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Die Stimme · 1932-06-02 · Heft 230 (2.6.1932) · page 7

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Journal
Die Stimme
Volume
5 (1932)
Issue
Heft 230 (2.6.1932)
Date
1932-06-02
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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Nr. 230 — 2. Juni 1932 DIE STIMME SfHe T antwortete er, hätte ja gar keinen Sinn, dort herrscht das Monopol Sulzer, dort wird man nicht aufgeführt! Bei uns kommt man vor allem mit der Frömmigkeit, sie soll alles andere ersetzen. Diese Frömmigkeit kann für das uns Fehlende keinen Ersatz bieten. Sie ist gegen die Aufstellung einer Orgel im Tempel, gute, jüdische Musik läßt sie aus angeblicher Pietät für Sulzer nicht aufführen, dieser ist ihr im Tempel der Alleinherrscher. Pietät dieser Gattung nützt das Große und Wunderbare in seinen Werken ab und wird es schließlich durch unausgesetzten Gebrauch vernichten. Auch das größte musikalische Werk, der erhabenste und erhebendste Gesang wirkt, ohne Abwechslung vorgetragen, ermüdend. Der Kantor aber, der immer dieselben Gesänge 52mal im Jahre vor einem erwartungsvollen Publikum vortragen muß, empfindet diese Pflicht zum Schlüsse als ein wahres Martyrium, so daß es nicht Wunder nehmen kann, wenn mit der Zeit der Vortrag nachlässig wird und sich Fehler einschleichen. Gewiß, Sulzer ist bis heute unübertroffen und der von ihm kreierte Stil wird stets die Basis jedes ästhetischen Gottesdienstes bilden; aber, wie sagen unsere Weisen: cMikol melamdai hiskaltl», durch alle meine Lehrer bin ich klug geworden! Dieser Ausspruch unserer Weisen, das Resultat größter Lebenserfahrung, hat heute noch Geltung auf allen Wissensgebieten. Das wäre ein schlechter Kantor, der nur Sulzer studiert und die anderen Meister auf dem Gebiete jüdischen Synagogengesanges, wie Lewandowsky, Naumburg, Nowakowsky, Dunajewsky, Gerowitsch, Weintraub etc. etc. gänzlich vernachlässigt hätte. Meine Meinung geht dahin, daß ein richtiger Kantor alle Meister nicht bloß kennen lernen, sondern sie abwechselnd in der Synagoge auch aufführen soll. Dazu müßte eben die Tempelvorstehung im wohlverstandenen eigenen Interesse jeweils dem Kantor und dem Dirigenten die Erlaubnis erteilen. Das würde dem Andenken des Großmeisters Sulzer gewiß nur nützen und niemals schaden. Die «Retter» Sulzers mögen ruhig sein, — Sulzer hat gelebt, er lebt noch heute und wird so lange leben, als es noch Juden ln der Welt geben wird. Vorlesung leb da Ehrenhranz Ehrenkranz versteht, wie wenige das «Jiddische» zu meistern. Schon die unendlich modulationsfähige Stimme, die der Vortragende vom hauchzarten Singsang der Kabbala-Jünger bis zum Aufschrei des plötzlich ausbrechenden Wahns zu steigern vermag — wirkt , packend und berauschend. Man erlebt die Dichtung und der jeweilige Dichter wird zum Erlebnis. Man verspürt geradezu die glutvolle Intensität dieser kongenialen Seele, die fremde Formungen von Gedanken und Gefühlen durch eine prachtvolle Künstlerschaft vor den Zuhörern neu erstehen läßt. Insbesondere sind es die chassidischen Dichtungen Perez («Der Held» und die «Kabbalisten»), deren mystische Verklärung Ehrenkranz mit sublimer Gestaltungskraft