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Die Stimme · 1932-05-05 · Heft 226 (5.5.1932) · page 11

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Journal
Die Stimme
Volume
5 (1932)
Issue
Heft 226 (5.5.1932)
Date
1932-05-05
Page
– (sequence 11)
Language
German
Belongs to
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Nr. 226 — 5. Mai 1932 DIE STIMME Seite 11 Spiel zogen wir durch die Straßen der Stadt» vom Jubel und Beifall der dichtgedrängten Zuseher begleitet. Und nach diesem Triumphzug kam der Höhepunkt: der Einzug. Ala wir Oesterreicher nach der (deinen Gruppe der Offiziellen in den blauen Hemden mit dem rot-weiß-roten Wappen auf der Brust hinter unserer ehrwürdigen Herzl-Fahne auf der Laufbahn erschienen, erhob sich ein Orkan der Begeisterung. Bei jeder neuen Gruppe verstärkte sich der Jubel. Wer diesen Marsch um das Ovai der 400 Meter langen Bahn vor den Tribünen mit jauchzenden Menschen mitgemaoht hat, wird sich klar geworden sein, daß der Sport uns nur Mittel zum Zweck sein kann, daß er für uns nur ein Zeichen der Zusammengehörigkeit ist. Jeder nimmt unauslöschliche Eindrücke von hier mit. Wir gelobten uns, gegen die ungeheure Uebermacht unser Bestes zu geben und uns der Tradition unseres Klubs würdig zu erweisen. Der Makkabi-Ekf wurde geleistet, Brieftauben flatterten in alle Himmelsrichtungen, die weihevollen Klänge der «Hatikwah» rauschten über den Platz, die I. Makkabi-Wettspiele waren eröffnet. Tel-Awiw, 31. M8rz. Stadionhochbetrieb! Musterhafte Ordnung auf der Kampfbahn. Schlag auf Schlag werden die Konkurrenzen abgewickelt. Nachmittag ist das Stadion zum zweitenmal ausverkauft. Die letzten Rennen sind vorbei. Es kommen die Massenfreiübungen der Kinder. Ein imposanter Airblick! Der Abmarsch des Kinderheeres ist kaum vorbei, da stürzen Pfadfinder auf den Platz und stellen in wenigen Minuten Zelte auf, brechen sie wieder ab und führen »hre Kampfspiele vor. D-m Gipfel des Oanzen bilden die Vorführungen der Motorradfahrer. Mit einer Kühnheit, die man bei den GaiuthJuden wohl vergeblich suchen wird, rasen sie um den kleinen Platz, fegen Runde um Runde dahin, ohne sich von der tückisch lockeren Bahn aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen. Zu dritt fahren sie auf einer Maschine! Der Lenker im Liegestütz, lang ausgestreckt, zwei Burschen auf ihm, eine kühne Pyramide bildend. Ohne das Tempo zu vermindern, geht es um die Kurven, daß uns angst und bange wird. Die Jugend hier hat das Ghetto vergessen. An der Loge des High Commissioner vorbei marschieren alle Gruppen in die Stadt. Es ist wieder ein Triumphzug zwischen jubelnden Menschen. FnOball Hakoah—W. A. C. 3:3 (2:1). W. A. C.-Piatz, 1000 Zuschauer, Schiedsrichter Chieger. Die Hakoahner konnten sich in diesem Freundschaftsspiel gegen die verstärkte W. A. C.-Reserve nicht mit Lorbeeren bedecken. Die Hakoah-Stürmer konnten aus der ununterbrochenen Feldüberlegenheit nicht genügend Kapital schlagen, während die Hintermannschaft sich durch gelegentliche Durchbrüche der Praterleute überrumpeln ließ. Die Tore für Hakoah erzielten Eisenhofer (1) und Weißkopf (2). Die W. A. C.