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Die Stimme · 1931-04-02 · Heft 170 (2.4.1931) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
4 (1931)
Issue
Heft 170 (2.4.1931)
Date
1931-04-02
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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Seite 8 DIE STIMME Nr. 171 — 16. Aurfl!Q3t jüdischen Gütern zu geben und sie lebendiger jüdischer Gemeinschaft etnzuordnen, wie dies in Berlin die «Schule der Jugend*, in Frankfurt a. M. das «Lehrhaus» und in Amerika das «Jewish Center^ mit Erfolg durchführt. Was in der Großstadt bei den herrschenden sozialen Verhältnissen der Kindergärten für die körperliche, geistige und seelische Entwicklung des Kindes bedeutet, hat die Gemeinde Wien und die sozialdemokratische Partei erfaßt, und so hat sic in allen Bezirken hygienisch vorzüglich eingerichtete. pädagogisch erstklassig geleitete Kindergärten errichtet. Hunderte von jüdischen Kindern besuchen diese Kindergärten, in denen aber leider ein ajiidischer öeist herrscht. In den westlichen Bezirken Wiens und an der Peripherie der Stadt besuchen viele jüdische Kinder katholische Kindergärten und nehmen oft sogar an katholischen Prozessionen teil. Was das für das kindliche Gemüt und dessen Phantasie im zartesten Alter bedeutet, bedarf nicht erst der Erörterung. Aber die Wiener Kultusgemeinde hat nie einen jüdi* sehen Kindergarten gegründet. Sie erhält seit mehreren Jahrgn den pädagogisch gut geleiteten Kindergarten in der Othmargasse, doch wird auch hier auf die hebräische Sprache kein Gewicht gelegt, obwohl gerade im Kindergarten den Kindern Hebräisch spielend beigebracht werden kann. Nun gibt es einige private jüdische Kindergärten; in zweien vonihnen wird viel Hebräisch getrieben. Aber alle führen sie wegen Mangel an Mitteln ein kümmerliches Dasein und können daher die Konkurrenz mit den Kindergärten der Gemeinde oder auch mit denen der Katholiken nicht bestehen. Die Kultusgemeinde unterstützt diese Kindergärten mit ganz geringfügigen Beträgen aus dem Kapitel Fürsorge, weil die Kinder dort auch verpflegt werden; das Schulamt aber kümmert sich nicht um sie. Und nun die Bibelschulen: Vor drei und vor zwei Jahren sagte ich hier: Unsere Hauptforderung auf dem Gebiete des Erziehungswesens ist nach wie vor die jüdische fakultative Volks- und Mittelschule aus den Mitteln der Gemeinde. Solange wir aber diese entbehren, und auch später nach deren Schaffung, für die die öffentlichen Schulen besuchende Jugend müssen wir ein Hilfsmittel zur Anwendung bringen, das wenigstens zum Teil bezüglich des Judentumsunterrichtes die fehlende jüdische Vollschule ersetzen kann. Ich meine den Ergänzungsunterricht. Ich habe zunächst verlangt, daß die bestehenden privaten Sprach- und Bibelschulen und Talmud Thoras von der Gemeinde so dotiert werden, daß der Unterricht ganz unentgeltlich erteilt werden könne, ferner, daß von der Gemeinde selbst neue hebräische Zentralbibelschulen in den judenreichen Bezirken eröffnet werden, kleinere an der Peripherie. Als die wichtigste Voraussetzung des Erfolges bezeichnete ich die H e b r ä i s i e r u n g der Bibelschule eine-seits und die Mindestzahl von 3 Stunden wöchentlich — in der Regel jedoch 4 bis 5 Wochenstunden — in jeder Abteilu s andererseits. Denn auch hier, wie beim