Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 6 (1933)
- Issue
- Heft 315 (29.12.1933)
- Date
- 1933-12-29
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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"Wli'W Nt. 31S — ». Dmtnbef lg» ftr. Namiy Llchteitsteiit-llappaports Problem« der Ittdisdiei» Frauenbewegung Die jüdisch-zionistische Frauenbewegung, die in den Ländern Europas durch die Wizo repräsentiert wird, geht? einer entscheidenden Phase ihrer Entwicklung entgegen, die vielleicht zu einer völligen Neuorientierung der Bewegung führen wird. Wenn auch die Tendenzen, die ich heute aufzeichnen will, noch keineswegs deutlich aufscheüicn, wenn sie auch gleichsam unterirdisch dahinfließen, so erkennt man bei schärferem Hinhören deutlich ihr Vorhandensein und die Richtung, in der sie weisen. Diese Tendenzen sind im Grunde schon im Wesen unserer Frauenbewegung beschlossen. Denn welches ist ihr Programm? Auf die kürzeste Formel gebracht, lautet es: Erziehung der jüdischen Frau. Diese Erziehungsarbeit erstreckt, sich auf die Galuth einerseits, auf Erez Israel anderseits. In der Galuth gilt es, die jüdische Frau, die meist noch, trotz Gleichberechtigung und Berufsleben, irgendwie in ihrem kleinsten Kreis verstrickt bleibt, aus der Enge zu ziehen, ihr die Bedeutung ihrer Aufgabe bewußt zu machen und sie zur Mitverantwortung an dem Geschehen der jüdischen Gemeinschaft und dem Aufbau der jüdischen Zukunft zu erziehen. In Palästina soll das Mädchen zu einer guten Hausfrau und Mutter herangebildet werden, die der ländlichen und städtischen Hauswirtschaft vorstehen kann, die ihre Kinder entsprechend den Vorschriften der modernen Hygiene erzieht, aber auch selbst, insbesondere als Mutter und als arbeitende Mutter, von der Gemeinschaft befürsorgt wird. Die Schaffung und Erhaltung der Institutionen zur Ausbildung und Fürsorge für das Mädchen, für Mutter und Kind bildet das-Arbeitsgebiet der Wizo in Palästina. Die Wizo hat in den 13 Jahren ihres Bestehens Ungeheures geleistet, sie ist zu einer weltumspannenden Bewegung geworden und sie zeigt die dynamische, vorwärtsdrängende Kraft jedes jungen Organismus. So groß aber die Verdienste der Wizo auch sind, so bedeutet sie in ihrer heutigen Entwicklungsstufe einen Weg mir, kein Ziel. Dieser Weg ist notwendig, ja er ist der einzig mögliche. Denn nur durch die Frauenorganisation kann man zur Frau gelangen, kann man sie heranziehen und erziehen, nur die Frauenorganisation hat die Bedeutung der Frau am Aufbau des jungen Gemeinwesens voll erfaßt und Institutionen geschaffen, die, obwohl oder weil sie sich auf die Frau beziehen, eine Lebensnotweifdigkeit darstdlen und dennoch von den maßgebenden Faktoren lange übersehen oder vernachlässigt würden. Aber — ich wiederhole es — ein Ziel ist die Frauenorganisation nicht. Sie ist ein Weg, sie ist die große Schule der jüdischen Frauenschaft, in der sie lernen soll, wissend und verantwortungsvoll am öffentlichen Leben teilzunehnien. Dies'ist der Sinn unserer Erziehung. Hier kann keineswegs davon die . Rede, sein,. weibliche Eigenart zu verleugnen oder zu verfälschen. Im Gegenteil: gerade weiblicher Geist, weiblicher Idealismus und Opferwille könnte, auf alle Parteien und Richtungen verteilt, belebend, aber auch mäßigend, versöhnend auf unser jüdisches'Gemeinschaftsleben wirken. In Zukunft soll sich die Frau