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Die Stimme · 1933-04-14 · Heft 275 (14.4.1933) · page 3

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Journal
Die Stimme
Volume
6 (1933)
Issue
Heft 275 (14.4.1933)
Date
1933-04-14
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Sk m — R April 1033 Die diesfühvigeBudgeidebaHe in der Kuliusgemeinde (Schluß.) Ate nächster Redner sprach Kuttusvorsteher Oberbaurat Robert Stricker, der in ausgezeichneter Rede mit den einzelnen Debatterednern abrechnete. Wiewohl er sich hauptsächlich auf das Politische der Budigetdebatte beschränkt, kann er nicht umhin, der Opposition den Vorwurf des Mangels sachlicher Budgetberatung zu machen. Es seien keine Vorschläge von der Opposition gemacht worden, das Defizit zu vermindern. Die ganze Budgetbehandlung duroh die Opposition entbehre jeder sachlichen Grundlage. Oberbaurat Stricker kommt auf das Verhältnis des Zionismus zur mchtjüdfechen Umwelt zu sprechen und stellt fest, daß gerade die Assimilation es ist, die Verachtung in der Umwelt begegnet. Mit Recht fragt er nach den guten Beziehungen des Assimilationsjudcntums zur christlichen Umwelt. AHe Kulturnationen der Welt stellen sich zum Zionismus und seinem Wirken in einer an Bewunderung grenzender Weise. Aber wir sehen nicht dieselbe Stellung gegenüber dem Assimilationsjudentum. Redner zerstört das Märchen vom negativen Verhältnis der Zionisten zu Staat und Vaterland. Der Patriotismus von Zionisten sei noch von keiner einzigen Regierung in Zweifel gezogen worden. Im Weltkriege haben Zionisten genau so geblutet wie andere Juden. Oder zahlen ehva Niclhtzionisten mit größerer Liebe Steuern als Zionisten? Er warne das Assimilationsjudentum davor, daß Märchen der vaterlandslosen Gesinnung der Zionisten weiter als Propaganda zu gebrauchen. Innerjüdisch ist dies eine Lüge und nach außen eine schwere Denunziation eines immerhin Großteils des Judentums. Der Kampf, den die Assimilanten führen, sei ein hoffnungsloser. Es sei eine verlorene Sache, für die hundert Jahre Experimentieren der beste Beweis sind. Die zionistischen Leistungen innerhalb zehn Jahre haben viel mehr für das Gesamtjudentum Bleibenderes geschaffen, als hundert Jahre Emanzipation. Die zehn Jahre zionistische Aufbauarbeit haben 150.000 Menschen nach Palästina gebracht Aber nicht nur das. Sie haben für Millionen Juden die Tore Palästinas geöffnet. Dr. Glanz (Hitachduth-PoaJe Zion) erblickt in den von den Oppositionellen gehaltenen Reden eine Gefahr, insbesondere in den Aeußerungen Dr. Tichos. Er begrüßt im Namen seiner Gruppe die Schaffung des Arbeitsnachweises, In der Folge beschäftigt sich Redner mit den Ausführungen der Redner der zweiten sozialistischen Gruppe (Werktätige), deren Stellung zur positiven jüdischen Arbeitspolitik er einer scharfen Kritik unterzieht. Noch immer — sagt Dr. Glanz, ist jener Teil der jüdischen Arbeiterbewegung, der sich gegen die Verwurzelung der jüdischen Arbeiterschaft in Palästina stemmte, von der Macht der Realitäten abgebröckelt und zur Bedeutungslosigkeit verurteilt worden. Dasselbe Schicksal blüht auch den Werktätigen. Dr. Mendel Rosenberg (Misrachi) beschäftigt sich hauptsächlich mit Fragen des Kultus- und, Kaschruthswesens. Er begrüßt aufs wärmste die Erhöhung der Subvention auf dem Gebiete des Kultus, denn es