Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 4 (1931)
- Issue
- Heft 171 (9.4.1931)
- Date
- 1931-04-09
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. 170 — 2. April in.u »Mh STIMM» •«PH Hiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiisiiiiiiiiiiiiiifiiiifliiiiiiiiiiig s 7%i&e mttndelsitfie Wotknbauanlei DES ÖSTERREICHISCHEN CREDIT-INSTITUTES FÜR OFFEN ILICHE UNTERNEHMUNüEN UND ARBEITEN * im Gesamtnennbetrag von 150 Millionen Schilling Gold gj Unkündbar bis 1. April 1936. rückzahlbar längstens innerhalb 40 Jahren. Zeichnungspreis 95 Prozent vom Nennwert. Die Republik Oesterreich leistet Verzinsung und Ti’qiing dieser Anleihe Q Kapital und Zinsen werden ohne Abzug gegenwärtiger oder künftiger österreichischer Steuern oder anderer Abgaben ausgezahlt. Die Anleihe genießt außer der Haftung des Emissionsinstitutes folgende Fpeziatsicherheiten? 1. Die Verpflichtung der Republik Oesterreich zur Zahlung von Kapitai und Zinsen. 2. Die Verpflichtung der Hypothekenanstaiten aus den von ihnen ausgegebenen und dieser Anleihe zugrundeliegenden Wohnbauobligationen. 3. Die hypothekarische Sicherstellung der Wohnbauobligalionen. Im Sinne der V. Wphnbauförderungsverordnung können diese Schuldverschreibungen zum Nennwert zur Z ahlung der Tilgungsbeiträge gemäß Absqhn. I, §8, Abs, 2 des Bundesgesetzes vom 14. Juni 1929# B. G. Bl. Nr. 200f verwendet werden. Zeichnungsfrist 27. März bis 11# April niiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii *rr■■ 1 .'-T.■ n —■ to" ■ >wg' ■.•*•■* —— Oie Revisionisten und die zion.stisclie Organisation London. (J. T. A.) Das Exekutivkomitee der Weltunion der Zionistenrevisionisten hat eine Erklärung veröffentlicht, in der mitgeteilt wird, daß das Exekutivkomitee in seiner letzten Sitzung mit den von der letzter revisionistischen Konferenz in Palästina gefaßten Resolutionen, in denen die Exekutive aufgefordert wurde, eine Reihe von Maßnahmen auf dem Gebiete der inneren und äußeren zionistischen Politik zu ergreifen, sich befaßt hat. Das Exekutivkomitee ist zu folgenden Entschlüssen gelangt: Die frage einer Abberufung der revisionistischen Vertreter aus dem Aktionskomitee wurde vor einiger Zelt den Mitgliedern des Parteirates vorgelegt. Eine überwiegende Mehrheit hat sich gegen | Ewald Baiser (Burgtheater) I einen derartigen Vorschlag ausgesprochen. Das Exekutivkomitee hält sich an diese Entscheidung des Parteirates für gebunden. Die im August 1930 in Prag abgehobene revisionistische Weljkonferenz hat ebenso wie der Parteirat auf seiner Berliner Tagung Im Dezember 1930 einstimmig beschlossen, daß die revisionistische Weltunion am 17. Ordentlichen Zionistenkongreß teilnehmen und die Wahlkampagne mit größtmöglicher Energie durchführen soll. Alle zu diesen Beschlüssen In Widerspruch stehenden Vorschläge, wie die Einberufung eines eigenen Kongresses müssen daher eo ipso als unannehmbar betrachtet werden. Das Kongreßstatut und das Statut des Kongreßgerichtes sehen keine gesetzliche Möglichkeit vor, die zionistische Exekutive und ihren zurückgetretenen Präsidenten formell unter Anklage zu stellen. Indessen ist das Exekutivkomitee entschlossen, vor dem Kongreßgericht im Verlaufe des auf Veranlassung uvi zionistischen Exekutive gegen den Vizepräsidenten der revisionistischen Weltunion Meer Großmann eingolelteten Verfahrens die Schädlichkeit der politischen Arbeit der zionistischen Exekutive und Dr. Weizmanns