Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 6 (1933)
- Issue
- Heft 277 (27.4.1933)
- Date
- 1933-04-27
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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M ** April 1&& PIE STIMME ■mbkuhimwu Btff» 9 8*. J*McA flowuM I MiüUiia* MtfaiR fütifbUfr 7jU&a-Cs&Jtafcfka&aß HbdaK deh fädUm, 6m &titäimakdpu&MM*) T Alif VteWäfclteA VfeFlangfefl *Hten§ ttftsferes Uterkteitei mm wir di* vwaftefitiichtiHg; UtößHißgiitft felöä Ai« ÖMfefbHiAg* ffedAcftteft bmm* deF AHlltelsiif:* *SÖ jähre Titea^feszlär- , fttttel* föFL (Artffi. d. Red.) ih M am 4 ilii, um mm am vierten f*$# mh IWÄ VlMAhwiftcteft fethfehi. fatehüldigt Nu §öiym«Ay äftfert All jttdlfl AH Ö6Ht4 dfef Tötung »firef töcflter. Öle betreibt ffltflil#} MH* Ifl IHtlcHtedfefteF Wfelte ÖSIrtl BtufilHfeHtfef de IteWMUfcßURI dit jüm. Btt Stuhlricfit^ irlttätt Jwtefc tote* Verdicht für ttittiimig. Einen MönAt später, ÄÄ 4 Mül WUÖfeFhblt di# WitWf ßolymösy ihre Verdächtlr. Abte IWch jtti! W.td di'eter IriWöhl Vörti Stühlrichter iUAH Vdfö NyiffegyllAtefef Staatsanwalt Mit größer Sitylte begegnet. ©All» bM Wödefl Ate Üiehöfeteft dH Kömttates, die an- FäÄfe* ftifcht gesonnen waren, die Affäre des VerscflWiHdefts eWH GHttetehmidtfutte in dar Rifchtuflfe dfes Rituälfttordniäreftferis Zu Verfölgen* auf die« Linie gedrängt, im fechten Augeriblick $#t*t die von Öftody Und Istoczy glänzend tfilHifltelfte ArttiSefftitiSche Hfetlfe ein Sie sölltl feftirgfeizigen, ftfeföStfätiteheitt Rbhtfl ftAfchjagffeflderi Antisemitischen feeArriten AMI Wlg Für gröftfefi Hätfifete ebrl^fl, dife ändere« Atter, die SiH SiÄflUft Ö&jffjtHvItlt dd*r zumindest UhftefAhfceftfteit &*- hätten, durch den Ördök der küftstlich Aufgeätaöfieitfert *4itefttlicfteri MeihuHg» auf ihr« Seite bring*«; Uli »6fiHlÜiehe Mdlliüil« östeffeftliifclte Mfeiftunfeij dis War Üti 6* täte dir dtgjfnefieftAn ungarischen Gfentfy der ft Atsch flfer ÖienSt- Mldchen* dte Während dfeF WäscHeAtb it Am TheiBufer vort fttefl iHferiSfehäftfefi* Vfefftdfflftteflfe W8rte feiftähdar ZüflöAtert««... Bfei feföpeidierierä Josef Schafts füMjäfirigefc SÖhHchen Säfnttel Wird eines fäfceS von zwei Mädchfeft fhit fucfeerln fefttefteflltt mH fc*fräft* Wie denn Sein Vater die Esther abgeSÄchtet h&bt wie düfeft ein Lauffeuer werden die Anfebtiefi fätleflfeelässeHefl Wörte dfe§ kl&ftefl Saftilte! verbreitet: iVIterfcfifeö rill das Mädchens er Wusch e§, führt es in den fenipel. Schächter-bacsi schnitt es . . .S dH Gesperiit des rituellen Mördes Wird Von d n Bfilfettert istoczys dürch das Dbrf getrieben. Weibliche ÖteflstBbtehs ferSchtbtkerl dtlfcH di§ Nachricht* verlassen den Dienst jüdischer Häuser. Bei mehreren Behörden wütfött AUA ciflet ißsychöite heraus ÄHieigeü erstattet, däÖ Judön verbucht h&Üeris iü rituellen iWeckeh Blut äbihzapfefi. ii. fisza- Aient-lifife täUcht elfte dem Tisiä Eszlarer Fäll äunl.