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Die Stimme · 1931-08-29 · Heft 199 (29.8.1931) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
4 (1931)
Issue
Heft 199 (29.8.1931)
Date
1931-08-29
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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!».fc SlJ.viMt Nr. 199 — 20. Oktober 1931 Palästinabrief Jerusalem, 13. Oktober 1931. Dio _. ./Zinkungen des Pfandes ln Palästina Ende September und in der ersten Oktoberwoche erlebte Jerusalem einige fieberhafte Erscheinungen im finanziellen Leben. Uebertriebene GerUchte, daß Großbritannien bankrott und das Papiergeld wertlos sei, waren In die arabischen Dörfer gedrungen und hatten bei der analphabellschen Bevölkerung Glauben gefunden. Es gab daher einen Sturm auf die Banken in Jerusalem, t'ci-Aviv und Haifa, besonders seitens der ländlichen Bevölkerung, die versuchte, Ihr Papiergeld ln Gold, Silber oder Nickel umzutauschen. Die Preise für englische Sovereigns, französische Goldfrancs und türkische Goldpfunde stiegen sogleich um 20 bis 25 Prozent! amerikanische Dollars waren sehr gesucht und wi:;\‘en zu 2öJ oder 260 Mils anstatt wie vorher su 204 Müs verkauft. Die Banken verkauften keine fremden Valuten und der größte Teil der Überstürzten Käufe ging mit privaten Geldwechslern vor sich. Die Nachfrage nach Silbermünzen, 50- und 100-Mil-Stücken, führte zu einer wirklichen Knappheit. Glücklicherweise konnte die An«’,o-Pa!estine-Bank in aller Eile zwei Wagenladungen Silbergeld nach Haifa senden, um dem unvorhergesehenen Ansturm gerecht zu werden, wofür ihr die Haifaer jüdische Handelskammer großen Dank wußte. Am 1. Oktober veröffentlichte die Regierung eine offizielle Mitteilung, daß offenbar ein Mißverständnis bezüglich des relativen Wertes der palästinensischen Noten und Silbermünzen bestehe, daß der Wert des Papier- und Münzengeldes voll und ganz in London gedeckt sei und daß die Regierung Nachdruck auf die Feststellung lege, daß zwischen einem Pfund Papiergeld und einem Pfund Silber- oder Nickelgeld kein Unterschied bestehe. Dies wurde noch unterstrichen durch die Tatsache, daß der Eintausch von Noten in Münzen bei den Banken auf keine Schwierigkeiten stieß. Eine Begleiterscheinung zum Fallen des Pfundes war die Steigerung der Preise sowohl importierter als auch im Lande produzierter Nahrungsmittel. Mit großem Interesse wurden die Erklärungen hiesiger englischer Bankiers aufgenommen, daß infolge der sich bietenden günstigen Bedingungen durch die Aufhebung des Goldstandards britische und einheimische Erzeugnisse größeren Absatz finden werden. In Tel-Avlv beschloß man in einer Versammlung palästinensischer jüdischer Fabrikanten, eine besondere Deputation von drei lokalen Industriellen nach England zu entsenden, um mit Handelskammern und englischen Industrievereinigungen zu verhandeln, damit herrschende Erschwerungen aus dem Wege geräumt und bessere Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern geschaffen werden. Man fühlt, daß das Resultat der momentan chaotischen Lage die Schaffung engerer Geschäftsbeziehungen mit englischen Fabrikanten von Rohmaterialien und Maschinen sein wird, die durch die starke Konkurrenz Mitteleuropas beeinträchtigt waren. Wichtige Zusammenkunft in Nahalal Etwa fünfzig bis sechzig Journalisten aus verschiedenen Teilen Erez Israels sowie etwa doppelt so viele Besucher aus den Moschawim und Kwuzoth trafen Die Sorge um Esrog und Lulow. Prag wurde belagert, die Stadt wurde beschossen «mit Feuerkugeln, die sie Bomben und Haubitzen nennen, und mit Brandgeräten, die sie Feuerkessel nennen, gefüllt mit Pech. Schwefel und Pulver und mit den großen Geschützen, die sie Kanonen nennen, und mit den Kugeln, die im Feuer geglüht waren.» Am Versöhnungstag standen die Juden auf den Schanzen bei der Befestigungsarbeit. Das Kol Nidrei wurde «in Verwirrung gebetet», die Synagoge blieb geschlossen. «Viele wackere Frauen versammelten sich auf dem Friedhof, an den Orten, wo einzelne Fenster der Synagoge sind, verhüllt wie Trauernde saßen sie