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Die Stimme · 1931-10-08 · Heft 196 (8.10.1931) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
4 (1931)
Issue
Heft 196 (8.10.1931)
Date
1931-10-08
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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$e?te 6 DIE STIMME Nr. 106 — 8. Oktober 1031 Warschauer Briet (Von unserem Warschauer Korrespondenten) Die tote Saison ist xu Ende. Ihr« Bilanx ähnelt auf ein Haar allen anderen derzeitigen Bilanzen: sie Ist passiv./bie allgemeine wirtschaftliche Lage hat sich womöglich noch verschlechtert und wirkte sich geradezu katastrophal in der Juden gasse aus. Die Anzahl der jüdischen Firmen schmilzt zusammen und in demselben Verhältnis wichst die Zahl Jüdischer Selbstmörder aus dem einst wohlhabenden Kaufmannsstande. Eine Stimmung ausgesprochener Depression greift um sich und wirft ihre schwarzen Schatten auch auf das öffentliche Leben. Die verarmte jüdische Masse verliert allmählich das Interesse an Kunst und Literatur. Viele jüdische Bühnen haben letztens ihre Pforten geschlossen. Die Brotlosigkeit der jüdischen Künstler führt zu argen Konflikten und Kämpfen, welche die Oeffentlichkeit beschäftigen und sogar behördliche Intervention erheischen.^/ Sehr betrüblich ist die Tatsache, daß die unter den schwersten Opfern wiedererstandene hebräische Tageszeitung in der Qaluth, die «Hazefirah», eingegangen Ist. Wann wird sich das polnische Judentum wieder zur Neubelebung dieses wichtigen kulturellen und erzieherischen Faktors aufraffen können? Und doch erscheint die Existenz einer hebräischen Zeitung, wie es die «Hazefirah» war, als zwingende Notwendigkeit der Hebräisierung der Jüdischen Jugend, welche mächtiger Impulse von außen bedarf, um im nationalen Lager zu verbleiben und sich jüdisch ausleben zu können. Die sportlichen Veranstaltungen allein, zu deren Erfolg die Wiener Hakoah in diesem Sommer viel beigetragen hat, können diese Aufgabe nicht ganz erfüllen. Die zionistische Organisation rüstet zur Parteikonferenz, die eine Klärung der Kräfteverhältnisse bringen soll und ist stark verstimmt, weil der neue agudistische Präsident der Kultusgemeinde, Herr Mazur, von der Regierung in seiner Amtswürde bestätigt wurde. Schon jetzt sieht man die Gefahr, die bewährten Institutionen droht, die der Agudah nicht genehm sind. So ist die Existenz der theologischen Lehranstalt in Warschau ernstlich bedroht. ^Die Regierung hat bereits dank der Einflüsterungen der agudah die Subvention für die theologische Lehranstalt gekürzt und der vom größten Opfermut erfüllte Lehrkörper wartet schon drei Monate vergebens auf die Ausbezahlung der Gehälter. Es wird den westlichen Leser merkwürdig anmuten, , aber bis in die jüngste Zeit besaß das polnische Judentum keine moderne Lehranstalt für die Heranbildung von Rabbinern und Religionslehrem. Die ausgezeichnet geleitete und nunmehr bedrängte Anstalt wurde auf die Initiative des Warschauer Oberrabbiners Dr. Schorr, des Lodzer Gemeinderabbiners Dr. Braude und der Historiker Dr. Balaban und Dr. Schipper gegründet Der Lehrkörper besteht nebst den Genannten aus hervorragenden Jungen jüdischen Gelehrten, deren großes Wissen auch im Auslande Anerkennung gefunden hat. Die Namen Dr. Weiß und Dr. Ostersetzer, des Philo-Forschers Dr. Stein und Dr. Atlas sind in der Gelehrenwelt nicht unbekannt / Die Warschauer jüdische Intelligenz hat mit Ausnahme weniger bewußter Persönlichkeiten aus der Bnei-Brith, fast gar kein Interesse für eine nach westlichem Muster geführte höhere jüdische Lehranstalt Und so kam es zwangsläufig, daß aus dem Bedürfnis der Professoren der Lehranstalt heraus, einen Kontakt mit jüdischen Akademikern in anderen profanen Berufen zu finden, der kleinpolnische Klub entstanden ist. Dieser Klub bildet einen Resonanzboden für die schaffenden Elemente der Lehranstalt. Punkt, als der Rebbe selbst anfängt, Neiloh vorzubeten. Ungehemmt und wild ist jetzt die Ekstase der Menge, es wird anhaltend mit heiserer Stimme geschrien. Diese Menschen haben jetzt in der Tat ihre