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Die Stimme · 1933-09-01 · Heft 298 (1.9.1933) · page 9

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Journal
Die Stimme
Volume
6 (1933)
Issue
Heft 298 (1.9.1933)
Date
1933-09-01
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
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ttr. 298 — t. Septembe? T933 BfC STIMME Sette 9 Lord MetcheH in Wien Montag nachmittags ist auf eitlem Sonderflugzeug Lord Melchett aus Frag in Wien angekommen. Lord Melchett hatte in Pna-g, wie gemeldet, an dem großen Kongreß der Makkabj tdlgenommen. Er wurde auf dem Aaperner FUigfekle von einem in Wien für diesen Zweck gebildeten Empfangskomitee, den Herren Dr. Felix, Dr. Körner, Robert QIQckimann, Harry Hertz und einer Abordnung der jüdischen Frontkämpfer mit Hauptmann Friedmann an der Spitze begrüßt. Die Ankunft in Wien hatte sich einigermaßen verzögert und Lord Melchett mußte sich infolge Uebermttdung und wegen der zahlreichen Empfänge und Besuche, die er ln Frag absolviert hatte, zur Erholung zurUckziehen. Die Erklärungen das Lords Melchett Lord Melchett ließ infolge seiner Unpäßlichkeit durch seinen Sekretär Dr. Jakob folgende Erklärung abgeben: Der Reisezweck des englischen Politikern ist ein doppelter: Er gilt in erster Linie dem Besuche der Wiener Makkabi, ebenso wie seine Prager Reise mit Sportzwecken in Verbindung gestanden war. Der Lord will den jüdischen Sport in Wien ebenso kennen lernen, wie er auf einer kürzlich beendeten Rundreise durch Europa a-uch den Sport in den anderen Ländern inspiziert hat, da er seit einiger Zeit als Ehrenpräsident der gesamten jüdischen Sportbewegung vorsteht, Außer den Kreisen des Sportes möchte aber Lord Melchett auch mit dem Judentum in Wien überhaupt und namentlich mit seinert hervorragenden Vertretern auf dem Gebiete der Wirtschaft und der Kultur Zusammentreffen, und er wird zu diesem Zwecke Vertreter der Kunst und der Wissenschaft, der Industrie und der Politik kennen zu lernen Gelegenheit nehmen. Insbesondere findet auch ein Empfang des englischen Jüdischen Führens in der Israelitischen Kultusgemeind« durch deren Vorstand sowie durch das Rabbinat und die Vertreter der jüdischen Korporationen statt. Für die Palästinawirtschaft hat Lord Melchett ein besonderes Interesse, wie er ja auch namentlich an der aufblühenden chemischen Industrie daselbst materiell und Ideell hervorragend beteiligt Ist. Für dl« Zusammenarbeit österreciWscher Exportkreise mit palästinensischen <=■ Importeuren glaubt nun Lord Melchett günstige Aussichten Voraussagen zu dürfen. Dieses Bedürfnis Palästinas nach Industrieprodukten hängt mit dem Aufschwung des Landes zusammen, der durch da» einströmende Kapital entstanden ist. Es kam in der letzten Zeit viel Geld aus Amerika, aus England und aus Deutschland, und die Verbreiterung der wirtschaftlichen Basis macht den Import verschiedener Industrieprodukte nötig, die zum Zwecke des Aufbaues unentbehrlich sind, insbesondere also von Maschinen und von Baumaterial. Di« Bemühungen Lord Melchett» beruhen auf seinen theoretischen Einstellungen zur Überwindung der Weltwirtschaftskrise. Lord Melchett hat, wie bekannt, vor nicht allzu langer Zeit zwei theoretisch und praktisch