Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 6 (1933)
- Issue
- Heft 293 (3.8.1833)
- Date
- 1833-08-03
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/3053752-3054015-3054047--3653-3059188- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 293 — 3. August 1933 * DIB STIMM* Seite S OeffeniUche Unievsuchungsverhandiung gegen Siawski Von unserem TefrAwlwer Korrespondenten Wir bringen unseren Lesern diesen aufschlußreichen Bericht, der auch einen interessanten Einblick in das palästinensische Gerichtswesen bietet.. Die Redaktion.. Ara Donnerstag, den 21. Juli, fand vor dem englischen Richter Bodüy dre erste öffentliohe Untersuchungsverhandlung gegen den des Mordes an Dr. Chaim Arlosoroff verdächtigen Abraham Stawski statt. Die Sitzung begann am 10.10 Uhr vormittags und dauerte bis 430 nachmittags. Die Verhandlung fand in Jaffa, im ehemaligen Post, ebäude statt. Der Saal konnte die großen Mengen des ublikums, das den Verhandlungen beiwohnen wollte, nicht fassen. Um 10.10 Uhr werden Abraham Stawski und Jehuda Münz (welch letzterer bekanntlich ebenfalls im Zusammenhang mit dem Morde vor etwa 14 Tagen verhaftet wurde) in den Saal geführt. Münz wird übrigens bald wieder-abgeführt, da der Richter erklärte, zunächst nur die Sache Stawski zu behandeln. Gegen Münz steht heute nur die Frage der Verlängerung seiner Haft um weitere 15 Tage zur Verhandlung. Beginn der Verhandlung Der Richter eröffnet die Verhandlung mit folgender Ansprache an Stawski: Ich eröffne die Voruntersuchungsverhandlung. Sie sind beschuldigt, am Freitag, den 16. Juni, abends, Dr. Chaim Arlosoroff mit Vorbedacht ermordet zu haben. Sie sind jetzt nicht verpflichtet, zu antworten. Nachdem die Beschuldigungszeugen ihre Bekundungen abgegeben haben werden, können Sie jede Erklärung abgeben und jeden Zeugen für sich beantragen. Finde ich, daß der Fall «prima facie» gegeben ist, so ist es meine Pflicht, Sie dem Strafgericht zu übenantworten; ist dieser Fall nicht gegeben, so muß ich Sie freilassen. Der Advokat Kaisermann wünscht Aufklärung, ob mit der Tatsache der Uebergabe an das Gericht schon der Fall «prima facie» gegeben sei. Der Richter antwortet: Wenn ich die Ueberzeugung gewinne, daß der Stand des Falles ausreicht, um ihn dem Gerichte zu übergeben, so werde ich das tun. Nicht ich werde über schuldig oder unschuldig entscheiden. Stawski fragt: Kann ich sprechen? Ich bin unschuldig! Richter: Sie sind bereits gewarnt. Alle Ihre Aussagen werden aufgenommen und können gegen Sie zeugen. Stawski sagt in russischer Sprache: Ich bin nicht schuldig und weiß von nichts. Die Polizei sagt aus Der Polizeioffizier Shitrit gibt folgende Darstellung: Es hat ein Komplott bestanden, das Mitglied der Jewish Agency Dr. Chaim Arlosoroff zu ermorden. Diesem Komplott gehörte auch der Beschuldigte Abraham Stawski an. Der Polizeioffizier gibt dann eine Darstellung des Herganges des Mordes, der Ueberfüthrung des Verwundeten in die «Hadassa», wo er kurz nach der vorgenommenen Operation seinen Verletzungen erlag. Der Zeuge erklärt: Frau Arlosoroff sah den Beschuldigten an jenem Abend aus großer Nähe, auch nur in einem Meter Entfernung, fünf- bis sechsmal Vorbeigehen. Sie war imstande, sofort nach dem Mord eine genaue Personenbeschreibung des Beschuldigten zu geben. Dieser Umstand sowie eine andere vollkommen unabhängige Zeugenaussage (independent evidence) veranlaßte die Polizei, am 