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Die Stimme · 1932-02-11 · Heft 214 (11.2.1932) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
5 (1932)
Issue
Heft 214 (11.2.1932)
Date
1932-02-11
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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Seite 8 DIE STIMME Nr. 214 — 11. Februar 1932 Literatur/ Kunst / Theater Neue jüdische Musik Neuerscheinungen und Manuskripte ln der letzten Zeit mehren sich Aufführungen größerer und kleinerer Werke jüdischer Musik, was als ein untrüglicher Beweis gelten kann, daß die jüdische Kunstmusik, die noch vor einigen Jahren — und für viele noch jetzt — als ein künstliches Produkt einiger Musikchauvinisten galt, sich allmählich ihren ihr gebührenden Platz in der Musikwelt erobert. So werden heuer in den Abonnementkonzerten der Moskauer Philharmonischen Gesellschaft, die im Großen Theater stattfinden, folgende Werke zu Gehör gebracht: die Erste Symphonie von dem bekannten Pionier jüdischer Musik Alexander Krein, ferner ein «Jüdisches Capriccio» für Klavier mit Orchester von J. A i s b e r g, Orchesterlieder von Krein und schließlich eine «Jüdische Phantasie» von Michael Gn essin. Außerdem wurden «Tänze und Lieder des Ghetto» von Alexander Weprik von Toscanini in seine Konzerte aufgenommen. Alle diese Werke sind im Staatsverlag in Moskau erschienen. Die Symphonie Kreins stammt aus dem Jahre 1925, also aus einer Zeit, in der er schon viele Werke echter, unverfälschter, tiefschürfender jüdischer Musik geschaffen hatte (in erster Linie Lieder). Um so erstaunlicher hier der Einfluß Tschaikowskys (häufige Sequenzen im ersten Satze) und Rimsky-Korsakows (II. Satz mit dem orientalisierenden Zwiegespräch zwischen der Klarinette und 2. Harfe einerseits und Flöte und 1. Harfe anderseits). Es herrscht in diesem II. Satz eine teils Scheherezaden-, teils Salomestimmung. Die kundige Hand eines eminenten Musikers merkt man auf jeder Seite der Partitur dieses grandios aufgebauten Werkes, das allerdings wenig von Jenem Stil des Vorkämpfers jüdischer Musik in sich birgt. Dagegen packt J. Aisberg in seinem «Jüdischen Capriccio* stark und mächtig das volkstümlich-jüdische Element an. Abgesehen von echt pianistischem Satz, brillanter Technik und eminentem Klangsinn ist Rhythmus und Melodiezeichnung — vielleicht weniger im ersten als im zweiten Thema — echt jüdisch. Besonders die Figurationen und das häufige Martellato, das an jüdische Zimbalmusik bei einer Hochzeit erinnert, bereichert das eigenartige Kolorit, so daß man dem Komponisten auch den an den Schluß des 3. Satzes der Path&ique- Symphonie von Tschaikowsky erinnernden letzten Akkord gerne verzeiht. Einfach, volkstümlich und doch vollgriffig sind die «Tänze und Lieder des Ghetto“ von Weprik. Er scheut sich nicht, eine ungekünstelte Sprache zu führen, spintisiert nicht, sucht nicht gekünstelte, bei den Haaren herbeigezogene, durch keinen Beweisgrund motivierte Akkorde der Melodie aufzuzwingen, wie er es in seinen ersten Werken tat und wie es noch heute so manche tun. Selbst das populäre Chanukkahlied erkennt man in der mit außerordentlicher Sorgfalt gearbeiteten Partitur des effektvollen Werkes von Weprik. Das oben Gesagte über unmotivierte Akkorde kann man an dem Werke von Gnessin («Das Lied vom roten Motele») anwenden. So authentisch-jüdisch die «Badchen»artige Melodie des ersten und zweiten Liedes sein mag, wird sie durch unnatürliche