-he Ähihiige iui, ebetisb lh F*eeiff det veruächt wegen des Ver- Ichwihdens IfReA Christlichen ttftftlteft. Rlschenew and Baltä all Vörtülld Üm die igCfeehte fethpöfung* dej Völkssede äd öclilos in bringen, Werdefl näcft AltböWähHfeftl tliüsköWotiSfchem Rezept kleinere und gfÖ&üte iVölitiAtlSüruche» in kleineren und grdßeltefl Jüdctigerneihden iflAithiett. ifl Ne&bUfg, de? alieh judebgehieineie, WÜteH lsföcZys llblrdefl iWej Tage lang. Mit den Rüf.H: <fes lebe Istöciy. Qnody uxüd Siniöhyh Schtageft sie aut den Straßen ole Juden blutig und plündern die jüdischen Häuser, ferst fein Belagefuttfhiüäteddi m von m feudApester ZentralfegCfung unter Kolöman Tiszas Führung Übef die alle Königsstadt verhängt Wird^ AAzt den UntUheft etft VörläutigcS Ende. Ööcb die wütende JuääbJietzt der ungarischen Gentry Ae&NrAnkt sieh jetzt nieht mehr auf Üngärii allein, sie entfalte Airte fieberhafte fätigkeit, die t0H dM ttö&äti m tetüf SHrtetA tetehl UM den AuAbrtithefi des ktiftsdich AtilgtstAühsiten jyd§fihäsäßl defi thäräktAr ÜHAf tVblksbeWegtihj»* Aü ver^ teihel wefdeb it« üfigdfiüeheri Päfiäihfertt vöft d.ti AfttiseffliteH teferpeliatlöfien WigöH des Itteü schleppender) Veriäütes tief Untefgu&hüftgAAfbeiieo Aeitetis öst PrbVihzbchöfdCh e«HgebfAäht, wiekelfl sich daselbst ste.iiHscHe bsbatten aö, urft ritte Nrtsctzung noch iri deh PtiüHSft dtf PöHelklUbs zh findet). Das Bild Esthers auS dem Dresdner Antlsemltenkongreß fM Spätsäftfdite ISää tegte Ift DteSdfefi m Ifttcwariotiale dAf Antist ftiitftn, an dAni allerdings nur ÖeutscHjifld ühd bAit^feifch-Uflgöffi teilhähnten. Wateh aus Cteutschlafld Alte ÄntiseftlitCrifÜhtef 8fSchi§HCn, se vfcttfatefl ÖCsterreich — dil ÜHgÄHich&H ArttiseHtlte I. Die Ungar sc!ie:i Dvteilerten waren zurrt Kongreß mit besonderen Wünschen gfckömmCh. Öitody btäChte itiif Sich das PbrtrM Vttn Esthfer $ö)yrii&Sy und ließ es libCf dem VbrstAHdstlsCh Anbrinfeh. ()«r Kongreß faßt* d:flri AbCh di* gewüflsChte Resolut on, ii Ate Aas «Vertrauen für Objektivität dea ungarischen (Seiht** ih *in*f Angelegenheit, die die ganae niehtjüdische W *"ffiterjtsäffl( VetebigtA* IüllfipfflähM WUfdi M» AAf «IdfRitti» *. t Apftt tili, b«dhnt fb solch vergifteter AtfhoSphäre geht die „VtorUtttärtu^atUiK“ AU Uf tMU vor sich, die im Zusammentragen von falSCHäfiit ÖClaSfUrigAmateriui, der Herbeischaffung von «abgenommeneri», «freiwilligen* und «Authentischen* ielfgertäUSSAgett lli d*f Ge schichte ddä fnod» fiten JusfifVerfAhrefiA Wohl Alftiig daSfehr Aih Schärfsten wohl ftiit diese MetflodäH ddt UrttAfSUchüftg die AUF AHfelAg* gegttft die füftfzefift Juden geführt Haben, d*f StaatsAnwäll Szeifffert selbst gleich bei seiner fersten Rede in der Hauptverhändluhg gAbrandmarkt. Der Untersuchungsrichter setzt Aeine an) 19. Mai begönnen* VoflirtterAtiCfliiHg fhit fteberhättef fätigkeit fort. Seine ftout* tet freilich fein* vorgezeichnpf*. Voft d’.fehfer Weicht er ketiien Augenblick Ab. Wir sähen