19. Juni eine Durchsuchung in der Wohnung des Beschuldigten vorzunehmen. An den Händen Sta/wskis wurden Hautabschürfungen und an seinen Kleidern Risse festgestellt. Die Untersuchung hat ergeben, daß die Mörder über die in der Nähe der Mordstelle befindliche Anhöhe flohen, wo sich ein schwer passderbaires Gitter befindet, bei dessen Ueberschreitung man sich leicht Abschürfungen und Beschädigungen der Kleider holen kann. Der Anzug Stawskis befindet sich im Gewahrsam der Polizei. Nach der Verhaftung Stawskis wurde eine Identifizierung der Fußspuren, durch zwei Fahnder vorgenommen. Die Fahnder stellten die Fußspuren Stawskis fest, trotzdem sie unter solchen von noch vier anderen Personen sich befanden und erklärten sie identisch mit den Spuren, die an der Mordstelle waren. Ein Fahnder erkannte die Schritte sowohl im Laufen als auch im Gehen. Dieser war während der Identitätsuntersuchung nicht anwesend und hat den Beschuldigten während des Gehens und Laufens nicht gesehen. Die Identitätsfeststellung wurde von Major Fanaday geleitet. Stawski beruft sich darauf, daß er zur Zeit, als der Mond an Arlosoroff stattfand, in Jerusalem gewesen sei. Es ist aber eine Person vorhanden, die Stawski in der Zeit vor und nach dem Morde in Tel-Awiw gesehen hat. Es ist ihm bisher nicht gelungen, sein Alibi für die Zeit zwischen 8 Uhr abends bis Mitternacht des kritischen Abends nachzuweisen. Innerhalb dieser Zeit ist cs möglich, von Jerusalem nach Tel-Awiw und wieder zurückzufahren. Die Polizei ersucht das Gericht, zu beschließen, ob auf Grund der heutigen Zeugenaussagen der Fall «prima fiacie» gegeben sei, um gegen den Beschuldigten die Strafverhandlungen einzu. leiten. Die Polizei ist nicht in der Lage, heute sämtliche Zeugen vorzuführen, da die Untersuchung,'die mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, noch nicht beendet ist. Die Polizei fordert im Namen des Rechtes eine weitere Verlängerung der Haft um 15 Tage. Der Richter an Rechtsanwalt Kaisermann: Ich Iaube, die Uebersetzung dieser Aussage ist nicht nötig, da ie sie verstanden haben. Wenn Sie einen besonderen Anlaß haben, können Sie Fragen stellen oder rechtliche Einwendungen machen. — Trotzdem wird die Aussage des polizeioffiziers Shitrit ins Jiddische übersetzt. Als der Uebersetzer Schreier beginnt: Du wirst beschuldigt —- ruft Stawski: Wer beschuldigt? Die Polizei? Sie kann auch sagen, daß ich auf dem Mond war. Ich war in Jerusalem und habe im Hotel geschlafen. — Auf Veranlassung seiner Verteidiger unterbricht Stawsky seine Erklärungen. Die Aussagen des Korporals Harridge Der englische Korporal Harridge von der Jerusalemer Fahndungspolizei wird vereidigt und erklärt: Zu meinen Aufgaben gehört u. a. auch die Herrichtung von Situationskarten, was ich im Luftdienst geübt habe. Ich wurde nach dem Mordfall aufgefordert, eine Karte der Mordstelle samt Umgebung anzufertigen. Der Zeuge zeigt hierauf die Karte vor, die den Norden Tel-Awiws mit allen für den Fall wichtigen Punkten enthält. Er ei klärt: Mit einer grünen Linie ist der Pfad gezeichnet, den die Mörder nach Angaben des Fahnders, des Beduinen Abu Rajayez. bei ihrem Entkommen benützt haben. Auf der Karte ist das Gitter auf dem Hügel, tter nach meiner Schätzung 20 Meter hoch ist, zu sehen. Die schräg bergan führenden Fußsouren bewegen sich in 45 Grad. Das Gitter befindet sich unterhalb der Bergspitze und besteht aus einer dreifachen