorsteher Dr. Ilybaozewski, Amtsdirckitor Reg.-Rat F u c h sg e lb. Bei allen Insassen herrschte froheste Stimmung und einmütig Lob und Dank für das schöne Fest. Jüdischer Witwen-, Waisenhilfs- und Ausspeise-Verein Im 9. Bezirk. Dieser seit dem Jahre 1907 überaus segensreich wirkende Verein hat unter der ziel bewußten Leitung seines Vorstandes, der Not der Zeit gehorchend, am erstem Tage Chanukkah eine unentgeltliche Ausspeisestelle eröffnet, in der den Ärmsten der jüdischen Bevölkerung dieses Bezirkes, wenigstens einmal im Tage eine warme, gut zubereitete Mahlzeit geboten wird. Aus diesem Anlässe fand a.m Samstag, den 8. d. M., im Caf6 Promenaden, IX., Rossauer- Uin.de 27, eine Festsitzung statt, die einen würdigen Verlauf nahm. Oberkanter Postolow vollzog den Akt des Anztindens der Ghanukkaihlichter in bekannt meisterhafter Weise. Er wurde vom Chor des MülLner-Tempels unter der Leitung des Chordirigenten Drymitrowsky aufs beste begleitet. Sämtliche Redner des Abends wiesen auf die Notwendigkeit hin, die netto Schöpfung des Vereines, die Ausspeisestelle, nach allen Kräften zu unterstützen, und sprachen dem rührigen Vorstand den Dank aus. Diese von wahrhafter Menschenliebe ins Leben gerufene Institution verdient ailseitige Förderung und Unterstützung. Mitglied era.ufn ah men beim Obmanne, Herrn Jos. Klein, IX., Hahngasse 12, sowie bei allen Vorstandsmitgliedern. Einzahlungen von Spenden auf das Postsparkassenkonto A 102.706. Frauenwohltätigkeitsverein Mariahilf-Neubau. Dieser Verein veranstaltete am 4. d. eine Chanukkah-Feier, bei der 60 jüdische Kinder mit Wäsche, Kleidern und Schuhen beteilt wurden. Die Verteilung dieser Gaben fand im Sitzungssuale des Tempelvereines, VI., Schmalzhofgasse, statt. Herr Rabbiner Doktor Drobinsky würdigte in seiner Ansprache die Tätigkeit dieses Frauenvereinos und der Vorstatndsdamem, an deren Spitze Präsidentin Frau Ida Wolf und Frau Dr. Knotek stehen. Anschließend wurde den Kindern und den anwesenden Eltern derselben eine Jause im Gafö Mariahilf gegeben, bei der die Chanukkahlichtcr vorn Tempelinspektor, Herrn Hesky, entzündet wurden. Es folgte eine Ansprache an die Kinder, iin der sie über die Bedeutung des Festes aufgeklärt und ermähnt wurden, siieh für jüdisches Wissen und für den Gottesdienst zu interessieren. Schließlich erfreute Herr Professor Lunzer die Zuhörer durch Gesang uiul Spiel, worauf eine Anzahl der beschenkten Kinder, Proben ihrer Vortragskunst zum Besten gaben. Zionistische Bezirkssektion Wieden-Margareten Mit vieler Mühe ist es endlich auch dieser Bezirkssektion gelungen, sich ein eigenes behagliches Helm zu schaffen, dessen feierliche Eröffnung demnächst stattfindet. Im Heim wird eine Lesehalle und eine Bibliothek eingerichtet, die den Mitgliedern täglich zur Verfügung stehen wird. Im Rahmen der Rektion hat sich eine Jugendgruppe gebildet, die bereits eine große Anzahl von Mitgliedern zählt. Auch ein jüdischer Kindergarten nach dem Montessori- System beginnt am 1. Jänner 1935 seine Tätig-' keit. Anmeldungen bei Frau Julie Hermann, Wiedner Hauptstraße 71, Telephon U 46-9-45, und bei Herrn Fritz Müller, Argentinierstraße Nr. 62, Telephon U 46-9-66. Schließlich besteht bereits im 4. und 5. Bezirk auch eine besondere Sektion der Wizo, die mit der Bezirkssektiou gemeinsam arbeiten wird. Bezirkssektion Josefstadt-Alsergrund, IX-, Währingerstr. 6-8 (Eingang Hörig. 