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Die Stimme · 1932-04-29 · Heft 225 (29.4.1932) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
5 (1932)
Issue
Heft 225 (29.4.1932)
Date
1932-04-29
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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Seite 8 OIE STIMME Nf. 225 — 29. April 1932 ist, kann diese Sache nur verzögern, aber nicht verhindern. Es ist begreiflich, daß Hermann Thimlg als armer Schlucker, mehr seelisch und materiell eingestellt, der noch dazu eine tüchtige Hausfrau braucht, sich von der reizenden und entzückenden Renate Müller gefangen nehmen Hißt. Das Publikum amüsierte sich ausgezeichnet. Willy Fritsch, der unwiderstehliche Herzensbrechor, bat in „Frechdachs" Gelegenheit, als Nutznießer einer modernen Ehe seine ganzen Fähigkeiten spielen zu lassen. Karl Böse, der Regisseur, öffnet ihm Tür und Tor. Und so ist cs kein Wunder, wenn Kamllla Horn selbst als junge Ehefrau, deren Mann Ralph Arthur Roberts, das „Baby“ der Lebewelt, es mit der Ehe nicht ernst nimmt, ihre Gefühle zu dem „Frechdachs" (Fritsch) entdeckt. Der Ehegatte, der wegen einer „Künstlerin" seine Ehe in Brüche gehen läßt, kommt erst zu spät zur Einsicht, daß die Liebe einer Halbweltdame nicht ernst zu nehmen ist Else Elster hat sich in diese Rolle gut clngefügt Der Film wurde nach einer Komödie von Louis Verneuil gedreht d. sch. Anny Ondra in Wien. In Sievering draußen, im Sascha-Atelier, empfängt uns die Filmschauspielerin Anny Ondra in Gesellschaft des Produktionsleiters, Dir. P o t o k Sie ist heute besonders gut gelaunt und unterhält sich köstlich über die Meldungen, daß man sie in Polen, Österreich, in der Tschechoslowakei für sich reklamiert, ln Wirklichkeit ist sie in Tarnow geboren, wo ihr Vater, ein gewesener aktiver österreichischer Offizier, arnisoniert war. Sein Beruf brachte es mit sich, daß die amilie bald in Prag, Graz, Wien und in anderen altösterireichischen Städten wohnte. Seit acht Jahren ist Anny beim Film. Entdeckt wurde sie von Karl Lamac, der bis heute mit ihr als Regisseur arbeitet. Durch Graf Kolowrat kam sie zur Sascha nach Wien. Hier errang sie einen großen Erfolg im stummen Film «Die Bratermizz» Von da ging es rapid aufwärts. In unzähligen stumnren und vielen Tonfilmen sahen wir die herzige Anny Ondra. Ihr jetziger Film heißt «Die grausame Freundin», ein richtiger, lustiger Anny-Ondra-Film. Er wird hier in deutscher und französischer Version gedreht. Das ist der erste Film, der in Wien in zwei Sprachen bearbeitet wird. Den ganzen Tag verbringt Anny im Atelier. Sie lebt zurückgezogen und bedauert, daß sie vom Wiener Aufenthalt fast gar nichts hat. Kaum daß sie eine Viertelstunde mit uns verbracht hat, wird sie zur Aufnahme gerufen. Von Dir. Potok erfahren wir, daß ein Theateragent Anny Ondra für die Marischka-Bühnen gewinnen wollte. Sie mußte aber ablehnen, da sie mit dem Film vollauf in Anspruch genommen ist. d. sch. „Der chinesische Detektiv Charlie Chan." In diesem Detektivdrama der Fox mit Warner Oland in der Hauptrolle steht eine Reisegesellschaft rund um die Welt im Mittelpunkt der