Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1931-07-30 · Heft 186 (30.7.1931) · page 10

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
4 (1931)
Issue
Heft 186 (30.7.1931)
Date
1931-07-30
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/3053752-3053911-3053940--2489-3057921
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

9 entity mentions

10 DIE STIMME Nr. 186 — 30. Juli 1931; i \ Kongreßaktion der „Wlzo“ für die KKL-Legatsversicherung Bekanntlich hat die «WIZO-Konferenz, die vor cegm* des Zionistenkongresses in Basel tagte, auf Antrag itirei österreichischen Landesgruppe beschlossen, die Legatsversicherung zugunsten des Keren Kajemeth tatkräftig zu fördern. Zum Beweis ihres ernstlichen Willens Betraute die Konferenz eine eigene Kommission, bestehend aus den Damen Gisela Blaue r-Wien, Dr. Amalia K a n t o r-Wien und Rachel Nehme r-Zywiec, mit der Aufgabe, noch während des Kongresses mit der Aktion zu beginnen. Die bisherige Präsidentin der W1ZO, Frau Vera Weiz.mann, und das Mitglied der Zionistischen Exekutive, Herr S. Brodetsky, bekantlich Professor der Mathematik an der Universität in London und selbst ein bedeutender Versicherungsfachmann, gingen mit dem Abschluß von Legatsversicherungen in Höhe von je 150 Pfund voraus. Den Damen der Werbekommission gelang es, unter den Kongreßteilnehmern wertvolle Aufklärungsarbeit zu leisten und eine Reihe hervorragender Zionisten, die für die verschiedenen Strömungen unserer Bewegung repräsentativ sind, für solche Legatsversicherungen zu gewinnen. Hierbei ließen sich die Versicherungsnehmer von der Absicht leiten, den Nationalfonds als den allen Juden teuren Volksschatz zu stärken und ein weithin wirksames Mittel zu geben, damit die Legatsversicherung in allen Ländern planmäßig in Angriff genommen werde und als eine neue Massenaktion durchgreifenden Erfolg erziele. Die Lebensversicherungs-Gesellschaft Phönix hat bereits die Polizze für folgende Personen ausgefertigt: Dr. Julius Becker, Redakteur der «Vossischen Zeitung», Mitglied des Council der Jewish Agency-Genf, Raw Meir Berlin, Präsident des Welt-Misrachi, Mitglied des Zionistischen Aktionskomitees-Jerusalem, Ch. M. B i a 1 i k, Schriftsteller, Council-Mitglied-Tel-Aviv, Selig Brodetsky, Exekutiv-Mitglied-London, J. Dom b-Baden, Dr. Berthold Feiwel, Direktor des JCT., AC.-Mitglied-London, Doktor J. F u r r e r-Zürich, N. G a b 1 i n g e r-Zürich, Dr. Benjamin Glücksohn, Chefredakteur des Haarez-Tel-Aviv, Z. G1 u s k a, Präsident der Jemenitenorganisation-Tel-Aviv, Ab. G o 1 d b e r g, Vizepräsident der Amerik. Föderation, AC.-Mitglied-New York, Fanni Grubwieser, Generalsekretärin der WIZO-London, Dr. Chaja H a 1 p e r n-Lodz, M. Haskel, Council-Mitglied-Johannisburg, B. Kady- Zürich, M. Ch. K a h n o s-Kowno, Ing. Sal. Kaplansky, AC.-Mitglied-London, Dr. Friedrich Korner, Schriftsteller- Wien, Esther L e v i n-Haifa, Hedy Lev y-Biel, Berl Locker, Exekutive-Mitglied-Tel-Aviv, Chana M a i s e 1- Schochat, Exekutive-Mitglied der WIZO, Leiterin der Mädchenschule-Nahalal, Dr. Emil Margulies, Council- Mitglied-Leitmeritz, Dr. Siegfr. Schmitz-Wien, Josef Sprinzak, Arbeiterführer-Jerusalem, Elihu Dav. Stone, 'AC.-Mitglied-Boston, Edith Strauß-Berlin, Josma Sup r a s k y, AC.