Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 4 (1931)
- Issue
- Heft 194 (24.9.1931)
- Date
- 1931-09-24
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 DIE STIMME Nf. 194 — 24. September 1931 f i ■ I I: Gegenwarts- und Zukunftsaufgaben der zionistischen Frauenarbeit Von Dr. Martha H o f m a n n. Immer noch ist die Debatte rings um die VI. Konferenz der WIZO nicht beendet. Tatsächlich beweist dies, daß Probleme offengelassen wurden, die in der Konferenz selbst infolge der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit restlos nicht gelöst werden konnten. Gerade bei dieser Konferenz zeigte sich ja ein verhängnisvoller Mangel eingehender Information über die schwebenden Fragen, nicht nur in der Reihe der einfachen Delegierten, sondern auch der Council- Mitglieder. Ich selbst habe als erste im Rahmen des der Konferenz vorangehenden Council-Meetings diesen Mangel energisch beanständet und in der Folge vor dem Plenum der Konferenz eine Resolution durchgesetzt, die die neue Exekutive zu eingehender Information der Council-Mitglieder und Förderationsleitungen verpflichtet. Dazu kam, daß die führenden Mitglieder der scheidenden Exekutive bereits vor Basel heftige Meinungskämpfe in London und Palästina durchgeführt hatten, wovon ein Rest — nein, leider viel mehr als ein Rest — persönlicher Verbitterung bei den einzelnen zurückgeblieben war. Das, worum es in Basel 1931 ging, ist unzweideutig das nächste Arbeitsprogramm, das sich die WIZO für die kommende kritische Periode 2u stecken hat. Man verlangt von der WIZO, daß sie, um Raum für ein neues Projekt (nämlich die teilweise Uebernahme des Schulbudgets der Jewish Agency) zu schaffen, ihre land- und hauswirt- «chaftliche Erziehungsarbeit in einer Zeit vermindern soll, da eine rationelle Ernährung und die richtige Verwertung des Eigenbaues, des Bodens, des Materials durch die Frauen dringlichere Forderung geworden ist als je zuvor. Wie von anderer Seite an dieser Stelle richtig gesagt wurde, stand die Unmöglichkeit der Budgeterhöhung für die kommende Arbeitsperiode außer Frage. Auch wenn von privater Seite größere Spenden in Bereitschaft gehalten wurden (wie nach der Konferenz in tedenziöser Weise mitgeteilt wurde), so werden diese sehr erwünschten Beiträge noch immer kaum zur Tilgung des Defizites ausreichen. Es bliebe also, bei Uebernahme der vorgeschlagenen Summe von Pfund 3000.— für Kindergärten, kein anderer Weg, als die Verminderung des Budgets für die Hachscharah der Frauen in Erez Israel sowie für die bestehende Kinderfürsorge. Gänzlich verfehlt scheint mir der Gesichtspunkt, als ob die WIZO nichts für städtische, nur für landwirtschaftliche Arbeit übrig hätte. Ein großer Teil des WIZO-Budgets wird gerade in den letzten Jahren für städtische Arbeit verwendet. Man wendet immer ein: warum hat die WIZO zwar nicht die 3000.— Pfund für die Kindergärten der Jewish Agency gehabt, wohl aber die 5000.— Pfund für die Konsolidierung der Mädchenfarmen, die in die «Verpflichtungssphäre» der WIZO nach heftigem Wortstreit aufgenommen wurden? Hier sei zunächst festgestellt, daß es nicht anders als demagogisch genannt werden kann, wenn ein Blatt von 5000.— Pfund für die Meschakim spricht, während die WIZO für die gleiche Zeit, in der sie die 3000.— PfuncT ablehnte, ja nur 500.