Harmonisierungen karikiert. Freilich ist das Ganze grotesk gedacht, aber doch nicht alles, denn «Die Uhr» und das «Totenlied» erheben Anspruch auf Stimmung. Allenfalls ist das markante Talent Michael Gnessins nicht zu verkennen und das Werk ist schon seines Textes wegen außerordentlich interessant und wirkungsvoll. Von kleineren Werken erschienen in der Universal-Edition Josef Achrons «Kindersuite* in ihrer ursprünglichen Fassung als eine Sammlung leichter Klavierstücke. Man hat dem Werke, das in der Bearbeitung als Sextett ganz prächtig und farbenreich klingt, keinen guten Dienst mit dieser Ausgabe erwiesen, denn die wenigsagenden Melodien, ihres Farbenkolorits entblößt, stehen hilflos da, ohne von den anderen Instrumenten geschützt zu werden, und nur vielleicht die Abhärtung durch den eventuellen Eintritt in den Verein «Verkühle dich täglich» könnte die an sich unterernährten Themen vor dem Untergang retten! Wenn man das farbenreiche Sextett Achrons noch im Ohr hat, muß man unwillkürlich mit dem bekannten ungarischen Witzbold Mikosch ausrufen: «Voter, wie host du dir verändert!». Einige Klavierstücke von Joachim Stutschewski («Rikud» und «Palästinensische Skizzen»), die ebenfalls in der Universal- Edition erschienen sind, bereichern die an sich allzukleine Auswahl der Werke jüdischer Hausmusik. Technisch mittelschwer, mit einem gut klingenden Klaviersatz, bereiten diese Stücke andere Schwierigkeiten dem musikalisch unvorbereiteten Spieler: schwer zu fassende Melodiezeichnung und spröde Harmonisierung. Die Wirtschaftskrise, die selbstverständlich auch die Musikverleger in Mitleidenschaft gezogen hat, bewirkte es, daß viele hochwertige Werke unveröffentlicht blieben. Damit ist es z. B. zu erklären, daß bedeutende Werke eines Israel Brandmal) — Quartett, Symphonie «Hechaluz», Lieder, Violinsonate etc. bis jetzt im Manuskript geblieben sind; wäre das Interesse des jüdischen Publikums (das bekanntlich einen großen Teil des Konzertpublikums Wiens ausmacht) für jüdische Kunstmusik größer, hätte der aus uneigennützigen jüdischen Künstlern bestehende «Verein zur Förderung jüdischer Musik» die Möglichkeit gehabt, durch eine große Mitgliederzahl seine Tätigkeit zu erhöhen, wäre auch die Möglichkeit gegeben, durch Preisausschreibungen, größere Konzerte und eventuell durch einen Eigenverlag wertvolle Werke Jüdischer Musk und hauptsächlich junge, talentvolle Tondichter zu fördern. Die Renaissance jüdischer Kunstmusik hat in der letzten Zeit große Fortschritte gemacht; ihre Förderung gehört, meiner Meinung nach, mit zu jenem Problem der nationalen Kultur, von dem jüngst der größte hebräische Dichter, Bialik, so wundervoll bei uns gesprochen hat .Wollen wir auch den , musikalischen Teil der allgemeinen nationalen Kultur fördern und somit auch ein bescheidenes Scherflein zum großen Aufbau beitragen! 1. W o I f s o h n Zweite Matinee Sarah Osnath Halevys Im Theater in der Josefstadt Wie bereits mitgetcilt, findet Sonntag, den 14. Februar eine zweite Matinee der jemenitisch-palästinensischen Künstlerin Sarah Osnath Halevy im Theater in der Josefstadt statt. Mit dieser Matinee verabschiedet sich diese Künstlerin vom Wiener Publikum. Es ist zu erwarten, daß viele, die bisher keine Gelegenheit hatten, Sarah Osnath Halevy zu sehen und zu hören, bei dieser Matinee erscheinen werden, um diese einzigartige Kunst genießen zu können. Karten zum Preise von S 1.— bis 5.