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Die Stimme · 1931-10-08 · Heft 196 (8.10.1931) · page 7

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Journal
Die Stimme
Volume
4 (1931)
Issue
Heft 196 (8.10.1931)
Date
1931-10-08
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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Nr. 198 — 8. Oktober 193! DIE STIMME Sette 7 Die literarische „Stimme“ Aktuelles Uber die Förderung ]!!• discher Musik Von Prof. Julius W o 1 f s o h n Dichte, schwarze Wolken, die den ganzen Sommer Uber uns am Himmel lagen, bildeten und bilden leider auch weiter einen düsteren Mollakkord, der aus verschiedenen klagenden Tönen politischer, wirtschaftlicher, zionistischer und, was nun folgen mußte, künstlerischer Färbung, zusammengesetzt ist. Die arme Musik wurde in der letzten Zeit immer weniger und weniger als notwendiger Erzlehungs- und Kulturfaktor betrachtet und dem, gewiß an sich sehr wichtigen Sport zuliebe, stark zurückgedrängt. Man muß nicht oerade ein Schwarzseher sein, um die kommende Konzertsaison als einen Bruchteil des Gewesenen zu betrachten. Und erst die Jüdische Musiki Ihre Förderung gehörte immer zu den schwersten Aufgaben einiger mutiger Pioniere. Die Gleichgültigkeit des Publikums, die man in früheren Zeiten schmerzlich beobachten konnte, ließ allerdings in der letzten Zeit nach und wir hatten einige Male Gelegenheit, fast ausverkaufte große Säle des Konzerthauses und Musikvereines ,zu beobachten; auch die internen Veranstaltungen und einige größere Konzerte des «Vereines zur Förderung jüdischer Musik» waren immer gut besucht. Allein, ob es so weiter gehen wird, ist eine große Frage. Infolgedessen ist es gerade jetzt vielleicht aktuell, auf eine Diskrepanz zwischen den Bemühungen verschiedener jüdischer Institutionen, bezw. ihrer Konzertarrangeure einerseits und den Bemühungen des obenerwähnten Vereines (der mit Aufopferung aller Kräfte vieles zum Verständnis jüdischer Musik beigetragen hat) anderseits hinzuweisen. Die Diskrepanz besteht darin, daß der Verein sich große Mühe gibt, Mitglieder zu werben, um Mittel zu haben, Konzerte jüdischer Musik mit auserlesenem Programm zu arrangieren. Wegen Mangel an Interesse des großen Publikums blieben diese Bemühungen fast erfolglos und man ist infolgedessen gezwungen, interne kleine Veranstaltungen zu machen, wo wiederum nur ein kleiner Teil des Publikums (und dazu noch unentgeltlich) viele schöne und wertvolle Werke neuer jüdischer Musik in erstklassiger Interpretation zu hören bekommt. Auf der anderen Seite arrangieren jüdische Vereinigungen Akademien und Konzerte mit Programmen, die weit davon entfernt sind, als eine Förderung jüdischer Musik zu gelten. Ich verweise gleich auf die Konzerte der «Wizo», des Isr. Blinden-Institutes u. a. Es wäre vielleicht gerade jetzt an der Zeit, daran zu denken, daß, bei Veranstaltung solcher Konzerte außer dem wohltätigen Zweck auch eine, kulturmusikalische Pflicht zuerfüllen wäre. Es wäre immer ein Leichtes, in, so einem Falle sich mit den autoritativen Leitern des Vereines zur Förderung jüdischer Musik in Verbindung zu setzen oder die künstlerische Leitung dem Vereine zu übertragen. Damit wäre beiden Seiten gedient: das zu veranstaltende Konzert hätte ein künstlerisch zusammengestelltes Programm neuer jüdischer Musik und der Verein hätte für seine Bemühungen die Genugtuung, vor einem großen Forum einige wertvolle Werke jüdischer Musik — die begreiflicherweise schwer anzubringen sind — zu Gehör zu bringen. Es ist nur der uneigennützigen Arbeit einiger Pioniere der jüdischen Musik zu verdanken, daß der Verein, der bereits im Ausland bekannt ist, sich hält. Die mitwirkenden jungen, talentvollen Künstler sind immer mit Begeisterung bei der Sache und das Publikum nicht minder. Es wäre also sowohl dem großen jüdischen Publikum als auch den jüdischen Institutionen wärmstens zu empfehlen, dem Verein zur Förderung jüdischer Musik mehr Aufmerksamkeit zu schenken und seine Kulturbestrebungen liebevoll