Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 4 (1931)
- Issue
- Heft 172 (23.4.1931)
- Date
- 1931-04-23
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Seite 8 DIE STIMME Die Kultusgemeinde subventioniert diese Schute mit S 36.000.— im Jahre, und die Anstalt kämpft um die Deckung des Defizits. Wir fordern eine wesentliche Erhöhung der Subvention, um diesem schmachvollen Zustand ein Ende zu setzen. Für Unterricht gibt die Kultusgenieinde nur 4.5 Prozent des gesamten Budgets aus, was in gar keinem Verhältnis zum Prozentsatz in Berlin (12 Prozent) in Budapest (14 Prozent), in Warschau (17 Prozent), in Frankfurt am Main (28 Prozent), steht. Im Jahre 1926 war das Verhältnis um 1 Prozent günstiger. Würden wir jetzt nur dieses eine Prozent restituieren, so würden diese S 65.000.— vorläufig genügen, um die Defizite der Talmud-Thoraschule und des Chajes-Realgymnasiums zu decken, die Gemeindebibelschulen auszubauen und die privaten Bibelschulen höher als mit dem unzulänglichen Betrag von S 60.— jährlich pro Wochenstunde zu dotieren. Nun hat aber der Obmann der Schulkommission, Dr. Ticho, erklärt, daß er nur für die religiöse Schule ist, nicht aber für die nationale, wie das Chajes-Realgymnasium. Ich frage zunächst Herrn Dr. Ticho: Was ist das Kriterium für eine religiöse, bezw. nationale Schule? Worin unterscheidet sich das Chajes-Realgymnasium in religiöser Beziehung von der Talmud-Thoraschule? Hier wie dort findet am Sabbath kein Unterricht statt, hier wie dort wird täglich in jüdischen Fächern unterrichtet, hier wie dort unterrichten jüdische Lehrer — am Chajes-Reaigymnasium ausschließlich jüdische, in der Talmud-Thoraschule gibt es auch einige nichtjüdische — hier wie dort herrscht ein jüdischer Geist, wird die Ehrfurcht vor dem jüdischreligiösen Wert geweckt und werden Mizwothmaasioth, d. h. praktische Religionsübungen, nicht getrieben, weil dies nicht in den Aufgabenkreis einer Schule fällt. Gewiß betont die Talmud-Thoraschule nur die orthodoxe Richtung, während das Chajesgymnasium den nationalen Gehalt des Judentums unterstreicht. Und das ist unser Stolz! Aber ist unser Schulwerk dadurch irreligiös oder gar antireligiös? Nein! Die nationale Schule erkennt in der religiösen Schöpfung des jüdischen Volkes die bedeutsamste Leistung seines nationalen Geistes. Es kann keine nationale Erziehung geben, die nicht die Bewahrung und Erhaltung alles dessen anstrebt, was sich in den Jahrtausenden als Kraft- und Lichtquelle gezeigt und bewährt hat. Wir wissen, welche schöpferischen Kräfte in denjenigen Dingen liegen, welche unserem Volke eine Sonderstellung unter den Völkern gegeben haben. Ich meine unsere Religion und Tradition, die Geistesgeschichte von einer beispiellosen Kontinuität. Aber gerade in Sachen der Religion gab es immer Nuancen in der Theorie wie in der Praxis, bei allen Konfessionen und namentlich bei uns Juden. Und nun angenommen, daß Sie, meine Herren von der Union, religiöser, frommer wären, als wir — hätten wir etwa deswegen keinen Anspruch auf volle Einschätzung und Stützung unserer Institutionen, die die Totalität des Judentums in allen seinen Erscheinungen und nicht nur ein Geistesprodukt, eine einzige Lebensform als Grundlage ihrer Tätigkeit proklamiert haben? Wo