Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 5 (1932)
- Issue
- Heft 212 (28.1.1932)
- Date
- 1932-01-28
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite S DIE STIMME Nr. 212 — 28. Jänner 1032 Zlonlstisihes beben In Wien Zionistisches Xandeshomitee für Cestewweich Das Zionistische Landeskomitee für Oesterreich verlautbart, daß in der Kärntnerstraße 28 ein Sekretariat errichtet wurde, dessen Leitung Herr Dr. Rudolf Glücklich übernommen hat. Fräulein Chanah Hajek hat infolge ihrer bevorstehenden Uebersledlung nach Palästina ihr Amt als Sekretärin des Landeskomitees niedergelegt. Das Zionistische Landeskomitee hat Fräulein Hajek Dank und Anerkennung für die langjährige verdienstvolle Tätigkeit ausgesprochen und gratuliert ihr zugleich zur erfolgten Vermählung. Das Zionistische Landeskomitee für Oesterreich wurde in der letzten Zeit durch die Entsendung folgender Herren erweitert: Als Vertreter des zionistischen Jugendverbandes Mendel Teig, als Vertreter der Makkabi Kreis Oesterreich im Makkabi-Weltverband Ing. Richard Wasservogel. Von der Arbeit des Keren- Hajessod Am 21. Jänner fand eine Konferenz des Keren- Hajessod-Präsidiums mit der Vertreterschaft der Vereinigungen und Gruppen statt, um die freiwillige Mitarbeit in den einzelnen Organisationen zu aktivieren. Eine Anzahl von Sektionen blieb bedauerlicherweise unvertreten. In der Sitzung, in welcher die Herren Dr. E k s t e i n, Böhm und Professor Freud referierten, wurde die besondereDringlichkeit einer intensiven Keren-Hajessod-Arbeit hervorgehoben und die Forderung nach aktiver Mitarbeit der einzelnen Gruppen aufgestellt. Etliche Gruppenvertreter brachten verschiedene Anregungen. Allseits wurde betont, daß eine freiwillige Mitarbeit der Zionisten Platz greifen müsse. Diese erste Besprechung ist hoffentlich der erste Auftakt zu dieser. Wie bereits gemeldet wurde, hat das Direktorium des Keren-Hajessod in Jerusalem an sämtliche österreichische Kultusgemeinden einen Aufruf der Jewish Agency und des Waad Leumi zwecks Beitragsleistung der Gemeinden zum Keren- Hajessod verschickt. Im Aufträge des Direktoriums hat nunmehr das Büro des K. H. solche Aufrufe an sämtliche Wiener Tempel- und Bethausvereine ergehen lassen. Es wird Aufgabe der Zionisten ln den einzelnen Vereinigungen sein, dahin zu wirken, daß diese einen Beitrag zum Keren-Hajessod in ihr Budget aufnehmen, schon, um auf solche Weise den Gedanken der alljüdischen Palästina-Verpflichtung zur Geltung zu bringen. großen Zuspruch aufweist. Späterhin errichtet er dort auch eine Handelsschule und wird vom dortigen Kreisgericht zum Buchsachverständigen und beeideten Dolmetsch für die hebräische und jüdische Sprache bestellt. Er gründet auch daselbst einen Esperantoverein, dem er Jahre hindurch vorsteht. Durch den Kriegsausbruch ist er gezwungen, seine Wirkungsstätte zu verlassen und gelangt als Flüchtling nach Nikolsburg m Mähren. Mit Rücksicht auf die geänderten Umstände sieht er sich gezwungen, seinem Wissen auch die äußere Form zu geben und mit 56 Jahren, in einem Alter also, wo seine Schiiier längst akademische Berufe ergriffen haben, stellt er sich zur Matura, die er meisterhaft besteht. Da er aber hier kerne Möglichkeit findet, seine