öffentlichen Religionsunterricht, kommt es auf die Methode und auf das Stundenausmaß an. Wird auch hier 1 bis 2 Stunden wöchentlich mechanischer, geisttötender Leseunterricht unverstandener, zusammenhangloser Wörter und Sätze getrieben und bestenfalls auch noch die mechanische Uebersetzung aus dem Gebetbuche oder Pentateuch angewandt, ohne Kenntnis der hebräischen Sprache, so ist dieser Unterricht von vorneherein zur völligen Erfolglosigkeit und Unfruchtbarkeit verurteilt. Nur durch Belebung des Hebräischunterrichtes ist ein Erfolg zu erzielen, der zur Kenntnis und zum Verständnis des Gebetbuches, der Bibel und anderer Teile unseres Schrifttums'führt, wodurch der junge Jude in die historische Kontinuität der jüdischen Kulturentwicklung eingereiht wird und wodurch ihm in dieser Verwurzelung die stärksten Kraftquellen seiner jüdischen Existenz erschlossen werden können. Ohne Kenntnis der hebräischen Sprache bleibt ihm das hebräische Gebetbuch, die hebräische Bibel und spätere Literatur mit sieben Siegeln verschlossen. Man komme mir nicht immer wieder mit der Einwendung, die hebräische Sprache sei tot. In Wirklichkeit hat sie nie aufgehört, eine lebendige Sprache : zu sein, auch zur Zeit nicht, als man sie gar nicht gesprochen hat. Namentlich aber hat die hebräische Sprache und Literatur in den letzten vier bis fünf Dezennien eine Entwicklungsstrecke zurückgelegt, die manche andere große Kultursprache in einem Jahrhundert kaum erreicht bat. Die neuhebräische Literatur hat uns eine ganze Anzahl von Dichtern und Erzählern, Forschern und Denkern, Kritikern und Publizisten von achtunggebietender Bedeutsamkeit gegeben. Auch eine ganze Anzahl von Zeitschriften und Tageszeitungen erscheinen in hebräischer Sprache. Die moderne hebräische Literatur ist ’ europäisch, sie trägt aber auch in jedem Zoll das Gepräge des jüdischen Geistes, ihre eigene nationale Klangfarbe. All das aber wird an Lebendigkeit, an Intensität weit übertroffen von der Tatsache, daß etwa 40.000 Kinder und Jugendliche im heutigen Palästina hur Hebräisch sprechen und verstehen, daß im Kindergarten an der Volks- und Mittelschule, an den Gewerbe- und Ackerbauschulen, am Technikum und an der Universität, in allen Disziplinen Hebräisch als Unterrichtssprache gilt. Aber auch in den Ländern der Diaspora gibt es Zehntausende junger Menschen, die Hebräisch flüssig und ' lebendig sprechen. Wer kann da noch behaupten, daß die hebräische Sprache tot ist?! Aber wenn Sie schon nicht die Erlernung der hebräische!» Sprache als Ziel anerkennen wollen, so doch wenigstens als Mittel zum Zweck, als «Prosdor* zum großen «Traklin» des 'gesamten hebräischen Schrifttums, Nun konnte ich in der vorjährigen Budgetdebatte anerkennend feststellen, daß der Ansatz zu einem größeren Netz von Bibelschulen gegeben war. Es wurden in der Tempelgasse im Schullokal des aufgelösten Religionslehrerseminars eine Bibelschule mit etwa zwölf Abteilungen und acht weitere., Bibelschulen in verschiedenen Bezirken eröffnet. Leider muß ich heute, nach einem Jahre, konstatieren, daß diese Arbeit so schlecht gemacht wird, daß dadurch die ganze Idee des Ergänzungsunterrichtes diskreditiert wird. Trotz meiner energischen Verwahrung im Herbste, ist in den meisten Klassen der Gemeindebibelschulen der Unterricht nur einmal in der Woche