zu unterstützen. Zahlreiche Briefe, die aus verschiedenen Gegenden und sogar aus Amerika und China an den Verein gelangen, und in denen die Bitte um Zusendung, bezw. Empfehlung der wertvollsten Werke jüdischer Musik ausgesprochen wird beweisen, daß man allerorts immer intensiver sich für die jüdische Kunstmusik zu interessieren beginnt. Jüdisches Konzert I. Segall* Rosenbach Echte jüdische Musik vermittelte uns an seinem Abend am 27. September d. J. der Tenorist I. Segal-Rosenbach. Nur selten hat man in Wien Gelegenheit, ein so künstlerisch vielseitiges Konzertprogramm zu hören und dafür allein gebührt dem Künstler unser Lob. I. Segal-Rosenbach, den wir schon öfters Gelegenheit hatten zu hören, verstand es dadurch, daß er uns stets Neues, Interessantes bringt, sich ein Publikum zu erobern. Der Saal war bis auf das letzte Plätzchen ausverkauft. Trotz einer kleinen Indisposition) welche den Künstler am vollen Entfalten seinens Könnens hinderlich war, gelang es ihm schon vor der Pause, sich loszusingen. Es bestand ein wirklicher, innerer Kontakt zwischen Künstler und Publikum. Der einschmeichelnde lyrische Tenor des Herrn I. Segal- Rosenbach, welcher weit über dem Durchschnitt steht, zeigte wohl Unvollkommenheiten, ist jedoch in allen Registern gut ausgeglichen und fand in den Herzen der Zuhörer ein warmes Echo. Sein schönes Piano verlieh den sinnigen Volksliedern einen feinen Rahmen. Das Abendprogramm war vielseitig und umfangreich. Es ist eine erfreuliche Tatsache, daß man einen Abend mit nur jüdischer Musik nicht ermüdend, vielmehr interessant!^«fn>ipn kftnOj ¥ Auf dem Programm standen namhafte jüdische Komponisten und Bearbeiter vön jüdischen Volksliedern. Die Lieder und Volkslieder, hebräische und jiddische — aber leider zuwenig hebräische — gewannen durch den Vortrag des Herrn I. Segal-Rosenbach lebendigen Ausdruck. Guten Eindruck hinterließen «El hazipor» von Bialik-Milner, «Jom Kippur zu Nile» von Rosenfeld-Lefkovic und das Volkslied «Zhamale». Das «Gebet» von Perez-Roskin gab dem Sänger die Möglichkeit, seine großen Stimmittel zu entfalten. Nicht ermüdend, nur noch mehr verlangend, lauschten die Zuhörer den vielen Zugaben, von denen besonders hervorzuheben wären das Wiegenlied «Ai-li-lu-li-lu», das der Künstler in Mezzo-voce mit viel Gefühl sang. Das Lied «Singtschet alle Jidalach» erweckte einen Beifallssturm. Die Mitwirkung des Herrn Prof. Josef Zimbler (Violinvirtuose), welcher mit großer Meisterschaft Konzertstücke jüdischen Ursprungs, Volksmelodien und chassidische Hochzeitstänze spielte, trug viel zur Verschönerung des Abends bei. Kapellmeister Rudolf Beck sorgte für eine gute Begleitung. Es war ein wahrer Kunstgenuß — alles in allem: ein sehr gelungener Abend. b.-ah. Gastspiel Gisa Heiden und Salo Prisament In den Jüdischen Künstlerspielen, Theater Stefanie, II., Taborstraße 12, beginnt am Freitag, den 9. Oktober, ein interessantes Gastspiel der Warschauer Soubrette Gisa Heiden und ihres Gatten, Regisseur S. Prisament. Das genannte Künstlerpaar spielte vier Jahre in den größten Warschauer jüdischen Theatern und die bekannten Schriftsteller, wie Kaczlsne, Zeitlin, Rawicz u. a., zählten zu ihren eifrigsten Verehrern. Letzten Winter spielten sie in Czernowitz. Ihr Gatte S. Prisament schafft überdies sowohl die Musik als auch den Text für die Lieder. Wir gewinnen in Prisament einen gewichtigen Mitarbeiter für das jüdische Theater. Täglich gelangt vön nun an „Die Biumenkönigin“, ein Volksstück aus dem jüdischen Leben, unter Mitwirkung des bekannten Wiener Lieblings Max Zelniker zur Aufführung. Ein neuer Stern am Operetten* hlmmel Vor einiger Zeit weilte in Wien der Junge jugoslawische Operettenkomponist Alfred Fordes. Einer unserer Mitarbeiter hatte Gelegenheit, mit ihm zu sprechen. Pordds, dessen Tanzschlager in ganz Jugoslawien niit stets steigendem Erfolg gespielt werden, und der bereits zwei Operetten und ein Singspiel, welch letzteres unzähligemal gegeben wurde, komponierte, stammt, wie die meisten guten