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Die Stimme · 1932-06-02 · Heft 230 (2.6.1932) · page 9

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Journal
Die Stimme
Volume
5 (1932)
Issue
Heft 230 (2.6.1932)
Date
1932-06-02
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Nr. 230 — 2. Juni 1932 DIE STIMME Seite * frtftnctimal bis zum Führersitz empor, angeschwemmtts Schilf und morsche Holzprtißel krachten unter unseren Auto* reifen. Auch Aleko ließen wir bald hinter une. Dann ging es bergauf der Grenzstation von'Nakoura zu. Die steile Straße xwang unseren Wagenlenker, langsamer zu fahren — ein letzter Blick auf den Emek-Akko im Schein der untergehenden Sonne: «Hoj Erez moledet» (0 geliebte Heimat) stimmte Polani an und wir fielen in die Worte ein. Auch dJfe Araber sangen mit una mit, bloß die Engländer blieben kalt und zündeten sich neue Zigaretten an . . . Orenzzeremonlen sind überall unangenehm — so auch Im Orient, wo sie gewöhnlich noch viel länger dauern. Mit Wehmut gedenke ich alter Sportreisen In Europa, wo das geflügelte wort «Sport» schon allein genügte, um dem betreffenden Zoll- oder Paßkontfollbeamten grüßend welter- Reben zu lassen. Wann wird Sport auch hier etwas bedeuten? un es Ist nicht gar so gefährlich, denn als wir wieder helmfuhren, waren alle Grenzoffiziere und Beamten sichtlich an unserem Resultat Interessiert und arbeiteten mit wahrem Feuerelfer, um unsere Pässe so schnell wie möglich zu stempeln. Unser Gepäck wurde nun überhaupt nicht mehr untersucht und das will In Nakoura etwas heißen. Das amerikanische Studentenkollege In Beyrouth nahm uns gastfreundllchst auf. Zeitlich morgens hatten sich die vielen jüdischen Hörer der Universität und des Gymnasiums In unserem Schlnlsaal elngefunden und begrüßten uns mit einem schönen hebräischen Lied, Die Studenten führen hier ein herrliches Leben, Sie besitzen ein Stadion mit ausgezeichneter Laufbahn und ein Fußballfeld, ein Schwimmbad, eine Ruder* und Segekflotille, reichhaltige Bibliotheken und Lesezirkel. Der Vormittag wurde zu einem Rundgang durch die Stadt verwendet. Inmitten des Hauptpiatzes steht ein ganz neues Monument: Eine verschleierte Frau reicht einer moderngekleideten die Hand. So ist das ganze Wesen dieser alten Hafenstadt. Orient und Abendland wechseln einander auf allen Gebieten ab. Nachmittags um 3 Uhr fand im Universitätsstadion der Dreiiänderkampf zwischen Syrien, Libanon und Erez Israel statt. Eine verhältnismäßig große Zuschauefmenge umsäumte die Arena, Auffallend waren die vielen arabischen Frauen, die Ihre schwarzen Schieler zurilekgeworfen hatten, •Ine Sache, die bei den strenggläubigen Muselmanen als verpönt gilt. Erez Israel startete in einer weißen Dreß mit blauem Guefstrelfen über der Brust. Der Sport der Laba* nonler stellt dank der Arbeit der amerikanischen Hochschule auf besonderer Höhe. Ebenso Ist die syrische Mannschaft, wo es wieder französische Schulen gibt, durchaus gut vorbereitet In den Kampf gegangen. Wenn die Mannschaft von Erez Israel dennoch siegte, so ist dies auf ihren ausgezeichneten Kampfgeist und vor allem auf die gegenseitige Unterstützung und Hilfe zwischen Engländern, Juden und Arabern im Team zurückzuführen, Das Publikum verhielt sich ganz objektiv und applaudierte unsere Leistungen ebenso wie die der eigenen Leute. Die Organisation war direkt, mustergültig. was wohl wieder auf den amerikanischen Einfluß zurück- Zuführen Bein dürfte, Ais uns