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Die Stimme · 1931-03-12 · Heft 167 (12.3.1931) · page 11

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Journal
Die Stimme
Volume
4 (1931)
Issue
Heft 167 (12.3.1931)
Date
1931-03-12
Page
– (sequence 11)
Language
German
Belongs to
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i>tfc I i.'uAjt. W C i l!. 1 I 12. yViälZ 1931 Grabsteine Friedländer & Deutsch Wien. t.'Seiten8tettengasse Nr.L Tel. U 28*1-28 XI.« /efitralfriedliol« neben dem 1. Tor, Tel. Ü 18-0-86 jüdischer Sport fußboll Hakoah—Bewegung XX 2:0 (1:0). Bewegung-Platz, 800 Zuschauer, Schiedsrichter Hößl. Die Hakoahner traten zu diesem Wettspiele sichtlich befangen an, da den meisten noch das häßliche Match gegen die Brigittenauer (vor zwei Jahren) in Erinnerung war. Auch diesmal schlugen einige Bewegung-Leute von Beginn an eine ordinäre Gangart ein, der tüchtige Schiedsrichter Hößl pfiff aber jede Regelwidrigkeit ab und schloß nach zweimaliger Verwarnung den rechten Läufer der Brigittenauer wegen eines Roheitsaktes an Fischer aus. Es ist bezfeichhend, daß trotz der drakonischen Strenge des Unparteiischen, speziell in der zweiten Halbzeit, seitens der Gegner der jüdischen Mannschaft mehr als scharf gekämpft wurde. Unter Berücksichtigung dieses Umstandes sowie In Anbetracht des irregulären Bodens darf die schwache Leistung der Hakoah-Mannschaft nicht besonders tragisch genommen werden. Erfreulich ist die relativ gute Leistung Freifeids. In der 19. Minute erzielt Donnenfeld nach Ausschluß des rechten Läufers die Führung. Bis zur Pause beiderseits zerfahrenes Spiel. Nach Halbzeit macht sich die numerische Schwächung der Brigittenauer bemerkbar und die Hakoahner drangen ununterbrochen, können aber gegen die mauernde Hintermannschaft der Ggner zunächst keine Erfolge erzielen.- Erst knapp vor Schluß nützt Ehrlich eine Ungeschicklichkeit Jarosch' aus, bemächtigte sich des Balles und erzielt nach kurzem Sololauf den zweiten Treffer. Aufstellung: Oppenheim; Feldmann, Amster; Freifeld, Stroß, Liebermann; Fischer, Mausner, Heß, Donnenfeld, Ehrlich. Sp. Bücher für die Nationabibliothek in Jerusalem Das Kartell der jüdisch-akademischen Lese- und Redehallen in Wien, Brünn und Prag wendet sich an die jüdische Oeffentlichkeit mit der Bitte, die jüdische National* und Universitätsbibliothek in Jerusalem durch Bücherspenden unterstützen zu wollen. Diese Bibliothek soll ein Sammelpunkt für jüdisches Wissen, jüdischen Geist und jüdische Kultur werden und andererseits ein Bildungszentrum für die gesamte Bevölkerung des Landes sein, insbesondere für die Studenten an der hebräischen Universität in Jerusalem. Die Bibliothek ist hauptsächlich auf Spenden aufgebaut worden und auch in ihrer Erweiterung auf Spenden angewiesen. Zweckdienlich erfolgen die Spenden durch briefliche Mitteilung an eine der oben genannten drei Hallen, über die Geneigtheit, Bücher zu spenden, unter Angabe des Titels und der Auflage. Nach einer Anfrage der Halle an die Nationalbibliothek in Jerusalem, ob diese die Bücher braucht, werden dieselben von Mitgliedern der Hallen kostenlos abgeholt und weitergeleitet. Die Spende wird doppelt bestätigt, zuerst bei der Uebernahme und dann von Jerusalem aus. Es ist dies eine Art der Spende, die auch bei der heutigen Wirtschaftskrise ohne weiteres möglich ist. Mitteilungen sind zu richten an die Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler in Wien, IX., Türkenstraße 9; Jüdisch-akademische Lese- und Redehalle in Brünn, Deutsche Technik; Lese- und Redelialle jüdischer Hochschüier in Prag, I., DIouhä 