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Die Stimme · 1932-04-07 · Heft 222 (7.4.1932) · page 10

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Journal
Die Stimme
Volume
5 (1932)
Issue
Heft 222 (7.4.1932)
Date
1932-04-07
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
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Seite 8 DIE STIMME Nr. 222 — 7. April 1932 Zlonlstlsdies Leben In Wien « Ausgabe der . Ab Donnerstag, den 7. d. M., gelangen Im Sekretariat des Zionistischen Landeskomitees für Oesterreich die S c h e k e 1 b 1 o c k s zur Ausgabe. Allgemein - zionistischer Hochschöler- Verband Seit einiger Zeit sind Bemühungen im Gange, die die Gründung eines allgemein-zionistischen Hochschülerverband es bezwecken. Die Ziele dieser zu schaffenden Organisation sind: Zusammenfassung der jüdischen Studentenschaft zu aktiver zionistischer Agitation und Kulturarbeit; Eindämmung des überhandnehmenden Fraktionsgeistes, Einordnung der Hochschülerschaft in die Zionistische Organisation. Für den Verband zeigt sich großes Interesse in den Kreisen der jüdischen Hochschülerschaft. Hochschüler, die zur Mitarbeit bereit sind, mögen sich mit nachfolgenden Kollegen in Verbindung setzen: Stud. med. Aron Horn, Wien, IX., Lackierergasse 9, Stud. med. Ignatz Seidenfeld (Rede- und Lesehalle), IX., Türkenstraße 9. Durchreise eines Auswanderertransportes. Dienstag, den 12. April, 6.40 Uhr früh, kommen etwa 70 Auswanderer aus Polen auf der Durchreise nach Erez Israel in Wien auf dem Ostbahnhofe an. Die Palästinareisenden werden, wie dies bis nun der Fall war, während ihres einstündigen Aufenthaltes am Bahnhofe von der «Wizo» und der «Mirjams-Verbindung bewirtet. Die Arbeit des Keren Kaje* meth Jubiläumsaktion des Keren Kajemeth. Das Präsidium des Keren Kajemeth ersucht alle zionistischen tGruppen, die im Gange befindliche Jubiläumsaktion mit raller Energie fortzusetzen und zeitgerecht abzuschließen. Es ersucht die verantwortlichen Leiter der Aktion, gleich nach deren Durchführung mit dem Keren Kajemeth zu verrechnen und die gesammelten Gelder ihrer Bestimmung zuzuführen. Goldbuch des Keren Kajemeth. Goldbucheintragung Drs. Holdengräber. Mit den neu eingegangenen S 80.— ergibt die Gesamtsumme zusammen S 402.—. Goldbucheintragung Franz Obersohn: Mit den neu eingegangenen Beträgen ist die Goldbucheintragung, welche zur Gänze durch Frau Regine Glaser durchgeführt wurde, komplett. Goldbucheintragung Oberkantor Gerson M argul i e s: Bisher insgesamt S 373.—. Silbernes Bach des Keren Kajemeth. Frau Sabine Paß weg (Nr. 80), Frau Josefine Modllnger (Nr. 81), Herr Dr. Mair Pais (Nr. 82), Herr Markus Teich (Nr. 83) durch das Zionistische Landeskomitee als Dank für die aktive Mitwirkung bei der Purim- Veranstaltung. Frau Fini Schreier durch die Zion. Bezirkssektion VIII/IX (Nr. 84). Herr Schaul Keßler durch die Zion. Bezirkssektion VIII/IX (Nr. 85). Anda Unger-Dr. Lauterbach durch die Hochzeitsgäste (Nr. 86). Frieda-Haber-Garten. Auf diesen Garten sind bisher S 1063.35 eingegangen, so daß dieser Garten befeits komplett ist. Legat Samuel Schor. Die Erben des Verewigten haben ä conto dieses Legats die zweite Rate per S 160.