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Die Stimme · 1931-11-19 · Heft 202 (19.11.1931) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
4 (1931)
Issue
Heft 202 (19.11.1931)
Date
1931-11-19
Page
– (sequence 8)
Language
German
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?eite? DIE STIMME Nr. 202 — 19. November 1931 Zionisllsihes beben ln Wien Verlautbarung des Zionistf* sehen Landeskomitees Das Zionistische Landeskomitee hat sich am 10. d. wie folgt konstituiert: Präsident: Dr. Oskar Grünbaum. Vizepräsidenten: 1. Dr. Michael Steinberg, Organisation und Propaganda; 2. Frau Sabine Paßweg, Frauenreferat. Leitung des Finanzkomitees: Dr. Alfred Löwy. Politisches Referat: Dr. Desider Friedmann. Kultusgemeinde: Dr. Josef Löwenherz. Redaktionelle Leitung der «Stimme»: Dr. Z. F. Finkeistein. Administrative Leitung der «Stimme»: Direktor Wilhelm Epstein. Kulturreferent: Dr. Simon H o r o w i t z. Leitung des Bureaus des Zionistischen Landesverbandes: Gereon W i 111 i n. Jugend- und Provinzreferent: Frau Dora Schwarz. Schriftführer: Dr. Adolf Engel. Die Arbeit des Keren Ka je* meth Versicherung zugunsten des Keren Kajemeth. Bisher haben 80 Personen Versicherungen aus insgesamt S 110.000 abgeschlossen. Freifahrt nach Palästina. Die Selbstkontingentier, welche ohne Büchse mindestens S 25.— bis Pessach 5692 aufbringen, beteiligen sich an der Konkurrenz einer Palästinareise. Selbstkontingentier, welche ein Vielfaches von S 25.— aufbringen, beteiligen sich mit diesem Vielfachen an der Konkurrenz. Silbernes Buch des Keren Kajemeth. Die ersten 50 Eintragungen überschritten! In der nächsten Zeit wird der Keren Kajemeth eine interne Feier durchführen, bei welcher die Eingetragenen ihre Diplome erhalten werden. Eintragung Nr. 50: Meier Schreier. Eintragung Nr. 51: Gerty Epstein als Anerkennung für ihre wertvolle KKL-Mitarbeit im Bunde (Zirenu). Goldbucheintragung Eisig Torczyner. Auf diese Eintragung sind weiters eingegangen: S 80.69 abgeführt durch Gesinnungsgenossen Salomon Paßweg; Dr. Israel Waldmann S 10.—; Dr. Chaim Tartakower S 10.— (insgesamt bisher S 310.—). Goldbucheintragung Israel Müller-Berta Stöckel. Anläßlich der Verlobung dieser Gesinnungsgenossen wurde eine Sammlung zur Eintragung des Brautpaares ins Goldene Buch des Keren Kajemeth eingeleitet. Als erster Betrag wurde an den Keren Kajemet S 93.— abgeführt. Größere Spende. Herr Rudolf Weiner führte an den Keren Kajemeth den Betrag von S 150.— als Spende ab. Verrechnung der Büchsenleerung. Folgende Gruppen haben die September-Oktober-Leerung vollständig verrechnet: «Haschomer Hazair-BIau Weiß», Haschomer Hadati und Brith Mischmar Haowdim. Tätigkeitsbericht der zionistischen Bczirkssektion XII, XIV, XV Die Reaktivierung der Sektion erfolgte im Februar 1931. Der damals eingesetzte und später ergänzte Vorstand hatte vor allem die organisatorische Aufgabe des Wiederaufbaues der Sektion zu lösen und in der Sektion einen Sammelpunkt zionistischen Denkens und Schaffens für die Bezirke 12, 14 und 15 zu gründen. Die Themen unserer Vorträge verteilten sich auf die mannigfaltigsten Gebiete und lösten in vielen Fällen eine lebhafte Diskussion aus. Es sprachen bei uns: Dr. Sanel Beer: „Zur Frage der Nervosität bei den Juden“. Dr. Richard Pokomy: „Das Steuerbekenntnis 1030“. Dr. Josef Löwenherz in einer Versammlung über „Problem der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde". Dr. I. Klaber: „Jüdische Berufsberatung und Erziehung“. Prof. Artur Freud: „Paiästinaaufbau In Wirklichkeit“. Präsident Dr. Oskar Grünbaum: „Der XVII. Zionlstenkongreß“ Dr. Michael Steinberg: „Die soziale Idee des Zionismus“. Dr. Chaim Tartakower: „Aus der Geschichte des Zionismus“. Für die Zukunft ist gedacht, die Abhaltung der Sprechabende in ein bestimmtes Schema zu bringen und neben rein wissenschaftlichen und jüdisch-politischen Themen auch solche allgemeinen Inhaltes einzufügen und gesellschaftliche Zusammenkünfte zu arrangieren. Ein erster geglückter Versuch in dieser Richtung war der Empfangsabend im Caf6 „Helenenhof“. Ein zweitesmal werden wir anläßlich des Chanukkah-Festes Gelegenheit nehmen, unsere Gesinnungsgenossen und Freunde für einen Abend in eine hehre jüdische Sphäre durch ein gut jüdisches Programm tragen. Ein wichtiger Faktor zionistischer Kulturarbeit in diesen Bezirken, der bereits gut funktionierte, bevor wir die Sektion reaktivierten, war der ln diesem Hause unter unserem Namen geführte Kindergarten. Das Arbeitsjahr 1930/31 begannen wir mit der Führung der Kinder in die Sukkah, wie auch mit dem bereits tradittoneil gewoi denen Besuch dss Tempels zur 81»* sb***h-Thora- Feler. Auch alle anderen nationalen wie religiösen Feiertage des Jahres wurden mit den Kindern besprochen. Von Internen Festen, die wir für die Kinder veranstalteten, wären die Chanukkah- und die Chamlschahassar-Feiern zu erwähnen. Bel der letzteren wurden die Kinder mit Palästinaobst beschenkt Außerdem hatten wir eine auch für Gäste zugängliche Purim-Feier, bei der auch erwachsene Kinder mitgewirkt haben, und zwar Absolventen des Kindergartens. Das Arbeitssystem ist Montcssori-Fröbel. Im Sommer wurde Im Hofe gearbeitet Zur Verschönerung desselben haben die Kinder Blumen und andere grüne Gewächse gepflanzt Auch Ausflüge wurden mit den Kindern unternommen. Dem Kindergarten wurde auch eine Beratungsstelle unter Leitung der Frau Dr. Holub angeschlossen. Die durchschnittliche Anzahl der Im abgelaufenen Jahr den Kindergarten besuchenden Kinder betrug 20. Der Kindergarten steht seit dessen Gründung unter der pädagogischen Leitung des Fräuleins Verständig. Wir wollen alles daransetzen, daß der Kindergarten ausgebaut wird, und wir sind überzeugt, daß dies voll gelingen wird, wenn die Gesinnungsgenossen nur einen Bruchteil der Opferfreude der Gesinnungsgenossinnen Fouer und Geier aufbringen. Auf dem Gebiete der Jugendarbeit können wir noch mit Befriedigung auf ein junges Werk der Bezirkssektion hinwclsen, nämlich die Gründung einer Mädchen- und Knabengruppe des Pfadflnderbundes Zirenu. Unser Helm steht dieser Jugend an zwei Nachmittagen in der Woche zur Verfügung. Wir sind bereit, auch einen dritten Nachmittag diesem Zweck zu widmen, falls die Entwicklung des Bundes es erfordert. In diesem Zusammenhang soll nicht unerwähnt bleiben, daß wir das Fehlen einer Gruppe erwachsener Jugend schmerzlich empfinden. Wir werden alle Anstrengungen machen, um diesen Mangel zu beseitigen und bitten um die Unterstützung aller Gesinnungsgenossen. Als eines unseres besten und relativ billigsten Werbemittels betrachten wir die im Vorjahr herausgegebenen Mitteilungsblätter. Auf diese Weise hoffen wir uns mit einem großen Kreis der mit uns sympathisierenden jüdischen Bevölkerung dieser Bezirke in ständige Beziehung zu bringen. Die Kosten der Blätter sollen durch die äußerst billigen Insertionspreise gedeckt werden. Wir