Stacheldrahtlinie. Es ist sehr schwer zu passieren, und man muß daran hängen bleiben. Auch meine Kleider wurden beim Ueberschreiten der Stelle beschädigt. Auch an der Ostseite der Stelle, die den hier liegen, den arabischen Friedhof umgrenzt, befindet sich ein Gitter Ich durchschritt den ganzen Weg, den die Mörder nach den Angaben des Beduinen genommen haben, und gelangte zu der mit Holzschwellen gepflasterten Straße, die neben dem Arbeiterviertel vorbeiführt und die die Fliehenden ebenfalls benützt haben. Ich gelangte zum Hause des Herrn K o h n. Ich veranlaßte einen Polizisten und den Fahnder, über die Holzstraße zu laufen, während ich in das Haus trat. Ich hörte das Getrampel ihres Rennens. Es war um 7 Uhr abends. Bei heruntergelassenen Jalousien konnte ich die Leute nicht sehen. Der Zeuge zeigt hierauf eine weitere Plankarte des Hotels Tourgemann in Jerusalem, wo Stawski wohnte, in der nachgewiesen wird, daß das Hotel mehrere Eingänge hat und daß die örtlichen Verhältnisse so geartet sind, daß man das Hotel betreten und verlassen kann, ohne daß man dessen im Hause gewahr werden mußte. Die Aussage wurde ins Jidische übersetzt und vorgelesen. Die Aussage Dr. A1 u t i n s, des stellvertretenden Leiters der chirurgischen Abteilung des Hadassa-Krankenhauses, beschränkte sich auf eine kurze Darstellung des Zustandes des Verwundeten und der Anstalten, die zu seiner Rettung vorgenommen wurden, aber keinen Erfolg hatten. Die Kugel hat die Arterium miseroica verletzt. Der Tod ist durch starken Blutverlust erfolgt. Arlosoroff war bei Bewußtsein. Dr. Alutin hörte ihn zu Disengoff sagen: «Sieh, was Sie mit mir gemacht haben.» Mehr hat er ihn nicht reden hören. Er lag ruhig unter furchtbaren Schmerzen und verlangte Narkose. ' Er starb, während der Versuch der Bluttransfusion vorgenommen wurde. Die Kugel Der Polizeioffizier entnimmt die Kugel aus einem Umschlag. Sie entstammt einem automatischen, mittelgroßen Revolver. Die Kugel wandert von Hand zu Hand. Sie gelangt in die Hand Stawskis, der dabei ernst wird. Er spricht mit seinem Rechtsanwalt. Der Polizeioffizier Shitrit verlangt vom Zeugen die Verlesung des Todesreports. Der Richter widerspricht, es sei gegen die Untersuchungsvorschriften. Bei rheumatischen Beschwerden aller Art haben sich Togal-Tabletten ganz hervorragend bewährt. Zahlreiche Dankschreiben über Togal bei veralteten Leiden, bei denen kein anderes Mittel half. Es wirkt in hohem Maße als inneres Antiseptikum. Ein Versuch überzeugt! In allen Apotheken des In- und Auslandes. Preis S 2.40. Fragen Stawkls Auf Grund eines Zettels, auf dem Stawski mit Hilfe seines Rechtsanwaltes sich Notizen gemacht hat, stellt er an Dr. Alutin folgende Fragen: Stawski: Wann haben Sie den ersten Rapport der Polizei übergeben? Dr. A.: Am Samstag.morgens übergaben wir den Rapport an den Coroner Epstein. Stawski: Der Rapport soll hier vorgelesen werden. Dr. A.: Der Rapport ist post mortum gemacht worden. t— Der Richter fordert den Anschluß des Rapports an die Akten. Stawski: Hat es einen Bericht vor dem 3. Juli gegeben? Dr. A.: Der hier angeschlossene Rapport ist der erste allgemeine Bericht. Der Richter fragt dann den Zeugen, ob es nach dem nach der Sektion festgestellten Befund möglich gewesen wäre, Arlosoroff zu retten. Der Zeuge verneint. Polizeioffrzier Shitrit: Wann wurde der Verwundete im Krankenhaus eingeliefert? Dr. Alutin: Ungefähr 10.45. Polizeioffizier