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Die Stimme · 1934-09-07 · Heft 385 (7.9.1934) · page 10

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Journal
Die Stimme
Volume
7 (1934)
Issue
Heft 385 (7.9.1934)
Date
1934-09-07
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite TO DIE STIMME Nr. 385 — 7. SeptemBer 1934 Ruck: da ist ein Schwerkrankor im Hause und die Leuchter sollen für Arzt und Arznei reichen. Fünfzehn Kronen, sagte er leise, ahne a.ufzuldicke.n. Ein unterdrücktes Schluchzen ließ sich vernehmen. Mesusa blickte auf. Die Frau hatte das Gesicht a,bgewandt. Er dachte: ein Arzt, und ein Versatzamtsbeamter dürfen kein Herz haben, sonst könnten sie es nicht lange aushalten. Mondnacht in Jerusalem Goldgelbe, reife Frucht im Überqucllen — hoch über Migdal David hing der Mond. Kaum war die Frau fort, starrte er wieder Erschauernd floß sein Licht in breiten Wellen auf die Uhr. Elf. Ein vages Erinnern sagte über Moscheen, Kuppeln und Kapellen ihm jetzt, daß es mit seinem ..Kunden“ im | und was der Stätten heiligste bewohnt. Zusammenhang stehe. Aber was war es'- Vergeblich strengte er sich an, sah von da ab immer häufiger auf das Zifferblatt und nach der Eingangstür — und gegen Mittag wußte er, daß seine sonderbare, ihm so lange unerklärliche Unruhe einem älteren, schwächlich aussehenden und weniger als bescheiden gekleideten Manne galt, der zwischen 9 und 10 Uhr im Büro hätte erscheinen müssen, um 20 Kronen 40 Heller auf den Tisch zu legen und mit freundlich dank- Jerusaleni. — ln Salomonis Quellen und seinen Teichen, alten Diensts entwöhnt, war Strom und Leuchten, wie von jenem hellen kristallneu Fels, wo Jawre einst gethront. rasch ins Gewölbe, raffend, seidne Pracht — wir aber gingen das Geheimnis suchen, das. unnennbar, in solchen Nächten wacht. Nacht in Jerusalem, o Nacht der Nächte! Hoch stiegen wir auf deiner Mauern Kranz in dieses magischen Gestirns Geflechte. — Aus Winkel Wirrnis urzeitschwarzer Schächte auf wuchs die Zionsburg. — ln bleichem Glanz lag Kuppel dicht an Kuppel, so, als brächte Wir schritten durch der Straßen schmale \ nur Nähe Halt in dieser Rhythmen Tanz. Schluchten. j Wir aber standen bebend —; wie Bezechte Steil über unserm Scheitel stand die Nacht, festklammernd uns am Stein des Mauerrands. barem Blick einen großen, prächtigen Silber- Wir glitten durch die heiligen und verruchten Martha Hofmann. pokal to Mtiker Arbeit entgegenzunehmen. Winkel, wo einst Propheten Gott versuchten,; (JIft fmmdIIchet Genehmigung der Dichihn mit liebevoller Sorgfalt in ein rotgerän- Hohlgassen, bogenförmig überdacht, dertes. kleinblumiges Perkaltuch zu wickeln . , ,. , . , T , , und zärtlich an seiner Brust zu bergen —1 wie ein köstliches Gut, fast wie ein teures Wesen, dessen Besitz und Anblick uns beglückt, von dem die Trennung todtraurig | Habitues! Trotz der zweijährigen stabilen mac^* Kundschaft! Und seine Art und Weise muß Dieser „Stammgast“ — so hatte man ihn einem Menschen von Gemüt Interesse einhier längst benannt — kam seit ungefähr flößen. „Sentimentaler Leihhausbeamter!“ zwei Jahren jeden Montag als erster Klient ironisierte er sich selber, konnte aber eine ins Versatzbüro, um den hohen Silberbecher gewisse Beklemmung nicht los werden. Jegegen die Summe von 20 Kronen zu verden Montag und Freitag — zwei Jahre lang pfänden, an allen Freitagen in den frühen — wiederholte er in Gedanken, das ist ge- Amtsstunden ihn wieder einzulösen. Woche wiß ungewöhnlich und dabei durchaus jüein, Woche aus. Und seine Erscheinung, disch. Als die Uhr 1234 schlug, wandte sich sein Kommen und Gehen waren dem jun- Emanuel an seine Nachbarin, die „Numeriergen Beamten, der sich Emanuel nannte, den Mamsell“, wie die Herren sie scherzweise Sabbath entweihte und ein warmfühlendes I nannten, und fragte in verlegenem Tone, Judenherz besaß, zu einer trauten Gewöhnob es nicht möglich wäre, den Namen und heit geworden. Er sah ihn deutlich vor die Adresse der Partei zu erfahren, die allsich, wie seine kleine, leicht gebeugte Gewöchentlich einen Silberbecher... Ah, der stalt zum erstenmal, an einem Montag, die- Silberbecher! rief das Fräulein lächelnd — sen Raum betrat wie ein unbekanntes, gegewiß! Das geht ja so, seitdem ich hier fährliches, jedenfalls tristes Terrain, auf das arbeite, also seit ungefähr einem Jahre!