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Die Stimme · 1932-06-09 · Heft 231 (9.6.1932) · page 7

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Journal
Die Stimme
Volume
5 (1932)
Issue
Heft 231 (9.6.1932)
Date
1932-06-09
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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Nr, 231 — 0. Juni 1032 DIB STIMME Süf r Dr. N. Qoldsteln, «Midraaeh*. Jeden Donnerstag, 6 bla t Uhr abends, Pr. A. Kaminka, «Acada au Ruth». Jeden Samstag, 4 bis 5 Uhr abends, Pr. A. Kaminka, «Sprüche der Väter». Die Vorträge sind allgemein zugänglich. Teilnehmer-Beiträge und Spenden zur Erhaltung der Lehranstalt werden durch die Postsparkasse (Konto 129.090) erbeten, Der Fall Bad Bastein Die Wiener Montagszeitung «Der Morgen» kommt in ihrer letzten Nummer nochmals auf die Affäre dar Kurmusik von Bad Oastein zurück und erklärt in einem «Die Kurmusik von Bad Oastein ist künftig Judenrein» betitelten Aufsatz, daß die in einer Berichtigung der Kurkommisaion Bad Oastein enthaltenen Behauptungen — ähnlich jenen Mitteilungen, die wir erhielten — nicht ganz der Wahrheit entsprechen, Es wird insbesondere gesagt, daß der Musikdirektor, der bisher vollkommen selbständig vorgehen durfte, dieses Jahr den Auftrag bekam, die von ihm zusammengestellte Liste der Musiker zur Genehmigung vorzulegen und daß diese Maßnahme nur zu dem Zweck erfolgte, um «zufällig» die einzigen drei jüdischen Orchestermitglieder ablehnen su künnen. Die formelle Genehmigung der Liste sei zwar erst am 18. Mal erfolgt, die drei abgelehnten jüdischen Musiker aber bekamen den abweislichen Bescheid bereits anfangs März, und zwar durch den Musikdirektor Im Auftrag der Kurkommission, mit der Mitteilung, daß die Kurkommission von ihrem Ablehnungsrecht Gebrauch gemacht habe. Unter den gegenwärtig engagierten Mitgliedern des Orchesters befinde sich augenblicklich kein Jude. Nach dem Erscheinen der das Verhalten der Kurkommission beleuchtenden Artikel habe die Kurkommlssion allerdings in den letzten Tagen des Mopats Mai mit zwei der zurückgewiesenen Musiker Verhandlungen wegen eihtr Wiederbeschäftigung angeknüpft. Dazu dürfte, schreibt der «Morgen» weiters, auch die erfolgte Abbestellung einer Reihe von Kurgästen beigetragen haben, die sich sagten, daß sie die reinrassige Gesellschaft in Bad Oastein unter sich lassen wollen. * Der Fall Bad Gastein Ist also noch nicht restlos aufgeklärt und es ist nun Sache der Kurkommission, durch eine rückhaltlose Darstellung die Angelegenheit endgültig aus der Welt zu schaffen. Hundert Jahre Judenemanzipation in Kanada «Times» erinnern daran, daß vor genau 100 Jahren d|e Juden in dem englischen Dominium Kanada ihre politische und bürgerliche Qieichberechtigung erhielten. Nach mehrere Jahrzehnte andauernden erregten Debatten ln der kanadischen OeffentHchkeit hat die gesetzgebende Versammlung von Kanada Im März 1832 das Gesetz über die jüdische Gleichberechtigung angenommen. Am 5. Juni 1832 erhielt das Qesetz die königliche Sanktion. Seit dieser Zeit haben viele Juden im kanadischen Parlament gesessen und zahlreiche andere Juden haben hohe Positionen im öffentlichen Leben des Landes eingenommen. Mischehen bedrohen die Existenz des italienischen Judentums Die in Florenz erRche'nemle jüdische Wochenschrift «Israel» führt au«, daß das Ueberhandnehmen der Mischehen in Italien — auf hundert Ehen von luden oder Jüdinnen kommen 33 Ehen zwischen Juden und Christen — da« Italienische Judentum in seiner Etlstenz bedroht. Die Zeitung fordert die jüdische Öffentlichkeit auf, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Die römische Tageszeitung «II Tevere» führt in einer Polemik gegen «Israel» au3, die einzige Lösung der Judenfrage sei die Mischehe, durch die, die Juden vom Stammvolk aufgesogen werden. In Italien, führt das Blatt