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Die Stimme · 1933-03-23 · Heft 272 (23.3.1933) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
6 (1933)
Issue
Heft 272 (23.3.1933)
Date
1933-03-23
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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feNt« DIE STIMME to.m- 2s. mir iss Das Judentum In der Weltkrise und der Zionismus Referat Dr. Angelo Ooldstein li seinem in der Eröffnungssitzung des österreichischen Delegiertentages gehaltenen Referate führte Herr Abgeordneter Dr. Angelo G o I d s t e i n ungefähr folgendes aus: (Wir sind infolge Raummangels gezwungen, das gediegene Referat, das eine Analyse über die politische und soziale Entwicklung des Judentums seit dem Ausgang des Mittelalters gab, nur in einigen Umrissen wiederzugeben. D. Red.) Das Mittelalter hat für das jüdische Volk länger gedauert, als die Geschichte die Dauer bezeichnet. Die Situation im Mittelalter war eine solche, daß die Juden sowohl in bezug auf bürgerliche als auch auf politische Richte vollkommen entrechtet waren.. Man hat ihnen in wirtschaftlicher Hinsicht nur ein ganz kleines Betätigungsfeld gelassen. Und dieses war wiederum dadurch gekennzeichnet, daß man ihnen das Betätigungsfeld in jenen Gebieten und Fächern zuließ, weiches bei den Wirtsvölkem ein verpöntes und verachtetes war. Wir sehen, daß die Juden beispielsweise in der Geldwirtschaft bestimmte Bewegungsmöglichkeiten hatten, deshalb, weil das Zinsenn.bmen der anderen Bevölkerung von ihrer Geistl chfceit verboten war. Man hat in dem Zeitpunkt der Toleranz, des Entgegenkommens, die Juden in diesen Fächern arbeiten lassen. In jener Zeit waren die Juden durch Ghettomauern und durch das geistige Ghetto abgeschlossen. Diese Juden mußten sich nadi innen kehren. Sie hatten keine Möglichkeit, sich nach außen geistig zu betätigen, so bildeten sie s:ch innerhalb des Judentums aus. Es blieb ihnen ein Weg, sich Innerhalb ihrer Umgebung eine Geltung zu schaffen: der Weg der Gelehrsamkeit. Der zweite Weg, wo ein einzelner Jude zur Geltung kam, war der Weg der wirtschaftlichen Betätigung. Der ungeheure Fleiß <tes Gelderwerbes und des Geldsamrmins. Doch dieses Geld war für die Juden etwas anderes als bei anderen Völkern. Dieses Geld bildete den Inbegriff der Machtmittel, um alles abzuwehren, was einem gedroht hat. Der Jude erkaufte sich sein Recht mit seinem Gelde. So war die Situation des Judentums bis zu jenem Zeitpunkt, wo die Menschheit von der französischen Rtvolution überrascht wurde. Freiheit, Menschheit und Brüderlichkeit war das Motto jener Zeit. Es war dieses Wort von der Freiheit ein absolutes Wort, man hatte die gesamte Freiheit gemeint Die Unfreiheit war der Ungeist, Freiheit war die Parole. Die Brüderlichkeit mußte gegenseitig sein, es ging nicht an, wenn der eine Teil Bruder werden wollte und der andere sich weigerte. Dies war die Situation, in der die Juden sich zu orientieren angefangen haben, sie mußten nun zu der Frage St llung nehmen: Wie wird die Freiheit, die Gleichheit gegen die ungleichen Juden ausgeübt werden? Unsere Vorfahren waren zu jener Zut genau so unreif wie die sie umgebende Welt. Napo’eon hnt dieser Frage sein ganz besonderes Augenmerk gewidmet. Er hat die Vertreter der Juden nach Paris berufen, um mit ihnen gemeinsam über dieses Problem zu beraten. Er hatte aus diesen Vertretern