sonstige Existenz vergessen, sie sind vollkommen im Beten aufgegangen, und begehren noch vor Toresschluß Eingang. Das ist der Eindruck vom scheidenden Tag. Denn mit dem Marivgebet wandelt sich die Stimmung vollkommen. Die Gesichter entspannen sich, eine Befreiung, ja Befriedigung malt sich in den Zügen. Ohne Hast werden die Gebete gesprochen. Nach dem Schofarton jubelt die Menge auf und schon befindet sich der Rebbe in der Mitte seiner tanzenden Chassidim. Dann zieht der Rebbe mit seinen Scharen auf einen freien Platz, wo sie laut betend die Kiddusch Lewana — Heiligung des Mondes — vornehmen. Hier versenkt sich und bindet sich die gefühlsvolle Seele des Chassid mit der Natur auf seiner Art und Weise. Beim Scheine des Mondes taucht seine Seele in die Natur, um in ihr Gott zu spüren. Es ist ein großer Abschluß des großen Tages. Für jeden einzelnen war es ein Erlebnis höchster geistiger Art Nun gehen die Chassidim zum Rebben zum gemeinsamen Mahl. Dann nehmen sie Abschied, der Rebbe gibt ihnen freundliche Worte mit. Befriedigt ziehen sie von ihren Führern, bis zur nächsten Gelegenheit, denn immer wieder müssen sie zurückkommen, um sich neue Kräfte für den schweren Kampf gegenüber der Umwelt zu holen. Aber einige Getreue können sich noch nicht trennen, sie bleiben mit ihrem Rebben auch noch diese Nacht zusammen und bereiten sich durch das Lernen des Traktats Suckoß auf die nächste Mizwoh vor. «Denn man sollte mit einer Mizwoh nicht aufhören, ehe man mit der nächsten angefangen hat» Es Ist klar, daß ein geselliger Zusammenschluß der Jüdischen Intelligenz aus Kleinpolen mit ihrer eigenartigen kulturellen Einstellung und der Erinnerung an gemeinsame Erlebnisse früher oder später verwirklicht werden müßte. Es ist xu wünschen, daß von dieser ein erfreulicher Einfluß auf die bodenständige Warschauer Jüdische Oberschicht ausgeht und kulturfördernd im Sinne des Zusammenhanges mit der jüdischen Masse und ihrer Probleme sich auswirkt. Volk und Intelligenz gehören zusammen. In dieser Hinsicht wird Im jüdischen Warschau vielfach gesündigt. Ein wirklicher Umschwung täte not. In den letzten Tagen weilte hier anläßlich der «Tarbuthkonferenz «der große Dichter Bialik, der schon am Bahnhof von vielen tausenden Juden begrüßt wurde. Das Gedränge bei der Begrüßung war derart groß, daß die Polizei ausrücken mußte. Die «Tarbuth-Konferenz» wurde am 29. September mit einer großen Ansprache Bialiks eröffnet.*) Als *) Diese Rede bringen wir auszugsweise an anderer Stelle. (Anm. d. Red.) Blalik vor der Plattform erschien, bereiteten ihm die Delegierten und Gäste eine stürmische und langandauernde Ovation. Sein Vortrag, der «Hebräismus in Erez Israel und in der Diaspora» zum Thema hatte, machte tiefen Eindruck auf alle Anwesenden. Es folgten Begrüßungsansprachen von H. Farbstein im Namen der Jewish Agency, von Dr. N. Pines aus Berlin im Namen des Weitverbandes für hebräische Sprache und Literatur, von Jizchak Qrünbaum im Namen des zionistischen Landeskomitees Polens u. a. m. In einer im Lokal der WIZO in Warschau stattgefundenen Pressekonferenz sprach Bialik über die Lage der jüdischen Kulturtätigkeit. Die Konferenz endete mit der Wahl einer neuen Leitung und es ist zu erhoffen, daß die Anwesenheit Bialiks in Warschau und seine Tournee in allen größeren Städten Polens auf das polnische Judentum von nachhaltiger Wirkung sein wird. Dr. Arnold Friedmann. Junges, intelligentes Fräulein aus gutem Hause, mit Stenographie und Maschinschreiben, sucht Nachmittagsbeschäftigung als Bürokraft oder Gesellschafterin. Gefl. Zuschriften unter «Intelligent» an die Expedition des Blattes. Tarnopol und die Arbeiter* Zeitung *). Wir haben in unserem Blatte anläßlich der hundertsten Grabschändung auf die schmachvolle Haltung der deutschen Intelligenz, deren erdrückende Mehrheit sich im antisemitischen Lager befindet, und dem Pogromismus die theoretische Begründung liefert, zur Genüge gekennzeichnet. Heute wollen wir hier ein anderes Problem aufwerfen: das Problem nämlich, wie sich die sozialistische Presse diesen Tatsachen gegenüber verhalten sollte. Diese Frage — so scheint uns — ist nicht schwer zu beantworten: die sozialdemokratische Presse hat den Antisemitismus in jeder seiner Formen zu bekämpfen, sein kulturfeindliches, reaktionäres und gewalttätiges. Wesen zu enthüllen! In unserer Rubrik «Muß das sein!