hoffen, daß unsere Gesinnungsgenossen und Freunde von dieser Reklamemöglichkeit reichlichen Gebrauch machen werden. Wir werden alle nur erdenklichen Anstrengungen machen müssen, um die Mitteilungsblätter inhaltlich auszugestalten. Beschämend war unsere Indolenz für die nationalen Fonds. Das wird durch die Wahl eines Kommissärs für die Fonds anders werden. Die Neuwahlen in den Vorstand und Ausschuß haben das folgende Resultat ergeben: Obmann: Otto Ruzek; erster Obmannstellvertreter: Erwin Rotter; zweiter Otfmannstellvertreter: Dr. Richard Pokorny; Kassler: Cand. ing. Walter Kende; Kindergartenleltung: Frau Lise Geier und Frau Fanny Feuer; Schriftführer: Fischl; Nationalfondskommissär: Trude Winternitz (beide delegiert von Zirenu); Ausschuß: Kommerzialrat Artur Albers, Eugen Beran, Bernhard Abend, Samuel Feuer, Richard Kohn, Hans Kende, Dr. Josef Zimmer. Begnißnigsabend für Eisäg Torczy nev Samstag, den 7. d. M., fand in den Räumen der Bezirkssektion Leopoldstadt der Begrüßungsabend für unseren Gesinnungsgenossen Isaak Eisig Torczyner anläßlich seines 70. Geburtstages statt. Den Jubilar feierten in herzlichster Welse namens des vorbereitenden Komitees Doktor Plaschkes, Dr. Rothblum und Löbl Taubes. Ferner sprachen Dr. Rybaczcwski, der das Ehrendiplom der Bczirkssektion Leopoldstadt überreichte, der Präsident der zionistischen Landesorgänlsation Dr. Grünbaum sowie die Herren Sitzmann, Hammer, Waltuch und Hermann Plaschkes. Mit Dankesworten erwiderten die Söhne des Gefeierten Nahum Torczyner (Antwerpen) und Prof. Dr. Harry Torczyner (Berlin). Schließlich erfreute der Jubilar selbst die Anwesenden durch eine improvisierte schwungvolle Dankrede. Mit dem Begrüßungsabend war eine wohlgelungene Akademie verbunden, deren Leitung Herr Prof. Artur Wolf in liebenswürdiger Weise übernommen hatte. Sie wurde durch den Vortrag eines Psalms eingeleitet, den Kantor Olkenltzky mit Chorbegleitung unter der Leitung des Kapellmeisters Kurt Fuchsgclb wirkungsvoll sang. Mit prächtigem Stimmaterlai brachten Frau Dr. Grete Rosenfcid hebräische und der in solchen Fällen s$ets parate Obcrkantor Margulies jiddische Lieder unter großem Beifall zum Vortrag. Ein junger, überaus begabter Konzortsänger aus Jerusalem (der demnächst im Konzerthaus einen Liederabend veranstaltet), Herr II. S. Urnstein, ersang sich rauschenden Beifall durch hebräische Lieder. Der Violinvirtuose Kurt Fuchsgelb erfreute durch meisterhaften Vortrag chassidischcr Melodien. Die vorzügliche Klavierbegleitung besorgte Ernst Glaser. Ankündigungen und Mitteilungen Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler, Wien, IX., Türkenstraße 9/28. Samstag, den 21. d. M., findet im Rahmen des Konvents ein Vortrag des A. II. Dr. Leo Meuerer Uber „Die gegenwärtige Lage des jüdischen Studenten“ statt. Akademische Gäste willkommen. Beginn 20 Uhr. Der bekannte palästinensische Konzertsänger S. Krybus gibt bekannt, daß seine derzeitige Adresse II., Obermüllnerstraße 6/14, ist. Tel. R 46-809. Verband der allgemeinen Zionisten, II., Praterstraße 13. Der für den 19. d. M. angekündlgto Vortrag des Herrn Dr. Desider Friedmann über „Zionistische Probleme“ mußte aus technischen Gründen auf Donnerstag, den 26. d. M., 8 Uhr abends, verschoben werden. Vorein „Theodor Herzl“. Samstag, den 14. d., fand unter reger Anteilnahme auch der Alten Herren die Generalversammlung statt. Nach Erstattung des Rechenschaftsberichtes für das abgelaufene Semester