Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 4 (1931)
- Issue
- Heft 173 (30.4.1931)
- Date
- 1931-04-30
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3053752-3053911-3053927--2320-3057739- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 10 DIE STIMME Nf. 173 — 30. April 1931 einzige Möglichkeit der Fortführung und Verstärkung unseres Aufbauwerkes im Lande mit allen ihr 2u Gebote stehenden Mitteln fortzusetzen. Die 6. Weidah des österreichischen Hechaluz sieht in kollektivistischer Bewegung im Lande die wichtigste Verwirklichung des Chaluzgedankens, sie sieht in den palästinensischen Kollektiven die beste Form des Widerstandes gegen alle Unbillen und Schwierigkeiten des Aufbaues in der Gegenwart und gleichzeitig die Zelle für den palästinensischen Zukunftsstaat. Kongreß-Diskussionsabende Im Einvernehmen mit dem Zionistischen Landeskomitee veranstalten die Sektionen I, III, IV/V und VIIMX für ihre Mitglieder an Stelle der Üblichen Vereinsabende von nun ab allwöchentlich im Blauen Saale des Cafe Silier (Mezzanin), I., Schwedenplatz, Diskussionsabende Uber die Fragen des kommenden Kongresses. Die Abende werden jeweils über ein bestimmtes Thema von einem Referenten eingeleitet, worauf eine zwanglose Aussprache stattfinden soll. Der erste Abend findet am Mittwoch, den 6. Mai, um Uhr abends statt und wird Herr Dr. E. M. Zweig (Jerusalem) das Referat über die Araberfrage halten. Die Arbeit des Keren Kajemeth Das Silberne Buch des Keren Kajemeth (Sefer Hakesef). Ueber Vorschlag des Gesinnungsgenossen Dr. Siegfried Plaschkes hat der Keren Kajemeth Oesterreich ein Silbernes Buch angelegt. Dieses Buch wird in Oesterreich geführt. Es soll ein Volksbuch werden, in das alle Personen und Gruppen eingetragen werden, die sich um die zionistische Arbeit in Oesterreich verdient gemacht haben. Der Eintragungspreis beträgt 1 Pfund. Ueber jede Eintragung erhält der Eingetragene ein Diplom, das die Größe und Form der Eintragungsseite des Silbernen Buches hat. Die Diplomgebühr beträgt S 1.—. Das Buch liegt bereits im Keren Kajemeth Wien auf. Die ersten Eintragungen werden demnächst durchgeführt werden. Die E i n w e i h u n g s e i n t r a g u n g ist dem diesjährigen Geburtstag Theodor'Herzls gewidmet, der auch der Tag der Eröffnung des Silbernen Buches ist. ‘ Versicherungen zugunsten des Keren Kajemeth. Die Versicherungsabteilung des Keren Kajemeth hat eine Aktion eingeleitet, die bezweckt, Versicherungen zugunsten des Keren Kajemeth durchzuführen, und zwar auf folgender Grundlage: Im Erlebensfälle fällt die versicherte Summe ganz dem Keren Kajemeth zu, im Ablebensfalle die eine Hälfte den Erben des Versicherten, die andere Hälfte dem Keren Kajemeth. Durch die Aktion sollen dem Keren Kajemeth neben den Spenden neue Mittel zum Zwecke der Ausdehnung des jüdischen Bodenbesitzes für die jüdische Kolonisation zufließen. Schon nach drei Jahren erhält der Keren Kajemeth gegen minimale Zinsen 65 Prozent der eingezahlten Prämien zu seiner freien Verfügung. Bisher haben 49 Personen auf insgesamt 59.000 S abgeschlossen. Hauptmann-Hain. Herr Dir. Grübel hat dem Keren Kajemeth als Resultat einer Sammlung den Betrag von S 535.50 übergeben, wodurch der Hauptmann- Hain komplettiert wurde. An dem Zustandekommen des Haines haben mitgewirkt die Herren Dir. Grübel, Wittlin, Dir. Sternfeld, Kreppei und ander? Funktionäre des Phönix. Goldbuch Berthold Feldmann. Auf die Eintragung des plötzlich verstorbenen Schülers des Chajes* Realgymnasiums, Berthold Feldmann, ist ein weiterer Betrag von S 131.