Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 6 (1933)
- Issue
- Heft 302 (28.9.1933)
- Date
- 1933-09-28
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 302 — 28. September 193fr DIE STIMME Nun, welcher Ethrog ist bei Ausübung dieser Mizwa ' orzuziehen, derjenige, der in religiöser Beziehung fehlerfrei ist, oder der andere, welchem der größte Makel anhaftet, der Zweifel, ob er überhaupt ein Ethrog ist. In letzter Zeit haben auch solche Kreise, die bisher aus politischer Taktik der Sache von Erez Jisrael Ethrogim kein Interesse, wenigstens öffentlich, entgegenbrachten, nunmehr Ihre Reserve aufgegeben. So tritt das Hauptorgan der Agudas Jisrael in Europa, der «Israelit», sehr warm für die Benützung von Palästina-Ethrogim ein. Eine andere Agudazeitung erinnert daran, daß schon vor 42 Jahren weltberühmte taimudischc Gr oft en einen Issur und Cherem gegen Korfuer Ethrogim ausgesprochen und erklärt haben, der Segenspruch über einen Kofuer Ethrog sei ein Bracha lewatalan. Wenn sie da unten nicht schön genug sind, oben aber sind sie ja schön. In Wirklichkeit hat die Kultivierung der Ethrogim in Palästina im Laufe der Zeit große Fortschritte gemacht und stehen diese jetzt den Korfuer Produkten in keiner Hinsicht nach, weder in bezug auf Form noch Reinheit und Schönheit. Judisch^if ■■■■■■■■■■■Hi Hakoah an dritter Stelle! Hakoah schlägt Sportklub 1:0 (0:0) Donau- Platz — 7000 Zuschauer — Schiedsrichter Lokwenz Der Start der Hakoahner in der heurigen Meisterschaft gestaltet sich recht glücklich. Die Mannschaft kämpft mit großer. Aufopferung und wenn es auch in den vorderen Formationen noch nicht recht klappen will, so bildet das Verteidigungstrio und die besonders in der Defensive sehr tüchtige Deckung ein festes Bollwerk, gegen das selbst Klassemannschaften nur schwer aufkommen können. Das letzte Punktegefecht stand ebenfalls im Zeichen der Hochform der Hintermannschaft. Da auch die gegnerische Verteidigung sehr tüchtig war, kamen die Freunde guter Angriffsaktionen nicht auf ihre Rechnung, dafür konnte man eine gediegene Leistung Donnenfelds bewundern, der auf seinem neuen Posten heute schon allererste Klasse ist. Das Spiel sah in der ersten Hälfte die Dornbacher mehr im Angriff, nach Seitenwechsel dominierte zeitweise Hakoah. 7 Minuten vor Schluß brachte W e i ß k o p f einen FlankenbaU Reichs ins Netz. Bald darauf wurde Weißkopf von Purz gefoult, der Schiedsrichter verwarnte den Sportklub- Mann, der ihn daraufhin beleidigte und ausgeschlossen wurde. Hakoah hatte ihre besten Leute in Donnenfeld, Stroß, Breitfeld und Mausner. Hakoah: Löwy; Feldmann, Donnenfeld; Placzek, Stroß, Breitfeld; Weißkopf, Ehrlich II, Mausner, Ehrlich I, Reich. H. Sp, Makkabi-Siedlung Der Drang der jüdischen Jugend nach Erez Israel hat auch die Makkabi-Bewegung erfaßt. Der Weltverband des Makkabi hat, indem er mit dieser Bewegung rechnet, mit dom Hauptbureau de» Keren Kajemeth einen Vertrag abgeschlossen, demzufolge der Makkabi 5000 Pfund aufzubringen, wähnend der Keren Kajemeth 1000 Dunam für eine Siedlung zur Verfügung zu stellen hat. Auf diesem Boden werden Makkabi-Mitglieder aus der ganzen Welt angesiedelt werden. In Oesterreich hat mit der Arbeit der Jugendbund «Z i r