der Abend Im Hause Abdel Sijans bei einem prunkvollen Bankett mit unseren Gegnern vereinigte, da waren wir al!ei glücklich, unsere Sache so gut gemacht zu haben. Abdel Sijan ist Präsident der Federatiori Sportife» ds Libanon und auch Mitglied des Parlaments der libanenischen Republik, Sein Haus ist das kostbarste und äUsCrwähltesie, Wae ich bis nun an orientalischer VetSchwen-1 dungSpradlt Sah. Es wurden Reden gehalten —Reden der Freundschaft — Reden der Begrüßung und Gastlichkeit. Der nächste Kampf soll inTel-Awiw stamindert. Nach dem Bankett leisteten wir einer Einladung in das Heim deB MakkabLseymutH Folge. Hier grüßten uns zwei stramme Kwu- *öth ln Uniform und eine Rede des Vorsitzenden in hebräischer Sprache. Es Ist ein wunderschönes Zeichen und spricht für den Friedensgeist, den der Sport und nur der Sport zu verbreiten imstande ist, daß auch die Araber unsere« Teams Sn diesem Empfange Anteil nahmen, Nach fröhlich Im Kreise unserer Beyröuther Freunde verbrachtem Abend fuhren wir am nächsten Morgen wieder heimwärts. Als wir die Stadt verließen, sangen die jüdischen Studenten «Schalom alechem» und wir antworteten mit einem kräftigen «Ha Gawiah hu schelanu» («Oer Pokal gehört uns»). Auf demselben Wege, wie wir hinfutirtn, kamen wir wieder heim. Ueberall ertönte unser «Hagawia» und brachte dem Jlsehuw Kunde Von unserem ersten Sieg. Wir jüdischen Sportler haben hier den Weg der Ver- Stähdiglin«; bereits gefundeh, ohne auch nur ein Jötä Vön unserem Prestige prelszugeben. Mögen ihn doch unser« Politiker auch bald zu finden wissen. * Das Ergebnis des Dreiländerkampfes Syrien—LibartOtf- Republlk—Erez Israel (14, Mai in Beyrouth) lautet: Erez Israel 88 Punkte, Libanon-Republik 66 und Syrien 52, — Von den 88 palästinensischen Punkten erzielten Mnkknbi 30, AVIGDOR HAMEIRl SB 'DENt CROSSE WAHNSINN Au.;>i\ Ui'.u . tr;u;i:ü': ans dem Hebräischen von Sein NY ult. Ich schaue ihn verwundert an. Träume ich? Und er fügt hinzu: «Nitschewo!» Ich weiß, was das heißt: Macht nichts. Aber was bedeutet das: «Macht nichts?» Und der andere sagt: «Charascho Pani» «Pan» —* so heißen wir alle bei ihnen. «Pan» das bedeutet Herr. Aber was «Charascho» heißt, habe ich keine Ahnung. Schade, daß MargulieS nicht bei Uns ist. Er versteht etwas russisch. Wir gehen. Lange Zeit, Wir lind Ih Gefangenschaft. Sonderbar. Plötzlich nimmt •Iner der Russen Zigaretten aus der Tasche und reicht Ile unS. Keiner von uns will aber zugreifen. Der Russe Ist bsleidigt. Man merkt es ihm an, daß er beleidigt ist. Und er redet auf uns ein, daß wir doch nehmen sollen, Abraham Markus fragt mich mit den Augen: Soll Ich? Ich erlaube es ihm. Er nimmt vier Zigaretten und gibt Uns jedem eine. Er will nicht der einzige sein, Der Russe gibt uns Feuer. Zündet ein Zündholz an für je zwei von uns. Und da einer von uns, der dritte, seine Zigarette dem brennenden Zündholz nähert, gibt ihm der Russe kein Feuer. Als ob das verboten wäre. Er löscht das engl. Polizei 28, Y. M. C. A. (Araber) 13, Armenien S. C. 5 und Hapoel 3. — 100 m: t. Bruce (E. I.) 11.4 Sek., 2. Ramadan (L.) Handbr., 3. Jefferie (E. i.) Handbr. — 200. m: 1. Fahum (L.) 23.8 Sek., 2. Bruce (E. I.) 24 Sek,, 3. Naji (L.) 24.2 Sek. - 400 m: I. Fahum (L.) 52.2 (l), 2. Jahri (L) 54.6 Sek.. 3, Jalauk (E. I.) 55 Sek. — 800 m: 1. Fr an kl (E. I.) 2:04 Min., 2. Ohanisjan (E. I.) 2:00.2, 3. Tura (L.) 2:11.6 Min. — 1500 m: I. Flanagan (E, f.) 4:19.f Min., 2. Frankl (E. 1.) 