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Die Stimme · 1931-07-23 · Heft 185 (23.7.1931) · page 10

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Journal
Die Stimme
Volume
4 (1931)
Issue
Heft 185 (23.7.1931)
Date
1931-07-23
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
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Seite 10 Nf. 185 — 23. Juli 1031 kosmos der zionistischen Bewegung und erfahrt von der zielbewußten Erziehung der jungen Menschen zu zionistischer Arbeit, von ihren Kämpfen mit der assimilierten Umgebung. Interessant ist die Verschiedenheit östlicher und westlicher Ideenwelt, die hier zum Ausdruck kommt. Frau Dr. Martha H o f m a n n, Delegierte der Wizozentrale in London, bringt in ihrem Referat über die Wizokonferenz neue Gesichtspunkte für Frauenarbeit und Frauenziele im Zionismus. Sie führt aus, daß die Frau ihr Mithestimmungsrecht, ihre Teilnahme am Wirken der Exekutive und des Aktionskomitees erst durch intensive Arbeit erringen ntüo» und daß es Aufgabe der Mädchen sei, zu erreichen, was die Frauen versäumt haben. Mit besonderer Freude werden die Vorschläge begrüßt, die die Wizo im Interesse ihrer gemeinsamen Arbeit mit dem Kontinentalbund gemacht hat und es werden einzelne Pläne dieser Zusammenarbeit besprochen. Der zweite Abend des Bundestages wird der zionistischen Politik gewidmet. Ing. Otto Braun (Wien) spricht über die gegenwärtige Situation im Zionismus. Der Vortragende schildert die zionistische Problematik und spricht von der Erforschung der zionistischen Wahrheit und von der letzten inneren Gewißheit einer Ueberzeugung im Spiegel der zionistischen Selbstkritik. Fräulein Rosl Müller (Wien) spricht dann über die Bedeutung sozialer Arbeit in theoretischer und praktischer Richtung und berichtet über die verschiedenen Aktionen, die der Kontinentalbund in Palästina bereits durchgeführt hat. Der Vortrag bringt viel Anregung zu praktischer Arbeit. Frl. Ilse Kantor (Prag) berichtet in launiger Weise über die Tätigkeit des K. K. L. in Prag. Das Referat zeigt respektable Leistungen und erweckt reges Interesse. Am letzten Tage, nach Abschluß der Delegiertensitzungen und Verhandlungen der Gruppen über lokale und allgemeine Fragen, folgte das Referat von Dr. Susanne Münz (Wien) über die Stellung des Kontinentalbundes zur Politik. Der Vortrag gab ein Bild der Ziele des Kontinentalbundes und des Entwicklungsweges seiner Mitglieder. Der Kontinentalbund sieht seine vornehmste Aufgabe in der Erziehung seiner Mitglieder zu produktiver zionistischer Arbeit. Er betont die Ueberparteilichkeit des Bundes, der in seinem Rahmen jedwede politische Betätigung vermeidet, seinen Mitgliedern jedoch durch objektive Darstellung der jüdischen und zionistischen Ideenwelt die Möglichkeit eigener zionistischer Meinungsbildung gibt. Frau Marie Po Hak schließt die Tagung mit innigen Worten und faßte die Ergebnisse dieser Tagung kurz zusammen. Sie schließt mit dem Worte eines Dichters: An des Volkes ererbter Scholle Leiste jeder Arbeit volle. Die Wege können wir verschieden wählen, Doch ein Wille soll das Volk beseelen. Sir John Chancellor Eine Silhouette des zurückgetretenen Palästina- Oberkommissärs Am Anfang war es schön,.,. Im November werden es drei Jahre sein, seit Chancellor als Oberkommissär nach Palästina kam. Die erste Epoche seiner Amtszeit wurde von der palästinensischen, aber auch von der Judenhelt der ganzen Welt bestens anerkannt. Chancellor, von Beruf Ingenieur, kam aus Rhodesia, wo Engländer große Landflächen kolonisierten. Und wenn auch die kolonisatorischen Erfahrungen in Rhodesia, das sich für weitgehende Kolonisation sehr gut eignet, im armen Palästina kaum angewendet werden konnten, so durfte man dennoch annehmen, daß ein Ingenieur an leitender Stelle der Palästinaadministration doch der richtige Mann aui richtigem Platze war. Diese Meinung wurde durch Chancellors erste Schritte nur noch bekräftigt. In der anläßlich der Uebernahme seines Amtes gehaltenen Ansprache sagte er: «Ich bin kein Politiker, und ich will kein Politiker sein. Ich will bauen und meine ganze Energie dem Wiederaufbau Palästinas widmen.» Dieses Programm begann Chancellor unverzüglich