22. — Cand. phil. et theol. Feiwe! Schlang m. p., derzeit Obmann der Lese- und Redehalle in Wien. JUC. Richard E1 b e r t m; p., derzeit Obmann der Lese- und Redehalle in Brünn. Jur. Isi Sud m. p., derzeit Obmann der Lese- und Redehalle in Prag. Falästina-Orangen in Wien Die jüdische Volksbibliothek Zion gratuliert ihrem Ausschußmitglied Frl. Sabine Seidenfrau zu ihrer Vermählung mit Herrn Diplomkaufmann Meir Zimmels Die diesjährige Generalversammlung der Volkshiblioihek Zion, findet Samstag, den 14 März 1931, präzise 8 Uhr abends, in der Volksbibliothek Zion, 2., Kl. fvlohrengasse 3b statt. Soeben neu erschienen Prachtausgabe mit deutscher Übersetzung und 14 herrlichen Bildern Geleitwort: Prof. Dr. Jakob Bronner Großformat, feinste Ausstattung, schön gebunden S 5.— Buchhandlung IOSEF BEIF, Wien, I. Raberjteig 3 m Jüdischer Sport* und Schützenverein «Menorah», IX., Liechtensteinstraße 30, Souterrain, Zugang durch den Hof. Der Kurs Erste Hilfe wird ab Mittwoch, den 11. d. M., fortgesetzt. Die Schießstätte ist bereits fertiggestellt und wird ui kürzester Zeit eröffnet. Die noch nicht registrierten Mitglieder werden aufgeiordert, zwecks Registrierung im Sekretariat vorzusprechen. Anmeldungen Montag 20.30 bis 21.30 Uhr, Mittwoch 20 bis 21.30 Uhr und Samstag 18 bis 19 Uhr. Der Verein hat noch einige Räume im Heim abzugeben. Zuschriften an unsere Adresse. Das Interne Schwinuneeting der «Hakoah». Sonntag, den 8. d. M., fand ein Schwirmneeting der «Hakoah» statt. Es begann mit dem Schwimmen der Jüngsten. Die Kleinen boten schöne Leistungen und man hatte das Gefühl, der Nachwuchs, der bis jetzt leider gefehlt hatte, ist endlich da. Die Schwimmerinnen und Schwimmer sind in guter Form. Nach einigen Sprüngen spielten zum Abschluß zwei kombinierte Mannschaften der Hakoah ein. Wasserballspiel. Es war eine gut gelungene Veranstaltung und man kann hoffen, daß die Hakoah ihrer Tradition gemäß auch in dieser Saison die Reihe Ihrer Siege fprtsetzen wird. ..Die Entwicklung des. Makkabl-WeUverbandes. Soeben . erschien Nr. 1 der «Makkabi-Presseschau», herausgegeben vpm Präsidium des Makkabi-Weltverbandes. In der Einleitung wird u. a. ausgeführt: , «Der Makkabi-Weltverband hat in den fetzten zwei Jahren eine Entwicklung gezeigt, die der kühnste Optimist nicht zu hoffen wagte. Er hat auf ideellem, organisatorischem und. technischem Gebiet ganz besondere:Leistungen vollbringen können.... Seit langer Zeit fehlt uns ein Organ, ein Sprachrohr, das den Kontakt zwischen den einzelnen Makkabi-Kreisen herstellen soll. Es ist leider unmöglich, eine Zeitung zu schaffen, die ein in jeder Hinsicht würdiges Organ des Makkabi-Weltverbandes sein kann. Es fehlen die Mittel, es fehlen die organisatorischen Vorbedingungen. Wenn nun der Versuch gemacht werden soll, in kleinstem Ausmaß ein Organ zu schaffen, das die wichtigsten Mitteilungen und Ereignisse innerhalb des Makkabi-Weltverbandes enthält, so geschieht dies aus einer Notwendigkeit heraus, die nicht mehr zu umgehen ist . . . Form und Inhalt dieser Nachrichten werden stets verbesserungsbedürftig sein. Wenn Vüle Kreise diesen Versuch unterstützen werden, so wird aus kleinen Anfängen heraus ein Organ entstehen können, das in einer würdigen Form den Makkabi-Gedanken zeigt und Zeugnis ablegen kann vom Weg und Ziel unserer Bewegung.» Lösungen der Rätsel aus Nummer!65 Golfrätsel: Laban, laben, leben, legen, hegen, Heger. Verschieberätsel: Beth Alpha, Benjamina. Streichrätsel: Lord Balfour, Lord Melchett. Richtige Lösungen sandten ein: Erwin Asrfel, Wien, XIX.; Vally Knöbel, Wien, II.; Emmy