—, nur an der Theaterkassa und in allen Kartenbüros. Der Aufschwung der jüdischen Künstlerspiele Es ist ein<^ Freude, dies feststellen zu können: Ein Wunsch, den das kulturelle jüdische Publikum Wiens schon seit langem gehegt hatte, ist, wenigstens in großem Maße, in Erfüllung gegangen. Wien besitzt jetzt ein jüdisches Theater, das als künstlerisch geführte Bühne sich würdig an die anderen Wiener Theater anreiht. Dies ist zweifellos die Folge von Dr. Paul B a r a t o f t s Gastspiel. Dieser hervorragende Schauspieler, der seit einigen Wochen auf den Brettern der Jüdischen Ktinstlerspiele verdiente Triumphe feiert, kann es als seinen zweiten persönlichen Erfolg buchen, daß das Wiener jüdische Theater nunmehr ein Niveau erreicht hat, dessen es sich nicht mehr zu schämen braucht. Es ist bei dieser Gelegenheit auch die Tätigkeit des Leiters der Jüdischen Künstlerspiele, Herr Jacques Singer, zu würdigen, dessen unermüdlichem Arbeitseifer es auch zuzuschreiben ist, daß die Jüdischen Künstlerspiele in jeder Hinsicht einen Aufschwung genommen haben. Insbesondere groß war der Erfolg des «Hinkemann» von Ernst Toller. Die glänzende Aufführung war fast von der gesamten Wiener, auch nichtjüdischen Presse entsprechend gewürdigt. Das Theater ist allabendlich überfüllt und die Begeisterung des Publikums ist ehrlich. Augenblicklich wird in den Künstlerspielen «Der Vater» von Strindberg geprobt Baratoff wird die Titelrolle spielen. In der Rolle der Laura wird Frau Mira Floren (früher an den Jarnobühnen tätig und dort als Magda Carmen bekannt) auftreten. Die Akquisition dieser Schauspielerin für die jüdische Bühne verspricht ein wichtiges Aktivum zu werden. Auch ein anderer Gast, Fräulein Ola Schlifkovits aus Lodz, die seit einiger Zeit in den Jüdischen Künstlerepielen gastiert, hat sich die Herzen des Wiener jüdischen Theaterpublikums erobert. Das übrige ständige Ensemble der Künstlerspiele, allen voran der begabte Herr Z e 1 n i k e r, die Damen M e i s e 1 s, Weintraub-Graf und Weiß berg, wie auch die Herren Lehrer, Preis, Sigall und andere, sind, wenn es gestattet ist so zu sagen, dank Baratoff, dank dessen hervorragender Persönlichkeit, gewachsen und leisten wirklich Künstlerisches. Es ist zu wünschen, daß der Aufschwung der Jüdischen Künstlerspiele eine ständige Erscheinung im jüdischen Theaterleben Wiens bleibe und daß er weitere Fortschritte mache. üSfidlersifiau Hebräisches Lesebuch aus der Heiligen Schrift Im „Phaldon"-Verlag erschien ein neues Liesebuch für den Religionsunterricht an den Wiener Mittelschulen, verfaßt von Mittelschul Professor Dr. Manfred P a p o. Das schöne (bei Apel gedruckte) Buch gilt als erster Teil gewählter Lektüren aus dem Pentateuch. Auch grammatikalisch sind die Redewendungen kurz und verständlich aufgeklärt Der Verfasser zählt zur modernen hebräischen Gemeinde, mußte sich jedoch bestmöglichst an den Lehrplan für den Religionsunterricht an den allgemeinen Mittelschulen anpassen. S. P. Jlotix.cn Vier Abschiedsvorstellungen der Künstlertruppe Siegler. Die Bukarester Künstlertruppe Siegler, die mit großem Erfolg im Neuen Jüdischen Theater, 2. Bezirk, Taborstraße Nr. 12, gastierte, verabschiedet sich diese Woche in vier großen AbschiedsvoretediiuTigen. Der Spielplam lautet: Freitag, 12., «Kreutzersonate»; Samstag, 13., «Das stumme Weibl»; Sonntag, 14., y24 Uhr, «Von Kasri- 1 iwke bis New York»; y29 Uhr, «Pa jatzen 1 iebe». In der Jüdischen Bühne, 2. Bezirk, Praterstraße 60, gelangt