Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 5 (1932)
- Issue
- Heft 232 (16.9.1932)
- Date
- 1932-09-16
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nf. 232 — 16. Juni 1932 PIE STIMME stftet bei, die deutsche Lieder und Arien feinsinnig zum Vortrag brachte. Zum Schluß las Herr Schwager Humoristisches in jüdischer Sprache und brachte die Lachmuskeln der ihm andächtig lauschenden Zuhörer in Bewegung. Eine Jazz-Kapelle, die zum Tanz aufspielte, Post und andere Belustigungen hielten die Gäste bis spät in die Nacht gemütlich beisammen. — Zum 35. Hochzeitstage des Herrn Direktors Ignatz G u 11m a n n und Frau veranstalteten die zionistische Sektion VI/V1I und Frauengruppe Mittwoch, den 8. d., im Klubheim eine interne Feier. Outtmann, der der zionistischen Organisation seit ihren Anfängen angehört, hat ununterbrochen bis heute in unermüdlicher Hingabe der Bewegung gedient. Namentlich dem Keren Kajemeth und Keren Hajessod galt sein rastloser Eiter. Zahlreiche Redner würdigten die Verdienste der Jubilare, die sich allgemeiner Sympathien erfreuen. Als sichtbares Zeichen der Dankbarkeit wurde den Jubilaren ein Diplom über ihre Eintragung ins Silberne Buch überreicht. Tief gerührt dankte Herr Outtmann in seinem Namen und im Namen seiner Frau für die ihnen zuteil gewordene Ehrung.. Er spendete S 50.— für den Keren Kajemeth und Keren Hanaschim zu gleichen Teilen. Zionistische Bezirkssektion X und Frauengruppe. Donnerstag, den 23. Juni, im Jüdischen Heim, X., Humboldtgasse 25, Vortrag: Dr. Desider Friedmann. Thema: «Unsere derzeitige Lage». Beginn präzise 8 Uhr. Die derzeitige Lage fordert energische Abwehr der antisemitischen Angriffe und entschiedenen Kampf für unsere staatsbürgerlichen Rechte, für unsere Existenz für das Wohl unserer Kinder. Verband zionistischer Hochschülerinnen. Wien, IX., Türkenstraße 9. Unser nächster Konvent findet Mittwoch, den 22. d., statt. Es spricht Dr. 0 r ti nb a u m über allgemeine zionistische Probleme. Gäste herzlichst willkommen. Beginn 8 Uhr. Verband zionistischer Mittelschüler. Die Anmeldungen für unser Sommerlager, das vom 18. Juli, bezw. vom 1. August, für 6 und 4 Wochen, in Dalmatien auf der Insel Hvaz (Lessina) bei Spalato stattfindet, werden in unserem Heim, II., Im Werd 13, abends Donnerstag von y28 bis i/29, Samstag von i/28 bis 8 und Dienstag von 7 bis 8 Uhr entgegengenommen. Voller Preis (Fahrt, Ausflüge inbegriffen 1) für 4 Wochen S 1 50.—, für 6 Wochen S 1 9 0.—. — Samstag, den t8. <L, 8 Uhr, sprechen in der Sektion II, Im Werd 13, die Schelichim des Weltverbandes Gordoniah, die Chawerim Pinchas Lubjaniker und Nathan Schwall aus Chuldah über «Palästinensische Wirklichkeit». . V. Z. H. «Theodor Herzl», Wien, II., Krummbaumgasse 10. Samstag, den 18. Juni, findet in unserem Heim, II., Krummbaumgasse 10, ein Vortrag unseres A. H. Prof. Dr. Wilhelm Stein statt. Thema: Der Nationalsozialismus. Beginn pünktlich 8 Uhr 30. Das Erscheinen der Bb. Bb. Pflicht. Gäste willkommen. Histadruth Iwrith, II., Praterstraße 13. Samstag, den 18. d., halb 9 Uhr abends, im Vortragssaal der «Histadruth», II., Praterstraße 13, S. J. Ben-Zion- Andachtsfeier. Redner: Dr. D. Rothb 1 um, S; Ä u e r b a c h u. a. Am 20. Juni wird die Sela-Aktion ln Oesterreich abgeschlossen. Alle Sela-Blockinhaber müssen bis dahin mit dem Sela-Referenten Dr. S. H orow'itz (I., Fischhofgasse 3) verrechnen. Nicht abgelieferte Sela-Blocks werden dann als verkauft betrachtet. .Jutäa“, Jugendgruppe des Tempervereines „Aeschel Awrohom“, Wien. II., Pazmanitengasse 6, veranstaltet Mittwoch.; den 29. Juni, 8 Uhr, im Konzertsaal Palais Ratibor, L, Singerstraße 1«, einen Arien- und Liederabend in hebräischer, deutscher, Italienischer und russischer Sprache unter Mitwirkung des bekannten Oberkantors Hermann Qrlllmann. Karten von S 1.