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Die Stimme · 1932-03-03 · Heft 217 (3.3.1932) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
5 (1932)
Issue
Heft 217 (3.3.1932)
Date
1932-03-03
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Sette 6 DIE STIMME * Nr. 217 — 3. M8rz 1932 Literatur/Kunst /Theater (tcrsonatien Frau Clara Marguh'es gestorben. Unsere Gesinnungsgenossen Dr. Isidor, Dr. Emil, Heinrich und Hans Margulies beklagen den Verlust ihrer Mutter, Frau Clara Margulies, die am 24. Februar im 80. Lebensjahr gestorben ist. Frau Clara Margulies war eine geistig starke Persönlichkeit von hoher Intelligenz und Willensstärke, die mit lebhaftem Anteil und klarem Urteil die Bestrebungen Ihrer Söhne miterlebte. Wir sprechen unseren Freunden das herzlichste Beileid aus. Og. Dr. Chaim Tartakower dankt auf diesem Wege allen denen, die ihm anläßlich seines zehnjährigen Dienstjubiläums mündlich und schriftlich gratuliert haben. Er dankt auf diesem Wege auch seinen Kollegen der zionistischen Beamtenschaft für deren außerordentliches Bemühen um das Zustandekommen der Feier, die ihm unvergeßlich bleiben wird. Auszeichnung des Dr. Isidor Schallt. Unser bewährter Gesinnungsgenosse Dr. Isidor Schalit wurde vom Bundespräsidenten in Anerkennung seiner Verdienste durch die Verleihung des Titels Aledizinalrat ausgezeichnet. Frau Johanna Beck gestorben. Frau Johanna Beck war jahrzehntelang Präsidentin des Wohltätigkeitsvereines Josefstadt und erwarb sich in dieser Eigenschaft unvergängliche Verdienste. Mit ihr ging eine geistig hochstehende Frau dahin, die ein echt jüdisches Herz mit unendlichem Opfermut verband. An ihrer Bahre trauern Tausende, denen sie in schwerer Stunde stets zu helfen wußte und so gestaltete sich auch das Leichenbegängnis zu einer imposanten Dankbezeugung einer ungewöhnlich großen Trauerschar. Unserem Gesinnungsgenossen Dr. Desider Friedmann, der in der Verstorbenen seine Schwester betrauert, drückt der Zionistische Landesverband und der Klub der Mandatare Ihr aufrichtiges Beileid aus. Dr. Füip Schleicher gestorben. In Lemberg starb im Alter von 62 Jahren der gewesene langjährige Vizepräsident der Stadt Dr. Filip Schleicher. Der Verstorbene kämpfte vor dem Kriege zusammen mit Dr. Aschkenazy, Loewenstein und Byß in den Reihen des assimilatorischen Judentums. Nach dem großen Pogrom wandelte sich auch dieser Pole mosaischer Konfession und fand die Annäherung an das Judentum. Insbesondere erwarb er sich große Verdienste um die Jüdische Waisenfürsorge, die er großzügig jahrelang gestaltete. Sprechsaal der Stimme Für die Mitteilungen, die in dieser Rubrik ersdheinen, übernimmt die Redaktion keine Verantwortung. Sehr geehrter Herr Redakteur! Persönlich und im Namen des Rabbiner-Verbandes, dessen Obmann Ich bin, erhebe Ich Protest gegen die öffentliche Beleidigung und Verunglimpfung des würdigen und verdienstvollen Herrn Rabbiners Dr. Israel Tagllcht. Nicht nur er ist beleidigt worden, sondern der Stand der Rnhlilner. Der Einsender hat sich an Dr. Tagllcht und uns Rabbiner schwer vergangen. Gan» besonders aber weise ich die Hervorhebung meines