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Die Stimme · 1932-05-26 · Heft 229 (26.5.1932) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
5 (1932)
Issue
Heft 229 (26.5.1932)
Date
1932-05-26
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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5c;:e 3 DIE STIMME Nf. 229 — 26. Mai 1932 Zur Ehrung hat das Präsidium des Keren Kajemeth seinen Präsidenten ins Goldene Buch des Keren Kajemeth eintragen, auf seinen Namen einen Hain im «Chajes-Wald» pflanzen lassen sowie eine seinen Namen führende zionistische Propagandabibliothek begründet, deren Redaktion in des Geehrten Hände selbst gelegt wurde. * Jubiläumsaktion des Keren Kajemeth. Bisheriger Gesamteingang S 12.683.—. In der letzten Woche gingen ein, resp. wurden verrechnet: Zentrale S 1000.—, Sektion VI. VII. S 47.15. Sektion VIII./IX. S 400.—. Sektion XX. S 100.—, WIZO II. S 36.—, WIZO VI./VII. S 47.15. WIZO IX. S 87.—. Jubiläumsspende der Kultusgemeinde Wien. Aus Anlaß des Keren Kajenieth-Jubiläums spendete die Wiener Israelitische Kuitusgemeinde den Betrag von S 1000.— als Beitrag zum Ankäufe von Boden für den «Chajes-Wald» in Palästina. Silbernes Buch des Keren Kajemeth. Dr. Paul Barafoff-Ben Zwi anläßlich des Ehrenabends der Frau Klara Meiseis —■ Fräulein Olga Slifkowicz am 12. Mai 1932 (Nr. 95): Minna Göttinger durch WIZO II. als Dank für die Veranstaltung des 5-Uhr-Tees zugunsten des Keren Kajemeth am Montag, den 16. Mai (Nr. 96). Büchsenleerung Mai—Juni. Die letzte Leerung vor den Ferien findet statt: V o m 29. M a i b i s i n k 1 usive 12. Juni. Alle Biichseninhaber werden gebeten, nur solchen Personen die Leerung zu gestatten, welche im Besitze einer Legitimation des Keren Kajemeth sind, die nur für diese Leerung (Mai—Juni-Leerung 1932) gilt. Sie werden ersucht, die Vorzeigung der Legitimation zu verlangen. Die Leerung an Samstagen sowie an jüdischen Feiertagen und an den Spätnachmittagen der Vortage (Erew Schabbath und Erew Jomtow) ist den Mitarbeitern des Keren Kajemeth absolut verboten. Die Mitarbeiter werden ersucht, sich das Material am Freitag, den 27. Mai, abzuholen. Ab 1. Juni Durcharbeit. Wie alljährlich wird auch heuer im Keren Kajemeth ab 1. Juni die durchgehende Arbeitszeit eingeführt. Die Amtsstunden werden von halb 9 bis halb 4 Uhr nachmittags stattfinden. Außerdem wird jeden Tag bis halb 7 Uhr Journaldienst durch einen Beamten des Keren Kajemeth gemacht werden. Die Mitteilungen über die Hebräische Bewegung entfallen diesmal wegen Raummangels. Ankündigungen und .Mitteilungen Zionistische Bezirkssektion Innere Stadt. Donnerstag, den 2. Juni, halb 9 Uhr, Cafe Excelsior, I„ Rotenturmstraße, Vortrag des Direktors des Gefangenenhauses Max B i r n s t e i n: «Die kriminelle Frau». Gäste herzlich willkommen. Zionistische Bezirkssektion Wieden-Margareten. Dr. Willi S c h o r r, der soeben von seiner Palästinareise zurückgekehrt ist, spricht am Mittwoch, den 1. Juni, halb 9 Uhr, im Zirenuheim, V., Wiedner Hauptstraße 130, über: «Neue Palästina-Eindrücke». Gäste herzlich willkommen. Zionistische Sektion und Frauengruppe VI./V1I. veranstaltet am 29. Mai, 3 Uhr nachmittags, in Lokalitäten und Garten des «Cafe Greif» in Perchtoldsdorf, Wienerstraße 23 (Linie 60 der elektrischen Straßenbahn), eine «Lag b’Omer-Feier» (Schülerfest) mit reichhaltigem Programm. Die geehrten Gg. werden um ihr zahlreiches Erscheinen höflich ersucht. Entree S 1.