— Pfund für die Mfidchenfarmen übernahm und auch diese Zusage in der Council-Tagung, die nach Beendigung der Konferenz stattfand, auf Veranlassung von Frau Weizmann und unter Zustimmung der Arbeiterinnen dahin abschwächte, daß dies nur im Einklang mit dem übrigen Budget, nach Wiedergewinnung einer Reserve und nach nochmaliger Beratung mit der Jewish Agency ausgezahlt werden könne. Festgestellt sei ferner, daß die Jewish Agency es war, die die Mädchenfarmen mit ihren nur allzu berechtigten Forderungen nach einer das Leben ermöglichenden Konsolidierung an die WIZO verwies. Ursprünglich fielen die Mädchenfarmen in die Verpflichtungssphäre der Jewish Agency, die jedoch erklärte, ihrer Verpflichtung nicht nachkommen zu können. Viel früher als mit Bezug auf die Kindergärten hatte sich die Jewish Agency schon mit Bezug auf die Mädchenfarmen an die WIZO um Uebernahme gewandt. Bis dahin hatte die WIZO nur die Entsendung von Instruktorinnen versprochen. Als sie jedoch sah, wie die Mädchen infolge der elenden Ausstattung der Farmen physisch zugrunde gingen, erkannte sie es für notwendig, der Forderung der Jewish Agency und der Arbeiterinnen nach Konsolidierung der Meschakim, nachzukommen. Sie sagte nicht, wie lange sie dazu brauchen werde. Von 5000.— Pfund in einem oder zwei Jahren war keine Rede, als Höchstgrenze für diese Zeit wurden 500.— Pfund genannt und auch diese, wie erwähnt, unter dem Druck des Defizits, noch teilweise in Frage gestellt. Mitleidige Frauenherzen mögen hier fragen, was nun mit den Kindergärten der Jewish Agency werden soll, wenn die WIZO die 3000— Pfund nicht aufbnngen kann. Hier sei zunächst darauf verwiesen, daß 3000.— Pfund in einem jüdischen Erziehungsbudget von insgesamt 300.000.— Pfund keine wesentliche Rolle spielen können, selbst dann nicht, wenn man den Anteil der Universität, der Regierung und des Jischuw beiseite läßt, und nur von 70.000.— Pfund der Jewish Agency allein spricht. Auf der anderen Seite wurde immer die Beihilfe der Frauen für das Budget der Jewish Agency verlangt, damit diese den Betrag, für Kolonisation — natürlich auch Kolonisation von Frauen — frei erhalte. Dennoch konnte nach den bisherigen Erfahrungen nicht erwartet werden, daß die so entlastete Jewish Agency es verhindern werde, daß die Mädchen der Meschakim in ihren Zelten auf nacktem Lehmboden schlafen und sich tödliche Krankheitskeime dabei erwerben. Erst das Eingreifen der WIZO hat das verhindert. Und vielleicht besteht eine größere Hoffnung, daß die in bezug auf die Mädchenfarmen entlastete Jewish Agency nun in der Lage sein werde, die Kindergärten zu erhalten. Gerade die hier angeführten Beispiele mögen allen denjenigen, die noch heute daran zweifeln, beweisen, daß außer der WIZO keine Galuth-Korporation besteht, die den Frauen Palästinas die Vorbereitung und Durchführung der kolonisatorischen Arbeit durch Beschaffung von Mitteln und durch moralische Unterstützung ermöglicht. Wenn die WIZO dieses Programm fallen läßt, so ist niemand da, der es aufnimmt. Die Jewish Agency und die übrigen Frauenorganisationen des Auslandes haben in dieser Hinsicht keine Verantwortung übernommen. Denn, vergessen wir nicht, es gibt noch andere zionistische Frauenorganisationen als die WIZO. Bis heute ist die WIZO zwar eine große Organisation, eine Frauenbewegung, die fast alle Länder Europas und