ihn* wie er die fi4zA*fefalAer Syrtdgdge dürchförscht, wie er uteber «uL AfbRertj Wir fölgeti ihth Atif tief Such* Häih bflitfeputeri üftd nach der Leiöhe. Vergebend. & infjuitier) über üfid üntAr der ferde, zu Wässer und zü Land, durchsucht immer wieder die jüdischen Häuser Tisza-Eszfärs. Allein nirgend ist eine 6pur von der lebenden öder töteftC Esther SöiymoSy, Ödet äüdh flur der voii ihr am Tage ihfAA VerkbftWitfdens getragenen Kleidet ätifztifindAfi. fft den Untersuchungsakten ist Aber aüdfi dicht die ge ringst* ßptir zü entdecken* weiche darauf hindeuten würde, däft Atiöfi fein* Andere BilfA des angebliche» Verbrechen* gesucht öder daß auch eine aftdefe Ursache de* VefiehVÜfhdfAÄI der Esther Solymosy auch nur ins Auge gefäßt Worden Wlf@. Ate die eisten Gerüchte Vöftt VfetSchWirtden EsthetS iftt Zd* säfttffi*)ihähg fttlt (inet Erifrofdling Itf der Syrtagöge dl* Ldtf fiSza-feszlafs dürchscfiWIrrteft, Atähdeit die RdllzeL und Orte- Öfehßfderi digterf blachrtehteh gleichgültig geg*«Über fei wurde nicht reefteteKieff, ob EätHt-f Wirk! eh frt däf Öynagögi war öd' r ftlcht. Dies altes wurde dem UnterSüch-mgÄrichter überlassen Ihm überließ man es freilich auch, siöh di* ZetigÄft, das gAnze «Beweis»material und —- die Ärlgäklägteti ib sitchen .. Und er fäftd sie. Der erste £euge 4es ÜnierttteÜüBgS^ rlehters der füitfiäiirige Samud DA War gleich däs fünfjährige Söhnleiii des TetttpAfdiCnfers Joseph SchAtf, das anderer) Kindern erzählt*, Vdti Seinem älteren Bruder gehört zu HAbeft, daß äeln VAt*f dife Esther abgeschlacfttet häbe... Mit der Vernehmung diväSs Kitideä begann Unfersuchung^richter ßäfy keifte täfigkfifi Die «Erzählung) dieses Samuel bildet für den ge Wiegte 4 Untersuchungsrichter die erste Handhabe, cUrt TeffipeidieHötr Schärf Und die drei tremdefi Schächter, die ärri I. April ih dä'r Tisza-Eszlarer Synagoge Pröbevorbeten abhiejteft, üht-1 defb Verdacht der fermördurtir Esther ßolymosys zu verhäftäft. Der 44 fäfsrlgr „Kronxeuge“ MövMx Schitiff - dar ersffe Opfer der MnUtäger UhfefSUfefllirigifichfAf Jätet Vöft BAfy WAf dH Exekutivörgän Istoczys urid Örtodys Öiiffeli AiH InfefhäliteheA UnteFn eh men g.lang es ihm üiftdi seinen fieif*f*Heitetfl, dik gante Äffäf* rrtit eiftgini Dickifeht von VerJeumdüngeri Und Lügin tu umgebeftj Aul dfefh hfefaiiS AS für die Ift didltei Dickicht ftffteihvenriritfcteft Unglückselig#)) fünfzehn Juden für lange Zeit keinen Weg ins feifeie gäB. Mit d*ft Mitteln der Inquisition hätte er V8n den hteisieft Afiiäklagfen eieibätgHfändnisse» erpreßt, über Ditige, VÖft deheft siA öft nichts wußten. Mit des Mitteln der iHduiSifioä stteftte er sich den Sohlt des Hauptängeklftghn, dän kauM VteFtehnjährigAh Moritz Scharf, als Werkzeug für Seinen verbrecherischen Pläft ausj das Ungeheuerlichste wohl» was je bei feinem Justii- Vferbrechen vörgekommen. Wie «äi „ÖfesCÜaAats^ Siofltz SUUtttk tallaiidfe kam fein vofBfefttfäftef kähzitet ~ Iteti) fftqulMtöF Auf Grund der «Aussagen* des fünfjährigen Brüderchens Samuel Wird liatürlieh Moritz vferhört. Es erscheint hier voii Wichtigkeit, die Ereignisse in chronologischer Reihenfolge iu schildern. Am 20. Mai, also einen tag nach Aufnahme der UntefAUeHUngsarbeit düfeh Bary* erklärt Möritz vor dem Untersuchungsrichter Unzweideutig Und gäftz fentschiedferi, von der Esther nie etWH gfehöft iii habet) und von ihr n chts iu Wtestfi. Er keritie blöß die Gerüchte tifld häbfe seinen klfeiheft BriiÜfe) flür Vefspöttfet AB^f fteifeh ift dürSelbfeft Nifehf wird dfer Judeujuffg* durch den Katttiistin Neifeiy, elften iiöritestrafteh VerbtecheF, Aus ttemi Behläf gfewedtt ufia ift die fefitlegfette Wöhfitiflg elftes kömfriissäte gebracht. iPtetely* def später vöh seineffl Öifeflste süApfehdlfeft* GferiöhtsBeAiftfei ist Atich der fetsfe, m Möriti AB Fifefttig JnS VeffiÖF ftltftnit* Liitt d*f in die ßfeelfe dH eingeichOfchterten KifideA di* Verhä.tgfiiAyölle baat iti seinef SpätfeFeh Aussage gtrfelit Und Skfte, noch fehe *A Mitterftteht schlug* legt* Möriti feit) *Öestäiidriis» äb, das ifn Gfebätide dfef BAtysthfeft Indizien, die gellten Vätfer i)Hd 14 aridere GIAiibfeftägenössen aut den Öalgert iiättferi brlflgtfti söllfeft, d'fe HaUptsätile bildet*. flafcH diesem liestäftdilis Hat teil) Väter, Jdfetf ScHätf. ünteF dem Vor- Wartdfe, di* KerzenteUfehlet WegZUStelleft Esther Soiymbsy voii tibr ßtfäÖe HfcirfeIHgeHiteni Ai* In den tettlpfel gelockt, dort iliil Hilf* deF iri d*r Öyriägog* däfttali AnWesendeH fr*mdeft Schächter auf dem Boden nhdergehalten, währetld dfet Ortsschächter Sälöriiöh ScHWarr ihren Halä düichschnltt und ihr ih eirifeftt Teller SUfgefärigefte* Blut Ift feiftth Töpt Schüttete Ali dies Hätt* Moritz durch däs &fctilü§sel!dcft d.r Tempeltür beobachtet. Uftiin Wölit* Möritz hbch gtsehferi habe«, daß der Hals des Müdfehefts nüt eih*n Fetzeft umwunden, wbräui Esther Wi*d*F Itil ihre KieidUhg geHüllt wurde Pecteiy brächte dieses ötsfäfldflis iöfort zü Prdtoiröllj iteß es Voh MöritZ ßthflri bestätigen Uhd ÜhDFgab *s ndtH In derselben Nacht deffl fäsfclt bfeFbeigSrllfefllen UftfereüchUflgSricHter Baiy. Moritz wird nun fläch Nyiregyhaza in die ÖbHut des Kreishauptmaiines gebracht; Urit r dem Einfluß der fremdelt Umgebung geht in dem kleinen judefijungen eine gewaltige seelische Veränderung vpr sich. Er säugt in sich den ganzen wütenden Hiß üftd d:fe Vetäfehiüng sltefef ftlUefi Üffiigfebüftg lägen di* jüdte aub üftd Wird lifür m iahlreicH?fl Geschenken und allerlei Vferspitchungen seiner VfeFfiifitef Vöf ScfliidäFting d*r ifaupfVferhäfidrJngder tetzftri fefiAlÜ difeter fcüiturschSftderiSciieft Affärfe, lei hoch 0er letzte aufreizende Versuch aufgezeigt, der itfttl der Leiefi* dfer V*Fseftwufldfetteii Esth'eF Zür StÜfZÜflg dfet AnklägA biiterftömmen Wurde. Ol« ÜiUHIUIVWIIU JucKfU* Veifs«hWiutden6 Zstfief (Ue Am 18. Juni, äisö 79 Tage, nächden) EStfleF