Studien fortzusetzen, begibt er sich Ende 1916 nach Wien. Hier inskribiert er an der Universität «Klassische Philologie», muß aber bald das Studium unterbrechen, da ihm die hierzu erforderlichen Mitte! fehlen. Im Jahre 1924, im Alter von 64 Jahren, erlangt er den Doktorgrad, um einige Zeit später auch die Lehramtsprüfung für Handelsakademien zu absolvieren. Er eröffnet eine Handelsschule sowie einen Maturavorbereitungskurs, welch letzterer gleicherweise von Juden und Christen besucht wird, und den er bis zu seinem Tode leitet. Obwohl er in der Jugend selbst in den Fächern der jüdischen Wissenschaft keine systematische Ausbildung genoß und keine Talmud Thora oder Jeschiwa besuchte", waren sein jüdisches Wissen und seine talmudischen Kenntnisse ungewöhnlich groß. Trotzdem fand er hier keinen geeigneten Wirkungskreis, lediglich in den letzten Jahren bekleidete er das Amt eines Rabbiners beim Verein «Mikdasch Meat» in der Franz Hochedlingergasse. Rabb. Dr. Wundermann war auch ein großer Palästinafreund. Schon vor mehreren Jahren äußerte er den Wunsch, nach Erez Israel zu iibersiedeln. Familiäre Gründe waren es, die ihm nicht erlaubten, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Auch in seiner letzten Verfügung denkt er an das Land seiner Sehnsucht und vermacht seine große und überaus wertvolle Bibliothek der Universitäts- und Nationalbibliothek in Jerusalem, um wenigstens auf diese Weise mit dem Mutterlande Die Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt und Organisation Zionistischer Frauen Oesterreichs veranstalten am Mittwoch, den 3. Februar 1932, 8 Uhr abends, im Heim, II., Praterstraße 13, eine Gedenkfeier für Frau Frieda Haber s. A. verknüpft zu werden. Rabb. Dr. Wundermann war kinderlos und hinterließ eine Witwe. The Nischmato zrura BizrorHachajim. KopelBlum. * Montag, den 18. ds., fand die Bestattung des Rabb. Dr. Wundermann unter zahlreicher Teilnahme seiner Schüler und Verehrer statt. Den ergreifenden und inhaltsreichen Hesped hielt Oberraöb.-Stellv. Dr. Feuchtwang, der auch die Persönlichkeit des großen Verblichenen würdigte. An der Bahre sprachen auch Rabb. Arak, Rabb. Dr. Pollak, Dr. Bojko und Kopel Blum. Gesellschaftsreise nach Palästina Das Palästinaamt Wien veranstaltet im März 1932 eine Gesellschaftsreise nach Palästina, Die Abreise von Wien erfolgt am 15. März, die Einschiffung in Tiriest am 16. März, Ankunft in Jaffa am 21. März 1932 (einen Tag vor P u r i m). Die Reiseteilnehmer werden also die Möglichkeit haben, den schönsten Purim der jüdischen Welt in Tel-Aviv mitzumachen. Ueberdies werden sie in der Lage sein, an der im März 1932 stattfindenden «M a k k a b i a h» teilzunehmen, sowie die Levante-Messe in Tel-Aviv (vom 7. bis 30. April) zu besuchen. Die Reise bezieht sich bloß auf die gemeinsame Fahrt nach Palästina, während in bezug auf den Aufenthalt im Lande und die Rückreise keine Bindung für die Teilnehmer besteht. Jeder Reiseteilnehmer kann somit innerhalb der Gültigkeit seines Touristenvisums unabhängig von den übrigen Teilnehmern die Rückreise antreten. Die Schiffsreise Triest—Jaffa oder Haifa und retour in der 3. Klasse auf einem Dampfer der direkten Palästina-Linie des Lloyd Triestino kostet österr. zirka S 375.