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Die Stimme · 1931-12-24 · Heft 207 (24.12.1931) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
4 (1931)
Issue
Heft 207 (24.12.1931)
Date
1931-12-24
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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Oe**.*. DTE STIMME Nr* 207 — 24. Dezember 1931 Hausgehilfin, Verkäufer mit Sicherstellung in die Protine, Ktirschnergeeell e, Sacknäherin. Stellengesuche: Tüchtiges und geschultes Personal jeder Art für Handel, Gewerbe und Industrie. Vormerkung für Stellensuchende nur Montag und Donnerstag von 9—12 Uhr vormittags. Jüdischer Turnverein „Makabi", Bratislava. Kultursekr tion. Am 1$. Dezember fand ein Vortrag über „Wohin steuert das Judentum“, gehalten von Herrn Dr. R. Goldhammer, Wien, statt. Jüd.'Akademisoher Philosophen verein, Wien, IX., Zlmmermannplata 8. Bel der am 12. Dezember stattgefundenen Generalversammlung wurden folgende Kollegen in den Ausschuß gewählt: Obmann: Israel Zwi Kanner, Emanuel Kegler, Fritz Grünberg, Frl. Fellzia Goldschläger, Naftali Friedmann, Dr. Ernst Mandler, Jakob Nagler, Nissen Judenberg, Ignatz Glanzborg, Dr. Flschel Pickholz, Aron Dunkelblum: su> Kassarevisoren: Dr. Bernhard Lustig, Dr. Zacher. Schwitz. Arbeitsgemeinschaft der in Wien bestehenden humanitären Vereine der Os Juden Montag, den 21. d. M., fand eine vorbereitende Aussprache zwecks Gründung einer Arbeitsgemeinschaft aller in Wien bestehenden ostjüdischen humanitären Vereine und Landsmannschaften statt. Ein Referat über die Notwendigkeit der Schaffung dieser Arbeitsgemeinschaft erstattete Dr. Sem Wolf, über die von dieser Arbeitsgemeinschaft herauszugebende Zeitschrift sprach Redakteur Sigmund Haber. Es waren Vertreter vieler Landsmannschaften anwesend, von denen der grüßte Teil im Namen ihrer l-andsmonnschaften sofort eine Beitrittserklärung zu der zu gründenden Arbeitsgemeinschaft abgaben. Es wurde ein provisorisches Komitee geschaffen, dessen Aufgabe es ist, die Generalversammlung vorzubereiten. Diesem provisorischen Komitee gehören an die Herren: Sigmund Haber, Dr. Sem W o i f, Gereon W i 111 i n, Adolf Hecht (Verein Nord- Ost), Jakob Scheuermann (Verein Nord-Ost), Dr. Abraham Schmerler (Verein der Stanislauer), B r Ü c k e 1 .(Verein der Kaluszer), M. Horowitz (Verein der Zaleszczyker) und Dr. Scherzer (Verein der Horodenkaer). Die konstituierende Generalversammlung wird Mittwoch, den 6. Jänner 1932, 8 Uhr abends, im Lokale des Vereines Nord-Ost, Wien, II., Taborstraße 21 a, Parterre, stattfinden. Alle jüdischen Landsmannschaften und humanitären Vereine werden ersucht, je zwei Delegierte zu dieser Generalversammlung zu entsenden. Sprechsaal der Stimme Das jüdische Christkindl! Sehr geehrter Herr Redakteur! n Ich bitte um die Aufnahme folgender Zeilen: Anläßlich des Weihnachtsfestes werden in vielen Schulen Wiens Feiern veranstaltet. Sonderbar ist es, daß bei diesen .Weihnachtsaufführungen auch jüdische Kinder mitwirken, ja, die jüdischen Kinder sogar von den Leh»jm und Lehrerinnen aufgeforden werden, Rollen zu übernehmen. Vom allgemein erzieherischen Standpunkt gesehen, werden die Kinder