angesetzt worden. Es ist notorisch, daß die Frequenz in den Wintermonaten hier nur 50 bis 60 Prozent beträgt, so daß also im Durchschnitt ein Kind nur einmal in 14 Tagen in die Stunde kommt. Der Unterricht beginnt etwa Mitte Oktober, und schon im Mai wird Schluß gemacht. Rechnen Sie sich nun die Stundenzahl im ganzen Schuljahr aus und Sie werden selbst ermessen, was da an Erfolg herauskommen kann. Aber auch die Lehrmethode ist die alte geblieben. Von einer Hebräisierung der Bibelschulen — bis auf eine kleine Mädchenabteilung und einen Mittelschülerkurs — Ist keine Rede. Und wenn ein junger Lehrer seinen Unterricht durch Hebräisch beleben will und vom Schulamt die Anweisung einiger Exemplare des hebräischen Sprachlehrbuches «Sfathenu» erbittet, wird ihm glatt befohlen, das Gebetbuch und kein Lehrbuch zu benützen. Der Grund dieses Miniaturunterrichtes liegt wohl in dem Bestreben der Schulverwaltung, nur die noch freien Stunden der Religionslehrer und der Lehraspiranten bis zur Höchstzahl der Pflichtstunden an den Bibelschulen zu nützen, darüber hinaus aber keinen auswärtigen Lehrer anzustellen, obwohl es in Wien 50 Absolventen des hebräischen Pädagogiums gibt, zum großen Teile mit Universitätsbildung, die sich für diesen Zweig besonders gut eignen. Kein einziger von ihnen wurde von der Gemeinde herangezogen, obwohl die Gemeinde mit dem Versuch der Hebräisierung in der Othmargasse so gute Erfahrungen gemacht hat. Ja noch mehr, sogar in der Othmargasse wurde aus Sparsamkeitsgründen der Unterricht in den Klassen des Lehrers Herzberg trotz meines energischen Widerspruches von vier auf drei Stunden in der Woche reduziert. Dem Bund jüdischer Lehrlinge «Geduth Zeirim», in dem zirka 60 Lehrlinge hebräische Sprache, Bibel und jüdische Geschichte bei einem Kranke Frauen erfühlen durch den Gebrauch des natürlichen «Franz-Josef»-Bitterwassers ungehinderte, leichte Darmentleerung, womit oft eine außerordentlich wohltuende Rückwirkung auf die erkrankten Organe verbunden ist. bewährten Lehrer eifrig studierten, wurde Monate hindurch der Beitrag für den Lehrer verweigert; nach wiederholter Intervention meinerseits und nach Einlangen zweimaliger günstiger Inspektionsberichte hat der Obmann der Schulkommission judiziert, diesem Lehrlingsbund S 200.— für das ganze Jahr zu bewilligen, obwohl der Lehrer S 112.— monatlich zu beziehen fiat. Man sollte glauben, daß die Gemeinde einen Lehrlingsbund mit solch lobenswerten Interessen besonders fördern sollte. In diesem einen krassen Beispiel wiederspiegelt sich deutlich der Geist , in dem die entscheidenden Faktoren die Kultur- und Schulangelegenheiten führen. Ich mußte Ihnen diese Details vor Augen führen, weil ich als Mitglied und Obmannstellvertreter der Schtilkommission mundtot gemacht werde, da der Obmann seit Mitte Juni 1930, also seit mehr als neun Monaten, nur zwei Sitzungen — die letzte am 2. Dezember — einberufen hat; seit dem 2. Dezember aber hat bis heute trotz meiner wiederholten Urgenz und trotz mir gemachter Zusage keine Sitzung der Kommission mehr stattgefunden. (Fortsetzung in der nächsten Nummer.) In aller Kürze Wie aus Polen berichtet wird, beabsichtigt der berühmte Rabbi Chofez Chajim, nach Palästina zu übersiedeln, * Im Jahre 1930 sind nach Palästina 4944 Juden eingewandert, wogegen 1679 Juden ausgewandert