Shitrit: Woher haben Sie diese Zeitangabe? Dr. Alutin: Vom diensthabenden Arzt. Der Zeuge Aba Kohn wohnt auf der Elieser ben Jehuda-Straße, in unmittelbarer Nähe des Arbeiterviertels Alef. Er erinnert sich der Mordnacht. Er hatte an jenem Abend Zahnschmerzen und lag in seinem, der holzgepflasterten Straße zu gelegenen Zimmer wach zu Bett. Ungefähr um die Zeit, als der Mord geschah, hörte er Leute auf der Holzstraße laufen. Nach dem Getrampel war auf zwei Leute zu schließen. Die Richtung war vom Norden nach Süden, der Stadt zu. Das Getrampel hörte bei Erreichung des Steinpflasters auf. Jetzt hörte er, wie ein Automotor zu arbeiten begann und wie sich der Wagen in der Stadtrichtung in Bewegung setzte. Unmittelbar darauf kam ein Motorrad von der Stadt her an. Es blieb stehen, gab einige Huppensignale und entfernte sich wieder der Stadt zu. Richter: Wielange hielt sich das Motorrad auf? Zeuge: Drei bis vier Minuten. Das Fenster meines Zimmers war offen. Stawski: Wann haben Sk zum erstenmal vor der Polizei ausgesagt? Zeuge: Sonnabend, am Morgen nach der Mordtat. Stawski: Wie oft? Zeuge: Zweimal am gleichen Tage. Auf Anraten seines Rechtasanwaltes verlangt Stawski die Verlesung der .Aussagen des Zeugen vor der Polizei. Der Polizeioffizier Shitrit widerspricht diesem Verlangen, da das Material zum Teil im Interesse der noch nicht beendeten Untersuchung geheimgehalten werden müsse. Die Aussagen würden der Hauptverhandlung vorgelegt werden. Rechtsanwalt Kaiser mann besteht nochmals auf dieser Forderung und begründet sie mit einem Parallelfall bei den Gerichtsverhandlungen aus Anlaß der Unruhen im Jahre 1929. Shitrit wendet ein, daß mit der schriftlichen Zeugenaussage Kolms die eines anderen Zeugen verbunden ist, die noch nicht veröffentlicht werden könne. Der Richter fordert die Polizei auf, die Aussage Kohns vor der Polizei dem Verteidiger auszufolgen, sobald der Grund zur Geheimhaltung entfällt. R ic h t e r (zu K0 h n): Haben Sie das Zimmer in der Zeit nach 9 Uhr verla*«e«’ Aorar-lnoMietir Wiener, seit längerer Zelt in Palästina ansässig, mit den dortigen Verhältnissen vertraut, übernimmt Kauf von Boden, Anlage und Verwaltung von Orangengärten und sonstige landwirtschaftliche Facharbeiten. Anfragen direkt an fng. Fritz Flaschner in Petach Tikwah, Palestine, oder an Gisa Flaschner in Wien, VII., Siebensterngasse 1, Tel. B 38-0-42. Erste Referenzen in Wien werden geboten. Zeuge: Nein. Richter: Haben Sie zum Fenster hinaugesehen? Zeuge: Nein. Richter: Haben Sie das Auto gesehen? Zeuge: Nein. Richter: Wielange waren Sie im Zimmer gewesen, bis das Auto sich in Bewegung gesetzt hat? Zeuge: Von dem Augenblick an, da ich von der Arbeit heimkam. Richter: Haben Sie geschlafen? Zeuge: Nein. Richter: War das Fenster die ganze Zeit offen ge-s wesen? Zeuge: Ja. Richter: War noch jemand im Zimmer? Zeuge: Meine Frau. Richter: Wenn das Auto zur Zeit, da Sie im Zimmer sich aufhielten, angefahren wäre, hätten Sie das gehört? Zeuge: Nein. Richter: Und wenn Sie hingehoröht hätten? Zeuge: Dann ja. Richter: Können Sie sich der Ankunft des Autos erinnern? Zeuge: Nein. Richter: Kann man vom Zimmer aus die Stelle des Autos sehen? Zeuge: Ja. R i c h t e r: Falls das Auto an seinem Platze gewesen wäre, als Sie von der Arbeit heimkamen, hätten Sie es bemerkt? Zeuge: Ja. Die Aussage des (Beduinen.) Fahnders ‘Als vierter Zeuge tritt Ibrahim Abu Rajayez