zur Verlogenheit verhalten, wenn man sie awingt, etwas mit Pathos und Gebärde herunterzusagen, was sie nicht fühlen, und sich für etwas begeistern sollen, was sie seelisch nicht empfinden. Vom Standpunkt der jüdischen Erziehung ist es eine Vergewaltigung jüdischer Kinder, wenn sie veranlaßt werden, an rein christlichen Festen aktiv teilzunehmen. Es wäre Sache jüdischer Körperhaften in Wien, dagegen Stellung Xu nehmen. Sie tun es aber nicht, weil sie davon vielleicht gar keine Kenntnis haben. Auch die jüdischen Lehrer können dagegen nichts machen, weil sie sonst Gefahr laufen, mit Ihren Unterrichtsbehörden in Konflikt zu geraten. Hingegen aber steht den Eltern das Recht zu, bei den kompetenten Stellen einzugreifen. Allein das Bedauerfche dabei ist, daß unsere jüdischen Ehern nicht den Mut aufbringen, dagegen Einspruch zu erheben. Manche Eltern sind sogar damit einverstanden, und zu unserer Schande sei es gesagt, daß sogar zionistisch gesinnte Eltern, die in zionistischen Bexirlcsorganisationen das große Wort führen, diesen Untug gut finden. Unsere jüdischen Eltern müssen endlich verstehen, daß es sich nicht bloß um Frömmigkeit handelt, sondern um jüdisches Gefühl und um jüdische Ehre, die sie verpflichtet sind, ihren Kindern beizubringen, je früher, desto besser, denn es handelt sich um ihr höchstes Gut, um ihre Kinder. Und den jüdischen Jugendvereinen sage ich es klar und offen, wenn sie bisnun durch ihre Erziehung diesem schändlichen Uebel nicht abhelfen konnten, so haben sie nients getan und haben das Recht verwirkt, den Namen eines jüdischen Jugendvereines zu führen. Iznar. Sehr geehrter Herr Redakteur! Herr Dr. Salomo Rappaport versucht im Sprechsaal der „Stimme“ vom 10. Dezember 1931 meine Ausführungen 7 über Maria Szymanowska ln meinem Artikel „Goethe und die Jüdinnen“ zu widerlegen. Es tut mir leid, Herrn Dr. Rappaport widersprechen su müssen. Denn meine Ausführungen entsprechen quellenmäßig der historischen Wahrheit (Auf Wunsch bin ich bereit, Herrn Dr. Rappaport die Quellen namhaft zu machen.) Maria Szymanowska war keine christlich-slawt- - sehe Polin. Sie entstammte nicht einer alten polnischen Familie. Sie wurde 1795 als Tochter des jüdischen Kaufmanns Wolowski in Warschau geboren. Sie ließ sich später taufen, wurde kaiserlich russische Hofpianistin und heiratete 1817 ihren Gatten von Szymanowskl. Nach dreijähriger Ehe ließ sie sich scheiden und starb im Sommer X831 zu Moskau an der Cholera. Ihre Tochter war tatsächlich die Gattin des berühmten polnischen Dichterfürsten Adam Mlczklewicz. Dieser — Sohn einer Jüdin — hat also wieder die Tochter einer Jüdin geheiratet. Dr. Berthold Frucht. V/tssen bis uas'r Da die Harnsäure an allen i; chtscnen und rheumatischen Prozessen beteiligt ist, zielt Jie moderne Heilkunst dahin, eine Ausscheidung der auf diese Weise angehäuften Giftstoffe zu bewirken. Die Aufgabe erfüllen die Togal-Tabletten in besonderem Maße, da sie alle schädlichen Bestandteile lösen und eine baldige Linderung und volständige Genesung herbeiführen. Außer bei gichtischen und rheumatischen Schmerzen finden die Tab!etten auch bei Mrvösen Schmerzen und Kopfschmerzen Verwendung. Heitere Ecke Zwei Atheisten eEs gibt keinen Gott*, sagte Kohn za Löwy, «nur abergläubige Menschen können an die Existenz Gottes glauben.