c n u - M a k k a b i Hazair» begonnen, in der Tschechoslowakei wurden für diesen Zweck bereits 1000 Pf. aufgebracht. Das Mitglied des Weltmakkabi, Herr Dr. Alexander Rosenfeld, weilte kürzlich in Wien zwecks Heranziehung aller Kreise des jüdischen Sportes zur Mitarbeit an diesem Werke in Palästina. Die führenden Männer des Makkabi und der Hakoah versprachen die Förderung desselben. Am 16. Oktober wird in Wien eine Tagung des jüdischen Sportes stattfinden, an der Dr. Rosenfeld teilnehmen und über alle jüdischen Sportfragen sprechen wird. Diese Tagung wird auch die Durchführung der Kfar-Makkabi- Aktion in Angriff nehmen. Handball Neues von der Handballsektfon der Hakoah Die Hakoah weilte mit ihrer Kampfmannschaft vor vier Wochen in Budapest und konnte dort schöne Erfolge erringen. Nach der Rückkehr begannen die Vorarbeiten für die Meisterschaft. Die Hakoah erkämpfte sich die Erstklassigkeit und wird heuer die allergrößte Mühe haben, sich diesen Platz zu wahren. Es muß daher größter Wert auf Massensport gelegt werden, um die richtige Auswahl aus reichem Material schöpfen zu können. Das Training steht unter der bewährten Leitung des Herrn Moßböck und spielen derzeit regelmäßig drei Herren-, eine Jugend- und eine Damenelf, welche, vollkommen neu durch junge Kräfte aufgefrischt, für die Zukunft das beste versprechen. Die Hakoah sucht zur Ergänzung ihrer Mannschaften Damen und Herren über 14 Jahre, welche sich beim Training jeden Mittwoch und Freitag ab 4 Uhr auf dem Hakoählatz oder jeden Donnerstag ab 7 Uhr abends im Klübeim, 1., Wiesingerstraße 11, Souterrain, melden wollen. Aeußerst niedrige Beiträge. Die erste Mannschaft der Hakoah konnte bei ihrem Debüt in der ersten Klasse gegen die starke Mannschaft des Oesterr. Heeressportverbandes sehr gut gefallen und unterlag, vom Pech verfolgt, bloß 4:5. Hakoah 1—Sportklub 1 5:5 (3:3) Im zweiten Meisterschaftsspiel, das die Hakoah in der ersten Klasse austrägt, gelang es ihr, ln einem prächtigen und äußerst spannenden Kample der Spitzenmannschaft des Wiener Sportklubs einen wichtigen Punkt abzunehmen, wobei bei etwas mehr Schußglück in den letzten Minuten auch ein Sieg im Bereiche der Möglichkeit lag. Die Hakoah hat in der erstklassigen Meisterschaft gegen durchwegs an Klasse und Routine überlegene Oegner anzukämpfen und zählt daher jeder Erfolg doppelt. In der Aufstellung: Schifferes; Monis, Weiß; Wiesner, Blau, Stein; Landau, Spitz, Klein, Fritz, Kurt Weininger, lieferte die Mannschaft ein außerordentlich aufopferndes Spiel und war die Punkteteilung mehr als verdient. Die letzte Vbllversammlung, welche am vergangenen Freitag stattfand, war ausgezeichnet besucht und zeigte, daß die Sektion in ständigem Aufstieg begriffen ist. Die Leitung, welche derzeit in Händen des Altsektionsleiters Julius Rosenfeld und des sportlichen Führers Max Roth ganze Arbeit leistet, erwartet die baldige Rückkehr ihres bewährten und ausgezeichneten Sektionsleiters O. Glücksmann, um neue Pläne durchzuführen. , . , , Am kommenden Sonntag spielt die Hakoah um o %10 Uhr mit der Reserve und um 11 Uhr mit der ersten Mannschaft auf dem Hakoah-Piatz gegen Donau und wird ein schöner Kampf erwartet. Es ist zu hoffen, daß sich nun die Anhänger der