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Die Stimme · 1931-04-09 · Heft 171 (9.4.1931) · page 12

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Journal
Die Stimme
Volume
4 (1931)
Issue
Heft 171 (9.4.1931)
Date
1931-04-09
Page
– (sequence 12)
Language
German
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S^fte U tut SUMMt dienst ausüben, so zahlreiche Gebete in der gleichen Weise gesungen werden? Gerade damit ist ja am deutlichsten bewiesen, daß sich die alten jüdischen Melodien, ähnlich wie Sprache und Sitte, vom Vater auf den Sohn, von Geschlecht SU Geschlecht fortgepflanzt haben. Wenn auch das jüdische Volk nach Zerstörung seines Reiches in alle Welt zerstreut wurde und auch heute noch unterwegs und bestrebt st, in Seinem ehemaligen Heimatland wieder festen Fuß zu fassen, so beweist gerade auch dieses Festhalten an den uralten üebetweisen, daß es nicht der Bodenbesitz allein ist, der es ermöglicht, nationale Werke zu hüten und zu bewahren. Ein wissenschaftlich unanfechtbarer Beweis für das Vornnmiensein einer originalen altiüdischcn Musik liegt auch in der vor» Herrn Professor Dr. Max Graf gemachten Wahrnehmung, der nach Anhörung der jemenitischen, jüdischen Weisen von Idelsohn fcststellfe, daß die allen Kirclu ngesänge eine auffallende Aehnlichkeit mit diesen doch zweifellos älteren Melodien müwcisen. Auch ich glaubte, als ich in jungen Jahren Chorherr in Wilna war, daß die russischen Juden nur eine ge wisse russische, die Ungarn eine ungarische, die oesrerreicher eine österreichische Weise in ihren Synagogen verwenden (was Herr Wilkowitsch «anscheinend noen heute glaubt): aber Erfahrung, Tatsachen und Praxis haben mich davon überzeugt, daß in allen diesen Fällen eine gemeinsame einheitliche Basis vorhanden ist. Gewiß sind nicht alle Gebetkompositionen. die von jüdischen Künstlern für den Syrwgogcngcsnng geschrieben wurden, auch durchwegs fdr «jüdisch» zu erklären; manche dagegen aber, wi^z. B» Be* rösch haschonoli oder Emes von Sulzer. Ki-Keschimcho. Umipne chatoenu von Wemtrapb u, a, m. (nian könnte Hunderte von solchen Kompositionen anführen), müssen als jüdisch, respektive als künstlerische Fortbildung und Entwicklung der original-jüdischen Musik bezeichnet werden. Herr Wilkowitsch hat mit seinen letzten, etwas Jang afmi^ren, aber unser Thema nicht weiter klärenden Ausführungen nichts Ucherzcugemles gegen die von mir aufgestellte These vorgobracht: wenn er aber in seinem Schlußsatz sagt: «Es wird also kein Atom vom jüdischen Genius winziger — unsere Komponisten werden nach wie vor ihren Rulmi bewahren, wenn es «mich meiner Ansicht nach keine spezifisch .jüdische Musik' gibt», so stimme ich mit ihm vollständig überein. Gewiß, cs wird nuch fernerhin eine «indische Musik» gehen und es werden indische Künstler und Musikc» sie durch Ihre Kompositionen fortenfwickeln und vorwärts bringen, wenn auch einzelne, nicht zu überzeugende Herren weiter behaupten werden, es gäbe keine jüdische Musik. Allerdings müßte (und cs wäre dies eine hohe und Die einheitliche zionistische Organisation Von Dr. Choim Tartakower. Der Zionismus hat eine wunderbare einigende Kraft Im Judentume offenbart, Er hat Scphardim und Aschkenasim, die untereinander fast keine Ehen mehr schlossen, einander nähergebracht, die Gegensätze zwischen Misnagdim und Chassidim, zwischen Maskilim und Orthodoxen, zwischen Ost- und Westjuden, zwischen Religiösen uqd