-Leute erzielten ihr drittes Tor in der letzten Minute. Hakoah: Oppenheim; Feldmann, Amster; Placzek, Drucker, Stroß; Ehrlich, Donnenfeld, Eisenhofer, Mausner, Weißkopi. Sp. Die Hakoahner haben durch das gegen den Meisterschaftsanwärter Admüra erkämpfte Remis ihre Position wesentlich verbessert und noch Aussicht, ihre Erstklassigkeit mit Erfolg zu verteidigen. Die gesamte Mannschaft kämpfte mit ungeheurer Aufopferung. Schwache Punkte waren Fischer, Eisenhofer und Weißkopf. Hakoah hätte siegen müssen, wenn nur einer der drei Genannten, halbwegs entsprochen hätte. Besonders beachtenswert ist die ausgezeichnete Leistung Drückers als Centerhalf. Stroß hielt mit Unterstützung üonnenfelds, der Schall scharf bewachte, den gefürchteten Admira-Flügel. Unerfreulich war das bei den Admiranern ganz ungewohnt derbe Spiel einzelner Leute. Die Hakoahner spielten zwar hart, aber nicht unrair, während Pnvlicek, Urbanek und Mirschitzka ausgesprochen derb arbeiteten Ringen Fährt Hirschl nach Amerika. — Die französische Tournee verschoben. Um dem chancenreichen Meister im Schwergewicht, dem Hakoahner Miki Hirschl, den Start bei der Olympiade in Los-Angeles zu ermöglichen, hat sich ein Komitee aus den Herren W. Auer, H. Berger, O. Günser, E. Haas und J. Metzker konstituiert. Das Komitee beabsichtigt, zwei oder drei großangelegte Ringerveranstaltungen durchzuführen, deren Reinertrag ausschließlich der Amerikafahrt HirschJs djenen soll. Wie verlautet, findet am 26. Mai die erste Freiluftveranstaltung statt. Sonntag, den 8. Mai, findet auf dem Sportplatz des Oesterreichischen Kraftsportverbandes, Wien, XVIII., Währingergürtet, die Gaumeisterschaft von Wien statt Die Hakoah-Ringsektion hat folgende Nennungen abgegeben: Bantamgewicht: Brücker, Bugzester; Federgewicht: F. Fadenhecht, Fincsus, Roth; Leichtgewicht: Flamm, K. Gottlieb; Weltengewicht: Kohn; Mittelgewicht: Spitz: Halbschwergewicht: Birnbaum, Oser; Schwergewicht: Müller. Die Hakoah-Ringsektion, die dank den Bemühungen ihres in Paris weilenden Mitgliedes Fritzl Oberländer mit französischen Klubs in Unterhandlungen stand und eine Tournee perfektioniert hatte, wird die Frankreich-Reise verschieben müssen, da fast zur gleichen Zeit äußer der Freiluftveranstaltung (26. Mai) am 4. Juni die Wiener Meisterschaft des Oesterreichischen Kraftsportverbandes stattfindet. Die Hakoahner wurden eingeladen: 29. Mai — Paris, 30. Mai — Amiens, 31. Mai — Quitos, 2. Juni — Bordeaux, 4. Juni —* Tours. In Kreisen der Hakoah-Ringer hofft man, die Tournee gegen Mitte Juni durchzuführen. Dunek. Schwimmen und Wasserbau Der Beginn der Sommerrunde der Wasserbau meisterschaft Ist für Anfang Juni angesetst Die „Hakoah" wird sieh mit drei Mannschaften daran beteiligen. «lUdieoher Sport* und SohUtsenverein „Mtnorah", DL, NuAdorferstraße IS. Anmeldungen und Auskünfte ln den Amtestunden: Donnerstag von 19.S0 bis 99 Uhr. Training: Donnerstag von 19.15 bis 10.90 Uhr. 8tudentenkorps „Haganah“ im J. 8. 