zu .verwirklichen. Er bereiste das Land, begeisterte sich an jüdischer Arbeit und Wirtschaft, half Tel Aviv durch Gewährung einer Anleihe, kündigte den jüdischen Arbeitern die Arbeitsmöglichkeiten beim Hafenbau in Haifa an — kurz, er schien wirklich ein Oberkommissär zu sein, wie man sich ihn nicht besser wünschen konnte. Die Araber betrachteten Chancellors .Wirken mit scheelem Auge, und die arabischen Politiker gedachten insgeheim wehmütig der Zeit des Juden Herbert Samuel, der der Politik mehr Aufmerksamkeit gewidmet hatte, als Chancellor es tat. Kein Politiker, sondern Routinier. ... Doch dieses Idyll währte nicht lange. Chancellor war, wie alle Beamten des Colonial-Office, kein Politiker sondern ein Routinier und Bureaukrat. Nur selten und nur für kurze Zeit konnte er sich auf gewisse Höhen ' erheben, aber sonst, wenn er auf Schwierigkeiten stieß, stützte er sich auf seine Beamten, die berüchtigte Palästinaadministration, und brachte keine einzige frische Intention, keinen einzigen gesunden Gedanken herein. Dabei hatten die höheren britischen Beamten in Palästina das eine vor Chancellor vor, daß sie die Palästinaprobleme beherrschten. Bald stand Chancellor vollständig unter ihrem Einflüsse. Ein charakteristischer Vorfall Es kommt manchmal in der Politik vor, daß eine kleine Episode die Bande wirklicher Sympathie, welche die Gesellschaft mit einem Vertreter der Behörde verbinden, zerreißt. Dies war auch bei Chancellor der Fall. Als er eines Tages mit seiner Tochter durch Jerusalems Straßen fuhr, fiel knapp vor seinem Wagen ein junger Jude zu Boden. Chancellors Kutscher hielt den Wagen so unglücklich an, daß es fast zu einem Unglücksfall kam. Chancellor ließ damals den jungen Juden verhaften und stellte sich taub auf alle Bitten, die man an ihn richtete, den Jungen, der aus besten indischen Gesellschaftskreisen stammtet aut der Haft 1 / DIE STIMME zu entlassen. Chancellor ließ sich nicht erbitten. Vielleicht waren die Meinungen übertrieben, daß ln ihm bei dieser Gelegenheit ein Aktionär oder Miteigentümer der großen englischen antijüdischen Zeitung «Morning- Post» zum Vorschein kam, aber doch war sein Benehmen weit entfernt davon, gentlemanlike zu sein. Die Palästina-Juden, die doch trotz gegenteiliger Meinung der Engländer keine Natives sind, empfanden Chancellors Vorgehen als sehr unangenehm und geschmacklos. August 1929 So rissen langsam die Bande der Sympathie, und alle Hoffnung auf eine Aenderung schlug fehl. Die allmächtige Palästina-Administration führte die Politik weiter, die zu den August-Ereignissen führte. Im August 1929 weilte Chancellor in London auf Urlaub. Er hatte zwar keine Eile, nach Palästina zurückzukehren, als die Nachricht von den Unruhen hingelangte, aber der Eindruck der Ereignisse war doch groß genug, daß er seine Rückkehr beschleunigen mußte. Und damals geschah es zum erstenmal, daß Chancellor wirklich sich etwas aus seiner sonstigen Sphäre erhob. In seiner damaligen Erklärung verurteilte er sehr scharf die arabischen Ueberfälle. Seine Proklamation atmete Empörung ob der beleidigten menschlichen Ehre. Doch nicht lange währte diese Einstellung. Bald sank er wieder in die Niederungen der Palästinaadministration und redete die Sprache aller anderen hohen britischen Beamten. Und als in der europäischen Presse Anklagen gegen die Palästinaadministration erschienen, als die Jewish Agency durchgreifende Aenderungen dieser Administration verlangte, fühlte sich Sir John beleidigt, und er löste den Kontakt mit den jüdischen Vertretern. Alle Versuche, ihn von der Unschuld der Juden zu überzeugen, blieben fruchtlos. Chancellor, von seinen Beamten beraten^ behauptete, daß beide Teile, Araber u ri d J ü d e n, schuld wären. Die Palästina-Administration dagegen war seiner Meinung nach vollständig schuldfrei. Der jüdische Jischuw reagierte mit Würde auf Chancellors Be- Hebraica, Judaica, Zionistica sowie jüdische Literatur in größter Auswahl. Seidene und wollene Tallessim zu billigen Preisen. Buchhandlung JOSEF BELF WIEN, L RABENSTEIG 3 Prospekte kostenlos. nehmen. Wo der High Commissioner nur erschien, wurde er frostig empfangen. Und als Ussischkin einmal zu einem offiziellen