> haben wir des öfteren gezeigt, daß die Haltung unseres Parteiorgans, der «Arbeiterzeitung», dieser Maxime ganz und gar nicht entspricht, daß diese den Antisemiten eigentlich nur vorwirft, daß sie in Wahrheit keine Antisemiten sind, daß sie es aber auch nicht verschmäht, gerade im volkstümlichsten Teil des Blattes, unter Tagesneuigkeiten, antisemitische Anspielungen zu machen. Diese unsere Bemühung, die nicht nur im Kreise unserer poalezionistischen Genossen Zustimmung gefunden hat, — es ist eine Reihe von in der Bildungsarbeit der Partei hervorragend tätigen Genossen, die uns gegenüber mündlich und schriftlich ihrer Empörung über diese Haltung der «Arbeiter-Zeitung» Ausdruck gaben — wir sagen, diese unsere Bemühung ist vergeblich gewesen; wir haben der Redaktion unseres Zentralorgans umsonst ins Gewissen geredet. Auch die neue Redaktionsleitung scheint die Tradition des schalkhaften Kokettierens mit dem Antisemitismus fortsetzen zu wollen. Wir finden in der «Arbeiter-Zeitung» vom 24. September in einer Notiz über die Praxis des christiichsozialen Arbeitsnachweises folgenden charakteristischen Satz: «Da dies nicht so offen gemacht werden darf (Nichtorganisierte für die christlichen Gewerkschaften einzufangen, Red.), wenden sie Tricks an, die sie geradezu aus Tarnopol bezogen haben könnten.» Man traut seinen Augen nicht und schaut noch einmal aufs Titelblatt; ist das wirklich die «Arbeiterzeitung» und nicht die Dötz? Ist es möglich, daß ein Journalist einer Partei, die eine große Zahl von Funktionären aller Grade besitzt, die unmittelbar dem polnisch-jüdischen Milieu entstammen, es wagen darf, diese pöbelhaft-antisemitische Bemerkung zu schreiben. Ist es glaubhaft, daß ein Redaktionsleiter, der selbst jüdischer Abstammung ist, diese Besudelung der Ehre der jüdischen Massen im Osten, der jüdischen Parteigenossen zuläßt? Ist es möglich, daß eine solche Beschimpfung, die die Hakenkreuzthese: «Jüdisch ist verächtlich!» akzeptiert, nicht einen Sturm der Entrüstung unter den jüdischen Parteigenossen hervorruft? Wir Poale-Zionisten können und werden diesen Mißbrauch der Pressemacht durch Parteijournalisten nicht protestlos hinnehmen. Wir erbitten uns von der Partei die Antwort auf die Frage: Wie lange wird man es dulden, daß das Parteiblatt der österreichischen Sozialdemokratie zur Ablagerung antisemitischer Beschimpfungen mißbraucht wird? *) Wir entnehmen diese Notiz dein offiziellen Organ der Poale Zion «Der jüdische Arbeiter» und können von unserer Seite die offene Haltung unserer Gesinnungsgenossen der «Arbeiter-Zeitung» gegenüber nur begrüßen, (Anm, d« Red.) €amera obscura Dr. Wels! zieht sich von der Politik zurück« Dr. Wötfgang v. Weisl hat seinen Wohnsitz in Palästina für einige Zeit aufgegeben und seine Aemter in der Organisation def Zlonisten-Revislonisten und Im Waad Leuml niedergelegt. Er wird sich in den nächsten Jahren außer seiner schriftstellerischen Tätigkeit wieder der Ausübung seines ärztlichen Berufes widmen und an medizinischen Instituten ln Deutschland und England wirken. Unsere besten Wünsch« begleiten Herrn von Weisl auf seinem weiteren Lebensweg«. Kämen unsere Feuilletonisten endlich zur Erkenntnis, da$ die Kunst, schöne Artikel zu schreiben, nicht schon die Qabe verleiht, ein guter Politiker zu sein — es wäre besser um uns bestellt. Der rumänische Ministerpräsident empfiehlt den Juden OlaubenswechseL Bukarest, 29. September. (J. T. A.) Wie der «Renasterea noastra» aus Ramnlcul Sarat gemeldet wird, hat Ministerpräsident Professor Jorga, der dort an einer kirchlichen Feier teilgenommen hatte, einem Jüdischen Kaufmann gegenüber, den er nach dem Verlassen der Kirche unter der angesammelten Volksmenge bemerkte, folgend« Aeußerung getan: «Sind nicht unsere Feiern schöner als eure? Wer zwei Testamente