des Orients umfaßt (also weitaus mehr als ein «Verein», wie Gegner und Defaitisten jetzt behaupten), aber sie ist noch nicht die wirkliche, alle zionistischen Frauen umfassende Weltorganisation, die sie gerne sein möchte. Die «Hadasaaha ist älter und größer «1s di« WIZO* , Sie hat mehr Macht, mehr Mittel — und ein gänzlich anderes Programm. Die Hadassah hat die soziale und die sanitäre Arbeit in Palästina in modernem Sinne geschaffen und aufgebaut. Die palästinensischen Frauenorganisationen für soziale Fürsorge — Histadruth Naschim hvrioth — ist ihre Tochter. Fast zwanzig Kinderheime, Waisenanstalten, Schulausspeisung, Aussendung von Fürsorgerinnen in die Wohnstätten — all dies ist das Spe2ialarbeitsgebiet der Hadassah, von den zahlreichen Spitälern und der berühmten Pflegerinnenschulc, der besten des Orients, sowie von der Behandlung der Augenkrankheiten durch Schulärzte und Schwestern gan2 zu schweigen. Es kann heute und hier nicht näher darauf eingegangen werden, was ich an anderem Orte als das Zukunftsprogramm der WIZO bezeichnet habe, nicht für eine fernere, sondern für eine absehbare und nahe Zukunft: die Vereinigung mit der Hadassah zum Zwecke der wirklichen "Schaffung einer lückenlosen Weltorganisation zionistischer Frauen, die dann beide Departements der für Palästina unentbehrlichen Frauenarbeit umfassen soll: a) das Departement für die Erziehung der Frau zu produktiver Arbeit in Stadt und Land; b) soziale und hygienische Fürsorge für Frau und Kind, für Zurückgebliebene und Kranke. Henrietta Szold vertritt ähnliche Gedankengänge seit Jahren und hat der WIZO immer wieder gepredigt, sich mit der Hadassah zu vereinigen. Bisher war das aus vielen Gründen nicht möglich. Jetzt scheint es, als könnte die Bahn zu dieser unausbleiblichen Vereinigung eher freigemacht werden. In diesem Zusammenhänge ist es gut, daß die Histadruth Naschini Iwrioth, die «Tochter der Hadassah», sich nicht an die WIZO ansch'oß. Es sei der nachdrückliche Einspruch der Vertreterin der Hadassah, Frau Franklin, in ihrer Basier Begrüßungsrede erwähnt, die ausdrücklich sagte, bei einem Anschluß der Histadruth Naschim Iwrioth an die WIZO sei eine Annäherung von WIZO und Hadassah für unabsehbar lange Zeit unmöglich. «Gam su le-towali.» Auch das also ist zum Guten. Mögen viele Frauen — namentlich in Deutschland — die vorläufige Zurückstellung des Anschlusses der Histadruth Naschim Iwrioth bedauern — für uns in Oesterreich ist er nicht so wichtig. Wichtig, lebenswichtig für die ganze WIZO ist jedoch die Verbindung mit ihrer großen, sozial arbeitenden Schwesterorganisation «Hadassah» zwecks Errichtung der alle Gruppen befriedigenden und umfassenden, einheitlichen Weltorganisation zionistischer Frauen, die diesen großen Namen wirklich verdienen wird. Dreisprachige Stenotypistin besonders flinke Arbeiterin, französische und englische Stenographie, langjährige Inlands- und Auslandspraxis als Sekretärin, sucht Stellung, eventuell Halbtagsbeschäftigung. Auch einzelne Diktate und Uebersetzungen. Eigene Schreibmaschine, Telephon. Unter «Mäßige Ansprüche» an die Administration dieses Blattes. Vorstellungen bei der englischen Regierung London, 15. September. (J. T. A.) Die Zionistische Exekutive hat in der letzten Zeit bei der neuen nationalen englischen Regierung Vorstellungen betreffend