Namens zurück. Ich danke für ein so fragliches Lob, das aus der unverdienten Kränkung eines Kollegen erwächst Rabbiner Dr. David Feuchtwang. An die geehrte Redaktion „Die Stimme" in Wien. Ich ersuche höflichat, ln der nächsten Ausgabe Ihrer geschätzten Zeitschrift im Anschlüsse an das Ihnen vom Obmanne des „Rabbiner-Verbandes" übersandte Schreiben nachfolgende Zeilen gefl aufnehmen zu wollen: Ich schließe mich dem vorstehenden Protestschreiben des Obmannes des „Rabbiner-Verbandes" vollinhaltlich an. Da ich zu meinem größten Bedauern Im Briefe des Herrn Brandstiitter genannt wurde, bin Ich gezwungen, diesen Protest für meine Person besonders zu unterstreichen. Die Unabhängigkeit des Wortes auf der Kanzel muß unter allen Umständen aufrecht bleiben. Chuchorn ejno medabejr blfnej ml schegudol mimenu bechochmu u weminjon. Dr. Benjamin Murmelstcln, Rabbiner u. Lehrer an der Israel. Theolog. Lehranstalt ln Wien. Seht geehrter Herr Redakteur! Zu meinem großen Befremden las ich ln der letzten Nummer Ihrer Zeitung einen offenen Brief an Herrn Rabbiner Dr. Taglicht. Noch niemals wurde versucht, einen Mann von solchen Qualitäten, der das Wort Gottes verkündet, ln so grundloser Welse herabzusetzen, wie In vorliegendem Falle. Dr. Tagllcht gehört zu den feinsten, gütigsten, gelehrtesten, aber auch bescheidensten Männern Oesterreichs und es ist für mich eine große Auszeichnung, ihn „Freund" nennen zu dürfen. Sandor Wolf. * Wir bringen loyalerweise die Erklärungen der verehrten Einsender, wollen jedoch mit allem Nachdruck darauf hinweisen, daß sich unsere Redaktion mit der in | der vorigen Nummer im Sprechsaal der „Stimme“ erschie-; nenen Kritik des Herrn Brandstätter keinesfalls identifi- 1 ziert hat. was schon klar und deutlich aus der Ueberschrift ■ dieser Rubrik ersichtlich war. Nichtsdestoweniger erklären j wir loyalerweise, daß wir diese Einschaltung bedauern. j Wir benützen a'iese Gelegenheit, um Herrn Rabbiner Dr. Taglicht anläßlich des bevorstehenden siebzigjährigen Geburtstages herzliche Wünsche des zionistischen Landesi verbandes und der zionistischen Kultusmandatare, über | deren ausdrücklichen Wunsch,?ti übermitteln. „Der Abtrünnige mit Paul Baratoff Jüdische Künstlerspiele Dieses Drama von Berkowitz Ist mehr als ein Drama: eine antike Tragödie. Das Wesen des «Abtrünnigen» Ist Kampf des Menschen mit seinem Schicksal. Ein aussichtloser Kampf, ein Kampf, der mit einer Niederlage enden muß. Ein Jude läßt sich taufen, aber hat dadurch sein Judentum, sein jüdisches Herz in sich nicht ausgerottet. Im Gegenteil; Als der fürchterliche Tag kommt, wo Pogrome auf Juden veranstaltet werden, erwacht in ihm die Zusammengehörigkeit zu den Seinen mit einer Macht, die stärker ist als die Gewohnheit der Jahrzehnte. Das Tragische im Stück von Berkowitz aber ist nicht der Pogrom, nicht das äußere leidvolle Geschehen. Das Tragische wurzelt im seelischen Konflikt, der in einen Konflikt zwischen Vater und Sohn proiziert wird. Der eigene Leib, das eigene Blut wird zum Todfeind. Der Sohn mordet Juden — was bleibt da dem «abtrünnigen», aber doch jüdisch fühlenden Vater anderes übrig, als sich