—. Gäste herzlich willkommen. Zionistische Bezirkssektion X und zionistische Frauengruppe X. Donnerstag, den 2. Juni, im Jüdischen Heim, X., Humboldtgasse 25, p r ä z i s e 8 Uhr, Vortrag Dr. Israel Waldmann. Thema: «Eindrücke meiner Palästinareise April—Mai 1932. Bericht über die Makkabiah (jüdische Olympiade) und Levantemesse. Aus dem Lande ohne Arbeitslosigkeit.» — Am 5. Mai veranstaltete die zionistische Frauengruppe X und der Elternverein des jüdischen Kindergartens Favoriten ein äußerst gelungenes Muttertagsfest, an dem etwa 400 Personen, vorwiegend Kinder, teilnahmen. Nach den reizenden Darbietungen der Kleinsten (unter Leitung der Kindergärtnerin Fräulein Lotte Infeld), die stürmisch zur Wiederholung verlangt wurden, brachten die Schüler der hebräischen Kurse (unter Leitung von Frau Dr. Torbe) prachtvolle Sprechchöre und Lieder zur Aufführung, die gleichfalls großen Beifall fanden. Den Mittelpunkt des Festes bildete eine äußerst wirkungsvolle Muttertagshuldigung. Fräulein Erna Glanz hatte einige reizende Szenen zusammengestellt, welche von einer Mädchengruppe des «Makkabi X.» sehr gelungen aufgeführt wurden. Nach der Pause wurden Lichtbilder des «Makkabi-Hazair-Zirenu» dargeboten. Für das Gelingen des Festes arbeiteten in erster Linie Frau Rabbiner Dr. Weiner, Frau Martha Brandweiner, Herr und Frau Diamant, Frau Schächter, Frau Dr. Robert Steiner und Frau Elise Steiner. Dem Kindergarten, zu dessen Gunsten das Kinderfest veranstaltet wurde, konnte ein namhafter Reingewinn zugeführt werden. Conferencier der gelungenen Feier war Herr Ing, Brandweiner, der seine Aufgabe zum Entzücken der kleinen Zuhörer in humorvollster Weise löste. Zum Schlüsse sei noch er- ’ wähnt, daß die jüdische Kaufmannschaft Favoritens sich mit Büfett- und .Tombolaspenden reichlich einstellte. Zionistische Bezirkssektion XII./XIV./XV., Sitz: Herklotzgasse 21. Montag, 30. Mai, pünktlich 8 Uhr, Vortrag Dr. Richard T a u s s i g. Thema: «Jüdische Altertumsforschung und Bibel». Der Vortragende wird die Ergebnisse der Ausgrabungen in Ur, auf der Sinaihalbinsel und Aegypten den Darstellungen der Bibel gegenüberstellen. Gäste willkommen. Generalversammlung der Menorah. Die diesjährige ordentliche Generalversammlung findet Sonntag, den 12. Juni, 8 Uhr vormittags, im Vereinslokal, Wien, IX., Nußdorferstraße 16, statt. Akademischer Verein jüdischer Mediziner, ln der am 9. Mai stattgefundenen ordentlichen 46. Generalversammlung wurden folgende Funktionäre neugewählt: Präsidium: Arnold Sonnenschein; Vizeobmänner: Heinrich Heller, Sainuel Löw. Dem Ausschuß gehören an: Alice Rieger, Fritz Haberfeld, Rafael Jakobovits, Aron Horn, Friedrich Keßler, Erwin Lencz, Giovanni Mühlrad, Artur Reinkraut und Leopold Feil. Die Dienststunden finden nach wie vor am Montag, Mittwoch und Freitag von 2 bis 3 Uhr statt. Der Jüdisch-Akademische Juristenverein, Fachsektion der Judäa, richtet nochmals an alle jüdischen Juristen die dringende Aufforderung, ihren Mitgliedsbeitrag für das laufende Sommersemester zu bezahlen. Bibliotheksstunden Montag und Donnerstag von 7 bis 8 Uhr abend, IX., Liechtensteinstraße 30. Z. A. V. «Bar Kochba», II., Untere Augartenstraße Nr. 38. Bei dem Samstag, den 14. Mai, stattgefundenen Generalkonvent wurde