Opernttenkomponisten, von der ernsten Musik ab. Als 20jähriger Absolvent der Musikakademie dirigierte er in der Agramer Staatsoper bereits „Die Zauberflöte“. Seitdem dirigierte er an vielen Theatern unzählige Opern und Operetten und wurde in der „freien Schule“ der Praxis ein routinierter Operettenkomponist. Seine neue Operette „Das Lied der Steppe“, deren Buch von Edmund Berosch stammt — der dem Wiener Publikum durch seinen Walzerkönig bekannt ist —und die in der nächsten Saison an deutschen Bühnen herauskomnu, ist ein Werk, weit von der üblichen Schablone, in dem wirkungsvoll und blendend instrumentiert, opernhafte Musik neben wahren Operettenschlagern, russische Volksmotive neben amerikanischer Jazzmusik abwechselt. Mit Pordös, der sich auch als jüdischer Musiker in Jugoslawien hervortat, geht wohl ein neuer Stern am Operettenhlmmel auf. Großer ErSolg des Ensembles der Jüdischen Bühne Es hat sich gezeigt, daß trotz der schweren wirtschaftlichen Krise ein Theater floriert, wenn es rtohtlg geführt wird. Die Direktion der Jüdischen Bühne, Praterstraße 60, kann für sich das Recht in Anspruch nehmen, endlioh der Stadt Wien mit seinen 200.000 Juden ein jüdisches Theater geschaffen zu haben. Nach dem sensationellen Erfolg der Komödie „Das Wolgamädel“ hat auch das zweite Stück „Minke of Broadway" äußerst gut gefallen. In diesem Stück hatte der bekannte amerikanische Star Rachel Rosenfeld wieder Gelegenheit, ihre vielseitige Kunst zu zeigen. Von den anderen Mitwirkenden zeichneten sich die Damen Braclawska, Lehrer und Zucker und bei den Herren Novikoff, Bell, Grimminger, Lehrer, Neuwirth und Zucker aus. Die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen des Kapellmeisters A. Braclawskl. Aus der Bücherwelt Shmarja Levin — Kindheit Im Exil. Ernst Korohlt Verlag, Wien W. In diesem ersten Teil seiner großen Autobiographie, die in Amerika und England einen sensationellen Erfolg hatte, führt uns Shmarja Levin, der Gelehrte und Revolutionär, Politiker und Zionist, in die wunderbare Alltags- und Feiertagswelt seiner Kindheit in der russischen Kleinstadt. An zwei Strömen gelegen wie Mesopotamien, wird die Landschaft dieser Exil-Heimat dem Kinde schon zum Gleichnis der alten ewigen Heimat. Von klein an führt er ein traumhaftes Doppelleben in Gegenwart und Bibelwelt. Alle Ereignisse im Elternhaus, in der Schule und im Walde spiegeln Bilder und Begebenheiten aus den heiligen Schriften. Uralte Trauer und Heiterkeit der Hirten- und Bauernfeste werden neu erweckt. In Worten und Wendungen ist ein heimliches Jerusalem, das der Sprache eine Fülle und Eindringlichkeit gibt, wie wir sie in den großen bodenständigen Werken eines Gotthelf, Keller, Stifter besitzen. Und es entsteht im Ernsten wie im Humorvollen ein großes Dokument jüdischen Geistes, die schönste Darstellung jüdischen Empfindens in moderner Form. Josef Kastein — Eine Geschichte der Juden. Josef Kastein, der sich mit seinem «Sabbatai Zewi» als Biograph einen Namen gemacht hat, wird in seinem neuen Werk zum Biographen eines ganzen geheimnisumwitterten Volkes. Er hat sich ein hohes Ziel gesteckt: er begnügt sich nicht mit der Darstellung des historischen Ablaufs, er zeigt, wo Verantwortung und Sinn des jüdischen Schicksals liegt. Sein Buch ist keine Apologie des Judentums, sondern Sinngebung der Geschichte eines Volkes, einer Geschichte, d'e in besonderem Maße vom Wunderbaren und Grauenhaften, vom Notwendigen und Zufälligen, vom Ewigen und Zeitlichen erfüllt ist. Kastein ist ein begnadeter Deuter des Ueberlieferten und Erforschten. b. w. Zur Judenfrage: Ein Buch von Arthur Kahane, Reinhardts Dramaturg, das er kurzweg «Judenbuch» nennt (Tiergartenverlag, Berlin). Rund gerechnet ist Arthur Kahane jetzt 60 Jahre alt. Von diesen sechzig hat er die ersten zwanzig in Wien, innerhalb der jüdischen Gemeinschaft, als Kind einer «Mischpoche», als Neffe von besorgten Tanten und Onkeln verlebt und 40 Jahre als Dissident, als Intellektueller, als Lyriker («Gedichte», «Lieder»), als Romancier («Tarnkappe», «Willkommen»), als