8. V. „Menorah". Anmeldungen: Montag von SO bis 99 Uhr. Training: Jurieten, Philosophen, Welthandel Montag von 19 bis 90.80 Uhr; Mediziner: Dienstag von 19 bie 90.90 Uhr; Techniker: Mittwoch von 19 bis 80.80 Uhr. Der Jüdische Turnverein „Makkabi", Wien, Sektion XV, gibt bekannt, daO ermäßigte Saisonkarten für das Hietzinger Strandbad zu haben sind. Interessenten mögen sich an die Adresse XV., Herklotzgasse 91, wenden. Leie Bondl-Helfti Das seit vfer Jahren in Wien bestehende, sich großen Ansehens erfreuende Leie Bondi-Herm, in einer schönen Villa im Prater gelegen, hat sich entschlossen, seine Tätigkeit zu erweitern. Es gedenkt, in den Sommerferien jüdische Mädchen hn Alter von 10 bis 16 Jahren, die aus der österreichischen Provinz und dem Auslande kommen, bei sich aufzunehmen. Der Aufenthalt in Wien soll dazu benützt werden, die Kinder mit der Stadt, deren Kunstschätzen, deren Umgebung bekanntzumachen. Alles, was die Großstadt dem Kinde an Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten hat, Theater, Sport, Sprachvervoilkommnung, soll diesen Kindern, auf die Schulferien zusammengedrängt, geboten werden. Die pädagogische Leitung liegt in den Händen einer liebevollen, mit aHen Forderungen der Hygiene vertrauten Leitung, die zugleich über genügend Geschmack verfügt, um die Kinder nur mit jenen Dingen bekanntzumachen, die ihrem Alter und ihrer Auffassung entsprechen. Die Schlafräume sind für je 2, 4 oder 6 Mädchen eingerichtet, die Ernährung ist den Zeitverhältnissen entsprechend einfach, aber reichlich und schmackhaft, rituell zübereitet. Da das Heim nicht auf Erwerb berechnet ist, so sollen von den Eltern der Kinder nur die bescheidenen Selbstkosten gedeckt werden. Anmeldungen schriftlich und mündlich im Sekretariat des Leie Bondi-Heimes, Wien, II.. Böcklinstraße 59, von 11 bis 1 Uhr vormittags. Telephon Nr. R-44-0-16. WirtS€haft Palästina das lMctiaftszentriini der “ ‘ Von S. Hoofien, Direktor der Handelskammer in Jaffa. Seit dem Weltkrieg ist die Tatsache Gemeingut weiter Kreise, daß Palästina dank seiner geographischen Lage große wirtschaftliche Aussichten hat. Die Routen nach Irak, Persien und Indien müssen — ein BHck auf die Karte beweist das — notwendigerweise über die östliche Küste des Mittelmeeres führen. Der Wüstenweg nach Irak und Persien, noch vor kurzer Zeit nur von spärlichen Handelskarawanen belebt, erlebte seine Revolution durch die Autos, die ihn jetzt beieben, Die syrische Wüste wird jetzt täglich von Autokolonnen durchkreuzt. Was früher ein riskantes Abenteuer war, ist heute eine Selbstverständlichkeit. Früher brauchte man zu diesem Weg eine Woche, heute in komfortablen Autos nur zwei Tage. Obwohl die Wüstenroute ihr Ende in Damaskus hat, besitzt Palästina doch einen wesentlichen Anteil an dem Wüsten verkehr. Uebrigens ist die Einführung direkter Autoverbindungen nach Irak über Transjordanien nur eine Frage der Zeit. Nach Fertigstellung des im Bau befindlichen Hafens von Haifa wird Palästina der Knotenpunkt aller wichtigen Verkehrsstraßen des Nahen Ostens sein. Die Haifa-Bucht ist von Natur aus ein günstiger Hafen und wird durch die modernen Hafenbauten und durch gute Kommunikationen mit dem Hinterland — es gibt keine hindernden Bergketten — das Wirtschaftszentrum des Nahen Ostens werden. Der Bau einer Eisenbahn von Haifa nach Bagdad steht in sicherer Aussicht. Haifa wird der natürliche Hafen Iraks, Arabiens