ist denn Ihre Toleranz? Gewiß nimmt die Hälfte des Vorstandes und mehr als die Hälfte der Wählerschaft den von mir vertretenen Standpunkt ein. Mehrere 100 Väter bringen schwere materielle Opfer und dokumentieren dadurch ihr Interesse an diesem jüdischen Gymnasium; würden wir das Schulgeld herabsetzen oder gar aufheben können, so wären es Tausende von Schülern, und das muß Ihnen genügen, meine frommen Herren von der Union. Denn sehen Sie: es war nie vom Vorteil, wenn die übertriebene Frömmigkeit und Intoleranz dem sich aufbauenden Volkstum immer wieder in die Speichen greift. Es gibt eben eine fördernde konstitutive Religiosität und eine intolerante destruktive Frömmigkeit. Aber immerhin kann ich eine solche Stellungnahme dieser Kreise, etwa des Munkacser Rabbi Schapira, des berühmtgewordenßh Cherem-Mannes, oder seines Widersachers, des Beizer Rabbi, im Namen der Frömmigkeit unserem Schulwerk gegenüber psychologisch noch verstehen. Auch mit der Frankfurter Trennungsorthodoxie oder mit Herrn Wolf Pappenheim könnten wir darüber rechten. Wenn aber die Herren von der Union sich derartiger Argumente im Kampfe um die jüdische Schule bedienen, die Herren vom «deutschen Kulturkreis», die Epigonen der Liberalen, der Reformer, der Ableger der Assimilation, die in ihrer Mitte wahrlich keine Mikwahtaucher und keine Rabenu-Tam’s- Tefillinleger haben, dann ist es nicht aufrichtig. Es steht Ihnen nicht das Recht zu, uns gegenüber die Religion auszuspielen. Sie dürfen auch nicht Ihren rechten Flügel, die Vertreter der Schiffschul, der Agudah, vorschieben. Diese Symbiose der Union mit der extremen Trennungsorthodoxie finde ich ohnehin viel anfechtbarer als eine Seversche Dispensehe. Sie, die immer so stolz von der altehrwürdigen, seit Jahrzehnten von Ihren Kreisen verwalteten Gemeinde sprechen, mußten gestern von Ihrem Klubgenossen Herrn Pappenheim hier hören, wie sehr er den Tag herbeisehnt, aus dieser Gemeinde austreten zu können, wie er den religiösen Institutionen der Gemeinde sein herzliches Mißtrauen entgegenbringt, was er vom Religionsunterricht gesagt hat. Ich frage mich: Was verbindet in religiöser Beziehung Herrn Wolf Pappenheim mit dem liberalen Börserat Glück oder in jüdisch-kultureller Beziehung den Repräsentanten des deutschen Kulturkreises, Herrn Dr. Oppenheim, mit Rabbi Joset Baumgarten oder Reb Herschi Preminger? Die Antwort kann nur lauten: Das diese zwei extrem entgegengesetzten Gruppen einigende Band ist die Gegnerschaft zu uns, die Feindseligkeit zum Zionismus. Ich will auf jüdische Parteien nicht den Vergleich von Amon und Moab anwenden. Auf meine Frage an Dr. Ticho, worin denn der praktische Unterschied zwischen seiner religiösen und unserer nationalen Schule zum Ausdruck kommt, führte er folgendes Beispiel an: Wenn in der religiösen Jftnwe Über Chanukkah gesprochen wird, so wird der Lehrer den Kindern nur vom Wunder des Oelkrügleins erzählen, während er in der nationalen Schule auch über die Makkabäer und ihr Heldentum vortragen würde und so das Chanukkahfest zu einem Makkabäerfest umgestalten. Dieses Beispiel ist, wie ich zugeben muß, treffend gewählt und charakterisiert am besten die Einstellung der Unionherren. Mir gibt es Gelegenheit, gerade an ihm den Wert unserer