— inklusive Bett und Verpflegung. Bei einer Teilnehmerzahl von mindestens 12 Personen verbilligt sich die Bahnfahrt nach Triest um zirka 25 Prozent. Nähere Auskünfte beim Palästinaamte, Wien, I., Kärntnerstraße 28 (Telephon R 27-4-86). Anmeldungen daselbst werden bis 10. Februar 1932 entgegengenomm^n. Rabbiner Dr. Moses Wundermann s. A. Samstag, den 16. Jänner, verschied Rabb. Dr. Wundermann im Alter von 72 Jahren. Mit-ihm geht dem Wiener Judentum eine der interessantesten und merkwürdigsten Persönlichkeiten verloren. Im Städtchen Nadworna in Galizien als Sohn armer Eitern geboren, beginnt er sich schon in frühester Jugend, nebst dem jüdischen Wissen, dem er sich bereits im Elternhaus gewidmet und in reichem Maße erworben hatte, auch für profane Gegenstände zu interessieren. Obwohl er als Sohn orthodoxer Eltern keine öffentlichen Schulen besuchen durfte, gelingt es ihm als Autodidakt durch Fleiß und Ausdauer sich ein derart großes Wissen anzueignen, daß er im Alter von kaum 16 Iahren in Radautz, wo seine erste Tätigkeit beginnt, Jugendliche zur Reifeprüfung heranbildet. Im Jahre 1881 kommt er nach Stanislau, wo er bald zu einem der populärsten und allseits begehrten Lehrer wird. Aber damit gibt er sich nicht zufrieden. Sein Streben geht nach Höherem. Er übersiedelt im Jahre 1904 nach Stryj. Hier eröffnet er eine hebräische Schule, die einen , Ankündigungen und Mitteilungen Verein zionistischer Hochschüler „Z. P. Chajes", Der nächste Abend der hebräischen Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Herrn Prof. Kästenbaum und Schlomoh Auerbach findet am 29. d. M. (Freitag), präzise 8 Uhr abends, im Helm, II., Praterstraße 13, statt. Es wird ersucht, pünktlich zu erscheinen. EJn Jaakow (Braclioth) und Blallk (Schlrim) sind mitzubringen! JUd.-akadem. Philosophenverein. Samstag, 23. d. M., fand unter zahlreicher Beteiligung die Chamlscha-Assar- Feier des Jüd.-akad. Philosophenvereines statt. Das bunte Programm fand reichen Beifall. Von den künstlerischen Darbietungen sind besonders hervorzuheben die Vorträge dos Tenors S. Rosenbach, Frl. Friedmann, Tanzgruppe Gertr. Kraus, Vitalis Niemand und das Quartett Glanzberg. Die Confßrencc besorgte in sehr amüsanter Welse Doktor Fleschner. Zionistische Sektion Landstraße. Dienstag, 2. Februar, präzise 8.15 Uhr abends, findet der Vortrag von Herrn Dr. Desider Friedmann über „Mährisches Judentum“ statt Gäste willkommen. Der jüdische Wohltätigkeitsverein „Brüderlichkeit“, Wien JI, hatte letzten Sonntag unter Vorsitz des Obmannes M. Grünwaid die 6. Jahro.sgoneralVersammlung, welche sehr gut besucht war, abgehalten. Der durch den Schriftführer A. ITerz erstattete Rechenschaftsbericht und der durch den Kassier S. Haber erstellte Kassabcrlcht beleuchten die wirklich segensreiche Tätigkeit des Vereines im Augarten - sprengel der Leopoldstadt, indem in der letzten Berlchtsperiodo nicht weniger als über 4600 S für jüdische Wohlfahrtszwecke verwendet wurden. Nach Erteilung des Absolutorlums folgten die Neuwahlen mit folgendem Ergebnis: Obmann: Malkiel Grünwald; Obmannstellvertreter: Samuel Fritz Dukesz; Schriftführer: Adolf Herz und Jakob Morgenstern; Kassiere: Samuel Haber und Jakob Weisz; Kontrollore: Adolf Kolben und Leopold Andermann. Nach der Wahl der 15 Beiräte wurde auch dio Etablierung eines Sparvereines bestätigt, dessen Reinerträgnis an Zinsen u. dgl. alljährlich der Pessachaktion der „Brüderlichkeit" zugewendet werden muß. Jüdischer Angestelltenverband „Emunah". Anfangs Februar beginnen neue Unterrichtskurse für Englisch, Französisch, Italienisch und Neuhebräisch für wenig Vorgeschrittene und Englisch für mehr Vorgeschrittene. Regiebeitrag S. 2.