Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 5 (1932)
- Issue
- Heft 228 (19.5.1932)
- Date
- 1932-05-19
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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Nr. 228 — 19. Mai 1932 DIE STIMME Sette 9 Jüdische Studenten! Tretet der hei I Auskünfte und Anmeldungen: Montag, Mittwoch ao bis 22 Uhr. Wien, 9. Bezirk, Nußdorferstraße Nr. Europa. 2. «Selah» und unsere Steilung zur «Weida Iwrith-OIamith». 3. Verschiedenes. Einheit, Verein zur Errichtung und Erhaltung von Volksspeisehallen. In der Malzgasse 12 befinden sich die Ausspeisungsaäle der „Einheit“, die nicht nur den Aernisten, sondern vor ollem dem verschämten Mittelstand weit unter den Gestehungskosten reichlichen Mittagstisch bietet. Doch der Vorstand dieser Institution begnügt sich nicht damit, jedem Juden, der an die Türen pocht, sie bereitwilligst zu öffnen, sondern er sucht in den Elendsquartieren der Leopoldstadt und der Brigittenau nach greisen, gebrechlichen Juden, die selbst nicht kommen können; ihnen wird das Essen ins Haus geschickt oder hilfsbereite Nachbarn dürfen für diese unglücklichen Menschen das Essen abholen. Während der Pessachfelertage wurden Sederabende veranstaltet. Der Vorstand vergaß aber auch nicht jener unglücklichen jüdischen Brüder, die auf dem Wege des Rechtes gestrauchelt, hinter Kerkermauern für ihre Tat büßen mußten. Auch diese unglücklichen Juden, die eine unnachsichtige Gesellschaftsordnung su verstoßen scheint, durften erfahren, daß das Hers aufrechter Juden auch für sie schlägt. Es muß in der Zukunft möglich sein, nleht nur dasselbe, sondern noch mehr su leisten. Die Verelendung der jüdischen Massen wird immer größer, die Anforderungen an die Wohlfahrtsanstalten der Kultusgemeinde und der Wohlfahrtsvereine sind übermäßig. Es ist daher Pflicht jedes Juden, den Zehent auf den Altar der Liebe su den Glaubensbrüdern niedorzulegen. Pes8*oh-Hilfsaktion der „Machsike-Hadath“. Der seit dreißig Jahren bestehende humanitäre Verein xur unentgeltlichen Ausspeisung armer Juden „Machsike-Hadath“ („Nachlat-Jakob") hat vor kurzem seinen ständigen Sitz bn eigenen Hause, Wien, 2. Bezirk, Haidgasse 1, bezogen. Dieses neue Heim ist mit geräumigen, sonnigen Lokalitäten und einer großen, mit modernen technischen Koohinstrumenten elngeriohteten Küche versehen. Dank dieees erworbenen neuen Heimes ist es der Verelnsleltung möglioh geworden, die diesjährige Peasach -Aktion außerordentlich Imposant su gestalten. Im Lokal wurden die acht Feiertage hindurch hunderte armer, hungriger Zöglinge zweimal täg- Uoh mit ritueller Kost unentgeltlich verpflegt, außerdem viele verschämte Arme mit Mazzoth und andern Lebensmitteln in natura versorgt; notdürftige Kranke erhielten warme Mittags- und Abendmahlseiten ins Haus. Besonders feierlich fielen die traditionellen Sederabende Im Helm gelbst aus. Unter den vielen Freigebigen und Helfern, welche sich um die armen Gäste bemühten, sind besonders Herr Nathan Brodetsky, Frau Brodetzky und Frau H e d 11 o h hervorzuheben. Zu diesen Sederabenden hatten sich zahlreiche Gönner und Förderer eingefunden, so der Vizepräsident der Kultusgemeinde Dr. Josef Löwenherz und die Herren Kultusräte Dr. Leo Landau und Ministerialrat Moritz Weiner. 