Handlung. Von England geht es nach Frankreich, Italien, Aegypten, China, Hawai — unheimliche Morde geschehen, Unschuldige werden verdächtigt, bis es schließlich Charlie Chan gelingt, den Mörder kurz vor Ankunft in San Francisco auf dem Ozeandampfer dingfest zu machen. Ein Film voll ungewöhnlicher Spannung — auch eine Liebesgeschichte fehlt nicht — mit namhaften amerikanischen Schauspielern, wie John Garrick, Marguerlte Churchill, Warren Hymer, Marjorle White. Regle führte Hamilton MacFadden. Der Film erscheint Freitag im Rotenturra-Klno. „Die Nächte von Port Said" — ein neuer Paramount- Film. Eine spannende Abenteurerbegebenheit im Hafen von Port Said, in der Matrosen, Opiumschmuggler, Waffonschmuggler, Araber und britisch© Polizisten ihre Rollen spielen, schildert der Paramount-Tonfllm „Die Nächte von Port Said", der demnächst seine Wiener Uraufführung hat. Die Hauptrollen verkörpern Oskar Homolka, Gustav D i e ß 1 und Rende H e r 1 b e 1. Richard Taubers „Melodie der Liebe", Richard Tauber, von seiner triumphalen Amerika-Tournee zurtickgekehrt, hat seine Tonfilmtätigkeit wieder aufgenommen und kündigt bereits die Fertigstellung seines neuen Tonfilms „Melodie der Liebe“ an. Der Film gibt Richard Tauber im Rahmen etner überaus abwechslungsreichen mondänen Handlung Gelegenheit, seine gereifte Gesangskunst zur glanzvollen Entfaltung zu bringen. Nebeu inoduiiieti Schlagetlledern, die Jur mann und Kaper schrieben, singt Tauber auch Partien aus dem modernen Opernrepertoire; damit kommt Tauber einem langgehegten Wunsch seiner zahlreichen Verehrer entgegen, die ihn wieder einmal als Operntenor hören wollten. Von den übrigen Mitwirkenden sind zu nennen: Lien Peyers, Grete Natzler, Alice Treff, Ida Wüst, Szöke Szakall, Adolf Wohlbrück und die kleine Petra Unkel, ein Berliner Wunderkind. Die Inszenierung besorgte Georg Jacoby. Die Premiere steht bevor! ionistisdies Leben in Wien Die Arbeit des Keren Kaje* meth Jubiläumsaktion des Keren Kajemeth. Bisherige Gesamteingänge S 10.457.—. In der letzten Woche gingen ein: Zentrale S 420.—, 2. Bezirk S 26.—, Prater' S 32.—, Wizo Prater S 20.—. Statistik der von den Gruppen im ersten Halbjahre 5692 (1. Oktober 1931 bis 31. März 1932) aufgebrachten Beträge, resp. Prozente des übernommenen Kontingentes. Bezirkssektionen: I.: —; II.: S 917.— (13 Prozent des Jahreskontingentes); Prater: S 430.— (43 Prozent); III.: S 554.— (28 Prozent); WJV.: S 489.— (48 Prozent); VL/VIL: S 66.— (13 Prozent); VIII./1X.: S 606.— (30 Prozent); X7X1.: S 94.— (19 Prozent); XI1./XIV./XV.: S 216.— (101 Prozent); XIII.: S 14.— (5 Prozent); XVI./XV1I.: —; XVIII.: S 100.— (10 Prozent); XIX.: —; XX.: S 105.— (13 Prozent); Zwischenbrücken S 41.