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Die Stimme · 1931-06-03 · Heft 178 (3.6.1931) · page 10

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Journal
Die Stimme
Volume
4 (1931)
Issue
Heft 178 (3.6.1931)
Date
1931-06-03
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Mte tO nir cmnffi Ulc oIIItIIVIC Nr. 178 — 3. Juni 1931 Sara Copia Sullam Ein Vorbild jüdischer Glaubenstreue. Von Dr. Amalie Kantor. «Wer alten Weg läßt für den Neuen, kann irren sich und es bereuen.» S. C. Sullam Dem Forscher, der in die Geheimnisse und TTefen der jüdischen Geschichte Vordringen will, ist sicherlich noch manch kostbarer Fund Vorbehalten. Ist es doch noch verhältnismäßig wenig, was bis heute in dieser Hinsicht an historischer Kleinarbeit geleistet worden ist. So harren viele Probleme der jüdischen Geschichte noch ihres Bearbeiters und Interpreten. Unter anderem ist es auch das Schicksal einer der hervorragendsten jüdischen Frauengestalten am Ausgange des Mittelalters, das noch keine ihrer Bedeutung einigermaßen entsprechende Würdigung durch den Historiker gefunden hat. Sara Copia Sullam wurde als die einzige Tochter eines angesehenen venezianischen Juden namens Simon Copia im Jahre 1592 geboren. Sie zeigte schon als Kind die außergewöhnlichsten Talente. Ihr Vater, ein aufgeklärter, strebsamer Mann, ließ ihr eine besonders sorgfältige Ausbildung zuteil werden. Sara genoß daher eine liebevolle und vielseitige Erziehung. Sie belohnte auch in reichem Maße die väterlichen Bemühungen. Ihre raschen Fortschritte gingen über die Erwartungen, die man von ihren trefflichen Anlagen hegte, weit hinaus. Dank ihrer reichen Begabung begann sie sich bald auch literarisch zu betätigen. Schon in ganz jungen Jahren schrieb sie lyrische Gedichte, die bei der zeitgenössischen Kritik lebhaften Anklang fanden. Was sie mehr als alles andere interessierte, war die Geschichte ihres Volkes und ihres Glaubens. Sie liebte die Propheten und begeisterte sich an den großartigen biblischen Gestalten. Das Bewußtsein des krassen Gegensatzes zwischen der großen jüdischen Vergangenheit und dem traurigen Los des jüdischen Volkes in der Gegenwart rührte sie oft zu Tränen. Sie besaß eine umfassende Bildung, beherrschte schon in frühester Jugend die italienische, spanische, lateinische, griechische und hebräische Sprache, und war ihrer Persönlichkeit nach stets von freundlichem und gewinnendem Wesen. Bei ihrer ungewöhnlichen Schönheit fehlte es ihr auch nicht an Bewunderern. Auch über die Grenzen des venezianischen Ghettos hinaus fanden sich selbst in christlichen Aristokratenkreisen viele junge Männer, die sich um ihre Gunst bewarben. Sara war jedoch von Kindheit an zu sehr mit den Grundsätzen ihres Glaubens und mit der Geschichte ihres Volkes verbunden, umrnicht allen Verlockungen zu widerstehen. Sie blieb dein treu, was sie als das Vortrefflichere zu schätzen gelernt hatte. Einem Wunsche ihres frühverstorbenen Vaters Folge leistend, vermählte sie sich im Jahre 1614 mit dem jungen venezianischen Kaufmann Jakob Sullam. Ihre Ehe war zunächst sehr glücklich. Die junge Frau führte ein zurückgezogenes Leben und hatte auch weiterhin die Möglichkeit, sich ihrer literarischen Tätigkeit und der Bereicherung ihres Wissens zu widmen. Sehr bald aber trat ein Ereignis ein, das für das weitere Schicksal der jungen jüdischen