8ofer-Torah, Einweihungsfeier im XX. Bezirk, Sonnet*«, den.8. Mai, fand Jn den Räumen des Vereines „Tomohe Torah“, XX., Bäuerlegasse 86, eine Sefer-Torah-Eluweihungsfeler zum Andenken des dahingegangenen Herrn Jakob Scheiner s. A. aus Zablotow unter großer Beteiiigung 'der Brlgittenauer Judenheit statt. Nachdem Herr Rabbiner Gerschon Hager die zahlreich erschienenen Gäste herzlich begrüßt hatte, ergriff dessen Sohn Samuel Hager das Wort zur Festrede. Die Kantoren Rabinowltsch und Klmmer sorgten durch Gesangsvorträge für die Verschönerung der imposanten Feier. Ferienkolonie Vöslau Der Humanitätsverein für die westlichen Bezirke Wiens eröffnet wie alljährlich seine Ferienkolonie Vöslau, Florastraße 15, und zwar einen Turnus Knaben und Mädchen von 7 bis 14 Jahren vom 6. Juli bis 8. August und einen vom 9. August bis 7. September. Anmeldungen nur vormittags von 9 bis 12 Uhr im Sekretariat, VI., Mollardgasse 85 (Karl Fröhlich, Tel. B 29-1-65). Namensgleichheit. Herr Leon Inslicht, XVI., Weyprechtgasse 6, ersucht uns als alter Gesinnungsgenosse um die Feststellung, daß er mit dem in der letzten Nummer der „Stimme“ unter „Austritte aus dem Judentum“ genannten Leo Inslicht, II., Ybbsstraße 25, nicht identisch ist. Jüdisdket fpowt Das Land der lugend Von Alfred Gutfo T i b e r i a s, 4. April, Kloster casa nova. Dieser Reisetag zeigte uns zum ersten Male so ganz klar die Sorgfalt, die der Jugend Wer zugewandt wird. Schon in Merchawra, der ersten Kwuzafi, in der wir Halt machten, fielen uns die sauberen Kinder auf, die von Pflegerinnen betreut wurden. Und während die anderen zu der im Programm vorgesehenen Mittagsmahlzeit nach am Chawd gingen, folgte Ich allein der Abzweigung nach Tel-Josef. Und hier trat mir ein ganz unglaublicher Kontrast entgegen. Schon von der Ferne gewahrte ich zwei hoihe moderne Betonbauten mit Otasveranden und Sormenterrasaen. Am Nachmittag gab es eine Offenbarung für mich. Ich durfte das Kinderhaus, einen der blitzenden Glaspaläste, besuchen. Und nach dem fHegendurchsummten Hofz-«$peisesaal» wirkte die blanke Sauberkeit und Ordnung in diesem «Staat der Kleinen» tief auf mich. Ich hatte Gelegenheit zu sehen, wie zweckmäßig die Küche ist und wie rem man sie hält. Ich ging durch das Wiegezimmer und schließlich durch die Spielräume. Und hier fand ich in vielen Gehschulen eine Menge strammer, braungebrannter Kinder, welche sich zutraulich und freundlich zeigten. Es sind die hier im Lande zur Welt Gekommenen, die kleinen «sabres». In Merchawra sahen wir zehnjährige «sabres» auf ungesattelten Pferden herumtollen. Man kann der Zukunft des Landes ruhig entgegensehen, Ee wächst eine herrliche Jugend heran, für die aber auch alles geopfert wird. Man gibt für ein Kind täglich sechsmal soviel aus wie für den Erwachsenen. Vielleicht erscheint dies auf den ersten Bück übertrieben, aber man hat hier die Richtigkeit des Satzes: «Die Zukunft eines Landes hängt von seiner Jugend ab» erkannt und handelt danach. Al» wir zur Station Nanarajim unterwegs waren, sprengten berittene Polizisten vorbei, von denen der eine durch seine besondere Kühnheit auffiel. Wir passierten da« Zeltlager der kleinen Sicherheitstruppe und am Bahnhof kam ich mit dem Poltzeimann Nr. 