“ — er scheu seinen Fuß setzte. Auch war er „Seit zweien“, verbesserte Emanuel. „Ah“, minutenlang bei der Tür stehen geblieben, machte das Fräulein und schlug im Buche hatte sich ängstlich umgeschaut, worauf er nach unsicheren Schrittes nähergekommen war. „Da“, sagte sie nach einer Weile, mit dem „Ein Neuling“, hatte Emanuel sofort kon- Finger auf eine Zeile deutend, „Moses statiert. Ein sanftes, durchgeistigtes Ge- Abraham Beraf, Melnickastraße 8/III. Ich sicht, einen versonnenen Gelehrtenblick glaube, er hat ihn heute gar nicht geholt“, sah er vor sich. Damals schon war der Alte fügte das Fräulein hinzu. „Nein! Eben als erster frühmorgens erschienen. Dies sodarum...“, stammelte Emanuel. wohl wie das nicht alltägliche Aussehen „Ist das ein Bekannter von Ihnen?“ des Mannes hatten bewirkt, daß der Beamte „Aber nein!“ brummte jener verdrießlich jene Einzelheiten im Gedächtnis behielt. Wie Was kümmerte es ihn eigentlich?! Gleich er den Becher damals übergeben (ein Kidzeitig zog er halb unbewußt sein Notizduschbecher, ohne Zweifel vom Urgroßvater buch und notierte die Adresse auf Sohn und Enkel vererbt, hatte Emanuel Drei Uhr! Die Büros werden geschlossen sofort mit Kennerblick festgestellt), das Gedankenvoll ging Emanuel Mesusa sprach deutlich von langem Besitz, von heim. „Kennst du einen kleinen, alten einer Liebe aus den Kindertagen her. Ein Mann, der Moses Abraham Beraf heißt?“ schmerzliches Zucken war über sein Gesicht fragte er den Vater. „Nein. Wer ist das?“ geglitten, als er das Stück behutsam vor — „Der den Silberbecher,... Aha!“ Man den Beamten hinstellte und dieser gleichkannte zu Hause die Geschichte. Emanuel gültig darnach griff. Gewiß empfand der Behatte davon als von einem Kuriosum gesitzer diese Berührung als eine Entweihung sprochen. „Nun... weshalb?“ fragte, neuseines Lieblings. Und nachdem der Betrag ihm gierig gemacht, der Vater eingehändigt, der Becher aber fortgesehafft „Es fiel mir nur so ein!“ gab der Sohn worden war, hatte Emanuel Mesusa Tränen ausweichend zurück. Warum nannte er nicht in den Augen des alten Mannes zu sehen einfach den Grund? Er wußte nicht, vermeint. Jedenfalls war er, ohne das Geld Jetzt unternahm er seinen täglichen Nachzu zählen, fluchtartig hinausgeeilt. Der Bemittagsspaziergang, um die sechs Stunden amte behielt tagelang den Eindruck dieses Bürohocken wieder gutzumachen. Er ver- Benehmens und empfand fast ein Gefühl suchte, das Projekt eines Bankbeamten- 1erin aus ihrem Gedichtband „Das blaue Zelt“, Sa turn-Verlag, abgedruckit..) der Freude, als gleich Freitags darauf derselbe Alte erschien, um ein Kleinod einzulösen. Wie lachte da sein ganzes Gesicht: „Das ist er!“ hatte er dem Beamten zugerufen, als der unter anderen eingelösten Gegenständen auch den Pokal vor sich auf den Tisch hinstellte. „Das ist er!“ — und beide Hände wie in Sehnsucht nach ihm ausgestreckt. Aber schon am folgenden Montag war er wieder gekommen. Nur weniger zaghaft und traurig als zum erstenmal, einen Schimmer von Hoffnung im Blick. Und so Woche für Woche! Zwei Jahre lang, bis auf diesen Tag. Heute aber... Emanuel Mesuse schüttelte den Kopf über seine eigene Absonderlichkeit. Was kümmerte ihn denn ein fremder, ihm nicht einmal dem Namen nach bekannter Mensch? Ja ... aber... dieser Mensch ist ein armer Jude und — ja, und was weiter? mußte er sich selber fragen, und fand sein Interesse doch ein wenig komisch. Wenn das seine 'Amtskollegen wüßten! Nun — versuchte er eine Selbstverteidigung trotz alUm ist der Mann keiner von den Versatzamt- Kränzchens, das