Freitag, den 12. Februar, die Komödie «Das fröhliche Bucherl» mit Giga Heiden in der Hauptrolle zur Erstaufführung. Das Stück wird Samstag und Sonntag wiederholt. Sonntag, y24 Uhr, große Kindervorstellung mit Preisverteilung Eintritt für Kinder nur 50 Groschen. Zur Aufführung gelangt «Alles für die Kinder». Wiener Jüdischer Gesangverein. Wir laden alle Freunde und Gönner unseres Vereines für den 18. Februar um 20 Uhr abends ln den Festsaal des Caf6 „Altes Rathaus“, Wien, I., Wipplingerstraße 26, herzllchst ein. Wir veranstalten einen Famillenabend. der mit verschiedenen lustigen und musikalischen Vorträgen ausgefüllt sein wird. Jehuda Ehrenkrans ist nach einer außerordentlich erfolgreichen Rezitationstournee, die ihn mehrere Monate von Wien abwesend hielt« hier eingetroffen. Br wird im Laufe d*>s Monats Februar einige Vorlesungen ln Wien und in der österreichischen Provinz halten. Im März begibt sich der Künstler nach Deutschland und wird dort in allen größeren Städten Abende geben. Oer neue Ren6 Clair-Film kommt Wie wir erfahren, ist es gelungen, den mit ganz außerordentlichem Erfolg in Paris und ln Berlin gespielten neuen Film von Rend Clalr „Es leb*' die Freiheit" nueh in Wien zur Aufführung zu bringen. Rene f'l.iir, der sich bekanntlich mit den beiden Filmen „Sous les toits de Paris" und „Le Million" in dis erste Reihe der modernen Filmschöpfer gestellt hat, behandelt. ln seinem neuen Work mit leiehfe.r Ironie, aber frei von Jeder politischen Stellungnahme das soziale Leben unserer Zelt. Er führt eine seltsame Parallele zwischen dein Leben in einem Gefängnis und dem Leben ln einer hypermodernen rationalisierten Fabrik. Ans den starren Fesseln der heutigen sozlaJen Ordnung läßt er seine beiden Haupt« gestalten in die Freiheit der Landstraße, in die Freiheit eines auf sich selbst gestellten Vagabundentums hinaustret on. „Es lebe die Freiheit.!“ wird nächste Woche lm Repertoire der Scala erscheinen. Dor zehnte Jahrgang der Zeitschrift „Folksgesund". T*® ln Wilna ln jiddischer Sprache erscheinende populärmedizinische Zeitschrift „Folksgesund" (Volksgesundheit), das Organ der Gesellschaften für Gesundheitsschutz der Juden TOZ-OSE, ist mit dem 1. Jänner 1932 in das zehnt« Jahr ihres Erscheinens eingetreten. Jtidisdker fport Fußball Hakoah—Waoker 1 s 1 (1 t 0). Hoho Warte, 6000 Zuschauer, Schiedsrichter Lejolla, Hakoah in guter Form. Eisenhofer verletzt Hakoah war zu diesem Punktespiel nicht mit den besten Chancen angetreten. Umso angenehmer überrascht« die Mannschaft, die besonders vor der Verletzung Elsenhofers zeitweise ausgezeichnet spielte. Kolossales Schußpech in Verbindung mit der numerischen Schwächung verhinderte für diesmal einen vollen Erfolg der Blau-Weißen, Aber man war angesichts der guten Kondition der Mannschaft auch mit einem halben Sieg zufrieden. Die Verteidigung arbeitete mit großer Aufopferung und speziell Löwy rettete einige sehr brenzliche Situationen. Die Halvesrclhe befriedigte; besonders Heß, der der beste Mann am Felde war, verdient ein Speziallob. Der Angriff hatte seinen weitaus besten Mann in Weißkopf, der durch seinen blitzschnellen Start und große Durchschlagskraft geradezu Sensation erweckte. Mausner war sehr eifrig und wurde speziell zum Schlüsse, als linker Verbinder, dem gegnerischen Tore sehr gefährlich. Eisenhofer war bis zu seiner Verletzung ausgezeichnet- Grünwald fiel nach gutem Start ganz ab und Donnenfeld hatte nur als Linksaußen