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Die Stimme · 1932-01-28 · Heft 212 (28.1.1932) · page 9

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Journal
Die Stimme
Volume
5 (1932)
Issue
Heft 212 (28.1.1932)
Date
1932-01-28
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
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Nr* 212 — 28. Jänner 1932 DIE STIMME Sette s> Schneidet iüt ieine Uettengatdetobe Jakob öpnsiein Wien, 2. ‘Bezirk, ßilienhvum)Q08set fVr. 2 (bei der Plartenbtäche) telephon!Yr. Ä 48-$-34 Dtp jüdische Unterstützungsverein „Esra" veranstaltet am Samstag, SO. d. M., 9 Uhr abends, im Festsaal des Hotel Continental, IL, Taborstraße 2, einen ElltebalL Verein „Zaleszczyki“ veranstaltet Mittwoch, 3. Februar, einen Theaterabend im Theatersaal des Caf6 Astor, II., Ptaterstraßo 60. Alle Mitglieder und Freunde des Vereines werden auf diesem Wege ersucht, an diesem Abend teilzunehmen. Karten sind bei allen Vorstandsmitgliedern und an der Abendkasse zu haben. V. Z. H. „Theodor Herzl". Alle alten Herren und Bb. werden nochmals daran erinnert, daß am Samstag, 30. d. M., halb 9 Uhr abends, im Caf6 de France die Feier der Promotion unseres Bb. Morgenstern stattfindet Pünktliches Erscheinen aller ist Ffltcht. Organisation zionistischer Frauen Oesterreichs. Diens- . tag,. 2. Föbruar, 5 Uhr nachm., Vortrag der Frau Prof. Dr. Llä Gelbtuch über das Thema: „Die Maronnen in Spanien", Ort: I., Jordangasso 7 (Mirjam-Heim), Zionistische Ortsgruppe Innsbruck. Bei der kürzlich vorgenommenen Wahl wurden gewühlt: Obmann: Oberbaurat Ing. Richard Berger; Obmannstellvertreter: Oberbaurat Ing. Josef Adler; Kassler: Bernhard Diamant; Schriftführer: Dr. Ernst Link; Jugendreferat: Edmund Silberstein; Koren Hajeesod: Dr. M. Heuer, Helene Kurzmann, Regina Alt; Keren Kajemeth: Ing. Josef Adler. Talmud-Thora-Verein für den 4. und 5. Bezirk, Wiedener Hauptstraße 130, Am Sonntag, 24. d. M., fand in unserer Sprach- und Blbelschulc eine Chamischa-Assar-Feler mit anschließender Semesterprüfung statt Ueber die Bedeu- ' ttn^ des Tages sprachen Herr Perlstein und der Lehrer unserer Schule Herr Arle Frankel. Die durchgeführte Prüfung zeigte, daß unsere Schule in jeder Hinsicht einen mächtigen Aufschwung genommen hat. Verband jüdischer Mittelschüler. Samstag, 6. Februar, liest Herr Bobby Weiser in beiden Sälen des jüdischen Verbandsheimes, II.; Untere Augartenstraße 38, seine verbotene Schülrevue „Hallo, Hallo, hier R. G. II“ oder „Der achtjährige Krieg“. Musik von Otto Knoller und Kürt Raab. Am Klavier die Komponisten. Mitwirkend ein Jazzorchester. Beginn Punkt 19.15 Uhr. Regiebeitrag 80 öroschen. Zionistische Bezirkssektion Mariahilf* Neubau. Am 19. d. M. starb in Wien Herr Samuel Eduard Michelstädter im Alter von 81 Jahren. Der Verblichene war einer der ältesten Zionisten Wiens, gehörte der Bezirkssektion im 8. Bezirk, dann jener für den 6. und 7. Bezirk an, wo er auch bis zu seiner Erkrankung eine rege Tätigkeit ent- faltete. Der Verstorbene war' auch durch seine im stillen Waintätigkeit' "und' durch 'Seine-' Hisrzeftä'gütö aüsge- Zeichnet Anläßlich einer am 21; d. M, stattgefundenen Versammlung hielt der Obmanh der Sektion, Herr Dr. Sanel ' Beer, dem Verblichenen einen warmen Nachruf. Die Sektion wird das Andenken des Verstorbenen noch durch eine besondere Trauerversammlung ehren. . . Verband der zion.