4:21.6 Min., 3. Tatley (L.) 4:22.4 Min. — 5000 m: 1. Flanagan (E. I.) 16:27.2 Min., 2, Reyne (E. 1.) 16:28 Min., 3. F r a n k 1 (E. 1.) 16:35 Min. — 110 m Hürden: 1. Pilician (S.) 18,2, 2, Oinsburg (E, 1.) 18,2 Handbr., 3. Naja (S.) 18,4 Sek. — 200 tn Hürden (kleine): 1. jalaouk (E. I.) 30 Sek,, 2, Piliclan (S.) 2 m zurück, 3. sidanl (S.) weitere 1% m zurück. — Hochsprung: 1. Oinsburg (E. I.) 18116 cm, 2. Ramadan (S.) 174 cm, 3. MacLauth (E. I.) 165 cm. ~ Weltsprungi I. Jelanlsjan (E. I.) 6.64 m, 2. Levl (L.) 6.38 m (Levilet ein Palästinenser von Mftkkabi Rechobotli, der Jedoch ln Libanonien studiert), 3. MacLauth (E. I.) 6.02 m. — Kugel: t. Tarabulsl (L.) 12.70 m, 2. Bose (L.) 12,40 m, 3, Rablnowltech (B. I.) 11.17 m. - Diskus: I. Tarabulsl 34.95 tn, 2. R a b I n o w i t a c h (E. I.) 33.20 m. 3. B e 1 a o u a (E. I.) 33.14 m. — Speer: 1, Sidanl (S.) 46.04 tn, 2. Bulakl (S.) 44.37 tn, 3. Tarabulsi (L.) 43 m, 4, B a r N u n (E, I.) 42.05 tn. — Stabhochsprungt 1. Ballatl (S.) 3.25Hi tn, 2, S c h e f f I (E. I.) 2,90 tn, 3. Frelwa (L.) 2,75 m. ruAI»«all Hakoah gewinnt iwel wichtige Punkte W. A. C. 11 S gMöhlagen Das Meisterschaftsspiel der H a k e a h gegen W. a. c., dos Dienstag im Ntadion vor 91.000 kuflohauern stattfand, braehte den älau-Weißcn endlich einmal wieder einen Erfolg, Nie besiegten die Ret-Behwaraen b : 1, Es mutt allerdings gesagt werden, datt der Nteg aum Teil dem vollständig «erfahrenen Spiel der W, A. e.-M&nnsoh&ft eu verdanken war, denn ven der Haheah konnten nur L ö w y hn Tor, der Verteidiger Feldmann, die Läufer Btreft und Drueker sowie die Stürmer fiieenhöffer und Benne nield gefallen, Sie 7ere sehessen Ehrlich, Feldmann (Elfer) und Eisenhbtfer naeh einem Kerner. Itlnat «na Steg der Hökoah-Manflsehaft gegen Präger Polizei feitt vorigeh Böftftei'sia# Irt der Sftgeiriüihü-Arenä vor 1890 Stisöiiäuetn durehgefiihrte Rlubmateh Hake an gegen Prager Peilseisport-Vereinigung endete mit dem Sieg dör jüdischen Ringer, indem ihrd Mannsdhaft 17 : 9 gewann. Sie Ergebnisse »rareni Bantam: Fines ui besiegt Kostal naeh Punkten, Federgewicht: G o 1111 e b siegt Uber Oernik nach KL Min. 30 Sek. Leichtgewicht: Schwanger verliert gegen Herda nach Punkten, weitert Behsenhern gewinnt gegen Fleaer in 7 Min, Mittel: Birnbaum besiegt NoWäk nach Punkten. Halbschwer: Bergmann Verliert gegen Kfitzner nach Punkten, BOhwefi Hirsch 1 beilegt Klapßueh naeh Fiinkten. Der Erfolg der Hakoah wäre sicher grüner gewesen, wenn nicht wegen einer Verletzung küilners int leisten Augenblick Bergmann statt im weitergewleht im Häibsenwergewicht und an seiner Stelle oehflenhdHi ftis Ef-sftts hätten aHtreten müssen. Bornen Laub wieder lewifecheri dön Seiten Der bekannte jüdische Bdxer Laub, der vor kuraem in seinem ersten Frofessionalkampf den SOhlägkräftigen Fuchs in der dritten Runde K, e, schlug, steigt am 17, d. M, im Ranmen eines tn der Eugeimann^Arena stattfindenden Boxmeetings neuerlich zwischen die Seile. Er wird gog.m einen Ausländer antreten, * Palästina-Sport cuh unserem W, F,-Kbrf§BpöhüeiiH«’h Mlöklang im Cup-Fimde Das FinälSplel Ufh den Palästina-Guß, das am 7, Mal in PotaOh TikWah zwischen den beiden MafihsShaftcn Hapoel (Haifa) und englischem PoUflelteäift (Jerusalem) Zündholz aus, zündet eifl fleUCS afl ilfld reicht da§ Feuer dem zweitnächsten. Sonderbar. Das ist der Feind I Plötzlich packt mich der starke Wunsch, Ihm um den Hals ZU fallen und ihn zu küssen. Da ich mich aber schäme, das zu tun, reiche