-- monatlich pro Kurs. (Für Jugendliche und Arbeitslose gratis.) Volkstümlicher Gymnastikkurs (Leiterin Trude Klein) für Mädchen. Regiebeltrag S 2.50 monatlich. Einschreibungen Montag und Dienstag von 7 bis 8 Uhr abends im Verbandslokal, I., Jordangasse 7/1. Zaire Mieraehi —- Brlth Hanoar Hamiaraehi, II., Pra* terstraße 11. Samstag, 80. d. M., 8 Uhr abends, findet in unserem Helm, II., Praterstraße 11, eine Melawa D’malka statt Alle Chawerim werden eingeladen, bestimmt zu erscheinen. — Samstag, 28. d. M., fand im Festsaal unseres Helmes ein Vortrag des Herrn Oberkantor Fränkel über „Synagogale Musik“ statt Dia Chamischah-Assar-Feier das „Brith-Harzl". Dis am Samstag, 23. d. M., Im Saale der Zionistischen Bezirks- Sektion Brigittenau abgehaltene Chamlschah-Assar-Feier des „Brith-Herzl“ gestaltete sich zu einem großen Erfolg der jungen Gemeinschaft Der große Saal konnte die Masse der zahlreich erschienenen Jugendlichen und Erwachsenen kaum fassen. Mit einer überaus eindrucksvollen Rede leitete Herr Dr. Plaschkes die Feier ein. Das wohlgelungene Programm umfaßte Klaviervorträge, Chor- und Sologesang, Rezitationen, rhythmische Tänze u. a. In der Pause gelangten Chamischah-Assar-Obst und Palästinafrüchte zer Verteilung. Es konnten auch mehrere neue Chawerim für den Bund gewonnen werden. Zionistische Jugendgemeinschaft „Brith-Herzl“, Wien, XX., Jägerstraße 80. Wochenprogramm: Samstag, 80. Jänner: Sichoth der Kwuzoth „Dror“ (5 Uhr); „Achwah“ und „Tikwah“ (6 Uhr). Um halb 8 Uhr abends: Plenarversammlung mit anschließendem Vortrag. — Sonntag, 5 Uhr: Sichah der Kindergruppe. Abends freie Zusammenkunft Im Heim. — Montag, halb 8 Uhr: Hebräisch für Anfänger. — Dienstag und Mittwoch: Sichoth. — Donnerstag, halb 8 Uhrt Hebräisch für Anfänger, Chug Iwri. Erste jüdisch« Selbsthilfe für seelisoh Notleidende, II., Pazmanitengasse 6. Am Dienstag, 19. d. M-, hat sich unter obgenanntem Titel eine Vereinigung konstituiert, die, aus welchen Motiven immer, seelisoh bedrängten Juden in allen Lebenslagen selbstlos mit Rat und Tat beistehen will, um sie für den Daseinskampf zu wappnen und sie widerstandsfähig zu machen. Insbesondere soll jenen die Hand geboten werden, die in der Flucht vor ihrem bisherigen Glaubensbekenntnis sich Erleichterung versprechen. Die neue Vereinigung, die an alle Schichten der jüdischen Bevölkerung um Mitarbeit und Unterstützung appelliert, die aber auch alle Schichten der jüdischen Bevölkerung in den Kreis ihrer Wirksamkeit ziehen wird, wird bestrebt sein, in inniger Zusammenarbeit mit den bereits bestehenden Wohlfahrtsinstitutionen ihre Ziele zu erreichen. Das große Interesse, dem die neue Gründung begegnet, bekundete eich ln der starken Beteiligung bei der konstituierenden Generalversammlung der Vereinigung, der Vertreter von