-Mitglied-Tel-Aviv, Vera Weizmann, Exekutive-Mitglied der WIZO-London, Dr. E. M. Zweig- Jerusalem. Generalversammlung der Lebensversicherungs-Gesellschaft Phönix Zweieinhalb Milliarden Schilling Versicherungsbestand — Erweiterte Rückversicherung bei englischen Gesellschaften — Gleiche Dividende wie im Vorjahr Kürzlich fand die diesjährige Generalversammlung der Lebensversicherungs - Gesellschaft Phönix statt. Im Jahre 1930 sind beim Phönix neue Lebensversicherungen über ein Kapital von 625.6 Millionen Schilling und über 460.791 Schilling jährliche Rente abgeschlossen worden. Hiezu kommen neu in Kraft gesetzte Versicherungen von 30.9 Millionen, das ist insgesamt ein Zugang an Kapitalsversicherungen von 656.5 Millionen Schilling. Der Versicherungsbestand des Phönix am 31. Dezember des vergangenen Jahres hat 2558.5 Millionen Schilling an Kapitalsversicherungen betragen und zwei Millionen Schilling an jährlichen Leibrenten. Dieser Versicherungsbestand verteilt sich auf ungefähr 750.000 Polizzen. Ueberdies sind durch die Gruppenversicherung, die in Verbindung mit der Metropolitan Life Insurance Company in New York betrieben wird, 7000 Arbeiter und Angestellte auf ein Kapital von etwa 30 Millionen Schilling versichert. Die Prämieneinnahmen des Phönix hat im vergangenen Jahre 130.2 Millionen Schilling erreicht. An Versicherte und deren Hinterbliebene sind 35.5 Millionen Schilling ausbezahlt worden. Zufolge von Todesfällen wurden 6957 Polizzen ohne jeglichen Rechtsstreit liquidiert. Die Prämieneinnahme der Ueberträge und Dividendenreserven haben sich im Jahre 1930 auf 351.2 Millionen Schilling erhöht. Hiezu kommen noch die Bestände des reichsdeutschen Aufwertungsstockes mit 12.5 Millionen Schilling. Der Realitätenbesitz der Gesellschaft ist im Jahre 1930 beträchtlich vergrößert worden und steht zu Ende des Jahres mit einem Betrage von 64.3 Millionen Schilling zu Buche. Das Reinerträgnis der Realitäten beläuft sich auf 5.21 Prozent. Der Wertpapierbesitz der Gesellschaft hat Ende 1930 183.8 Millionen Schilling betragen; davon 174.3 Millionen Schilling festverzinsliche und gesicherte Werte; 7.9 Millionen Schilling entfallen auf Beteiligungen an Versicherungsgesellschaften und 1.4 Millionen Schilling auf diverse Aktien. Die Hypothekardarlehen und Polizzendarlehen sowie die Darlehen an Genossenschaften belaufen sich auf 52 Millionen Schilling. ln den letzten Tagen hat der Phönix durch ein neues Abkommen mit der Prudential Assurance Company Limited in London die bereits bestehende Kooperation mit dieser durch ihre finanzielle Stärke weltbekannten englischen Gesellschaft auf eine breitere Grundlage gestellt. Die Prudential wird in erhöhtem Maße an dem eigenen Geschäft des Phönix und an dem Geschäfte jener inländischen und ausländischen Versicherungsinstitute beteiligt sein, die ihre Rückversicherungen dem Phönix übertragen. Es ist bemerkenswert, daß gerade in der jetzigen Zeit, in welcher politische und finanzielle Schwierigkeiten den normalen Wirtschaftsverkehr lähmen, ein solches Abkommen zwischen einem der größten englischen Versicherungsinstitute und denr Phönix, das ist also einer österreichischen Gesellschaft, deren Tätigkeit sich auf den größten Teil des europäischen Kontinents erstreckt, zum Abschluß gelangt ist. Dies beweist, wie stark die Institution der Lebensversicherung durch ihre internationale Fundierung verankert Ist und welchen wertvollen Vermögensschutz sie daher ihren Versicherten gerade in krisenhaften Zeiten