Empfange von Chancellor eingeladen wurde, schickte er ihm die Einladung zurück! Der Verfasser des Weißbuches Als Chancellor den Auftrag erhielt, eine neue Deklaration über die Palästina-Politik zu verfassen, arbeitete er das Weißbuch vom Oktober 1930 aus — ein Dokument, das, im Ton kompromittierend, in bezug auf Form ein Unikum in der Geschichte der Diplomatie und vom rein formalen Standpunkt ein Skandal ist. Nach der Mandatssession des Völkerbundes schien das Schicksal Chancellors besiegelt zu sein, und die Verhandlungen der britischen Regierung mit der Jewish Agency haben Chancellor vollständig desavouiert. Aber Herr Chancellor ist noch immer nicht gegangen. Chancellor und die Hatikwah Und noch in den letzten Tagen seines Wirkens bemühte er sich nicht, seine Einstellung zu dem jüdischen Jischuw ein wenig zu verbergen. Einmal erschien er bei einer Habimah-Vorstellung und nahm mit seiner Familie in der Ehrenloge Platz. Dem Gaste zu Ehren wurde die englische Nationalhymne gespielt, wobei sich alle Anwesenden von ihren Plätzen erhoben. Dann spielte man die Hatikwah, und wiederum stand alles auf, sogar die im Theater anwesenden arabischen Notabein und selbst die hohen britischen Beamten. Nur der eine Herr Chancellor fand es nicht angezeigt, sich vom Platze zu rühren, um die jüdische Nationalhymne zu ehren. Allerdings wurde ihm Gleiches mit Gleichem vergolten, als er bald darauf irgendeine jüdische Versammlung besuchte und niemand der Anwesenden sich erhob, um ihn zu begrüßen. Nach dieser Episode kam eine weitere unangenehme und etwas lächerliche: Die Straus-Straße wurde in die Chancellor-Straße umbenannt. In dieser Straße befindet sich das von Nathan Straus errichtete Gesundheitsinstitut, das sowohl Arabern als Juden nützt. Obendrein hegen die Araber ein Gefühl großer Dankbarkeit für Straus, der nach dem großen Erdbeben als erster der palästinensischen Bevölkerung Hilfe leistete. Das alles hat Herrn Chancellor nicht davon abgehalten, die Straus-Street in die Chancellor-Street umzuwandeln. Der schlimmste aller bisherigen High-Commissloners Nun ist Chancellor zurückgetreten« Es muß fest« gestellt werden, daß von den bisherigen drei High« Commissioners er der am wenigsten orientierte und der schwächste war. Sir Herbert Samuel vermochte trotz seiner fehlerhaften Politik in Palästina Ruhe und Ordnung aufrechtzuerhalten. Lord Plumer war ein wirklich gerechter Beamter, bei dem richtige Argu« mente stets Widerhall fanden und der sich nie ein« schüchtern ließ. Als einst der Großmufti von Jerusalem ihn besuchte und ihm sagte, er könne für die Ruhe ln Palästina nicht bürgen, antwortete ihm Plumer: «Die Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung im Lande ist ausschließlich meine Angelegenheit.» Und rasch verabschiedete er den Mufti. Chancellor hätte derartige Worte nie gebraucht. Wo Juden ihr Geld hintragen Zu unserer Notiz unter diesem Titel, die wir in der letzten Nummer der «Stimme» veröffentlicht haben, erhalten wlt von der «Pharmazeutischen Post» ein ausführliches Schreiben, aus dem hervorgeht, daß die im Inserate des Herrn Apotheker Wondra vorkommende Klausel «nur Arier» irrtümlich aufgenommen worden ist. Wir erhielten auch ein« Kopie eines an die «Pharmazeutische Post» von der Versicherungsanstalt für Pharmazeuten und Pharmazeutisch« Gehaltskasse gerichteten Briefes, in dem dieser Irrtum ebenfalls festgestellt und die «Pharmazeutische Post» ersucht wird, eine entsprechende Berichtigung in der nächsten Nummer dieses Blattes zu bringen. Aus beiden Briefen geht her* vor, daß Herr Apotheker Wondra weder antisemitisch eingestellt ist, noch «nur Arier» in seinem Betrieb beschäftigt* sondern, daß im Gegenteil in seiner Apotheke ständig ein Jude arbeitet. Wir stellen diese Tatsachen gerne fest. * Wir erhalten folgende Zuschrift: «Bezugnehmend auf Ihre diesbezügliche Bemerkung in der letzten Nummer det «Stimme», möchte ich Sie auf ähnliche, nur weit ärgere Zustände bei jü di sch en Firmen aufmerksam machen. Wa« soll man dazu sagen, wenn eine Firma, die jüdisch« Aktionäre hat, wie die Julius Meinl A. G., keine Juden beschäftigt, oder die Dianabad A. Gm Noch ärger ist es, wenn jüdische