durch Dr. Engel und Erteilung des Absolutorlums an den abtretenden Ausschuß wurde die neue Leitung aus den Bb. Tartakower, Patron, Soiomonica und Kurz gewählt. Nach Festlegung der zukünftigen Arbeit wurde die Versammmlung geschlossen. Samstag, den 21. November, halb 9 Uhr abends, findet im Heim, II., Krummbaumgasso 10, Souterrain, ein Vortrag unseres AII Dr. Ch. Tartakower über „50 Jahre zionistische Bewegung“ statt. Gäste herzlich willkommen. . Arbeitsgemeinschaft dos Verbandes zionistischer Mittel« schuler und der Schulgemeinde de3 Chajes-Realgymnasiums* Die Schulgemeinde des Chajcs-Realgymnaslums und der Verband zionistischer Mittelschüler veranstalten gemeinsam folgende Arbeitsgemeinschaften: 1. Chug Iwrl mit anschließendem Oneg Schabat jeden Samstag. Erste Zusammenkunft Samstag, den 21. November um 3 Uhr im Gebäude des Chajes-Rcalgymnasium, II., Castellezgasse 35. 2. Seminar für neue jüdische Geschichte unter Leitung des Herrn Prof. Dr. Stein jeden zweiten Mittwoch. Erster Abend: Mittwoch# den 25. November um 7 Uhr im Heim der Sektion II des Verbandes zionistischer Mittelschüler, II., Krummbaumgasse Nr. 8. 3. Seminar für Geschichte und Theorie des Zionismus unter Leitung des Herrn Prof. Dr. Horowitz Jeden Montag. Erster Abend: Montag, den 23. November um 8 Uhr im Heim der Sektion II des Verbandes zlonlst. Mittelschüler, II., Krummbaumgasse 8. Studierende Jugendliche sämtlicher Parteirichtungen sind zum Besuch sämtlicher Arbeitsgemeinschaften herzlichst eingeladen. Zum Besuch des Zionistischen Seminars ist vorherige Anmeldung an dio Adresse des Verbandes zionistischer Mittelschüler, II., Krummbaumgasse 8# oder Schulgemeinde des Chajes-Realgymnasiums, II., Castellezgasse 35, nötig. Jüdisch-sozialistische Arbeiterjugend Oesterreichs. Freitag, den 20. November, 8 Uhr, Llchtbildcrvortrag. Oberlehrer Schwarz: „Alkohol und Nikotin". Samstag, den 21. November, 8 Uhr, Werbenäschef. Sonntag, 22. November, Wanderung Treffpunkt 9 Uhr Sievering. Dienstag, den 24. November, Dr. Leo Goldhammer: „Was will der Territorialverband?" Die Vorträge finden alle im Heim, II., Blumauergasso 1, statt. Verband zionistischer Mittelschüler, Sektion II. Samstag, den 21. d. M. findet um 8 Uhr in unserem Helm, II., Krummbaumgasse 8, ein Vortrag von Prof. Dr. Stein über das Thema „Der Weg des Assimilationsjuden" statt. Akademischer Verein jüdischer Modiziner. In der am 9. November 1931 stattgefundenen ordentlichen Generalversammlung wurde folgendes Präsidium gewählt: Obmann: Arnold Sonnenschein; Vizeobmänner: Rafael Jakobovits, Viktor Kornmehl; dem Ausschuß gehören an; Alice Rleger, Fritz Haberfcld, Alois Groß, Maurus Deutsch, Samuel Löw, Heinrich Heller, Ire Schwarz, Josef Hermann, Aron Horn, Robert Keßler. Weida der Misrachijugend. Samstag, den 31. Oktober, und Sonntag, den 1. d. M., fand die diesjährige Weida der Misrachijugend Wiens unter zahlreicher Beteiligung der Gruppen statt. Aus den Referaten für Kultur, Hechaluz, Organisation, Keren Kajemeth Leisrael, Keren Thora Weawoda, Finanzen, Presse und Bibliothek war zu entnehmen, daß trotz der wirtschaftlichen Krisis, unter der auch unser© Organisation zu leiden hat, auf verschiedenen Gebieten Erfolgo zu verzeichnen waren. Nach einer sehr regen Debatte wurde eine Reihe von Beschlüssen und Resolutionen gefaßt, von denen besonders der Beschluß, ein Haus für den Hapoel Hamisrachl in Petach TIkwa durch unsere Organisation zu bauen, besonders