ausfüllt. Der Held, der den Rebbe beleidigt und dann von Gewissensbissen gepeitscht, Halluzinationen verfällt und schließlich dem Tode entgegenwankt — verwandelt sich in der veristischerschütternden Interpretation Ehrenkranz’s in eine gespenstische Kreatur, deren unnatürliches Geistesleben In der düsteren Gloriole einer Volkstragik aufzuckt. Man erschauert förmlich und erkennt hier die abgrundtiefe Tragik der chassidischen Dämmerseelen. Ist es das Gruseln nachtwandlerischer Existenzen, das uns plötzlich umwittert? Gibt es wirklich eine Verbindung zwischen dem urwüchsigen Perez und den exotischen Phantastereien eines A. T. E. Hoffmann oder Poe? Beinahe scheint es so, wenn man die zuckenden, huschenden, sprudelnden und ächzenden Laute Ehrenkranz’s vernimmt. Doch ist es nur die eine Kehrseite der Dichtung, deren andere sich in den Gebärden und dem Mienenspiel des Künstlers widerspiegelt. Der professionelle «Lacher», der zum Symbol wird und der jüdische Antisemit, der ein Scheinleben führt, sind nur Ausdrücke derselben jüdischen Tragik, die in Lachen aufleuchtet und doch von verhaltenen Tränen erzittert. Ehrenkranz versteht es in meisterhaft diskreter Manier, diese Zwltterhaftlgkelt zu betonen. Er ahmt naturgetreu das ewige Diskutieren und Hinklügeln, das plötzliche Aufbegehren und Ducken jüdischer Dämmerseelen und jedes Detail dringt ins Bewußtsein als bildhafter Ausdruck unbegreiflicher und doch unabänderlicher Gesetze. Von Perez Abgründlgkeit gab es bei der Vorlesung Ehrenkranz einen beinahe brüsken Uebergang zur schmetternden Lustigkeit eines Scholem Alejchem Und Tunkelor. Man kennt diese Meister jüdischen rrnrb tod un Mittwoch, den 8. Juni, halb 8 Uhr abends, im Saale des Hotel Continental, II„ Taborstraße, predigt RABBINER RIBAK der auch in Wien bekannte Weltprediger, über das Thema: „Die Religionsverfolgung der Juden In Rußland** Eintritt frei! Erscheinet in Massen! Humors und man weiß, daß die Situationskomik, die unzähligen Bon-mots, die Witze und das Possenreißen jüdischer Harlekine nur die Staffage bilden zu einer in Tränen getauchten Lebensweisheit. Dieser Bodensatz der Traurigkeit inmitten eines tanzenden Reigens glitzert und zittert in der Wiedergabe Ehrenkranz’s in düsterer Leuchtkraft. Und wird zum tragenden Element der jeweiligen Dichtung. Man lacht und ergötzt sich an dem Journalisten, den der Pharao erspäht hat und dem Trinker, der vom Trinkerpech verfolgt wird und wird jäh die Hoffnungslosigkeit gewahr, die derlei jüdische Existenzen umwittert. Ehrenkranz paßt sich in wundervoller Verwandlungsfähigkeit dem Humor und gleichermaßen der Tragik an und sein sprühendes Temperament reißt auch die Hörer in den Bann wirklicher Erlebnisse. Dieser junge Künster mit dem feinen blassen Gesicht und dem Leidenszug um die schmalen Lippen reift zusehends zur wahren Meisterschaft heran. Man spürt das ureigene Erlebnis einer ringenden Seele und die geradezu hellseherische Erfassung jüdischen Lebens. Im Gegensatz zu den vielen, allzuvielen Vorlesern, denen die jiddische Literatur allmählich zum exotischen Tummelplatz ächzender und krächzender Pantomimik wird, wirkt Ehrenkranz wuchtig, eigenartig und beinahe überlebensgroß. Ein wahrer Deuter