bedeutsame, umfangreich« Bücher zur gegenwärtigen Wirtschaftskrise geschrieben, da# eine unter dem Titel «Wie entstand die Krise?», 4as zweite «Das moderne Geldwesens. Dgs Festbankett Dienstag abends fand im Festsaal de» Hotel Bristol der /oße Empfang statt, den eine Reihe wirtschaftlicher und sportlicher Organisationen zu Ehren Lord Melchetts veranstaltete und an dem zahlreiche Persönlichkeiten der Wirtschaft, der Wissenschaft und des Sportlebens, insbesondere j viel« Akademiker und Angehörige der Kunstkreiae teilnahmen. Auch der englische Gesandte Selby wohnte der Versammlung bei. Der Präsident des Empfangskcmitees begrüßte Lord Melchett als den Ehrenpräsidenten des Makkabi-Verbandes. Namens des Handelsminiatera Stockinger und der Bundesregierung gab Ministerialrat Dr. W e 11 p a c h der Genugtuung Ausdruck, daß der hervorragende englische Wlrtsehaftspolitlker sich in den Dienst der Annäherung der österreichischen Wirtschaft an das englische Wirtschaftsgebiet stellt. Der Präsident des Gremiums der Kaufmannschaft, Langer, der mit dem ersten Sekretär Dr. B r i c h t a erschienen war, erwartet aus der Tätigkeit Lord Melchetts eine Erweiterung des Handelsverkehrs mit dem britischen Reich. Im gleichen Sinne sprach für die jüdischen Kaufleute und Gewerbetreibenden Präsident J p 11 e s, der darauf hinwies, daß die Anregung Lord Melchetts, Palästina als Importland ins Auge zu fassen, bei der Wiener Kaufmannschaft auf fruchtbaren Boden fallen werde. Der Vizepräsident der Kultusgemeinde Dr. O r n s t e i n kam auf die Vorgänge in Deutschland zu sprechen. Er begrüßt in Lord Melchett einen der Mitkämpfer, die den Opfern des Antisemitismus zu Hilfe kommen wollen. Dr. Paul Berger sprach für die österreichischen zionistischen Korporationen, Kommerzialrat Klemperer rühmte namens der Logen der „Benibrith» die vorbildliche Tätigkeit der Familie Melchett im Dienste der sozialen Fürsorge. Namens der jüdischen Frontkämpfer hob Hauptmann S t i a ß n y hervor, wie sehr die Tätigkeit der Makkabi zur Ertüchtigung der österreichischen jüdischen Jugend beigetragen und sie befähigt hat, im Dienste des Vaterlandes den Mühen des Weltkrieges zu trotzen. Der Vorsitzende Dr. Felix überbrachte die Grüße des am Erscheinen verhinderten Wiener Oberrabbiners Dr. F e u c h t w a n g. In seiner Erwiderung ging Lofd Melchett, nachdem er zunächst seiner Mission im Dienste des jüdischen Sports gedacht hatte, des Näheren auf das Verhältnis Oesterreichs zu England ein. Oesterreich erfreue sich in England der größten Sympathien, und dies sei nicht zuletzt dem Bundeskanzler Dr. Dollfuß zu verdanken. Er erinnert dabei an die immer weiter um sich greifende Meinung, daß zur Ueberwindung der gegenwärtigen Wirtschaftskrise, die gaiu neue Probleme gebracht, auch neue Ideen notwendig stad. Diese Ideen bestehen namentlich in den Plänen, die Wirtschaft eine« Lande« aus dessen eigenen Hilfsmitteln heraus au heben und nicht allein die Wechselwirkungen mit den Wirtschaften der anderen Länder als die Grundlage zur Hebung der Krise zu betrachten. Wie Amerika und England sich zu diesen Gedankengängen stellen, haben in der letzten Zeit Präsident Roosevelt und Churchill gezeigt, der sich Roosevelt stark genähert hat. Hat