Dichterin von einschneidender Bedeutung sein sollte. Im Jahre 1615 erschien nämlich aus der Feder des bekannten genuesischen Dichters Ansaldo Zeba ein Epos unter dem Titel «Esther», dessen Stoff der biblischen Geschichte entnommen war. Hatte man früher die Themen für Heldengeschichte dem griechischen und römischen Altertum entnommen, so wandte man sich um diese Zeit der biblischen Geschichte, den Helden des jüdischen Volkes zu. Ansaldo Zeba, der ursprünglich die diplomatische Karriere eingeschlagen hatte, war später katholischer Priester geworden und stand zu der Zeit, da er sein Werk «Esther» veröffentlichte, im 53. Lebensjahre. Dieses sein Epos fand in der damaligen literarischen Welt geteilte Aufnahme. Auf Sara Sullam hatte die «Esther» Zebas jedoch unauslöschlichen Eindruck gemacht. Es erweckte vor allem ihre Bewunderung, daß ein christlicher Dichter eine Heldin aus dem jüdischen Volke verherrlichte. In ihrer Begeisterung schrieb sie Zeba einen anerkennenden Brief, in dem sie dem Dichter für sein Meisterwerk dankte und von dem unauslöschlichen Eindruck erzählte, den seine Dichtung auf sie gemacht. Es ist verständlich, daß diese begeisterten Worte auch bei Zeba den lebhaftesten Widerhall fanden. In dem sich nun entspinnenden Briefwechsel lernte Zeba in der jungen jüdischen Dichterin eine feinsinnige Kennerin philosophischer und poetischer Probleme schätzen. So war es leicht erklärlich, daß Zeba bald den Wunsch hegte, seine junge Freundin persönlich kennen zu lernen und sie dem Christentum zuzuführen. Ein persönlicher Kontakt Heß sich jedoch infolge der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse jener Zelt nicht herstellen. Zeba mußte sich damit begnügen, seinen treuen Diener Marko mit Bestellungen zu seiner Freundin zu schicken. Der andere Wunsch des Dichters, die Bekehrung Sara Suüams zum Christentum, scheiterte an deren Standhaftigkeit und Olaubensfestigkelt. Vergebens waren alle Künste der Dialektik und Schmeichelei, mit denen Zeba die jüdische Prau zu bekehren versuchte. Die Gründe, die Sara für Ihr Festhalten am Judentum allen Einwürfen Zebas entgegensetzte, lassen ebensosehr ihre Geistesschärfe, wie ihre dichterische Begabung und Vertrautheit mit den jüdischen Religionsquellen erkennen. Wenn sich Zeba zunächst darauf beschränkte, der von ihn» bewunderten Frau geistvolle Briefe oder, ihr 1 zu Ehren verfaßte Gedichte zu übermitteln, so nahm seine Ztirieigung mit der Zeit immer intensivere Formen an. Bald schrieb er ihr, daß er mit allen Fasern seines Herzens und seiner ganzen Seele an ihr hänge und von einer innigeren Gemeinschaft mit der verwandten Dichternatur träume. Zeba schöpfte eben aus den geistvollen und von reichen Kenntnissen zeugenden Briefen seiner Freundin so viel Anregung und Begeisterung, daß seine Gefühle zu ihr trotz des Alters- und Religionsunterschiedes immer innigere Formen annahmen. Wie erwähnt, war Sara, als sie den ersten Brief an Zeba schrieb, bereits verheiratet. Mit dem sicheren Bewußtsein und der Würde der verheirateten Frau hatte sie sich an den alternden Dichter gewendet. Es war also sicherlich bloß eine geistige Verehrung, die sie zu Zeba führte. Bezeichnend ist es auch, daß ihr Gatte von diesem brieflichen Verkehr wußte, sich daran vielleicht sogar beteiligte. Ihrerseits war Sara bestrebt, ihren Einfluß auf Zeba dahin geltend