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Die Stimme · 1934-01-23 · Heft 322 (23.1.1934) · page 5

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Journal
Die Stimme
Volume
7 (1934)
Issue
Heft 322 (23.1.1934)
Date
1934-01-23
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr. 322 — 23. Jänner 1934 DIE STIMME >ffe 5 Die Frage aller Deutschen Eine Budapester Tbeateragentur, die das Theaterstück «T o w a r i $ c h> von Jacques D e v a I für Mitteleuropa vertreibt, erhielt aus München die Anfrage, ob DevaJ Arier sei. Die Theateragentur wandte sich an Deval, der ln einem Brief erklärte, daß er ein ebenso guter Franzose wie Jude sei und nicht zulassen könne, daß man in das Reich der Kunst mit solchen Fragen eindringe. Er verzichte nicht nur auf die Münchener Erstaufführung, sondern verbiete der Agentur den Verkauf seines Stückes nach Deutschland überhaupt. Jabontlnakys Plan einer «wirtschaftlichen Abwehr» Paris. Der von dem «Service Central pour le Commerce des Pays Amis* unter dem Titel «Wirtschaftliche Abwehr» in mehreren Sparchen, so u. a. in französlch, englisch und Jiddisch, herausgegebene Pressedienst enthält einen Artikel von Wladimir Jabotinsky, der die Ziele des «Service» wie folgt darlegt; Der «Service Central pour le Commerce des Pays Amis» verfolgt das Ziel, Informationen und allgemeine Förderung denjenigen zu bieten, die, wo immer in der Welt, das Bestreben haben, deutsche Waren durch Waren anderen Ursprungs zu ersetzen. Wir erheben keinen Anspruch darauf, zu führen, nicht einmal zu raten, wir wollen dienen: ein Organ der Bindung zwischen den verschiedenen Körperschaften der Welt sein, die das gleiche Ziel erstreben. Unsere Bewegung hat nicht nur einen negativen Aspekt; wir wollen nicht allein Waren bestimmten Ursprungs boykottieren, sondern wir erstreben auch ein Positives: dfeseKategorie von Waren durch andere zu ersetzen, Indem wir das Publikum überzeugen, daß es Waren gleicher Art unter mehr oder weniger gleich vorteilhaften Bedingungen aus einem anderen Lande beziehen kann. Wir sagen nicht: «Kauft nicht diese Ware!», sondern: «Kauft diese Ware statt jener!» Noch fehlt uns ein internationaler Zusammenhalt. Wohl bestehen in verschiedenen Ländern oft recht aktive Zentral- und Lokalkomitees, aber sie wissen meist wenig voneinander. Die Versuche, eine Weltorganisation mit einem richtunggebenden Zentrum zu gründen, haben noch kein Dauerresultat gezeitigt. Diesem Mangel an gegenseitigem Kontakt kann, wenn auoh nur in beschränktem Maße, durch unseren Informationsdienst abgeholfen werden. JÜDI8CHER HOCH SCHULAUSSCHUSS JÜDISCH-AKADEMISCHER PHILOSOPH EN VEREIN $arostag, den 87. Jänner 1884, im Festsaal der Judäa, ÖL, AJserstraße 26, %S Uhr abends: Sdtalom Alelchem'Feiet Festrede: Dr. 2. F. Finkeistein Ferner wirken mit: S. Schwager. Oberkantor Bohomtlny, B. Sigal}. Karten eu S 1— täglioh von 18 bis 14 Uhr und von 19 bis 21 Uhr im Sekretariat der Judäa, JX., Alserstrafle 26, Tel. A 26-2-28, und an der Abendkasse Raananah, eine Kolonie unter Tausend Endlich habe ich unter den v<e*en Autobusgeseilschaften von Tel-Awiw die Sharon Colonies Service Company herausgefunden, die nach Raananah fährt. Jede halbe Stunde geht ein Wagen, Preis 4 Piaster. Gleich nach Tel-Awiw, bildet man sich ein, man hätte einen seiner Reisegenossen schon e.nmal in Wien irgendwo gesehen; richtig, das ist ja der und der: «Na, grüß Sie Gott, wie geht’s, was gibt's, was machen unsere Wiener in Raananah?» Das letztemal hat man sich in Wien bei irgendeiner zionistischen Protestveranstaltung gesehen, nun fährt man gemeinsam durch jüdisches Land, der Autobus durchrast Pardessim, rast Hügel auf und ab, auf asphaltierter Straße •— em üenuül In Petach-Tikwah ist Fahrkartenkontrolle, man hält einige Augenblicke und merkt, Petach-Tikwah ist eine ganze Stadt Ein Stadtpark wird eben angelegt, Polizei regelt den Verkehr, üesohäftsläden, Straßenverkäufer, Mistbauer, alles ist da. Dann geht’s weiter; das gehört noch zu