*akad, Verbindungen und Vereine Oeeterreioh« und derRevisionistische Studentenklub veranstalten Donnerstag, 4. Februar, 19.46 Uhr, im Heim, II., Untere Augartenstraße 38, eine Studentenversammlung. Thema: „Die jüdische Studentennation“. Referenten: Doktor David Bukspann und Koll. Rimalt. Vollzähliges Erscheinen der Korporativen Pflicht! Gäste willkommen. Nach der Versammlung Sitzung der „Freien Sektion“. Zionistisch« Bezirkssektion IV/V. .Mittwoch, 8. Fe- V^?SWi. halb 9 Ühr,. spricht - im Zirenu-Heim, V., Wiedener - Hauptstraße. 130 - (Eingang Ramperstorffergaaee) Herr Dr. raed. Nathan Korn über „Krankheiten der Juden“. Gäste willkommen. ' Zionistische Sektion Mariahilf-Neubau. Donnerstag, 38. d. M., im Caf6 Mariahilf, VI., Marlahilferstraße 89 a, Vortrag des Herrn Dr. Emil Reich über „Neues Leben im alten Land“ (Eindrücke einer Palästinareise). Beginn 8 Uhr abends.: Gäste willkommen. — Anschließend Chamischah- Assar-Feier. Eintritt frei. Zion. Sektion VII l/IX. Mittwoch, 3. Februar, 8 Uhr abends, VIII., Bennoplatz la, Vortrag des Herrn Dr. Salomo Rappaport über „Die jüdischen Familiennamen“. Gäste willkommen. — Die Sektion VI1I/IX gründet ein Seminar mit Kursen über Palästinakunde, Geschichte des Zionismus üsw. Erste Zusammenkunft der Interessenten Montag, den 1. Februar, halb 9 Uhr abends, im jüdischen Verelnaheirn, VtJL, Bennoplatz la. Zugleich einleitendes Referat des Hhrrn Dr. Leo Goldhammer. Telephonische Anmeldungen bei Schaul Keßler, A 15-6-88. — Bonntag, 14. Februar, Im FCstsaale des Handelsmuseurus, IX., Berggassc 16, gemeinsame Veranstaltung der zion. Sektion VIII/IX mit der WIZo IX: „Gosprocheno Zeitung“. Reichhaltiger Inhalt. Näheres in der nächsten Nummer. Aufruf des Jüdisohsn Angestelltenverbandes „Emunah“, ' Wien, I., Jordangasse 7/1. Werte Gesinnungsgenossen! Von dem Bestreben geleitet, die Leistungsfähigkeit des „Emunah" zu stärken und damit auch den Mitgliedern mehr bieten zu können, hat die Verbandsloitung beschlossen, in der Zelt vom 25. Jänner bis 25. Februar 1932 eine größere Worbe- .’arrar» n» rrunn Jaffa-Oianuen. Grape Fnilt Kamel-Weine. Koonak Schemen-Olivenöl Chedera-Hoala liefert zu billigen Preisen direkt ins Haus Samuel Halftern Wien, n., Ftf vsleraasse 6 T«|l, A 41*4*19 aktion durchzuführen. Wir ersuchen daher unsere Mitglieder und Freunde, uns 1. Adressen von Bekannten anmigeben, an die wir mit Aussicht auf Erfolg Werbeschriften versenden können, 3. selbst unter den Kolleginnen und Kollegen für den Beitritt zur „Emunah" zu werben. Dor Verein der Dorlinsr veranstaltet Samstag, den 30. d. M., im goldenen Säale des Cafd Silier, Schwedenplatz, eine Gründungsfeier, Akademie mit renommiertesten Kräften, Jazzmusik und Tanz. Gäste höfllchst geladen. Der Erste Wiener Jüdische Turnverein Makkebi IX. veranstaltet Samstag, den 30. d. M. im Saale des Cafd City, IX, Porzellangasse 1, seinen ersten heurigen Tanzunterhaltungsabend und ladet hiezu alle Freunde und ehemaligen Mitglieder ein. Personalien Todesfälle. Einer der ältesten Zionisten Wiens, Herr Samuel Eduard M i c h e 1 s t ä d t e r, ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Das Zionistische Landeskomitee drückt der Familie des Verstorbenen das herzlichste Beileid aus. — Das Mitglied des Zionistischen Landeskomitees für