— eingegangen. Insgesamt sind auf diese Goldbucheintragung bisher S 227.50 eingezahlt worden. Gg. Dr. L. J. hat an den Keren Kajemeth eine einmalige Spende im Betrage von S 272.— abgeführt. KKL-Sammlungen bei Famillenfeierlichkeiten (Hochzeiten, Brith Miloth, Bar Mizwoth u. dgl.). Diese Familienfeierlichkeiten bieten günstige Gelegenheit, Sammlungen für den Keren Kajemeth zu veranstalten. Es gibt eine Reihe von Gesinnungsgenossen, die sich freiwillig in den Dienst dieser Tätigkeit stellen. Damit derlei Gelegenheiten genügend ausgenützt werden können, muß der Keren Kajemeth von allen solchen Festlichkeiten Kenntnis erhalten. Alle Gesinnungsgenossen und Freunde des Keren Kajemeth werden hiermit höflichst ersucht, dem Keren-Kajemeth-Bureau dergleichen Feierlichkeiten mit genauer Angabe der Adresse der Veranstalter bekanntzugeben. Leerung an Sabbathen und jüdischen Feiertagen. Die KKL-Mitarbeiter werden neuerlich daran erinnert, daß jede Leerung an Sabbathen und jüdischen Feiertagen sowie an den späten Nachmittagen der Vortage von Sabbaten und Fei;*tagen absolut unzulässig ist. Auf den Leerungsbogen haben wir speziell eine Anmerkung, die dieses Verbot enthält, angebracht. Die Mitarbeiter werden daher im Interesse des Keren Kajemeth nochmals ersucht, sich an dieses Verbot absolut zu halten. «Erez Israel ln Zahlen.» Das Interesse für die Broschüre ist auch in Oesterreich im Wachsen begriffen. Es enthält in künstlerischen Zeichnungen die , graphische Darstellung der Entwicklung der jüdi- , . ' - -.. * sehen Leistungen in Erez Israel in den letzten zehn Jahren. Im Keren Kajemeth Oesterreich ist das gebundene Exemplar zum Preise von S 2.— erhältlich. Das neue Buch von Granowsky, «Die Bodenfrage und der jüdische Aufbau Palästinas», das sich auch in glänzender Weise mit dem Simpson-Bericht auseinandersetzt, ist im Keren-Kajemeth*Bureau zum Preise von S 5.50 erhältlich. Luxusbüchse des Keren Kajemeth. Das Hauptbureau des Keren Kajemeth hat gut gelungene Luxus-Keren-Kajemeth-Büchsen herausgebracht, die Interessenten zum Preise von Dollar zur Verfügung gestellt werden. Diese Büchse ist viel kleiner als die normale; sie hat die Form eines Buches, und zwar eines in Leder gebundenen; an der Titelseite befindet sich eine Karte Palästinas, auf der die jüdischen Böden in roter Farbe verzeichnet sind. Anfragen und Bestellungen sind an das Keren-Kajemeth- Bureau, Wien, I., Kärntnerstraße 28, zu richten. Neue «Lanoar»-Hefte. An neuen Heften sind erschiehen: Golath Tejman von A. Tabib, eine glänzende Darstellung des Kulturlebens der jemenitischen Judenheit. Weiters Nachlath Jehuda, die Geschichte und Entwicklung einer jemenitischen Siedlung in Palästina. Diese Hefte sowie die anderen bereits erschienenen Hefte sind zum Preise von S 1.50 pro Stück im Keren-Kajemeth-Bureau erhältlich. Ankündigungen und Mitteilungen Richtigstellung. In der Besprechung des Buches Doktor Friedrich Aszkenazys in der letzten Nummer der «Stimme» ist ein sinnstörender Druckfehler unterlaufen. Die berühmte Stelle in Jesaias Cap. 7, Vers 9: «Glaubet Ihr nicht, 60 seid Ihr nicht!» — lautet im Original nicht: «Im 10 taamini ki 10 teomemu», sondern: «Im Io (lau) saaminu ki lo (lau) seomenu». Jugendverein Erez Israel, II., Zirkusgasse 33. Sonntag, 3. Mai, Ausflug. Trefpunkt wird noch bekanntgegeben.. Jugendverein «Erez Israel», II., Zirkusgasse 33. Montag, den 4. Mai, halb 8 Uhr abends, findet im Vortragssaale der Volksbibliothek «Zion» eine Lag B’Omer-Feier mit großem künstlerischem Programm statt. Es wirken u. a. mit: Geschwister Gallini, Kapellmeister Brunn, Konzertpianistin Alice Schwarz, die Sängerin Frl. Weitz-Finkelstein, Frl. Hajos, Josef Kohn. Gäste willkommen. Zionistische Bezirkssektion XVIII. Donnerstag, den 7. Mai. Vortrag des Herrn Dr. Michael Steinberg: «Vor dem XVII. Zionistenkongreß». Ort und Zeit wird noch bekanntgegeben. Das Hilfskomitee für kranke Chaluzim veranstaltete Samstag, den 25. April 1931, einen jüdischen Volksliederabend. Hilda D u 1 i t z k a j a, die beliebte jüdische Sängerin, sang, "begleitet von Herrn Prof. Bela Adler, jiddische und hebräische Lieder. Ihre Interpretation des jüdischen Liedes zeugt von vollendeter Vortragskunst und ihre angenehme Stimme trägt dazu bei, ihre Darbietungen zu einem wirklichen Genuß zu gestalten. Man war ihr für den Abend dankbar. Als zweite Nummer las Herr Schwager zwei jüdische Humoresken, die viel Beifall fanden. Als Einlage sang Herr Kribus, begleitet von Frl. Haar, einige hebräische Lieder. Um das Arrangement des so gelungenen Abends haben sich besonders Frl. Isa Lauer und Frl. Manja Kandl verdient gemacht. Ein Abend für den Nationalfonds im XX. Bezirk. Der Abend im XX. Bezirk in der Toynbeehalle, XX., Denisgasse Nr. 33, für den Jüdischen Nationalfonds findet Montag, den 4. Mai 1931, um 7 Uhr abends unter Mitwirkung namhafter Kunstkräfte statt. U. a. wirken mit: Prof. Julius Ebenstein mit einem Kammerorchester, die Oberkantoren Länderer und Bogumilny, ferner der junge Violinvirtuose Hirschfeld, Pianistin Emmi Hoffmann und die bewährten Künstler Segal-Rosenbach und S. Schwager. Die Begleitung besorgen Kurt Kronfeld und Chordirigent Reisemann. Jüdischer Witwen* und Walsenhilfsverein, Wien IX. Beitrittserklärungen sowie alle Auskünfte beim Obmann, Herrn Isidor Trebitsch, IX., Servitengasse 20, Telephon A-l0-6-90, beim geschäftsführenden Vizepräsidenten, Herrn M. Weiner, IX., Servitengasse 13, Tel. A-14-4-08, sowie bei allen Vorstandsmitgliedern. Verband Zionistischer Mittelschüler, Zentrale. Der Verband veranstaltet vom 4.—17. Mai 1. J. ein Tischtennisr, Schach- und Dameturnier. Anmeldungen ä 30 Groschen werden bis spätestens 1. Mai täglich im Heime bei Chawer Kandt entgegengenommen. Alle Turniere finden zugunsten des Keren Kajemeth statt. VeTkaufskurs. Montag, den 20. d. M., ist der in.unserem Blatte bereits angekündigte Kurs über «Verkaufskunde»'des Verbandes «Schomre Schabbos» in der alten Handelsakademie. L, Akädemiestraße 12 (KaMsnlatzj. eröffnet worden. Einige Anmeldungen werden im Sekretariat des «Schomre Schabbos», II., Leopoldsgasse 16, Tel. A-48-4-15, noch entgegengenomen. Humanitärer Verein Horodenka. Montag, den 4. Mai 1. J., um 8 Uhr abends, findet im Caf6 Zentral, Taborstraße Nr. 8, die erste ordentliche Generalversammlung statt und wird die Landsmannschaft ersucht, zu erscheinen. MIsrachl-Lesehalle, n„ Praterstraße 11. Die Misrachi- Lesehalle wurde am 28. d. M. eröffnet. Besuchszeit: 8 Uhr früh bis 8 Uhr abends. Für Mitglieder ist der Eintritt frei. Neueintretende zahlen den normalen Monatsbeitrag von 50 g aufwärts. Jüdischer Kunstabend. Sonntag, den 3. Mai d. J., findet im Theatersaal Reklame, II., Praterstraße 34, ein jüdischer Kunstabend statt. Mitwirkende: Frau Hilde Dutitzkaja, die Herren Simon Fostel und Adolf Schildkraut u. a. Es werden jüdische Volkslieder exekutiert. Misrachi Landesverband für Oesterreich gibt hiermit bekannt, daß sein Büro sich in d»r Praterstraße Nr. i», 1. Stiege, Tür Nr. 19, befindet. Tel. Nr. R-46-3-49. Lag*B’Omer*Feier der Misrachijugend. Montag, den 4. d. M., findet im Heime, 11., Praterstraße 11, halb 8 Uhr abends, die Lag-b’Omer-Feier der MIZ unter Mitwirkung von: Sam. Schwager, M. Pinter (jüdische Volkslieder), Schaffranek (Violinvorträge) u. v. a. statt. Zeire Misrachi, II., Praterstraße H. Sonntag, 3. d. M.: Ausflug. Treffpunkt: Stadtbahnhaltestelle Schottenring, halb 2 Uhr nachmittags. Gäste herzlichst willkommenl Fahneneinweihung des Haschonmer Hadati. Der H. H. veranstaltet anläßlich seines halbjährigen Bestandes am 10. Mai 1931 um 3 Uhr eine Fahneneinweihung im Kahlenbergerdorf. Wienerstraße 120. Brith Hanoar Hamisrachi, Wien, II., Praterstraße 11. Sonntag, den 3. Mai, findet eine Zentralwanderung unseres Bundes statt. Treffpunkte: 8 Uhr früh im Heim und 2 Uhr nachmittags Stadtbahnstation Schottenring. Zeiroth HamisrachL 1L, Praterstraßs 11. Alle Chaweroth werden auf diesem Wege eingeladen, am Ausflug, der Sonntag, 3. d. M., stattfindet, teilzunehmen. Abfahrt: 2 Uhr nachmittags von der Stadtbahnhaltestelle Schottenring. Gäste gerne gesehen. Zionistische Bezirkssektion XII/XIV/XV. Am 4. Mai veranstaltet die Zion. Sektion XII/XIV/XV, gemeinsam mit der Zionistischen Bezirkssektion VI/VII im großen Saale des jüdischen Volkshauses, XV., Herklotzgasse 21, eine Versammlung, in welcher Herr Dr. Josef Löwenherz, Vizepräsident der Israel. Kultusgemeinde, sprechen wird. Jtns dem Vowtwatssaate Im Verein für jüdische Geschichte und Literatur Am 9. v. M. sprach Herr Rabb. Dr. Armand Kamink« über «Sabbatai Zwi». Der Prälegent führte zunächst die merkwürdige Tatsache an, daß bis auf die neueste Zeit eint durchwegs feindselige Literatur der historisch hochinteressanten Persönlichkeit Sabbatai Zwis gegenüber anzutreffen sei. Nach Kaminka konzentrierte in sich Sabbatai Zwi das Mitgefühl für die Leiden seiner Brüder, wodurch auch die gewaltige Begeisterung jener vornehmen mystischen Kreise zu Livorno, Smyrna, Hamburg u. a. erklärt erscheint Hiebei war selbstverständlich gerade das mustergültige Vorleben Sabbatai Zwis ausschlaggebend, hatten doch die Größten seiner Zeit seine Gelehrsamkeit anerkannt; selbst ein Gegner wie der berühmte Rabbi Jonathan Eibenschütz — der zwar im geheimen verdächtigt wurde, ein Anhänger Sabbatai Zwis zu sein — äußert sich in seinem Thorath Knaoth über den angeblichen Messias, er sei ein Heiliger, ein Parusch, der mit 15 Jahren Sifri, Sifra und den ganzen Talmud beherrscht hätte. So kommt Kaminka zur Schlußfolgerung, nicht die großen jüdischen Massen wären von Sabbatai Zwi, sondern letzterer von ihnen enttäuscht worden. Sabbatai Zwi sei nur als Exponent der damals im