folgende Leitung gewählt: Präses: Jeheskel Rathaus; Vizepräses: Arthur Heilpem; Schriftführer: Salo Schindler. Histadruth Ivrith, II., Praterstraße 13. Samstag, den 28. Mai, pünktlich halb 9 Uhr, im Heim der Histadruth, II., Praterstraße 13, Vortrag des Herrn Ben Dawid aus Palästina über: «Hachinuch haivri b’arez ubagolah». Jüdischer Angestelltenverband «Emunah», Wien, I., Jordangasse 7 (Mirjamheim). Von nun an entfallen die wöchentlichen Vortragsabende am Samstag. Während der Sommermonate jeden Dienstag von halb 8 bis halb 10 Uhr zwanglose Zusammenkunft im Heim. Gleichzeitig Bücherausgabe und Besprechung des nächsten Ausflugsziels. Misrachi-Jugendzentrale, Wien, II., Praterstr. 11. Samstag, den 28. d., 4 Uhr, spricht im Festsaale unseres Heims A. Ben-D a w i d, Jerusalem, über «Aufgaben der jüdischen Jugend in dieser Stunde». Gäste herzlich willkommen. Personalien Am Samstag, den 21. Mai. fand die Vermählung des Sohnes unseres bewährten Gesinnungsgenossen Medizinal - rates Dr. S c h a 1 i t, des Herrn Dr. Albert S c h a 1 i t, mit Fräulein Hansi Guszty statt. — Unser geschätzter Mitarbeiter Senator Dr. Michael Ringe] wurde zum Vizepräsidenten der J.*emberger Advokatenkammer gewählt. — Unser Gesinnungsgenosse Viktor Kornmehl wurde am 20. Mai zum Doktor der Medizin promoviert. — Unser Gesinnungsgenosse Paul Diamant vermählte sich mit Frau Sylvia Neumann. — Freitag, den 20. Mai, wurde unser Gesinnungsgenosse Emanuel Hauser zum Doktor der gesamten Heilkunde promoviert — Der bekannte Gesinnungsgenosse, Schriftsteller Dr. Paul J. Diamant, hat sich mit Frau Sylvia Ebner vermählt. Jüdisdker fpoit " ‘ von Erez Israel Von Alfred Guth. T e 1 - A w i w, 6. April 1932. Nun sind wir nach Beendigung der Rundfahrt leider viel zu bald wieder nach Tel-Awiw zurückgekehrt. Unsere Gastgeber haben den Ausgang der Schwimmwettkämpfe in den Zeitungen verfolgt und wir müssen viele Gratulationen entgegennehmen. Der Tag war sehr ereignisreich. Den Vormittag bemühten wir uns, Jerusalem so gut wie möglich kennen zu leimen. Ich muß gestehen, daß die alte Stadt nicht so auf uns wirkte, wie etwa Tel-Awiw oder eine schöne Kolonie. Die Jugend hat eben für das blühende Leben mehr übrig. Wir besuchten die herrliche Universitätsbibliothek, die ganz modern angelegt ist und viele wertvolle Bände enthält. Inr Atelier Bezalel wurden kunstvolle Gegenstände eingekauft, dann Rachels Grab und die Altstadt besichtigt und schließlich gingen wir zur Klagemauer. Das Schauspiel der dort betenden Juden wirkte auf uns tief ein, die Hingabe und der Schmerz der in die Andacht Versunkenen ist unvorstellbar. Der Rundgang durch die Altstadt hatte uns das furchtbare Elend der arabischen Bevölkerung gezeigt. Zerlumpte Kinder verfolgen die Fremden und heischen mit großer Energie ihr Almosen. In den dunklen Mauernischen bieten in bunte Fetzen gekleidete Araber ihre Waren feil. Man kann in* diesen dämmerigen Basargassen stundenlang umherirren, ohne einen Ausgang zu finden. Die Abfahmt wurde zu Mittag angetreten und führte uns zuerst nach Rischon le Zion. Der Keller Rothschilds, der nach dem von Bordeaux der größte der Welt ist, zwang uns Bewunderung ab. Der eilige Rundgang zeigte uns die 104 Riesenfässer, die 30.000 Liter fassen und innen mit Glas ausgegossen sind. Es wird nicht nur Wein, sondern auch Kognak, Likör und Arrak in