Körperschaften und Vereinen aller Richtungen beiwohnten. Der Leitung, an deren Spitze eine hervorragende jüdische Persönlichkeit stehen wird, gehören auf Grund der vorgenommenen Wahlen folgende Herren an: Obmannstellvertreter: Armin Auf rieht, der frühere Präsident des Reichsverbandes der Bank- und Sparkassenbeamten Oesterreichs, und Rabbiner Dr. Zwi Taubes; Schriftführer: Oskar Scbramek; Scbriftführerstellvertreter: Benno Popper; Kassler: Doktor med. Josef Schneider; ferner als Beiräte: Oberrabbinerstellvertreter Dr. D, Feuchtwang, Dr, Sanel Beer. Magister Herma jux Bardasch, Amtsvorstand Emil Engel, Dr. Ernst Feldsberg, Dr. Isidor Klaber und Regierungsrat Dr. Mag Lenk. Zum Zweck der Aufstellung der notwendigen Sektionen wird noch eine Reihe von Kooptlerungen vorgenommen werden. Die Vereinigung hat ihre Tätigkeit bereits aufgenommen. Die Beratungsstelle amtiert Montag bis Donnerstag von 6 bis 8 Ubr abends, Wien, II., Pazmanitengasse 6, Tel. R 47-8-68, woselbst auch Beitrittserklärungen entgegengenommen werden. Jüdische Toynbeehalle, XX., Denisgasse 33 (Haltestelle Gerhardusgasse der Straßenbahn N und Nk). Samstag, 30. d. M., 7 Uhr abends, Kammermusikabend, zugleich Haydn-Feier. Einleitende Worte: Kurt Singer. Zionistische Sektion Prater, IL, Jungstraße 8. Freitag, 29. d. M., 7 Ubr abends, Oneg Schabbath. — Dienstag, 2. Februar, 8 Uhr abends, Vortrag Dr. Tulo Nussenblatt: Zeitgemäße Kritik Über Herzl“. Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt, H., Praterstraße 13. Dienstag, 2 Februar, 8 Uhr abends, Sondervorstellung bei den Jüdischen Künstlerspielen, IL, Praterstraße 34, unter Mitwirkung von Dr. Paul Baratoff (Ben Zwi). Karten in der Sektion, II., Praterstraße 18, 1. Stiege, Mezzanin; bei Prof. Rath, II., Taborstraße 20 a, und Josef Singer, II., Taborstraße 25. Bol dieser Vorstellung wird der hebräische Dichter Bialik anwesend sein. — Wochenprogramm: Freitag, 29. d. M., 8 Uhr, Chumasch-Vortrag, Herr Schaje Horowitz. — Samstag, 30. d. M., halb 6 Uhr, hebräischer Konversationskurs, Leiter: H. Donner.; halb 7 Uhr, hebräischer Literaturkurs (Blallk), Leiter: Professor Rath. — Sonntag, 31. d. M., halb 5 Uhr, gesellige Zusammenkunft mit Tanz. — Montag, 1. Februar, 8 Uhr, gesellige Zusammenkunft. — Dienstag, 2. Februar, Vorstellung der Sektion in den Jüdischen Künstlersplelen „Schmates“ von Lelwlk mit Paul Baratoff (Ben Zwi). Der Dichter Blallk wird der Vorstellung persönlich beiwohnen. — Mittwoch, 8. Februar, 8 Uhr, Gedenkfeier für Frieda Haber. Jugendakademie des Haschomer Hadati. Sonntag, 31. d. M., 3 Uhr nachm., findet im Festsaal des Hotel Bayrischer Hof eine Jugendakademie mit reichhaltigem Programm statt. Eintritt für Jugendliche 50 Groschen, für Erwachsene S 1.—. Karten sind allabendlich ln unserem Heim, IL, Praterstraße 11, zu haben. m Herzl-Saale unseres Heimes, Wien, II., Untere Augartenstraße 38, spricht am Sonntag, den 3t, Jänner 1932. um präzise >/• ® Uhr abends der knapp vor seiner Abreise stehende Dr. Wolfgang von Weisl, über: „Der MoslemkongreB“ und „Die jetzige Lage der Judenheit in Palästina“ Gleichzeitig antwortet Dr. Leo Köppcl Herrn Heller, Berlin, auf seinen Vortrag: „Oer Untergang des Juden«ums“ turnaummmmmammmmmmmummmmmmmmmmammmmns