keine Separataufgaben stellen, sondern sie soll an allen Aufgaben unserer jüdischen Welt, unserer zionistischen Organisation, mitarbeiten. Dann wird es ihr auch möglich sein, jene Institutionen, die sie in Erez Israel aus eigener Kraft und Initiative ins Leben gerufen hat, in den allgemeinen Aufgabenkreis der Organisation hineinzusteUen. Es ist selbstverständlich, daß es nicht leicht sein wird, die Frauen zum Bewußtsein der Verantwortung am Gesamtwerk zu erziehen. Wie jede junge Organisation hängt auch die Wizo mit Stolz und Liebe an dem Werk, das sie vollbracht hat, und es ist durchaus anzunehmen, daß ein Verzicht auf einen besonderen Aufgabenkreis ein Erlahmen des Interesses und eine Verringerung der materiellen Leistungen von seiten der Frauen nach sich ziehen würde. Aber gerade darum ist es wichtig, die Erziehungsarbeit, sowohl hier als auch in Erez, auch auf diese Frage auszudehnen.. Von.diesem Standpunkt aus gesehen, gewinnt die auf 4er VII. Wizo-Konferenz in Prag gefaßte Resolution Nr. 10 einen neuen Sinn. Diese Resolution lautet: «Es ist die Pflicht der Föderationen und Gruppen der Wizo, an der allgemeinen zionistischen Arbeit in den einzelnen Ländern aktiven Anteil zu nehmen. Den Föderationen und Gruppen der Wizo wird nahegelegt, sich darum zu bemühen, in den zionistischen Körperschaften und am Zionistenkongreß eine entsprechende Vertretung zu erhalten.» Dieser Resolution kommt symptomatische Bedeutung zu. Sie weist in die Zukunft. Sie zeigt die mögliche Machtentfaltung unserer Frauenbewegung, aber zugleich auch den Weg, der aus der Frauenorganisation hinausführt. Es wird wohl noch Jahrzehnte dauern, bis die gesamte jüdische Frauenschaft reif sein wird, diesen Weg zu gehen. Bis dahin hat die Wizo als zionistische Frauenorganisation eine Mission zu erfüllen, die die Konzentrierung all ihrer Kräfte erfordert. Dennoch ist es notwendig, die Problematik unserer Stellung zu erkennen und die Möglichkeit einer Umstellung zu bedenken. Es ist daher unsere Pflicht, gerade bei der Erziehungsarbeit in der Galuth, den Gesichtskreis der Frauen zu erweitern, nicht aber, bewußt oder unbewußt, ein abgeschlossenes Frauenreich, einen Staat im Staate, zu bilden. Wir müssen, bei Wahrung aller Fraueminteressen, den Blick immer auf das größere Ganze richten. Nur so werden wir, auch als Frauen, unser Ziel erreichen. Aussicht auf die Jordanmündung in der Tiefe und;die.Befcgg von Moab am jenseitigen Gestade des Toten Meeres dem Himmel ein wenig näher zu scheint als ein irgendein anderer Punkt der Welt, hatte man um die Osterzeit, in der alle Hügel und Täler des Landes grünen und blühen, vor Schür lern der Jerusalemer Schulen eine Aufführung der Haydnschen «Schöpfung» veranstaltet. In dieser seit Jahrtausenden kaum veränderten Umgebung mußte der Ruf: «Es werde Licht», gesungen in der Sprache, in der ihn das jüdische Volk ursprünglich der Menschheit weitergegeben hat, den jungen Hörern das Walten der ewigen Kräfte in der Natur in ganz anderer, tieferer Weise lebendig machen als an einer anderen Stelle und in einer anderen Sprache der Welt. Ebenso werden viele Beziehungen zwischen Mensch und Gottheit, viele ethische Lehren der jüdischen Religion diesen Kindern in ihrem ganzen Ausmaß verständlich, da sie den vollen Sinn der hebräischen Wörter und ihre Beziehung zueinander erfassen. Dieses enge Verhältnis zur