auf der Erde.» Nach Ausgang des Versöhnungstages (1744) ziehen die Preußen ein. Vor diesem Einzug entsteht eine Lücke in der Bewachung der Judenstadt, was eine Plünderung der Gassen und eine Ausräubung der Altschul zur unmittelbaren Folge hat. Dann füllt sich die ganze Stadt mit Kriegsvolk. Man begrub die bei der Plünderung erschlagenen Juden, sechshundert Gemeindemitgiieder leisteten Schanzarbeit, Lebensmittelnot, Teuerung, Kontributionen, Drangsalierungen. «Bei alledem lebten wir am Laubhüttenfest in Frieden.» Und der Chronist zählt nicht nur die Zahl der Gemordeten, sondern hat mit der ganzen Gemeinde bestürzt festgestellt, daß in der gesamten Kehiliah bloß gezählte 14 Stück Esro;'im und Lulowin verfügbar sind. Dergcüebtc und geheiligte Brauch verklärt wunderbar die Zeit cle- Not. Die teuren Eslogim und Lulowim sollen bis Simchath Thora in Frische und Schönheit die Gemüter erfreuen. Deshalb fand man im beschossenen, an allen Ecken brennenden Prag doch noch Zeit, Anordnungen zu treten, welche den Esroglm und Lulowim galten: «Die Frauen nahmen den Lulow nicht zur Hand, damit er durch die vielen Berührungen nicht untauglich werde.» •Ich am 5. Oktober, dem zehnjährigen Jahrestag des Beginnes jüdischer Siedlung auf KKL-Boden Im Emek- Ifurse Jiadkwidkten an» (Paiüsiina und im Jordantal, in Nahalal. Etieser L. Jaffe, der alte Führer der landwirtschaftlichen Arbeiter, sprach Uber die Arbeit und die Aussichten des Keren Hayesod, während Josef Baratz, der Oründer Daganlas, die! zwanzigjährige Kolonisierungsarbeit in der Gegend des I Kinerethsees schilderte. Man sprach über die Vorzüge der Kolonisation durch den Moschaw und die Kwuzah. Die Gäste hatten Gelegenheit, am gleichen Nachmittag die benachbarten Siedlungen Gwat, Sarld und das zu Ehren von David Lloyd George, des Freundes der jüdischen Nationalbewegung, genannte Ramat i David zu besuchen. Auch der nahe gelegene Masaryk- Wald, der den Namen eines anderen großen Freundes der jüdischen Renaissance trägt, wurde besichtigt. Es ist vielleicht von Interesse, daß Nahalal der erste Plat2 ln Erez Israel Ist, wo eine Frau zum Mitglied des leitenden Verwaltungskomitees der lokalen kooperativen landwirtschaftlichen Gemeinschaft gewählt wurde. Es gibt etwa 300 solche Gemeinschaften im Lande. Nahalal hat als erster Siedlungspunkt Im Emek, als Pionier der palästinensischen Kooperative, der aktiven weiblichen Mitarbeit in Verwaltungskörperschaften, den Weg geöffnet. Citrus-Entwicklung ln Palästina Einer der führenden Fachmänner Kaliforniens für Citruskultur, Professor Hodgson von der Landwirtschaftlichen Hochschule, hat vor kurzem Palästina besucht. Prof. Hodgson kam auf Einladung der Kolonistenvereinigung von Judäa und Samaria, in der sich die Pflanzungskolonien der Vorkriegszeit zusammengeschlossen haben, hleher. In seinem Bericht führte er aus, daß die Pflanzungswirtschaften unter höchst günstigen klimatischen Bedingungen geführt werden. Die Entwicklung nimmt in Palästina zwar mehr Zeit ln Anspruch, dafür aber ist die Frucht von hervorragender Zur Ziehung der L Klasse der 26. Klassenlotterie bestellen Sie Ihr Glückslos bei der Geschäftsstelle der Oesterreiohlschen Klassenlotterie J. M. Neufeld Wien, II., Krummbaumgssse 18, Tel. A 45*9»65. Höchstmöglicher Gewinn eventuell S SOQ.OOO.—. Loaprelse: 1/1 S 48.—, S 24.—, *U S 12.-?, >/« 8 6.—. Die Hälfte aller Lose gewinnt Die Ziehung der I. Klasse beginnt schon am 17. November 1881. w w Qualität. Die Haupteinwände des Experten richteten sich erstaunllcherwelse gegen den Uebereifer der Pflanzer, ihre Plantagen zu ausgiebig zu bewässern und zu düngen, wodurch mitunter die Bäume leiden. Schätzungsweise haben die jüdischen Siedler Palästinas in dem letzten Jahre wettere 10.000 Dunam mit Orangen bepflanzt. Die zu erwartende erheblich geringere spanische Orangenernte eröffnet gute Aussichten für die kommende Saison. Man hofft, daß Deutschland dem Import von Palästinaorangen keine Beschränkungen In den Weg legen wird. Landeskonferenz des KKL In Tel-Aviv wurde die zehnte Landeskonferenz