selbst zu vernichten? «Der Abtrünnige» hat die Wucht der antiken Tragödie. Aber Berkowitz ist kein Sophokles. Das Stück ist eher grob als fein nuanciert, eher nach äußeren Effekten haschend, als feinsinnig literarisch durchdacht. Aber was Berkowitz mißlang, das macht Baratoff wieder gut. Die Feder des Dichters war zu schwach, das Spiel des großen jüdischen Mimen ist gewaltig. Kann sich ein großer Schauspieler Uberbieten? Kann er noch mehr leisten als er leisten kann? Wenn diese paradoxe Frage irgendwann eine Berechtigung hat, dann in diesem Falle bestimmt: Baratoff. Sein «Abtrünniger» Ist ein Mensch mit blutendem Herzen — das Herz verblutet, weif es anders nicht geht. Aber bis zu diesem grausigen Finale spielt Baratoff den Entzweiten mit einer Hundertprozentigkeit der menschlichen Eigenheiten und Eigenschaften, die verblüffend ist. Am stärksten ist er in den rein mimischen Stellen oder kleinen «unwesentlichen» Stellen. Da wächst die Leistung Baratoffs fast schon ins Ueberdimensionale hinaus. Dem Schauspieler Baratoff reiht sich würdig der Regisseur Baratoff an. Die Funken, die von ihm sprühen, haben auch in den Ensemblemitgliedern der Jüdischen Künstlerspiele ein Feuer entfacht. Alle gaben sie sich Mühe, ein würdiger Hintergrund für Baratoffs Spiel zu sein. Dies gelang ihnen vollkommen. Zu nennen sind in erster Reihe Fräulein Schlifkovitz, Frau Meise I s und Herr Preis. Die ausgezeichnete Leistung Z e 1 n i k e r s in der Rolle des Idioten litt vielleicht nur etwas unter der Outriertheit. S c h i g o r i n hatte eine blendende Maske und Frau W e i ß b e r g sowie auch die Herren L e h r e r und S i g a 1 bemühten sich ebenfalls, zu dem Erfolg des Abends beizutragen. w. Rezitationsabend Margarethe Bach Für ihren letzten RezitationsabenU im kleinen Konzerthaussaal wählte Margarethe Bach ein neues und weitgespanntes Programm, das von biblischen Gesängen über Goethe, Lenau, C. F. Meyer und Nietzsche bis zu Emil Verhaeren reicht. Wer die junge Künstlerin bei ihren früheren Vortragsabenden hören durfte, konnte eine außerordentliche Steigerung sowohl der Stimmittel, als der Ausdruckskraft und der begleitenden, sehr diskreten und doch sehr eindrucksvollen Mimik und Geste wahrnehmen. Namentlich der «Regen» und der „Sturm» in Verhaerens Hymnen kamen mit hinreißender Gewalt zur Geltung, mit einer einfach virtuosen Beherrschung der überaus reichen und schweren Sprache dieser gewaltigen Dichtungen «An das Leben». Nicht anders war die Wirkung des Tanzliedes Zarathustras, während die Verse der Bibel klangschön und in ihrem Ethos ergreifend dargeboten wurden. Die hohe Schule der Vortragskunst zeigte sich auch in nicht weniger beglückender Weise beim Vortrage Meyerscher Lyrik und Goethescher Balladen, ganz besonders bei der in allen dämonischen Schauern sowie in der Magie von Sprache und Rhythmus voll erfaßten und voll zur Geltung gebrachten «Braut von Korinth», die man nur selten so ausgezeichnet gehört hat. Nur hie und da etwa in Lenaus «Werbung» — schwang noch etwas zu viel Pathos mit, wie es der Künstlerin in ihren Anfängen eigen war, zumal sie ja Schülerin der Burgtheatergrößen Hedwig Bleibtreu und Albert Heine ist. Aber gerade das ist das Bemerkenswerte an ihrer Entwicklung, daß sie sich von diesem anfänglichen Pathos fast zur Gänze freigemacht und nur die Samuel Schwager liest Sonnlag9 den 6.III. 4932 um 8 Uhr abds» im Heime der Bezirkssektion II.