Bibel, die dem jüdischen Kinde in Palästina nicht wie anderen Kindern nur Worte oder sogar .nur ein rchwaches Echo von Worten vermittelt, sondern durch die umgebende Landschaft mit erinnerungsschweren Resten von Menschenwerken aus biblischen Zeiten — es dringt tief ein in das Leben der Kinder und bestätigt die Hoffnung der Eltern, daß sie dazu berufen sind, aus dem alten Stoff Neues zu schaffen, ln ihren Kinderspielen macht sich dieses Neuschaffen schon geltend: sie legen das Ohr an den dürren Boden im Kidrontale und glauben, den sagenhaften versunkenen Fluß Sambatjon rauschen zu hören; sie sehen den Regenbogen, der nach dem Frühlingsregen den Friedhof auf dem Oelberg mit den menschenwimmelnden Straßen um den Berg Moriah verbindet und brauchen nur ein klein wenig Phantasie, um die Seelen der Lebenden mit den Seelen der Toten vereinigt zu sehen. Die Phantasie, die aus der heroischen Landschaft mit ihren Erinnerungen aus den Kindheitstagen der Menschheit und aus der Sprache strömt, welche diese Erinnerungen vermittelt, ist einer der Pfeiler, auf denen vielleicht ein neues geistiges Gebäude durch die jüdische Jugend in Palästina errichtet werden wird. Die ethische Kraft, aus der das jüdische Siedlungswerk entstand, wird vielleicht einen zweiten Pfeiler bilden. In allen Teilen der neuen jüdischen Siedlergesellschaft ist das Bewußtsein rege, daß das palästinensische Werk einen ethischen Wert für die gesamte Menschheit haben muß, aber nicht alle haben eine klare Vorstellung davon, auf welchen ethischen Wert es ankommt. Ein Teil dieser jüdischen Gesellschaft jedoch ist überzeugt davon, daß die jüdische Ethik auf zwei Elementen beruhen muß: auf Arbeit und sozialer Gerechtigkeit. Die Gläubigen dieser Idee sind die jüdischen Arbeiter in Palästina, die ittfs Land hinausgegangen sind, um den Boden, der ihnen Itttig ist, au pilegea und zum Blühen au bringen und auf dem Lahde kleine' Gemeinschaften mit "möglichst gerechten Gemeinschaftsformen zu bilden. Auch in diesen Arbeitergemeinschaften setzt man sein Vertrauen auf die Generation der Kinder, welche den Gedanken der Arbeit und der sozialen Gerechtigkeit weitergestalten sollen. Die Kinder erhalten hier von vornherein eine gemeinschaftliche Erziehung und dabei die allergünstigsten Bedingungen zu ihrer harmonischen Entwicklung. Wenn die Eltern noch in Zelten oder Baracken leben, ist das erste steinerne Haus, das sie errichten, das gemeinschaftliche Kinderhaus. Hier stehen die Kinder den ganzen Tag unter der liebevollen Aufsicht von Genossinnen der Arbeitergemeinschaft, die sich abwechseln, bis am Abend auch die eigenen Mütter der Kleinen Zeit finden, sich mit ihnen zu befassen. Während die Eltern bei ihrer harten Arbeit oft ausgesprochen Not leiden, streben sie, den Kindern alles zu geben, , was für ihr leibliches und geistiges Wohl erforderlich ist Aber dabei legt man in der Erziehung, die hier zielbewußter ist als an anderen Stellen im Lande, Wert darauf, die Kinder von frühesten Jahren an zur Teilnahme an der ländlichen Arbeit zu gewöhnen, sie. die Unterdrückung egoistischer Neigungen und die Einordnung in eine selbst gewählte Menschengemeinschaft zu lehren. Diese Kinder, die da am Gestade des Tiberiassees, am Fuße des Karmel oder in der Ebene Esdrelon aufwachsen, müssen sich daran gewöhnen, das neue Kleid, über das sie sich heute freuten, morgen auf einem