Gastwirte oder Kaffeesieder keine Juden anstellen« Am ärgsten ist wohl der Fall «Wienea», Obere Donaustraße Nr. 91, dessen Inhaber seinerzeit anläßlich eines Streikes die jüdischen Kellner entlassen und seither nur arisches Personal hat. Es ist dies ein «streng rituelles Restaurant.» Iwrl. Die Leipziger Messe Die Leipziger Messe als regelmäßig stattfindender Großmarkt, als wichtige Einrichtung des internationalen Wirtschaftslebens besteht seit mehr als 700 Jahren, ln früheren Zeiten war sie eine Warenmesse. Als um die Mitte des 19. Jahrhunderts jedoch die vollkommene Umgestaltung der Produktions- und Verkehrstechnik neue Grundlagen der Wirtschaft schuf, erfüllte die Leipziger Messe die veränderten Forderungen der Zeit durch ihre Umgestaltung von der alten Form der Warenmesse zur modernen Mustermesse. Ais solche kann sie als die großartigste Warenmusterschau gelten, die es überhaupt gibt. Sie findet regelmäßig zweimal im Jahre statt und weist 9000 bis 10.000 Ausstellerfirmen auf., In erster Linie ist sie natürlich eine Ausstellung der deutschen •Industrie, besonders der Fertigwarenindustrie. Sie steht aber auch allen anderen Nationen zu den gleichen Bedingungen offen, so daß etwa ein Zehntel ihrer Ausstellerschaft auf das Ausland entfällt. Beispielsweise waren unter der Ausstellerschaft im Frühjahr 1931 203 österreichische Firmen, die zum größten Teile im österreichischen Messehaus untergebracht waren. Die Leipziger Messe, hat in den letzten Jahrzehnten eine ganz gewaltige Entwicklung erfahren, die am besten in den Besucherzahlen zum Ausdruck kommt. Während man zur Frühjahrsmesse 1914 20.000 Einkäufer, darunter 4226 aus dem Ausland verzeichnete, sind zur Frühjahrsmesse 1931, rund 150.000 geschäftliche Besucher gekommen, darunter 27.486 aus dem Ausland. Die ausländischen Besucher stammen aus allen Gegenden der Welt; ganz besonders lebhaft ist natürlich der Besuch aus den benachbarten Staaten. So entfallen auf Oesterreich nicht weniger als 2546 geschäftliche Besucher. Die Leipziger Messe, die vom 30. August bis 3. September 1931 stattfindet, zerfällt heute in zwei wichtige Grupen, in die Mustermesse, dann in die Technische Messe und aumesse. Die Mustermesse umfaßt hauptsächlich die Branchen der Haus- und Küchengeräte, Metallwaren, Musikinstrumente, Glas- und Porzellanwaren, Lederwaren, Kurz- und Galanteriewaren, Spielwaren und Luxusgegenstände u. a. m., ferner die gesamten Sondermessen der Fertigfabrikate, von denen die Textilmesse die umfangreichste ist. Die Mustermesse nimmt für ihre Zwecke die innere Stadt in Anspruch, wo ihr 38 Messehäuser zur Verfügung stehen, die wegen ihrer Größe und ihres Umfanges meistens als Meßpaläste bezeichnete werden. Die zweite Gruppe der Leipziger Messe ist die Technische Messe und Baumesse, die Messe der Produktionsmittel, die auf dem Ausstellungsgebäude im Osten der Stadt ihren Sitz hat. ln 18 modernen Ausstellungshallen von zum Teil riesigen Ausmaßen wird ein Ueberblick Uber den Stand der Technik in den verschiedensten Industriezweigen gegeben. Die Technische Messe stellt gewissermaßen eine Stadt der Technik dar. In der ausländischen Presse ist sie vielfach als die erste Industrie-Ausstellung der Welt bezeichnet worden. Um die Leipziger Messe auf die Höhe zu führen, die sie heute im Wirtschaftsleben des In- und Auslandes einnimmt, war eine außerordentlich angespannte Organisationstätigkeit nach den verschiedensten Richtungen hin notwendig. Diese Arbeit wird von dem Leipziger Meßamt geleistet, oem di« Leitung und Förderung der Messe obliegt. Das Leipziger Meßamt ist «in erster Linie ein Propagandainstitut mit der Aufgabe, für die Leipziger Messe und damit für die gesamte deutsche Volkswirtschaft eine großzügige Werbetätigkeit zu entfalten. Diese Werbearbeit, deren Endzweck es ist, Einkäufer zur Leipziger Messe zu ziehen, erstreckt sich zum großen Teile auf das Ausland. Außerdem obliegt dem Meßamt auch die Sorge für eine ordnungsgemäße Abwicklung des gesamten Messebetriebes. An das Meßamt wendet sich deshalb jeder, der mit der Leipziger Messe Irgendwie in Beziehung steht oder zu treten wünscht. Sigmund total

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