im Büro neulich erwogen worden war, in Gedanken auszugestalten und fand sich zu seinem Erstaunen an einer bekannten Straßenecke; zur besseren Gewißheit die Tafel ablesend; „Melnicka“ sprach er laut, so daß ein Passant sich verwundert nach ihm umsah. Er wußte nicht recht, ob er lachen oder sich ärgern sollte, ging aber nunmehr raschen Schrittes die Straße entlang. Eine polnisch-jüdische Seitenstraße. Schlecht gepflastert, mit halbgeschmolzenen, zu einem schwarzen Brei getretenen Schnee bedeckt, von alten Häusern eingefaßt, zeugte sie von der stiefmütterlichen Behandlung seitens der Stadtverwaltung. „Nummer acht“, las Emuanel von der Wand ab, trat in den Flur und von da in den schneegefüllten Lichthof. Eine Frauensperson war damit beschäftigt, mittendurch einen halbwegs säubern Pfad herzustellen, indem sie mit einem breitgespreizten Weidenbesen nach rechts und links dreinfuhr. „Wo wohnt hier die Familie Beraf?“ fragte Emanuel. Das Weib, wohl die Hausbesorgerin, zeigte nach dem Hintergründe des ziemlich großen Hof raumes. „Zweiter Stock“, sagte sie kurz. „Meinen Mann will der Herr sprechen?“ fragte eine große, hagere Frau den schüchtern Eingetretenen und schon rannen ihr die Tränen aus den trüben Augen. „Was wünscht der Herr?“ fragte sie weiter, ihre Wangen trocknend. Der Herr Emanuel Mesusa aber stand da in tödlichster Verlegenheit und hätte viel von seiner Armut hergegeben, um sich weit von dem Ort zu befinden, wohin er wie im Traum, ohne zu wissen wann und wozu, ge kommen war. „Ich wollte bloß... Es ist wirklich nur eine Kleinigkeit... Wo ist er?“ stieß er her vor. — „Wo er ist?“ Die Frau begann jetzt halblaut zu schluchzen: „Er liegt seit gestern im Spital.“ „Krank!. Das habe . ich mir gleich ge dacht!“ durchfuhr es Emanuel. „Was fehlt ihm?“ fragte er teilnahmsvoll und umfing mit einem einzigen Blick die abgehärmte Gestalt und das ärmliche, aber saubere Stübchen, in welchem als Prunkstück ein Bücherschrank stand, hinter dessen Glas türen alte Folianten sichtbar waren. „Montag war er noch gesund“, jammerte die Alte. Emanuel nickte, wie bestätigend. Sie sah ihn verwundert an. „Der Herr kennt ihn also?“ ■— „Nur vom Sehen“, war die kurze Antwort und rasch fragte er noch: „Was fehlt ihm?“ — „Lungenentzün düng. Dienstag ist Jahrmarkt gewesen. Da ist er zu lange draußen geblieben, bei der Kälte! Mein armer Mann ist jetzt Produkten aufkäufer“, fügte die Frau erklärend hinzu, „ein bissei Flachs, ein bissel Wachs oder Honig, ein paar Ellen Rohleinwand... im kleinen... alles im kleinen, unser Kapital im Handel beträgt 20 Kronen...“ Wieder nickte der Gast wie bestätigend und wieder sah die Alte ihn staunend und fragend an. Sie fuhr redselig fort: „Das hat man uns nicht an der Wiege gesungen.“ Zum dritten Male nickte Emanuel. Er dachte an den kostbaren Becher. Es stimmte. — „Im jüdischen Spital?“ — Ein Weinkrampf war die unmittelbare Antwort: „Nein, wir sind keine hiesigen und können nicht zahlen.“ —■ „Also im Allgemeinen Krankenhaus?“ — Sie neigte nur den Kopf. Und dann: „Heute kann ich nicht einmal hingehen, es ist zu weit, ich muß Lichter bentschen.“ Emanuel überlegte, ob er es wagen dürfe, eine kleine Unterstützung anzubieten. Aber sofort gab er den Gedanken auf. Das Aussehen dieser Frau, dieser säubern Armut und besonders jenes Mannes verboten solches einfach. Er nickte ein viertes und letztes Mal, diesmal zum Abschied und ging. „Also ein Jude, der einst bessere Tage gekannt. Vielleicht, ja höchstwahrscheinlich; jüdischer Adel. Der Sohn eines feinen, gelehrten und reichen Vaters, der Enkel und Urenkel ebensolcher Männer, hat finanziell Schiffbruch erlitten... aus der einstigen Herrlichkeit ein einziges Andenken gerettet. .. ist Aufkäufer geworden und mußte bei ernster Erkrankung ins Spital geschafft werden. Menschenschicksal, Judenschicksagte sich Emanuel. „Leider kann unsereiner nichts machen.