Atheisten, überbrückt. Dies alles hat die von HerzI geschaffene zionistische Organisation vermocht — ein mächtiger Beweis dafür, wie lebensspendend ihre Kraft ist. Ja, es hat sich gezeigt, daß die Organisation als solche diese Kraft besitzt. Gruppen und Personen, die glaubten, der zionistischen Idee treuer geblieben zu sein als die anderen, und die aus Treue der Idee gegenüber, die Reihen der Organisation verließen, verschwanden von der Oberfläche des schaffenden jüdischen Lebens. So ist es den Territoriaiisten mit Zangwill an der Spitze ergangen, so den Tausenden Poale Zion, die mit den Bourgeois nicht zusammiensitzen wollten. So zeigte es sich, daß die zionistische Organisation keine Zufallsschöpfung ist, sondein der instinktive Ausdruck der Sehncucht des jüdischen Volkes nach Leben und normaler Entwicklung. Und so hat sich die zionistische Organisation als der unentbehrliche Weg zur Schaffung der jüdischen Gemeinschaft in Erez Israel erwiesen. ln unseren Tagen sind wir Zeugen eines rückläufigen Prozesses; die Organisation droht in Brüche zu gehen, Immer mehr lockert sich ihr Gefüge. Und wir sehen ruhig zu, wie diese zionistische Organisation, eine der dauerhaftesten Schöpfungen Herzis und des jüdischen Lebenswillens, zu bersten droht? Sind wirklich die Gegensätze Innerhalb der Organisation so groß, daß ein Zusammenarbeiten unmöglich geworden Ist? Sind die Prinzipien wirklich so bedeutungsvoll, daß um ihretwillen ein Auselnandergehen naturnotwendig ist? Ich glaube das nicht! Anfangs gab es den einheitlichen Zionismus, resp. die einheitliche zionistische Organisation. Die Chowewe Zion vertraten den Gedanken der unaufhörlichen praktischen Aufbauarbeit im Lande und schlossen sich trotzdem der Herzischen Organisation an; soweit sie es nicht taten, verschwanden sie von der Oberfläche des schöpferischen Judenlumes. Achad Haam vertrat die Idee der kulturellen Renaissance und verlangte die geistige Vorbereitung des Volkes für die Aufgaben dieser Renaissance; als Individualität konnte er sich es leisten, draußen zu bleiben. Die Achad Haamistcn jedoch blieben alle innerhalb der Organisation. Denn sie wurden von der einigenden Kraft der Organisation erfaßt. Der politische Zionismus Herzis, der praktische der Chowewe Zion und der kulturelle Achad Haams kämpften im Inneren der zionistischen Organisation um die Geister und als Resultat ergab sich der synthetische Zionismus. Aber bald begann ein neuer Dif’erenzierungsprazcß: der religiöse Zionismus kristal isierte sich im Misrachi, der proletarisch-sozialdemokratische in der Poale Zion. Soweit diese Richtungen innerhalb der Organisation verblieben, bereicherten auch sie die Bewegung. In Erez Israel entstand die Hapoel Hazair-Bewegung. hehre Aufgabe fiir die große Zahl erfolgreich wirkender jüdischer Musiker und ausübender Künstler) der Vcrsuctt gemacht werden, das ganze hier in Betracht kommende Material zu sammeln; es müßte intensiver geforscht und energischer gesucht werden, denn wer sucht, der findet aucn immer. Man müßte alle Goldkörner und Körnchen, me verstreut und verborgen in den Werken der großen jüdischen Musiker liegen, wie z. B. in Rubinsteins «Turm zu Babel», in Goldmarlcs «Königin von Saba», wie auch bei Offenbach wie dies der bekannte Musikkritiker Professor Dr. Max Graf in seinem interessanten Artikel im «Wiener lag» vom 15. März 1931 auslilhrt, mit Fleiß und Eifer süchen und sammeln. Man müßte aber auch