Oesterreich, Herr Gerson Wittlin, hat durch den Tod seiner Mutter einen schweren Verlust erlitten. Das Zionistische Landeskomitee für Oesterreich urid die Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt druckt seinem Mitglied das herzlichste Beileid aus. Jüdische Eltern! Habt Ihr noch nicht bemerkt, daß Eure Kinder in den Schulen systematisch dem Judentum entfremdet werden? Wißt Ihr noch nicht, daß viele jüdische Kinder von jüdischen Gebräuchen und Feiertagen keine Kenntnis haben? Ist es Euch entgingen, daß immer mehr und mehr jüdische Kinder dem Judentum den Rücken kehren und ihr Volk verleugnen? Wollt Ihr warten, bis auch Eure Kinder dem Judentum und damit auch Euch, Eltern, fremd werden? Wollt Ihr, daß Eure Kinder auch außer Haus ihre freie Zelt im Kreise jüdischer Jugendlicher verbringen? Wollt Ihr, daß Eure Kinder auch außer Haus mit gleichaltrigen Kameraden gemeinsam jüdisches Wissen er- -- Karl Lkhtwit* Hanna Lichtwitz geh. Hajek empfehlen sich als Vermählte Wien, im Jänner 1932 werben, arbeiten und mit jüdischen Gebräuchen vertraut werden? Wollt Ihr, daß Eure Kinder gute Juden werden und bleiben? Wollt Ihr, daß Eure Kinder mit jüdischen Kindern wandern und spielen? Ihr wollt es! Darum schicket Eure Kinder in die Jugendgruppe der Zion. Bezirkssektion Leopoldstadt, Regelmäige Hebräische Chumesch, jüdische Geschichtskurse, Heim-, Sing- und Spielabende sorgen dafür, daß Eure Kinder als aufrechte Juden aufwachsen. Anmeldungen und Auskünfte täglich im Heim, II., Praterstraße 13, 1. Stock, von 6 bis 9 Uhr abends. Sprechsaal der Stimme Für die Mitteilungen, die in dieser Rubrik erscheinen, übernimmt die Redaktion keine Verantwortung. Mehr Respekt! Wie in der ganzen Welt, so hat sich auch in kleinen Organisationen und Geselschaften das Prinzip der Respekt, loaigkeit gegenüber den Mitmenschen eingebürgert. Es Ist aber notwendig, daß man einige krasse Fälle nicht mit dem üblichen Achselzucken abtut, sondern man muß doch hin und wieder solche Respektlosigkeiten niedriger hängen. Wir wollen aber da ganz offene Sprache sprechen. Herr o. r. hat einen Leitaufsatz in der „Neuen Welt“ veröffentlicht, der eine Begrüßung Ch. N. Bialiks beinhalten sollte. Daß Herr o. r. sich sachlich mit den Leistungen des jüdischen Dichters nicht auseinandersetzt, sie nicht anders als mit allgemeinen Phrasen erwähnt, wollen wir ihm nicht übelnehmen. Wahrscheinlich hat er von den Werken und Arbeiten Biallka keine Kenntnis. Daß er aber einen Begrüßungsartikel dazu benützt, um Bialik eins zu versetzen, well er sich angeblich politisch derart betätigte, daß er nicht die Zustimmung seiner engeren Gesinnungsgenossen gefunden hat, ist wohl ein Akt von Respektlosigkeit, der nicht genug angekreidet werden muß. Wir haben uns leider schon so gewöhnt, unsere Führer zum Objekt der uneingeschränktesten Kritik zu wählen. Was aber noch im Falle Weizmann irgendwie äuszülegeu war als politische Ansicht, das fällt hier gegenüber diesem geistigen Führer, den zu haben wir glücklich Bein sollten, weg. lllan kann mit den Gedichten nicht einverstanden sein, man kann der Meinung sein, die großen literär-hlstorischen Arbeiten Bialiks seien nicht genug bedeutend, aber wenn ein Großer in Israel zu Gast kommt, hat man ihn zu grüßen, uneingeschränkt, ohne Vorbehalt. Oder man unterlasse den Gruß. Weitaus