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Die Stimme · 1932-07-14 · Heft 236 (14.7.1932) · page 4

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Journal
Die Stimme
Volume
5 (1932)
Issue
Heft 236 (14.7.1932)
Date
1932-07-14
Page
– (sequence 4)
Language
German
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PIE STIMME Nr, 236 — 14» Juli 193% Seite 4 in Stadt und Dorf, s:nd Leistungen der Frauen. Die W1ZO als Frauenorganisatiim hat die Aufgabe, eine breite zionistische Kulturarbeit in der ganzen Welt zu schaffen, die Frau zur nationalen und zionistischen Kultur zu erwecken und in dieser Idee zu stärken. Die Council-Sitzung soll sich u. a. darauf konzentrieren, wie die W1ZO die neue Alijah durch Schafung neuer Arbeitsgebiete in Stadt und Dorf für die neu dazu kommenden Chaluzoth fördern kann. Frau Ada Fishmann, die ein Buch über das Leben der arbeitenden Frau in Palästina geschrieben hat, welches aus dem Hebräischen ins Jiddische und Deutsche übersetzt wurde, erzählt über ihre Tätigkeit als Leiterin der Mädchenlehrfartnschule in «Neß Zionah». Die Schule wurde am 5. April dieses Jahres eröffnet. Der Keren Kajemeth hat 500 Duman Boden gegeben. Die Schule befindet sich zum Glück auf einem besonders gutem Boden, wo Wasser in Hülle und Fülle vorhanden ist. 120 bis 150 Mädchen werden dort Aufnahme finden. Das Budget beträgt 21.000 Pfund. Die rumänische Föderation hat sich verpflichtet, dieses Budget zu decken und hat bis jetzt die Hälfte aufgebracht. In «Neß Zionah» haben wir Orangengärten, Bananen- und andere FrUchteanlagen, Hühner- und Bienenzucht, eine Milchwirtschaft, eine Baumschule, Gemüsegarten und ausgedehnte Wiesen. Der Orangengarten, von welchem schon bis heute 80 Dunam gepflanzt sind und dessen Ertrag zur Erhaltung der Schule dient, bezweckt auch die Ausbildung für die Arbeiten in den Kolonien. Die besondere Aufmerksamkeit wird der Hauswirtschaft zugewendet. Es entstehen dort Pavillons für 25 bis 30 Mädchen (Schülerinnen) mit separaten Küchen und Speisezimmern. Von den Viehbständen haben wir bis beute zehn Kühe und Kälber, 600 Hühner. Ein großer Stall für 50 Kühe und HOhnersteigen für etwa 1000 Hühner sind im Ban. Friedhofschändung fällt nicht unter Amnestie Der Preußische Staatsrat beschloß am Ereitag, entsprechend dem Vorschläge seines Verfas- »ungsausschusses, gegen das vom Landtag beschlossene Amnestiegesetz für politische Vergehen und Verbrechen Einspruch zu erheben. Damit ist das Amnestiegesetz gefallen. Es kann nämlich nunmehr Gesetzeskraft nur erlangen, wenn der Landtag sich in einer neuerlichen Abstimmung mit einer Zweidrittel-Mehrheit dafür ausspricht. Eine Zweidrittel-Mehrheit für dieses Gesetz ist aber Im Landtag nicht vorhanden. Aus der Begründung, die der Verfassungsausschuß und mit ihm der Staatsrat für seine ablehnende Haltung gegenüber dem vom Landtag beschlossenen Amnestiegesetz gibt, ist hervorzuheben, daß der Staatsrat es nicht für angängig hält, das Vergehen der Friedhofsschändung zu amnestieren. Hingegen bestehen nach Auffassung von Verfassungsausschuß und Staatsrat schwere Bedenken, da die Art der Ausführung der Tat und die Gesinnung des Täters bei Friedhofsschändung ihn als der Amnestie unwürdig erscheinen lassen. In dem Amnestiegesetzentwurf, den nunmehr der Staatsrat yorberelten wird, wird das Vergehen der Friedhofsschändung also nicht mehr unter die Amnestie fallen. Ebenso ist anzunehmen, daß Strafen gegen die Nationalsozialisten*, dUnffiffeizten tiischen Neujahrstage über jüdische Passanten am Kurfürstendamm hergefallen sind und sie niedergeschlagen haben, nicht unter die neue Amnestie fallen werden. Auf dem jüdischen Friedhof in B u t z w e i 1 e r bei Trier wurden 15 Grabdenkmäler umgeworfen. — In Chemnitz haben bisher nicht ermittelte Täter in der Synagoge Feldstraße sämtliche 24 Scheiben in der Straßenfront zertrümmert. — In Dortmund drangen bewaffnete Nationalsozialisten in das Grundstück der Synagoge und schossen auf den Wächter und einen hinzugekommenen Polizeibeamten, ohne jemanden