1280, dem 25jährigen, muskulösen «sabre» Mordechqi Medalja ins Gespräch, der mir erst viel Wissenswertes über die vorbildliche Organisation und den Aufbau der Polizeitruppe erzählte und über den ISmonatigen Trainingskurs, den alle Eintretenden besuchen müssen. Schließlich erfuhren wir von einem Kollegen MedaJjas, daß dieser der kühnste Reiter des Landes sei und erst vor kurzem in Jerusalem das Lanzenreiten gegen beste arabische und englische Konkurrenz gewonnen Habe. Einige tiefe Narben von. Messerstichen, die Ihm Araber in der bösen Zeit zugefügt haben, erwähnt er nur nebenbei. In vier Jahren hat er seine zehn Dienstjahre absolviert und kauft sich von den recht beachtlichen Er- Kommet Eum Gartenfest der „Haganah” das Donnerstag, den 2. Juni, 8 Uhr abends Im Kasino Zögemitz, XIX., Döblinger Hauptstr, 76, stattfindet Akademie Tanz Antritt S 2*50 Vorverkauf bei den Leitungsmitgliedern sparnissen einen Partie« (Orangengarten). Der Jugend des Landes stehen Wege und Berufe offen, die uns neu und ungewohnt erscheinen, aber doch vorbildlich ausgefüllt werden und mit ein Beweis für die Regeneration unseres Volkes sind. Ob als Polizist im Kampf oder als Schmied beim Amboß, der Jude stellt seinen Mann. Die Fahrt im Eisenbahnwaggon ermüdete uns noch mehr und wir waren glücklich, im uralten Kloster Casanova am Ufer des Tiberiassees herrliche Zimmer zu bekommen, was nur der Tüchtigkeit Herrn Neumanns zu danken war; denn ais wir nach Mitternacht von einem Spaziergang, der uns in dem alten Gemäuer fast das Gruseln gelehrt hatte, heimkefurten, hatten die Polen noch immer keine Quartiere. Ingenieur Pfister aus Reichenau Jerusalem, 6, April. Heute hat uns nicht die herrliche Kolonie Daganla am besten gefallen. Das Ruthen-berg-Elektrizitätswerk imponierte uns zu sehr. Als die Sonne den Warnen Spiegel des Tiberiassees aufblitzen ließ, schwenkten wir schon von der Hauptstraße in die nach Dagania führende Allee ab. Dort sind nach jahrelangen Versuchen die Leute so weit, mit der Graipe fruit eine für den Boden passende Sorte gefunden zu haben und sind aller Sorgen ledig. Vom hochragenden Turm der Siedlung wurde uns die Anlage und der Aufbau der Kolonie erklärt, die eine der reichsten ist, dann mußten wir weiter. Der portugiesische Jude am Lenkrad ließ den Bus mit Vollgas laufen und nach überraschend kurzer Zeit waren wir am Ziel angelangt, dem Werk, das die Kraft der Flüsse Jordan und Jarmuk in seinen Riesenturbinen in elektrischen Strom verwandelt, der die Städte Altneulands hell beleuchtet und die Pumpwerke in den Orangengärten treibt. Es ist nach dem Plan Ruthenbergs angelegt und ähnelt in Stärke und Anlage dem Isarkraftwerke Ebenhausen oberhalb Münchens. Ein Oesterreicher, Ing. Pfister aus Reichenau arbeitet schon lange bei Ruthenberg und nahm sich unserer Gesellschaft freundlich an. Von ihm erfuhr ich einige Details. So. daß das Klima den Leuten viel zu schaffen gibt, hat er doch schon 53° Celsius im' Schatten und 64° in der Sonne gemessen. Die Wasserleitungsrohre sind noch nicht in den Boden versenkt, es gibt also oft «Trinkwassertemperaturen» von 55°! Auch die Malaria forderte am Beginn des Baues ihre Opfer. Die dort wohnenden Araber sterben alle sehr früh, in der Regel schon mit 50 Jahren. Fehlt