— erlegt. Leerung an Sabbaten und jüdischen Feiertagen. Die Leitung des Keren Kajemeth macht erneut die Mitarbeiter des Keren Kajemeth darauf aufmerksam, daß Leerungen sowie Sammlungen für den Keren Kajemeth an Sabbaten und jüdischen Feiertagen sowie an den späten Nachmittagen der entsprechenden Vortage absolut unzulässig sind. Wir lenken ferner ihre Aufmerksamkeit darauf, daß die Leerungsbogen ebenfalls einen Vermerk, dieses Verbot betreffend, enthalten. Schneidep tup teine Heppengotpdepobe Jakob Ornslein umuituuMuttttuuuuuuuiUUiuiiiiiittiuiittituittuiiiuitiiiiiitiiiiiiiituiiittiiitutiimmmmiiimiiiiiMim Wien, 2. Sezipky Cihenbraiwgatee IVr. 2 (bet der Plartenbtücke) Telephon Tit. Ä Verrechnung der Mfirzleerung. Die Märzleerung haben endgültig verrechnet: «Zirenu», Z. M. V. «Jedidäa». Noten hebräischer Lieder mit hebräischem Text aus Palästina. Das Hauptbureau des Keren Kajemeth hat 12 Lieder mit Noten und Text in Ansichtskartenform herausgegeben. Ungefährer Preis einer Karte 20 bis 25 Groschen. Muster sind im Keren-Kajemeth-Bureau einzusehen. Hier werden auch Bestellungen entgegengenommen. Briefpapier des Keren Kajemeth mit Palästinaansichten. Das Hauptbureau des Keren Kajemeth hat auch eine Serie von diesem Briefpapier, das ebenfalls im Keren-Kajemeth-Bureau angesehen werden kann. Folgende Firmen haben — unter Garantie eines bestimmten Monatsertrages — in ihren Betrieben Keren- Kajemeth-Büchsen aufgestellt: Warenhaus Brüder Schiffmann, II., Taborstraße 48; Wiener Arkaden-Cate, I„ Universitätsstraße 3; Alfons Kornmehl, IX., Kolingasse 3. Ankündigungen und Mitteilungen Zionistische Bezirkssektion Innere Stadt. Dienstag, den 12. April, y29 Uhr, Generalversammlung der Sektion. Caf6 Excelsior, 1., Rotenturmstraße. Erscheinen der Mitglieder Pflicht! Purim-Kinderfeier. Die am Sonntag, den 27. März, von der zionistischen Frauengruppe Leopoldstadt veranstaltete Feier, welche zu einer ständigen Einrichtung geworden ist, hat das bisher Gebotene weit übertroffen. Frau Bronja R o k e a c h, die das gesamte Arrangement dieser überaus gelungenen Veranstaltung besorgte, löste ihre Aufgabe in glänzender Weise. Die Texte der beiden Theaterstücke («Auf jeden Falb und «Das Spielkästeichen aus Palästina»), Zionistische Bezirkssekllon Leopoldstadt Anläßlich des Ablebens des Bezirksrates Herrn Norbert Rappaport drücken wir den Hinterbliebenen unser tiefstes Beileid aus. des Purimchors und der Conference, sowie das Musikarrangement stammen von dem jungen bekannten Autor Bobby Weiser. Die künstlerische Leitung lag in den Händen von Bobby Weiser und Norbert R o k e a c h, die eine äußerst wirkungsvolle Inszenierung zustande brachten. Die ungemein wirkungsvollen Gruppentänze (Hotel Tel-Aviv und Gavotte) wurden von Ballettmeister Prof. R. H e i m a n n einstudiert. Die Gesamtbegleitung besorgte der junge, begabte Musiker Szandor Weiß. Allen Damen, die zum Gelingen dieser Feier das ihrige beigetragen haben, besonders Frau Silberherz und Frau Z w e r 1 i n g, gebührt vollster Dank. Purim-Kinderfeier Prater. Die zionistische Frauengruppe Prater veranstaltete Dienstag, den 29. März, im eigenen Heim, II., Jungstraße 8, eine Kinder-Purimfeier. Fräulein B u r s t y n eröffnete die Feier und sprach einleitende Worte über die Bedeutung des Purimfestes. Sodann sangen die Kinder