— (20 Prozent); XXI.: —. Büchsenleerungs-Verrechnung. Makkabi IX. hat ihre Sprengel verrechnet. Lanoar-Hefte ermäßigt. Der Verlag «Omanuth* hat sich bereit erklärt, bei Bestellung von 5 Serien ä 12 Heften der Lanoar-Bücher bloß den Preis von 4 Serien zu berechnen. Voraussetzung natürlich ist sofortige Bezahlung der 4 Serien ä 12 Hefte. Gebrauchte Briefmarken. Das Hauptbüro des Keren Kajemeth hat eine zentrale Sammelstelle für gebrauchte Briefmarken eingerichtet. Die Gg. werden ersucht, gebrauchte Marken an das Keren Kajemeth-Büro abzuführen. Silbernes Buch. Die verdienstvolle Zionistin und Präsidentin der Frauengruppe Prater, Frau Dora Brandelstein, durch die «Wizo» Prater (Nr. 91). S)ie lfe6ratscAe Woche Hebräische Bewegung «Jom Haiwrim» (Hebräertag). Als Abschluß der hebräischen Woche findet Samstag, den 30. d. M., 8 Uhr, im Festsaal des Handelsmuseums, IX., Berggasse 16, ein «Jom Haiwrim» statt, zu dem alle Hebräischsprechenden geladen sind. Tagesordnung: 1. Stand der hebräischen Bewegung in der Welt, Referent (höchstwahrscheinlich): Dr. S. Ravidowitsch, Präsident des «Brith Iwrith Olamith»; 2. die hebräische Bewegung in Oesterreich, Referent: Dr. David Rothblum; 3. die hebräische Literatur des letzten Jahres, Referent: Dr. Chaim Tartakower; 4. Organisationsfragen. Hebräischer Weltkongreß. Damit dieser Kongreß zustande komme, müssen in der Welt 100.000 Hebräer Ihren «Sela» entrichtet haben. (Preis 1 S, für Jugendliche 50 g.) Die «Tarbuth»-Bewegung In Polen. Die «Tarbuth»-Organisation in Polen gibt seit einiger Zeit ein Zweiwochenblatt heraus unter dem Namen «Tarbuth», von dem die Nr. 6 vorliegt. Sie spiegelt in lebendiger Weise das Ringen der hebräischen Bewegung in diesem großen Lande jüdischer Siedlung wider. Besonders soll hervorgehoben werden, daß von den zionistischen Jugendbünden eigene «Jugendämter» geschaffen werden, die die Aufgabe haben, sich mit aller jugendlichen Kraft in den Dienst der Tarbuth-Bewegung zu stellen. Die großen Jugendbünde «Haschomer Hazair», «Haschomer Haleumi» und «Gordonia» nehmen im Rundschreiben eine sehr aktive Stellung zu diesen Jugendämtern ein. Alle verlangen sie ein Kooperieren aller Jugendbünde trotz der verschiedenen Weltanschauungen. Literarische Neuerscheinungen. Im «Dwir»-Verlag erschien der letzte Band von Dubnows «Chassidismus», der von Dubnow original hebräisch geschrieben wurde. Von B i a 11 k kommentiert und eingeleitet, erschien «Seder Serai m». Diese Ausgabe ist vollständig. Vorher sind noch Einzelhefte, die einzelne Massechoth enthalten, für den Schulgebrauch herausgegeben worden. («Dwir».) Ben Gurion: «Anachnu uschchenejnu». Eine Sammlung von Aufsätzen dieses bekannten Arbeiterführers über das Verhältnis zwischen Juden und Arabern. («Dawar»-Verlag.) Konferenzen der «Hebräischen Woche» Im Rahmen der hebräischen Woche fand vergangenen Samstag eine Vertrauensmännerkonferenz aller zionistischen Mandatare und der Wizo statt. Der Präsident der Histadruth Iwrith, Dr. Rothblum, referierte über Zweck und Ziel der hebräischen Woche, über die Bedeutung der Brith Iwrith Olamith und über die Aufgaben, die der Histadruth Iwrith in Wien in Ausführung der übernommenen Kulturaufgaben zufallen. Hierauf referierte das Landeskomiteemitglied Herr Dr. S. Horowitz über die Bedeutung der hebräischen Sprache in der zionistischen Kulturarbeit. Herr Dr. Tartakower behandelte in seinem Referate interne Organisationsfragen der Histadruth. Nach einer Diskussion wurde einstimmig eine Resolution angenommen, in der die Gründung der Brith Iwrith Olamith