zu verletzen. Ein dabei verhafteter Nationalsozialist, der inltgeschossen hat, wurde als früherer Fremdenlegionär festgestellt. Sie besteht in der Entlarvung der das Unterbewußtsein vergiftenden Mächte und ihrer Hervorzerrung ins helle Licht des Tages. Das biblische Produkt dieses Versuches ist das Buch Hiob, in dem es zu einer offenen Aussprache zwischen dem bösen Geist, der Unschuldige leiden läßt, und dem gerechten Gotte Israels kommt. Diese beiden Repräsentanten extremer, einander sonst ausschließender religiös-sittlicher Vorstellungen treten in diesem merkwürdigen Buch als gleichberechtigte Partner auf. Das Problem, das hier tiefsinnig zur Diskussion gestellt wird, ist dasselbe wie jenes, das heute noch den Bekämpfer des Aberglaubens beschäftigt, nämlich die Frage, wie trotz der alltäglichen Erfahrung, daß auch der Fromme und Gerechte vom Unglück heimgesucht wird, doch die optimistische Gottesauffassung des Judentums den Sieg davontragen kann. Das Buch Hiob löst diese Frage nur theoretisch. Wie es in der Praxis des jüdischen Lebens aussieht, zeigen die früher angeführten Gebräuche sowie die oBtjüdische Furcht vor dem «bösen Blick». Dieser, dem jüdischen Glauben wesensfremde Pesiimismus kann nur bekämpft werden, indem man die Geister immer wieder zu den klaren Quellen unserer Religion zurückführt. Die Glaubensquelle des Judentums ist das Gottvertrauen, d. h. der Glaube an einen gütigen Gott, der nicht Furcht, sondern Liebe begehrt. Eine Liebe, die sich im Bekenntnis zu höchster Moral, .wie sie in den zehn Geboten ihren fundamentalen Ausdruck fand, offenbart. In dieser Religion hat der pessimistische Glaube an den «Neid» boshafter Schicksalslenker — sie mögen heißen, wie sie wollen — keinen Platz, Er ist ein zersetzendes Element im Seelenleben 3er Menschheit, die nur in der Zuversicht auf das Walten eines sittlichen Prinzips einen Halt findet. Einen Halt, dessen die heutige (Ifeneration dringender fegUrf als Je eine zuvor. Dummheit und Böswilligkeit Die Nadetsiiahpotitik de* Patüsiinaverwatiung gegen den Jisehuw B. j. Tel-Awlw, Im JulL Es ist psychologisch begreiflich, daß das jüdische Aufbauwerk in Palästina in manchen, besonders in den herrschenden Kreisen der palästinensischen Araber, Widerstand findet. Bewirkt es doch durch die Hineintragung bisher ungewohnter Lebens- und Produktionsformen in eine rückständige und patriarchalische Welt eine Revolutionierung aller objektiven Verhältnisse und vor allem aller hergebrachten und für die Erhaltung ihrer Herrschaft unumgänglichen Anschauungen in den breiten Volksmassen, die unweigerlich zur schließlichen Zerstörung dieser Herrschaft führen müssen. In dem Widerstand gegen das zionistische Werk (der Hinweis auf den «jüdischen Bolschewismus» ist eines ihrer stärksten Argumente), liegt daher in erster Linie eine Verteidigung durch die Zeit geheiligter, egoistischer Standesinteressen einer kleinen Zahl von herrschenden Familien. Ihnen ist nicht so sehr das Werk verhaßt, das die Juden hier vollbringen und von dem sie mit die Nutznießer sind, als der Oeist der menschlichen und sozialen Freiheit, von dem es getragen Ist und der je länger, je mehr auch dem arabischen Effendi- und Zinssklaven die Augen öffnet und in ihm Zweifel aufsteigen läßt, daß die bisherige Ordnung eine von Gott gegebene ist. Der palästinensische Alltag bringt jedoch auf Schritt und Tritt Beweise dafür, daß es auch in der Landesverwaltung Stellen gibt, denen der rasche und trotz aller Widerstände unaufhaltsame Wachstum dieses jüdischen Werkes ein Dorn im Auge ist. Sie verfolgen dieses Wachstum mit scheelen Augen und sie suchen jede Gelegenheit wahrzunehmen, um ihm einen Fuß zu steilen, es zu schikanieren, um durch beständige Nadelstiche den jüdischen Jisehuw zu beunruhigen und sein seelisches Gleichgewicht zu stören. Es scheint, es liegt eine bestimmte, böswillige Absicht vor, den besten Teil der jüdischen Energie sich in der Abwehr solcher kleinen aber unaufhörlichen Angriffe auf seine Ruhe sich abnützen zu lassen. Dieser