Hakoah auch dieses schönen Sportzweiges erinnern und zahlreich erscheinen. Touristik- und Skiklub Hakoah. Tourenprogramm für Sonntag, den 1. Oktober: J. Wienerwald. Treffpunkt Hütteldorf um 9 Uhr, Endstation der Stadtbahn. Route: Hütteldorf, Sofienalpe, Haimbach, Buchberg, Hadersdorf, Hütteidorf. Führer: Dr. Mandler. — 2. Mandling. Abfahrt Sonntag ab Südbahnhof 6.20 Uhr nach Berndorf. Weekendkarte Relation S 3.90. Führer: Ernst Korber. Telephon. Anmeldung unter A 11-1-66. Sonntag, den 8. Oktober: Treffpunkt: Pötzleinsdorf, Endstation 41 um 9 Uhr. Führer: Ernst Grab. — Infolge des Feiertages entfällt Freitag der Klubabend; nächste Zusammenkunft Freitag, den 6. Oktober. Klubheim: I., Wiesingerstraße 11, Gäste herzlichst willkommen! Jüdischer Wehrsport- und Schützeuverein „Hagaiiah“ Die Haganah hat ihre Tätigkeit bereits aufgenommen. Die Box- und Fechtabende finden wieder unter bewährter Leitung statt. Die Aufstellung neuer Wehrsportgruppen in allen Kreisen ist im Gange. Neuanmeldungen werden von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 19 bis 21 Uhr in der Zentrale, II., Obere Donaustraße 89, entgegengenommen. Zwecks Gründung von Haganah-Gruppen in den österreichischen Bundesländern sind die Vorarbeiten bereits aufgenommen worden. Helfet den Jüdischen Studenten! Die Mensa acadetnica judaica ohne Geldmittel Der Verein zur Erhaltung und Förderung der Mensa acadetnica judaica, der sich zur Aufgabe gemacht hat, den Studenten in der Mensa acadetnica judaica ein Mittagessen — oft die einzige Mahlzeit'des Studenten — ohne jedes oder nur um ein sehr mäßiges, an die tatsächlichen Gestehungskosten nicht heranreichendes Entgelt zu bieten, ist zu Beginn des neuen Schuljahres jeder Geldmittel bar. um doch die Mensa academica judaica, in der hunderte jüdische Studenten auseespelst werden, wieder eröffnen zu können, steht sich der genannte Verein gezwungen, die Aufmerksamkeit der gesamten jüdischen Oeffentlichkeit auf diese, für die jüdische Studentenschaft lebenswichtige Institution zu lenken und zur raschen und ausgiebigen Hilfe aufzurufen. Adressen für Geldsendungen: Verein zur Erhaltung und Förderung der Mensa academica judaica, IX., Zimmermannplatz 8, Postsparkassenkonto Nr. 30.372. Der Gesamtverband jüdischer Hochschüler Oesterreichs «Judäa» führt gemeinsam mit den ihm angeschlossenen Fachvereinen anläßlich der Inskription ab Montag, 2, Oktober 1. J. im Zentralheim, IX., Alserstraße 26, in der Zeit von 10 bis 13 Uhr einen Inskriptionsberatungsdienst durch. Diese Beratung wird von fachkundigen Kollegen erteilt werden. An jüdischen Feiertagen und am Sabbath entfällt die Beratung. Jnlztindigiffigen und JUitteilunüen Wizo. Die diesjährige Generalversammlung der Organisation zionistischer Frauen Oesterreichs (Wizo) findet Montag, den 9. Oktober, um >/28 Uhr abends im Mirjam-Heim, Wien, I., Jordangasse 7, statt. Zionistische Bezirkssektion Innere Stadt Großer Vortragsabend. Montag, den 2. Oktober 1933, spricht Dr. Josef Löwenherz, Vizepräsident der israelitischen Kultusgemeinde, über «Zionismus und Judentum». Gäste willkommenI Beginn 8 Uhr abends. Cafe «Altes Rathaus», I., WippHnger- Straße 24. Zionisische Bezirkssektion Leopoldstadt Wien, II., Praterstraße 