— bis S 2.— zu haben: in der Kanzlei des Tempels, n., Pazmanitengasse 6, im Caf6 Carltheäter, II., Praterstraße 29, im Cafd Nizza, H., Heinestraße 3, in der Buchdruckerei Stiassny, II., Taborstraße 46 und bei sämtlichen Ausschußmitgliedern. Bund ehemaliger Zöglinge des Badener Waisenhauses. Am 1. Juni hat die konstituierende Generalversammlung deB Bundes im Vereinslokale, II., Czernlnplatz 4, stattgefunden. Zum Präsidenten wurde Abraham Reich, zum Vizepräsidenten Jakob Sternberg, zum Schriftführer Schaje Scharfberg, zum Kassier Pinkas Herbst, sowie die Herren Markus Katz und Israel Schulz gewählt. Beitrittserklärungen und schriftliche Mitteilungen an die Adresse Abraham Reich, IL, Große Bchiffgasse 24. Tempelvarein „Beth Hachneseth“, III., Untere Viaduktgasae 18. Der Bezirkfitempel der Landdraße, der auf eine sehr alte Tradition zurückblickt, bedarf sehr dringend einer Renovierung. Die erforderlichen Kosten sind zum Teil aus unseren letzten Beständen entnommen worden, aber um den Rest zu beschaffen, um nicht inmitten der Arbeit zu erlahmen, wendet sich der Verein an alle Jüdischen Bewohner Wiens, zur Renovierung und Rettung des Tempels beizutragen. Spenden erbeten auf Postsparkassen-Konto Nr. B 148.980 (Kasseverwalter N. Völker). Schomre Schabbes ist eine Rabattaktion, der bis heute 8t jüdische Kaufleute uud Handwerker aus allen Branchen angeschlossen sind. Diese Firmen (durchwegs angesehene und eingeführte Häuser) kleben bei jedem Einkauf auf Verlangen für je einen Schilling eine Marke in das „Schomra‘'-Büchlein ein. Das vollgeklebte Büchlein (1()0 Marken) wird dann gegen fünf Sohllllng in barem Golde jederzeit eingelüst. Ausgabe von „Schomra“-Büchlein und Einlösung im Sekretariat des „Schomra Schabbos", Wien, II., Leopoldsgasse 16, Tel. A-48-4-16. Einweihung sine» neuen Tempel». Der Bethaus- und UntcrstUtzungsverein „Bene Berlth“ weiht die neuerbaute Synagoge, XX., Kaschlgasse 4, Sonntag, den 19. ds., 4 Uhr naohmittags, feierlich ein. Oberrabbiner Dr. Feuohtwang, Rabbiner Babbad und Präsident Prof. Dr. Pick werden äasprachen halten. Jüdisdket fport Erfolge in aller Welt Bei dem am 29. Mai ausgetragenen M a s a r y k- Marathon-Lauf über 42.2 km in Prag siegte H e k s c h (Hagibor-Prag) in der hervorragenden Zeit 2 Stunden 45 Minuten, die einen neuen Landesrekord darstellt. Bei aen Junioren-Meisterschaften von Oesterreich in der Leichtathletik gewann König (Hakoah-Wien) das 100-Meter-Laufen in 11.2 Sekunden. In dem österreichisch en Nationalteam derWasserballer, da« erst kürzlich mehrere Siege erringen konnte, spielen auch drei Mitglieder der Schwimmsektion der Hakoah-Wien, die wesentlichen Anteil an den Erfolgen hatten. Bei den Hamburger Leichtathletik- Meisterschaften konnte die Bar-Kochba- J u g e nd in der 10 X 14-Rundeti-Staffei einen hervorragenden Sieg herauslaufen, indem der Schlußmann nach wechselvollem Verlauf und erbittertem Kampf aller Läufer mit gut zwanzig Meter Vorsprung