und Persiens sein. Die Oelleitung von Mossul nach Haifa wird Haifas Machtstellung krönen. Es ist zwar richtig, daß der Hafen Haifas erst gebaut wird und daß die Oelleitung noch nicht gelegt ist, aber all das befindet sich schon im Stadium der Verwirklichung. Palästina ist deshalb schon heute ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Dieses kleine Land mit nur 950.000 fest angesiedelten Einwohnern hat im Jahre 1930 Waren Im Werte von 7,000.000 Pfund eingeführt. Vor dem Kriege gab es in Palästina keine nennenswerte Industrie. Heute sind in der palästinensischen Industrie etwa 6,000.000 Pfund investiert, die sich auf ungefähr 4000 Werkstätten und Fabriken verteilen. Es gibt eine Zementfabrik, eine große und mehrere kleinere Oelfabriken, mehrere Getreidemühlen, Zigarettenfabriken, Textil- und Wirkwarenfabriken usw. Es werden viele Artikel erzeugt, so z. B. Schuhpasta, künstliche Zähne, Ziegel und Eisenmöbel. Und diese Industrien beschäftigen heute bereits fast 20.000 Arbeiter» Die palästinensischen Fabriken beziehen vielfach elektrischen Strom aus den Zentralen in Haifa, Tel-Awiw, Tiberias und Jerusalem. Batd werden sie billigen Strom aus dem hydroelektrischen Werk beziehen, das von Ruthenberg am Zusammenfluß des Jordan und des Jarwuk gebaut wird; es wird 24.000 HP liefern und kann bis auf 100.000 HP gebracht werden. Ein weiterer Wirtschaftsfaktor ist die Potash Company, die sich mit der Ausbeutung der im Toten Meere enthaltenen Mineralien beschäftigt. Diese Fabrikation wurde erst vor wenigen Jahre,; inauguriert. Der Erfolg steht schon heute fest, ln diesem Jahre wird die Potash Company 3000 bis 4000 Tonnen Pottasche für landwirtschaftli^e Zwecke auf den Markt bringen. Auch Brom wird in ausgezeichneter Qualität gewonnen, ferner Kaizium- und Magnesiumchloride. Alle diese Produkte werden in Haifa verschifft werden. Von größter Wichtigkeit ist es auch, daß Palästina von Märkten umgeben ist, deren Aufnahmsfähigkeit außerordentlich groß ist. Die Länder des Nahen Ostens importieren Waren um etwa 80,000.000 Pfund jährlich. Hiebei sind viele orientalische Juden als Kaufleute beteiligt. Von diesem Gesichtspunkt aus wird man die große Bedeutung der eben in Tel-Awiw abgehaltenen Levantemesse begreifen. So ist Palästina durch seine geographische Lage, durch den Hafenbau von Haifa und durch seine emsige, unternehmungslustige jüdische Einwohnerschaft dazu ausersehen, als Transit- und als Produktionsland ein mächtiger Wirtschaftsfaktor zu werden. AVIGDOR HAMEIR1 80 DER GROSSE WAHNSINN Autor. U'.'iv;. ir.rtitii': :»tis ccm Hcbrä c.ehon von Sem Wolf. Nach Hause. Dieser an seine Mutter, jener an seine Oß 'bte. vr dritte an seinen guten Freund. Es herschte eine grausige Stille. Wer nicht gesehen hat, wie viele Menschen gleichzeitig vor einer gefährlichen Schlacht Abschiedsbriefe schreiben, der sah noch in seinem Leben nichts Fürchterliches. ln dieser Stille, in der nur das Kritzeln der Federn hörbar ist, liegt wirklich die Ahnung des Todes. Ich schaute meine Leute an. Hervorquellende Augen; bebende Hände; stark gerunzelte Stirnen. Ich bat einen der Soldaten, er soll mir seinen Brief zeigen, bevor er ihn ins