einen Ausschuß von 71 wählen lassen, mit der Absicht, diesem Ausschuß den Glanz des alten Synftedrions zu geben, damit der Beschluß mehr Ansehen beim Volke genießen solle. Napoleons Vorsatz war, dem Juden als einzelnen alle Rechte, dem jüdischen Volke als Gesamtheit keine Rechte. So begann die zweite Epoche, die der Assimilation. Durch diesen damaligen Zustand, dadurch, daß die Juden ihre Nation prpisgegeben hatten und de Erziehung &rer Kinder in diesem Sinne tätigten, kamen wir in ein Zeitalter, in dem die Juden wohl ihre gesetzliche, bürgerliche Freiheit, jedoch keine politische Freiheit besessen hatten. Man konnte es zu jener Zeit durch die erlangte bürgerliche Freiheit zu Berufen bringen, die im Ansehen standen. Die Juden hatten es zustande gebracht, trotz ihrer langjährigen Abgeschlossenheit hinter den Ghettomauern, es zu angesehenen Männern sowohl in wirtschaftlicher als auch in ge:stiger und kultureller Hinsicht zu bringen. Sie wurden rasch Fabrikanten, Bankiers, Direktoren, sie wurden Intellektuelle, Wissenschafter, berühmte Aerzte und Rechtsanwälte. Sie wurden geistige Führer der Wirtsvölker. Der Glanz innerhalb des Ghetto hatte sich nur auf einige Männer konzentriert, jetzt griff dieser Geist auf viele Männer unseres Volkes über, was sich nun dahin auswirkte, daß sie sich große Positionen schaffen konnten. Doch diese Assimilation wurde erkauft durch die Preisgabe der jüdischen Werte. Je mehr Werte preisgegeben wurden, desto größt* war die Assimilation Sie sind in der Assimilation immer weiter und weiter gegangen. Das Gros wurde dem Judentum untreu. Es setzt eine Taufperiode ein. Sie wurden als Personen wohl angesehen, aber das gesamte Volk hat an Ansehen verloren. Es ist von ungeheurer Bedeutung, daß der Präsident der Kultusgemeinde den heutigen Vorsitz führt. Es ist dies ein froßes Ereignis, wir haben mit geistigen Waffen soviel erämpft, daß wir uns jetzt dessen noch nicht ganz bewußt sind. Ich will nun etwas über die geistige Krise sagen. Bisnun haben die Juden die Krise, die durch den Antisemitismus bervorgerufen wurde, durch Apolog.tik bekämpft. Es ist ein ethisches Postulat, wir müssen so werden, daß wir in die Welt schreien können: wir sind unschuldig Soweit etwas an uns zu verbessern ist, ist es eine Miss on bei uns. Wir sind eine nationale Gemeinschaft. Unser größter Mangel: wir haben eine Sprache und sprechen sre nicht. Wir haben keine Kultur, weil wir die Sprache nicht kennen, wir haben den Zugang zu unseren Propheten versperrt. Wir verleit^nen unser eigenes Ich. Dies hat dazu geführt, daß die Zweifel über unser Bestehen aufgutaucht sind Man nimmt uns nicht ernst ki nationalen Fragen. Wir aber müssen die größte Verantwortung tragen für all das, was uns gehört. An uns liegt es, durch unser Tun diese Zweifel unserer Umwelt zu zerstreuen und auf die bisherigen, unter den schwierigsten Bedingungen, aber stets mit friedlichen Mitteln hervorgebrachten Leistungen des Zionismus in Palästina und in der Galoth hinzuweisen. Freie indische Universität ln Budapest Budapest Der Eröffnung des zweiten Semesters der von Jer Pester Israelitischen Religionsgemeinde gegründeten Ungarisch-Jüdischen Freien Universität wohnten die Reichstagsabgeordneten Dr. Karl Rassay, Paul Sandor, Geza Desi, Josef Pakots und ein zahlreiches Publikum bei Konstituierende Sitzung der Zentral* Kommission für