Ramatairo und die Häuser dort oben links, wir sind ca. 4U Minuten gefahren, sehen Sie, daß ist schon Raananah. Es ist 5 Uhr nachmittags, eben kommen unsere Chaiuzim mit Turier (schaufeiförmiges Hackgerät) und Eßkorb von der Arbeit, umrim gen den Autobus, um zu sehen, ob jemand neu eingerückt ist und um letzte Neuigkeiten aus Tel-Awiw zu erfahren. Man ist mitten drinnen im Landleben. Raananah ist eine amerikanische Gründung und dementsprechend vorbildlich angelegt. Eine vier Kilometer lange Straße, die für alle Eventualitäten etwa 20 Meter breit gelassen wurde, von der rechtwinkelig einige andere Straßen abzweigen. Regierungsvorschrift ist es übrigens noch, daß jedes Haus mindestens fünf Meter vom Straßenrand entfernt sein muß: also Platz in Hülle und Fülle. Raananah zählt heute an 1300 Einwohnern, hauptsächlich Russen und Polen, dann Amerikaner und unsere Wiener, auch Deutsche haben sich schon hin verirrt. Und man erzählt sich, daß noch vor nicht allzu langer Zeit jemand im Freien Übernachten mußte, weil er sein Haus in der Finsternis nicht fand, dabei lag er einige Schritte von diesem; und morgen wird auch Raananah schon eine Stadt sein. Bei uns treffen «ich eben russische Fünfjahrpläne, amerikanisches Tempo Und jüdischer Idealismus. Ich hatte sie schon lange gesucht, unsere ehrlichen Pioniere, alle haben sich umgeschichtet von Intellektuellen Berufen und Verkäuferposten auf Bau-, Brunnen- und Landarbeiter. Man ist Fachmann für alles; Juden und Vaterländische Front Das christlichsoziale «Linzer Volksblatt» schreibt: Es muß zugegeben werden — und es wird in Oberösterreich mit Bedauern verfolgt —, daß die Vaterländische Front noch nicht das ist, was sie sein soll. Vor allem wird daran Kritik geübt — wir wollen dies nicht verhehlen —, daß in Wien der Vaterländischen Front so viele Juden angehören. Dem Oesterreicher ist der Rassenantiaemitismns fremd. Aber es ist doch klar, daß ein Jude niemals die Erneuerung des Staates im christlichen Geiste wünschen wird. Deshalb ist auch für Juden in der Vaterländischen Front, die im Zeichen des Krückenkreuze steht, kein Platz, Damit ist die vaterländische Gesinnung der Juden gewiß nicht angezweifelt, die Juden können sich ja auch außerhalb der Vaterländischen Front sammeln und ihre Dienste dem Vaterland weihen. Aber die Vaterländische Front selbst hat durch Betonung des christlichen Charakters dieser Seite gegenüber einen Trennungsstrich von vornherein gezogen.» Das ist eine Auffassung, der vorbehaltlos zugestimmt werden muß. Ein König Peter-Wald In Palästina Aus Agram wird uns berichtet: ln Agram empfing König Alexander eine Deputation, bestehend aus den Herren Dr. Markom Bauer, Präsidenten des jüdischen Nationalfonds, Dr. Marko Horni Vizepräsidenten des Zionistischen Bundes Jugoslawiens, und Dr. Hugo K o h n, Präsidenten der Israelitischen Kultusgfemeinde, welche dem König ein Diplom überreichte, das anläßlich der Aufforstung des Hügels Giroegaru in Palästina, zum Andenken an weiland König Peter, ausgestellt worden war. Dieser Wald, der aus 12.000 Bäumen besteht, wurde in den Jahren 1927 bis 1930 angebaut Das Diplom, ein künstlerisch ausgeführtes Werk der jüdischen Kunstakademie in Jerusalem, befindet sich in einem silbernen Etui. Auf der Außenseite sieht man auf einer EJfenbeinplatte die geographische Karte Palästinas, wobei Jerusalem durch einen Rubin, der Waid selbst durch einen großen grünen Smaragd gekennzeichnet ist. Der Deckel stellt eine Krone aus Silber dar. Das ganze ist h> einer Ebenholzsohatule aufbewahrt Im Diplom befindet sich, neben zwölf symbolischen BUdern, die zwölf jüdischen Stämme darstellend, folgende Aufschrift: «Die Juden Jugoslawiens stiften, zum Andenken an weiland König Peter, dem Befreier, den Wald auf dem Boden des Keren Kayemeth le izrael im Tale Jezreel.» Der Gründer des ethnographischen Museums in Agram gestorben Salamon B e r g e r, Gründer eines der wertvollsten und bekanntesten ethnographischen Museen in Mitteleuropa, des Museums