* «So ist es,* bestätigte Löwy. «Nur Kinder, Frauen and Narren können an die Existenz Gottes glauben.* So debattierten die Atheisten längere Zeit. Plötzlich nahm Kohn einen Apfel aus der Tasche und begann zu essen. «Was?* sagte Löwy, «Sie essen einen Apfel, ohne vorher die Berachah zu machen?* «Sie bestätigten mir doch soeben, daß Sie nicht an Gott glauben,* antwortete Kohn. «Das hat nichts mit Gott zu tun,* meinte Kohn. «Bevor ein Jude etwas ißt, macht er die Berachah.* Zionisten! Verlanget ln Jedem Kaffeehaus „Die Stimme“! Amtliche Verlautbarungen der Israelitischen Kultus* gemeinde Wien Predigten in den israelitischen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 25. Dezember 1931 werden bei dem um 4 Uhr 15 Minuten beginnenden Abendgoltesdienste in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten und zwar: I., Seitenstettengasse 4 EroBfleisctinaiierei SIEGM. KORN MEHL Zentrale >X, Berggasse 1*». ie.. a iz-i-uvm. A 16-9-34 ueieran« für riellanstaiier. Abteilungen lör 1E?D-Fleisch unter Aufsicht des Ehrwürdigen rfaobinats der Israelitischen Kuitusaemeinde Wien 4utoxuAt«ttung lösten.o» IX; Bervgasse <VU> Währin^brstraße V? (Rabbiner Dr. M. Rosenmann); II., Tempelgasse 5 (Rabbiner Dr. J. TagHcht); II., Pazmanitengasse 6 (Rabbiner Dr. Z. Taubes); HI., Untere Viaduktgasse 13 (Rabbiner Prof. Dr. K. Kupfer); IX., Müllnergasse 21 (Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz); XIX. , Dollinergasse 3 (Prediger Dr. A. Frankfurter); XX. , Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. B. Murmelstein). — Exegetische Vorträge: Samstag, d-cn 26. Dezent bei 1931 (beim Vormittagsgottesdienst): XVIII., Schopenhauerstraße 39 (Rabbiner Dr. D. Feuchtwang); XX., Kluckvgasse 11 (Rabbiner Dr. Murmelste’.n); XIII., Eitefberggasse 22 (beim Nachmittagsgottesdienst, Rabbiner Dr. M. Lewin). — Midraschvortrag: II., Pazmanitengasse 6 (Rabbiner Dr. Zr. Taubes), um 4 Uhr nachmittags, Israelitischer Jugendgottesdienst. Während der vom Stadtschulrat für Wien festgestzten Weihnachtsschulferien, d. i. am Samstag, den 26. Dezember 1931, und Samstag, den 2. Jänner 1932, entfällt der Jugendgottesdienst. Austritte aus dem Judentum Mural Georg, 3. November 1894, VI, Theobaldgasse 13; Stern Lott, 15. Mai 1907, VIII, Josefstädter Straße 33; Nossal, geb. Koritschoncr, 10. Oktober 1873, IX Schlickgasse 4; Eruß, geb. Emma Eisner, 10. April 1883, II. Lessmggasse 24; Moldauer S. F., 5. Juni 1887, IV, B’.echturmgasse 22; Susicky Barbara, geb. Sladek, 3. Jänner 1888, IV, Starhemberggasse Nr. 26; Engel Marie Rosalia, geb. Blrnstill, 1. Juli 1887. VI, Linke Wienzeile 56; Skutetzky, geb. Ida Apfel, 3. Juni 1881, VI, Hirschengasse 15; Tlntner Leo, 26. März 1910, III, Oberzellergasse 8; Freund Friedrich, 1 Juli 1908, I, Salztorgasse Nr. 2; Fischer Hans, 22. Mai 1907, IIlMohsgasse 27; Stern Margarete, 26. März 1899, VI. Webgasse 11a; Weiß Agnes, 7. Jänner 1904, V, Wiednei Hauptstraße 106; Runen Bernhard, 23. Februar 1899, IX, Soitalgasse 29; Frensch Anion, 14. Oktober 1901, IX. Grtine-Tor-Gasse 6; Rosenspitz Hermine, 4. Dezember 1877, XIII, Hietzmger Kai 181. Jüdisdtet Malender] Dezember 1931 I Tebe’h 5692 1 25 Freitag 15* Tabsth 26 Samstag 16* 1«. 