Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 4 (1931)
- Issue
- Heft 202 (19.11.1931)
- Date
- 1931-11-19
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 202 — 19. November 1931 .^eite J 4 Histadruth Iwrit, IT., Praterstraße 13. Samstag, den 31. <*., 8 Uhr abends (pünktlich) große Werbeversammlung für die „Weitunion der Hebräer". Redner (deutsch): Prof. Dr. V. Kellner. Anschließend der allwöchentliche hebräische Vortrag fiir Hebrälschsprechcnde. Redner: Dr. N. Samonsky. Thema: Dlsraell. Jüdisch-akademischer Technikerverband, Bel der am 11. d. M. abgehaltenen Generalversammlung wurde dem Ausschuß das Absolutorium erteilt und Ihm für seine Tätigkeit der Dank ausgesprochen. Der neugcwählte Ausschuß setzt sieb folgendermaßen zusammen: Obmann: Schreier; ObmannstellVertreter: Goldberg und Perlrotli; Schriftführer: Keins; Kassler: Grundland; Wirtschafts- und Organlsatl'insreferenten: R. Steiner und Timpfüld; Bibliothekare: PerJroth und Fräulein Drimer; VIrlllst: Goldberg. Als Delegierte wurden gewählt: Schreier, Goldberg, Keins; Ersatzdelegi?rte: Z. Steiner und Rathsprecher. Kasscnscvisoren sind Goldschlägcr und Heller. Bezirkssektion XII, XIV, XV. Montag, den 30. November, 8 Uhr abends, Vortrag Dr. Sanel Beer über ein medizinisches Thema. Sonntag, 6. Dezember, nachmittags, findet Im großen Saal des Jüdischen Verelnshauscs eine Makkabäer- Feier mit reichhaltigem Programm statt Festgottesdienst. Am Sonntag, den 22. November 1931, findet um 6 Uhr abends Im Tempel, XX., Kluckygasse 11, anläßlich des dreißigjährigen Bestandes dieses Gotteshauses unter Mitwirkung des Oberkantors I. Mann aus Brünn ein Festgottesdienst statt. Jüdischer Jugendbund „Haschomer Hazair-Blau weiß". In der letzten Slchat hamenchalim (Führersitzung) der Histadruth Haschomer-Hazair Blau-weiß wurden folgende Tage für die einzelnen Kwuzah und Plugahsiclioth festgesetzt: .Wenn kein Heim genannt ist, findet diese bis auf weiteres lm Zentralheim, IX., Währinger Straße, statt. Bogrlm: Plugah Galll (Alter: 16—18 Jahre), Samstag und Mittwoch, 8 Uhr; Plugah Schomron, dasselbe; Plugah Ness-Ztonah, Donnerstag, halb 7 Uhr; Samstag 6 Uhr. Zophlm: Plugah Emek: Burschen Kwuzah Tel-Joscf (14—16); Ml, Sa 6 Uhr. Kwuzah Beth Alpha (13—14) Do halb 8, Sa 6 Uhr. Mädchen: Kwuzah: Merchaviah (13—15), Mi, 6 Uhr; Ejn-Charof (13 bis 15) Do, halb 7 Uhr. Plugahsichah: Samstag, halb 7 Uhr. Plugah Jehudah: Burschen; Kwuzah Ben Schemen (12—14 Jahre) Mi, 6, Sa 4 Uhr. Kwuzah Kirjat Anawim (12—14 Jahre) Sa, 6 Uhr, X., Humboldtgasse 27. Mädchen: Kwuzah Bcrtuwiah (12—14 Jahre) Sa, 5 Uhr, X., Humboldtgasso 25. Kwuzah Mercliawiah (12—14 Jahre) Mi, 7 Uhr. Plugahsichah Sonntag, 5 Uhr. Plugah Jehudah: Burschen: Kwuzah Kinnereth (12—14 Jahre) Mo, halb 6 Uhr. Mädchen: Kwuzah Daganiah (12—13 Jahre) Sa, 5 Uhr; Kwuzah Mizpeh (12—14 Jahre) Mi, 7 Uhr. Schwatim (Jüngsten): Schewet Rüben: Sa, 4 Uhr, Heim, X, Humboldtgasso 27; Schewet Judah: Sa, 4 Uhr. Der Humanitäre Verein Horodenka in Wien veranstaltet am Samstag, den 5. Dezember 1931, im Festsaal des Hotels „Sächsischer Hof“, Wien, II., Taborstraße 46 a, eine große Chanukkah-Feier mit anschließendem Tanz. Mitwirkende: Oberkantor Gerson Margulles, Frau Dr. Bernay, Prof. Josef Zimbler, Oskar Teller u. a. m. Karten zu S 2.