es doch in ihren Dörfern an jeder Hygiene. Die jüdischen Arbeiter Ruthenbergs hingegen stellen hohe kulturelle Ansprüche. Es gibt Spielzimmer, Gesellschaftsräume, schöne Beider sowie Wohn- und Kinderhäuser mit allem Komfort. Die Arbeitszeit ist von 345 bis 10 und von 3 bis 6 Uhr. Jeden Monat gibt es drei freie Tage, welche die Leute in der Stadt verbringen. Der Gesundheitszustand ist durch kluge Maßnahmen bedeutend gebessert worden, Das eminent wichtige Werk ist seit dem Pogrom im Jahre 1929 von 60 Mann Polizei bewacht, auch gibt es seit kurzem einen Flugplatz. Obwohl seit der Eröffnung die Strompreise um volle 40 Prozent zurückgegangen sind und die in der Landwirtschaft verbrauchte' Kraft billiger berechnet wird, sind die Preise noch immer als recht hoch zu bezeichnen. An eine Elektrifizierung der Bahnen kann leider nicht gedacht werden, da der Verkehr zu wenig dicht ist und sich die Investition kaum rentabel erweisen würde. Das letzte Projekt Ruthenbergs zielt dahin, sich von der Gefahr eines besonders trockenen Sommers unabhängig zu machen. Er wird durch Staudämme das Niveau des Tiberiassees um genau einen Meter heben und ist dann aller Sorgen ledig. Mag der Jordan oder Jamuk austrocknen, der See enthält genug Reserven für sechs Sommermonate. Ing. Pfister fuhr noch mit uns, um das erste Stauwerk zu kontrollieren. Er trug uns auf, seine Mutter in Reichenau zu grüßen und bat uns, ihr zu sagen, daß sich ihr Sohn in der fremden Umgebung sehr, sehr wohl fühle. Mit einem «Schalom» im echten Reichenauer Dialekt verabschiedete er sich von uns. Ob die Verwendung eines N i c h t j u d e n in der Herzzelle des zionistischen Palästina den unduldsamen Verkündern des «Dritten Reiches» nicht zu denken geben sollte? AVIGDOR HAMEIRI 32 DER CROSSE WAHHSIHH Autor. Uebertragung aus dem Hebräische1» von Sem Wolf. Langeweile ist an der Front ziemlich bekannt. Schwer ist’s, einige Tage $hne irgend etwas zu tun, zu Hause in der Stadt zu verbringen. Aber ein derartiges Leben im Schützengraben ist einfach nicht zu ertragen. Wenn es schwer ist, mit verschränkten Armen su sitzen und zu warten auf irgend etwas, wie schwer tot es erst, zu sitzen und auf den Todesengel zu warten! Es wollte uns nicht gelingen, die drückende Langeweile zu vertreiben. Nicht durch Kartenspiele und nicht durch Erzählungen, die die Soldaten, einer nach dem andern, erzählten. Allerdings waren diese naiven Volkserzählungen für mich bedeutend interessanter als Novellen irgendeines bekannten Schriftstellers. Sie könnten zweifellos als nachahmenswertes Beispiel für die Kunst des Erzählens dienen. Damals sah ich zum erstenmal die Schöpfer des Volksliedes. Innerhalb des ungarischen Volkes leben (wie übrigen^ innerhalb jedes Volkes in der Welt) unzählige Lieder, die mehr zu den Herzen sprechen, als die gesamte klassische und moderne Lyrik. Und gewöhnlich weiß man doch nicht, wer der Schöpfer ist. Plötzlich wird ein Volkslied geboren, Text und Melodie, das Lied wandert von Mann zu Manu, bald kennt es das ganze Dorf, bald ist es schon im ganzen Land bekannt, und niemand weiß, .wer in diesem Lied sein persönliches Leid und seine persönliche Freude verewigt hat, jenen Schmerz und jene Freude, die dann Gemeingut geworden ist. Viel