bietet. In der Generalversammlung ist auch beschlossen worden, neben dem Verwaltungsrate, dem überwiegend Personen aus dem österreichischen Wirtschaftsleben und Versicherungswesen angehören, einen internationalen Direktionsrat ins Leben zu rufen, in dem zunächst eine Anzahl hervorragender Persönlichkeiten aus dem Deutschen Reiche, aus der tschechoslowakischen Republik und aus Jugoslawien vertreten sein sollen. Die reichsdeutschen Mitglieder sind die Herren Geheimrat Dr. Kißkalt, Generaldirektor der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, und Geheimrat Remshard, Direktor der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in München, die schon bisher dem Verwaltungsrate des Phönix angehört haben, weiters Herr Siegfried von Kardorff, Vizepräsident des deutschen Reichstages, Herr Minister a. D. Wilhelm Scholz und Herr Dr. Heinz Kohlen in Berlin. Die tschechoslowakischen Mitglieder des Direktionsrates sind die Herren Dr. Franz Soukup, Präsident des Senats in Prag, Senator Dr. Srobar, Minister a. D. in Bratislawa, und Abgeordneter Dr. Franz Nosek, Minister a. D. in Prag, während von jugoslawischer Seite die Herren Doktor Milan Stojadinovic, Minister a. D. in Belgrad, und Generaldirektor Dr. Milan Vrbanic, Präsident der Handelskammer in Zagreb, in den Direktionsrat berufen wurden. Dem Direktionsrat gehört endlich Herr Herberth A. White, Generaldirektor der Marconi-Gesellschaft in London, rwährend Herr W. A. Workman, Generaldirektor Legal General Assurance Society Ltd. in London, auch weiterhin im Verwaltungsrate der Gesellschaft verbleibt. Die Jahresrechnung des Phönix für 1930 weist einen Ueberschuß von 758.508.02 Schilling aus. Die Aktiendividende wird wie im Vorjahre mit S 3.40 festgesetzt; die Kapitalsrücklagen sowie der Pensionsfonds der Angestellten werden aus dem Betriebsüberschuß verstärkt. Der „Lubawitscher Rebbe“ ruft zu einer Judentunisorganisation auf Der Führer der jüdischen Orthodoxie, Rabbi Schneeursohn, der berühmte «Lubawitscher Rebbe», der gegenwärtig seinen ständigen Wohnsitz in Riga hat und von dort aus eine Reihe großer Aktionen für die orthodoxe Judenheit leitet, weilte auf dem Wege nach Marienbad in diesen Tagen in Begleitung seines Schwiegersohnes, Herrn Rabbiner Samaria Gourary, in Berlin, ln einem Gespräch mit dem JTA-Vertreter teilte Rabbi Gourary die Meinungen des «Lubawitscher Rebbe» über eine Reihe Probleme sozial-religiöser Arbeit mit, mit denen sich der «Lubawitscher Rebbe» während seinen letzten Reisen durch verschiedene Länder mit jüdischer Massensiedlung in Europa und Amerika beschäftigt hatte. Der «Lubawitscher Rebbe», erklärte Herr Samaria Gourary, ist der Ueberzeugung, daß die jüdischen Gemeinschaften aller Schattierungen in allen Ländern, seien es in Parteien organisierte jüdische Gruppen, seien es ganz unparteiische Juden, in der jetzigen, für die Gesamtjudenschaft schweren Zeit die Pflicht haben, sich zu gemeinsamen Aktionen für die Gesamtheit zu vereinigen. Dies geht besonders die jüdische Orthodoxie an. Unparteilichkeit mag eine Tugend sein, Desorganisation aber ist jedenfalls eine Untugend. Bei Organisierung des Judentums müssen die folgenden Hauptmomente ins Auge gefaßt werden: Stärkung der Religion, Stützung des jüdisch-ökonomischen Lebens, Schutz der Juden. Diese drei Probleme greifen ineinander und können nicht ohne Schaden voneinander gelöst