~ bei den Vorstandsmitgliedern erhältlich. Personalien Medizinalrat Dr. Heinrich Loewenstein 60 Jahre alt Am 12. d. M. feierte Herr Obermedizinalrat Dr. Heinrich Loewenstein seinen sechzigsten Geburtstag, aus welchem Anlaß dem Jubilar zahlreiche Ehrungen aus dem großen Kreise seiner Freunde: und. Patienten zuteil wurden. Doktor Loewenstein, Organisator der Krankenkasse der Wiener Bankbeamten, betätigt sich seit einem Menschenalter verdienstvoll im Fürsorgedienst. Er gründete die erste Sektion «Wiener Kinder in die Schweiz» und hat als Leiter der dänischen Hilfsaktion 23.000 Wiener Kinder zur Erholung nach Dänemark gebracht . Hofrat Frankfurter 75 Jahre alt Dieser Tage vollendet der vormalige Direktor der Wiener Universitätsbibliothek, Hofrat Professor Dr S. Frankfurter, sein 75. Lebensjahr. Der Jubilar, der sich völliger geistiger und körperlicher Frische erfreut, ist ein Schüler des Akademischen Gymnasiums. Nach Absolvierung seiner Studien an der Wiener und Berliner Universität wirkte er an der Wiener Universitätsbibliothek, deren Direktor er schließlich wurde. Neben dieser Stellung entfaltete er eine umfangreiche Tätigkeit im Verein «Carnuntum», im Verein der Freunde des humanistischen Gymnasiums und im «Eranos Vindobonensis». Ministerpräsident Graf Stürkh berief Dr. Frankfurter im Jahre 1909 zu außerordentlicher Dienstverwendung in Mittelschul- und Bibliotheksangelegenheiten ins Ministerium für Kultus und Unterricht. Hofrat Frankfurter, der bekanntlich ein naher Verwandter unseres unvergeßlichen Oberrabbiner Chajes ist, wirkt auch verdienstvoll als aufrechter und stolzer Jude auf dem Gebiete des Keren Hajessod und ist stets in erster Reihe dort zu finden, wo es sich um gesamt-jüdische Interessen hudelt Todesfälle Im besten Mannesalter starb unser Gesinnungsgenosse Dr. Simon Holdengräber. Seit Jahren in der Zionistischen Organisation tätig, erwarb er sich durch seinen Mut, Aufrichtigkeit und emsigen Fleiß allseitige Achtung. Mit dem Verstorbenen ist ein verantwortungsvoller Jude und ein kristallreiner Charakter dahingegangen. Der Sohn des Lektors Rubin gestorben Kaum vier Wochen ist es her, daß Herr Lektor S. Rubin den Heimgang seiner Gattin zu betrauern hat. Nun hat ihn und seine Familie ein neuer furchtbarer Schlag getroffen. Der Jüngste seiner Söhne, Immanuel Rubin, ist letzten Samstag mittags nach kurzem Leiden verschieden. Mit ihm ist ein zu den schönsten Hoffnungen berechtigender junger Mann, der in den nächsten Tagen das Doktorat der Philosophie erlangt hätte, dahingegangen. Ans der Provinz Zionistische Ortsgruppe Linz. Am Donnerstar, den 22, Oktober 1. J. sprach Frau Dora Schwarz aus Salzburg im Rahmen der Diskussionsabende über ihre persönlichen Eindrücke vom XVIL Zionistenkongreß. An den eettf laWr« DIE STIMME . " "".. """■V""' ....—■ essanten, lebendigen Bericht schloß sich eine lebhafte Diskussion an. — Am 29. Oktober veranstaltete die Zionistische Ortsgruppe Linz eine Schnitzler-Gedenkfeier, die nach einleitenden Worten des Obmannes Herrn Dr. Gustav Morgenstern unter Mitwirkung des Herrn Ing. Oberbaurat Karl Seligmann und der Frau Paula Schiller einen würdigen Verlauf nahm. Mödling. Am 22. Oktober fand die diesjährige Generalversammlung des Turnvereines Makkabl Mödling statt. Nach einer Begrüßungsansprache des Präsidenten der Israelitischen Kultusgcmelnde Mödling, Herrn David Rosenfcld, hielt Herr Robert Neurath ein Referat über das abgelaufene Vereinsjahr, das mit dem Appell an die Versammelten schloß, sie mögen in der heutigen Zelt, ln der die antisemitische Welle besonders hoch geht, fest Zusammenhalten und mögen noch den an der nationalen Idee Fernstehenden mit gutem Beispiel vorangchen. Anschließend hielten die Funktionäre des Vereines ihre Ressortberichte, worauf Herr Erich