in Agram, ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Er war bis z>u seinem Tode Direktor des ethoographiheute veredelt man Orangenbäume, morgen installiert man ein Badezimmer. Die Arbeitsvermittlung geschieht durch die Histadruth. Man wird von der Zentrale in Tel-Awiw dem Arbeitsplatz, z. B. Raananah, zugeteilt, wird draußen in das Register aufgenommen. Gegen 7 bis 8 Uhr abends kommen die einzelnen Pardessanten In die Lischkah, fordern für nächsten Tag so und soviele Arbeiter für ihren Pardess an. Der Arbeitsnachfrage entsprechend wird dann unter peinlichster Berücksichtigung, wie oft man schon gearbeitet und ob man Familie zu versorgen hat, die Arbeit verteilt. Das kann schon um 9 Uhr erledigt sein, kann aber eventuell auch bis Mitternacht dauern. Um 7 Uhr früh beginnt die Arbeit. Kein Wunder, daß die Palästina-Orange eine besondere Stellung am Weltmarkt einnimmt. Es dürfte in keinem zweiten Land soviel Geld für Wasser, hochwertigen Dünger und Pflege der Ürangenhaine ausgegeben werden wie in Erez Israel. Man arbeitet im Pardess dreiviertel Stunden, ruht dann eine Viertelstunde usw., und um 12 Uhr ist Mittagspause; von 1 bis 4 geht’s dann weiter. Die Entlohnung erfolgt nicht täglich, vielmehr stellt es eine eigene Wissenschaft dar, zu wissen, daß jener Pardessant am!., jener am 10., der dritte am 20. zahlt. Ganz Raananah lebt daher auch mehr oder weniger gezwungenermaßen auf Kredit Jeder hat ein Konto beim Wirt, beim Greisler, beim Sodawasserstand, beim Bäcker, nur die Postspesen muß man gleich zahlen. Ja man kann es sich sogar mit dem Wirt oder dem Sodawassermann verscherzen, wenn man bar bezahlen will, weil ihm die Begleichung der ganzen Rechnung am 1. des Monates lieber ist als Teilebeträge, die durch, die Finger rutschen. Die Norm ist, daß für acht Stunden Arbeit im Pardess 20 Piaster gezahlt werden, Brunnen- und Bauarbeit wird mit 35 Piaster pro Tag entlohnt Mit diesem Lohn kann ein einzelner bequem iebeh, wenn er täglich arbeitet Er muß rund 12 Piaster für das Essen rechnen, 3 Piaster für das Wohnen, 2 Piaster für Zigaretten, das sind 17 Piaster. Also immerhin recht knapp, denn unberücksichtigt blieb eine Anschaffung von Kleidern oder ein Ausflug nach Tel-Awiw, Porto, oder eine eventuelle Erkrankung, falls man nicht in der KrAnkenkaasa ist Nicht zu reden von der Regenperiode, wo man zu feiern gezwungen ist Relativ genommen kann sich Palästina dennoch mit jedem anderen Land messen, weil man hier eben, ün Gegensatz zur Arbeitslosigkeit der Galuthländer, immerhin doch die Möglichkeit hat zu arbeiten und dafür 20 Piaster zu bekommen und nicht betteln gehen zu müssen. Dazu kommt, daß man nicht immer zum sdhen Museums. In der Tschechoslowakei geboren, kam et ln jungen Jahren nach Kroatien. Mit großem Eifer sammelte er nationale Trachten und Produkte der bäuerliches Hausindustrie. Diese dem Wert und der Menge nach ungeheuert.' S.ünm'ir:«t-.'.lenkte er dem kroatischen ethnographischen Museum. Er schrieb mehrere Bücher über natio nähr Trachten und Handarbeiten. Die HMsaktloft In Frankreich Paris. Die ostjiidiachen Gemeinden Frankreichs hielten in Paris eine Delegiertenkonferenz ab, in der beschlossen wurde, einen Appell an alle in Frankreich lebenden Ostjuden zur Aufbringung von mindestens einer Million Francs für Hilfe an die deutschen Juden zu richten. Baron Robert de Rothschild teilte mit, daß die französischen Juden bis heute neun Millionen Francs für Hilfe an dje deutschjüdischen Flüchtlinge aufgebracht haben. Er tadelte mit scharfen Worten jene reichen Flüchtlinge, dig «ich ihren notleidenden Brüdern gegenüber gleichgültig verhaiten; er könne jedoch mit Genugtuung mitteilen, daß sich bereits eine Gruppe bemittelter deutscher Juden gebildet hat, die sich die Unterstützung armer Flüchtlinge zum Ziel gesetzt hat. Oie deutschen Flüchtlinge In Paris Der Zustrom jüdischer Flüchtlinge aus Deutschland ist, wie «J e w i s h C h r o n i c 1 e» meldet, stark zurückgegangen, ln den letzten zwei Monaten sind nur ungefähr 400 Flüchtlinge neu angekommen. Das Flüchtlingskomitee versorgt derzeit 2073 Flüchtlinge. 