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Die Stimme · 1934-03-30 · Heft 340 (30.3.1934) · page 14

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Journal
Die Stimme
Volume
7 (1934)
Issue
Heft 340 (30.3.1934)
Date
1934-03-30
Page
– (sequence 14)
Language
German
Belongs to
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Seite 14 DIE STIMME Nr. 310. — 30. März 1034 worden waren. Doch wagte ich die Frage nicht und wartete, was da kommen sollt*'. Nun ging es endlich zum Seder. Zu Tisch kamen außer den Großeltern, der jüdischen Köchin und mir, noch ein „Orac-h“ aus Etoz Israel. Es war dies Beb Mendel Rudniker, ein gelehrter Mann aus Palästina, für Pessach Gast meines Großvaters. Ich erhielt meinen Piatz glücklicherweise an dem zum ..Hessebett“ hergerichteten Sofa, zu Füßen meines Großvaters, der Tür gegenüber, durch die ich Elijahu kommen sehen sollte. Im Hause herrschte eine sonderbar weihevolle Stimmung. Die Ruhe und der stille Ernst stachen eigentümlich von dem in meinem Elternhause durch muntere Kinderstimmen getragenen Frohmut des Sederabends ab. Ein Vergnügtsein war auch hier auf allen Gesichtern zu lesen, die Stimmung jedoc-h war wie von etwas mystisch Geheimnisvollem erfüllt. Mein Großvater, der Nachkomme des R. Joel Serkis (BACh) in Krakau wie des hohen Rabbi Löw in Prag, — und das wußte ich — war nicht nur im Talmud, sondern auch in der Kabbalah zu Hause... Ich war wie betäubt. Ich ahnte, daß ich heute an einem nicht gewöhnlichen Seder teilnehme. Als ich nach dem ..Kiddusch“ den ersten Becher, zura Gaudium meiner Großeltern, bis auf den letzten Tropfen geleert hatte und dann die vier „Kaschjot“ zu fragen begann, erstrahlten die Augen meines Großvaters in so viel Glückseligkeit, wie ich es weder früher noch später bei ihm gesehen habe. Dieses Moment scheint der Hauptgrund gewesen zu sein, weshalb er mich zum Seder verlangt hatte. Schon lange, sehr lange war es her — seit er seinen einzigen Sohn in ein weites, fremdes Land verheiratet hatte —, daß sich sein Ohr an diesen Klängen nicht erfreuen durfte. Nun hörte er in spätem Greisenalter die vier Kaschjot wieder aus der kindlichen Kehle seines Nachkommen, des Sohnes seiner Tochter... Als ich aber die vier Kaschjot beendet hatte und dem ersehnten Augenblick nähergerückt zu sein glaubte, erlebte ich eine bittere Enttäuschung. Kaum waren einige Sätze der Hagadah singend vorgetragen, als mein Großvater mit verschiedenen gelehrten Deutungen und Auslegungen einzelner markanter Stellen begann und sich mit Rabbi Mendel in lange gelehrte Diskussionen einließ, wobei er jedesmal einen Folianten von dem in seiner Nähe befindlichen Stuhle hervorzog, um aus demselben vorzutragen. Es schien, daß der erste Teil der Hagadah nie zu Ende gelesen sein würde. Es war schon nach zehn Uhr nachts, als die erste Sederhälfte mit dem zweiten Becher beendet wurde und man endlich, nachdem die vorgeschriebenen Kräuter und Eier verteilt worden waren, mit dem Nachtmahl begann. Ich verging vor Ungeduld und war froh, als man mit dem Fisch zu Ende war und die Suppe mit den Knödeln aufgetragen wurde. Ich freute mich, daß ich nun bald die zweite Etappe, das Nachtmahl, hinter mir haben würde und der Ankunft Elijabus näher sei. Allein