Schule darzulegen. Gewiß begnügen wir uns nicht bei der Behandlung des Chanukkah-Ereignisscs in der Schule mit dem Wunder des Oelkrügleins allein. Es wäre doch sowohl vom pädagogischen wie vom jüdischen Gesichtspunkt aus geradezu ein Kapitalverbrechen, wollten wir ausgerechnet diese ruhmreichste und glänzendste Epoche der jüdischen Geschichte unserer Jugend unterschlagen. Wir haben der Jugend das Chanukkah wiedergegeben und wollen den Kindern die Bedeutung der Makkabäer in die Seele prägen, auf daß sic deren religiösen und nationalen Heldentum Treue bewahren. Die ersten Hasmönäer zeigen wir den Schülern als Muster für den großen und edlen Dienst am Volke, legen wir ihnen zur Nacheiferung dar. So vermitteln wir unseren Schülern die Bedeutung des Chanukkahfestes, und das paßt Ihnen nicht, und deswegen, sagten Sie, sind Sie gegen die nationale Schule. Der Begriff «national» ist Ihnen jedoch nur unsympathisch, wenn die Rede von der jüdischen Nationalität ist. Hingegen hat sich gestern Ihr Hauptsprecher, der Finanzreferent zur österreichischen Nation (nicht zum Staat, sondern zur Nation!) bekannt. Da aber außer den französischen Chauvinisten, die den Anschluß Oesterreichs an Deutschland fürchten, nur noch der Oberst Wolff von der «Kaisertreuen Volkspartei» für die Konstituierung einer österreichischen Nation eintritt, hat er seine Seele breit geöffnet und er deklarierte sich in einem Atem auch als Sohn der großen deutschen Nation, also eine Art Schobersche Zollunion. Er deklarierte sich ferner als guter Jude, jedoch nur der Konfession nach. Ich würde gerne darüber mit Herrn Dr. Oppenheimer rechten und ihm nachweisen, daß das Judentum auf keinen Fall eine Konfession sei, sondern ein Volk, eine Nation. Da jedoch der Herr Finanzreferent heute abwesend ist, so verschiebe ich diese Diskussion. Wir bestreiten auch nicht, daß Sie alle eine positive Einstellung zum Judentum haben, sonst säßen Sie nicht hier. Was uns Zionisten jedoch von Ihnen unterscheidet, ist Folgendes: Ihnen genügt, was das jüdische Volk der Menschheit schon gegeben hat; wir sehnen uns nach dem, was es der Welt kulturschöpferisch noch geben wird. Sie wollen bestenfalls A b w e h r Judentum züchten; wir ein Aufbau Judentum erziehen. Aus Ihren Kreisen kamen die a d e 11 g e n Juden; aus unserem die Edel juden, die Chaluzim. Ihr Judentum ist wie glimmende Asche, unseres wie eine brennende F1 a m m e. Sie sind nur praktische‘''WifklichkeitsmenSchen^ Realisiert; wir iihd' Idealisten. Sie sehen nur das Sein, wir auch das Werden aus dem Sein fließend. Wir verstehen es, die Realität mit dem Idealismus, die Wirklichkeit mit der Legende zu verbinden. Sokolow sagte einmal: «Der Galil ist ein Psalm, eine jüdische Kolonie ist ein Kapitel Ruth, Keren Kajemeth und Keren Hajessod sind das Buch Esra und Nehemia. Jerusalem ist ein Schir-Haschirim; die Bibel lebt, sie wird zur Realität, zur Ideal-Realität.» Und dieser Unterschied zwischen uns und Ihnen kommt auch in der Stellung zu den Problemen der jüdischen Erziehung zum Ausdruck. Aber es ist dies, wie schon gesagt, der wichtigste Punkt unseres Kultusgemeindeprogrammes, auf dessen Durchsetzung wir nicht verzichten können und werden. Mein Klub hat beschlossen, für das Budget zu stimmen. Ich bin