Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 5 (1932)
- Issue
- Heft 233 (23.6.1932)
- Date
- 1932-06-23
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 DIE STIMME Nr, 233 — 23, Juni 1031 Die größte jiddische Tageszeitung Europas «Der Moment« (Warschau, Nalewki 38) ist bei allen Zeitungs» ständen zu haben. Besonders reichhaltiger Tn« halt in den Freitagnummem. Ebenso die interessante u. reich illustrierte Wochenschrift "Der Hausfreund» äs*» Icielsohns fiinlzigster Geburtstag. In den nächsten Tagen begeht der jüdische Altisikforscher Abraham Zwi Idelsohn seinen fünfzigsten Geburtstag. Idelsohn, 1882 in Libau geboren, erwarb sich in seiner Vaterstadt, in Königsberg, Berlin und Leipzig re'che musikalische Kenntnisse. Er bekleidete in Leipzig eine Kantorstellc, kam von da nach Regensburg und nahm dann in Johannesburg (Südafrika) eine Kantorstelle an. Von seiner Jugend an beherrschte ihn die Idee, es gäbe eine rein jüdische Musik, und diese Musik müsse erforscht werden. So wandte er sich nach Jerusalem. Hier komponierte er Synagogengesänge fiir Chor und Kantor, erschienen unter dem Titel «Schire T'fillo», gab 1912 zwei Liederbücher für Kindergärten, Volks- und höhere Schulen heraus, ebenso eine hebräische Oper «Jephta» in 5 Akten. Während seines 16jährigen Aufenthaltes im Heiligen Lande schuf Idelsohn sein zehnbändiges Lebenswerk über Jüdische Musik. Das Hebrew Union College in Cincinnati berief ihn dann auf den Lehrstuhl für jüdische Musik. {film Die blaue Adria Von Venedig bis an die Grenzen des Orients führt der neue Kulturfilm, den die Urania zeigt. Man sieht die prächtigen Bauten der Dogenstadt und das bunte Leben auf den Plätzen und Straßen sowie am Lido, man tut einen Blick nach Triest, fährt an den istrianischen Küstenstädten vorbei, erlebt die Freuden eines Aufenthaltes auf Brioni mit und hat schließlich Gelegenheit, die landschaftlichen Beize der Dalmatien vorgelagerten Inseln und die alten und neuen Kuns schätze der Städte an der Küste sowie die Naturwunder der Krtia-Wasserfälle und der Bocche dl Cattaro zu schauen. Noch ein Blick auf den Skutarl-See und die jenseits liegenden Berge Albaniens und die lehr- und genußreiche Fahrt Ist beendet. Auszeichnung für die Fox Film Corporation. Der Bundespräsident hat Direktor J. Fleminger von der Fox Film Corporation ln Wien für Verdienste um die Republik taxfrei mit dem Titel eines Kommerzialrates ausgezeichnet. Oie Soala bringt unter dem Titel „Drei Jahre Tonfilm" in der Zeit vom 20. Juni blQ 17. Juli die erfolgreichsten Spitzenwerke der Weltfilmproduktion in Verbindung mit einem großen Preisausschreiben in sorgfältig vorbereiteten Aufführungen, damit gleichsam den Entwicklungsgang des Tonfilms demonstrierend. Das Preisausschreiben lautet: „Welcher ist der beste Tonfilm?" Hiebei gelangen 3 Preise lm Gesamtwerte von 1000 Schilling (1. Preis 500 Schilling, 2. Preis 300 Schilling, 8. Preis 200 Schilling) und 8 weitere Trostpreise k B0 Schilling zur Verteilung. Die Zuerkennung der ausgdi9etzten Preise erfolgt in der Weise: Einfache Stimmenmehrheit entscheidet darüber, welcher der beste Tonfilm ist. Der Spielplan für die Zelt vom 20. Juni bis 17. Juli, In der die ermäßigten Sommerpreise von 1 bis 8 Schilling gelten, lautet: vom 20. bis 21. Juli „Llebeswalzer" mit Lllian Harvey und Willy Fritsch, vom 22. bis 23. Juni „Der blaue Engel" mit Marlene Dietrich, Emil Jannings und Hans Albers, vom 24. bis 25. Juni „ Die singende Stadt“ mit Jan Kiepura und Brigitte Helm, vom 26. bis 27. Juni „Zwei Herzen im 3A Takt" mit Willy Forst, vom 28. bis 29. Juni „Drei von der Tankstelle“ mit Lllian Harvey, Willy Fritsch und Heinz Rühmann, vom 30. Juni bis 1. Juli „Liebesparade" mit Maurice Chevalier und Jeanette Macdonald, vom 2. bis 3. Juli „Prlvatsekretärln“ mit Renate Müller und Hermann Thimlg, vom 4. bis 5. Juli „Bomben auf Monte Carlo" mit Hans Albers und Anna Sten, vom 6. bis 7. Juli „Der Kongreß tanzt" mit Lllian Harvey, Willy Fritsch, LI1 Dagover, Konrad Veidt und Paul Hörbiger, vom 8. bis 9. Juli „Madame sucht Anschluß" mit Liane Haid und Willy Forst, vom 10. bis 11. Juli „Westfront 1918** mit Gustav Dleßl, vom 12. bi. 13. Juli „Llebeskommando" mit Dolly Haas und Gustav Fröhlich, vom 14. bis 15. Juli „Der Weg ins Leben", vom 16. bis 17. Juli „Berge ln Flammen“ mit Luis Trenker. Zionistisches Lehen In Wien Die 100. Eintragung ins Silberne Buch Donnerstag, den 16. Juni, fand in den Räumen der Zionistischen Bezirks-Sektion II. die Feier der 100. Eintragung ins Silberne Buch des Keren Kajemeth statt. Der Einladung zu dieser Feier war ein zahlreiches Publikum gefolgt: Vertreter zionistischer Institutionen sowie die Eingetragenen selbst. Sie wurde durch einen Chor des Jugendbundes «Zirenu» eröffnet. Der Präsident des österreichischen Keren Kajemeth, Adolf Böhm, hob in seiner Festrede hervor, daß der Keren Kajemeth zum Lieblingsfonds der jüdischen Masse geworden ist. Aus dieser Tatsache sei auch der von Gg. Dr. Siegfried Plaschkes erdachte Gedanke des Silbernen Buches entstanden. Dieses Buch habe sich in sehr kurzer Zeit das Herz der Wiener jüdischen Bevölkerung erobert. Wie sehr der Keren Kajemeth den Zionisten und Nichtzionisten ans Herz gewachsen sei, könne man daraus ersehen, daß in diesem Krisenjahre die Keren Kajemeth-Eingänge um zirka 18 Prozent gegenüber dem Vorjahre gestiegen sind, während die Ausgaben sich weiter um zirka 10 Prozent gesenkt haben. Nach weiteren Chorgesängen des «Zirenu» ergriff der Schöpfer des Silbernen Buches, Gg. Dr. Siegfried Plaschkes, das Wort. Er erzählte, daß er aus Liebe und Anhänglichkeit zu seiner Mutter sowie auf Grund eines persönlichen Erlebnisses mit dem jungen Makkabi-Mitglied Löwenbein, der in seinem Kreise bedeutendes für die jüdische Sache geleistet hatte, auf den Gedanken der Schaffung eines volkstümlichen Gedenkbuches gekommen sei. Er stellte fest, daß die Eingänge für das Silberne Buch die Eingänge für das Goldene nicht geschmälert haben. Sodann verlas Gg. Doktor T a r t a k o w e r die Eintragungen. In der Einleitung erklärte er, diese Feier dazu benützen zu müssen, um Gg. Adolf Böhm, den die österreichischen Zionisten anläßlich des Keren Kajemeth-Jubiläums feiern wollten, was Herr Böhm jedoch nach besten Kräften verhinderte, die Gefühle der Achtung und Liebe, welche er durch seine vieljährige unverdrossene zionistische Arbeit sich errungen hatte, zu verdolmetschen. Das Interesse für das Silberne Buch war auch auf der Feier selbst so lebendig, daß aus der Mitte der Versammelten weitere Eintragungen eingeleitet wurden. Die sehr würdige und herzliche Feier wurde durch Chorgesänge und gemeinschaftliches Absingen der «Hatikwah» beschlossen. Zum Schluß wurden an die Versammelten die Diplome der Eintragungen verteilt. Die Gg., die an der Teilnahme der Feier verhindert waren, können sich ihre Diplome im Büro des Keren Kajemeth abholen. Die Arbeit des Keren Rajemeth Jubiläumsaktion des Keren Kajemeth. Bisheriger Eingang S 13.865.63. Während der Woche gingen ein: Lese- und Redehalie S 63.—. Kelly Infeld s. A.-Garten. Zum Jahrzeitstage (25. Siwan) wurden weitere 11 Bäume gestiftet. Bisher nsgesamt eingegangen: S 837.30. Goldbucheintragung Prof. Bela Diamant. Es gingen weiters ein S 65.