die Werke vieler «anderer i jüdischer hervorragender Musiker nach wertvollen jüdischen Melodien durchforschen dann würden wir ein Werk zustande bringen, vor dem auch die prinzipiellen Neinsager verstummen müßten, diese Neinsager, die nur bei den frem-! den Nationen stets das Schöne zu finden und hervorzuheben wissen; dann werden auch jene hpikuräer die Sprache verlieren, für die es bisher überhaupt eine jüdische Sache nicht gab. Denn selbst Christen sagen beim Klange einer ergretfen- ' den jüdischen .Melodie «das ist jüdisch», aber sie sagen dies '< ohne jeden antisemitischen Unterton und in Anerkennung des Wohllautes und der Schönheit der gehörten «Melodie. Ich möchte diese Gelegenheit nicht vorübergehen lassen, ohne einem Gedanken Ausdruck zu verleihen, der mich senou lange bewegt. Fast aul allen Gebieten der Wissenschaft und Kunst haben Juden Wertvolles, Großes und Dauerndes geleistet, das müssen selbst die geschworensten Gegner alles Jüdischen zugeben. Was z. B. die Schauspielkunst aus dem Osten betrifft, genügt wohl der Hinweis auf die Leistungen der Wilnner Truppe, der Habintn und der «Moskauer, von den europäischen und amerikanischen Künstlern gar nicht zu sprechen. All dies gibt mir wohl das Recht, der großen jüdischen Oeffentlichkeit nachstehende Anregung vorzulegen: Es möge sobald wie möglich ein Weltkongreß jüdischer Musiker und Sänger in ein Kulturzentrum einherufen werden dessen Aufgabe es wäre, auch auf dem Oebiets der Musik und des üesanpes alles Wertvolle zu erforschen, zu sammeln und für immer fcstzulegcn. Damit wäre einerseits das Unrecht gut zu machen, das bisher an d:cscm Zweige Hldisrher Kunst begangen wurde, anderseits wäre damit auch befruchtend auf das nationale Bewußtsein von vielen Tatisenclen von luden einzmvirken. Dabei läge es nahe, die Musikstadt Wien mit ihren über 200.000 luden, das europäischen Zentrum des jüdischen Kultus, als nächsten Kongreßort ins Auge zu fassen. Sie war das ewige Memento des Zionismus in der Richtung, daß ohne jüdische Arbeit eine Realisierung des Zionismus unmöglich sei. Diese Bewegung schuf im Golus die Zeirei- Zion-Bewcgung und gab den mächtigen Anstoß zur Schaffung der zionistischen Jugend- und Chaiuzbewegung, So trug jede dieser Strömungen ein Schärflein zu dem bei, was wir Zionismus nennen, und half mit, in Palästina das bisher Geschaffene zu erreichen. Bisher ist es immer noch nicht gelungen, die ^Einheit der zionistischen Organisation zu erhalten. Die Misrachi widerstand der Versuchung einer Juision mit der Agudah, dem Teil der Poale Zion, der durch die sozialistische Welle der Nachkriegszeit aus unserer Bewegung nicht fortgeschwemmt wurde, blieb innerhalb der Organisation und schloß sicli ihr näher an. Es gab eine- Strömung bei den Poale Zion, die sogar den zionistischen Kongreß boykottieren wollte. Heute denkt und spricht man sogar schon allen Ernstes auch in diesen Kreisen von einer Zusammenfassung der zionistischen Kräfte in den einzelnen Ländern. In den vergangenen Jahren sind Innerhalb der Organisation neue, oppositionelle Strömungen — vor allem der Revisionismus — entstanden. Der Revisionismus hat in politischer und ökonomischer Hinsicht ein einheitliches Programm entworfen. Politisch fordert er das offene Bekenntnis zum Judenstaat mit allen Konsequenzen, vor allem aktive Förderung Englands, ökonomischen Aufbau Palästinas mit den Mitteln der privaten Initiative, nationalen Monismus