besitzt, ist eben besser daran als der, der nur eines hat. Es ist wohl an der Zeit für euch, euer altes Kleid auszuziehen und ein neues anzulegen!» — «Renasterea noastra» knüpft an diese Mitteilung die Bemerkung, man hätte von einem Manne wie Professor Jorga bessere «Scherze» erwartet. — Wir meinen, die Aeußerung Jorgas paßt ganz gut zu dem Bilde, das wir uns von ihm gemacht haben. * Erziehungsmethoden Im Brith-Trumpeldor. Die österreichische Brith-Trumpeldor-Organisation, bekanntlich die Jugendorganisation der Revisionisten, hatte im vergangenen Sommer ein Jugendlager. Zur Bewachung dieses Lagers wurde ein Hund verwendet. Der Hund erhielt von den jugendlichen Revisionisten den Namen Berl Locker. Ist das der hundertprozentige Zionismus, der sich in derartig niedrigen Beleidigungen eines zionistischen Führers, der Mitglied der Exekutive ist, ergeht?! Ist das Herzlscher Zionismus?! Man komme nicht damit, daß es sich hier um jugendliche Unüberlegtheiten handelt. Sind das die Früchte der revisionistischen Erziehung? Antisemitische Internationale. Diesmal Budapest —W i e n. In den letzten Monaten war im Zusammenhang mit der zunehmenden Wirtschaftskrise auch in Ungarn die antisemitische Propaganda neu aufgelebt, ungeachtet dessen, daß der jüdische Mittelstand in Ungarn unter der Wirtschaftskrise am meisten zu leiden hat und verarmt ist. Nach dem Bombenattentat gegen den internationalen Schnellzug Budapest—Ostende bei Bia-Torbagy in der Nacht vom 12. zum 13. September, der ersten Rosch Haschanah-Nacht, nahm der antisemitische Terror gefährliche Formen an. Agitatoren hetzten die Massen gegen die Juden auf, indem sie erklärten, daß jüdische Kommunisten das Attentat verübten, dabei aber ihre jüdische Solidarität dadurch bekundeten, daß sie sich die Zeit der jüdischen Feiertage, an welchen Juden kein« Eisenbahnfahrten unternehmen, für das Attentat ausgesucht haben. Dabei ist zu bemerken, daß unter den 22 durch das Zugattentat getöteten Personen auch ein Jude sich befindet. Die antisemitische Propaganda und die von Erwachenden Ungarn immer wieder gegen die Juden ausgestoßenen Drohungen erzeugten bei der jüdischen Bevölkerung eine starke Nervosität. Am Abend und am Morgen des Jüdischen Versöhnungsfestes wurden größere Polizeiposten zur Bewachung der Synagogen aufgeboten, da Gerüchte im Umlauf waren, wonach Antisemiten Bombenattentate gegen Synagogen vorbereiten. Die Regierung zeigt sich bemüht, die jüdische Bevölkerung gegen jede Art von Anschlägen zu schützen. Der Ruhm der Budapester Antisemiten ließ unsere Wiener Hakenkreuzler nicht ruhig schlafen. Sie weihten das beginnende Schuljahr an der Wiener Uinversität damit ein, daß sie in ihrem Anschlagkasten ein Bild von der Unfallstelle in Bia-Torbagy anbrachten und in einem Plakat die Verleumdungen wiederholten, es handle sich um ein jüdisches Attentat, das ausgerechnet am jüdischen Neujahrstage verübt wurde, um möglichst wenige Juden zu gefährden. Gegen die Dummheit ist eben kein Kraut gewachsen! * Jude mit arischem Wesen zwecks Ehe gesucht. In der «Neuen Freien Presse» finden wir folgendes Inserat: Gibt es einen charaktervoll., symp., ungebund., gebild., gutsituierten, 48- bis 65jähr. Herrn, Arier oder arischen Wesens, der meinem löjähr., wohlgert., hübschen Jungen den Vater ersetzen und mir ein treuer Freund sein möchte? (Versorgte Witwe zu obig, passend.) Ausflihrl. Zuschr. unter «Trautes Heim Nr. 37010» an unser Stadtbüro. Es ist nicht auszudenken, wie das «Traute Helm» au*- sehen würde, wenn die «Versorgte Witwe» entdecken sollte* daß der «charaktervolle» Jude, den sie heiratete, doch nicht «arischen Wesens» ist. Wäre er aber außerdem nicht so «gutsituiert», wie man das von einem besseren Israeliten voraussetzt, — der Mann wäre «versorgt». Die hebräische Spraoh- und Bibolsohule VIII./IX. eröffnet Kurse für Jugendliche und Erwachsene, Anfänger und Vorgeschrittene anfangs Oktober. Einschreibungen Montag und Mittwoch von 6 bis 8 Uhr im jüd. Vereiuslieijn# VUL, Bennoplatz la, Tel. A 26-I-6S»

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