Guerilla-Krieg, der von manchen zentralen Stellen in Jerusalem gegen die Juden geführt wird, äußert sich auf verschiedenen Gebieten des öffentlichen Lebens, im Geschehen und Unterlassen von tausend kleinen Dingen. Das dankbarste Objekt aber für diesen Kleinkrieg bietet Tel - A w 1 w. Wo immer man noch versuchen kann, die jüdische Leistung zu verschweifn, zu verdecken, zu problematisieren, bei Tel-Awiw cfles nicht möglich. Diese Stadt steht da als eine unangenehme, aber wuchtige Tatsache. Sie läßt Sich nicht hinwegpolitisieren. Sie ist ein selbständiger Körper von eigener, großer und immeri zunehmender Schwer- und Anziehungskraft. Sie geht ihren Entwicklungsweg nicht durch irgendwelche Hilfe, sondern trotz aller Widerstände, Man kann gegen diese Stadt im Großen nichts unternehmen, aber man kann ihr in kleinen Dingen immer wieder eins versetzen und ihr das Leben etwas schwerer machen. Und das geschieht unter den nichtigsten und kleinlichsten Schikanen, die so wenig englische sind, daß es schwer ist, nicht anzunehmen, daß hinter allen diesen Angriffen und Taktiken arabische Einflüsterungen stehen, denen die englischen Beamten erliegen. Tel-Awlw ist heute das stärkste Energiezentrum des Landes. Verkehr und schöpferische Kraft kommen hier am stärksten zum Ausdruck. Der Oberkommissär hat es ihm in seiner Rede bei der Eröffnung der Tel- Awiwer Messe bezeugt. Aber der Tel-Awiwer Bahnhof stellt eine Baracke dar, wie sie kaum für irgend einen abgelegenen Winkel gut genug wäre. Der Kampf um die Errichtung eines neutralen Bahn-Knotenpunktes in Tel-Awiw, die seiner verkehrspolltischen und wirtschaftlichen Dynamik angemessen wäre, geht seit Jahren und bis heute vergeblich. Die Einnahmen der Post in Tel-Awlw sind größer, als ln irgend einer anderen Stadt des Landes. Der Verkehr Ist, besonders an Tagen der Auslandspost-Abfertigung, so stark und der Andrang des Publikums so massenhaft, daß der ganze Betrieb nur wie eine beabsichtigte BrUskierung des Publikums aussieht. Während aber die Post hier in unzulänglichen gemieteten Räumen untergebracht Ist, hat die Regierung vor zwei Jahren in Jaffa ein modernes, umfangreiches Postgebäude gebaut. In diesem schönen und großen Postgebäude können die arabischen Beamten während der meisten Ihrer Amtsstunden ihren Nachtschlaf ruhig und ungestört fortsetzen, dafür aber sind die jüdischen Beamten in Tel-Awlw unglaublich überlastet und überarbeitet und die Auslandspost wird fast regelmäßig um einen halben Tag zu spät zugestellt. Vor wenigen Jahren war die Errichtung eines modernen und großen Schlachthauses ln Tel-Awlw unumgänglich notwendig geworden. Die Regierung aber stellte sich gegen alle vorgebrachten Gründe taub und verwies die Stadt auf das Jaffaer Schlachthaus. Es hat einen harten und langwierigen Kampf gekostet, bis endlich die Errichtung des Schlachthauses durchgesetzt wurde. Tel-Awiw hat kein Exekutionsamt, es geht alles von Jaffa aus, wo sich auch das Qrundbuchsamt befindet, trotzdem dt« meisten flütan-Tianasktlonfif ln TeW Awiw durchgeführt werden. Sie bringen dem Staat beträchtliche Einnahmen. Die arabische Stadt Ramleh befindet sich in zwanzig Minuten Autofahrt Entfernung von Jaffa. Sie wurde vor wenigen Tagen vom Oberkommissär besucht und bei dieser Gelegenheit hob er* unter Anerkennung der Entwicklung der Stadt hervor, daß sie schon zehntausend Einwohner hafte. Sie hat auch einige Seifensiedereien. Ramleh ist nicht nur der Standort eines Orts-, sondern auch eines Kreisgerichts. Ebenso das arabische Tul-Kercm. Selbstverständlich’ hat Tel-Awiw kein Kreisgericht. Die Prozeßfälle gehen nach Jaffa. Dafür aber hat Tel-Awiw, seitdem es besteht, ein Friedensgericht, und um die Erhaltung dieses Friedensgerichts in Tel-Awiw schien, so grotesk es klingt, in den letzten Tagen ein Kampf mit der Regierung zu entbrennen. Am Tel-Awiwer Friedensgericht arbeiten zwei jüdische Richter und sie sind reichlich belastet. Im letzten Jahr wurden hier zehntausend Zivilprozesse durchgeführt und 50.000 Menschen waren an ihnen als