Rosenzweig über den neu zu gründenden Makkabl Hazair sprach. Die Wahl des Ausschusses brachte folgende Mitglieder in die neuo Leitung: Obmann: Robert Neurath; Obmannstell Vertreter: David Schorr; Schriftführer!:): Risa Neurath; Kassier: Hans Rosenzweig; Jugendreferent; Paul Hand!. Am Sonntag, den 1. d. M., fand die Wahl in den hiesigen Kultusrat statt. Es wurden folgende Gesinnungsgenossen gewählt: Der Obmann der Zionistischen Ortsgruppe Mödling Dr. Ludwig Rosenhek, Jakob Kaufmann, Dr. Leon Suckmann, Fred Weltz und der Obmann des Turnvereines Makkabi Mödling Robert Neurath. Jüdischer Turn- und Sportverein Linz Am Samstag, den 7. d. M. fand die diesjährige Hauptversammlung des Jüdischen Turn- und Sportvereines Linz statt Die Neuwahl der Vereinsleitung ergab nachstehendes Resultat: Obmann: Oberbaurat Ing. L Follak; 1. Stellvertreter: Artur Eisenberg; 2. Stellvertreter: Kamillo Schiller; Schriftführer: Rud. Guttmann; Stellvertreter: Isidor Bruckner; Kassler: Leopold Treichlingcr; Stellvertreter: Hermann Deutsch; Turn- und Zeugwart: Viktor Feder; Beiräte: Max Adler, Bruno Hoffmann, Richard Puck und Dr. Karl Schwager. Herrn Richard Pick, der die Kasslerstelle zurückgclegt hatte, wurde der Dank für seine bisherige Tätigkeit ausgesprochen. Auf Anregung des Herrn Viktor Tausslg wurde die Gründung einer Fechtriege beschlossen, ebenso wird bet genügender Beteiligung eine Kinder-Skirlege aufgestellt werden. Die Finanzen des Vereines sind geordnete; alle Berichte wurden mit Zustimmung zur Kenntnis genommen. Sprechsaal der Stimme Für die Mitteilungen, die in dieser Rubrik erscheinen, übernimmt die Redaktion keine Verantwortung. Sehr geehrter Herr Redakteur! Ich habe nachstehenden Brief aus Pietätsgründen für unseren imvergeßlichen Führer an die Redaktion der in Lemberg erscheinenden Tageszeitung „Chwila“ eingesendet, doch wurde derselbe merkwürdigerweise nicht zum Abdruck gebracht. Ich hoffe, daß der Inhalt dieses Briefes durch die Publizität der „Stimme“ dort zur Kenntnis der maßgebenden Faktoren gelangen wird. 30. Oktober 1931. An die verehrl. Redaktion der „Chwila“ Lwow, Ul. Podwale 3. Sehr geehrter Herr Redakteur! Als gälizischer Zionist und ständiger Leser der „Chwila“ ersuche Ich Sie, nachstehenden Zeilen in Ihrem gesch. Blatte Raum gewäh?en zu wollen. Ich danke Ihnen hlefür lm vorhinein bestens und zeichne hochachtungsvoll mit Zionsgruß Saul Welnreb, Wien. Aus den Augen — aus dem Sinn. In einer der letzten Nummern Ihres gesch. Blattes las ich unter der Aufschrift „Drei traurige Jahrestage“ (Trzy smutne rocznice), daß die gallzischen Zionisten in den nächsten Tagen des Todes dreier zionistischer Führer Galiziens gedenken, und zwar Dr. Gerschon Zipper, Dr. Abraham Korkis und Dr. Leon Reich. Ich bin selbst ein in Galizien schon in der zionistischen Aera aufgewachsener und erzogener Zionist und gedenke in, Ehrfurcht und Dankbarkeit des mächtigen Einflusses, welchen Adolf Stand auf die Jugend und die Jüdischen Massen ausgetibt hat. Ich weiß ferner, daß, wenn man von den Schöpfern unserer Bewegung in Galizien spricht, der Name Stands mit unter die ersten gezählt werden muß. Es ist daher völlig unbegreiflich, wie die gallzischen Zionisten an diese Persönlichkeit vergessen konnten. Geschieht es vielleicht deshalb, well er in „fremder Erde“ ruht? Oder vielleicht deshalb, weil er nicht im November, sondern acht Tage später gestorben ist? Soll das zionistische Dankbarkeit sein? Sollen wir so unsere Kinder lehren, die zionistischen „Götter“ ehren? Jüdischer fpowt FuAball Austria — Hakoah 6 11 (4:0). Eine traurige Angelegenheit W.