wichtige palästinensische Angelegenheiten erhoben und hierbei Dr. Welzmann, der für einige Tage nach London gekommen war, zu Rate gezogen. Weizmann hat sich hernach zur Fortsetzung seiner Kur nach Italien zurückbegeben. Aus (fuiüstina. Zehntausend Dunam neue Orangenplantagen in Palästina Wie die Exekutive der Jewish Agency mitteilt, wurden im vergangenen Jahre in Palästina von jüdischen Pflanzern 10.000 Dunam Boden neu mit Orangen bepflanzt. Gute Prognose für Weizmanns Südafrikareise Das Bureau der Jewish Agency in Jerusalem hat soeben aus Südafrika eine Summe von 7000 Pfund erhalten als Vorschuß auf den Ertrag der dortigen Winter-Kampagne für den Keren Hajessod, die bekanntlich vom früheren Präsidenten der Jewish Agency, Dr. Chaim Weizmann, geleitet werden wird. 250.000 Pfund Keren-Hajessod-Elngfinge in elf Monaten Vom Hauptbureau des Keren Hajessod in Jerusalem wird mitgeteilt, daß vom 1. Oktober 1930 bis Ende August 1931 rund 250.000 Pfund, darunter 85.000 Pfund aus den Vereinigten Staaten, für den Keren Hajessod eingegangen sind. Chancellors Abschiedsworte Auf einem Diner, das die Beamten des Civil Service dem scheidenden High Commissioner für Palästina am Abend vor seiner Abreise gegeben haben, nahm Sir John Chancellor mit folgenden Worten Abschied von Palästina: «In den Kolonien und Protektoratsländern haben die Beamten eine klar vorgezeichnete Pflicht zu erfüllen und ein geradliniges Ziel vor sich, während wir hier in Palästina zweifache Aufgaben und zweifache Verantwortungen haben: I es ist uns von der Mandatskommission des Völkerbundes | aufgetragen, nicht einem Teil unserer Verpflichtungen vor dem anderen den Vorrang zu geben. Eine solche Aufgabe ist schwer durchzuführen. Wir, die Vertreter der Mandatarmacht, tragen allen Bevölkerungsteilen Palästinas gegenüber die gleiche Verantwortung, es ist unsere Pflicht, allen Bevölkerungsstellen gegenüber unparteiisch zu handeln, ohne Lob oder Dank von irgendeiner Seite zu erwarten.» Ernst« Warnungszeichen gibt die Natur durch Bchwlndelgefühl, Atemnot, vorzeitige Ermüdung, Benommenheit, Schlaflosigkeit, Ohrensausen usw. Diese Beschwerden zeigen zumeist don Beginn der gefährlichen Adern Verkalkung an. Bekämpfen Sie diese, ehe es zu spät wird, durch Radiosklerln, die seit Jahren ärztlich empfohlenen, frei verkäuflichen Tabletten, welche die Blutzirkulation in den Schlag- und Pulsadern fördern, geistige und körporllche Arbeitsfähigkeit erhöhen. Radlumgehalt amtlich geprüft Depot: Apotheke Bayer, Wien, l., Wollselle IS. Prospekte gratis ggd franko. Wiener Burgenländer I Hüllt«, Donneiitag, den 24. September Erüffnung des Ruster-Stuberls l.f Habsburgergasse 4 unter dem Protektorat der Kellereigenossenschalt der Küster Weinproduzenten r.G.m.b.H. Ausschank nur naturechten, hochwertigen Rüsters Die Schrammeln Raffeis, Maurer und Hajek mit Kosl Baumann sorgen für Stimmung Billige Preise, erstklassige Küche, (orientalische Spezialitäten am Hoj>t und Spieß [Karnatzen, Muschk, u. s. w.]) Hans Mayer Restaurant „Mirabell“ 'Camewa obscura Die jüdische Gemeinde Brünn hat die Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen die in Brünn erscheinende Zeitschrift «Zub" («Der Zahn») wegen Beleidigung einer staatlich anerkannten Religionsgemeinschaft erhoben. Die genannte Zeitschrift schrieb: «Dem Juden erlauben Religion, Moral