des KKL in Palästina abgehalten. Auf der Konferenz wurde festgestellt, daß Palästina nicht nur seine Verpflichtung gegen den KKL, in zwei Jahren 25.000 Pfund aufzubringen, erfüllt, sondern sogar noch mehr als diesen Betrag gesammelt habe. Meir Disengoff, der Bürgermeister von Tel-Avlv, begrüßte die Konferenz und dankte dem Fonds für das Versprechen, der Stadt Plätze für öffentliche Anlagen zur Verfügung zu stellen. M. M. Ussischkin, der Vorsitzende des Fonds, wurde beim Beginn seiner Rede mit Begeisterung begrüßt. Der Hauptinhalt seiner Ansprache beschäftigte sich mit den Erfolgen des Fonds in der letzten Zeit (Wadi Chawareth und die Scharonebene). Beim Schluß von Ussischkins Rede gab es begeisterte Szenen, und es wurden beträchtliche Verpflichtungen für die Zukunft abgegeben. In Erez Israel, wo die Arbeit des KKL so augenfällig ist, findet diese Institution die größte Anerkennung. Der Entwicklungsplan Die hiesigen politischen Verlautbarungen über den landwirtschaftlichen Entwicklungsplan sind noch unklar. Weder die Jewish Agency noch die arabische Exekutive haben ihren Ratgeber nominiert, noch hat es den Anschein, daß sie es in nächster Zukunft tun werden. Ein Leitartikel der hebräischen Tageszeitung «Haarez», der die offizielle Regierungsmitteilung bezüglich der Funktionen des Direktors der Entwicklungsarbeit behandelt, traf den Kern der von jüdischer Seite erhobenen Einwände. «Wenn die Juden Vertrauen und Glauben in den guten Willen und die guten Absichten dieses Departements gehabt haben, so werden sie hierin durch diese Mitteilungen stark erschüttert», sagt das Blatt. Eine wesentliche Vorbedingung für die jüdische Mitarbeit an dem Plan ist die vollständige Gleichheit in der Zielsetzung und der Behandlung der Interessen und Rechte von Arabern und Juden. Es wird empfohlen, keinerlei diktatorische Behandlung und keinen von den behördlichen Instanzen aufoktroyierten Plan anzunehmea. Julian L. Meitzer. Eine neue kleine Siedlung, die zu Ehren von Herrn Franck, dem Direktor der Pica, Tel-Zwi genannt wurde, wird gegenwärtig auf Pica-Land im Anschluß an Pafdeß Anna errichtet. Die «Paiestine Loan and Mortgage-Bank» baut dort 25 Häuser mit Kuhställen und Qeflügelhof und die Pica liefert das Land und die Wasserinstallation. Jeder Ansiedler erhält vorläufig Dunam und wird nach Ablauf eines Jahres weitere 2V$ Dunam erhalten. Eine Reserve von zusätzlichen 5 Dunam Land ist jedem Siedler am Schluß eines Zeitraumes von drei Jahren zugesagt worden. Von den 25 Häusern sind 10 für Arbeiter der Pica bestimmt und 15 für Arbeiter, die ständig auf den großen Pflanzungen bei Chedera beschäftigt sind. 10 Häuser sind bereits fertig, * Die Herbstsaison wird dieses Jahr in Palästina durch verschiedene Kunstausstellungen eröffnet. Zwei Gemäldeausstellungen von J. 01 ü c k s b e r g und eine Skulpturenausstellung von Fräulein Berlin finden in Tel-Aviv und Jerusalem statt und ziehen zahlreiche Besucher an. * Die Gesamteinkünfte der Palästinaregierung während der ersten 7 Monate des laufenden Jahres Gönner bis lull) betrugen 1.339.883 Pfund gegenüber einer Ausgabe von 1,288.827 Pfund. Der Bürgermeister von Tel-Aviv, Herr Mayer Dizengoff, lud den Vertreter der Jüdischen Telegraphen-Agcntur zu sich und ersuchte ihn, der jüdischen Welt durch die Jüdische Telegraphen-Agentur seine Einladung zum Besuche der Stadt Tel-Aviv im kommenden Frühjahr zu übermitteln. In dieser Zeit wird die große L e v a n ferneese abgehalten, die vor allem ein Bild von der großen produktiven Leistung Palästinas geben wird; auch wird um diese Zeit auf dem großen Sportplatz von Tel-Aviv die M a k k a b i a d e abgehalten, die die hervorragendsten jüdischen Sportler und Mannschaften fast aller jüdischen Sportvereinigungen der Welt nach Erez Israel bringen wird. Die erste nur jüdische Stadt Tel-Aviv lädt die ludenheit aller Länder herzlichst ein, sie im Monat April 1932 zu besuchen. * Von dem englischen Keren Hajessod wurde ein weiterer Betrag von 1700 Pfund für den Aufbau der Siedlung Ramath David im Emek (früher