das Mahl wollte zu meinem Leidwesen kein Ende nehmen. Immer wieder begannen zwischen den verschiedenen Gerichten neue gelehrte Diskussionen und Deutungen über das Wunder des Auszuges aus Ägypten und wurden unermüdlich fortgesetzt- Ich wußte, obzwar mir jede Minute unendlich lang schien, daß ich jetzt ausharren müsse. Einschlafen durfte ich keineswegs, obwohl es mir gar nicht mehr so leicht fiel, wachzubleiben. Allmählich fühlte ich, wie mir der Kopf schwer wurde und es mir vor den Augen zu flimmern begann. Die letzte, fast zur Gänze durchwachte Nacht, die Aufregung des Tages und nicht zuletzt die beiden Becher des süßen, schweren Palästinaweines begannen sich bemerkbar zu machen. Eine unbeschreibliche Müdigkeit bemächtigte sich meiner immer mehr und mehr. Wie Blei lastete es schwer auf meinen Lidern und nur mit großer Mühe vermochte ich es, meine Augen offen zu halten. Hätte ich mich nicht vor meinen Großeltern und auch vor mir selbst geschämt, so hätte ich mich gern ein wenig hingelegt, da mir das Sitzen schon fast unmöglich schien. Doch komme, was da wolle, ich darf nicht schwach werden! Hier treibt vielleicht der Satan sein Spiel. Ich muß stark sein und aushalten, und darf auf keinen Fall einschlafen. Das Mahl war endlich zu Ende und der „Afikomen“ verteilt. Das Benschen sang der Großvater mit wundervoller Stimme. Schon wurde der Segenspruch zum dritten Bocher gesagt Der große Moment ist gekommen. Im Hause ist es still. Mit angestrengter, scharfer Aufmerksamkeit richtete sich mein Blick in jene Richung. aus der der Hoißersehnte kommen sollte. Da ging die Tür auf. Mir sohwin- /✓ HAUS JACOB HERZL Von D r. T. Nussenblatt /✓' Jakob Herzl, der Vater Theöddrs, war klug und reserviert. Dieser liebende Gatte und Vater hat manche Pflicht als Familienoberhaupt durch seine starko Anteilnahme am jüdLsch-gcsellscltaftiliclien Leben versäumt. Zwischen Vater und Sohn herrschte das beste Einvernehmen, und der Sohn bekam oft, öfters manchmal, als es ihm lieb war, Ratschläge. Leo Kellner sagt: „Daß Denken des Vaters war darauf gerichtet, seinen Sohn zu managen.“3) Theodor war diese Eigenschaft des Vaters bekannt, und er suchte stets dieser' Möglichkeit vorzubeugen. Für diese Hinweise fand er zarte, aber entschiedene Worte. Ein Fall der ungebetenen Intervention des Vaters — es waren deren mehrere — blieb dem Sohne völlig unbekannt. Die dokumentarischen Beweise für diese Episode befinden sich im Hof - und Staatsarchiv in Wien. Es handelte sich um literarische Dinge, um die Aufführung einiger Stücke Herzls am Wiener Burgtheater. Jakob Herzl richtete aus eigenem folgenden Brief an den Direktor des Burgtheaters, August Förster: Wien, 11. Dezember 1889. Hochgeehrter Herr Doktor! Geehrter Herr Direktor! Seit geraumer Zeit kämpfe ich einen schweren Kampf, ob ich Ihnen, sehr verehrter Herr, die hier mitfolgenden beiden Lustspiele meines Sohnes, des Dr. Theodor Herzl — betitelt „Seine Hoheit“ und Muttersöhnchen“ überschicken soll oder nicht. Sie, geehrter Herr Doktor, werden für diesen Kampf d-as richtige Verständnis haben — zumul Sie ja auch Vater sind — und werden daher meinen Schritt hoffentlich nicht abfällig beurteilen, sobald Sie vernehmen werden, was mich dazu bestimmte. Mein