vor dem Zweiten durchs Ziel kam. Bei dem Großstaffellauf durch Leipzig errang der Bar-Kochba einen ersten (Jungmannschaft), einen zweiten (Knaben), einen dritten (Herren) und einen vierten (Alte Herren) Sieg. Bei dem traditionellen Staffellauf Grünwald— München gelang esBarKochba auch diesmal wieder, gegen eine sehr zahlreiche und geschulte Konkurrenz den ersten Preis in der C-K!asse zu erringen. Auch die anderen Mannschaften des Vereins (Jugend) liefen erfolgreich. Daniel Prenn, der deutsche Tennis-Rangliaten-Erste, eilt von Erfolg zu Erfolg. Jetzt konnte er wieder ein Berliner Turnier ganz Überlegen gewinnen. Prenn ist nicht nur ein hervorragender Tennisspieler, er ist auch in vielen anderen Sportarten zu Hause. Im letzten Winter spielte Prenn in der 1. Handballmannschaft des Bar- Kochba-Hakoah-Berlln als Mittelstürmer, vor zwei Monaten konnte man ihn als Mittelläufer in einem Fußball-Wohltätigkeitsmatch bewundern. Der deutsche Mittelgewichtsmeister Im Boxen, Erich S e e 11g, konnte einen schönen Erfolg gegen den Hannoveraner Trollmann erzielen. Der überaus raffinierte Trollmann, der von den meisten Boxern am liebsten gemieden wird, machte SeeJig den Sieg nicht leicht. Trotzdem konnten es einige Nazis nicht unterlassen, nach der Siegerverkündigung ihre Oesinnung durch Pfiffe kundzutun. Der ehemalige Tennis-Weltmeister, der französische Jude Ren£e Lacoste, ist wieder auf dem Tenniscourt erschienen. Drei Jahre hatte Lacoste ausgesetzt, und doch reichte es schon zu einem überlegenen Sieg über den Wimbledon-Sieger vorigen Jahres, den Amerikaner Sidney Wood. Nach den bis jetzt in dieser Saison erzielten Leistungen im Kugelstoßen steht der amerikanische Jude Harry Schneider mit 15.24 Meter an sechster Stelle der Weltrangliste. Wasserball Glänzender Start der Hakoah WAS 10:0, Donau 9:0 geschlagen Auch die größten Optimisten im blau-weißen Lager hatten nicht mit derart hohen Skores gerechnet, aber sowohl die „Erste" als auch die (nur dem Namen nach) „Zweite" kämpften vom Anfang der Spiele an mit enormem Eifer und ließen auch nicht locker, als die Gefechte schon längst entschieden waren. So konnte man sich endlich wieder über die technisch und taktisch hervorragenden Darbietungen der Hakoahner freuen, die zeigten, daß sie sich für die Meisterschaft gut vorbereitet haben und dem harten Kampf doa nächsten Sonntags gegen den E. W. A. S. C. mit Ruhe entgegensehen können. In der „Ersten“ brillierten die Bombenschützen Mayer und Beck; Flesch war im Aufbau wie immer glänzend, aber vor dem Tor etwas zu ungenau. Mehler I und Reiser waren fabelhaft lm Bailabnehmen, doch das Abspiel war zu „schlampert". Schwarz, ein gefährlicher „Abstauber“, und Klein im Tor sind auf dem besten Wege, sich wieder ine Team zu spielen. Einige Treffer üelen aus meisterhaft geführten Angrififsaktionen. Resultat 10:«. Die „Zweite" hatte in Kornmehl, Dr. Lichtenstein und Möhler II einen sicheren und harten Verteidlgerblook, Dr. „Gorgerl“ konnte auch nach einem herrlichen Durchbruch ein Tor erzielen. Die Mitte Guth und Haftl arbeBüo schöne Chancen heraus, Guth schoß überdies — bei ihm eine Seltenheit — 3 Tore hintereinander. Rosenblatt Max setzte seine Technik mühelos durch und schoß 5 Goals, eines Hchöner als das andere. Josefsberg war für einen Ersatzmann mehr als brav und wird, wenn er weiter fleißig arbeitet, sicher noch besser werden. Teddy