soziale Fürsorge der Israelit« Kultusgemeinde Wien am 6. März 1933 Der Präsident der Kultusgemeinde, Dr. Desider Friedmann wies zu Beginn der Sitzung auf die Bedeutung der Zcntralkomniissdn hin, der auch Frauen als gleichberechtigte Mitglieder angehören. Angesichts der gegenwärtig herrschenden tristen Wirtschaftsverhäitnisse fallen der Zentral-Kommis« sion und ihren Organen ganz besondere Aufgaben sozialökonomischer Natur zu. Vor aHem 6ei an die Gründung einer Darlehens (Uemiloth Chesed)-Kassa und an den Ausbau des jüdischen Arbeitsnachweises gedacht. Hierauf übernahm der Obmann der Zentral-Kommission, Kultusvorstelier Dr. Isidor K1 a b e r, den Vorsitz. Vizepräsident Dr. Jakob 0 r n s t e i n schilderte den großen Wert der erst in den letzten Jahren reorganisierten Fiirsorqeinstitutionen der Kultusgemeinde und hoh die Leistungen der Sonderaktionen, insbesondere der Winterhilfsaktion hervor und gab der Hoffnung Ausdruck, daß unsere Gemeinschaft alle Anstrengungen machen werde, um zumindest die krassesten Erscheinungen jüdischer Not im Sinne unserer Tradition mildern zu können. Dann entwarf der Obmann Dr. J. Kl aber ein Bild der bisherigen Leistungen der Kultusgemeinde auf allen Gebieten der sozialen Fürsorge. Die langerstrebte Reform des jüdischen Fürsorgewesens in Wien habe in Verfolg der neuen zur Durchführung gelangten Grundsätze beim Aufbau der einzelnen Einrichtungen auch die Anwendung neuer Methoden ermöglicht, z. B. Beteilung der Befürsorgten m erster Linie mit der. notwendigen Naturalien (Ausspeisungen), die Einrichtung der Wanderfürsorge, wodurch ein Zusammenwirken mit anderen jüdischen Gemeinden und Organisationen im Interesse der jüdischen Aus- und Durchwanderer herbeigeführt wurde. Ausbau der Ferienaktionen und sonstiger Einrichtungen der Jugendfürsorge, Vom Tage 100.000 Menschen feiern in Tel-Awiw Tel-Awiw. Mehr als 100.000 Menschen aus ganz Palästina, unter ihnen hunderte amerikanischer Touristen, nahmen an dem am 13. März in Tel-Awiw stattgefundenen großen Purim-Karneval teil. Ungeachtet der Aufforderung der arabischen Presse an ihre Leser, der jüdischen Festlichkeit fernzubleiben, haben schätzungsweise nicht weniger als 10.000 Araber dem Feste beigewohnt Oie Konferenz der Revisionisten in Kattowltz Am 20. März wurde in Kattowitz der Parteirat der Revisionisten-Zionisten eröffnet, der über die Frage des Verbleibens oder des Austrittes aus der Zion. Weltorganisation zu entscheiden haben wird. Das Hauptreferat hielt Jabot i n s k y, der sich unbedingt für den Primat der revisionistischen Disziplin ausgesprochen hat Er verlangte ferner die Kooptierung von drei Anhängern seiner Richtung in die Revisionistische Exekutive. Als Koreferent trat Meir Grossmann auf, der sich sehr scharf gegen die separatistischen Tendenzen Jabotinskys aussprach. Die Diskussion gestaltete sich sehr stürmisch und halten sich die Anhänger Jabotinskys und Grossmanns ungefähr die Waage. Im Parteirat wurde eine neue Gruppierung des Zentrums gegründet, die sich zur Aufgabe stellte, die separatistischen Tendenzen der Revisionisten zu bekämpfen. Ueber das Resultat der Abstimmung liegt bis zum Blattschluß nichts Näheres vor. Die Vereinigung Radikaler Zionisten hielt in Warschau eine Konferenz ab, an der Grünbaum, Dr. Nach um Goldmann Dr. Emil Margulies und eine Reihe weiterer Vertreter radikal-zionistischer Gruppen