sind. . * Herr Silvain Kleinberg, Brüssel, hat in seinem Testament 1000 Pfund dem Keren Kajemeth vermacht. * Zum neuen Grand Rabbiner von Belgien wurde Oberrabbiner Dr. Wiener gewählt. Er ist Zionist. * In den neuen Gemeinderat von Safed, Palästina, wurden vier Araber und drei Juden gewählt. * In Jerusalem verstarb der Direktor des Rothschild- Spitals, Dr. Alexander Zalkind, der seinerzeit Präsident des Verbandes der jüdischen Gemeinde Rußlands war und die ukrainischen Zionisten auf der Friedenskonferenz von Versailles vertrat. * Unter Patronanz des Präsidenten der französischen Republik, Domergues, und des Ministerpräsidenten Painleve wurde ein Komitee gegründet, das Vorbereitungen zur Feier des hundertsten Todestages des Bischofs Henri Graf Gregoires, des Vorkämpfers der französischen Judenemanzipation, treffen soll. * ln der Slowakei hat die Regierung ab Mai 1931 absolute Zwangssonntagsruhe angeordnet. Das jüdische Städtchen Plungiany, Litauen, wurde durch eine Feuersbrunst vollkommen zerstört. * Am 12. April hat in Danzig die Weltkonferenz des Brith Trumpefdor begonnen. i * Bei einem Brande in dem Städtchen Jeschew, Polen, griff eine Gruppe von jüdischen Pfadfindern (Schomrim) erfolgreich ein. Die Schomrim haben den 'Brand lokalisiert und einige Kinder unter eigener Lebensgefahr aus den Flammen gejettet. * ln New York verstarb Salomon Suffrin, der ehemalige Präsident des Verbandes rumänischer Juden. * Der Protest der rumänischen Juden gegen die Kalenderreform wurde von 55.000 Juden und Jüdinnen unterzeichnet. * Der berühmte in New York lebende jüdische Physiker und Nobelpreisträger Prof. Albert A. Michelson ist erkrankt. * In Enschede und Rotterdam, Holland, sollen demnächst zwei neue Marranenkomitees gegründet werden. Der jüdische Hochschüler Arbeitsgemeinschaft Lese- und Redehalie jüdischer Hochschüler V. Z. H. Theodor Herzl. Der Lesesaal ist wieder täglich, mit Ausnahme Samstag, von 17 bis 20 Uhr geöffnet. Es liegen Zeitungen und Zeitschriften in 14 Sprachen auf. Keine Eintritts- oder Lesegebühren. Für jedermann zugänglich. Samstag, den 18. d. M., findet ein Ferialkonvent statt. Erscheinen aller Bb. Bb. Pflicht. Gäste herzlich willkommen. Verein zionistischer Hochschüler Z. P. Chajes. Der nächste Abend der hebräischen Arbeitsgemeinschaft findet Montag, den 20. d. M., präzise 8 Uhr, im Heim, I. Jordangasse 7, unter Leitung des Herrn Prof. Kästenbaum und Herrn Schlomoh Auerbach statt. (Hiob-, Schoffmann- und Berditschewski-Lektüre.) Der Jüdisch-Akademische Technikerverband veran- . staltet am Samstag, dem 18. April, um 10 Uhr eine Exkursion zur «Miag». Gäste willkommen. Anmeldung im Verband, IX., Liechtensteinstraße 30," ist unbedingt nötig, da Eintrittskarten erforderlich sind. Konferenz der jüdischen Akademiker Polens. Nach dreitägigen Beratungen wurde in Warschau die Kontere»/ cier jüdischen Akademiker Polens geschlossen. Es wurde eine Reihe von Resolutionen gefaßt, von denen sich eine gegen die Senate der Hochschulen wendet, die den bedürftigen irtischen Studenten nur völlig unzureichende Subsidien bewilligen. Eine andere Resolution protestiert gegen die Leitungen der Prosekturen, die jüdische Studenten'nicht zuiassen. Es wurde beschlossen, die Arbeit für die hebräische Universität und die Jerusalemer Universitätsbibliothek