hebräische Lieder und trugen Gedichte vor. Frau Windschauer besprach hierauf eingehend den Zweck des bei dieser Sektion bestehenden Kindergartens. Die größeren Kinder vom Oneg- Schabath führten das «Achasveros-Spiel» auf. Diesem folgte eine Aufführung von «Chorew» und «Awiv» in den betreffenden Jahreskostümen. Die zahlreich erschienenen jugendlichen Gäste und die Erwachsenen ergötzten sich an den glänzenden Darbietungen. Um das Zustandekommen und Gelingen dieses Festes bemühten sich redlich Frau Windschauer, Frau Dr. Gelber, Fräulein B u r s t y n und Fräulein K r a m m e r, denen herzlicher Dank gebührt. Zionistische Sektion Landstraße. Dienstag, den 12. April, %9 Uhr, im Caf6 Lovrana, III., Löwengasse 36, Vortrag Ludwig B a t o : «Aus dem Leben eines jüdischen Staatsmannes». Gäste willkommen. Zionistische Bezirkssektion IV/V. Mittwoch, den 13. d. M., halb 9 Uhr, im Zirenu-Heime, V., Wiedner Hauptstraße 130 (Eingang Ramperstorffergasse), Vortrag des Herrn Ludwig B ä t o : «Aus dem Leben eines jüdischen Staatsmannes». Gäste willkommen. Frauengruppe Zionistische Sektion VI/VII. Ausflug auf die Sophienalpe. Sonntag, den 10. d. M., 9 Uhr vormittags, Treffpunkt der Gesinnungsgenossen und Freunde der Sektion VI/VII in Hütteldorf, Endstation der Linie 49. Gäste herzlich willkommen! Zionistische Bezirkssektion XVIII. Montag, den 11. April, i/28 Uhr, im Saale des Cafe Dank, XVIII., Währingergürtel 104, Dr. Wolf H e r z b e r g über «Gegenwärtige Lage der Juden in der Welt», Gäste willkommen. Zionistische Bezirkssektion XX. Montag, 11. April, 8/2 Uhr, XX., Jägerstraße 30, Herr Dr. Leo Goldhammer: «Stadt und Land im Leben der Juden». Gäste willkommen. Verein zionistischer Hochschüler «Theodor Herzb. Samstag, den 9. d. M., 8 Uhr, in unserem Heime, II., Krummbaumgasse 10, Referat unseres A. H. A. Holzer: «Wirtschaftskrise». Hochschüler herzlich willkommen. An alle jüdischen Juristen! Der Jüdisch- Akademische Juristenverein, Fachsektion der Judäa, IX., Liechtensteinstraße 30, richtet an alle jüdischen Juristen die Aufforderung, ihm beizutreten. Er bietet eine reichhaltige Bibliothek, Inskriptionsberatung, veranstaltet Ausflüge, Führungen, Vorträge usw. — Sonntag, den 17. April, veranstaltet der Jüdisch-Akademische Juristenverein einen Ausflug. Histadruth Iwrith. Samstag, den 9. April, 8 Uhr, im Heim, II., Praterstraße 13, Vortrag M. Ungerfeld: «Siegmund Freud w’Torato». Klub der Palästinenser. Samstag, den 9. April, im Heim, II., Praterstraße 13 (Sektion Leopoldstadt), dringende allgemeine Versammlung. Alle Chawerim werden ersucht, pünktlich um y28 Uhr zu erscheinen. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht. 2. Besprechung zwecks Veranstaltung eines Seder-Abends. 3. Allfälliges. Zionistische Jugendgenieinschaft «Brith-Herzig Wien, XX., Jägerstraße 30. Wochenprogramm: Samstag, 9. April, 7 Uhr: Lustiger Abend im großen Saale unseres Heimes. Reichhaltiges Programm. Gäste willkommen! Nachmittags ab 4 Uhr: Sichoth aller Kwuzoth. Sonntag, 8 Uhr früh: Wanderung. 