anständiger! Wir greifen zur Feder, nicht um Blalik zu verteidigen, auch nicht, um Herrn o. r. anzugreifen. Wir greifen zur Feder, um rückhaltlos unserem Hchmerz über diese taktlose unjüdische Handlung Ausdruck zu geben. Wer nur irgendwie mit unserer Tradition, unserer Geschichte verbunden ist, wird mir das Betrübliche dieser Handlung in einer Jüdischen Zeitung feststellen müssen. Ist das der hundertprozentige Zionismus, mit dem man so oft zu protzen versteht? o. z. * Sehr geehrter Herr Redakteur! Ich wäre Ihnen für die Aufnahme nachstehender Zeilen sehr verbunden. Ich halte es für die elementarste Pflicht jeder zionistischen Vereinigung, bei ihren Veranstaltungen Personen als Mitwirkende auszuschlleßen. welche Schädlinge unseres Volkes sind. Zu letzteren gehören neben Getauften, Konfessionslosen usw. zweifellos auch diejenigen sich „Künstler“ nennenden Persönlichkeiten, welche seit Jahr und Tag im Genre des verstorbenen Eisenbach davon leben, daß sie in diversen Kabaretts, bei Silvesterabenden oder sonstigen weinsellgen Veranstaltungen sieh über uns Juden tum Die A. V. Kadimah zu Wien gibt hiemit bekannt, daß ihr lieber A. H. Ingenieur Oskar L6wy in New-York am 21. Dezember 1931 verschieden ist. Er war uns ein treuer Bundesbruder; wir werden sein Angedenken stets in Ehren halten. Fiducit! Für die Activitas: Für den A. H. Verband: abs, jur. Edmund Schächter Dr. Jakob Weiner dzt. Präses. Gaudium ihrer antisemitischen Zuhörerschaft, leider aber auch oft bejubelt von vielen aus Unverstand sich selbst verspottenden Angehörigen unseres Volkes, lustig machen. Statt nun derartige „Persönlichkeiten", wo es goht, zu boykottieren, mußte ich zu meinem größten Befremden bemerken, daß die „Hakoah“ zu einem am 20. Jänner 1932 stattgefundenen Unterhaltungsabend Herrn Armin Berg, einem der sattsam bekanntesten Vertreter des obgeschllderton Genres aus der Schule Eisenbach, als Vortragenden gewonnen hat. Es fehlen mir die Worte, einen derartigen Mißgriff entsprechend zu charakterisieren! Ein Mann, der von Verspottungen der Juden lebt, auf dem Programm eines Unterhaltungsabends einer jüdischnationalen Vereinigung!!! Es kann keinen größeren Lapsus geben, wenn ich dieses Verhalten nur milde bezeichnen soll. Ich kann nur annehmen, daß die Zusammenstellung des Programms der obigen Veranstaltung einem der jüngeren, noch unerfahrenen Mitglieder der „Hakoah“ oblag und daß dem Vorstand der „Hakoah“ nur eine gewisse Nachlässigkeit bei Ueberwachung der Auswahl der Mitwirkenden des Unterhaltungsabends vorzuwerfen ist. Von letzterem Vorwurf kann sie sich aber nicht befreien. Hoffentlich werden die obigen Zellen dazu anregen, daß Persönlichkeiten der obigen Art als Mitwirkende jüdischer Veranstaltungen nicht mehr herangezogen werden, aber auch Juden sich wohl überlegen, bevor sie Kabaretts oder sonstige Veranstaltungen mit obbezeichneten Mitwirkenden besuchen. Ihnen für die freundliche Aufnahme obiger Zeilen im vorhinein bestens dankend, zeichne Ich mit Zionsgruß P. E. Jüdisthet fport Jilafofca&iafi-JIacfkricfiten Die Makkabizentrale veranstaltet einen Makkabiah - Monat vom 15. Jänner bis zum 15. Februar. Das Makkabiah-Sohiff fährt über Athen. Auf Grund soeben abgeschlossener Verhandlungen wird der Dampfer „Attika“, der für die Beförderung der Makkabiah-Teilnehmer speziell gemietet wurde, sowohl