800 Flüchtlinge sind in Baracken, die teilweise nicht heizbar sind, untergebracht. Bisher wurden 9,000.000 Francs von den französischen Juden aufgebracht, die nahezu aufgezehrt sind. Das Komitee wandte sich an den Hohen Kommissär des Völkerbundes Macdonald um Hilfe. In Straßburg brachen unbekannte Täter, offenbar Nazi, in das Bureau des Flüchtlingslcomitees ein und stahlen die Adressen der Flüchtlinge. Australien gegen jüdische Einwanderung Der jiddische Dichter Melech R a w i t s c h, Sekretär des jiddischen PEN-Klubs, hatte der australischen Bundesregierung den Vorschlag unterbreitet, die Ansiedlung von etwa 30.000 deutschen Juden in Nordaustralien, wo größere zur Ansiedlung geeignete Territorien vorhanden sind, zu erlauben. Die Bundesregierung beantwortete diesen Vorschlag mit einer offiziellen Erklärung, in der sie kundtut, sie habe nicht die Absicht, die bestehenden Einwanderungsbestimniungen. zu ändern und werde — von anderen Erwägungen abgesehen — keine Aktion ergreifen, die dazu führen könbte, die Beziehungen zwischen Großbritannien und Deutschland zu trüben. Das austraiische Ar~ heitslosenproblem, heißt es zum Schluß der Erklärung, mache ohnehin jede auf eine beträchtliche Einwanderung von Fremden m das Land abzieiende Akt.on u u rri ö g l c h. Pardess, sondern hie und da auzh zur Üauarb.eit zugeteilt wird, wobei es dann eine größere l ageslöhnung gibt. Ständige Bau- und Brunnenarbeiter können es verantworten, zu heiraten, weil sich das Essen dann kaum wesentlich höher stellt, und sie wie gesagt, doch S 11.50 nach unserer Währung täglich verdienen, ohne Ueberstunden. Es ist jedenfalls am Land leichter unterzukommen, das Leben ist ein gleichmäßigeres, eben ein Landleben, sich aber als Schwarzarbeiter eine Zukunft aufzubauen ist kaum möglich. Hat man etwas Boden oder ein Geschäft, so ist das etwas anderes. Qebe Gott, daß sich allen Umschichtungsschwierigkeiten zum Trotz ein kräftiger und zahlreicher jüdischer Bauernstand weiter bilden möge, so wie es bisher geschehen ist Es Ist Jedenfalls ein «nationales* Gefühl, mit einem Milchwagen von Raananah in eine Nachbarkolonie zu fahren qnd zu wissen, jener alte Bauer neben dir, der den Wagen lenkt, ist Jude. Und so wie er ist es der Postbeamte, er turnt sogar mit dir ira Makkabi, Jude ist der Bäcker, der Schmied, der Fleischer, der Arzt und für Gemeindeverwaltungsangelegenheiten ist der jüdische Bürgermeister zuständig. Es herrscht am Lande kolossales Vertrauen: alle Hau,s- und Wohnungstüren stehen offen, man kreditiert unter ziemlich leichten Bedingungen und es wird keinem Arbeiter einfallen, auch nur eine Minute weniger im Pardess zu arbeiten, denn wie gesagt, alle sind ja Juden. Landschaftlich liegt Raananah herrlich. Man glaube Ja nicht, die Ebene zwischen Tel-Awiw und Haifa sei wirklich eben. Eine Hügelwelle reiht sich an die andere. Es ist Samstag nachmittags. Wir liegen am Wasserturm am Westende der Woschawah und schauen still und überwältigt über jüdisches Land. Es hat schon lange nicht geregnet. Aber die Orangenhaine zwischen uns und den greifbar nahen Bergen im Osten prangen in frischem Grün und erzählen uns eine merkwürdige Legende- Es ist die Legende vom wüstenreichen Palästina, vom zerstreuten Volk und von jenem starken Willen, der in uns alle fuhr, der uns befähigt, aus Sand mit deklassierten Menschen ein Land aufzubauen, jene Orangenhaine zu pflanzen. Dort im Westen, zwei Wegstunden von uns — das Meer. Ein Schiff fährt eben von Jaffa nach Haifa die Küste entlang, hat sicher viele Chaluzim an Bord. Wir liegen und schauen still und überwältigt und können uns nicht satt Behen. Wi« viele unserer jüdischen Brüder jenseits des Horizontes wissen noch nicht oder wollen nicht wissen, wie glücklich wir hier am Wasserturm am Westende der Moschawah Raananah liegen? iuda.

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