zu machen, ihn zum Judentum zu bekehren. Der Briefwechsel dauerte 4 Jahre. Die einzelnen Briefe Zebas sind erhalten geblieben und der Oeffentlichkeit übergeben worden, Saras Briefe dagegen fielen der Inquisition anheim. Der Verkehr mit Zeba sollte Sara Sullam nicht nur in schwere seelische Konflikte stürzen, sondern ihr auch noch Unannehmlichkeiten schwerster Art bereiten. So warf man ihr seitens der jüdischen Gemeinde, der ihr Briefwechsel mit Zeba hinterbracht worden war, Abtrünnigkeit vom jüdischen Glauben vor. In einer ausgezeichneten Verteidigungsrede, die sie vor den versammelten Juden Venedigs hielt, widerlegte Sara Sullam alle gegen sie gerichteten Verdächtigungen. Ihre geistvolle Verantwortung zog ihr jedoch die Verfolgung der katholischen Inquisition zu. Ein fanatischer junger Geistlicher erhob gegen sie die Anklage, daß sie einen Katholiken zum Judentum bekehren wollte, und daß sie in ihren Reden die Grundsätze der christlichen Religion verspottet hätte. Somit drohte Sara die Todesstrafe. Erst in einer glänzenden Verteidigungsschrift — übrigens dem einzigen literarischen Nachlaß, der uns — im Jahre 1621 unter dem Titel «Glaubensbekenntnis» herausgegeben und ihrem Vater gewidmet — erhalten geblieben ist, konnte Sara Sullam das ihr drohende Unheil abwehren. Besondere Schärfe der Dialektik und beißende Satyre zeichnen diese Schrift aus. Es gelang ihr, die Unstichhältigkeit aller gegen sie gerichteten Verdächtigungen auf das Schlagendste nachzuweisen, so daß die Anklage gegen sie als unbegründet abgewiesen wurde. Der junge Geistliche mußte in einem öffentlichen Disput mit Sara Sullam eine neuerliche beschämende Niederlage hinnehmen. Welches weitere Schicksal Sara Sullam erfahren hat, Ist uns nicht bekannt, weil bald nach diesen Ereignissen die Nachrichten über sie versiegen. Sie scheint sich zur Gänze ihrer Familie und ihren literarischen Neigungen gewidmet zu haben, ohne wieder öffentlich hervorzutreten. Von Ihren Zeitgenossen als große Gelehrte und Dichterin allseits verehrt, starb Sara Sullam zu Venedig Ende Februar 1641. In der italienischen Literaturgeschichte wird ihr bis heute ein ehrenvolles Angedenken gewidmet. Sara Sullam mit all Ihren hervorragenden Geistes¬ und Seeleneigenschaften wird stets auch als leuchtendes Vorbild für ihre Glaubensgenossen dastehen. Legt sie doch ein beredtes Zeugnis dafür ab, wie sehr wahre Bildung im Verein mit gründlicher Kenntnis der jüdischen Religionsquellen auch in den härtesten seelischen Konflikten Widerstandskraft verleiht. So ist es denn auch ein besonderes Ruhmesblatt, das wir Sara Sullam ln der Geschichte des jüdischen Glaubenskampfes zuerkennen müssen. Die Ausstellung „Die berufstätige Frau" Der Österreichische iSweig der Federation of Business and Professional Womens Club U. S. A. hat Dank den Bemühungen der Frau Dr. Leontine Hammerscblag eine Kunst-, Kunstgewerbe- und Modeausstellung veranstaltet. Am 26. Mai fand die felerllohe Eröffnung durch den Herrn Sektionschef Wohlgemuth ln Vertretung des Herrn Bundesministers für Handel und Verkehr statt, Präsident Vetter vom Gewerbeförderungsamt der Stadt "Wien eröffnete den graphischen Teil. Unter den zahlreichen Gästen sah man die Gattin des Bundespräsldenten Miklaa mit ihrer Tochter, Frau Hofrätin Herta v. Sprung, Frau Ernestine Fürth, Frau Baronin Beck-Managetta, Hofrat