tcilnahmen. Nach einer eingehenden Aussprache wurden Resolutionen gefaßt, die gewissermaßen das Kongreßprogramm der Radikalen Zionisten für die Wahlen zum 18. Zionistenkongreß darstellen. Die Radikalen Zionisten treten für eine «maximalistische politische Zielsetzung» und für eine «demokratische und in sozialem Fragen progressive» Einstellung ein. Demgemäß fordern sie eine «feste und kampfbereite Führung der zionistischen Politik, vor allem hinsichtlich der unbeirrten Ablehnung aller parlamentarischen Experimente» und Fortsetzung der Bemühungen um Einbeziehung Transjordaniens. Die Gruppe tritt ferner für ein Programm sozialen Ausgleichs ein, wobei sowohl dem Arbeit:* als auch dem Mittelstand Erfüllung seiner berechtigten Interessen zugesagt wird. Der Zionismus als Befreiungsbewegung des jüdischen Volkes müsse über allen Gruppeninteressen stehen. In organisatorischer Beziehung treten di? Radikalen Zionisten für Stärkung der Zionistischen Organisation (vor allem auch durch Zurückweisung der revisionistischen Disziplinbrüche) und für Liquidierung der Erweiterten Jewish Agency eh». Ein jüdisches Mitglied des Indischen Parlaments Bombay. Meyer Nissim, ein Jude, ist zum Mitglied der gesetzgebenden Körperschaft in Bombay ernannt worden. Meyer Nissim hat sich um das Genieindewesen in Bombay sehr verdient gemacht und wurde 1929 zum Bürgermeister und Magistratspräsidenten gewählt. Dem indischen Parlament gehörten bisher als Juden Sir Sassoon J. David und Sir Victor Sassoon an. Schaffung einer Schülerfürsorge, Geflhrdetenfürsorge sind u. a. Leistungen, die im Rahmen der Füfsorge-Zentrale zur Durchführung gelangten. So manche Probleme wie Rationalisierung der jüdischen Fürsorgevereine und Institutionen, Erweiterung der Fond• für Fürsorgezwecke und ähnliches harren noch ihrer Lösung. Die Mitglieder der Zentral-Kommission im Verein mit den Berirksfürsorgekonimissionen seien dazu berufen, an den bevorstehenden, angesichts der immer mehr ansteigenden Verelendung unter den Juden Wiens erhöhten Fürsorgeagenden tatkräftig mitzuwirken. Trotz der Ungunst der Verhältnisse müssen diejenigen, die am sozialen Werk mitbauen wollen, von Optimismus beseelt sein, weil nur dann auch Erfolge erzielt werden können. Sodann erfolgte die Konstituierung der Zentral-Kommission. Als Obmann der Sektion I. für Organisation, Administration und Kontrolle fungiert Dr. 1. Klaber, desgleichen der Obmann-Stellvertreter Börserat Ignaz Glück als Obmann der Sektion II. für allgeme'ne Fürsorge. Gewählt wurden zum Obmann der Sektion HL für Jugendfürsorge Professor Dr. Julius Z a p p e r t, zu Obmann-Stellvertretern der drei Sektionen: Kultusvorsteher Mendel Singer (L), Kultusvorsteher Dr. Leo Landau (II.) und Frau Sofie Löwenherz (III.). Die Obmänner und die gewählten drei Delegierten: Kommerzialrat Karl Klemperer, Dr. Leo Landau und Dr. Josef Bondi bilden das aus 6 Mitgliedern bestehende Exekutiv-Komltec, welches die laufenden Agenden zu erledigen hat. Außer den Letzterwähnten werden auch die Obmann-Stellvertreter dem Exekutiv-Komitee mH beratender Stimme beigezogen werden. Zwecks ehester Beratung wichtiger Organisationsfragen wurden folgende Studien-Kommissionen eingesetzt: Für Geldbeschaffung, Krankenfürsorge, Kredithilfe (Gemiloth Chesed-Kassa), Arbeitsnachweis und Studentenfürsorge. Nach Behandlung einiger Anregungen und Anfragen wurde