diszipliniert und werde auch meine Hand heben. Aber wenn ich die Möglichkeit hätte, nach englischem parlamentarischem Brauch vom Unterrichtsbudget oder vom Ministergehalt einen Abstrich zu beantragen, dann würde ich es tun, um unsere Unzufriedenheit zum Ausdruck zu bringen. Da aber unser «Unterrichtsminister», Herr Dr. Ticho, kein Gehalt bezieht, ein Abstrich aber vom Unterrichtsbudget die Institutionen treffen würde, so erhebe ich in Worten im Namen meines Klubs Protest gegen diese Zustände ln Erziehungsfragen und erkläre, daß wir zur Unterrichtsverwaltung kein Vertrauen haben. Gegen die Wahlordnung für die jüdischen Gemeinden in Polen Warschau, 12. April. (J. T. A.) Der Kampf gegen die neue Wahlordnung für die jüdischen Gemeinden, insDesondere gegen den § 20, der die Möglichkeit vorsieht, areligiöse Gemeindemitglieder ihres Wahlrechtes zu berauben, ward dauernd verschärft. Je näher die Wahlzeit, die für Ende Mai festgesetzt ist, heranrückt, um so mehr zeigt es sich, daß der § 20 tatsächlich die Möglichkeit zu parteiischer Handhabung bietet. Die fortschrittlichen Elemente haben unter dem Namen «Vereinigter Block unparteiischer polnischer Juden» eine neue Organisation geschaffen. Das Programm der neuen Partei, die extrem polnisch-patriotisch und pilsudskifreundlich orientiert ist, umfaßt alle jüdischen Probleme wie Kampf um das Recht der Juden aut Arbeit, Bekämpfung der Zwangssonntagsruhe, der Ueberbesteuerung, Kampf um den Ausbau des jüdischen Schulwesens, Förderung des Palästinawerkes usw. Die Partei wird sich bestreben, die fortschrittlichen Elemente im Judentum, die der orthodoxen Agudah nicht Gefolgschaft leisten wollen, für eine regierungsfreundliche Politik zu gewinnen und durch diese Bestrebungen sich die Förderung der Regierung zu sichern. Nr. 172 — 23. April 1931 . irr-mr I — Tm.i im im.—... II...,«. -T li. -li .,|«| I V— Nach dem Bndapester Synagogen attentat Begräbnis des Opfers Budapest. (J. T. A.) Am Montag, den lo. April; wurde der 17jährige Lehrling Eugen Roth, der den beim Budapester Synagogenattentat erhaltenen Verletzungen erlegen ist, unter ungeheurer Beteiligung zu Grabe getragen. Ueber 10.000 Personen folgten dem Sarge. An der Trauerfeier auf dem Budapester jüdischen Friedhof, die sich zu einer eindrucksvollen Kundgebung für konfessionellen Frieden gestaltete, nahmen Kultusminister Graf Klebelsberg in Vertretung der ungarischen Regierung, der katholische Bischof Dr. Johann Meszaros, der Bischof der reformierten Kirche Dr. Ravasz, der evangelische Bischof Raffay, der Bischof der unitarischen Kirche Jozan, der Budapester Oberbürgermeister Dr. Ripka, der Oberstadthauptmann (Polizeipräsident) Dr. Bezegh Huszagh, zahlreiche Reichstagsabgeordnete und Deputationen jüdischer Gemeinden und Organisationen teil. Die Akten über das Attentat der Staatsanwaltschaft übergeben Budapest. (J. T. A.) Die Behörden haben der vom «Pester Lloyd» namens der demokratischen Kreise Budapests erhobenen Forderung, daß die Angelegenheit des Budapester Synagogenattentats mit der Internierung des Attentäters Zatloka nicht erledigt sein dürfe, sondern daß auch eine strafrechtliche Verfolgung des Täters und seiner eventuellen Komplicen stattfinden müsse, entsprochen. Wie der Budapester