und Gewissen nicht nur, sondern sie gebieten ihm geradezu jede Lumperei an Andersgläubigen, selbst wenn es Mord wäre. Diese furchtbaren Gesetze der Juden sind heute schon unwiderleglich als die Grundlage des jüdischen Glaubens nachgewiesen.» Nachgewiesen — bitte — nachgewiesen! . . . ♦' Der jüdische Deputierte Dr. Max Diamant hat dem rumänischen Justizminister ein Memorandum überreicht, in welchem darauf hingewiesen wird, daß in der letzten Zeit in den Bukowinaer Dörfern mehrere Morde an Juden begangen wurden, denen antisemitische Motive zugrunde lagen. Die rumänischen Behörden bekunden, soweit es sich um Juden handelt, nur ein Interesse: ein Pogromsfaat zu werden, wie es das zaristische Rußland war. * Am ersten Abend des Rosch Haschanah-Festes wurd« in die Synagoge von Tiegenhoff im Freistaat Danzig ein* gebrochen. Die Thora-Lade wurde von den Einbrechern zertrümmert, die gesamte Inneneinrichtung der Synagoge demoliert. An die Thora-Lade und die Wände der Synagoge waren, kommunistische Parolen in roter Oelfarbe gemalt. Hakenkretfzler und Kommunisten aller Länder vereinigt euch unter der Parole des Judenhasses! * Während größere Massen orthodoxer Juden Rigas am Dünafluß zum Taschlich-Gebet versammelt waren,* kam es zu einem schweren Zusammenstoß mit antisemitischen Huligans. Die Huligans befestigten ein Kreuz in einem Boot gerade gegenüber den betenden Juden. Als einige jüdische junge Leute das Kreuz entfernen wollten, fielen die Huligans über sie her. Ein jüdischer junger Mann namens Abramowitsch wurde durch Messerstiche ernstlich verletzt; für die Sehkraft eines seiner Augen besteht Gefahr. Es wurde festgestellt, daß ein Polizist, der von einem Juden um Intervention gegen die Huligans ers-ucht wurde, sich weigerte, einzuschreiten und die Antwort gab: «Juden muß man schlagen I» Lettland genießt den Ruf eines toleranten und die Rechte der Minderheiten achtenden Staates. Wie sehr kann diesem Ruf ein dummer und roher Polizist schaden! Eine Ehrung für Prof. Sigmund Freud Ia Freiburg (Mähren) findet am 25. Oktober die Enthüllung einer Gedenktafel am Geburtshause Prof. Freuds statt. Die vom Bildhauer Juran hergestellte Tafel trägt folgende Insohrlft in tscheohisoher Sprache: „Am 6. Mal 1863 wurde ln diesem Hause Prof. Doktor Sigmund Freud, ein Wissenschaftler von Weltruf auf dem Gebiete der Psychoanalyse, geboren“. ln aller Kürze An der Universität in Wilna wurde ein Lektorat für hebräische Sprache eingerichtet. Der hervorragende jüdische Gelehrte, Prediger und Politiker Dr. Moses Gaster, ehemaliger Oberrabbiner der spanisch-portugiesischen Gemeinde in London, hat am 16. September sein 75. Lebensjahr vollendet. * In Moskau sollen gemäß einem Abkommen zwischen der Komzet und den bei den staatsindustriellen Unternehmungen bestehenden Fachschulen 5000 jüdische Jugendliche in dies« Schulen aufgenommen werden. Zum Rektor der Staatsuniversität in Utrecht wurde der jüdische Gelehrte Prof. Dr. E. S. Ornstein, und zum Rektor der Holländischen Handelsuniversität in Rotterdam Professor Dr. N. J. Polak, ebenfalls ein Jude, gewählt. Junge Frau aus Palästina mit Rind die einige Monate zu Heilungszwecken ihres Kindes in Wien bleiben muß, sucht Unterkunftsmöglichkeit gegen Mitarbeit im Haushalt. Gefi. Angebote an die Administration der «Stimme», Chiffre A. B. UQ, i