8abbat 27 Sonntag 17* 28 Montag 18« 29 Dienstag 19« j 30 Mittwoch 20« ij| 1» Donnerstag 21- | Ein Abend beim Otiynier „Rebbe“*) Vor drei Jahren war es. ich weilte damals in> Stünisiau zu Besuch. Den Ort kannte ich noch aus der Zeit vor dem Kriege her. Ich hatte dort meine Jugend verbrach!, die traurige Jugend eines jüdischen Studenten, der zugleich ein Chederjunge war. Dies ließen mich meine polnischen Lehrer allzudeutlich spüren. Als ich nun nach langer Zeit wieder in Stanislau war, da sah ich diese Stadt allerdings mit anderen Augen. Mit den Augen eines üroßstadtmenschen. Der Ringplatz, den ich in meiner Jugendphantasie als den grüßten Platz der Weit gesehen hatte, war in Wirklichkeit sehr klein. Das Rathaus, welches ich seinerzeit für einen Wolkenkratzer hielt, enttäuschte mich jetzt. Die Stadt hat während des Weltkrieges sehr gelitten. Schwere Kämpfe hatten sich monatelang in allernächster Umgebung und in der Stadt abgespielt. Viele Plätze, welche früher von schönen Häusern umgeben waren, stehen heute noch unverbaut. Auch die Stadtbewohner sira im Laufe der Jahre andere geworden. Viele der altangesehenen Mitbürger sind beim Ausbruch des Krieges ausgewalidert und nicht mehr zurUckgckehrt. Neue sind dazugekommen. Hauptsächlich die Dorfbewohner der Umgebung* welche seinerzeit in die Stadt geflüchtet und dort geblieben sind. Nach dem Kriegsende kam der Großrabbiner von Ottynja, Rabbi Chaim Hager, s. A., nach Stanislau^ Mit ihm sind auch v;e!e seiner auswärtigen Anhänger in Stanislau eingezogen. Diese Anhänger, die dem Rabbiner treu ergeben waren, haben mit dem Bau einer «Klaus* begonnen. Sie ist heute die größte in Stanislau und, obwohl man den großen Hängeleuciiter aus Wien kommen ließ, ist das «Beth nakneseth» schlicht und einfach eingerichtet. Ich war gerade zur «Sukkes»-Zeit in Stanislau. Selbstverständlich mußte ich beim «Rebbc» be.ten. Ein Verwandter führte mich ein. Mit ausgesprochener Liebenswürdigkeit wurde ich, der Gast aus Wien, empfangen. Abends zogen, ja, man kann sagen pilgerten, aus allen Stadtteilen die Leute zum «Rebbe». In großen Scharen, kamen sie. «Chassidim* und «Maskilim», Männer und Frauen. Alle, alle zogen sie hin, um dem Nachtmahl in der «Sukke» beizuwohnen. Die Laubhütte konnte die vielen Leute nicht fassen, und so mußten viele von ihnen im Hofe bleiben und von anderen, denen die Hitze mit der Zeit unerträglich war und die die «Sukke* verlassen mußten, sich die Vorgänge erzählen .lassem; Mil Andacht lauschten sie den Gesängen. Mir, als dem Gaste, wurde ein Platz bei Tisch angewiesen. Zu beiden Seiten saßen die Honoratioren! An der Stirnseite saß der Rabbiner. Ihm zur Rechten sein Sohn Reb' Srulcie, und zur Linken sein Enkel, ein Jüngling von zwanzig Jahren, der, wie ich erfahren habe, schon verheiratet war. Alle waren sie festlich gekleidet. In seidenen «Schipizes* und «Streimel». Der Rabbiner winkt einem jungen Manne. Plötzlich wurde es mäuschenstill. Ein prachtvoller Tenor erklingt.