werden. Zur Bildung einer solchen Organisation muß die Judenheit, muß insbesondere die Orthodoxie, auf welcher nach dieser Richtung hin eine schwere Verantwortung ruht, schreiten. Alle jüdischen Führer und alle im öffentlichen Leben tätigen Juden sollten die Organisationsarbeit in die Hände nehmen. Es muß eine Körperschaft geschaffen werden, die die Gesamtjudenheit soll vertreten können; sie muß in einer Weise zusammengesetzt sein, daß sie die Autorität und das Gewicht einer gesamtjüdischen Vertretung haben soll. Die Frage einer Judentumsorganisation in den oben gezeichneten Linien, fuhr Rabbi Gourary fort, beschäftigt den «Lubawitscher Rebbe» seit einer Reihe von Jahren, ln seinen Gesprächen mit den jüdischen Führern in Amerika und zuletzt mit jüdischen Führern in Europa hat er auf die Wichtigkeit und Dringlichkeit dieser Frage hingewiesen. Jüdische Kräfte dürfen nicht verloren gehen, solcher Kräfte gibt es aber viele, wenn auch heute noch verborgen, in dem nichtorganisierten unparteiischen Judentum. Solche Kräfte gehen, wenn man sie nicht rechtzeitig organisatorisch erfaßt, dem Judentum und dem Dienst für das Judentum verloren. Auf die weitere Frage, ob das Projekt des «Lubawitscher Rebbe» in irgendeiner Beziehung steht zu der letzthin in verschiedenen jüdischen Kreisen diskutierten Frage der Einberufung eines jüdischen Weltkongresses, erwiderte Rabbi Gourary: Der Umstand, daß die Kongreßidee jetzt diskutiert wird, ist für den «Lubawitscher Rebbe» zunächst ein Beweis mehr dafür, daß die Frage der Organisierung der Judenheit lösungsreif in der jüdischen Welt geworden ist. Und gerade weil der Gedanke jetzt zur öffentlichen Diskussion steht, müßte alles getan werden, um ihn auch zu verwirklichen. Auszeichnung eines italienischen Rabbiners Der Oberrabbiner von Mailand Alessandro da F a n o erhielt anläßlich seines 50jährigen Berufsjubiläumi durch ein «motu proprio» des Königs von Italien das Offizierskreuz der Krone von Italien, den höchsten Orden, der einem Rabbiner seit Entstehung des Königreiches verliehen wurde. Die Auszeichnung wurde da Fano in einer Festsitzung der Kultusgemeinde vom Regierungskommissär feierlich überreicht. Diese Verleihung ist inr Italien Mussolinis um so bemerkenswerter, als in der Republik Oesterreich bisnun noch kein Rabbiner eine Ordensauszeichnung erhalten hat. Nur Arier dürfen Milzbrand bekommen In cler „Arbeiter-Zeitung" lesen wir: „Von einem Leser wird uns geschrieben: Auf der Suche nach einer Sommerwohnung kam ich in Steiermark nach dem kleinen Ort Aigen im Ennstal, wo'ich in der Pension Keller wegen einer Wohnung vorsprach. Vorerst wurde ich lange gemustert und auf Herz und Nieren geprüft. Al» ich die Prüfung offenbar zur Zufriedenheit bestanden hatte, wurde mir ein Prospekt eingehändigt, auf dem geschrieben stand: „Juden nicht erwünscht!“ Lieber die wirtschaftliche Zweckmäßigkeit einer solchen Wunschlosigkeit just im heurigen Sommer des daniederlicgcnden Fremdenverkehre» mögen sich die Gemeindeverwaltung und die Gastwirte von Aigen selber die Köpfe zerbrechen. Aber die Geschichte erhält einen besonders heiteren Beigeschmack dadurch, daß in Aigen bekanntlich auch eine Milzbrandseuche ausgebrochen ist, was nicht gerade eine besondere Verlockung für Fremde sein wird, just dort den Urlaub zu verbringen. Offenbar hat die Ablehnung des Besuches von Juden nicht nur nicht einen