jüdischer Dichtung! Und ein Künstler, der zur Höhe strebt. Es war ein ungewöhnlicher Erfolg. Z. F. F. Baruch Spinozas 300. Geburtstag. Am 24. November jä'hrt sich zum 300. Male der Geburtstag Baruch Spinozas. Die Feiern beginnen schon demnächst. Die Gesellschaft «Societas Spinozana» und die Stiftung «Domus Spinozana» in Amsterdam berufen für September einen internationalen Spinoza-Kongreß ein. Die französische Münze hat zu Ehren Spinozas eine Medaille schlagen lassen. Schenkungen an die jüdische Nationalbibliothek Frau S. Preciado in Bukarest, die erst vor kurzem einen Fonds zur Anschaffung architektonischer Werke auf den Namen ihres verstorbenen Sohnes Jonah Jonel Preciado der Bibliothek übergeben hatte, hat nun auch die Büchersammlung des verstorbenen der Bibliothek übersandt. Die Sammlung umfaßt eine Reiihe von Zeitschriften aus dem Gebiete der Architektur und Kunst sowie über 200 gutgewählte Bücher aus diesen Gebieten. Eine zweite Sammlung von Werken über Architektur wurde der Bibliothek von Herrn E. J. Levy in Kairo übersandt. Es handelt sich dabei um über 100 Bände in französischer, englischer und deutscher Sprache. Der Deutsche Verband zur Förderung der Universität Jerusalem in Berlin (Prof. Citron) sandte wiederum 0 Kisten mit Büchern und Zeitschriften an die Bibliothek. Die Hauptspender dieser Sendung waren Dr. Julius Misch und Frau L>r. July Zadek, Berlin. Dr. Misch sandte zwei Kisten mit Zeitschriften, Büchern und Separatabdrucken aus dem Gebiete der Zahnmedizin. Das Warschauer Komitee der Bibliothek, welches seine Büchersammlungen für die Bibliothek unermüdlich fortsetzt, sandte wiederum etwa 1000 Bände. Durch die aktive Mitarbeit des Komitees ist es der Bibliothek möglich, fast alle Veröffentlichungen in hebräischer und jiddischer Sprache, die in Polen erscheinen und die für die Bibliographie der von der Bibliothek herausgegebenen bibliographischen Vierteljahrsschrift «Kirjath Sepher» notwendig sind, zu erhalten. Das Komitee der Bibliothek in Kopenhagen überwies zwei Kisten mit Werken hauptsächlich aus dem Gebiete der Naturwissenschaft. &fhn Scbwlerigbeiteii im Filmland Die Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse In den Vereinigten Staaten hat auch die Paramount gezwungen, einschneidende Ersparnismaßregeln zu treffen. Die in New York abgehaltene Generalversammlung, die sehr stürmisch verlief, beschloß, eine neue Holding-Gesellschaft unter dem Namen „Film Productlons Inc.", für welche dio, Banken zehn Millionen Dollar zur Verfügung stellen — dafür wird Ihnen die ganze neue Faramount-Produktion verpfändet —, zu gründen. Alle Gehälter werden zum drittenmal verringert, diesmal um fünf Prozent. Allen Angestellten Ist bereits angekündlgt, daß sie im Juni zwei Wochen ohne Gehalt arbeiten müssen. Durch diese Maßnahme wird eine Million Dollar erspart. In der Leitung der Gesellschaft Ist eine große Veränderung eingetreten. Der Produktionsleiter Jesse L. Lasky wird durch Emanuel Cohen ersetzt, der zugleich Vizepräsident wird. Auch Adolph Zukor tritt in den Hintergrund. Er hat vier Mitdirektoren bekommen, und zwar Emanuel Cohen, Sam Katz, John Herz und Ralph Kohn. Die neuen Funktionäre sind bis 1924 bestellt Frau Dr. Esther Klinger «ew. langjährige Sekundarätztin im /iedner Krankenhause (Abt Prof. Halban) hat sich als Spez'alärztin für Frauenkrankheiten in Wien, ii.. Untere AugartenstraBe 26 < taoliert und ordiniert täglich von 2 bis 4 Uhr nachmittags Minderbemittelte werden weitgehend berücksichtigt Lasky hat eine phantastisch zu nennende Laufbahn hinter sich. Er begann als Zeitungsjunge, wurde Reporter, spielte dann in einer Jazzband und eröffnete einige Jahre darnach zusammen mit Sam Goldwyn in New York das Kabarett Folies Bergferes. Im Jahre 1918 machten diese beiden unternehmungslustigen Kabarettbesitzer ihren ersten Film, „Der Mann der Sqaw“, und als dieser Film Erfolg hatte, schickten sie ihren artistischen Mitarbeiter Cecil B. de Mille nach Hollywood, wo dieser in einer Scheune mit einigen hundert Dollar den Film „Brewsters Millionen“ herstellte. Dieser Film erregte die Aufmerksamkeit Zukors und nun kam die Fusion Lasky-Goldwyn-Zukor zustande, aus der sich die Paramount entwickelte. Diese Gesellschaft spielt jety in der Filmproduktion der Welt eine führende Rolle. Daß es auch den deutschen Filmgesellschaften nicht gut geht, ist bei den Wirtschaftsverhältnissen in Deutschland nicht zu verwundern. In der letzten Zelt sind die Einnahmen um ungefähr 35 Prozent zurückgegangen. Ein Film, mit dem mehr als eine Million Schilling verdient wird, Ist eine Seltenheit geworden. Und doch Ist dieser Betrag notwendig, um einen großzügig inszenierten Film lohnend zu machen. Die Gesellschaften suchen ununterbrochen nach neuen Themen, die das allgemeine Interesse finden, aber sie suchen vergebens, denn während auf der einen Seite das Pubtikum der Lustspiele und Milltärposscn, von denen zweifellos zu viele produziert werden, müde Ist, ziehen ernste Filme, wie beispielsweise Fritz Längs „M“, auch nicht Dazu kommt, daß Deutschlands Filmindustrie durch Kapitalsmangel behindert wird. Die Kommerz- und Privatbank, die früher die meisten Fllmunternehmungen finanzierte, stellt, seitdem die deutsche Regierung Teilhabern ist, kein Geld mehr zur Verfügung und so muß bei der Erzeugung sehr gespart werden. Viele deutsche Filme werden jetzt für 300.000 bis 400.000 Schilling gemacht Aber mit dieser Summe läßt sich schwer ein guter Film herstellen. Ein wunder Punkt ist auch das Starsystem. Verschiedene Gesellschaften haben versucht, talentierte Künstler in den Vordergrund zu stellen, aber wenn ihr Name nicht sehr bekannt ist, wird damit gewöhnlich nicht viel erreicht und selbst diejenigen Künstler, die einst einen guten Ruf hatten, wie Liane Haid, Henny Porten, Olga Tschechowa, Dina Gralla, Gerda Maurus, Brigitte Helm und noch viel mehr männliche Darsteller, locken nicht mehr. Besonders populär sind Jetzt eigentlich nur mehr Lillan Harvey, Charlotte Susa, Willy Fritsch, Willy Forst, Gustav Fröhlich und Hans Albers, selbstverständlich auch Jannings, der aber auf einsamer Höhe steht und viel zu teuer ist, um ihn öfter auftreten zu lassen. Auf dem Wege zur Volkstümlichkeit scheinen zwei Neulinge, Magda Schneider und Dorothea Wieck, zu sein, aber die Zukunft muß erst lehren, ob sie wirklich populär bleiben werden. Ein Schritt vom Wege Die Geschichte einer großen Liebe, mit Janet Gaynor und Charles