ich ihm nur die Hand, er nimmt sie, drückt siS fest mit äSlnen beiden Händen und sagt: «CharOSChij Pani» Ich umarme Ihn. In Liebe. Alle reichen einander die Hände. Mein Diener sagt: «Das sind Ja MeriSChert!» Und dann 6Chaut er sie an und 6agt: «Dal soll der Feind sein? Sie lieben une doch, Wer weiß, vielleicht sind eie alle so?» Ich schaue sie an und es kommt mir plötzlich vor, als Ob Marssöhne zu uns herabgestiegen wären. Sie sind groß, die Mäntel reichen ihnen bis zu den Knöcheln, Sie sind kräftig und gutherzig. Ich erinnerte mich an die Marsmenschen von Wells. Wir gehen noch eine Weile, bis wir an ihre Frontlinie kommen, Wir werden mit Freude empfangen. Ihr Schützengraben ist nicht in Ordnung. Unsere Stellungen sind Im Vergleiche mit den ihrigen ein Paradies, Plötzlich bricht mein Diener ln ein Schluchzen aus. Weinend wiederholt er immer wieder nur das eine: «Meine süße Mutterl» Er ist wirklich ein kleine* Kind, Ein schönes Kind, das nach seiner Mutter weint. «Weine nicht, Palil Das ist nicht schön,» — Ich streichle Ihn und versuche ihn zu beruhigen. Doch er wieder; stattfam), wurdo in di'r 80, Minute der ersten Halbzeit beim Stande von 1:0 für Hapoel abgebrochen. Dor englisch« SehledflHoiiter Mr. ttPiahton diktierte einen Elfmeter gegen Hapoel, der rub eitlem ntrittigen Foul entsprang. Der Kapitän dor Jvidlfiohen Mannschaft Stefn sah sich hierauf veranlaßt, mit seinem Toam «bautroteh. K§ waren 4500 Zuschauer erschienen, dies bedeutet einen Rekord für PetAch Tlkwah. Das Fehiedsgerielit, das sieh mit den Vorfällen anlüß- Uen des Oupnnalei m Petaoh Tikw&h zu befaeeen hatte, übergab den Pokal und die Medaillen der englischen Pollaeimannsehaft und bestrafte den Kapitän der Maiineohaft Hapoel (Haifa) Stern mit Bpleiverbot für ein ganzes Jahr, Die Jüdische Mannschaft hat gegen daa Urteil Protest erhoben. Die Entseheldung hat groftee Aufsehen hervorgerufeh. Folgen der Makkabiah Die Bpörtbegeiaterung der jüdischen Bevölkerung nach der Mftkkablfth hat auch auf die Nichtjuden übergegriffen. Die arabischen Dörfer tragen seit ungefähr zwei Monaten wfeehentlidh Wettspiele untereinander aus, die Von den Behelchs und merkwürdigerweise auch von vielen Frauen besucht werden. Vor einer Woche fand so ein Wettspiel zwischen dem Dorfe Bafrla gegen das Dorf Jahudte statt, das gaffla, ln dessen Mannschaft auch zwei sarana-Deutsehe spielten, 4:0 gewann. Nuh wandte steh aber das Dorf jahudle an das benachbarte Rlsehon und ersuehte ln Form eines ölttsehreibeas tim Ueberlassung von awel Makkabi- Fußbailern für das Revanchespiel in Jahudle. In diesem Schreiben wurde versichert, daß die Araber von Jahudie den Juden von Rischofi jede Gefälligkeit hiefür erweisen Wollen. N© primitiv diese Dinge vdm sportlichen Gesichtspunkte aus erscheinen, s§ nutzbringend sind sie, das persönliche Verhältnis zwisehen Juden und Arabern mu bessern. Jüdischer Steg in der Cross Country-Melsterschaft Am 81, Mal verahataitete der neue Leichtathlellkverband seine erste öruss geuntry-Melsterseh&ft Uber eine äußerst sehwere ftundstrecne ven i Kilometer. Das preteitterat der Veranstaltung hatte der High dömmts- Biöher BtP Artur Wauehöpe übernemiuen.!m ganzen hatte« sieh ö4 Läufer eingefUHdeh, darunter blaß swet Jude« M§3c Reyne und Walter Frankl (beide Makkabi Tei-Awiw), sie ötretke War' ven enfllsehem Militär gut besetzt. Nach etwa 3 Kilometer gingen Reyne und Frankl, die sich immer beisammen hielten, in die Führung und beim