hervorzuheben ist. Der neue Merkas setzt sich aus folgenden Personen zusammen: Präsident: Josef Mermelstein; Vizepräsidenten: Kopel Blum, Markus Tür kl; Schriftführer: Simon Hochberger und Wolf Landmann; Kultur: Zwi Erbsental, Organisation: M. L. Hager; Hechaluz: Viktor Brlson; Keren Kajemeth: W. Landmann; Finanzen: J. Mermelstein;' Presse: M. Tür kl; Bibliothek und Netlwa: Heinrich Klausner; Baureferat (für Beth Hapoalim in Petach Tikwa): IC Blum, weiter die Vorstandsmitglieder Jehuda Kitaigorodski, Israel Erbsental und L. Benda. Pathos, Zynismus, sakraler Schund und tiefere Bedeutung. Die ilteratur- und zeitkritische Auseinandersetzung; zwischen M. Groß und N. Brind findet nicht am 21. November, sondern am Samstag, den 5. Dezember, halb 8 Uhr abends im Alten Rathaus, I., Wipplingerstraßo 8, statt. Zionistische Jugendgemeinschaft „Brith Herzl", Wien, XX., Jägerstraße 2*0. Wochenprogramm: Samstag, den 2L und Sonntag, den 22. November, Teilnahme an der Tagung: des Zionistischen Jugendverbandes. Sonntag ab 7 Uhr abends: Slchoth. Montag, halb 8 Uhr abends: Obligater I-Iebräischkurs. Dienstag und Mittwoch ab 7 Uhr abends: Slchoth. Donnerstag, halb 8 Uhr abends: Sichah klallth. Samstag, 4 Uhr nachmittags: Sichah der Kwuzah Hatchijab. 6 Uhr: Chorproben. Halb S Uhr: Plenarversammlung mit anschließendem Referat. Wien, Bezirkssektion VI und VII. Donnerstag, den 19. November 1. J. um halb 8 Uhr abends findet im Cafd „Palace“, Mariahilfer Straße 99, die ordentliche Generalversammlung statt. Tagesordnung: 1. Tätigkeitsbericht. 2. Kassa- und Revisorenbericht. 3. Neuwahl. 4. Eventuelles. 5. Vortrag dos Herrn Dr. Max Bernhardt über „Credit-Anstalt, Judentum und Hakenkreuz". Um pünktliches Erscheinen wird dringend ersucht. Brit Trumpeldor, Chanukkah-Feier. Samstag, den 5. Dezember 1931, halb 8 Uhr abends, findet im Herzl-Saal de3 Zentralheimes, Wien, II., Untere Augartenstraße 38, die Chanukkah-Feier des Brit Trumpeldor statt Aus dem Programm: Klaviervorträge, Tanz, Sprechchor, Gesang, Betar- Mandolinenorchester. Karton im Vorverkauf Im Betar-Helra» Wien, II., Untere Augartenstraße 38. Vereinigung jüdischer Hörer an der Hochschule für Welthandel. Die am 14. d. stattgofundone Generalversammlung hat folgenden Ausschuß gewählt: Obmann: Josef Singer; Obmannstcllvcrtrcter: Aron Löwenstein, Salomon Warmbrand; Ausschußmltgllcdcr: Förster, Gottesmann, Läufer, Neumark, Sandler, Wand, Zlmet. Jüdischer Angestelltenverband „Emunah“, Wien. Samstag, den 21. d. M., findet im „Mirjam-Heim“, Li Jordangasse 7, ein Vortrag des Amtsleltors deV Israelitischen Kultusgemelndo, Herrn Julius Rosenfcid, statt Thema: „Die Bevölkerungsbewegung der Juden in Wien". Beginn 8.15 Uhr abends. Gäste willkommen. Unterrichts lcurse. Anmeldungen für die bereits eröffneten Unterrlchtskurso der „Emunah“ für englische, französische, hebräische und italienische Sprache sowie für den Tanzkurs werden noch Samstag und Montag von halb 8 bi3 halb 9 Uhr abends Im Verbandsloltal, I., Jordangasso 7, entgegengenommen. Stallen« vermittlung. Stellung suchen: Kontoristen, Korttoristinnen, Verkäufer, Erzieherin, Privatlehrer (auch stundenweise)! Vermittlung kostenlos. Die Zionistische 8oktion Prater hält ihre ordentlich« Generalversammlung im eigenen Helm, II., Jungstraße 8, am 28. November 1931 um 8 Uhr abends ab und ladet hlesu all# Parteifreunde und Bekannte höflich ein.

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