Goldschlägor war erkrankt, und mußte pausieren. Stellt man fest, daß di-? Jugendmannsctiaft schon das zweite Spiel mit 9:2 gewonnen hat, so ist dies ein Beweis, daß die Hakoah daran ist, die Bpltze zu erobern. Die nächsten Spiele: Sonntag iin Stadion: 8 Uhr 30: II—-E. W. A. S. C. II, 9 Uhr 50: I~E. V. a. S. C. I (Meisterschaft). Jüdische Sportler und Sportfreunde besucht diese Spiele, ihr gebt Euren Mannschaften den moralischen Rückhalt, den sie brauchen, um gut abzuschneiden i t Die W a s a e r b a 11 m a n n s c h a 1.1 der Hakoah gastiert nächste Woche in Prag und spielt gegen das gute Team der C. S. R., was wohl eine der st! ji-icliolhftftesten Einladungen der letzten Zeit ist. FuDball Hakoah—Nicholson 1:1 (1:1) l-iohe Warte. 4000 Zuschauer. Schiedsrichter Losenitzk). Dieses Spiel hatte unter der großen Hitze sehr zu leiden. Die völlige Bedeutungslosigkeit des Ausganges dürfte aber auch auf das Niveau der Leistungen gedrückt haben. Die Hakoahner hatten durch 40 Minuten ein numerisches Ueber - fewicht, das sie aber nicht ausnützen konnten. In Liiwy, den beiden Verteidigern, Ehrlich und Mausner hatten die Blauweißen ihre besten Leute. Das Tor der Hakoah erzielt.- Ehrlich in der 13. Min. m Alleingang. In der gleichen Minute stellte Hanel nach einem Fehler von Stroß uud Amster den Ausgleich her. In der 4. Min. der 2. Halbzeit wurde der Nicholsonverteidiger Puschmann verletzt und schied aus. Bis zum Schluß wechselndes Spiel. Hakoah: Löwy; Feldmann, Amster; Stroß, Drucker, Placzek; Ehrlich, Grünwald, Eisenhofer, Mausner, Reich. H. Sp. Wenn Ihnen unter Biaii gefällt» empfehlen Sie es, bitte, bei jeder Gelegenheit allen Ihren Freunden und Bekannten. Geben Sie uns Adressen an, an die wir Probenummern unserer Zeitung gratis u.unverbindlich absenden können Boxen Weltmeister Laub wieder im Ring Der Jüdische Weltmeister und österreichische Schwergewichtsmeister Gustav Laub tritt Freitag, den 17. d., abends, ln der Engelmann-Arena zu seinem zweiten Professionalkampf an. Sein Gegner ist diesmal der Schwergewichtler S c h i e s 11. Tennis Daniel Prenns großer Sieg im Daviscup In den in den letzten Tagen in Berlin ausgefochtenen Tenniskämpfen Deutschland gegen Irland um den Davis- Pokal siegte Deutschland 4:1 und rückte damit in die Vorschlußrunde auf. Sein nächster Gegner ist England. Den Sieg verschaffte der deutsche Tonnismelster Daniel Prenn, ein Kind polnisch-jüdischer Eltern und ein Förderer des jüdischen Sports, der seine in der internationalen Tenniswelt als gefährlich geltenden irischen Gegner einen nach dem anderen überlegen schlug, während sein deutscher Mitspieler Freiherr von Cramm ein Spiel an die Irländer verlor. Daniel Prenn, der es vorzieht, nicht Berufstennisspielor zu sein, sondern eine Tätigkeit als Bauingenieur ausübt, wurde länger» Zeit von der reaktionären Presse und von reaktionären Tenniskreisen verfolgt. Im Zusammenhang mit einem Prozeß, ia den ihn eine Tennissfhlägerflrma verwickelte, verbot ihm — noch bevor der Prozeß endgültig entschieden war — der deutsche Tennisbund Jedes öffentliche Spielen. Der weiter» Prozeßverlauf brachte Prenn eine vollkommene Rehabilitation, so daß seine Gegner, die ihn aus allen künftigen Konkurrenzen ausschalten wollten, den Kampf gegen ihn aufgeben mußten. Lichtbildervortrag über die Makkabiah Der Schwimmklub Hakoah veransaltete am 8. d. einen Lichtbildervortrag