anderen Kinde zu sehen, das Spielzeug, das sie sich heute bastelten, morgen an einen kleinen Gefährten abzugeben. Auch in diesen Arbeitersiedlungen bemüht sich die Zionistische Organisation besonders, auf das Wohl der Kinder Rücksicht zu nehmen, Anleihen zum Bau von Kinderhäusern zu geben, die Schule der Siedlungen zu unterstützen, den häufigen Besuch von Kinderärzten und Säuglingsschwestern zu ermöglichen. Noph ist die jüdische Palästinasiedlung viel zu jung, als daß man wissen könnte, ob diese große Hoffnung auf die Kinder und ihre Kraft zur Fortentwicklung der geistigen Werte des jüdischen Volkes sich erfüllen wird. Man darf aber annehmen, daß ein Geschlecht, das in diese' heroischen Landschaft mit ihren unerloschenen Erinnerungen aufwächst, als Nachkommen von Menschen, welche die Kraft der Verpflanzung ihres Lebens in eine ganz andere Welt um einer Idee willen, die Kraft zur Neuschaffung einer fast schon gestorbenen Sprache in sich fanden, schöpferische Kräfte besitzen muß. Sind solche vorhanden, so kommt es ihrer Entwicklung zustatten, daß die palästinensische Jugend ihr Denken und ihren Geschmack ungestört und unverführt ausbilden kann: Die hebräische Literatur, die ihnen zur Verfügung steht, weist außer guten Originalwerken nur Uebersetzungen der besten Werke der Weltliteratur, von Andersens Märchen bis Robinson Crusoe, von der Ilias bis zu Emerson und Walt Whitman auf und enthält nicht ein Volk*blldiif!0sv«r#ift .JOdlechee Volkeheim« . II., Blumauergasse I_ Sonntag, den 31. Dezember, «m 30.30 Uhr: Heiterer jfidfscliep Bbeid Mitwirkend: Herz Großbard der berühmte jüdische Rezitator, und andere namhafte jüdfr» sehe Künstler Anschließend Tanz Gäste willkommen einziges süßlich-unwahres oder gar unsauberes Werk. Auch in Bildern und der Musik kommt nichts Anstößiges und nur wenig Unernstes an sie heran, und ihre Vergnügungen sind außerordentlich harmlos und einfach. Auch im Film, der sich an sie herandrängen will, scheinen die jungen Palästinenser das Geschmackvolle und ernsthaft Künstlerische zu bevorzugen. So darf die Welt mit Interesse verfolgen, ob diese junge Generation in Palästina den Traum der Eltern zur Verwirklichung führen wird. Wizo-Hietzing! Donnerstag, den 14. d. .M., fand ln den Klubräumen de« CafS „Hletzlngerhof“ eine besonders gelungene Makkabäerfeier statt Nach dem traditionellen Llchteranzünden sang Oberkantor Einhorn, begleitet vom Chor des Hletzinger Tempels. Direktor Dr. V. Kellner hielt eine tief empfundene Festrede und ermahnte die Anwesenden, ln den jetzigen schweren Zeiten, es den Makkabäern nachzumachen und mutig und stolz das Judentum zu verteidigen. Oberkaator Einhorn sang noch einige hebräische und jüdische Lieder. Sonntag, den 17. d. M., fand eine Klnder-Chanukkahfeler ln allen Klubräumen des Cafö „Hletzlngerhof“ statt Sämtliche Säle waren bis auf das letzte Plätzchen gefüllt Die glänzenden Darbietungen wurden von den jugendlichen Gästen und ihren Eltern mit Begeisterung aufgenommen. Fast drei Stunden dauerte die Feier, bei der sämtliche Kinder reichlich beschenkt wurden. Das besonders gelungene Arrangement wurde von der bewährten Präsidentin, Fratt Rosl Kohn, im Verein mit Frau Mirjam Kriegsmann durchgeführt Alle Kinder hatten nur den einen Wunsch, man möge ihnen bald wieder einen so angenehmen Nachmittag bereiten. TH1ATBR / IFDILM Konzert jüdischer Musik