« Pvaterstrafie Nr. 43 aus den Werken Pevex, Sehalom Ule/chem, Ascit« Tunttlcr« Nadir« u. a* Vorzüge einer durch und durch modulierten Sprache beibehalten hat. Im ganzen ist Margarethe Bach heute eine der wenigen Vortragskllnstierinnen, die auch ganz großen Aufgaben gewachsen sind. Martha Hofmann. Jloiixen Gastspiel Dr. Paul Baratoff-Ben Zwi In den Jüdischen Künstlerspielen, Theater Reklame, II., Fraterstraße 34, Tel. R 40-0-94. Infolge des großen Erfolges, den das Stück „Her Abtrünnige“ (Moschke Chaser) mit Dr. Paul Baratoff In der Hauptrolle hatte, verbleibt das Stück vorderhand auf dmn Spielplan und wird bis Inklusive Donnerstag, den 10. d. M., gegeben. Es wirkt das gesamte Wiener Ensemble mit. Ferner ist cs der Direktion gelungen, den bekannten Charakterdarsteller der Wllnaer Truppe, Herrn Schlgorin, für die Dauer des Gastspieles Baratoff zu verpflichten. In Vorbereitung Ist derzeit „Der Vater“ von Strlndberg. Kartenbestellungen werden auch telephonisch unter Nr. R 40-0-04 entgegengenommen. Sondervorstellung. Donnerstag, den 3. d., halb 9 Uhr abends, findet eine Sondervorstellung der Zionistischen Bezirkssektion Wieden-Margareten statt Zur Aufführung gelangt: „Moschke Chaser" („Der Abtrünnige") mit Ben Zwl* Dr. Paul Baratoff. Der Reinertrag fließt dem Keren- Alljah zu. Wohltätigkeitsvorstellung zugunsten der Mensa aeademica judaiea. Samstag, 6. März, findet zugunsten der Mensa academica judalca im Theater ln der Jo3efstadt eine Nachtvorstellung statt. Zur Aufführung gelangt „Der Liebling“, Komödie ln 4 Akten von Paul Goraldy und Robert Spitzer. Beginn pünktlich ’/ill Uhr abends. Restliche Karten Karten sind erhältlich Im Sekretariate der Mensa academica Judalca. IX., Zimmermannplatz 8, Tel. B-47-4-66, und an der Kassa des JoBefstädter Theaters. Dio Revue „Der achtjährige Krieg" (Hallo, hallo, hier R. G. II), Musik von Otto Knolicr und Kurt Raab, liest Konzertdirektion Dr. Mendelssohn. Wien. I. ■.. ..—■!—' ■" ... .. .. Samstag, den 5. März 1932, 8 Uhr abends Kammerkonzertsaal, Wien, I. Bo*., 8ingerstra0e Nr. 16 Einziges Konzert i. Segal-Rosenbach (Tenor) Mitwlrkonil: Komponist .IuIIub Chajes (Klavier), Ferdinand Adler (Violine), Tlioo äalzmann (Cello). Am Flügel: Kapellmeister Ktidolf Hock. Programm: Palästinensische (hcbr.-lemcn. nrali.) «sN Jüdische und italienische (Jcsilugo, popnlflro JldthMdie Volks iudor. Trio ll tnoll von Julius Chajes, Cellovorträge. — Karlen von 8 l'-~ bis u'—, Bücherstube Katli, Wich, 1L TnborstraUo sOa. H. Hobby Weiser Samstag, 6. März, ln dun Sälen dos jüdischen Verbundsheimes, II., Untere Augartenatraüe 3S. Beginn 19 Uhr. Am Klavier: die Komponisten. Mitwirkend: uln Jazzchor. Neues Jüdisches Theater. Sonntag, den 8. März, finden Un Neuen Jüdischen Theater, II., Taborstraße 12, unter I^el» tung der Schauspielerin Fruu Paula Breiblatt zwei Vorstellungen