“ Und während er betrübt dem Unterschied zwischen Können und Wollen nachsann, hielt just der Tramwaywagen an der Straßenecke und es stellte sich heraus, daß man von hier, ohne umsteigen zu müssen, bis knapp vor das Allgemeine Krankenhaus gelangen könne. Emanuel sah nach seiner Uhr. Vier. Krankenbesuchsstunde! Als er — mit derselben unsagbaren Verlegenheit wie zuvor in die Wohnung — jetzt an das Bett des Kranken trat, begrüßte ihn zu seiner wohltuenden Überraschung ein schwaches Lächeln. Waren sie beide nicht längst Bekannte, fast alte Freunde?! Es war vielleicht albern, aber der junge Beamte hatte jetzt dieses Gefühl. Aus den matten Augen des Kranken leuchtete eine Dankbarkeit., die den Besucher tief bewegte. „Sprechen Sie nicht, Kranke strengt das an.“ Er wußte nicht, was er anderes hätte sagen sollen. Der Kranke zog seine Hand unter der Decke hervor, sie zitterte vor Schwäche. Emanuel faßte sie herzlich, beugte sich über den Kranken und fragte: „Womit könnte ich Ihnen eine Freude machen?“ Da erglänzte es wie heiße Sehnsucht in dem Blick des Alten und hastig, wie verschämt flüsterte er; „Wenn es sein könnte... meinen Becher... ich... ich möchte ihn noch einmal in der Hand haben.“ Und dann tieftraurig: „Aber das kann ja nicht sein...!“ „Es stimmt aufs Haar“, dachte Emanuel. Das und nichts anderes mußte sein letzter Wunsch sein: das letzte Stück schöner Vergangenheit noch in der Todesstunde vor, Augen zu haben... „Spottet meiner nicht, lieber junget Herr“, unterbrach der Alte seine Gedanken, „das ist der. Kidduschbecher meines...“ r— „Urgroßvaters“, vollendete Emanuel, da ein Hustenanfall die Rede des Kranken jäh unterbrach. Dieser schien gar nicht erstaunt und nickte nur bestätigend. „Ich habe mich seit meines Vaters — olaw haschalom —i Tode nie von ihm getrennt. Erst seit zwei Jahren... Sie wissen“, betonte er be-i ziohungsvoll, „nur für Tage... er half mir in Ehren mein Brot verdienen. Ja, jart? lächelte er wehmütig... Sie, Herr, wissen es am besten.“ Er seufzte tief. „Heute, zum ersten Male, wird kein Sabbathsegen über ihn gesprochen werden.“ Der Krankenwärter trat ein? die Besuche stunde war zu Ende. Der Gast empfahl sich, Der Kranke kam nicht wieder auf seinen Wunsch zurück.... Mit angstvoller Eile betrat Emanuel am folgenden Tage das Krankenzimmer. Der Alte lag mit halbgeschlossenen Augen da, Es stand augenscheinlich schlecht um ihn, „Wde wird er tiberascht sein!“ — dachte' jener und die Mühe, die er gehabt, um die Frau zur Ausfolgung des Pfandscheines zn bewegen, erschien ihm gering im Vergleich' mit der Freude, die er dadurch hier wecken wollte. Er stand allein am Krankenbett. Die arme Alte, die heute, Sabbath, den weiten Weg zu Fuß zurticklegeri mußte, war noch nicht zur Stelle. Eine Weile betrachtete er den Krauken. Der sab verfallen aus, zusammengesebrumpft von Alter, mehr noch von Leiden. Aber noch immer deutlich erkennbar war der vornehme Schnitt des Antlitzes, die hohe Stirn, die edel geschwungene Nase. Beraf“ — dachte Emanuel — „er stammt von Schriftgelehrten und Rabbinen, daher sein Name.“ Der Alte machte eine heftig zuckende Bewegung. Emanuel erschrak. Wie das Übel beschwörend, zog er den Becher aus der Umhüllung und hielt ihn dem stumm Daliegenden entgegen. Und als strömte von dem kostbaren Gefäß ein zauberhaftes Fluidum aus, das auch dem brechenden Blick noch Lebenskraft vorloiht, riß der Kranke die Augen auf, seiner todmüden Brust entrang sich ein leiser Freudenruf, die Hände streckten sich nach dem Kleinod aus. Mit Inbrunst preßte er es an sich. Gott lohn’ es euch, Herr...“ und dann feierlich wie ein Testament: „Herr, in die alte Schul’ sollt Ihr ihn geben... damit nicht... chas weschalom!... bedenkt, es ist ein Kidduschbecher!... Ihr wißt, schon mein Urgroßvater... ich bitt’ Euch... in die alte Schul’...“ Hier riß er sich gleichsam den Becher vom Herzen und drückte ihn mit einer hastigen Bewegung in die Hand des jungen dudea »«.

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