VeFscflWijlfeden war, Wurde etwa zwanzig Kiloriieter uflftrhälB TiSZä- ESzlär iftt CZÖhkäflüß eine Leiche AuS den Weilen ist Theiß Site Uffer gezogen Die Leiche hatte sich, von d*f stärken Ströritung der fheiÖ ans Länd getrieben r, den Weidenbüschen des Ufers Verfäfigän und wurde So von dz.it den Flößern verbietet, feine Aus deni \VaSsrfe gezogenen Flößer äns Länd gebracht. Es war die LdicRe feiflef i40 y.eritimfeter großen, zirka vierzehn jAhre alten wo.ri- Üchen PerSÖfl, ätif deFfeft tiftfefeifl ÄffH eifl feläutic ter feärbStöff §i6R Vorfänd. All difese Erseheinurigefl wi si-n deutlich Auf die am 1; April VfefscHwtlndfeflfe festftef Hiü. Der Starke VerWfeSungsgferucH» sowie ein aifer Aberglaube, der der Flößern verBifetet. elfte atis dfeflt Wasser gezogt-nfcn Leifchfe ühbeslättet ztf laSteit, vfefafliaßferi die felößeF* die Lfeifehe söfört zü Beerd'gehj ttöch feil* iFgfeHdwticfie öeHÖf Jfeh Vöft defti Fünfte in Kenntnis gesetzt Wördfen WÜreft. ABfer wie durch fein LaufffeÜef VfefBrfeitttfe SifeH die NAfehrieflf von diesem Funde Üftd fioch Ih derselben Nacht b§|äb sifeh feifle feeFiehJiehe Expedition Art den FüfldÖH, ließ die Leicfife ejthtimifeteft und vörti Öezirksarzt untersuchen. Bel den) äfri nächster) TAg* dürch|efühftefi ApdSzifefüngsakte erkeflnteinfefereiiftdlifl der verschwüftdeHfeh Esther an einer Narbe dfer großen Eeh* Mit aller Bestimmtheit die entblößte Leiche Als di* der Esthär. feberlsd glätibt eitle ganz* Reifte Ein- Wöhfifer aüs TisZa-EszIar, iiftter ihnen der Verwandte Johann ßölymbsy ln der Leiche die Esther zu erkennen. Allein diese Aussägert Werden Vün Bäry gänzlich ignoriert* ja, nicht elftiftäl ZU Protökof! gebracht. Warum erkasmte die Mutter Tochter nicht? Nur die Mutter erkannte ihre 'Fochter flicht und blleo auch däftri ftbth bfel ihf*f öetiaiiptühg äift §!* di* ihr vorgewiesenen Kleidungsstücke als die vort ihrer Tochter am TAge ihres Verschwltidehs getragenen ferkaftilte. Ftaii Solymosy lebt seit achtzig Tagen in einerii Steigenden VVähri ihrfe Tochter sei vön Jtideft fettflöfdfet Wörden. Mihr noch, ihr ganzes Sinnen und Denkert* das uni ihre Tochter kreist, ist vöili feiner felhZigfeh Vorstelluhg erfüllt, die bis ins Krankhafte der Zwangsvorstellurtg reicht: Vöft der fürchterl chen VörStellllhg, daß der HAIS ihrfeF TöcHter entzweigeschnitten, daß Esther durch BlutabZäpfufigfeH Verröchi'lt*. Das Öild Estfieri, lebt iH der VorsteilutlK ihrer Mutter ftür mehr mit der offenen, blutspritzenden Wunde am Hälse. Nun sieflt sife feiflefl häckteri Körper öhflfedietferihgkte 8pur einer Verletzung, den Körper eifter typlsfcft feftFüHfeeHfeft. Es ist psyfehdlöiiteh düf befrfeitlteh. daß sife dies* föchtet nicht wieder fefkettei, und fe« Ifet für dih psyfehölogiache Vferständhis des StaatSäHWürea Mteifehtieftdi daß er Ö*l dfer Beurtuiun^ 4** Lfelehenfühdes 4*F ifl ülcife« RitualmördproZfeß fein« uftgehfeür* falle efeitit«,