Sohn sagte mir nämlich vor vielen Wochen, daß Sie die besondere Güte hatten, ihn zur Zusendung seiner sämtlichen fertigen Stücke aufzufordern. Dieser Ihrer ebenso liebenswürdigen wie höchst schmeichelhaften Aufforderung glaubte mein Sohn, rücksichtlich dieser *) Vgl. „Die Stimme“ vom 5. Mai 1932. J) Kellner: Herzls Lehrjahre, S. 11. beiden Stücke nicht nachkommen zu dürfen, weil dieselben seitens des k. k. Hofburgtheaters in einer früheren Epoche — unter dem Direktionsprovisorium — abgelehnt worden sind. Vergeblich machte ich dagegen geltend, daß ja Ihre freundliche Aufforderung, die früheren Entschließungen der provisorischen Direktion vollständig paralmert. Vergeblich wies ich auf den Umstand hin, daß es ihm unter allen Umständen nur zum Vorteil gereichen kann, wenn Sie, geehrter Herr Direktor, auf diese Stücke kommen werden, deren er sich auch im Falle abermaliger Ablehnung durchaus nicht zu schämen braucht. Mein Sohn war indes nicht zu capazitieren, er fürchtete durch die nochmalige Vorlage der Stücke in einem falschen Licht zu erscheinen. Nur ich, der vielleicht schwache Vater, vermag die falsche Rücksichtnahme des Sohnes nicht zu teilen und entschloß mich nach schwerem Kampfe und ohne Wissen meines Sohnes, Ihnen die beiden Stücke zu übersenden und Ihnen mit der Bitte zur Last zu fallen, dieselben einer freundlichen Durchsicht zu würdigen. Sollten Sie dieselben oder eines davon in der jetzigen Bearbeitung oder infolge von wünschenswerten Änderungen zur Aufführung geeignet finden, dann ergeht an Sie, sehr geehrter Herr Direktor, meine weitere, ebenso höfliche wie dringende Bitte, sich diese Stücke aus dem Archiv des k. k. Hofburgtheaters oder vom Verleger derselben, „Felix Blocks Erben“ freundlichst verlangen lassen zu wollen, damit mein Sohn auch im denkbar günstigsten Falle von diesen meinen auf eigener Faust unternommenen Schritten nichts erfahre. Mit der schließüchen ganz ergebenen Bitte, mir die beiden Stücke nach erfolgter Durchsicht mittels des beiliegenden Kuverts — ein Kuvert mit der Vignette des k. k. Hofburgtheaters wäre mir nicht erwünscht — freundlichst retournieren zu wollen, habe ich die Ehre, mich zu zeichnen mit vorzüglicher Hochachtung und Ergebenheit Jakob Herzl. Am 18. desselben Monate erhielt Jakob Herzl ein Antwortschreiben des Direktors. Er legte ausführlich dar, warum die beiden delte es vor den Augen. An der Schwelle war die Gestalt eines ehrwürdigen Greises sichtbar. Ein heiliger Schimmer, wie der Abglanz der Göttlichkeit, durchleuchetete sein Angesicht. Gerade so hatte ich Elijahu in meinen Kinderträumen gesehen und so sehe ich ihn nun wachenden Auges. Ein langer, schneeweißer Bart, der bis an den breiten Gurt herabwallte, umsäumte sein gutes, wenn auch ernstes Gesicht, seine hohe, schöne Gestalt war in einen schimmernden Seidenmantel, der an den vier Ecken lange, nachschloppende „Zizit“ trug, gehüllt. Nachdem er die Hand an den Türpfosten, die „Mesuse“, gelegt, näherte er sich langsam, bedächtigen Schrittes, unserem Tische. Ehrfürchtig erhoben sich die Männer, auch ich, und boten ihm die Hand zum „Scha!oim-AIechom“-Gruße. Schweigend und voller Würde ergriff er dann den für ihn bestimmten, in der Mitto des Tisches stehenden Pokal. Nachdem