6 Uhr abends: Zusammenkunft im Heim. 8 Uhr: Mitgliederversammlung. Montag, 8 Uhr: Hebräischkurs. Dienstag und Mittwoch: Sichoth. Donnerstag, halb 8 Uhr: Führerkurs. Halb 9 Uhr: Chug Iwri. Mitteischülerkundgebung für die Reform des Religionsunterrichtes. Der Verband zionistischer Mittelschüler antwortet auf die assimilatorische Stellungnahme des Religionslehrerverbandes in einer Massenkundgebung am Samstag, 9. April, ]/28 Uhr, IX., Währingerstraße 43, unter der Devise: «Für die Reform des Religionsunterrichtes.» — «Unser Kampf gegen Hakenkreuz und Assimilation.» Kein Mittelschüler darf fehlen! Jüdischer Angestelltenverband «Emunali». Samstag, den 9. d. M., im «Mirjamheim», I., Jordangasse 7, liest Hans Hacker aus dem Manuskript seiner Reportage «Andalusien, afrikanische Oasen und portugiesisches Traumland» (Erlebnisse eines jüdischen Vagabunden, 3. Teil). ^9 Uhr. Gäste willkommen. — Für die Hebräisch-Kurse (Anfänger und Vorgeschrittene) werden noch einige Teilnehmer zu günstigen Bedingungen aufgenommen. Anmeldungen Donnerstag, Samstag und Montag von |/28 bis y29 Uhr (I., Jordangasse 7/1). Gründungsfeier des Vereines der «Husiatyner». Samstag, den 2. d., fand im Handelsmuseum die Gründungsfeier des Vereines der «Husiatyner» statt. Dr. Senio W e i n g a s t hilet die Festrede. Es folgte dann eine Akademie, in der die Damen H e n n und Goldnagen, am Klavier durch H. Wein gast jun. diskret begleitet, durch schöne Vorträge von Opernarien besonders gefielen. Die Herren Gang (Darmstädter-Theater) und Z u p n i k verstanden das Publikum durch ernste Rezitat:onen zu fesseln und Herr Schwager durch heitere Darbietungen Lachstürme zu entfesseln. Die Klaviervorträge des Frl. Fischer fanden die verdiente Anerkennung. Das Reinerträgnis ist humanitären Zwecken gewidmet. Bethausvercln «Chewra Beth Hatfilah». Mittwoch, den 13. d., 6 Uhr, im Zeremoniensaal, IX., Müllnergasse 21, 64. ordentliche Generalversammlung. Anträge müssen spätestens 6 Tage vor der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich angemeldet werden. Feier zu Ehren Dr. I. Taglichts. Der in unserer letzten Nummer erschienene Bericht über die Tempelfeier anläßlich des 70jährigen Geburtstages Dr. I. Taglichts wurde der „Wahrheit" entnommen. (fersonatien Todesfälle. Die Gattin des Gg. Adolf R ü b n e r, der durch eine Reihe von Jahren aktives Mitglied des Präsidiums des Keren Kajemeth war, ist plötzlich verschieden. Das Präsidium des Keren Kajemeth drückt auch auf diesem Wege Gg. RUbner sein tiefstes Beileid aus. — Am 10. Mär* verschied ln Wien Herr Seide Komet im Alter von 66 Jahren. Er hat sich auf dem Gebiete der jüdischen Wohltätigkeit Verdienste erworben und speziell sich der jemenitischen Juden angenommen. =•■ '. — "■=l.”lVli-;-L^.-^^-S&SSZSUSSL--L-L1UJ151'_113 Unser Gesinnungsgenosse Herr Markus Bartfeld erhielt von Ehrwürden Herrn Rabbiner Josef Babud folgende® besonderen Hochscher, datiert vom 19. Adar II 6692 am 27. März 1932: „Herr MarkuB Bartfeld, Weinhandlung, Wien, IL, Sobastian-Knelpp-Gasse 3, steht sowohl mit den Palästina- Weinen der Firma S. Friedmann & Söhne, Haifa, Petaeh* Tikwah als auch mit den verschiedenen Sorten inländischer Weine unter meiner Aufsicht, gez. Josef Babad m. p.“ Auf Grund dieses Hcchscher ist also auch Herr Markus Bartfeld berechtigt, die Marko Karmel-Original ln Verkehr zu setzen, worauf die geehrten P. T. Kunden aufmerksam remacht werden C.3D

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