über die Makkabiah. Nach einer Begrüßung durch Herrn Goldberg sprach Herr Sigm. Neumann, der Reiseleiter der österreichischen Gruppe, Uber seine Eindrücke in Palästina. Herr Neumann, dessen Aufnahmen die meisten der gezeigten Bilder waren, schildert» die helle Begeisterung für das zionistische Aufbauwerk, dl» der Aufenthalt in Erez Israel bei allen Teilnehmern der Makkabiah hervorrief. Des weiteren führte Herr Neumann aus, daß so manche, die aus rein sportlichem Interesse hittfuhren, als begeisterte Zionisten zurückkehrten, und legte »o dar, welches wichtige Propagandamittel für Palästina dies» sportliche Veranstaltung war. Als Nächster sprach der Meisterschwimmer Herr Alfred Guth, dessen palästinensisch» Tagebuchblätter unseren Lesern ja wohlbekannt sind. Er war es auch, der ln recht geistreicher und witziger Weis» die einzelnen Bilder, die vorgeführt wurden, erläuterte. Mit dem Absingen der Hatikwah schloß der interessante Vortrag, der die Verbundenheit der Wiener jüdischen Sportler mit der zionistischen Idee stärkte. Unter den zahlreichen Erschienenen sah man den Präsidenten des österr. Makkabi - kreises Ing. R. Wasservogel, Direktor Weinberger vom DIanabad u. a. m. 20 Jahre Hakoah - Bielitz In diesen, Jalire feiert der jüdische Sport von B i e 1 i t z- Biala ein Ehrenfest: Der Allround-Sportklub Hakoah begeht sein 20jähriges Jubiläum. Neben Fußball wird Tennis und Schwimmen in eigenen Sektionen betrieben. Die Hakoah hatte die erste Schwimmsoktion, erst später wandten sich andere Vereine diesem Sport zu. Die Hakoah feiert ihr Jubiläum in der Woche vom 26. Juni bis 3. Juli. Alle drei Sektionen werden mit großen Veranstaltungen vor die Oeffentlichkeit treten. Landeskonferenz des polnischen Makkabi Bei Anwesenheit von 148 Delegierten, die 220 Makkablortsgruppen mit einer Gesamtzahl von mehr als 56.000 Mitgliedern repräsentieren, wurde in Warschau die dritt» Landeskonferenz des polnischen Makkabi eröffnet. Außer Kongreßpolen, West- und Ostgalizicn, waren auih Posen und Oberschlesicn stark vertreten. Der Präsident des polnischen Makkabi, Selig Russeclti, begrüßte in warme» Worten den zur Tagung aus Berlin erschienenen Präsidenten des Weltmakkabi Dr. L e 1 e w e r und den Generalsekretär des Weltverbandes Friedenthal. Die Tagung wiird» dann vom Leiter des staatlichen Instituts für Leibesübungen Obersten Dembowski und den? Ministerialrat beim Innenministerium Haftka begrüßt. Dr. Lelower referiert» über die Tätigkeit des Woltvc—bande.s Makkabi und den Verlauf der Makkabiah in Tci-Awiw, Dr. J. CottUeb über die Organisierung und die psychologische Erfassung der jüdischen Jugend. Makkabi In der Türkei verboten Die türkische Regierung hat die Statuten der jüdischen Sportorganisation Makkabi in der Türkei nicht genehmigt und die Eröffnung jüdischer Sportklubs unter der Aegid» de^ Makkabi verboten. JUdisoher Sport- und Schützenverein Menorah, hat seinen Namen in: Jüdischer Wehrsport- und Schützenver»ill Haganah geändert. IX., Nußdorforntraße 16. Auskünfte und Anmeldungen in den Amtsstunden Montag. Mittwoch und Donnerstag von 20 bis 22 Uhr. Studentenkorps Haganah: Amtsstunden wie ooon. Der heutige Roman entfällt wegen Platzmangels, Rezepte für die Roscher-Küche Grießküohlein (Grießpfeidele). In einem halben Lltef gesalzener Milch kocht man 6 dkg Grieß dick ein, verrührt den Ubcrktthlten Brei mit 8 dkg; Zuoker und |