antisemitischen, sondern ganz im Gegenteil einen sehr judenfreundlichen Sinn. Den Milzbrand sollen sich halt nur die arischen Nazis holen. Juden aber sind gewarnt! Das ist wirklich nett von dieser Gemeinde Aigen im Ennstal..." Wo Juden unerwünscht sind! Einem Wunsche aus unserem Leserkreise nachkommend, bringen wir im folgenden ein Verzeichnis der Kurorte und Sommerfrischen antisemitischen Charakters, ferner einzelne judenfeindliche Gaststätten, Hotels und Pensionen in ansonsten nicht antisemitisch eingestellten Ortschaften. Die Redaktion. A) Kurorte und Sommerfrischen in Oesterreich, wo «Juden unerwünscht sind»: Bad Abtenau (Oe.), Afritzersee (Kärnten), Agathendorf, Post Hirt (Kärnten), Aggsbach-Markt (Wachau), Aigen im Ennstal (Steiermark), Döbriach am Milstättersee (Kärnten), Eferding (Ob.-Oe.), Emmersdorf a. d. Donau (Wachau), Frankenmarkt (Ob.-Oe.), Freistadt (Ob.-Oe.), Fügen im Zillertal (Tirol), Gobelsburg am Kamp (N.-Oe.), Guttau b. Kefermarkt (Ob.- Oe.), Hansberg (Ob.-Oe.), Höllenstein a. Y. (N.-Oe.), Hopfgarten (Tirol), Kalbnitz (Kärnten), Kötschach int Gailtal (Kärnten), Krems a. d. D., Krimml (N.-Oe.), Mank (N.-Oe.), Mattighofen (Ob.-Oe.), Mattsee (Salzburg), Möllbrücke (Kärnten), Murau (Steiermark), Neuhofen a. d. Krems (Ob.-Oe.), Neumarkt am Wallersee (N.-Oe.), Nußdorf am Attersee (Salzkammergut), Oberlängenfeld im Oetztal (Tirol), Obermühl (Ob.-Oe.), Obervillach (Kärnten), Pöllau (Steiermark), Puck (Steiermark), Pürgg (Steiermark), Re!- chenthal, Mühlviertel (Ob.-Oe.), Schelblingskirchen a, d. Aspangbahn (N.-Oe.), Schladmlng (Ob.-Oe.), Schönberg a. Kamp (N.-Oe.), Schörfling am Attersee (Salzkammergut), Seeham b. Mattsee (Ob.-Oe.), Seekirchen (Ob.-Oe.), St. Jakob (Tirol), St. Margarethen (Kärnten), St. Veit (Ob.-Oe.),1 Tamsweg (Oe.), Trofaiach (Oe.), Türnitz (Oe.) (mit Ausnahme des Pflege- und Erholungsheimes «Auhof»), Viktrlng (Kärnten), Volderbad b. Hall (Tirol), Wald in Oberpinzgau, Wagrain i. Pongau (Salzburg), Wartberg a. d. Krems (Ob.-Oe.), Weissensee (Kärnten), Weyr a. d. Enns (N.-Oe.), Wölkersdorf a. d. Ostbahn, Ybbsitz (N.-Oe.), B) Judenfeindlichc Hotels und Pensionen und ausgesprochen «christliche Häuser» in Oesterreich: Alt-Aussee(Steiermark), Haus Edlauer; Neue Post. Attersee (Salzkammergut), Villa Waldhof. Goisem (Ob.-Oe.), Hotel Post. Hall (Tirol), Gasthof «Goldener Engel». Judenstein, ob. Hall (Tirol), Pension Wälsung. Krumpendorf (Wörthersee), Villa Streicher. Lambach (Ob.-Oe.), Hotel Menschik. Maria Wörth (Wörthersee), Hotel Post (Bes. Josef Iobnig). Micheldorf (Ob.- Oe.), Pension Haindl. Mieders (Tirol), Gasthaus «Alte Post». Neuhaus (Ob.-Oe.), Gasthof Ernst. Pinzgau Ob.-Oe.), Strassers Gasthof und Pension. Rosenbach (Kärnten), Gaststätte Matschnigg. Schamstein im Almtal (Ob.-Oe.), Pension Herrnstraß. St. Georgen (Attergau, Salzkammergut), «Bauern-Löckner». Traunkirchen (Salzkammergut), Hotel am Stein. Vorderstoder (Ob.- Oe.), Steinerwirt; Walchensee b. Kufstein (Tirol), Gasthof Kramerwirt. Waldbach a. d. Lafnitz (Steiermark), Pension Langenecker. Wallern b. Schallerbach (Ob.-Oe.), Gasthof Eberstaller; Gasthof Renner. Weyregg am Attersee (Ob.-Oe.), Lehrerheim. Zell am See (Ob.-Oe.), Villa Olga; Villa Schmittental; Großgasthof Traube. Nachtrag: Mitterberghalde, Post Mühlbach bti Bischofshofen (Salzburg), Artur-Haus.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.