aus, existieren im Gegensatz zu Deutschland keine Rasse- Vorurteile, ler afnr / Kunst /1 heuier "D,r Moment« (Warschau, Nalewki 38) lat bei allen Zetttmm« ständen zu haben. Besondere reichhaltiger Inhalt in den Freitagnummem. Ebenso die interessante u. reich illustrierte Wochenschrift "D,r Hausfreund» x» Sfitm Charlie mit dem Zlgeunerbhtt macht sich unbeliebt Charite Chaplin, der schon während seine« letzten Aufenthaltes ln Europa durch mancherlei Allüren Kopfsohütteln erregte, hat sich auf seiner Reise duroh den fernen Osten recht sonderbar benommen. In Singapore hielt er es, als Ihn ein Zeitungsmann interviewte, für richtig, vom Zigeunerblut su sprechen, das von mütterlicher Seite her ln seinen Adern rolle. Seine wahre Abstammung verheimlicht der gut« Charlie Immer recht ängstlioh, aber Zigeunerblut, Ja, da« lat etwas Ehrenhaftes, darauf kann man etol* verweisen. Es zeigt sich wieder einmal, daQ man zwar ein großer Künstler, dabei ein recht schwacher Ch*»r<«kter sein kann. Ganz unmöglich hat sich Chaplin in Japan benommen. Dort wurde er gefeiert und bejubelt. Die Zeitungen widmeten ihm Leitartikel, Diese Ehrungen beantwortete Charlie damit, daß er sich Über verschiedene Japanische Bräuohe abfällig' äußerte und bedeutende Persönlichkeiten von oben herab behandelte. Die Blätter griffen lim deshalb scharf an, Chaplin mußte ln aller Eile und klang- und sanglos das Land der aufgehenden Sonne verlassen und seine Film« werden dort jetzt boykottiert. Ein Diplomat Ist Charlie also auch nioht. Eine der Zeitungen in Tokio gab ihm bei «einet Abreise den guten Rat: „Der Mann, der die Rolle de« Enterbten so prächtig zu spielen weiß, soll sich ja ntoht jemal« verleiten lassen, die Rolle des Mr. Chaplin zu übernehmen. «Die Koffer des Herrn 0. F.» Der blinde Meister lmre Ungar (Aus einem Gespräch.) Im großzügig durchgeführten Musikwettbewerb in Warschau, der im Zeichen der Chopin-Musik stand, erwarb, wie gemeldet wurde, lmre Ungar den vom Staatspräsidenten gestifteten ersten Preis. In Warschau, wohin lmre Ungar von seiner jetzt in Polen durchgeführten Konzerttournee, immer zurückkehrt, hatte ich > die Möglichkeit, den berühmt gewordenen jungen Musi- •ker zu sprechen. Ungar, unterstützt von seiner Frau, . was wörtlich zu nehmen ist, da er blind ist, erzählt aus seinem Leben. Er ist aus einer jüdischen Familie in Budapest, in der jüdische Tradition und Wissen gepflegt wird. Sein erstes Konzert gab er im Jahre 1925, 16 Jahre alt, in Karlsbad, dann kam er für kurze Zelt nach Wien, wo er*lm Jüdischen Blindeninstitut unter Leitung des Direktor Altmann, den er mit Dankbarkeit erwähnt, weitere Ausbildung im Blindenwesen genoß. Natürlich zog Ihn Wien, die Musikstadt, an. In Polen, wo er als Teilnehmer am Musikwettbewerb weilte, nahm sich seiner der Direktor des Blindeninstitutes Direktor Lopato, ein Pole, und der jüdische Arzt Dr. Urstein an, außerdem die Esperantovereinigungen, lmre Ungar Ist nämlich ein begeisterter Anhänger des Esperanto und erzählt besonders rührend von seinem Zusammentreffen mit der Familie des jüdischen Entdeckers des Esperanto Dr. Zamenhof ln Polen, Der Warschauer Wettbewerb um den besten Chopin-Interpreten der aufwachsenden Musikergeneration brachte, sagt Ungar, den überraschenden Beweis für die jüdisch« Begabung. Unter den 15 Preisträgern befinden sich 13 Juden verschiedener Staatenzugehörigkeit. Di« Engländer gingen ohne Preis aus, well sie, wie ein Witz besagt, unter ihren Vertretern keinen Juden hatten. 