fünften Kilometer gelang §§ Ihnen äU@h, den vorjährigen Sieger Flanagan abzUschütteln. In der Vorstadt Reehfawiah führten die Makkablift bereits ttiit 200 Meter und vergrößerten ihren Vorsprung ständig unter dem Beifall der jüdischen Bevölkerung Jerusalems, die vön den Straßen und Dächern die Käufer begrüßte. Beim §!iäl in der Ring Georgs Avenue gelang eS Reyne, gegen Frankl einen Vorsprung von 45 Meter iieraiiszuhoien, während Rlähägän 4Ö0 Meter zurück äiä Dritter folgte. Im ganzen beendeten 81 Läufer das schwere Rennern Ais der High Commissioner den drei Siegern persönlich die Preise Überreichte, Würden Reyne und Frankl vort der begeisterten jüdischen Jügerid auf die Schultern gehoben und durch die Straße getragen. Aiie Tagesbiätter wieSen auf den großen Bffoig deä Mdkkabi hin, da es bisnuä keinem Juden geglückt War, bei diesem Rennen Unter deil ersten Zehn Slnsukommeh. « Australien Schickt einer! Pokal Dieser Tage hat der Mäkkäbikreis Erez Israel von den Mäkkäbim äüs Melbourne einen schönen SÜberpOkhl für eine Massensportkonkürrenz erhalten. Dieser Pokal Wird im Juli anläßlich des fünfzigjährigen BestandSjüblläUHiS der Kölönie Rischen ie Ziöh vergeben werden, Hapöel-Sertiiiitif Der Mäpoel hat ein Seminar für Leichtathletik eingerichtet UHd hat 2U diesem Zwecke auch einige Instruktoren dös Makkäbl als Lehrkräfte Siiigelädeft. Das erste Seminar findet am Ö7. Mai m Tei-Awi#, das swelte findet am 18. Juni ln Tlbenas seinen Anfang. Vierseim pföininente Sportler, die zur Makkabiah als Teilnehmer ins Land gekommen waren utid hier ln ihren flerufszweige« bereits öeschäftlgung fanden, erhielten von aer Regierung Dauervieen für Eres Israel, tim diese Sachs hat sich besonders Lord Meiohetfc sehr ängenonunsn, dem der Dank aller jüdischen Sportler gebührt. sendet Sportzeitungen nach Ere» Israel! Die Makkäbl au hat eine große Begeisterung der Jugend herVöri «Alleine süße AÄutieri» Einer der Russen packt ihn an den Schultern, gutmütig, Ich 8eh@, daß er gldhgr gutmütig Ist. Ef sagt ihm etwas. Dann gibt man ihm ein Stück Schwarzbrot, Ich reiche ihm meine Feldflasche, er trinkt etwas Kogftäk und beruhigt sich, «Schämst du dich denn nicht, zu weinen, Pali? Bin weinender Soldat?» «Ich Weine ja nicht. Aber ich bin gefangen.» Einer der Russen reißt mir die Flasche aus der Härid Und trinkt, trinkt, trinkt. Dann folgt der andere, aber als auch der dritte trinken will, ist die Flasche schön leer. Da schimpft er und flucht und wirft die Flasche auf den Boden. Jetzt sehe ich: Der dritte, das ist ja der, der uns Zigaretten gegeben hat. Jetzt tut fcs Ihm leid, vergessen zu haben, mir meine Feldflasche unterwegs abzunehmen. Ali dal Übt Auf mich einen unauslöschlichen Eindruck aus, Das slhd ja gute, liebenswürdige und einfache Menschen. Das soll der Feind sein? Wahnsinn! Die Russen besprechen etwas untereinander und dann übergeben sie uns einem Soldaten, Einige nahmen von uns herzliclist Abschied, Man führt uns in eine kleine Bauernhütte hinter der Front. Eine typische gaüziiche Böuernhütta. Wir treten ein und ein scharfer Geruch von Getränken und Schweinsbraten schlägt uns entgegen. In der Hütte sind viele russische Offiziere versammelt. Der Uniform nach zu urteilen, Kosaken. Was in dieser Bauernhütte geschehen ist, kann ich nicht in Ruhe und in Einzelheiten beschreiben. Noch heute packt mich elil Grauen, wenn ich daran denke, (Fortsetzung folgt.\

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