13, Mezzanin (Lloyd-Hof), Telephon 44-3-45. Die hebräischen Kurse für Erwachsene (Anfänger und Vorgeschrittene beginnen am Montag, den Oktober, pünktlich um Uhr abends. Spätere Anmeldungen werden nicht enbgegengenommen. Hebräischkurse in der Zionistischen Sektion Prater, II., Jungstraße 8. Klasse 1. bis 5. Modernes Hebräisch, Lesen, Schreiben, Beten, Bibel, Talmud, liturgische Gesänge. Einschreibungen täglich von 3 bis 6 Uhr nachmittags. Hebräischkurs ln der Zionistischen Sektion vI./VH. und Frauengruppe, VI. Nelkengasse 6. Montag, den 2. Oktober, beginnt ein Hebräischkurs. Unterlchtsstunden jeden Montag und Donnerstag ab 7 Uhr abends. Zionistische Sektion und Frauengi'uppe Mariahilt—Neubau. Montag, den 2. Oktober 1933, um 8 Uhr abends, VI. Nelkengasse 6 (Heim des B. J. P.), Vortrag Dr. S. Finkeistein: «Bericht über den 18. Zionistenkongreß.» - Gäste willkommen. Im Kinderheim, Wien, XIII., Auhofstraße 22, sind für dieses Schuljahr für jüdische Mädchen noch einige Plätze frei. Zionistische Bezirkssektion XII/X1V/XV, XV., Herklotzgasse 21/1. jeden Montag von 8 bis 9 Uhr abends Aufnahme von Mitgliedern. Die Zionistische Bezirkssektion XVI./XV1I. veranstaltet Kurse zwecks Erlernung der hebräischen Sprache für jung und alt in ihrem Heim, XVII., Rötzergasse 9—11. Beginn anfangs Oktober, Einschreibegebühr 50 Oroschen, Monatsbeitrag 50 Groschen. Anmeldungen ehestens in der Drogerie Magister Blumenfeld, XVII., Hemateer Hauptstraße 79. Jüdische Eltern! Höret auf die Stimme der Zeit, schicket Eure Kinder in die Hebräische Schule „Dir. S. Hauptmann der Zionistischen Bezirkssektion Leopoldstadt EinscHrelbungen von Sonntag, den 1. bis Mittwoch, den 4. Oktober zwischen 4—5 Uhr nachm. Unterricht unentgeltlich. Hebräisches Pädagogium. Die Sprechstunde des Sekretariats für Neueinscbrelbungen und Auskünfte findet während der Feiertägswochen jeden Dienstag von 11 bis 12 Uhr im Gebäude, II., Tempelgasse 3, statt. Jüdischer Kindergarten mit Geffentlichkeitsrectit, Wien, XV., Herklotzgasse 21 (Jüdisches Vereinshaus), bietet individuelle geistige und körperliche Erziehung für Kinder vom dritten bis sechsten Lebensjahr nach dem System vom 3. bis 6. Lebensjahr nach dem System Montessori-Fröbel. Helle, luftige Räume, eigene Spielsandanlage, Kinderdurch bewährten Pädagogen. Beschättigungszcit täglich von y29 bis 1/21 Uhr mit Ausnahme von Samstagen und jüdischen Feiertagen. — Erziehungs- und Lehrmittelbeitraf S 12.60 pro Monat. Halbe und ganze Freiplätze. — Eitern, denket an die Zukunft eurer Kinder. Ihre richtige und jüdische Erziehung besorgt Jüdischer Kindergarten, Wien, XV. Verband zionistischer Handwerker. Auskunft und Mitgliederaufnahme jeden Dienstag und Donnerstag von 8 bis 9 Uhr aibends im Verbandsheini, II., Praterstraße 11. Verein Hachnusas Kalu, Brautausstattungsverein für jüdische Waisenmädchen (Obmann: S. Buchsbaum), hat während seines mehrjährigen Bestandes vielen Waisenmädchen geholfen und auch durch materielle Unterstützungen zu einer Eheschließung und einer Existenz verholten. HUtadruth Techeleth Lawan Die österreichische Landesorganisation der Histadruth olamith schel noar zofi chaluzi Haschomer hazair, Haschomer hazair-Blau-weiß, beschloß auf ihrer kürzlich