gebe keine größere Propaganda fürs Judentum, als die Propaganda der Thora. Als Misrachist sehe er das Judentum nur als Ganzes. Ais eine Einheit von Religion und Nation. Er unterstreicht daher die Bedeutung der Pflege des Kultus und religiösen Lebens als Fundament jeder jüdischen Gemeinde, ohne es zu unterlassen, auch bei dieser Gelegenheit seine Stimme gegen das Frauenwahlrecht zu erheben. Das Schlußwort zur Generaldebatte erhält hierauf Vizepräsident und Fiinanzreferent Dr. Josef L ö w e n h e r z, der eingangs erklärt, die von Oberbaurat Stricker bereits behandelte politische Seite der Budgetdebatte nicht mehr zu berühren, sondern lediglich sich auf die Art der Behandlung der Budgetvorlage durch die Opposition zu beschränken. Er müsse hier vor allem mit Befremden darauf Hinweisen, daß eine Reihe der oppositionellen Kultusvorsteher sich nicht einmal der Mühe unterzogen haben, das mit größter Gewissenhaftigkeit und immenser Zähigkeit ausgearbeitete Elaborat der von ihm vertretenen Budgetvorlage näher zu studieren. Denn sonst könnten nicht die diversen falschen Schlüsse und Ziffern von einzelnen Herren hier vorgebracht werden. Er müsse mit Bedauern den Vorwurf der absolut unsachlichen Behandlung der Budgetvorlage gegen die Opposition erheben. Ihre Kritik entbehre jeder sachlichen Begründung. Was den Rechnungsabschluß für 1933 betrifft — stellt Dr. Löwenherz fest, ist dieser einstimmig vom Finanzkomitee verabschiedet worden. Dr. Löwenherz beschäftigt sich im folgenden mit den Argumenten der einzelnen Oppositionsrediner. Zu den Ausführungen Dr. Tichos — führt Dr. Löwenherz aus: Die Union-Majorität vergangener Jahre hätte nie die Möglichkeit gehabt, das ordentliche Budget ohne aktive Mitwirkung der Zionisten durclizuführen. Für die Ausbalancierung der Budgets der Kultusgemeinde in den letzten Jahren haben die Zionisten immense ’ Arbeit geleistet. Sie haben mit der gleichen Intensität um. Aufopferung gegen Defizite vergangener Jahre angekämpfals ob sie selbst die ganze Verantwortung dafür tragen würden. Es ist unfair, ruft Dr. Löwenherz aus, wenn Hen . Dr. Ticho von Mangel an Vertrauen spricht. Zwölf Jahre j haben die Zionisten in dieser Kultusstube oft unter Hintanj Setzung aller parteimäßigen Bindungen im Interesse des Gesamtwohles dieser Gemeinde gearbeitet. Vor 12 Jahren habe sich Dr. Friedmann in die Bresche geschlagen, um die Gemeinde zu retten, acht Jahre habe er, Dr. Löwenherz, wiewohl seine Gruppe Minorität war, an der Seite des früheren Finanzreferenten mitgearbeitet Seit Zusammenbruch der alten Monarchie haben die Zionisten ihre Energie und Ihren Elan der Arbeit um die Entwicklung dieser Kultusgemeinde gewidmet. Es sei unfair, denselben Männern, deren Arbeit als Opposition bis zu ihrer Selbstaufopferung ausgenutzt wurde, nun, da sie die Geschäfte der Gemeinde zu führen haben, zu erklären, daß man ihnen keinen Vorschuß auf Vertrauen gewähren könne. Das Vertrauen haben diese Männer durch die Stimme der jüdischen Bevölkerung geschenkt bekommen. Und wenn Dr. Tidho frohlockend ausruft, daß die prekäre Situation der Kultusgemeinde eine Fügung Gottes bedeute und daß demzufolge die zionistische Mehrheit bei Durchführung ihres Programmes auf Schwierigkeiten stoßen werde, so erklärt Dr. Löwenherz, es sei ein Glück, daß er auf die Stimmen der Opposition