begrüßt und jedem Zionisten zur Pflicht gemacht wird, der Brith Iwrith Olamith beizutreten. Zum Schlüsse wurde eine Kultur- und Erziehungskommission gewählt, der folgende Herren angehören: Das Präsidium der Histadruth, Dr. Grünbaum, Dr. Friedmann, Prof. Rath, Dr. Rosen, Viktor Bauminger, Dr. Samonsky. Die Vertreter der Radikalen und der Wizo stellten die Namhaftmachung zweier Mitglieder ihrer Gruppe in Aussicht. Sonntag vormittags fand die Konferenz der Vertreter aller zionistischen Jugendgruppen statt. Es waren vertreten: Brith Trumpeldor, Zeirenu, Mirjam, Gordonia, Zeiroth Misrachi und üedud Zeirim. Dr. Tartakower referierte über die Ziele der Konferenz. Die Vertreter sämtlicher lugendgruppen erklärten einstimmig, daß sie der Brith Iwrith Olamith beitreten. Montag fand die Konferenz der Rabbiner und Lehrer (Religionslehrer aller Schulkategorien und Hebräischlehrer) statt, die sehr stark beschickt war. Dr. Rothblum sprach über die Bedeutung der Brith Iwrith Olamith und über die Kulturarbeit der Histadruth Iwrith in Wien und begrüßte die erschienenen Rabbiner und Lehrer, denen er für die Bereitschaft, die Bestrebungen der Histadruth zu unterstützen, herzlichst dankte. Oberrabbiner Dr. Feuchtwang hielt ein formell und inhaltlich meisterhaftes Referat über die Reform des Religionsunterrichtes. Es wurde eine Resolution angenommen, in der die Gründung der Brith Iwrith Olamith begrüßt und jedem Rabbiner und Lehrer derselben beizutreten empfohlen wird, die Reform des Religionsunterrichtes nach der Richtung der Vertiefung der Kenntnis der hebräischen Sprache und Literatur, insbesondere in den Unterklassen gefordert und verlangt wird, daß in den fakult. Bibel- und Sprachschulen der Unterricht im Hebräischen den wichtigsten Programmpunkt bilde, sowie erklärt wird, daß die gegenwärtige Konferenz zur ständigen Einrichtung erhoben wird und zumindest einmal in zwei Monaten unter Leitung der Histadruth zusammenzutreten hat. Zum Schlüsse wurde eine Erziehungskommission gewählt. Ankündigungen und Mitteilungen Zionistische Bezirkssektion Landstraße, Dienstag, 3. Mal, halb 9 ühr, Caf£ Lovrana: Gesprochene Zeitung. Leitartikel: Dr. Oskar Grünbaum; Rückblick auf die Wahlen: Dr. Emil Schmjtz; Jüdisches Leben in Wien: Dr. Simon Händler; Frauenarbeit: Frau Sophie Löwenherz; Aus dem Leben der Marranen; Bruno Rabinowitz; Neues aus Palästina: Ing. Laszkowitz; Die Makkabidiade: ein Teilnehmer. Zionistische Sektion Vl/VII-Frauengruppe, 5. Mai, 8 Uhr, lustiger Abend unter der Devise «Lebende Zeitung». Veranstaltungsort Caf6 Mariahilf, VL, Mariahilferstraße 89. Zionistische Bezirkssektion X. Auf Einladung der Bezirkssektion X und der Bethausvereine Ansche Emes und N’wej Schalom spricht Kultusvorsteher Viktor Bauminger Montag, den 2. Mai, präzise 8 Uhr, im Bethaus, X., Favoritenstraße 106, über: «Fragen der Kultusgemeinde». Gäste herzlich willkommen! Zionistische Jugendgemeinschaft «Brith-HerzI», Wien, XX., Jägerstraße 30. Wochenprogramm: Samstag, 30. April, ab 4 Uhr nachmittags: Sichoth aller Kwuzoth und der Kindergruppe; halb 8 Uhr: Plenarversammlung mit anschließendem Vortrag. Sonntag, 8 Uhr früh: Zentralwanderung. Teilnahme für Mitglieder Pflicht. Die Treffpunkte der einzelnen Gruppen werden Samstag abends bekanntgegeben. 