stattgefundenen Moazath habogrim, ihren Namen in Techeleth Lawan (Blau-weiß) abzuändern. Eröffnung des Bureaus der Reise- und Verkehrsgessllschaft Am 26. d. M. fand die Eröfnung der Bureaus der neugegründeten Reise- und Verkehrsgesellschaft mit dem Sitz, I., Roten türm Straße 20 (Fieischmarkt 1), statt. Die Struktur dieses modernen Reisebureaus weist fast amerikanische Dimensionen auf. Durch klugen und neuartigen Dienst am Kunden, also im konkreten Falle Dienst am Fremden, wird hier alles geboten werden,..yf»s der Fremde braucht, wenn.er--unser Land Oesterreich besucht. Im imposanten Schaltersaal der Reise- und Verkehrsgesellschaft finden die vielseitigen Wünsche prompte Erfüllung. Fahrkarten zu Wasser, zu Lande und in der Luft werden zu Originaltarifen ausgestellt werden können. Eine gut durchorganisierte Reiseauskunftei wird über die Kur* orte,. Sommerfrischen und Wintersportplätze Oesterreichs und des Auslandes erschöpfende Auskünfte erteilen, Gesellschaftsreisen arrangieren, einen klaglos funktionierenden Hotelnachweis führen, wie überhaupt den Fremden ein Führer geboten werden soll, der sie in unserem Lande begleitet. Daß die Reise- und Verkehrsgesellschaft auch einen Fremdenverkehrspropagandadienst angeschlossen hat, ist selbstverständlich. Der Reisende findet im neuen Bureau auch die offiziellen Schalter für die Theater Wiens und hier werden die vielseitigen Wünsche des fremden, aber auch des heimischen Publikums volle Erfüllung finden. Bei der Reise- und Verkehrsgesellschaft kann der Reisende auch seine Versicherung, seien es Reisegepäck-, Haftpflicht- und sonstige Versicherungen, zu den günstigsten Bedingungen abschließen. Eine internationale Speditionsabteilung sorgt für den Transport von Gepäck und Gütern. Eine eigene Wirtschaftsabteilung wird Insbesondere den kommerziellen Reisenden alle Auskünfte geben, die für die Anknüpfung neuer Geschäftsverbindungen in Oesterreich und umgekehrt die Grundlagen bilden sollen. Schlechterdings wird hier alles in der Reise- und Verkehrsgesellschaft vereinigt sein, um dem Dienst am Fremden in bisher nicht gekannter Form restlos gerecht zu werden. Ueber allem schwebt der Gesellschaft ein großes Ziel vor Augen, und zwar durch die Mitwirkung ihrer internationalen Verbindungen, den Reiseverkehr nach Oesterreich zu heben. Boys werden auf den Bahnhöfen Permanenzdienst machen, um die Wünsche der Reisenden auf kürzestem Wege entgegenzunehmen, mit den gewünschten Anweisungen für Hotelzimmer, Rundfahrten zu versorgen, wie überhaupt beim Eintreffen der Reisenden diese unter die Obhut der neuen Reise- und Verkehrsgesellschaft genommen werden sollen. Die Eröffnung des neuen Reisebureaus gestaltete sich zu einem gesellschaftlichen Ereignis. Persönlichkeiten der Regierung und aller am Fremdenverkehr beteiligten Stellen, die Vertreter der ln- und Auslandspresse nahmen den Eindruck mit, daß für den österreichischen Fremdenverkehr im Rahmen des Programms der Reise- und Verkehrsgesellschaft alles geleistet werden wird, was zur Hebung des österreichischen Fremdenverkehrs beitragen kann. Bemerkt wird, daß an diese Gesellschaft eine spezielle Abteilung für Palftstin a-G e s e 11 s c h a f tsreisen und -transporte angeschlossen ist.