ein Mann der Gesellschaft. Aber gegen Ende dieser letzten Vierzig beginnt er, sich nach den ersten Zwanzig zu sehnen. Er gibt das nicht offen zu. Er schreibt 200 Seiten drum herum. Daneben, dazwischen sinnier,t er über die Bibel, die Bräuche, die Familie, die Kille, Shylock und Nathan, den jüdischen Witz und die Assimilation. Es sind oft kluge, gut gesehene Bemerkungen in diesen Kapiteln. Die hat aber weniger der Kenner des Judentums, als der Menschenkenner Kahane gemacht. Denn wenn jemand zum Beispiel «Baal-Agole» (wörtlich hebr. «Herr des Wagens») von Gaul ableitet, und «Khiila» (hebr. Gemeinde) vom Schweizärdeutschen Chilie für Kirche, dann ist er ein Am-Hamaretz, wie er sich verstecken und keine Bücher schreiben sollte. Aber trotzdem: das «Judenbuch» ist wert gelesen zu werden. Nicht nur seines Verfassernamens wegen. Julien Weil!: Le Judalsme. Verlag Felix Alcan, Paris. In vierzehn Kapiteln wird hier vom Wesen des Judentums, seinen Aufgaben und Zielen gesprochen. In einer Zusammenfassung erscheint noch einmal die ganze Problematik, und man muß dem Verfasser, auch wenn man nicht in allem mit ihm übereinstimmen kann, das Zeugnis ausstellen, daß er von einer hohen Warte aus den Fragen gerecht wird. Walther Scheller: Die Wahrheitsfrage der Religion. Verlag Reuther & Reichard, Berlin. Eine besonders klar und sachlich geschriebene Untersuchung des erkenntniskritischen Hauptproblems aller Religionsphilosophie, die auch vom jüdischen Standpunkt aus sehr beachtlich erscheint. Ein Buch, geeignet als Grundlage zuf Aussprache mit jungen Menschen, die sich ernstlich um das Glaubensproblem mühen. Dr. M. Weinberg: Die hebräischen Druckereien in Sulzbach. (Buchdruckerei D. Droller, Frankfurt a. M.) Der Verfasser der «Geschichte der Juden in der Oberpfalz» gibt hier, neben einer Liste aller Sulzbacher alten hebräischen Drucke auch wesentliche Dokumente zur Entstehungsgeschichte dieser Ausgaben. Das Heftchen hat hohen bibliophil-wissenschaftlichen Wert Dieser Tage erschien bei Dent in London «Jewish Mysticism and the Legends of Baalshem» by Professor Martin Buber. Literarische Chronik George Hermann 60 Jahre. —- Der Dichter der Deutsch- Jüdischen Familie. Berlin, 2. Oktober (J. T. A.). Am 7. Oktober feiert der Dichter Georg Hermann (Pseudonym für Georg- Hermann Borchardt) seinen 60. Geburtstag. Der Dichter wurde 1871 in Berlin geboren. Sein bekanntestes Werk ist der von ihm später auch dramatisierte Roman aus dem Berliner jüdischen Milieu der Biedermeierzeit „Jettchen Gebert“ (1906 erschienen, jetzt über 120.000 Exemplare) und dessen Fortsetzung „Henriette Jacoby“. Der Roman „Heinrich Schön jun.“ spielt in Potsdam und überträgt das Don- Carlos-Motiv ins Biedermeier. Eine Berliner Milieudichtung: zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist der Roman „Kubinke“. Als jüdischer Bekenntnisroman darf „Die Nacht des Dr. Herfeld“ betrachtet werden (1912). 1927 erschien von Hermann oln Roman „Tränen um Modesta Zamboni“. Seine Stellung zum Judentum hat Hermann in der polemischen Schrift „Der doppelte Spiegel“ (Berlin 1926) dargelegt. Hermann verbindet offenes Bekenntnis zum Judentum mit deutschem Volksbewußtsein. Er ist ein prominentes Mitglied des Central - Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens. Eh* sohrieb auch eine Monographie über Max Liebermann in dem Sammelwerk „Jüdische Künstler" (Berlin’1904). In der „C.-V.-Zeltung“ (Nr. 40) veröffentlicht er eine kurze Selbstbiographle („Ich werde erst vierzig . . .“), in der er schreibt:' „Ich kenne den jüdischen Menschen instinktiv . . . wenigstens die gewissen Schichten ... wie ein Uhrwerk von innen her, Männer wie Frauen. Denn es ist komisch, fast alle meine Romanfiguren sind Juden.“ Neuherausgabe Frankfurter Ghettopläne. In der gleichen Woche, in der Prof. Dr. Julius Hülsen das Zeitliche segnete, veröffentlichte die Soncino-Gesellschaft eine letzte Gabe des so trüb dahlngsschledonen Gelehrtes, En haadnjfr

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