alle Welt versandt. Von der Güte des viele Jahre alten Weines überzeugten wir uns in ausreichendem Maß. Die weitere Fahrt bis Tel-Awiw ist 60 manchem von uns nur sehr undeutlich in Erinnerung. Armes Aegypten Als die «Esperia» am Mittag des 11. April den Hafen Alexandriens verließ und man endlich nach der Hetzjagd zu den Altertümern die Ruhe des sonnenbeschienenen Decks oeimß, hatte man Gelegenheit, viele Eindrücke der letzten Woche zu ordnen und Vergleiche anzustellen. Der letzte Eindruck war der Anblick des Platzes von Alexandrien. Und hier trafen wir auf den gleichen Luxus wie im «Cottage» von Kairo, in Heliopolis. Durch herrliche Palmenaveniden surren auf dem Asphalt die Luxuswagen der reichen Aegypter. Wenn man sich an all das Elend erinnert, das man in den Städten und Dörfern des Landes gesehen hat, muß man nachdenklich werden. In einem Land, in dem jährlich zweimal geerntet wird, das einen gewaltigen Fremdenverkehr hat, lebt der Großteil der Bevölkerung von fast nichts. Der Mittelstand fehlt völlig. Ich entsinne mich nicht, auf einer meiner vielen Reisen so viele Bettler gesehen zu haben. Ueberall wrd man von Horden zerlumpter Gestalten belästigt, die «Backschisclo verlangen. Ein Gang durch das Dirnenviertel hinterläßt noch für Stunden in jedem ein Grauen. In den Vorstädten sieht man Kinder mit offenen Wunden im Gesicht, auf denen ganze Schwärme von Fliegen sitzen, halbblinde und blinde Bettler, Krüppel und Kranke. Die Sterblichkeit ist riesig groß und nicht feststellbar. All das bildet einen scharfen Kontrast zu den Villen, Luxusautos und Motorbooten. Wenn man dann nach Mitternacht den mondänen Sportingclub mit seinen eleganten Besuchern verläßt, wo beim «pelote basque» Unsummen verwettet werden, kann man in den dunklen Häuserni sehen ganze Familien mit ihren Kindern übernachten sehen. Das Volk wirnd von den herrschenden Klassen in Unwissenheit und Unbildung belassen, die Ackerbaumethoden haben sich seit den Zeiten der Pharaonen nicht geändert. Das Pachtgeld ist hoch, die Löhne sind minimal. Die bessere Lage der Leute in Palästina liegt in jeder Hinsicht klar zu Tage und der Idealismus der Pioniere des Zionismus in Erez Israel ist eine sichere Gewähr für eine glänzende Entwicklung def «Heimstätte». Hoffentlich können sich im Jahre 1935, bei der zweiten Makkabiab, recht viele von weiteren Fortschritten im1 Aufbau des Landes überzeugen. Ringen Hirschl geht nach Los Angeles Seinen in der letzten Zeit gezeigten glänzenden Leistungen hat es der jüdische Meisterringer Micki Hirschl zu verdanken, daß er in die olympische Mannschaft Oesterreichs für Los Angeles aufgenommen wurde. Der Hauptverband hat bereits endgültig in diesem Sinn entschieden. Es bedurfte allerdings auch einer intensiven Agitation, um die, wenn es einen Juden betrifft, leicht vergeßliche Sportbehörde an diese ihre Pflicht gegenüber dem österreichischen Sport zu erinnern und ihr begreiflich zu machen, daß eine so hervorragende repräsentative Kraft wie Hirschl in Los Angeles nicht fehlen dürfe. Internationales Ringermeeting der Hakoah Die Hakoah-Ringer kommen heute, den 26. Mai, 8 Uhr, in die Engelmann-Arena, die nicht nur sehenswert ist, sondern deren Besuch auch für jeden jüdischen Sportler Ehrenpflicht ist. Dient doch der Reingewinn dazu, die Entsendung des Hakoaih-Ringers Miki Hirschl nach Los-Angeles