Mystizismus steckenden Judenheit aufzufassen. Der Zusammenbruch dieser Schwärmerei habe wenigstens einen ration e 11 e n Zug in der damaligen jüdischen Ideenwelt zur Folge gehabt. Die formvollendeten und überaus belehrenden Ausführungen des Gelehrten ernteten den herzlichen Dank des zahlreich erschienenen Publikums. Auch die letzte Veranstaltung des Vereines brachte ein anregendes Thema zur Erörterung. Herr Alfred May schilderte unter dem Titel «W as haben die Juden in den letzten hundert Jahren für die Kultur der Menschheit geleistet?» eingehend die hervorragenden Leistungen der Juden auf a’len Gebieten menschlichen Wissens und Könnens. Neben Wassermann, Ehrlich, Freud, Bergson, Einstein hörte man von Siegfried Markus, dem Erfinder des Autos, von Dawid Schwarz, der das erste Luftschiff baute, das dem Grafen Zeppelin als Muster diente. Jedem Wissensgebiete sandte der Vortragende eine kleine Einleitung über das Verhältnis der Juden zu dieser Disziplin voraus. Es war interessant, zu erfahren, daß das jüdische Volk für je eine Million ihrer Seelen einen Nobelpreisträger aufzuweisen hat und dadurch die relativ größte Anzahl dieser Preisgekrönten. Es war ein sehr lehrreicher, interessanter Vortragsabend. Herr Rabb. Dr. M. R o s e n m a n n, der Vorsitzende des Abends, dankte Herrn May für seine ausgezeichneten Ausführungen und schloß mit eindrucksvollem kurzen Schlußwort die diesjährige Vortragssaison des Vereines, der zugleich das erste Dezennium seines Bestandes beendet. Josef Babad. Aus der Provinz St. Pölten. Am 18. d. M. fand unter Vorsitz des Präsidenten der Z. 0. G. St. Pölten, Herrn Ing. Holzer, die Konstituierung der Wizo-Ortsgruppe St. Pölten statt. Als Gastrednerin war Frau Dr. Lotte Haneinann, Jerusalem, erschienen, die in aufschlußreicher Weise über das Thema «Palästina-Frauenwerk» referierte. Im Anschluß an den Vortrag wurde ein mehrgliedriger Ausschuß gewählt, dessen Präsidium die Damen rrati Prof. Schächter, Frau Hahn, Frau Körner angehören. Wir wünschen der neuen Wizo- Ortsgruppe für ihren Weiterbestand alles Gute! Unterstützet den Jischuw! Es ist die Pflicht jedes national denkenden Juden, den Jischuw durch Ankauf seiner Produkte zu unterstützen. Wir alle, die wir in der Diaspora leben müssen, sind uns darüber einig, daß wir wenigstens von hier aus am Aufbau Erez Israels helfend mitarbeiten wollen. Nun ist es gewiß, daß eine der besten Möglichkeiten, die wirtschaftliche Lage Palästinas zu heben, die Förderung des Absatzes von Produkten Erez Israels ist. Am raschesten hat sich bisher die Parole: Kaufet die Produkte Palästinas 1 bei der Palästina-Orange durchgesetzt, die infolge ihrer hervorragenden Qualität und Güte in kurzer Zeit den Weltmarkt erobert hat. Um es jedem Gesinnungsgenossen zu ermöglichen, die Orangen zu billigen Preisen direkt Haus zugestellt zu erhalten, hat das Zionistische Landeskomitee mit Herrn S. Halpern, II-, Förstergasse 6, Tel. A 46-4-12, ein diesbezügliches Uebereinkommen getroffen. Wir ersuchen alle Gesinnungsgenossen, Orangen direkt bei Herrn Halpern zu bestellen und sich selbst von der Güte dieser alle anderen Sorten weit übertreffenden Orange zu überzeugen. Die Orangenzeit ist übrigens bald vorbei und Herr Halpern hat nur noch wenige Kisteg' lagernd. Darum beeilen Sie sich mit Ihrer Bestellung