Kuvert legt. Er zeigte ihn mir. «Bitte, Herr! Er ist nicht schön geschrieben. Ich bin kein Schreiber.» Ich las den Brief. Es waren nur einige Zeilen. «Meine teuere Ilonkal Ich gehe zum »Venushügel* (Du weißt nicht, was .las ist!) Ich muß die Anhöhe vor den Russen verteidigen. Die Anhöhe gehört Dir und ich gehe, um Dich zu verteidigen. Meine teuere lionka! Wenn Du willst, daß ich am Leben bleibe, dann werde ich nicht sterben. Dein Istvan.» Ich habe noch andere Briefe gelesen. Sie waren in verschiedenem Stile geschrieben, aber der Inhalt war immer der gleiche: Briefe an Geliebte. Einige an die Mutter. Ich habe das unserem Professor erzählt und er feierte wieder einen «freudistischen» Sieg. Ich ging zu meinem Leutnant, um Abschied von ihm zu nehmen. Dort ging es drunter und drüber. Einige Offiziere traf ich dort, unter ihnen den Regimentsarzt. In der Mitte stand Oberleutnant Stubnik. Mein Leutnant Smrecsanyi flüsterte mir ins Ohr: «Er simuliert einen Wahnsinnigen.» Und fügte hinzu: «Er hat Angst vor dem Hügel. Es kam Befehl, daß auch er mit euch gehe. Deshalb ist er plötzlich «verrückt» geworden.» Im Zimmer herrschte Stille, die nur von Zeit zu Zeit unterbrochen wurde. Der Arzt sprach auf den «verrückten» Offizier ein und dieser sprach mit sich selbst. Ei hat das ausgezeichnet gemacht. «Wo hat er das nur gelernt?» fragte ich leise meinen Leutnant. «Feigheit ist eine ausgezeichnete Lehrerin» antwortete er mir. Stubnik war als Feigling bekannt. Nur Juden gegenüber war er «mutig». Außerdem hatte er auch eine j starke Ambition, als Held zu erscheinen. Aber selbstveri ständlich, ohne in eine Gefahr zu geraten. Es war ein öffentliches Geheimnis, daß jene einfache Medaille, die an seiner Brust hing, auf einem nicht rechtschaffenen Wege zu ihm gelangte. Man erzählte sich, er habe sie für eine ansehnliche Summe von einem Unteroffizier gekauft. Dem Unteroffizier gelang es nämlich, ein russisches Maschinengewehr zu erobern, zur Zeit, als er unter Stubniks Führung in einem Walde patroullierte. Stubnik selbst befand sich irgendwo in einem sicheren Versteck, während der Unteroffizier jene Leistung vollbrachte. Und diese Tat kaufte sich der Oberleutnant Stubnik vom Unteroffizier, kehrte als Held zurück und erhielt das Signum laudis. Alle Offiziere wußten es. Wenn die Rede davon war, vergaßen sie nie, hinzuzufügen: «Nur ein jüdischer Trödler kann so was machen: seinen Sieg verkaufen.» Der Unteroffizier war nämlich zufällig ein Jude. Ich ließ es mir nicht nehmen und fragte einmal den Unteroffizier selbst über die Angelegenheit aus. Er antwortete mir einfach: «Warum nicht? Auch ein Sieg! Auch eine Leistung! Solcher Leistungen gibt’s bei uns genug, noch mehr als Medaillen. Ist das so eine „Mezije”, ein Maschinengewehr? Soll er ein Held sein! Ich würde mir sowieso eine kupferne Auszeichnung nicht neben meine goldene Tapferkeitsmedaille hängen.» Und jetzt ist Herr Oberleutnant Stubnik auf einmal «verrückt» geworden. Der Arzt gibt sich Mühe, eine Diagnose aufzustel* len; der Arzt schwitzt schon: es ist sehr schwer. Etwas ist hier sehr verdächtig. (Fortsetzung folgt) B2D

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