Sarona-Hascharon) überwiesen. Dieser Betrag wird für den Bau von acht Hilhnerstäüen, zwei Viehställen und zwei Räumen für Inkubatoren verwendet werden. Neue Einwanderer aus Jemen haben in der letzten Zeit durch allmählichen Aufbau einzelner Baracken ein neues Jemenitenviertel errichtet, welches das Viertel der jemenitischen Flüchtlinge heißt und sich den beiden bereits bestehenden Jemenitenvierteln in Rischon anreiht. Das neue Viertel wird von 16 Familien mit zusammen 70 Seelen bewohnt. Das Land wurde von der Kolonie zur Verfügung gestellt, und die Hütten wurden mit Hilfe der Exekutive der Jewish Agency errichtet. Vor etwa einem Monat wurden 200 Dunam Land, die der Keren Kajemeth vor einem Jahr erworben hatte, für 45 Familien parzelliert (4% Dunam pro Familie), die sich am Kauf mit £ 600.— beteiligt haben. Dieses Land soll für die Errichtung von Häusern und den Anbau von Obst und Gemüse dienen. Einige Jemeniten haben,bereits auf privatem Wege welferea Land erworben. # Mosche Schertock, ein Mitglied des Redaktionsstabes des «Dawar», wurde zum politischen Sekretär der Jewish Agency in Palästina ernannt. * Muza Kazim Pascha, der Präsident der Arabischen Exekutive, fordert in der arabischen Presse die Araber auf, an der Volkszählung teilzunehmen und sich nicht durch die zionistische Propaganda, die die Araber zum Boykott der Volkszählung veranlassen will, beeinflussen zu lassen. » Die Arabische Exekutive beschloß die Einsetzung eines aus politischen und wirtschaftlichen Führern der Araber bestehenden Komitees zwecks Propaganda der einheimischen arabischen Produktion. Zugleich wurde gegen die Errichtung von Zollschranken zwischen Palästina und den arabischen Ländern Stellung genommen. Die arabische Zeitung «Marat $1 Scherk» behauptet, daß hinter dem Beschluß der arabischen Konferenz in Nablus, keine importierten Waren zu kaufen, geheime jüdische Einflüsse (!) zu suchen seien. Die Juden wollen auf diese Weise die Araber zwingen, die in Palästina hergestellten Erzeugnisse der jüdischen Industrie zu kaufen. # Die Jerusalemer Handelskammer hat eine dringende Sitzung einberufen, um über die Folgen des Pfundsturzes bei Handelsverträgen zu beraten. Viele Kaufleute haben sich nämlich beschwert, daß ihre in Pfundwährung abgeschlossenen Verträge von ausländischen Verkäufern jetzt angefochten werden, indem man die Bezahlung in Goldpfund fordert. Dip jüdische Handelskammer in Haifa hat ihren Mitgliedern mitgeteilt, daß nach ihren Informationen ein weiteres Sinken des Pfundkurses nicht zu befürchten ist lind hat um Mitteilung von Fällen gebeten, wo Exporteure die ursprünglich vereinbarten Preise erhöht habe^. Am 2. Oktober hat «Hit» (Bezeichnung für die Vereinigung der drei Kooperationen «Hamaschbir», «Jachin» und «Tenuva» für den Export von Citrusfrüchten) die erste Sendung Orape-Fruit, die Palästina ln dieser Saison verläßt — 300 Kisten —, an die britischen Kooperativen verschickt* «Hit» soll auf Grund seiner Kontrakte 40.000 Kisten Citrusfrüchte an überseeische Kooperativen verschicken. Eine Gruppe von sieben älteren See-Scouts aus Tel- Aviv (von denen übrigens einer das erste ln Tel-Aviv geborene Kind war) haben es kürzlich fertiggebracht, von Tel- Aviv nach Port Said und zurück in dem Boot «Tel-Aviv* zu segeln, das 6 Meter lang ist und zwei Hauptsegel sowie ein dreieckiges Zusatzsegel besitzt. # 14 jüdische Arbeiter in dem den Herren Spiro und Get*- ler gehörenden Orangenhain in Petach Tikwah traten in den Streik und wurden unter der Beschuldigung, eine illegale Versammlung abgehaiten zu haben, mit je drei Pfund Geldstrafe oder 13 Tagen Gefängnis belegt, acht weitere Streikende wurden verhaftet, aber bald wieder freigelassen. Die Jewlsh-Agency-Schulen ln Palästina wieder eröffnet, Jerusalem, 22. Oktober. (J. T. A.) Am 20. Oktober wurde m den Elementarschulen und Kindergärten des Jewish- Agency-Schulwerks in ganz Palästina der Unterricht wieder aufgenommen. Geschlossen sind nur noch einige Schulen to Tel-Aviv und in Chederah. ,

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