—; insgesamt bisher S 383.50. Silbernes Buch. Reserviert für Jakob Leser (Nr. 103); für Frieda Haber (Nr. 104); für Siegmund Haber (Nr. 105); für Leo Schräge (Nr. 106). Büchsenleerung. Eine Reihe von Gruppen (auch von den großen) hat bereits den Großteil der Leerung verrechnet. Es werden hiemit alle Gruppen dringendst ersucht, die Leerung bis Ende Juni endgültig mit uns zu verrechnen. Liederkarten aus Palästina. Die erste Serie (12 verschiedene Lieder) dieser vom Hauptbureau des Keren Kajemeth herausgegebenen, den hebräischen Text und die Noten enthaltenden palästinensischen Lieder ist erschienen. Preis pro Karte 15 Groschen. Briefpapier mit Palästina-Ansichten. Die erste Serie, enthaltend 12 verschiedene Ansichten, ist erschienen und im Keren Kajemeth-Bureau erhältlich. Preis einer Serie (1 Dutzend) S 1.80. Das Briefpapier wird auch einzeln abgegeben; Preis eines Bogens samt Kuvert 15 Groschen. Kleidung für Chaluzim Die Z. M. V. «Mirjam», die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die nach Erez auswandernden bedürftigen Chaluzim und Chaluzoth ohne Rücksicht auf ihre parteimäßige Zugehörigkeit mit den nötigen Kleidungsstücken auszustatten, tritt an die breitere zionistische Oeffentlichkeit mit der Bitte heran, sie bei dieser wichtigen Aktion zu unterstützen, da es infolge der derzeitigen schweren Verhältnisse unmöglich ist, dieses Werk allein durchzuführen, um so mehr, als eine größere Anzahl schon in nächster Zeit zur Alijah gelangt. Es muß wohl nicht erst erwähnt werden, wie wichtig es ist, im heutigen Zeitpunkt jüdischen jungen Menschen den Weg nach Palästina zu ebnen, um ihnen dortselbst die Möglichkeit einer produktiven Arbeit zu geben. Die Z. M. V. «Mirjam» bittet daher, diese Aktion durch Zuwendung von Materialspenden, wie gut erhaltene Kleidungsstücke, besonders Sportkleider, Wäsche, Schuhe usw., oder Geldspenden freundlichst zu unterstützen. Materialspenden werden nach telephonischer Verständigung (K 44-5-39) eventuell abgeholt. Geldspenden sind erbeten auf das Postsparkassenkonto A 87.194 der Z. M. V. «Mirjam» bei der Zivnositenska banka, Wechselstube, 11., Praterstraße. Ankündigungen und Mitteilungen Zionistische Bezirkssektion X und Frauengruppe. Versammlung Donnerstag, den 23. Juni, im Jüdischen Helm, X., Humboldtgasse 25. Es spricht Dr. Desider Friedmann. Thema: «Unsere derzeitige Lage. — Die Abwehr des antisemitischen Terrors.» Beginn präzise 8 Uhr, — Die zionistische Bezirkssektion X veranstaltet am 29. Juni, 5 Uhr, im Jüdischen Heim, X., Humboldtgasse 25, ein Schulschlußfest mit Vorträgen der Kinder des Kindergartens und der hebräischen Kurse. Reichhaltiges Programm. Gäste herzlich willkommen! Lese- und Redehalie jüdischer Hochschüler, IX., Türkenstraße 9. Samstag, den 25. d., spricht im Rahmen des Konvents AH. Prof. Dr. Leo M e n c z e r über '<Die zionistischen Parteien und der Herzl-Zionismus». I Erscheinen unbedingte Pflicht! Jüdische Studenten als Gäste willkommen. — Wir haben den Tod unseres AH. Dr. Edgar Schick zu beklagen, der Dienstag, den 14. d., plötzlich verschieden ist. Die Bestattung hat unter zahlreicher Beteiligung am 16. d. stattgefunden. V. Z. H. Theodor Herzl. Samstag, den 25. Juni, y29 Uhr, in unserem Heim, II., Krummbaumgasse IO, Referat unseres A. H. Dr. Adolf Engel: «Die Lage der Juden in der zukünftigen Wirtschaftsepoche.» Erscheinen der Bb. Bb. Pflicht. Akademische Gäste willkommen! Das Hilfskomitee des Chajes-Realgymnasiums veranstaltet Mittwoch, den 29. d., am Konstantinhügel ein Gartenfest mit Tanz. Beginn 5 Uhr. Für Unterhaltung ist durch eine erstklassige Jazz und verschiedene Belustigungen gesorgt. Histadruth Iwrith, II., Praterstraße 13. Samstag, den 25., y29 Uhr, im Vortragssaal der Histadruth, II., Praterstraße 13, feierlicher Abschluß des Sommersemesters. Redner: Professor der Columbia-Universität, New York, Prof. Dr. Baron. — Der Bericht über die zweite Rabbiner- und Lehrerkonferenz wird nächste Woche veröffentlicht. Poale Zlon-Hitachduth. Unter dem Titel «Reaktion und Judenhaß» veranstaltet die Vereinigte zionistisch-sozialistische