zu sehr ermäßigten Preisen statt. Gespielt wird dl« Komödie ln 3 Akten: „Chusen-Kale fyn Lemberg“; außerdem wird als Einlage Frau Hilde Dulltzkaja hebräische und Jüdische Lieder singen. Konzert J. Segal-Rosenbach. In dieser Konzertsaison wird Konzertsänger J. Segal-Rosenbach nur einen einzigen Lieder- und Volksliederabend geben. Derselbe findet Samstag, 5. März, 20 Uhr, im Kammerkonzertsaal, Wien, I., Singerstraße 16, statt. Auf dem Programm stehen palästinensische (hebräische, Jemenitische, arabische), ostjüdische und Italienische Gesänge, populäre Jiddische Volkslieder. Mitwirkend: Komponist Julius Chajes (Klavier), Theo Rnizmann (Cello), Ferdinand Adler (Violine), Begleitung der Gesänge: Kapellmeister Rudolf Beck. „Der Zinker." Demnächst gelangt ln einer Anzahl Wiener Erstaufführungstheater der Kriminalfilm „Der Zinker“ zur Erstaufführung, der nach einem Roman den kürzlich verstorbenen Schriftstellers Edgar Wallace bearbeitet wurde. „Niemandsland" — die nächste Apollo-Premiere. Freitag, den 4. März, findet Im Apollo die Premiere des Film» „Niemandsland“ statt. Das Manuskript schrieben Leonhard Frank, der bekannte Roman-Autor, und Victor Trlvas, der Regisseur des Films. In die Darstellung teilen sich die schauspielerischen Repräsentanten Deutschlands, Englands, Frankreichs und Afrikas. Den Irgcndwo-In-der-Welt spielt der große Charakterdarsteller Wladimir Sokoloff. Das eigenartige Sujet dioses Films, zu dem Hanns Eisler die Musik schrieb, während die Krlegs-Songs von Günthor Weisenborn stammen, Ist unter dem Protektorat dos Völkerbunde» ln Genf entstanden. Das Werk ist mit dem bezlehungsvollen Motto Uberschrieben: l.aß deine Braut steh'n, Mann, setz’ den Helm aufl Es Ist Krieg, und der Krieg braucht Gewehre. Wir brauchen die Stadt und wir brauchen das Feld. Es ist ein Aehrenfeld und wird ein Feld der Ehre. Die näohste Scala-Novität. Die Scala bereitet als nächste Novität „Das blaue Licht“, eine Berg-Legende au» den Dolomiten, vor. Es ist eine Gemeinschaftsarbeit von Lenl Riefenstahl, der beliebten Fllmdarstellerln, B6Ia Balasz, dem bekannten Filmautor, und Hans Schneeberger, dem unvergleichlichen Kameramann. Lenl Riefenstahl rührt zum ersten Male selbst Regle. Die Musik zu diesem Film, In dem u. a. auch die Sarntaler Bauern mitwlrken, schrieb Giuseppe Becce. Das Gastspiel der bekannten Soubrette CII11 Bell in der Jüdischen Bühne, II., Prateratraße 60, wurde infolge des großen Erfolges prolongiert. Die Junge Künstlerin, die von ihrer großen Auslandstournec zurückgekehrt ist, konnte durch ihr glänzendes Spiel die Besucher gleich am ersten Tag für sich gewinnen. Speziell ln der Operette „J a n k a 1 e‘‘ zeigte sie Ihre vielseitige Kunst. Auf vielfaches Verlangen wird ClUi Bell Freitag, den 4. März, nochmals ln „Jankale" auftreten. Samstag, 6, d., „C h a J l m Joel und C h a w L e a". Sonntag, 6. d., „D u s P l n t a 1 e J U d“. Sonntag, 6. d., halb 4 Uhr nachmittags, große Kindervorstellung. Zur Aufführung gelangt „Chajlm Joel und Chawe Lea", Kinder zahlen 60 Groschen und erhalten außerdem schön» Geschenke.

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