Schestak, Direktor Dr. Reuther von den städtischen Sammlungen u. v. a. In der Abteilung für Kunst fielen insbesondere die reizenden venezianischen Bilder von Frau H. Eibuschitz auf; ferner Aquarelle der Porträts von Fräulein Lisi Katacher- Relscher, ein Porträt Viktor Adlers von Irene Hölzer- Welneck, Stllleben von Louise Fränkl-Hahn u. a. m. Vom Kunstgewerbe verdienen hervorgehoben zu werden: Künstlerisch« Entwürfe v. Riki Weiß, Gobelins von Olga Bloch und Frau Am. Kraus; ferner Photos von Alice Feldscharek und Kristalle von Alice Apfel. Die Mode ist rühmlich vertreten durch Mary Heller, Fräulein Annie Bleier, Gisela Jäger-Stein, Hildegard Adler und das Pelzhaus Julie Helmazin. ln dieser reichhaltigen Ausstellung machte sich „Die werktätige Frau" auf allen Gebieten entschieden bemerkbar. Dteae Frauen betonen sowohl im künstlerischen als auch im berufstätigen Leben Ihre vollständige Unabhängigkeit und geben somit den Auftakt zur mustergültigen Selbständigkeit. _O. G. Junge Budapesterin aus gutem Hause, spricht perfekt deutsch, ist sehr kinderllebead, eignet sich su Bureaukraft. Geselschaftsdame.Kinderfriutein.evtl. Stütze d. Hausfrale Auch tagsüber. — Zuschriften unter „Bescheiden. Anzrüche“ an die Exp. Vierte Landeskonferenz der polnischen Wizo Die vierte Landeskonferenz des polnischen Landesverbandes der Weltorganisation zionistischer Frauen (WIZO) fand in Warschau bei Anwesenheit von etwa 45 Vertrete* rinnen aus Kongreß- und Ostpolen statt. In das Präsidium der Konferenz wurden gewählt die Frauen Dr. Levlte, Apen* schlak, Balaban, Dr. Kahan u. a. m. Dr. Salome* Levlte referierte über die Ziele und Aufgaben der WIZO ln'Palästina und in den Ländern der Diaspora. Sie empfahl lnsbe* sondere verstärkte Tätigkeit in der Propaganda für Keren Kajemeth, für Gebrauch der Palästinaprodukte und Veranstaltung von Palästinabazaren. Frau Sch&ptro referierte Uber die Lage ln Palästina, Frau Dr. Kahn erstattete den Tätigkeitsbericht der polnischen WIZO, die gezwungen ist, einen hartnäckigen Kampf gegen die Bnoth Agudae Jlsreel zu führen. Die WIZO kämpft auch für das Frauenwahl recht in den jüdischen Gemeinden. Es entwickelte sich eine lebhafte Aussprache über die Richtlinien der WIZO-Tätigkeit in Polen, an der sehr viele Delegierte tellnahmen. Dr. J. Heftmann sprach über die Lage im Zionismus. Es folgten die Wahlen in die Kommissionen und die Berichte über die Tätigkeit in den einzelnen Kreisen. Naoh Annahme einer Reihe Resolutionen wurde die Konferenz, die xwet Tage dauerte, geschlossen. Die jüdischen Frauen in Polen fordern das Wahlrecht zu den Kultusgetneinden Eine Abordnung der jüdischen Frauenvereine Polens erschien im Kultusministerium und überreichte ein Memorandum, in dem für die jüdische Frau das aktive und passive Wahlrecht zu den jüdischen Gemeinden gefordert wird. Die Abordnung wies darauf hin, daß in mehreren Ländern, s. Ek auch ln Deutschland, die Frauen bereits das Wahlrecht ts den jüdischen Gemeinden und Gemeindeverbänden besitzen* Der Direktor des Kultusministeriums, Pomockl, erklärte, et werde das ihm überreichte Material studieren und der An«< gelegenheit sein Interesse zu wenden. Wieviel Süden gibt es ln Amerika? Das American Jewish Committee veröffentlicht nass statische Daten über die Zahl der Juden ln Amerika. Diesen Aufstellungen zufolge lebten in den Vereinigten