man einmal diese Ideen wissenschaftlich fundiert, so werden sie auch ihren Einzug in die praktische Wirtschaftspolitik halten, ln Oesterreich werden sie hoffentlich auf fruchtbaren Boden fallen und er selbst werde sich alle Mühe geben, nach Kräften der österreichischen Wirtschaft zu nützen, Lord Melchett wie« dann darauf hin, daß die österreichische Wirtschaft sich auch au dem Aufbau Palästinas mit Nutzen beteiligen könne. Auf die mit stürmischem Beifall aufgenommene Rede folgte eine Doppelehrunig des Gastes, dem sowohl der Makkabivcrband wie auch der Verband der Frontkämpfer ihre höchsten Ehrenzeichen überreichten- Der Stabsführer der Frontkämpfer Hauptmann Friedmann betonte dabei in einer Ansprache die pflichtbewußte Treue der jüdischen Frontkämpfer gegenüber dem österreichischen Vaterland. Empfang Hi der Kultusgemelnde Dienstag vormittags besuchte Lord Melchett die Kultusgemeinde, wo ein Empfang durch alle in Wien anwesenden Kultusvorsteher, Gemeinderabbiner und Vertreter der Kultusbeamten stattfand, Vizepräsident Dr, Ornstein begrüßte den Gast namens der gesamten Judenheit Wiens, Dr, Ornstein wies auf die schweren Aufgaben der Kultusgemeinde hin und erwähnte, welche Bedeutung die Männer für die Kultusgemeinde gehabt haben, deren Bilder an den Wänden des Festsaales hängen. Darunter gibt es viele Männer, die insbesondere für die österreichische Industrie von großer Bedeutung waren. Zum Schlüsse seiner Aus* fiihrungen überreichte Dr, Ornatein dom Gaste daa anläßlich der Zentenarfeier des Tempels herausgegebene erste Statut der Wiener Kultusgemelnde, ferner die vom verstorbenen Oberrabbiner Dr. Güdemann verfaßte Geschichte der Juden in Wien und ein Exemplar des derzeit gültigen Statuts, Hierauf hielt Herr Oberrabbiner Dr. Feuchtwang in englischer Sprache eine kurze Anrede an den Qaat, Lord Melchett gab seiner besonderen Freude Ausdruck, das historische Gebäude in der Seltenatettengaaae be-. suchen zu können, Er wies darauf hin, daß wir uns alle glücklich schätzen können, die Tage zu erleben, in denen die großen Ideen Theodor Herzls verwirklicht werden, Die Arbeit ist schwer, der Schmerz über das Schicksal der Judenheit ist furchtbar, das Land und die Renaissance des Volkes geht aber vorwärts. Wir müssen stark sein, wir dürfen den Mut nicht verlieren. Wir müssen nur nach vorwärts schauen, Den Schluß des hohen Besuche# bildete eine Besichtigung de» Tempels. Audienz bei Bundeskanzler Dr. Dofffuß Mittags wurde Lord Melchett von Bundeskanzler Dr. Dollfuß empfangen. Die Audienz, die eine voll« Stunde dauerte, war der Besprechung österreichisch-englischer Wirtschaftsbeziehungen gewidmet. Die Wiener Herbstmesse 1933 Die diesjährige Herbstmesse, die wie alljährlich In den drei Messegebäuden: Messepalast, Neue Burg, Rotunde sowie auf dem der Rotunde benachbarten freien Gelände untergebracht ist, bietet wieder einen außerordentlich reichhaltigen Ueberbllck über Oesterreichs Handel, Qewerbe, Industrie und Landwirtschaft, Für die Besucher der bevorstehenden Frühjahrsmesse wurden folgende Fahrpreisermäßigungen und Reiseerleichterungen erwirkte Paßerleichterungen: sichtvermerkfreie Einreise nach Oesterreich. Durchreiseerleichterungen: Deutschland, Tschechoslowakei und