Parteien, Zeugen, Anwälte usw. beteiligt. Die Jahreseinnahmen der Regierung betrugen 11.000 Pfund. Die Geldstrafen, die die Richter ln Tel-Awiw anordnen, gehen — eine sonst nicht geübte Praxis — zugunsten der Staatsfinanzen. Jetzt sollte es plötzlich unmöglich geworden sein, das Gericht in Tel-Awiw länger bestehen zu lassen und es sollte nach Jaffa verlegt werden. Grund: Ersparnis. Die Gerichte sollen sich in einem Haus zusammen mit dem englischen Friedensrichter, dessen Ernennung bevorsteht, befinden. An Tel-Awlw aber sei es unmöglich, angemessene Unterkunft für das Gericht zu erhalten. Die 50.000 Tel-Awiwer sollten nun mit all ihren Angelegenheiten nach dem eine halbe Stunde entfernten Jaffa wandern. Ein Unsinn, der nur durch die darin steckende Böswilligkeit erklärt werden kann. Stadt und Bevölkerung bereiteten sich auf einen verbissenen Kampf vor. Erst die Intervention der Stadtverwaltung beim Oberkommissär hatte den Erfolg, daß der Oberrichter von seinem Vorhaben abließ. Der Jisehuw wird gezwungen, sich in permanenter Kampfstellung zu befinden. Aber die Herren werden sich im Effekt verrechnen. Seine Kampfkraft wird dadurch nicht abgenützt, sondern gestählt. Und der Kampf trägt in hohem Maße zu seiner politischen Reife bei. jüdischer Arbeitgeber muß sich beschimpfen lassen Die Kammer 9 des Arbeitsgerichts hat unter dem Vorsitz von Amtsgerichtsrat Dr. Schulz entschieden, daß beleidigende antisemitische Aeußerungen eines Angestellten einen jüdischen Arbeitgeber nicht berechtigen, den Angestellten fristlos zu entlassen. In einer Großhandlung, die zahlreiche jüdische Angestellte beschäftigt und von jüdischen Inhabern geleitet wird, arbeitete ein Schwerkriegsbeschädigter als Kontorist gegen einen Gehalt von 228 Mark monatlich. Drei Tage nach den Preußenwahlen kam der Kontorist sehr angriffslustig zur Arbeit und verbreitete sich auf dem Korridor über seine Ansichten zur Judenfrage. Neben anderen agressiven Bemerkungen äußerte er, daß «die Juden nach dieser Wahl wohl die Nase ein bißchen voll haben» würden. Die Reinmachefrau, sein Gesprächspartner, wehrte sich gegen die unerwünschte politische Aufklärung und wurde daraufhin von ihm beschimpft und bedroht. Die anderen Angestellten und Inhaber wollten nach diesen Vorfällen mit dem antisemitischen Mitarbeiter nicht länger zusammenbleibeii. Man zahlte ihm sein Gehalt für den laufenden und den nächsten Monat und verzichtete auf sein weiteres Erscheinen. Mit der Klage vor dem Arbeitsgericht beantragte der Entlassene, festzustellen, daß sein Ar« beltsverhältnls weiter fortbestünde, well er ohne Zustimmung der Hauptfllr8orge8tellc entlassen worden sei. Er habe die Bemerkungen auch nicht «tendenziös gemeint. Das Gericht gab der Klage statt. Das Arbeitsverhältnis mit einem Schwerkriegsbeschädigten dürfe nur dann ohne Zustimmung der Hauptfürsorgos'clle gelöst werden, wenn der Angestellte einen Grund zur fristlosen Entlassung gegeben habe. Das sei aber hier nicht der Fall. Die allgemein gehaltenen antisemitischen Aeußerungen hätten sich nicht auf die Inhaber der Firma bezogen und wären auch nicht zur Weitergabe bestimmt gewesen. Sie könnten lediglich eine fristgemäße Kündigung rechtfertigen, falls die Inhaber «nicht vermögen, in großzügiger Weise über diese sehr erheblichen und taktlosen allgemeinen Redensarten des Klägers hinwegzusehen». Die verurteilte Firma hat Berufung beim Landesarbeitsgcncht eingelegt. Die Juden in Siam im Zusammenhang mit der soeben in Siam durchgeführten unblutigen Revolution ist eB interessant zu wissen, daß ln der Hauptstadt von Siam, Bangkok, etwa 50 Jüdische Familien leben. Die Juden in Bangkok sind im Bekieidungsfach, als Juweliere, Angestellte in Exportfirmen, als Fabrikanten usw. tätig. Die auswärtigen diplomatischen Vertretungen und Konsulate bevorzugen Juden als Beamte. Die alteingesessenen Juden von Bangkok stammen aus Bagdad, die neu eingewanderten aus Rußland. Die Bagdad-Juden sind iltfußßd Üß Export und Import faß Linde*

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