in der Hinsicht, daß alle Nebenzicle, wie etwa Sozialismus, in der Periode des Aufbaues zurückgcstellt werden müssen. Wir wissen nicht, wieviel von diesen Gedanken lebensfähig sein werden. Aber das eine wissen wir: daß diese Organisation ebenso berechtigt ist, für ihre Anschauungen innerhalb der Bewegung zu kämpfen wie alle anderen. Fruchtbar erscheint mir heute die Forderung der Ausnützung der privaten Initiative für unser Aufbauwerk. Nicht, daß der Gedanke neu wäre, aber noch nie ist er von einer starken zionistischen Gruppe mit solcher Vehemenz in den Vordergrund geschoben worden. — Natürlich tritt hier die alte zionistische Forderung derjüdischen Arbeit hervor, auf die die Revisionisten noch eher antworten müssen als die anderen Gruppen, weil doch die jüdische Mehrheit ohne jüdische Arbeit niemals verwirklicht werden kann. Eine kleine Gruppe, die organisatorisch nicht zusammengefaßt ist, und auch gar keine Absicht zu haben scheint, organisatorisch die Bewegung zu beein.lussen — die des Brith SchaJom — betont die Notwendigkeit der Aussöhnung mit den Arabern. Sie geht in ihren Forderungen oft so weit, daß ihnen die Bewegung kaum wird folgen können. Aber sowohl die Revisionisten wie auch der Britli Schalom müssen innerhalb der Bewegung ihren Platz haben. Sie müssen um die S'.tlen ring.n, wie es bisher alle zionistischen Fraktionen und Strömungen getan haben, und es unterliegt keinem Zweifel, daß sie I ehre und Praxis der zionistischen Bewegung bereichern werden; dies jedoch nur unter einer Bedingung: wenn sie innerhalb der Organisation verbleiben. Noch nie war die Lage des jüdischen Volkes so trostlos wie heute, noch nie die Lage der zionistischen Bewegung so trist. Aber nicht die Lage In Erez Israel ist so beunruhigend, sondern die unserer Organisation. Aber —• wie oben zu zeigen versucht wurde — es gibt keinen Zionismus ohne zionistische Organisation. Da aber das jüdische Volk ohne Zion weder leben noch sich entwickeln kann, unser Volk aber nicht untergehen wird, glaube ich fest und unerschütterlich daran, daß die zionistische Organisation integriert und vereinheitlicht werden wird. Sie wird es — weil sie es muß, Die tiefen Mächte, die den Zionismus geboren, ihm das Organ — die zionistische Op ganisatton — geschaffen haben, werden uns alle, ob wir wollen oder nicht, zur Einheit zwingen. Vollzionismus Von Ö, Fi e i* e i. Es sei hier ein Versuch gewagt, entgegen der vö« Jaboiinsky gerade aul einer Versammlung in Wien unmittelbar nach dem XII. Kongrett zum erstenmal proklamierten Losung des üroßzionIsmus, die Postulats eines V o I i z i o n i s m u s zu umreitten. Der Urottziunismus folgerte einen Aktivismus, aus dem sich dann das Programm des Revisionismus entwickelte. Berechtigter würde ein ganzer Zionismus, wie er hier kurz definiert werden soll, sich als Aktivismus, ebenso als Revisionismus, bezeichnen, Der Grottzionismus ist prograimnatisch-proktamqtorisch und sein Aktivismus vorwiegend außenpolitisch eingestellt; die Postulataufstcliung ist zunächst nach außen gerichtet. Vollzionismus hingegen ist vor allein zentipeial, nach innen gekehrt; er huldigt der Erziclumgspolitik eigener Aktivität. Während crstcrcr der Postulierung des Programmes dessen Vollzug vorausschickt, wählt letzterer den umgekehrten Vorgang, nachdem das Programm bereits in der ganzen jüdischen Geschichte gegeben ist. In der Permanenz der eigenen Durchführungspraxis erblickt