klarzulegen. Das Exekutivkomitee hat nach Veröffentlichung des MacdonakJ-Brlefes und der darauf folgenden Erklärung Br. Weizmanns beschlossen, an die zionistische Exekutive — die entgegen ihren eigenen Versicherungen die Verhandlungen mit der britischen Regierung auf der Basis des Weißbuches vom Oktober 1930 geführt hat Mud das Vertrauen der zionistischen Bewegung nicht länger genießt — die endgültige Forderung zu stellen, daß sie vor erfolgter Wahl einer neuen Exekutive keine weiteren Verhandlungen mit der Mandatarmacht führe. Das Exekutivkomitee hat für den Fall, daß diese Forderung abgelehnt werden sollte, beschlossen, die jüdischen Massen in allen Ländern zu einem öffentlichen Protest gegen Verhandlungen, die in London von Dr. Weizmann oder seinen Kollegen geführt werden oder geführt werden sollen, aufzurufen, Rcvißlonistenstwrm bei einem Vortrag ur* Magnes New York, 23. März. (J. T. A.) Anläßlich eines von der Mistadruth Iwrith, dem Verband der hebräisch Sprechenden in Amerika, veranstalteten Vortrages des Kanzlers der Hebräischen Universität in Jerusalem Dr. J. L. Magnes kam es zu stürmischen Kundgebungen der in großer Zahl erschienenen Revisionisten. In der Versammlung setzten, nachdem der Vorsitzende Ab Goldberg den Redner vorgestellt hatte, 11. April 1931 lärmende Kundgebungen der Revisionisten ein. Stinkbomben wurden geworfen und es kam zu einein Handgemenge zwischen den Revisionisten und den Allgemeinen Zionisten, Nachdem der Tumult etwa eine halbe Stunde gedauert hatte, erschien die Polizei, dje mit großer Mühe 40 bis 50 Unruhestifter aus dem Saale entfernte. Nunmehr konnte Dr. Magnes seinen in hebräischer Sprache gehaltenen Vortrag über die Arbeiten der Universität beginnen, wurde jedoch in seinen Ausführungen häufig von den im Die Wien«? Molkerei bringt auch heuer Pessatii«Kosc!hermüch in allen ihren Filia en zum Verkaui. Oie Peizach-Koicher» milch wird in ihren Meiereien;n Niederösterr. uit e< streng ri neuer*i/ti cMeervcn Herrn Rabbiner Drf W# koie* mann oesteiMen reüciöS verläßlichen Oraanen e*?eugt« lede Kanneu. jedeFiasche ist mit einer Plombe respektive einer Schleife versehen mit dem Aufdruck noD 'wo ura Von 1. April bis 9. April in allen Verkaufstcllcn erhältlich WIENER MOLKEREI Saale verbliebenen Revisionisten durch Zwischenrufe unterbrochen, Dr. Magnes ließ sich durch die Störungsversuche nicht beirren. Er erklärte, er sei schon daran gewöhnt, ein Verräter genannt zu werden. r Konzertliaus Nach Versammlungsschluß wurde Dr. Magnes von einer großen Menge von Revisionisten, die sich inzwischen in den umliegenden Straßen gesammelt hatten, beschimpft und bedroht. Jtörneriiiftetriiie rnib Wtiöitfit (üefüljl Der Spann traft, ein umuibcrftcl) itcfycc 81 n ft i e 0 be oetftifleu rtafjiflfciten ift Der tfiufhiB Per Ötobiwmenccoie. 3n Den frcibertftufliflen ötabiofflcrimSflMcttcn ii raufte« ÖtaDiimifalj an biöfbcmilÄe ftjtyrfalg« anoeiaoert, unb burcD Die Jteinpination tvivb Die 'Wirfuna De; tRabinm* nod) me&r bcaiiuftiot. Slabtoffleri» fördert Die VJutairfulfltion in Den §cfjlan* nnb ViiföaDcrn. Der Dünnt Da« ttHut, erhält Die «Dem etaftihf} unD benot baburdj Den Italfablaocninaen nnb nHcn Damit anfammai Jjflnocnben VUtcrOcifdjeiminoeil bar, ßeiftio* «• KkPfrUdje tyrbeUsfAbißteit mirb aufpcfriMt u. erhalten, fltnbiuiji Ifbalt amtllfb aevrüft.Wtuscotbgktat u.Qufhmft HM?!* Votier, SSien, L.SiSonacilc iS, ^rofpefte gratis n. fronte.