zu sichern. Viele werden sich noch erinnern, welches Aufsehen es vor dem Kriege erregte, als der österreichische Jude Berthold Tandler die Weltmeisterschaft im Stemmen gewann und damit zum erstenmal ein Jude als stärkster Mann der Welt galt. Die Popularität der Stemmer ist verblaßt, doch langsam aber sicher bewegt sich das Ringen aufwärts. Und hier ist es wieder ein Wiener Jude, der um die höchste sportliche Würde — um die eines Olympiasiegers — kämpfen will Der Hakoahner Hirschl hat in mächtigen Gefechten bewiesen, daß er das Anrecht darauf hat. Ein schöner Zug von Kameradschaft ist es, daß sich die ganze Hakoah in den Dienst der Sache gestellt hat, um durch ihre Arbeit mitzu'helfen, die finanziellen Schwierigkeiten, die sich einem Amerika-Start Htrschls in den Weg stellen, zu beseitigen. Großzügig ist das Programm, großzügig die Aufmachung und hoffentlich wird auch ein großer Erfolg die Arbeit lohnen. Kein Geringerer als der tschechische Mannschaftsmeister — die Prager Polizeisportvereinigung wird der Gegner der kampferprobten Hakoah-Sieben sein. Die Blau-Weißen, die sich womöglich noch immer verbessern, werden auch hoffentlich diese Hürde nehmen, um so mehr, da die Aufmachung des Kampfes für die Wiener gewiß anspannend sein wird. Die Paarung ist folgende: Bantam: Fincsus—Kostal, Federgewicht: Ernst Gott- I i e b—C e r n i k, Leichtgewicht: Sc h w a n g e r—He r d a, Weltergewicht: Bergmann—F len er, Mittelgewicht: B j r n b a u m—N o w a k, Halbschwergewicht: Mülle r— Kx i t z n e r, Schwergewicht: Hirsch 1—K1 a p u s c h. Wiens größte Freiluftarena, die bei vielen Boxkämpfen ihre Eignung bewiesen hat, wurde von der Sektionsleitung darum gewählt, um jedem einzelnen, trotz des zu erwartenden Massenbesuches günstige Sicht zu bieten. Da die Eintrittspreise mit S 1.20 bis S 5.— sehr niedrig angesetzt wurden, empfiehlt es sich, diesen Abend zu besuchen. Eintrittskarten sind im Sekretariat Hakoah, L, Wiesingerstraße M (Cafe Atlashof), in der Ringsektion Hakoah, IX., Wasagasse Nr. 23, Kartenzentrale Gronner, 1., Graben 28, Sporthaus Stadion, II., Franzensbrückenstraße 22, Warenhaus Brüder Schiffmann, II., Taborstraße 48, Stafa, VII., Mariadülferstraße Nr. 128, und Sporthaus Lazar, IX., Kolingasse 13, zu haben. LdclatfaMaletfllc Schöne Erfolge der Hakoahner Bei dem Eröffmingsmeeting der Cricketer wurden von Hakoahnern einige sehr gute Leistungen geboten. So lief König die 100 Meter in der hervorragenden Zeit von II Sekunden und erzielte auch über 400 Meter bei sturmartigem Wind eine recht gute Zeit. Deutscher gewann das Vorgabelaufen über 200 Meter und konnte auch über 800 Meter siegreich bleiben. B1 ö d y entschied das Handikap über 3000 Meter für sich. Von der Jugend wurden ebenfalls vielversprechende Leistungen geboten. Blödy soll nach Riga fahren B1 ö d y läuft Samstag, den 28. d., in Riga, wo er vom dortigen jüdischen Sportklub eingeladen wurde. Deutscher wurde eingeladen, beim Cupfinale über 400 Meter gegen die österreichische Extraklasse anzutreten. Fritz! Löwy nach Jugoslawien eingeladen Die bekannte Mei&lerschwimmerin der Hakoah Fritz! Löwy hat eine Einladung erhalten, in J u go 1 a w 1 en an den Start zu gehen. * Hakoah’Tratalng im Hietzinge r Bad alle Tage m# Ausnahme von Dienetag uad Donnerstag, * *' 8384

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