1 In Polen selbst gab Ungar bisher 30 Konzerte, die überall mit Beifall aufgenotnmen wurden. Von dort geht die Reise nach Lettland, Litauen, Budapest, Wien und weiter westwärts. Das Wiener Publikum wird daher selbst den preisgekrönten Sieger hören können, Ungar denkt mit Anhänglichkeit an Wien. Hier hatte er auch Gelegenheit, mit original-jüdischer Musik sich bekannt zu machen, Die auf diesem Gebiete unternommenen Pionierarbeiten Prof, Julius Wolfsohns finden sein lebhaftes Interesse, Die «Hebräische Suite» von Wolfsohn begeisterte Ihn derart, daß er sie selbst auf seinem Konzert in Budapest zum Vortrage brachte. T, N, ♦ lmre Ungar ausgezeichnet. Der Reichsverweser Horthy hat dem Pianisten lmre Ungar das Signum Laudls verliehen'. Ehrenabend Mlna Deutsch Freitag, den 10. d., findet zu Ehren der bekannten jüdi* •chen Charakterdarstellern Frau Mlna Deutsch, deren Leistungen aus der Zelt der Jüdischen Volksbühne unvergeßlich aind, eine Festvorstellung in den Jüdischen Künstler- Spielen, II., Praterstraße 34, statt. Zur Aufführung gelangt das Schauspiel «Tklas, kaf» (Handschlag) von P. Hirschbein, dessen SQjähriges Jubiläum soeben gefeiert wird. Beginn Uhr abends. Restliche Karten im Cafe Reklame, II., Prat*rstraße 34, Tel. R 40-0-94. Max Liebermann nicht mehr Präsident der Akademie der Künste, Die Akademie der Künste hat den Komponisten Professor Dr. Max von Schillings zu ihrem Präsidenten gewählt, nachdem der große Maler Max L i e b e r m a n n, der seit 16 Jahren Präsident der Akademie war, also sechzehnmal gewählt worden war, diesmal auf eine Wiederwahl verzichtet hatte. Rücksicht auf sein hohes Allt*r dürfte ihn zu diesem Entschluß bestimmt haben. Dennoch geht aus Bemerkungen der Tagespresse hervor, daß die Nichtwiederwahl Liebermanns als em Zeichen der Zeit zu bewerten ist. Die «Vossische Zeitung» z. B. schreibt: «Es hieß seit geraumer Zeit des öfteren, daß Max Liebermann wegen seines hohen Alters auf einp Neuwahl zu dem repräsentativsten Ehrenposten, den die deutschen Künstler zu vergeben haben, verzichten wolle. Aber trotzdem überrascht die Nachricht von Schillings Wahl, da man annehmen mußte, daß Liebermann lebenslänglich der Akademie präsidieren würde.» Der hebräische Dichter S. Ben Zion (Guttmann) gestorben. Im Alter von 62 Jahren starb in Tel-Awiw der bekannte hebräische Dichter. Publizist und Pädagoge S. Ben Zion (Pseudonym von Simcha Ben-Zion Guttmann). Er wurde am 7. Dezember 1870 in Teleneschti (Bessarabien) geboren, schrieb seine ersten Erzählungen jiddisch, wandte sich dann dem hebräischen Schrifttum zu und veröffentlichte in Zeitschriften und in Buchform eine große Reihe vielgelesener Novellen und Skizzen. 1899 kam Ben Zion nach Odessa, wo er gemeinsam mit Bialik fünf Jahre an der reformierten Chederschule des von Achad ha-Am, Dubnow u. a. gegründeten Vereins «Cbebrat lin-Chinnuctu wirkte. Um dieselbe Zeit nahm er teil an der Gründung des hebr. Verlages «Morija», der hauptsächlich Lehrbücher herausgeben sollte, und für den er unter dem Titel «Ben Ammi» ein hebräisches Lesebuch zusammenstellte. 1905 siedelte Ben Zion nach Palästina über. 1907 gründete er mit D. Jellin und M. Smilanski die Sammelschrift «ha-Omer», von der fünf Bände erschienen. Von 1911 an redigierte er die von der Vereinigung hebräischer Lehrer Palästinas herausgegebene Jugendzeitschrift «Modelet». Ben Zion redigierte ferner dos Organ der bürgerlichen Partei «ha-Esrach» (1919/20). Am 2. Juni wurde er unter sehr starker Beteiligung des geistigen Jischuw beigesetzt. Tausende Schulkinder gaben dem toten Dichter aas Geleit. Am offenen Grabe sprachen Rabbi Uziel, der Bürgermeister von Tel-Awiw Dizengoff und der Dichter Chaim Nachman Bialik. Ben Zion wurde in der Nähe der Gräber von Max No-'-'- und Achad Haam beigesetzt. 