Für das von der Wizo, am 18. Jänner 193 4 im Offenbach-Saal, veranstaltete Konzert neuer jüdischer Musik hat Joachim Stutschewsky, der für die Verbreitung und Förderung der jüdischen , Musik in allen Ländern mit besonderem Eifer wirkt, ein vorzügliches Programm zusammepgestellt, das im instrumentalen wie vokalen Teil das Eigenartige der jüdischen Kunstmusik in Erscheinung treten lassen wird. Das Programm wird umrahmt von zwei Ensemble- Werken, einer «Phantasie über chassidische Themen» für Klarinette, Streichquartett und Klavier von M, S ti 11 m an und der, vielen Besuchern der «Habimah» in lebendiger Erinnerung stehenden, Hadybuk-Musik von j. Engel. Dazwischen kommen zu Gehör: Die neuen Variationen für Klarinette und Klavier von J. Brandmann, Klavier- und Cellowerke von Stutschewsky, u. a. die Stücke («Klagelied» «Chassidische Meditation»), die an diesem Abend zur Uraufführung gelangen. Es empfiehlt sich, urr Vorverkauf. die Eintrittskarten zu besorgen, da der Zuspruch bereits sehre rege eingesetzt hat Karten sind zu haben im Sekretariat der W. I. Z. O., I„ ordangasse 7 (5 bis 7 Uhr), im Bureau des K. K. L, ., Kärntnerstraße 28, und an der Konzertkassa Dr. Artur Hohenberg. Jüdisch« Bühn«, II., Pratcratraüc 00, Tot. R-43-4-99 Ab Samstag, den 80. d. M., und täglich: „D u b glückliche M ä d e I“, Komödie in 8 Akten, mit Gesang, von Werwil. Beginn 20.80 Uhr. — Große Sllveatervorstellung. Beginn: 21 Uhr. „Freie Bühne", Verein zur Unterstützung verarmter Glaubensgenossen, insbesondere von Witwen und Walsen, veranstaltet am 8. Jänner 1984, um 20 Uhr, im Theatersaal, II., Praterstraße 60, eine Wohltätigkeitsvorstellung, deren Reinerträgnis zur Gänze dem Wlnterhilfafonds zufließt. Der Verein, welcher bereits seit SO Jahren auf humanitärem Gebiete segensreich wirkt, ladet hlemlt alle Freunde und Gönner zu diesem Abend ein und dankt ihnen auch auf diesem Wege für ihre bisherige Hilfsbereitschaft Theater an dar Wien. Täglich, 19.80 Uhr, „Zwei lachende Augen“. Samstag, den 80. d. M., Sonntag, den 81. d. M., 16.80 Uhr: Kindersilvester beim Struwelpeter. — Montag, 1. Jänner 1984, 15.80 Uhr: „Zwei lachende Augen", kleine Preise. „Dar Fall Roberta" •Dlea Ist der Titel eines Spannungsfilms, dessen Kriminalhandlung ln einem einsamen Forsthause lm Walde beginnt und ln der Art der Romane von Edgar Wallace den Zuschauer kreuz und quer längs verschiedener Spuren ln die Irre führt bis schließlich das rätselhafte Verbrechen seine überraschende Aufklärung findet Die Hauptrollen spielen die blonde Camilla Splra, der sympathische Charakterbonvivant Hermann Speelmanns, ferner H. A. von Schlettow, Ed. v. Winterstein, Paul Henckels, Eugen Rex, Kurt Lilien, F. W. Schröder-Schromm und ln einer seiner letzten großen Rollen der soeben verstorbene Komiker Julius Falkensteln. Erstaufführung heute im Heimat- und Roten - turm-Klno. Vier Clowns im Rehs Ab 25. d. M. zeigten lm Eröffnungsprogramm des Zirkus Renz die vier weltberühmten Clowns „ßronetts“ nacl mehrjähriger Pause wieder ln Wien Ihre lustige Kunst Die Bronetts sind ln Aussehen und Gehaben grundverschieden: Hermann, der Ungeschickte, Carlo, der Komische, ohne daß er es augenscheinlich sein will, Bruno, der grundlose Optimist und Tino Ist der, vor dem sich alle anderen fürchten. Der Ruf, der den Bronetts vorausgeht genügt allst* an Jeden dasu zu veranlassen, eie zu sehen.