einige gute Momente. Hakoah ist vom Anpfiff weg offensiv. Weißkopf vergibt zunächst eino große Chance. Ein Schuß Grünwalds geht daneben. In der 9. Minute paßt Heß zu Weißkopf, der zu Elsonhofer verlängert. Eisonhofer bringt nochmals Weißkopf in Front, der in glänzendem Spurt bis vor das gegnerische Tor kommt und einsendet. Ein Freistoß Zischeka wird abgewehrt, dann ist wieder Hakoah vorne. Elsenhofer wird im Strafraum niedergetreten, erholt sich aber dai^jj . von seiner Verletzung. Ein Bombenschuß Eisenhofers geht an die Stange, zwei Sololäufe Weißkopfs worden gestopt. Einmal geht ein Weitschuß am leeren Tor vorbei. Gleich nach der Pause gleicht Wacker aus. Eisenhofer wird neuerlich verletzt und verläßt den Platz. Nach einiger Zeit tritt er wieder ein, statiert aber nur am linken FlügeL Der Innensturm wird einige Male umgestollt Donnenfeld versagt jetzt ganz. Löwy zeichnet sich einige Male aus. Knapp vor Schluß ein guter Schuß Mausners und ein kraftvoller Vorstoß Weißkopfs. ■ Hakoah: Löwy; Feldmann, Amster; Placzek, Stroß, Heß; Weißkopf, Mausner, Eisenhofer, Grünwald, Dotmenfeld. H. Sp. Generalversammlung der „Hakoah“ Am 6. Februar fand in den Klubräumon der Hakoah dlo 21. ordentliche Generalversammlung statt, welche ln Ruhe und sehr würdig verlief. Der Vizepräsident Glücksmann eröffnete die Versammlung, der geschäftsführepd« Vizepräsident Dr, Benedikt verlas den Rechenschaftsbericht, aus welchem hervorgeht, daß die Klubleitung trotg der schwierigen Verhältnisse nicht nur die laufenden Kosten aufbrachte, sondern auch alte Schulden abzahlen konnte. Hervorzuheben wäre, daß die Klübleltung der Hakoah 100 jüdische Arme im Rahmen der Winterhilfe der israelitischen Kultusgemeinde zur Ausspeisung übernommen hat« ferner die zahlreichen Investitionen auf dem Platze. Die Neuwahlen ergaben folgendes Resultat: Präsident: Deszö Herbst. Geschäftsführender Vizepräsident: Dr. Hugo Benedljct. Vizepräsidenten: Robert Glücksmann, Rudolf Böhmer, Max Schiffmann. Kassier: Elsner. Schriftführer: Julius Rosenfeld. Klubanwalt: Doktor Josef Menkes. Beisitzer: Medizinalrat Dr. Heufeld,. Ingenieur Wasservogel, Ingenieur Farkas, Kleppner, Roth, Frau» Ullmann, Klüger, Kulka, Dr. Paul Stern, Hugo Kohn, Dr. Heller. Beteiligung der Hakoah bei der Makkabla. Für die,lm Frühjahre in Palästina vor sich gehende Makkabla. ist in Hakoah-Kreisen großes Interesse vorhanden. Außer der kompletten Ringermannscboft werden die Spitzensportler der Schwimmer und der Leichtathleten der Hakoah. teilnehmen, wenn gewisse finanzielle Schwierigkeiten über* wunden werden können. Für das Schwimm-, Sport- und Tanxfest, das un 14. d. M. ln allen Hallen des Dlanabades stattfindet und Uber das wir in der letzten Nummer ausführlich berichtet haben, gibt sich ein sehr reges Interesse kund. Auch zahlreiche Sportler der Hakoah werden sich an dieser' Veranstaltung aktiv beteiligen. Der Vorverkauf für diesem Abend, der einen sehr gelungenen Verlauf zu nehme» ver* spricht, findet an den Kassen des Dlanabades statt Jüdisoher Sport- und 8ohützenverein „Manorah“, , DC« Nußdorferatraße 16. Auskünfte und Anmeldungen ln de« Amtsstunden: Mittwoch von 20 bis 22 Uhr. Jene ordent* liehen Mitlieder, die sich noch nicht lm neuen Helm '#«« meldet haben, mögen dies lm eigenen Interesse «beeten# nachholen. Studentenkorps „Haganah“, Anmeldungen Montag Mittwoch von 20 bis 22 Uhr* Nußdorferatraß« 1*.

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