17 Einreisezertifibate für das Riener Palästmaamt Vor kurzem weilte ln Wien Herr C h. B a r 1 a s, Sekretär der Einwanderungsabteilung der Jewlsh Agency in Palästina, der ln Angelegenheit der neuen Alijah einige Länder besucht. In einer Sitzung der Palästlnaamts-Kommlssion teilte Herr Barlas u. a. mit, daß dem Wiener Palästinaamt 17 Einrelsezertiflkate f U r E1 n w a n d e r e r im Alter von 18 bis 35 Jahren zugewiesen worden sind, und zwar 10 für Chaluzim, 2 für Mädchen und 5 für Fachleute auf dem Gebiete der Kleinindustrie und des K l e l n g e w e r b e s, die über ein Mindestkapital von 150 Pfund verfügen und Aussicht haben, sich im Lande einzuordnen: Norbert Roppaoort-Geiieiibfeier Donnerstag, den 26. Mai, veranstaltete die Bezirkssektion Leopoldstadt eine Gedenkfeier zu Drehbuoh: Leo Lapia und Alexia Granowpky. Musik: Dr. Karol Rathaus. Bongst Erich Kaestner. Regle: Granoweky. Tobis-Pilm. — Der Film zeigt, wie zwei geschickte Burschen aus einem weltuutlegenen Nest eine Weltstadt machen können, weil sie es verstehen, das Mysterium der dreigehn Koffer des Herrn O. F. für sich auszunUtsen. Die Regie verleiht der Ausführung einer nicht mehr originellen Idee das nötige Tempo und die Musik eine treffllohe Untermalung. Die Darstellung Ist durchwegs hervorragend und der Film, der lm Elite-Kino läuft, sehenswert. W. B. G. Roay Baraony, der neue Filmstar. In dem Ufa-Lustspiel „Bin to.ller Einfall" spielt als Partnerin Willy Fritsch* die weibliche Hauptrolle die rassige, grotesk-exzentrische ungarische Operetten-Soubrette Rosy B a r s o n y, die ajlch nach dem Erfolg mit diesem Film ln die erste Reihe .der Publikumslieblinge gestellt hat. Rosy Barsony Ist ein eigenartiges Talent, wie der deutsche Film nur wenige aüfzuweisen hat. Urwüchsig und ungemein komisch, ist dia Künstlerin zugleich eine blendend schöne Erscheinung, der das Temperament und die Tanzlust aus allen Poren dringt. Ein blonder Kobold, der ebenso herrlich tanzt wie singt und sich alle Herzen im Sturme erobert Zum Film ist Rosy Barsony über Abrahams „Blume von Hawal“ gekommen, In der sie im Berliner Motropoltheater mehr als lBOmal aufgetreten ist. „Ein toller Einfall“ erscheint am 10. d. Im Gartenbau-, Ufa-Ton-, Stafa- und Kolosseum-Kino. Ein Gorilla als Hauptdarsteller. In dem neuen, eigenartigen Kriminal-Tonfilm „Das Geheimnis des D r, M i r a k e 1“, der nach einer Erzählung von Edgar Allan Poe entstanden Ist, spielt ein riesenhafter Gorilla eine Hauptrolle. Das kluge Tier entlodlgte sieh seiner Aufgabe mit großem Geschick. Es hat nicht nur dio ganze Skala seellsoher Gefühle wie Liebe, Eifersucht und Sehnsucht zu einer Frau darzustellen, sondern auch verschiedene waghalsige Sensationen auszuführen und einen Miidchcnraub zu spielen. Der Film „Das Geheimnis des Dr. Mirakel" erscheint am. 10. <L im Busch-, Burg-, Schweden-, Haydn-, Kärntner- und Flieger-Kino. „Quo Vadla?“ in Zahlen. An diesem Kolossalfilm, dessen Herstellungskosten seinerzeit 20 Millionen Mark betragen haben, der 50.000 Mensohen in seinen Massenszenen Im Circus Maximus in Bewegung setzte, dem größten und gewaltigsten Film, der jemals über die Leinwand lief, wurde drei Jahre gearbeitet. Für dia ungeheuren Zirkusaufnahmen waren allein sechs Monate erforderlich, um den Clrou* Maximus des alten Rom genau nach seinem antiken Vorbild Ehren des verewigten Vorstandsmitgliedes Bezirksrat Norbert Rappaport, Der Einladung war ein zahlreiches Publikum gefolgt, darunter eine ganze Reih« von Vorstandsdamen des jüdischen Wöchnerinnen- Vereines mit seiner Präsidentin Frau Großrabbiner Sarah Friedmann an der Spitze. Namens des Landeskomitees nahm an der Feier Herr Dr, Löwenherz, namens des Keren Hajessod Prof. Freud teil. Die Feier wurde durch eine Ansprache des Präsidenten der Sektion, Herrn Dr. Rybaczewski, eingeleitet. Die Gedenkrede hielt Herr Dr. Chaim T a r t a k o w e r. Die Feier wurde durch El mole rachmim des Gg. Oberkantor M a r g u 1 i e s beschlossen. Die Arbeit des Keren Kaje* meth Jubllämtisaktlon des Keren Kajemeth. Bisheriger Eingang: S 13.302.—. Während der Woche gingen eins Zentrale S 15,50; Sektion II. S 50.—; Sektion Vlll/Ufr S 10.—. erstehen zu lassen. Zionistisches Lehen ln Wien »

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