-A.-C.-Platz, 14.000 Zuschauer, Schiedsrichter Beranek. ’ Im letzten Punktekampf dieser Saison mußte Hakoah vom ehemaligen „Erbfeind“ eine saftige Niederlage einstecken. Früher einmal zählten diese Begegnungen zu den heißesten Kämpfen der Saison. Hakoah trat bereits gehandikapt an. Stroß ist nooh immer verletzt, und auf die Mitwirkung des nach seiner Erkrankung noch nicht in Form befindlichen Drucker wurde verzichtet. Die Hakoah-Leitung fand es für gut, den linken Läuferposten mit Mausner zu besetzen. Dieser ambitionierte Spieler Ist bereits längere Zeit außer Form, und es wäre sicherlich besser gewesen, wenn man auf dieses Experiment, das von Haus aus zum Mißlingen verurteilt war, verzichtet hätte. Bei trockenem Boden wäre es vielleicht möglich gewesen, daß Mausner dae fehlende taktische Verständnis durch seinen oft bewährten Elfer wettgemacht hätte. Angesichts der herrschenden Bodenverhältnisse war es aber von Beginn an klar, daß er nicht der richtige Mann zur Bekämpfung eines Flügelpaares Molzer - Mansch sein werde. Anscheinend hatte man es sich aber bei der Hakoah ln den Kopf gesetzt, unbedingt eine Entdeckung und aus einem derzeit schlechten Stürmer einen guten Half zu machen. Dabet wäre in Freifeld, der in den letzten Spielen der Reservemannschaft ausgezeichnete Leistungen bot, umrauch gegen Slovan in der Kampfmannschaft gute Figur machte, ein annehmbarer Ersatzmann zur Verfügung gestanden. Löwy hatte einen schlechten Tag. Er verschuldete mindestens drei Tore und war auch sonst von erschreckender Unsicherheit. Feldmann und Amster waren angesichts der Schwäche ihrer Vorderlcute gegen das raffinierte Angriffsspiel der Austria zeitweise machtlos. Mausner versagte als Half vollständig. Die Soktionsloltung bemerkte das aber erst beim Stande von 0 : 4 und ließ ihn dann mit Donnenfeld Platz tauschen. Placzek hatte eine gute halbe Stunde während der ersten Halbzeit. Nach Seitenwechsel war er ausgepumpt und spielte zum Schluß als linker Läufer, während Heß, der gut gefallen konnte, den Centrehalfposten bezog. Der Angriff hatte nur einen Lichtpunkt: Eisenhofer. Austria beginnt mit schönen Angriffen und kombiniert auf. Placzek und Elsenhofcr arbeiten mit Volldampf. Auch zeitweise ausgezeichnet. In der 13. Minute setzt Sindelar Spechtl mit prachtvoller Frontalvorlago in Szene, und Austria führt 1 : 0. Mausner kann seinen Flügel nicht halten, und es folgen einige brenzliche Situationen. In der 17. Minute geht Molzcr wieder einmal unbehindert vor, seinen Paßball übernimmt Spechtl, Löwy läßt den abgewehrten Ball fallen und Spechtl besorgt das übrige. Hakoah kommt jetzt stark der rechte Flügel führt einige stürmerähnliche Aktionen durch. Allo Chancen werden aber vergeben. Eisenhofer bekommt den Ball immer zum toten rechten Fuß, während seine Nebenlcute auf beiden Beinen „tot“ sind. Einige Mala hat auch Austria Glück, das ihr auch im Angriff treu bleibt. Eine unglückliche Abwehraktion Feldmanns bringt Spechtl ln der 39. Minute in Schußposition, und Löwy, der schlecht placiert ist, muß zum dritten Male kapitulieren. Bereits in der nächsten Minute erzielt Sindelar mit glücklichem Schuß (der Ball geht von der Stange ins Goal) den vierten Treffer, wobei die Vorarbeit wieder vom ungedeckten rechten Flügel geleistet wurde. Nach Halbzeit spielt Mausner Linksinnen. Austria ist wieder überlegen. In der 17. Minute verschuldet wieder Löwy in der lächerlichsten Weise ein Tor. Ein Freistoß Artes’ aus 35 Meter