Staaten Ende 1927 4,228.000 Juden, was einem Anteil von >.4 Prozent an der Gesamtbevölkerung des Landes entspricht Vor 52 Jahren, vor dem Einsetzen der Massenauswanderungsbewegung aus Rußland nach Amerika nach den Pogromen und den Maigesetzen von 1881, gab es in den Vereinigten Staaten bloß 230.000 Juden. Von 1881 bis 1930 sind 2,483.944 Juden als Immigranten nach Amerika gekommen, während 112.099 Juden ln dem gleichen Zeitraum aus Amerika auswanderten. Im Jahr* 1930 sind 11.626 Juden, zum größten Teil Angehörige der Im Lande bereits ansässigen jüdischen Bevölkerung, in die Vereinigten Staaten eingewandert 85 Prozent der jüdischen Bevölkerung Amerikas lebt in Städten mit einer Einwohnerzahl von über 100.000. Kritische Lage der Jüdischen Bevölkerung In Kuba Der Direktion von Hias-Ica-Emi Gdirect (HJCEM) lat seitens des „Centro Israelite de Cuba" nachstehende Information zugegangen: Die wirtschaftliche Lage der Juden in Kuba Ist gegen* wärtig äußerst schwierig. Die einzige Industrie, die ateh bisher in jüdischen Händen befand, war die Schuhindustrie, Im Verlauf der letzten Wochen haben jedoch fünf Schuh* fabriken den Betrieb einstellen müssen. Belm Komitee In Kuba laufen in großer Anzahl Gesuche um Rückbeförderung in die frühere Heimat ein. Diesen Anauohen kann nicht ln vollem Umfang entsprochen werden, da die nach Europa abgehenden Schiffe nur eine sehr beschränkte Zahl von Rückwanderern zu ermäßigtem Tarif aufnehmen* Im Hinblick auf diese Verhältnisse muß vor jeglicher jüdischen Auswanderung nach Kuba in diesem Augenblick dringend gewarnt werden. In aller Kürze Am 24. und 25. Mai fand in London die zweite Jahreskonferenz der Union der Zlonisten-Revlslonisten Großbritanniens statt. e Richter Julian W. Mack ist auf dem Wege nach Europa« um am 17. Zionistenkongreß teilzunehmen. * Die 24 jüdischen Familien, die sich vor kurzem wieder in Hebron, wo seit den August-Massakers von 1929 fast keine Juden lebten, niedergelassen haben, wurden von Ihren arabischen Nachbarn anläßlich des Schewuoth-Festes beglück« wünscht und willkommen geheißen. * Anläßlich des 75. Geburtstages des Nestors doe amerikanischen Zionismus, Zwl Masllansky, eines Lehrers Doktor Weizmanns, fand kürzlich in New Vork ein Festbankett statt * Auf Grund einer Verordnung der polnisoben Regierung sollen von nun ab Staatsabschlußprüfungon ln hebräischer Sprache an den Lehrerseminarion in Warsohau, Wilna und Grodno stattfinden. Die polnischen Behörden haben 200 jüdischen Markte händlern in Könlgshütte den Besuch der Märkte verboten« wodurch 200 jüdische Familien brotlos gemacht worden «lad» e Die italienischen Zionisten haben die Resolution gefaßt« sich auf dem 17. Kongreß für die ln dem Aufruf Rabbt Kooks erhobenen Forderungen zugunsten der Beobachtung' des jüdischen Religionsgesetzes ln Palästina einzusetxen. * Die große schwarze Wandtafel, auf der Prof. Btnettlß seine Relativltätslehre in Oxford erläuterte, wird im Rhodos« House in Oxford unter Glas und Rahmen als Brlnnerunßp^ Zeichen aufbewahrt werden. ' * jä Duroh die Gesellschaft für die Wissenschaft dts Tnflgljf tums wurde ln Bukarest ein Institut zur wlnnnnnnhaftllrhtßT Erforschung des Judentums gegründet. In Prag fand vom 24. bis 28. Mal die «rate latM)|i|gttj2 V BüTeltkonferenz JUdisoher Taubstummer statt. i m

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