Ungarn. Pahrprelsbegünstigungen: a) auf in- und ausländischen Bahnen: auf den österreichischen Bundesbahnen und auf einer Reihe österreichischer Landes¬ und Lokalbahnen sowie auf den belgischen, bulgarischen, deutschen, englischen, französischen, griechischen, italienischen, jugoslawischen, polnischen, rumänischen, schweizerischen, tschechoslowakischen, türkischen und ungarischen Bahnen für die Hin« und Rückfahrt; b) für den Schiffsverkehr: auf den Schiffen der Ersten Donau-DampfiChiffahrtsgesellschaft und der Ungarischen Fluß- und Seeschiffahrts-Actiengesellschaft sowie der Flußschiffahrt des Königreiches Jugoslawien; auf den Schiffen der «Italia» Vereinigte Flotten der Compagnia Adriatica di Navigazione, der «Boka» Brodarsko Akcijsko Drustvo, der Dubrovacka Parobrodska Plovidba A. D., der Jadranska Plovidba D. D. und des Servicul Maritim Roman- Ermäßigungen für den Luftverkehr auf allen Linien der Oesterreichischen Luftverkehrs A. ü., der «Aeropout* Societe de Navigation Aerienne Yougoslave, der Compagnie Internationale de Navigation Aerienne «Cidna», der Deutschen Lufthansa A. G., der «LOT» Polnische Luftverkehrs-Ges. m. b. H., der Societä Aerea Mediterranca, der Tschechoslowakischen Luftverkehrs-Gesellschaft und der Ungarischen Luftverkehrs A, 0, Nähere Auskünfte sowi« Prospektmsterial über die RnahcfDIIID Friedländer & Deutsch uriiiiitisiiiG wim sr i XI., Zsalfftlfrisäfcsl, neetn dsm I. Tor, Tel. U 18-0-8& Wiener Messe sind bei der Wiener Messe A. O., Wien, VII., Messepalast, und bei deren ehrenamtlichen Vertretern erhältlich. Bolivien ladet diutielie Juden ein Die Regierung Boliviens hat im Hinblick auf die Lage der Juden in Deutschland beschlossen, einer größeren Zahl von Juden aus Deutschland, die die Absicht haben, sich in Bolivien dauernd »iederzutassen, EI nreisevisa zu geben. In erster Reihe kämen für die Einwanderung Aerzte in Frage, insbesondere Spezialisten für Tropen-, Kinder- und Hautkrankheiten, sowie Zahnärzte. In größeren Städten könnte auch die Etablierung von Röntgeninstituten und bakteriologisch-chemischen Unterauchqngsarwtalten Erfolg haben. Ferner bestünden Erwerbsaussichten für Ingenieure, insbesondere Bergbauingenieure, Spezialisten der metallurgischen Industrie, Straßen- und Brückenbauer, Architekten, Flugzeugkonstrukteure, Chemiker und Pharmazeuten, Agronomen u. a. m. Gesucht seien auch qualifizierte Arbeiter und Handwerker verschiedener Kategorien. Dagegen sei es für Kaufleute, wenn sie nicht über beträchtliches Kapital verfügen, schwer, in Bolivien eine Existenz zu gründen. Die Reisekosten von Polen nach Bolivien betragen etwa 200 Dollar. Pas Zentralhi'Ifskomitee hat sich auf Grund dieser Aufklärungen des. bolivianischen Konsulats an die Gesellschaft HIAS mit dem Ersuchen gewandt, sich mit dem Vorschlag der bolivianischen Regierung näher zu befassen und Untersuchungen darüber anzusteilen, inwieweit Bolivien für eine umfangreichere Einwanderung von Juden aus Deutschland in Betracht käme. Gegenwärtig ist die jüdische Bevölkerung Boliviens sehr klein und hauptsächlich in der Hauptstadt La Paz konzentriert. Das Klima in den einzelnen Teilen des Landes ist sehr verschieden, in den Gebirgsgegenden trocken und gesund. Fast im ganzen Lande können die meisten