Farrell. Regie: Raoul Walsh. Eine endlose Geschichte mit happy end, hergestellt nach dem bewährten Rezept von Courths-Mahler. Die liebreizende Janet Gaynor gibt Ihr Bestes, um dm an sentimentalen Szenen so reichen Film ein wenig Interessanter zu gestalten. Das Wiener Publikum ist denn doch zu verwöhnt, um an derartigem Kitsch noch Gefallen finden zu können. Gerade zur Sommerszeit wäre es wünschenswert, dem Publikum durch erstklassige Darbietungen den Weg ins Kino reizvoller zu machen. Neue Ton-Kurzfilme. Unter der Produktionsleitung von Heinz Hille beginnen in den nächsten Wochen die Aufnahmen zu drei neuen Ton-Kurzfilmen der Ufa. Als erster wird eine musikalische Posse von Viktor Heinz Fuchs, die den vorläufigen Titel „Der Schuhputzer-Tenor" führt, mit dem Rundfunksänger Franz Baumann gedreht. Als Gegenspieler ist Otto W a 11 b u r g ln Aussicht genommen. Die Regie führt Ludwig Beck. Der zweite, ein Schwank von Dr. Max Wallner und Viktor Heinz Fuchs, mit dem Titel „Das gibts“, wird unter der Regle von Gerd d'Hausaonvllle hauptsächlich schauspielerischen Nachwuchs in den Hauptrollen herausstellen. Der dritte Ton- Kurzfilm, ein Sketch „Wer zahlt heute noch“, der vor kurzem in Berlin im Kabarett der Komiker uraufgeführt wurde. Die Hauptrolle spielt Max Ehrlich. Zionistisches Lehen In Wien Oie Arbeit des Heren Kajemeth Tozereth Haarez. Die Keren Kajemeth-Kommission, Linz, will u. a. Palästinaseife verschleißen. Da jedoch nur eine Originalkiste geliefert werden kann, möchten sie mit noch einer anderen Gruppe ein solche Kiste teilen; sie ist bereit, ein Drittel, eventuell eine halbe Kiste abzunehnien. Gruppen, die bereit sind, auf diesen Vorschlag einzugehen, werden gebeten, sich mit dem Keren Kajemeth-Bliro, Wien, in Verbindung zu setzen. Jubüäumsaktion des Keren Kajemeth. Gesamteingänge S 13.227.—. In der letzten Woche gingen ein: Zentrale S 252.—, Sektion VI/VII S 60.50, Sektion XVIII S 20.—, «Wizo» II S 75.84, Frauengruppe VI/VII S 66.50, «Wizo» IX S 33.—. Goldenes Buch des Keren Kajemeth. Eintragung des Prof. Bela Diamant s. A. Freunde und Schüler des Verewigten sind daran gegangen, ihn, der mit seiner ganzen Seele unserem Volke und dessen I Renaissance ergeben war, und in tiefer Dankbarkeit als ihrem Lehrer ins Goldene Buch des Keren Kajemethl einzutragen. Der erste Betrag von S 150.— wurde dem Keren Kajemeth übergeben. — Eintragung Doktor Chaim Tartakowers. Das Präsidium des Keren Kajemeth beschloß, Herrn Dr. Chaim Tartalcower anläßlich seines zehnjährigen Dienstjubiläums ins Goldene Buch einzutragen. Norbert Rappaport-Garten. Mit der ln der letzten Woche eingegangenen Summe von S 83.50 sind Insgesamt auf diesen Garten S 272.— eingegangen. Mai-Juni-Büchsenleerung. Diese Leerung ist im Gange. Die Gruppen, die sich das Material noch nicht geholt haben, werden ersucht, sich dasselbe abzuholen. Die Büchseninhaber werden dringend gebeten, keinem Mitarbeiter die Leerung zu gestatten, der nicht im Besitze einer Legitimation des Keren Kajemeth sich befindet. Diese lautet ausschließlich für die im Gang# befindliche Leerung (Mai-Juni-Leerung). Die Büchsen« leerer werden dringendst gebeten, die Legitimation I

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