Arbeiterorganisation Poale Zion-Hitachduth Donnerstag, den 23. Juni, 8 Uhr, im «Brigittasaal», XX., Wintergasse 27, eine Volksversammlung. Sprechen werden: Nationalrat Karl Heinz und Dr. Saul S o k a 1. Der Bethausverein „Mikdosch meat“, Wien, II., Frau*- Hochedllngergrasse 8, gibt hiemit bekannt, daß die bisher stark besuchten exegetischen Vorträge des Herrn Rabbiner» Moses Blech auch in den Sommermonaten jeden Samstag von 5 bis >£6 Uhr nachmittags in seinem Tempel abgehalten werden. Die Vorträge sind allgemein zugänglich. Die Sommertagungen in Karlsbad Die seit Jahrzehnten wohlbekannten Sommertagungen der zionistischen Ortsgruppe in Karlsbad finden wie jedes Jahr jeden Donnerstag um 8 Uhr abends im «Hotel Glattauer», Parkstraße, statt. Gesinnungsgenossen, die die Absicht haben, in diesem Jahre nach Karlsbad zu kommen, werden gebeten, sich mit der zionistischen Ortsgruppe ins Einvernehmen zu setzen. Adresse: Zionistische Ortsgruppe Karlsbad, Obmann Herr Dr. Walter K o h n e r, Karlsbad, Gartenzeile, Haus Riva. Zwanglose Zusammenkunft der Wizo findet jeden Dienstag nachmittags im Cafe Freundschaft*» saa! statt. Jüdisdtee fporl Schluß machen! Man erinnert sich wohl noch an die Verhandlungen, die mit den Führern des EWASC nach dem Ltnzee Krach geführt wurden und die ein (unbefriedigendes) Kompromiß brachten, aber die Hakenkreuz-Pöbeleien zu beendigen schienen. Nun haben die Führer de* EWASC, die damals hoch und heilig versprachen, Politik und Sport zu trennen, ihr wahres Antlitz enthüllt. Das Wasserballmeisterschaftsspiel EWASC gegen Hakoah wurde so aufgezogen, als ob die Rettung Oesterreichs mit diesem Sieg über die Hakoah gelingen würde. Im Wasser bewahrten die Spieler Ruhe und Disziplin, die Führer des EWASC, die auf der Tribüne einen «Juda verrecke!»-Chor dirigierten, waren die Ursachen der wüsten Skandalszenen. Es kam zu beispiellosen Schlägereien fern vom Spielfeld. Die zwei anwesenden Wachleute waren überdies klugerweise zur «Sicherung» der Sportbahn, in der ohnehin nur wenige Funktionäre anwesend waren, postiert und so konnte die Schlacht längere Zeit ungestört toben. Der Schwimmklub Hakoah wird seine nächsten Schritte wohl überlegen müssen, denn es geht nicht an, den Sportverkehr mit Radaubrüdern übelster Art abzuwickein. Dazu müssen der Leitung die Gesundheit und die Nerven der Spieler zu wertvoll sein. Auch sabotiert der EWASC jede Hakoahveranstaltung, während di* Leute der Blau-Weißen immer wieder die Hakenkreuzfeste durch ihren Start zugkräftig machen. Auch von dem viel und oft gerühmten Patriotismus der Rot- Weißen war nichts zu merken, als Hedi und Fritzi im Länderkampf gegen Ungarn herrliche Siege errangen. Kein Beifall war zu hören, als die «Oesterreicherinnen* für «ihr Land» siegten. All dies muß endlich zu einer klaren Entscheidung drängen. Will der EWASC Haßpolitik betreiben, dann schwenke er in das arische Turnerlager ab und ermögliche dem «unpolitischen Verband», wie sich dieser ja nennt, ein gedeihliches Arbeiten. Terrorakte und Beleidigungen werden die Sportler der Hakoah, die immer nur friedlich gearbeitet haben, nicht hinnehmen. * Ueber das Spiel ist nicht mehr viel zu sagen. Die besseren Nerven gaben den Ausschlag für den aut Sieg um jeden Preis gedopten E. W. A. S. C, Doch wurde — das muß betont werden — sehr fair gespielt. Schwere Fehler der Hakoahner, die 2:1 in Führung durch die Vorgänge auf der Tribüne kopflos wurden, ermöglichten es den Gegnern, die schon verlorene Schlacht für sich zu entscheiden. L>ie Endresultate waren: E. W. A. S. C.—Hakoah 3:2, Reserven 4:3. Sollte die Mannschaft weiterspiekn, dann hat sie noch immer gute Chancen auf den Meistertitel, doch ist der Weiterverbleib in der Konkurrenz mehr als fraglich. * Sonntag Wasserballspiel der Hakoah gegen W.A.G»!