verzichten könne und die Möglichkeit für die Durchführung der in der Budgetvorlage enthaltenen Aufgaben in der Unterstützung seitens der zionistischen Majorität sehe, jener Majorität, für welche sich die Wähler am 4. Dezember unzweideutig entschieden halben. Redner weist in der Folge darauf hin, daß :eine Budgetvorlage in den letzten Jahren von dem früheren Finanzreferenten vertreten wurde, die ohne Defizit dastand. Er erinnert daran, daß der Budgetvoranschlag des Jahres 1931 sogar mit einem Defizit von Uber einer halben Million Schilling vor das Plenum des Kuttusvorstandes gebracht wurde. Die Opposition möge zur Budgetvorlage stammen wie sie wolle. Wir werden ihre Haltung der jüdischen Bevölkerung zur Kenntnis bringen und diese soll darüber ihr Urteil fällen. Auf die Ausführungen des Kultusvorstehers Singer zurückkommend, verspricht Dr. Löwenherz in feierlicher Weise die Berücksichtigung des Keren Kajemeth in der Budgetpost für Palästinazwecke, damit die Gründung einer zionistisch-österereichischen Siedlung in Palästina ermöglicht werde. Es soll damit der Zusammenhang zwischen Wien und Palästina zum Ausdruck gebracht werden. Den Wortführern der «Werktätigen», die ihn in bezug auf die Behandlung der Budgetvorlage ebenso enttäuschten wie die Unionisten, hält Dr. Löwenherz vor, daß es recht merkwürdig und widerspruchsvoll sei, Wahrer werktätiger Interessen zu sein und gegen die Subventionierung jüdischer Arbeiter — Chafuzim und Emigranten, die sich in schwerer Arbeit auch in den Betrieben der Gemeinde Wien für Palästina vorbereiten, zu stimmen. Dr. Löwenherz informiert den Kultusvorstand dahingehend, daß für jüdische Künstler und Intellektuelle ca. 15.000 S verausgabt wurden, was gleichbedeutend mit der Subventionierung jüdischer Kunst ist. Im übrigen weist Redner auf den Gegensatz zwischen Dr. Löwy und Dr. Ticho hin in bezug auf die Haganah. Im Wahlaufruf der «Union» haben wir wohl von dem Versprechen, jüdische Sportbewegung zu fördern, genügend zu hören bekommen, nunmehr tritt der Sprecher der «Union» auch gegen diese Budgetposten auf. Mit Recht geißelt der Redner die «Union», welche offenbar gesonnen ist, keinen einzigen Punkt ihres eigenen Programmes durchzuführen. Vizepräsident Dr. Löwennerz bespricht dann noch die Maßnahmen zur Abdeckung des vorgesehenen Defizites, insbesondere die Frage des 20prozentigen Zuschlages zur Steuer. Er verkeime nicht die schwierige wirtschaftliche Situation, müsse jedoch unter Anführung der Vergleichziffern anderer Gemeinden, insbesondere der jüdischen Gemeinde in Berlin, feststellen, daß die Kultussteueiieistung der Wiener Judenschaft unverhältnismäßig gering sei. Die wirtschaftlichen Das Glück Inder Leopoldstadt I Ecke Leopoldsfl. 25 Gr. Pfarrgasse 1 hat es nunmehr sein Zelt aufgeschlagen. Seit einigen Tagen kann man da sein Glücksklassenlos persönlich auswäh'en. Glücksbauer kommt seinen Kunden auf dem Wege zum Glück entgeger Albert Bauer Klassenlotterie-Geschäftsstelle,FilialeLeopoldstadt lädt alle Leopoldstädter zu recht zahlreichem Besuche ein Verhältnisse in Berlin sind zweifellos noch schlechter als die in Wien; nichtsdestoweniger präliminiert die dortige jüdische Gemeinde über 50 Prozenit der Einnahmen aus Steuern, wogegen im Budget der Wiener Gemeinde die Steuereinnahmen lediglich 30 Prozent decken. Wir leben