zu fördern, gleichzeitig aber die Forderung nach Umwandlung der Universität in eine normale Hochschule aufgestellt. Die Konferenz begrüßte die Histadruth Haowdim in Palästian anläßlich ihres zehnjährigen Jubiläums und forderte die jüdische Akademikerschaft auf, für den Keren Hajessod, den Keren Kajemeth und alle zionistischen Fonds zu arbeiten. An die Regierung wurde der Appell gerichtet, wirksame Schritte zur Hilfeleistung für die verarmte jüdische Bevölkerung Polens einzuleiten. In den Hauptrat wurden 21 Mitglieder, darunter 16 allgemeine Zionisten, 2 Vertreter der Liga für das arbeitende Palästina, 2 extreme Linke und ein Bundist gewählt. Zum Vorsitzenden des Hauptrates wurde Advokat Elchanan Lewin wiedergewählt. Ausweisung von fünf ausländischen jüdischen Studenten aus der Tschechoslowakei. Bekanntlich wurden am 25. Februar unter dem Verdacht kommunistischer Betätigung mehrere Hörer der Technischen Hochschule in Brünn, darunter 14 jüdische Hochschüler, von denen einige Mitglieder der zionistischen Organisation sind, verhaftet. Die Studenten wurden nach 48stündiger Haft freigelassen, erhielten jedoch einige Tage später einen Ausweisungsbefehl, gegen den sie einen Rekurs an das Landesamt erhoben. Das Landesamt hat nun in fünf Fällen, die jüdische Studenten betreffen, diese Rekurse abgewiesen und angeordnet, daß die Betroffenen das Staatsgebiet bis zum 30. März, 9 Uhr früh, zu verlassen haben. Der Ausweisungsbefehl wurde den Studenten, denen man kommunistische Betätigung nicht nachweisen konnte, in Form einer Drucksache übermittelt. Die Interventionen von jüdischer Seite erwiesen sich als fruchtlos. Die Angelegenheit ist in Form einer Interpellation im Parlament zur Sprache gebracht worden. Palästina-Orangen in Wien Es ist die Pflicht jedes national denkenden Juden, den Jischuw durch Ankaut seiner Produkte zu unterstützen. Das kann schließlich auch für den einzelnen kein großes Opfer . bedeuten, denn die Früchte, die Palästina hervorbringt, sind von köstlichem Wohlgeschmack und nicht teurer als solche anderer Länder, die aber in bezug auf ihre Qualität bei weitem nicht an die palästinensischen heranreichen. Wir alle, die wir in der Diaspora leben müssen, sind uns darüber einig, daß wir wenigstens von hier aus am Aufbau Erez Israels helfend mitarbeiten wollen. Nun ist es gewiß, daß eine der besten Möglichkeiten, die wirtschaftliche Lage Palästinas zu heben, die Förderung des. Absatzes von Produkten Erez Israels ist. Am raschesten hat sich bisher die Parole: Kaufet die Produkte Palästinas! bei der Palästina-Orange durchgesetzt, die infolge ihrer hervorragenden Qualität und Güte in kurzer Zeit den Weltmarkt erobert hat. Um es jedem Gesinnungsgenossen zu ermöglichen, die Orangen zu billigen Preisen direkt ins Haus zugestellt zu erhalten, hat das Zionistische Landeskomitee mit Herrn S. Halpern, II., Förstergasse 6, Tel. A 46-4-12, ein diesbezügliches Uebereinkommen getroffen. Wir ersuchen alle Gesinnungsgenossen, Orange« direkt bei Herrn Halpern zu bestellen und sich selbst von der Güte dieser alle anderen Sorten weit übertreffenden Orange zu überzeugen. Die Orangenzeit ist übrigens bald vorbei und Herr Halpern hat nur noch wenige Kisten lagernd. Darum beeilen Sie sich mit Ihrer Bestellungt

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