Oberstadthauptmann erklärte, wurden die Akten bereits der Staatsanwaltschaft zur weiteren Behandlung abgetreten. Gegen die antisemitische Hetzpropaganda in Ungarn Budapest. (J. T. A.) In einem in der jüdischen.. Zeitschrift «Egyenlöseg» veröffentlichten Artikel gibt Großrabbiner Dr. Simon Hervesi der Ueberzeugung Ausdruck, daß das Attentat in der Budapester Synagoge auf die seit einiger Zeit in Ungarn betrie-. bene maßlose Hetze gegen das Judentum zurückzuführen ist, und nimmt gegen die antisemitische Propaganda, der sich u. a. auch der ungarische Rundfunk dienstbar gemacht hat, Stellung. Polizeiliche Erhebungen. Budapest, (j. T. Ä.) Der, jüdische Restaurateur;; Abraham Knoll hat der Polizei angezeigt, daß ihm sechs Tage vor dem Attentat im Haupttempel der Jjpurnalist Joseph Pal ich, mitgeteilt habe, eine Ge-, 4 Seilschaft, die im Lande einen politischen Umsturz herbeiführen wolle, habe in einer Beratung am 22. März beschlossen, in einem israelitischen Tempel ein Revolverattentat zu verüben. - Die unter dem Druck der Kritik in der demokratischen Presse eifrig betriebenen Nachforschungen der Polizei haben auch zu der Feststellung geführt, daß am ersten Pessachabend in einer Budapester Privatwohnung eine geheime Konferenz stattgefunden hat, an der neben ungarischen Nationalisten Sonderdelegierte der reichsdeutschen Nationalsozialisten und Vertreter der rumänischen Cuzisten teilgenommen haben. Die Teilnehmer an der Versammlung wurden zu einem polizeilichen Verhör vorgeladen. Es soll geprüft werden, ob ein Zusammenhang zwischen der Versammlung und denr Attentat besteht. Die Budapester Polizei dementiert Budapest, 16. April. (J. T. A.) Die Budapester Polizei tritt den Gerüchten, daß das in der Budä«' pester Hauptsynagoge verübte Revolverattentat auf das Komplott einer antisemitischen Terror-Organisation zurückzuführen sei, entgegen. Sie dementiert ferner die Nachrichten, daß Hejjas, der bekannte Führer der Pogrombanden, die während des Bürgerkrieges tätig waren, den Attentäter Zatloka in seinem Hause besucht und ihm eine Belohnung von 10.000 Pengö ausgezahlt habe. Gegen eine Reihe von Personen wurde wegen Verbreitung derartiger Nachrichten ein Verfahren wegen Klassenverhetzung eingeleitet. Bei den in den Wohnungen einer Reihe bekannter antisemitischer Führer vorgenommenen Haussuchungen hat die Polizei eine große Menge antisemitischer Literatur, darunter das Manuskript der Broschüre, aus der der Journalist Josef Palich die dem Gastwirt Knoll übergebenen Mitteilungen abgeschrieben hatte, beschlagnahmt. Sühne für den Anschlag auf den Wächter von Nahalal Jerusalem, (J. T. A.) Der Mukhtar und die Aeltesten des Dorfes Malul, aus dem die Araber stammen, die vor kurzem nachts in die Kolonie Nahalal eindrangen und den Kolonienwächter durch einen RevoJverschuß verwundeten, hatten sich in Nazareth vor dem Distriktspolizeichef MacLaren zu verantworten, Der Polizeichef hielt den Verhafteten vor, daß die Uebeltäter von Nahalal von den Bewohnern des Portes vor der Polizei verborgen gehalten werden. Er verhängte über den Mukhtar und sieben der Aeltesten. dje Strafe ein*. jähriger Verbannung aus dem Heimatsdorf, außerdem hä$ jeder der Verurteilten eine Kaution von 50 Pfund für künftiges Wohlverhalten zu erlegen /