^Anfangs ganz leise, steigerte sich die Stimme immer mehr. D:e Melodie (der «Nigun») kam mir sehr bekannt vor. Es steigen Erinnerungen in mir auf. Ich sehe mich im Chieder. Tm «Beth hamidrasch», wo wir gelernt haben. In der Zeit'zwischen «Minche» und «Maarew», da die Leute sich mit Erzählungen und Singen die Zeit vertreiben, die Kinder .aber froh sind, eine Abwechslung im Lernen gefunden 2U haben und in den Hof hlnaueiaüfen; um zu sp;elen. I/i dieser,, Zeit habe ich das Lied gehört. Und unwillkürlich’ summe ten' ’etzt mit. Mein Tischnachbar, ein Mann mit einem •Patriar.chenbart, schaut mich an. Erkennt mich nicht. Er weiß nur, .daß ich aus Wien komme. Und staunt, daß ich die Me1°&e kenne. Plötzlich zieht er mich am Aermel. Und erst jetzt bemerke ich, daß mir die Tränen herunterko’Wn ,. > Eine unvergeßliche Erinnerung an einen «Sukkes»-Abend beim «Ottynier». Durnelc. Aus Palästina Eäntagsoroisststreft der hsVäisc’fsa. Am 15. Dezember, gegen 10 Uhr morgens, traten-die Lehrer der Jewish Agency-Schulen in Palästina in einen eintägigen Streik ein zum Protest gegen die Nichtauszahlyng der Lehrergehälter für die Monate Juni und Juli. Etwa 100 Lehrer begaben sich zum Bureau der Jewish Agency-in Jerusalem und erzwangen dort die Unterbrechung der Arbeiten für eine Stunde. Erst als den Lehrern die-Zusage gegeben wurde, daß man sich unverzüglich mit ihrer Forderung beschäftigen werde, verließen sie das Bureau. Wiederum Beduinen auf Keren-KaioDeth-Boden Mehrere Beduinen besetzten den Jüdischen' Nationalfonds gehörenden Boden auf Wadi-Hawarith und hinderten die jüdischen Pflüger an der Fortführung der' Pflugärbeit Sie ließen sich mit Frauen und Kindern auf: dem Boden nieder und stellten Zelte auf. Die Regierung ersuchte; die jüdischen Behörden, dahin zu wirken, daß die Kolonisten die Pflugarbeit bis zur Beendigung einer dringlich'eingeleiteten Aktion der Regierung einstellen. Dr. Chaim Arlosoroff. erklärte sich im Namen der Jewish Agency bereit, eine Einstellung der Pflugarbeiten unter der Bedingung zu erwirkeng daß die Beduinen den Boden sofort räumen. Die Entscheidung der Regierung wird jeden Augenblick erwartet. 3n aller Kürze An der im Madison Square Garde ns, dem größten Saalt New Yorks, aus Anlaß des Chanukkahfestes stattgefundenen Alaklcabifeier, die von der New Yorker Zionistischen iUrgamsation arrangiert worden war, nahmen mehr als 15.000 Personen teil. * In diesen Tagen feierte der Generalsekretär des Verbandes der jüdischen Gemeinden Altrumänicns Mv Schwbig-sein 25jähriges Schriftsteüerjubiläum. , * Aus Adrianopel wird telegraphiert, daß infolge des anhaltenden Regenwetters die an der Maritza gelegenen Stadt-! viertel überschwemmt sind. Besonders von der Katastrophe heimgesucht wurde das jüdische Viertel,, in dem zahlreiche Häuser zerstört sind. Die Bevölkerung Hämpiert im 'Freiei*. *) In der vorigen Nummer brachten wir die Nachricht vom Ableben des «Ottynier Rebbe^. (Anmi d. Red.), Siulilverstopfung. Forscher auf dem Gebiet der Stoff« Wechselheilkunde versichern, mit dem natürlichen, «Franx* Josefa-Bitterwasser glänzende Ergebnisse erzielt lu babta. '

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