die Sitzung vom Vorsitzenden Dr. I. Klaber mit einem Appell zur Intensiven Mitarbeit und mit einem Dank an die Beamtenschaft der Fürsorge-Zentrale für ihre aufopfernde Tätigkeit geschlossen. Aussicht aul Aushebung der Zwangs* Sonntagsruhe für Sabbath-Haltende ln New York New York. Die Jewish Sabbath Alliance of America hat einen Gesetzentwurf ausgearbeitet und der Gesetzgebenden Körperschaft von New York unterbreitet, dem gemäß diejenigen Juden, die den Sabbath als Ruhetag der Woche beobachten, unter die Bestimmungen des Sonntagsruhegesetzes nicht fallen, sondern an Sonntagen ihrer gewohnten Beschäftigung nachgehen können. Seitens de+ Sabbath Alliance wird mitgeteilt, daß mehrere Mitglieder der Gesetzgebenden Körperschaft bereits ihre Zusicherung gegeben haben, für den Gesetzentwurf zu stimmen und daß durchaus Aussichten für dessen Annahme bestehen. Kundgebung für den «Jüdischen Weltkongreß ln Paris Paris. Maitre Henri T o r r e s, der berühmte Anwalt, war Hauptredner auf der großen Kundgebung, die kürzlich in Paris zur Unterstützung des Gedankens eines Jüdischen Weltkongresses vom repräsentativen französischen Kongreßkomitee einberufen wurde. Als zweiter Redner appellierte der bekannte französische Staatsmann Senator Justin G o d a r L Präsident des Kommitees France-Palestine, als Franzose an die französischen Juden, sich mit den Juden der ganzen Welt in einem Kongreß zusammenzuschließen; dieser Zusammenschluß würde keineswegs Veranlassung geben, an ihrer Loyalität gegenüber Frankreich zu zweifeln, im Gegenteil, er würde die Achtung, die das französische Volk für sie hegt, noch erhöhen. Es sprachen dann noch General Weiller, der Dichter Andr6 Spire, Leonce Bernheim und Mme. Yvonne Netter für den Gedanken des Kongresses. Jüdischer Schauspielerverein in Wien Sitz: Wien, II., Praterstraße 34, TeL R 40*0-94 Samstag, den 25. März 1933, findet in den Festallen des Hotel «Continental», Wien, 11., Taborstraße 4, das L Purimfest des Jüdischen Schauspielervereines ln Wien mit anschließendem Tanz statt. Das Reinerträgnis dient zur Errichtung eines eigenen Heimes zwecks Förderung des Jüdischen Theaters in Wien. Mitwirkende in der KUnstferakadcmie u. a. (alphabetisch geordnet): Damen: Hilde Dulitzkaja, jüdische und russische Lieder; Betty Kamay, Tänzerin der Warschauer Oper; Else Kaufmann, Vortragskünstlerin; Dina König, Mitglied der Wilnaer Truppe; Mirjam Koralowa, einmaliges Auftreten während ihrer Durchreise; Gertrud Kraus mit ihrer Tanztruppe; Fr. Lea Weintraub - Graf, jüdische Volkslieder; Herren: Franz Engel, der Wiener Liebling; Josef Fleischmann, Groteskkomiker; Leopold Jungwirth in seinem Repertoire; W. Kambaroff in seinem Orig.-Reperto re (zum erstenmal in Wien); Josef Kamen und Israel Kama, Mitglieder der Wilnaer Truppe; Janko Leibovlcl, Violinvirtuose; Jakob Welslltz, Mitglied der Wilnaer Truppe, Rezitationen. Die Musik besorgt die berühmte Jazzkapelle Janko Leibovici. Karten im Vorverkauf S 2.—-, an der Abendkasse erhöhtl Beginn: 8 Uhr abends. Nächsten Nontags iskar Teller uriciil: lisete leimen. Wiener ie, l hr M Samstag, den 1. April 1933, im großen Musikvereinssaal unter Mitwiikung des Cellisten Professor Emannel Feuermann (Berlin) und der Ojährgeii Pianistin Daisy 6 nt h. Reineitiag gewidmet dem Keren Kajemetb und Chajes-Realgymnaalum

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