Entfernung geht über seine Hände ins Netz. Der Schiedsrichter Übersicht einige Regelwidrigkeiten im Austria- Strafraum. Eisenhofer schließt einen Sololauf mit schönem Schuß, der aber abgewehrt wird, ab. Bei einem neuerlichen Vorstoß wird er lm Strafraum gefoult, und Feldmann erzielt aus dom diktierten Elfer in der 31. Minute den Ehrentreffer, Einige Minuten stellen die St. Velter durch Viertel das Endresultat her. / Hakoah: Löwy; Feldmann, Amster; Heß, Placzek, Mausner; Grünfeld, Mermelstein, Eisenhofer, Donnenfeld, Fischer. Hakoah trägt kommenden Sonntag auf dem Dornbacher-’ Platz ein Freundschaftsspiel aus, bei welchem Anlaß unter anderen ein neuer Stürmer ausprobiert werden soll. H. Sp. Ringen Der zweite Sektionsleiter der Ringsektion, Harry Ber« g e r, hat das Training wieder aufgenommon. Amtliche Verlautbarungen der Israelitischen Kultus* gemeinde Wien Predigten in den israelitischen Gemeinde- und Bezirks« Synagogen. Freitag, den 2 0. November 1981 werden bei den um 4 Uhr 16 Minuten beginnenden Abendgottesdienst ln nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: I, Seitehstettengasse 4: Rabbiner Dr. M. Rosenmann, n., Pazmanitengasse 6: Rabbiner Dr. Z. Taubes. IIL, Untere Viaduktgasse 13: Professor Dr. K. Kupfer. V. , Siebenbrunnengasse 1 a: Rabbiner Dr. M. G. Mehrer, VI. , Schmalhofgasse 3: Rabbiner Dr. J. Drobinsky. VIII. , Neudeggergasse 12: Rabbiner Dr. M. Bauer. IX. , Müllnergasae 21: Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz. X. Humboldtgasso 27: Rabbiner Dr. A. Weiner. XVL, Hubergasse 8: Rabbiner Dr. J. M. Bach. XVIII., Schopenhauerstraße 39: Rabbiner Dr. D. Feucht« wang. Bibelvorträge: Beim Vormittagsgottesdienst Samstag den 21. No-: vember 1931: XX., Kluckygasse 11; Rabbiner Dr. B. Murmelstein. Beim Nachmittagsgottesdienst: XIII., Eitelberggasse 22: Rabbiner Dr. M. Lewin. XIX., Dollinergasse 3: Prediger Dr, A. Frankfurter. Midrasohvortrag: II. , Pazmanitengasse 6: Rabbiner Dr. Z. Taubes um halb 4 Uhr nachmittags. Israelitischer Jugendgottesdienst, Am Samstag, den 21. November d. J., findet um 3 Uhr nachmittags der Jugendgottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen statt. Austritte aus dem Judentum Unger Anna, 18. April 1894, VIII., Plaristengasse 88. Hawas Irene geb. Harltanyi, 17. Februar 1896, I., Adler« gasse 10. — Hawas Kitti Susanne, 6. Mai 1925, I., Adler« Brasse 10. — Czaczkes Josef, 8. März 1892, II., Josefinen« gasse 2. — Fischer Frieda, 21. Juni 1890, X, Webergasse 18, — Jolles Paula, 19. Februar 1905, IV., Starkenberggasse 80, — Blumenschein Lolie, 10. Oktober 1892, HL, Seidlgasse 83m —■ Aufwerber Konrad, 27. Februar 19.15, IX, Liechtenstein« Straße 117. — Bellak Gustav, 14. November 1861, IX.. Müll« nergasse 3. — Brecher Berthold, 7. November 1903, IX., Ayrenhoffgasse 1. — Euter Alfred, 11. Februar 1901, XII.» Seumegasse 10. — Löwin Julie geb. Perlhefter, 24. Juni 1905, IX., Porzellangasse 56. — Fehr Denise, 28. April 1904, VIII., Josefstädterstraßo 45. — Hoenigsberg Paul, 27. Oktober 1889, Kairo. — Schindler Marie, 2. Februar 1898. — Wessely Leo, 22. Jänner 18S7, XIII., Hütteldorferstraßa 183, — Spiegel Juda, 80. November 1875, II.. Glockengasse 14. Schwarzbarth Theresia geb. Reich, 17. Februar 1883, IL, Llchtenauergasse 4. — Charmalz geb. Mandl, 28. November 1893. IL, Rueppgasse 27. — Sehnsebaum Friederike geb» Munk, 6. Juli 1892. XX, Rauscherstraße 15. — Grab Har« mernuswörth, 15. Mai 1911. I., Ring des 12. November 11» — Weiner Emilie geb. Gyps, 7. Juli 1888, X, Kolumbugs gasse 12/11.