habe ich darüber in meinem Leben nachgedacht und nun war ich ein Augenzeuge der Geburt von Volksliedern. Erzählen gehört zu den beliebtesten Spielen der einfachen ungarischen Bauern. Es sitzen vier, fünf Burschen beisammen und schon verpflichten sie einander, irgend etwas zu erzählen oder zu singen, und zwar etwas Neues, ohne vorherige Vorbereitung. Und wenn einer beginnt, dann gibt es kein Ende. Denn der andere will Ihn besiegen. Ich habe mich an das griechische «Symposion» erinnert, an dem griechische Geistesgrößen teilnahmen, um wissenschaftliche und philosophische Diskurse abzuhalten. Das ungarische «Symposion» wird von der Erzählung und vom Liede beherrscht. Ein einfacher Bauernsohn erzählt und singt. Die Erzählung hat eine wunderbar frische Phantasie und oft erinnert sie an irgendein ägyptisches, griechisches oder biblisches Werk. Am seltensten jedoch an Biblisches, weil der ungarische Bauernsohn die Bibel gut kennt und sife oft liest. Desto größer war meine Verwunderung, als ich einmal einer Erzählung lauschte, die mich lebhaft an eine «Agadah» erinnerte, wenn sie auch eine ungarisch volkstümliche Form hatte. Damals erschien vor tfir der Mensch, der Erdensohn, der weder seiner Generation noch seinem Volke angehört, nur der ganzen Menschheit und allen Geschlechtern. Zweifellos: Hier ist die Quelle, aus der der Romancier Moriz Jokay und der in die Freiheit verliebte Dichter Petöfi geschöpft haben. Für mich bedeutete diese Erkenntnis ein Erlebnis. Aber für die Soldaten . . . Einen Tag, zwei Tage, eine Woche lang vertrieben sie sich auf diese Weise die Langweile. Dann ging es nicht mehr weiter. Daher beschlossen wir, einen «Ausflug» in die russischen Linien zu unternehmen. Wenn die Fläche zwischen den beiden Linien nicht mit großen Schneemassen bedeckt ist, bedeutet ein derartiger «Ausflug» folgendes: Man verläßt den Schützengraben, um den Raum zwischen den beiden Linien auszuspionieren. Aber jetzt, da unübersehbare Schneemassen das ganze Feld bedecken, erfordert ein derartiger «Ausflug» bedeutend mehr: Man muß sich im Schnee einen Weg bahnen, um der feindlichen Frontlinie näher zu kommen, um dort zu lauschen . . . Zu lauschen? Wozu denn? Egal! Der einfache Bauernsohn sagt: «Man muß horchen, was der hinterlistige Russe für Pläne schmiedet. Wenn er Pläne schmiedet, spricht er dabei laut. Und es steht dafür, so denkt der einfache Bauernsohn, zu horchen. Wie dem auch sei, wir machten den «Ausflug». Es nahmen außer mir vier meiner Leute an ihm teil: mein Diener, der Gefreite Margulies und noch zwei Soldaten. Mein Diener ging vor und bahnte einen meterbreiten Weg in den Schnee und wir haben dann den Schnee nach rechts und links geworfen. So entstand ein bequemer, breiter Weg. Wir gruben uns hindurch, direkt in der Richtung zur feindlichen Linie. Wir wußten, daß diese Linie ungefähr fünfhundert Schritte von uns entfernt liegt. Folglich haben wir noch genug zu arbeiten, ehe wir in di« Gefahrenzone gelangen. (Ich frage mich plötzlich selber: Wozu dieser «Ausflug», zu dem uns niemand zwingt, und der so gefährlich ist? Was ist es denn? Heldentum? Keine Spur. Das, was man unter dem Worte Heldentum versteht, ist es bestimmt nicht. Auch Patriotismus nicht 1) (Fortsetzung folgt,),