in einer schweren Zeit und sind auch überzeugt, daß die Wiener jüdische Bevölkerung diesen schwierigen Verhältnissen Rechnung tragend, für die Einhebung des 20prozentigen Zuschlages Verständnis haben wird. Die Opposition habe nicht einen einzigen positiven Gedanken vorgebracht und auch keinen Vorschlag gemacht, wie das Defizit zu bannen sei. Der Referent hebt mit Stolz hervor, daß die Budgetvorlage Erhöhung der Subventionen für die in Not geratenen Tempel und Bethausvereine vorsieht und daß die Förderung des jüdischen Schul- und Bildungswesens durch eine Erhöhung der Subventionsetats um S 25.000.— zum Ausdruck kommt; insbesondere ist die Erhöhung der Subvention für die vollen Lehranstalten, und zwar für die theologische Lehranstalt, das Chajesrealgymnasium und die Talmud-Thora-Schule vorgesehen. Auf den Zwischenruf des Dr. Stieglitz, daß die Union gegen das Chajesrealgymnasium sei, erwidert Herr Dr. Löwennerz mit Zustimmung der zionistischen Majorität, daß mit Rücksicht auf die jetzigen Verhältnisse, dieses Gymnasium gegründet werden müßte, wenn es nicht schon vorhanden wäre und daß die Stellungnahme der Union dem Haß gegen positive Leistungen des Judentums und des Zionismus entspringe. Redner appelliert an alle Parteien, die jüdische Gemeinde und deren Institutionen zu erhalten und auszubauen. Hierauf gelangt der Antrag Dr. Leo Landau auf Verzicht der Abführung der Spezialdebatte zur Annahme. Ebenso wird der Antrag des Ing. Buchbinder auf namentliche Abstimmung angenommen. Die Budgetvorlage gelangt nun zur Abstimmung und wird mit 19 gegen 9 Stimmen angenommen. Ebenso wird der Antrag auf zwanzigprozentigen Zuschlag: mit gleicher Stimmenmajorität angenommen. Der Antrag des Finanzreferenten auf Einsetzung einer Ersparungskommission aus Mitgliedern des Präsidiums und aus drei Personen der Parteien findet einstimmige Annahme. Die Zionistische Liste entsendet Kommerzialrat Albers, die Poale Zion-Hitachduth Dr. Glanz und die Werktätige Union Ministerialrat Ingenieur Schläfrig. Als Stellvertreter wurden Mendel Singer, S. Graubart und Dr. Feld9berg gewählt. Präsident Dr. Friedmann schloß die diesjährige Budgetberatung mit einer kurzen Ansprache, in der er vor allem dem Finanzreferenten, Vizepräsidenten Dr. Löwenherz, den, Mitgliedern der Kommissionen, dem Amtsdirektor, Herrn Reg.-R. Fuchsgelb und den zuständigen Beamten für ihre aufopferungsvolle Arbeit herztichst Dank sagte. JfacA Jäjuianimtetyaiii’.. * Aegyptischc nnsternis ist über Deutschland. In unheimliches Dunkel ist sein Horizont getaucht. — Alle Geistigkeit, die seinen Ruhm bedeutete, ist auf der Flucht vor der neuen neronischen Aera. Löwengebriill dröhnt durch die Luft des neuen Deutschtums. Grell und gellend tönt der Schmerzensschrei der todgepeitschten Märtyrer in der Hitler-Arena. Blutiges Schauspiel. Regie fährt der Reichskanzler. Bemerkenswert bloß, daß es so geschehen kann nur unter der Präsidentschaft des Heloten tder Masurischen Sümpfe». Wo bleibt aber die Stimme des größten lebenden Propheten der deutschen Lande? Der Dichter der tWeber* schweigt? . . . Gerhart Hauptmann findet kein Wort der Empörung für getretene Menschenwürde und Menschenrecht? Ist's möglich, daß soviel Greueltaten und unschuldiges Blutvergießen diesen großen Wahrheitssucher nicht zur Strafpredigt herausfordern? Findet