Kulturpflanzen gezogen werden, in einzelnen Gegenden auch tropische Gewächse. In den Monaten Mal bis Oktober sind die Temperaturen sehr niedrig. Das Land umfaßt beinahe 1,500.000 Quadratkilometer und wird von über zwei Millionen Menschen bewohnt. (Durchschnittlich 1,4 Menschen auf den Quadratkilometer,) Jüdisches Der Rabbi von Moctaiee wpllt jetzt ln Wielt. Er ist ein großer Talmudist und berühmter Komponist orientalischer und chassldlscher Gesänge, auch'ein-großer Säuger. Eb war letzten Sabbath für seine Gäste ein hoher Genuß, an seinem Tische echt jüdische, chassidische Gesänge zu hören. Der Rabbi singt seine Kompositionen in tiefer, religiöser Extase und wirkt ergreifend auf die Seele der Anwesenden. Chuluz-Abschied in Baden Eine solenne Abschiedsfeier fand Samstag, den 26, d. abend# anläßlich der Abreise de» Chaluz Isidor Komet nach «Erez»IsraeU in Baden statt, — Die gesamte jüdische Jugend versammelte sich im Sitzungssaal der Badner Kultusgemeinde, um von ihrem Jugendführer Abschied zu nehmen. Im Namen der Misrachi Baden hob Herr Ehrenfeld die ausgezeichneten Verdienste Komet» tiir die mjsrachistische Jugend und für Keren-Kajemeth hervor, für den Misracbi- Ivandesverband fand Herr Rudolf Müller herzliche Abschiedsworte und ermahnte ihn, die Satzungen de» Misrachi «Thora wadwodah» auch in Erez-I&rael hochzuhalten, ln Vertretung des Präsidiums und des Vorstandes der Badner Kultusgemeinde erschienen die Präsldlalmitglieclcr Herren G e 1- 1 e» und Letzter und überbrachten dem Chaluz Komet die besten Wünsche. Anschließend daran verabschiedeten sich mit besonder» ehrenden Worten im Namen des «Jüdischen Klubs» der Präsident Dr. * Laekenbacher und «eine engeren Freunde Ludwig und Paul Grunwald und Gourary. — Nach dem Absingen der «Hatilcwah» und nach dem «Hora»-Tanzen wurde die Feier spät nachts beendet und jeder ging mit dem frommen Wuneehe nach Hause «l'bltwoth berez jisraeb, Ein Jahr Bund jüdischer Frontsoldaten Der Bund jüdischer Frontsoldaten feierte dieser Tage das Fest seines einjährigen Bestandes, ln überraschend kurzer Zelt hat die Idee, die die Gründer leitete, Anhänger gewonnen, Während es bei der gründenden Generalversammlung möglich war, etwa 800 Mitglieder zu vereinigen,* konnte der Bund trotz mannigfachen Schwierigkeiten die Zahl seiner Mitglieder auf ungefähr 10.000 bringen. Diesen Erfolg dankt der Bund der Tatsache seiner absolut unpolitischen Haltung und seinem Bestreben, den Zusammenschluß seiner Mitglieder unter Ausschaltung allen Parteihaders auf rein konfessioneller Basis zu erzielen. Die Leitung hat General Sommer inne, der bei der gründenden Generalversammlung durch Akklamation zum Bundesführer gewählt wurde. Die zweimal monatlich erscheinende Bundeszeitung «Jüdische Front» unterrichtet die Mitglieder über alle wichtigen Vorkommnisse. Der ständige Zustrom von Anhängern erfuhr einen neuen Impuls durch die in jüngster Zeit eingeführte Aufnahme von unterstützenden Mitgliedern, Vermählung. Sonntag, den 3, September 1933,!/ji3 Uhr nachmittags, findet im Seitenstettentempel die Trauung des Herrn Jakob Oesterreicher, Beamten der Israelitischen Kultusgemelnde Wien’ mit Frl. Helene Eibensehfltz, statt«

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