auf der Hin- und Rückfahrt in Athen landen. Auf der Rückfahrt bleibt der Dampfer lange genug im Hafen von Piräus, um eine Besichtigung von Athen zu ermöglichen. Palästina. Auf der gemeinsamen Sitzung der Exekutive der Jewlsh- Agency mit den Vertretern des Waad Leumi; des Keren HajeBsod, des Keren Kajemeth, der Stadt Tel-Avlv und des Präsidiums des Makkabi wurde das prinzipielle Einverständnis der Exekutive und der übrigen Körperschaften und ihre Bereitwilligkeit zur aktiven Mitarbeit zum Ausdruck gebracht. Herr Jeshua Gördon vom Politischen Departement der Exekutive wird sich im Auftrag der Jewish Agency an der Makkablah-Arbeit beteiligen. Das Hebräische Gymnasium in Jerusalem und die Handelshochschule in Tel-Aviv werden sich mit ali ihren Schülern an der Makkabiah beteiligen. — In Beyrouth wurde ein besonderes Komitee aus führenden Mitgliedern der jüdischen Gemeinde gebildet, das ln ganz Syrien eine große Propaganda für die Beteiligung an der Makkabiah machen wird. In Beyrouth wird eine Kapelle organisiert, die die syrischen Makkablah-Teilnehmer begleiten wird. — Die Kolonie Chedora hat anläßlich einer Veranstaltung für die Makkabiah mitgeteilt, daß sie ein Areal von Dunam für einen Sportplatz zur Verfügung stellt. Aus Chedera werden sich hundert Turner und Sportler an der Makkabiah beteiligen, darunter 13 Reiter. — Der Palästinensische Kreis bringt sein wöchentliches Bulletin in Hebräisch, Englisch, Französisch und Italienisch heraus. Am 12. Jänner ist Hans Friedenthal vom Präsidium des Makkabiweltverbandcs nach Palästina abgereist. Er besucht unterwegs den Französist ben Kreis in Paris und trifft am 21. Jänner in Pi!ästina ein. Oesterreich. Die Ringerabteilung der Hakoah hat ihre Teilnahme an der Makkabiah beschlossen. Audi diese Mannschaft wird eine Tournee über Zagreb, Bukarest und Sofia und auf der Rückreise über Kairo, Alexandria und Rom, Udine und Triest machen. Sie wird mit der dänischen Mannschaft der Hakoah Kopenhagen auf der Makkabiah kämpfen. Deutschland. Am Sonntag, den 16. Jänner, fand eine Sitzung des Kreispräsidiums unter Beteiligung auswärtiger Mitglieder Btatt, bei der eine Reihe organisatorischer und finanzieller Fragen der deutschen Makkabiah-Beteiligung geregelt wurden, Tschechoslowakei. Am Sonntag, den 10. Jänner, weilte Hans Friedenthal im Aufträge des Präsidiums des Makkabiweltverbandes in Prag, uni an einer Sitzung der tschechoslowakischen Kreisleitung teilzunehmen. Auf der Sitzung wurde festgestellt, daß unter den neuen Anmeldungen fünf der besten Leichtathleten der Tschechoslowakei, darunter Frankl, Meister im 5000-Meter-Lauf, und Steiner (Bratislava), fünf der besten Turner als Musterriegen, zu finden sind. — Daa Tennisteam des tschechoslowakischen Makkabi, bestehend aus den Herren Hecht, Zoyka, Klein, Dr. Gottesmann, wird seine Tournee zur Makkabiah am 11. März beginnen. Unterwegs werden Wettspiele in Wien, Rom, Tunis, Kairo und Alexandria veranstaltet. Pünktlich am 28. März trifft die Mannschaft, die von Dr. A. Gottesmann als Arzt 11h Zimmer-Wohiuin« alle Nebenräume, Badezimmer, Telephon, sonnseitig, Nähe Rothschild-Spital, ist teilweise zu vermieten oder ganz abzugeben, auch gegen kleinere zu tauschen. Zuschriften an die Administration unter «Wohnungsgelegenheitv.

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