er nicht die Kraft des wahren Propheten, jenem irregewordenen Teil seines Volkes — coute-ce-coute — die Wahrheit entgegenzuhalten, ihm den Wahnwitz seiner ^vaterländischen Taten» aufzuzeigen? Oder? Es wäre denn wirklich nach Sonnenuntergang? Und das Urteil der Weltgeschichte? Wie wird’s bloß lauten? Man müßte einst sagen: *ünd es gab keinen einzigen Gerechten». Es gilt zu bedenken. Das Justizverbrechen am Juden Alfred Dreyfus hat Emil Zola seinem Vater lande nicht verziehen. Vors Forum, vor die Revision mußten die Höchsten des Landes, denn er schrie in alle Welt sein tf’accuse»/ Er hat die Pestbeule seiner Nation nicht zugedeckt. Auf gerissen hat er sic. Rechtschaffen geheilt. Er war ein Retter seines Volkes. Der Gerechte seiner Zeit. Und nun ist’s an Gerhart Uauplmann, geistiger Führer und Meister seiner Nation zu werden. Von Gerhart Hauptmann fordern wiPs: die Anklage kraft seiner Autorität zu erheben. Wir fordern es im Na mm der Gerechtigkeit, im Namen aller jüdischen Intellektuellen, die mitschaffend seinen Ruhm in die weite Welt trugen. Im Namen aller Juden, die dem deutschen Geist und deutscher Kultur gedient. Von Mendelssohn bis Einstein. Gerhart Hauptmann helfe die Finsternis der entfesselten Leidenschaften bannen und erlöse die im Reiche lebenden Juden vom schwer beklemmenden Alpdruck. Nur er scheint uns berufen zu sein, jener verblendeten Rotte warnend die Flammenschrift des tMene Tekel» zu deuten; nach Sonnenuntergang in schauriger Nacht. Eh' das neue Babel zerfällt l Ottilie Qröbl. Vor hundert Jahren! tNur Kraft allein ist wert und ehrenhaft», Ruft Deutschland aus in neu erworb’ner Hoheit, Doch, da man Kraft sich nicht so leicht verschafft, Begnügt es sich indessen mit der Roheit. * O Gott! Laß dich herbei. Und mach’ die Deutschen frei. Daß endlich das Geschrei — Danach zu Ende seil * Nichts, was nur echt historisch ist, Ging je in diesem Land verloren, D’rum herrschen zwei Parteien jetzt: Die Wichte und die Toren. * Die spanische Inquisition Taugt nicht in unseren Tagen, Ihr müßt euch d’rum begnügen scho„ Die Andersgläubigen anders zu plagen. e Für Oesterreich bleibt’s bei der Regel, der alten. Rekonvaleszenten sollen sich ruhig verk.olten. Franz Grillparzer (1791 1872). Palästina im Budget der indischen Gemeinde Warschau Warschau. Die Repräsentanz der Jüdischen Gemeinde Warschau befaßte sich in ihren letzten Sitzungen mit der Aufstellung des Etats für soziale Fürsorge und sanitären Beistand. Im Rahmen des Budgets für soziale Arbeit wurde der bisherige Beitrag zur Unterstützung von Palästinaemigranten von 20.000 auf 50.000 Zloty erhöht. Die frühere Bezeichnung dieses Etatpostens wurde durch die Bezeichnung «Förderung der Alijah» ersetzt. Außerdem wurden 20.000 Zloty zur Er« richtung eines Einwandererheims für Juden aus Polen hi Palästina bewilligt. 263 jüdische Aerzte Polens in Warschau Warschau. Der kürzlich in Warschau stattgefundenen Beratung der Gesellschaft für Gesundheitsschutz der Juden «Toz» wohnten 263 jüdische Aerzte aus Kongreßpolen, Galizien und den Ostprovinzen bei. Auch Vertreter der Regierung und der Stadt Warschau waren anwesend. HOTEL CENTRAL CAIRO (Aegypten) Opemplttz Einziges zionistisches Restaurant Fließendes Kalt- und Warmwasser in allen Zimmern MT Billig« Preise

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