der Grottzionismus die von sich gegebene Postulierung des Programms. Er ist realistisch im Positiven wie im Negativen. Kein Augenblick darf für ihn ungenützt verstreichen, während cf anderseits pplitisch klug genug ist, die Betonung von Forderungen zu vermeiden, die die ganze Sache aufs Spiel setzen. An einem täglichen Repräsentieren der Rechnung, die so alt ist wie die jüdische Geschichte, erblickt der Voilzionismus eine Entwertung derselben, ein Herabsinken des Zieles zur Schablone. Daher bcscheidct er sich mit der schrittweisen Durchführung des Programmes, wenn cs auch für die Dauer nur ein Teilprogranim bleiben mutt. Ueber bleibende Faktoren des Ziellandes, Uber die Beschaffenheit darum sicht er nicht hinweg; er setzt sich mit ihnen auseinander und sucht trotz und neben ihnen sich durchzusetzcn. Daher setzt Vollzionismus alles auf die rastlose Arbeit der Zionisten. Der Zionist mutt ganz dem Zionismus gehören. Er muß ihn wie ein Lieblingskind pflegen, ihn ganz mit* Herz und Seele und Vermögen lieben, wie der Volljude seinen Gott. Zionist sein heißt, Missionär des Zionismus im Volke sein, um immer mehr Außenseiter in den Kreis zu ziehen. Das Mindestmaß eines Vollzionisten ist es, den Zionismus zur Gänze ernst zu nehmen. Man kann es wohl nicht jedem Zionisten zumuten, man kann gar nicht jeden dazu brauchen, daß er selber unmittelbar mithilft am Aufbau Erez Israels. Auch braucht gerade die üaluth Zionisten daheim, Galuth- C h a 1 u z i m, Pioniere der Arbeit für Erez Israel. Es darf aber keinen kapitalbcsitzendcn Zionisten geben, der nicht ein privatwirtschaftliches Interesse an Erez Israel, sei es durch eigene Unternehmung, sei es durch Beteiligung an haibnationaien, halb privatkapitalistischen Institutionen, an den Tag legt. Und was für eine Zugehörigkeit zur zeitgenössischen zionistischen Gemeinschaft ist es denn, wenn man nicht alles tut, um seine Kinder von klein auf als manuelles Aliahmateria! zu erziehen, es wäre denn, daß eine speziell diesem Zwecke zu dienende Berufsberatung einem anders raten würde? Die Zionisten «opfern» ihre Kinder, wenn sie dies schon tun, hebräischen Mittelschulen, Indes fordert ernst gemeinter Zionismus die prinzipielle, ausschließliche Beschickung von A rbeitsschulen, so wie selbstverständliche Schaffung solcher spezifisch jüdischer Anstalten. Nur fälschlich glaubt sich der in der Vollzugehörigkeit zur jüdischen Volksgemeinschaft befindlich, wer der Nationalsprachgemeinschaft nicht angchört. Nun kann man doch nicht immer Zionisten vorgerückten Alters die Erlernung des Hebräischen zumuten. Kann man jedoch in einer zionistischen Gemeinschaft jüngere Elemente willkommen heißen, die nicht auch der hebräischen Sprachgemeinschaft anzugehören sich bestreben in dem Maße, wie die Tschechen in Wien Oder Amerika der tschechischen angehören? 7 Aber auch die Achtung des jüdischen Gesetzes erfordert der Vollzionismus, in Anerkennung der Ewigkeit des jüdischen Volkes. Man kann nicht Zionist sein und sich dem Volke, welches an der alten Tradition fest«* hält, entfremden. Noch mehr wäre zu sagen darüber, was die Kon«* sequenz ernster zionistischer Gesinnung ist. Hier wurde vorläufig einiges Rohmaterial angemerkt. Es wäre gut, wenn sich ein Kreis Beherzter zunächst zusammenfände, um im angedeuteten Sinne eine Revision zionistischer Praxis vorzuzeichnen,. Sreie zionistische Stibiine

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