auf, ein. hochgewachsener, dunkelhäutiger Beduine mit pech, schwarzen Augen. Der arabische Gerichtsdolmetsch erscheint und der Zeuge wird vereidigt. Die Fragen werden ihm von dem Polizei- Offizier Shitrit gestellt. Der Zeuge erklärt, daß er sich bereits seit seiner Kindheit jjiit Fahndungen beschäftige und daß er der Polizei als Fahnder diene. Er wurde in der Mordnacht aus dem Schlafe zur Polizei geholt. Zusammen nrt den Polizeioffizleren Gofar, Schiff und noch anderen englischen Offizieren und Polizisten begab er sich, mit Luxlampen versehen, auf die Suchen ach den Fußspuren der Mörder. An der Mordstelle sah er noch Blutspüren, er sah die Fußspuren eines Mannes und einer Fra.u, die nebeneinander gingen. Er sah ferner die Spuren zweier Männer, die ihnen entgegen kamen. Er ging den Spuren der gegen die Anhöhe fliehenden Mörder nach. Es war weicher Sandboden. Noch am Abhang, vor der Bergspitze, befindet sich ein Gitter. Dieses wurde überschritten und sie näherten sich einer in einem Weingarten stehenden Hütte, die aber von den Fliehenden nicht betreten wurde. Die Spuren führten nach einer zweiten Hütte, die von zwei Seiten durchschnitten war. Hier gingen die Mörder durch und wendeten sich nach Süden. Die Spuren führten zu einem zweiten Gitter, hier hörten sie auf festerem Boden auf und erschienen wieder auf dem Holzweg bis zur Asphaltstraße. An dieser Stelle hörten sie auf, unmittelbar daneben aber waren die Spuren eines Autos zu sehen. Richter: Welches war die Entfernung zwischen den Fußspuren und derjenigen des Autos? Zeuge: Unmittelbar nebeneinander, in etwa einem Meter Entfernung. Richter: Sie gingen oder liefen? Zeuge: Sie gingen und liefen abwechselnd. Ich machte die Offiziere Schiff und Shitrit, ferner den Polizisten, der die Karte zeichnete, darauf aufmerksam. Richter: Verstehst du dich auf eine Karte? , Zeuge: Nein. Richter: Hast du dem Polizisten alles richtig gezeigt? Zeuge: Ja. Richter: Sind die Spuren einander ähnlich? Zeuge: Nein. Die eine war größer als die andere. Richter: Hat das noch ein Fahnder gesehen? Zeuge: Ja, Abu Rus. Richter: War Abu Rus mit. dir bei Nacht? Zeuge: Nein. Am nächsten Morgen ging Abu Rus aut die Suche nach den Spuren, dann gingen wir noch einmal zusammen. Abu Rus stimmte mit mir üi der Richtung der Spuren überein. Dann verlangte F a r a d a y von mir die Identifizierung. Es war ungefähr drei Tage später. Ich wurde an den Meeresstrand geholt, um die Spuren von Männern zu erkennen. Ich erkannte die größeren Spuren, wie ich sie an der Mordstelle gesehen hatte. Der Mann ging zusammen mit noch anderen Leuten. Ich wurde zur Identifizierung später geholt. Ich habe die Leute gehend nicht gesehen. Ich erkannte nachher die Schritte des Beschuldigten im Gehen wie im Laufen. Shitrit: Bist du sicher, daß es dieselben Schritte sind? Zeuge: Ja. S h i t r i t: Hast du den Mann gesehen, dessen Schritte du festgestellt hat? Zeuge: Ja. Shitrit: Wer war es? Zeuge: Dieser. (Der Zeuge weist auf Stawski. Dieser lächelt dabei, wird aber sofort £rnst.) UHm^t^msmemsmmsmmmms^pmmsmmmmmsa^mm^mmsnmmssmmasmmmmmmmm Restaurant Klosf erneubuiaer Keller Wien, 1., Renngasse Nr. 10 Exquisite Küche — Vorzügliche Weine — Aufmerksamste Bedienung — .—. . — oo — oo — oo — oo — oo — . — . — . -- An heißen Tagen angenehmster Aufenthalt im ..Allen Kloslerhol" Nußdorf, XIX., Hackhofergasse 13 --- .. — .. — - 00 --- 00 oo -— ..-.. Inhaber i J. Bänder«