7 Uhr abends: Neschef. Montag, 8 Uhr: Hebräischkurs. Dienstag und Mittwoch: Sichoth. Donnerstag, halb 8 Uhr: Führerkures; halb 9 Uhr: Chug Iwri. — Große Pfingsttour vom 14. bis 16. Mai. Kosten beitrag S 10.—. Auskünfte und Anmeldungen täglich im Heim. Jüdischer Angestellten verband «Emunah». Samstag, den 30. d. M., Vortrag Benno Deutsch: «Die Sozialreform und die Juden und Juden als Sozialreformer». Mirjamheim, Wien, I„ Jordangasse 7, halb 9 Uhr. Gäste willkommen. — Für das Erholungsheim in Kottingbrunn bei Vöslau werden noch einige Plätze vergeben (S 1.— pro Tag). Anmeldungen Samstag und Montag zwischen 8 und halb 9 Uhr im Verbandslokal, I., Jordangasse 7/1. Misrachl-Jugendzentrale. Sonntag, den 15., und Montag, den 16. Mai (Pfingsten), veranstaltet die Misrachi-Jugendzentrale, Wien, II., Praterstraße 11, eine Gesellschaftsreise nach Bratislava mittels Schiff, Eine Gruppe fährt bereits am Freitag, den 13. Mai, auch mittels Schiff. Anmeldungen: bis zum 10. Mai täglich im Heime zwischen 7 und 9 Uhr. Zeire und Brith Hanoar Hamisrachl. Sonntag, den 1. Mai, 2 Uhr: Ausflug. Treffpunkt Stadtbahnstation Schottenring. Vereinigte zion.-soz. Arbeiterorganisation Poale Zion-Hitachduth. Sonntag, den 1. Mai, 8 Uhr, Theatersaal des Hotels «Post», 1., Fleischmarkt 24, 1. Mai- Feier. Unter anderen wirken mit: Gertrud Kraus und Chaim Uhrstein. Karten zum Preise von S —.70 aufwärts II., Blumauergasse 1. Hachnusa« Kala XX. Der Verein Hachnuaas Kal« feierte Sonntag, 10. d. M., seinen zehnjährigen Bestand, Dieser Verein, der zum Segen armer jüdischer Braut« seine Tätigkeit entwickelt, beging in sonderbarer Weis« aein Jubiläum. Es wurde eine echt Jüdische Hochzeit veranstaltet. Der Bräutigam war ein Zögling des jüdischen Blindeninstituts. Durch die intensive Arbeit der Präsidentin, Frau Regina Meier, der Damen Hainbach, Goldstein, Lau-Buleti und des ganzen Vorstandes ist es möglich, jährlich bis 30 Bräute auszuheiraten. „Sohomre-Sohabbos“. Die Oesterrelchlschen Bundesbahnen haben vor kurzem um 60 Prozent ermäßigte Woekendfahrkarten ausgegeben, die von Samstag 12 Uhr mittag« bis Montag 10 Uhr vormittags Geltung haben. Der „Schomre- Schabbos“ hat Schritte unternommen, um die Geltungsdauer dieser Weckendfahrkarten zumindest für die aabbathaltenden Juden auf Freitag vorzuverlegen. Eine Anzahl von Kurorten sind auch veranlaßt worden, in diesem Sinne bei der Bundesbahndirektion zu intervenieren. Es besteht große Aussicht auf Erfolg. — Die Arbeiter-Krankenversicherungskasse (I., Wipplingerstraße 26) hat sich dem Ueberelnkommen, das mit den anderen Krankenkassen schon seit dem Vorjahr besteht, angeschlossen. Sie wird daher künftig, ebenso wie die anderen Krankenkassen, bewilligte Heimaufenthalte Uber unsere Empfehlung ln einen baren Kusch uß umwandeln. Diesbezügliche Bescheinigungen und nähere Auskünfte im Verbandssekretariat. „Scliomr«- Schabbos“, Wien, II., Loopoldr>gasse 18. Telephon A 48-4-lfc

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