er halblaut die „Brachah“ gesagt und von dom Wein genippt hatte, stellte er ihn wieder auf seinen früheren Platz zurück. In unsagbarer Spannung und beklommen verfolgte ich jede seiner Bewegungen, damit mir ja nichts entgehe. Mein Blick schien sich in ihn hineinzubohron. Ich suchte mir seine Augen und sein Gesicht tief einzuprägen. Ein zweitesmal sieht ihn ein Sterblicher in seinem irdischen Lfiben nicht wieder. Ich wußte es wohl, was dieser große Augenblick für mich und mein Leben zu bedeuten hatte. Kaum hatte Elijahu den Fokal an seinen Platz gestellt, als mein Herz plötzlich zu hämmern begann. Elijah.^ warf einen liebevollen, aber von Ernst erfüllten Blick auf mich und begann seine langsamen Schritte geradeaus auf mich zu lenken. Mein Blut stockte, mir wollte der Atem ausgehen. Ich sammelte alle meine Energie und beschloß, mich mutig und dieses großen Augenblickes würdig zu zeigen, obwohl ich wußte, daß ich nicht ganz Herr meiner BOlbst und nicht wenig verwirrt war. Elijahu war zu mir gekommen. Ich wollte, wie es sich geziemt, in Ehrerbietung vor dem greisen Propheten von meinem Sitz aufstehen, aber zu meinem furchtbaren Schrecken konnte ich mich nicht erhoben und saß da, wie durch Zauborspruch fesbgebannt. Alle Anstrengung war vergeblich. Unbeweglich, wie angenagelt, mußte ich auf meinem Platze sitzen. Zu meiner Beruhigung schien Elijahu, zu dem ich mit flehenden Augen emporblickte, ihm stumm meino Pein klagend, die Despektierlichkeit meines Benehmens keineswegs zu beachten. Sanft legte er seine schönon, weißen Hände auf mein Haupt — oh, welch wonuiger Augenblick! — und, die Augen zum Himmel gerichtet, sprach er langsam und mit Inbrunst den alten, üblichen Segen. Moino Beklommenheit schwand. Ich faßte wieder Mut. „Wio hoißt du, mein Kind?“ fragte mich Elijahu und seine Stimme klang so zärtlich und herzgewinnend, daß es mir wie ein erquickender Frühlingshauch durch die Seele ging. Fest und unerschrocken nannte ich meinen Namen. „Was lernst du jotzt?“ fragte er mich weiter. Ich nannte ihm den Talmudtraktat, dessen Studium ich im letzten Somoster oblag. „Dann komm zu mir, ich will dich verhörou und sehen, was du kannst“, sagte Elijahu und ergriff sanft moino Hand. Ich versuchte aufzustehen, aber zu meinem Entsetzen vermochte ich mich auch jetzt nicht von meinem Platze zu erheben. Wieder schaute ich mit tränenerfüllen Augen zu Elijahu empor, wortlos mein Unglück klagend. „Nun, komm doch, mein Kind!“ rief Elijahu, immer noch liebevoll, aber fester, und ergriff meinen Arm. Ich versuchte nochmals, mich zu erheben. Doch Stücke sieh zur Aufführung am Burgtheater nicht eignen und führt am Schluß aus: „Ihrem Herrn Sohn hol, meine ich, ein richtiger Takt abgehalten, diese zwei Stücke nochmals vorzulegen. Er ist heute, hochgeehrter Herr, in seiner Entwicklung als dramatischer Schriftsteller weiter, als daß er das Publikum mit diesen Merkmalen einer früheren Stufe des Werdens jetzt noch bekanntmachen, dürfte. Möchte es mir Ixild vergönnt sein, ein neues Produkt seiner Feder kennenzulernen und möchte dasselbe dann die Gewähr des Erfolges in sich, tragen! Ich hege volles Vertrauen zu der Kraft Theodor Herzls und hoffe zuversichtlich, daß er — wenn auch hie und da — abirrend — doch den Weg glücklicher Produktion mit sicherem Talent finden wird. 3) Hochachtungsvoll und ergebenst Dr. August Förster. Und als Theodor den „Jiidenstaat“ im Manuskript seinem Vater vorlegte, regten sich im Vaterherz Gefühle der Freude und der Angst. Er unternahm den schwachen Versuch, seinen Sohn zu warnen. Hier einige Zeilen aus jenem merkwürdigen Brief: Wien, 20. Oclober 895. Mein theucres Kind! Deine Arbeit, über die Lösung der Judenfrage habe ich mit der größten Aufmerksamkeit gelesen, und ich finde die Conception kolossal, ja ich bewundere dieselbe im Ganzen, wie in den Details, bis auf einzelne recht kindische Verfügungen, ivie: Der Vorgang bei der Wahl u. Prodamation des jüdischen Präsidenten, dann der Ausgestaltung des künftigen jüdischen Ordens etc. Daran Abänderungen keine Schwierigkeiten verursachen werden. Dagegen halte ich den Gedanken, an die Rothschilds mit der Zumuthung heranzutreten, daß sie den zur Begründung des jüdischen Staates erforderlichen Betrag von einer Milliarde Francs beschaffen sollen —» für einen durchaus verfehlten und Deiner unwürdigen. — So richtig ich Deinen Gedankengang über das gefährliche Anwachsen des Rothschildischen Vermögens halte, ebenso brutal und unzulässig Die beiden Briefe befinden sich im Besitz des nof- und Staatsarchivs. M. J. Nr. 223—224 ex 1889. Abschriften hievon sind im Herzl-Archiv; vorhanden. Im Staatsarchiv hatte die Eriefo vor mir Herr J. Frankel aufgefunden. siehe da, ioh befand mich jetzt, wie durch einen Zauberspruch, in ganz veränderter Umgebung. Ich öffnete weit die Augen. Im Zimmer war es schon ziemlich dunkel. Die Kerzen am Hängeleuchter und auf dem Tisch waren schon ausgebrannt, nur in den Glasleuchtern zuckten noch die schwachen Flammen der Öllampen. Auf dem Tischo lagen verstreut einige der großen Folianten. Rabbi Mendel war nicht da; er war wahrscheinlich schon längst nach Hause gegangen. Auch dio Großmutter war nicht zu schon, sie schien sich nach der schweren Tagesarboit bereits zur Ruhe begeben zu haben. Neben mir stand der Großvater und hatte sanft meinon Arm ergriffen. „Komm, geh zu Bett“, sagte er freundlich lächelnd, „schade daß du oingeschlafeti bist. Du hättest Elijahu sehen können, er war hier und wollte dich sogar verhören, nur wollte er dich nicht wecken. Du hast so schön und fest geschlafen. Nun komm aber ins Bett, es ist schon sehr spät Du sollst Elijahu im nächsten Jahre bei mir sehen, wenn du nicht wieder cinschläfst.“ „Aber Großvater“, rief ich nicht wenig erstaunt, „ich habe ja soeben Elijahu gesehen, er hat mich sogar gesegnet; auch verhören wollte or mich, als or, ich woiß nicht wio, plötzlich versehwand.“ „Wirklich?“ erwidorto Großvater lächelnd, „komm, jetzt schlafen, morgon wollen wir darüber sprochon.“ Leise hob or mich auf seino Arme mit kleidete mich und, mit der Bemerkung, daß ich heute am „Lei! Sohimurim“, der Nacht, in der Gott Beibor für uns Wacho hält, kein „Kriat Sclima“ zu sagen brauche, brachte or mich, mehr schlafend als wachend, auf mein Lager. Ich fühlte noch den Kuß, den mir Großvater auf dio Stirne drückte, und vorsank dann in tiefen Schlaf. Ich habo Elijahu gosohon und auch gesegnet hat er midi.

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