2) Tel. R 52-0-12. II o b r ä i s c ii -Kurse jeden Montag und Mittwoch für Anfänger von ‘48 bis 149 Uhr, für Fortgeschrittene von AQ bis ‘A10 Uhr abends. Gesellige Zusammenkünfte jeden Sonntag, Dienstag und Donnerstag ab 4 Uhr nachmittags, in den großen Lese- und Gesellsohaftsräumen. Sämtliche Tages- und jüdische Zeitungen liegen auf. Gäste willkommen. Histadruth Ivrith, II., Kleine Mohrengasse 3. Samstag, den 15. Dezember, 8 Uhr abends, im Heimo II., Kleine Mohrenga&se 3, Vortrag des Herrn Z. Mermelstein, über; Sohirato schel Z. Sc-hneuer. Seminare der Histadruth. Samstag, den 15. Dezember, 6 Uhr abends: Bialik-Seminar. Leiter. Dr. Ch. Tartäkower. 7 Uhr abends: Bibelseminar. Leiter: Prof. J. Gelernter. Montag, den 17. Dezember, 8 Uhr abends, Rambamseminar. Leiter: Rab, M. Zucker. Verein zionistischer Hochschliler „Theodor Hetzl“. Winterlager: Vom 23. Dezember bis 30. Dezember in Türnitz (Tiirnitzer Tauern). Kosten S 41.—, alles inbegriffen. Nähere Auskünfte und Anmeldung im Verein«- heim, II., Krummbaumgasse 10, Montag, Mittwoch, Samstag 8 bis 10 Uhr abends. Verein für jüdische Geschichte und Litern tur in Wien. II., Ferdinandstraße 28/8. Montag, 17. Dezember 1934, im Klubsaal der „Hakoah“, I., Wiesingerstraße 11 (Caf6 Atlashof, eigener Eingang, Souterrain), Vortrag des Dr. David Rothblum: „Ein Freund über Bialik“. Beginn A8 Uhr abends. Eintritt frei. Gäste willkommen. Turnverein Makkabi mit fachmännischer Leij tung. Turnplatz: Volksschule Silbergasse 4. Turnzeiten: Jeden Montag und Mittwoch. Knaben von 5 bis 6 Uhr, Zöglinge von 6 bis 7 Uhr, Damen von 7 bis 8 Uhr, Herren von 8 bis 9 Uhr abends. Monatsbeitrag für 8 Stunden S 3.—. Mittelstandssiedlung bei Haifa. Nähere Auskünfte sowie Anmeldung für die österreichische Mittelstandssiedlung in der Haifa-Bay bei der Wirtschaf tsstelle des Palästina-Amt e s, I., Marc-Aurelstraße 5, Dienstag und Donnerstag 7 bis 8 Uhr abends. Umschulungskurse. Die Wirtschaftsstelle des Paläst.inaamtes veranstaltet gemeinsam mit dem Jüdischen Hilfswerk folgende Umschulungskurse: Tischlerei, Schlosserei, Anstreichen, Bäckerei, Waschen und Bügeln (für Mädchen). Nähere Auskünfte sowie Anmeldung jeden Montag von A7 bis %8 Uhr abends, I., Marc- Aurel-Straße 5 (Palästinaamt). „Brüderlichkeit“, Jüdischer Wohltätigkeitsverein, Wien II., veranstaltet Sonntag,' den 16. Dezember, abends Uhr, im Festsaalo des Jüdischen Jugendhilfswerkes, II., Untere Augartenstraße 26, eine Bekleidung s-< f e i e r, verbunden mit Gesangs- und Deklamationsvorträgen, bei welcher 55 Kinder bekleidet und 50 kinderreiche Familien mit Lebensmitteln beteilt werden. Die Festrede hält Kultusvorstoher Dr. M. R o s e n b e r g. Jüdischer Angestellten verband „Emnnah“, Wien. Samstag, den 15. d. M., Vorlesung des Regisseurs Heinrich Schnitzler im Verbandsheim, I., Biberstraße 17, 1. Stock, Beginn 8 Uhr abends. Gäste willkommen. Sonntag, den 16. d. M., 8 Uhr abends, Heimabend. Zionistische Bezirkssektion Döbling. XIX.. Caf6 Döbllngerhof. Billrothstrafte 49 Erste Vorführung des Palästina-Filmes „PALÄSTINA 1934“ von Dr. Philipp Rezek Dienstag, den 18. Dezember, 8 Uhr abends, Im Festsaale des Casino Ztfgernlfz, XIX., Döblinger Hauptstraße 78 Begleitworte von Dr. Rezek Karten zum Preise von S —‘80 bis P30 bei den Funktionären der Sektion, Frau Dr. Bleier, Tel. B 14-4-72, zwischen 2 und 4 Uhr nachm., im Casino Zögernitz, Tel.Bl4-4-86, und an der Abendkassa erhältlich. Zusammenkünfte der Mitglieder der Zionistischen Bezirkssektion Döbling und Vorträge jed-n ersten und dritten Dienstag im Monat im Cafö Döblingerhof. Anmeldung bei Dir. S. Altmann, Tel. B 11-1-60. Tumveroin Makkabi mit fachmännischer Leitung. Turnplatz: Volksschulo Silbergasse 4. Turnzeiten: Jeden Montag und Mittwoch. — Knaben von 5 bis 6 Uhr, Zöglinge von 6 bis 7 Uhr, Damen von 7 bis 8"Uhr, Herren von 8 bis 9 Uhr abends. — Monatsbeitrag für 8 Stunden S 3*—.