Kiilbl, Skrivany, Erny Mayer, Graz; Moses Pollak, Wien, 11.; Johann Schächter, Wien, III.; J. Teltelbaum, Wien, II.; Rudolf Weinberg, Wien, IX. Die Gewinner sind: Erwin Asrlel, XIX., Blaasstraße 9; Johann Schächter, III., Ungargasse 2/10; Rudolf Weinberg, Ift, Bleichergasse 18/18. Radium und Radiumaktivität spielen in der modernen Heilkunde eihe stets wachsende Rolle. Bei der Wirkung radiumaktiver Substanzen auf den Menschen kommen nicht nur deren physikalische Ausstrahlungen in Betracht, sondern auch das sich beim Zerfall des Radiums bildende Radiumgas, die Radiumemanation. Sie strömt den radiumaktiven Stoff aus, verbreitet sich, da sie gasförmig ist, in der ganzen Umgebung und vermag so alles, wohin sie gelangt, mit Radiumaktivität zu induzieren. Radium in feinst verteilter Form befindet sich in den frei verkäuflichen Raddosklerin- Tabletten, die vor allem lösend auf alle Ablagerungen und auf den Organismus belebend und anregend wirken: Radium geh alt amtlich geprüft. Oenfraldepot und Auskunft: Apotheke Bayer, Wien, I. Bezirk, Wollzeile 13. Es ist die Pflicht jedes national denkenden Juden, den Jischuw durch Ankauf seiner Produkte zu unterstützen. Das kann schließlich auch für den einzelnen kein großeä Opfer bedeuten, denn die Früchte, die Palästina hervorbringt, sind von köstlichem Wohlgeschmack und nicht teurer als solche anderer Länder, die aber in bezug auf ihre Qualität bei weitem nicht an die palästinensischen heranreichen. Wir alle, die wir in der Diaspora leben müssen, sand uns darüber einig, daß wir wenigstens von hier aus am Aufbau Erez Israels helfend mitarbeiten wollen. Nun Ist es gewiß, daß eine der besten Möglichkeiten, die wirtschaftliche Lage Palästinas zu heben, die Förderung des Absatzes von Produkten Erez Israels ist. Am raschesten hat sich bisher die Parole: Kaufet die Produkte Palästinas! bei der Palästina-Orange durchgesetzt, die infolge ihrer hervorragenden Qualität und Güte in kurzer Zeit den Weltmarkt erobert hat. Um es jedem Gesinnungsr genossen zu ermöglichen,; dip O/angen zu .billigen Preisen direkt ins Haus zugestelltfVü .erhalten, hat das^Ziöriistischr Landeskomitee mit Herrn S; Halpern, I(., Förstergasse 6, Tel. A 46-4-12, ein diesbezügliches Uebereinkommeri getroffen. Wir ersucheh. alle -Gesinnungsgenossen, Orangen direkt bei Herrn Halpern zu bestellen, und sich , selbst von der Güte dieser alle anderen Sorten weit übertreffehden Orange zu überzeugen. Unsere geehrten Leser werden auf das Inserat der Feinwaschanstalt «Habsburg», Zentrale: VI.* Wallgasse Nr. 4 (Seite 1), aufmerksam gemacht. Die Firma ist als einzige dieser Branche Mitglied der Rabattsektion des Keren Kajemeth, und die Mitglieder dieser Sektiongenießen bei Bestellungen den üblichen Rabatt. plOIOlQIOIOIOIOIOIOIOICl 0 ■ 0 ■ 0 ■ 0 ■ 0 Wenn 3Anen unser matt &efüttt, empfehlen Sie es, bitte, bei jeder Gelegenheit allen Ihren Freunden and Bekannten l Geben Sie ans Adressen an, an die wir Probenummern unserer Zeitung absenden können. IOIOIOIOIOIOIOIOIOIOIO 0 ■ 0 « 0 B 0 B 3 ii dis tfi er Malender März 1931 Adar-Nlssan 5691 13 Freitag 24« 14 Samstag 25s. 15 Sonntag 26* i 16 Montag fl. 17 Dienstag 28* 18 Mittwoch 29* 19 Donnerstag f IteMh *• Chedewh üdiseSkev Student sucht Hofmeisterstelle zu Kindern, auch Einzel stunden. „Kinderfreund“ GreBfleischhauerel SIEGM. KORN MEH L Zentrale IX, Berggasse 19, Tel. A 17-3-99 u. A 16-9-34 Lieferant .für Heilanstalten t i v Abteilungen' für "IE,'3-Fleisch ' unter Aufsicht des Ehrwürdigen Rabbinats der israelitischen Kultusgemeinde Wien AutozüStellung kostenlos |X, Berpgasse 1s XVIII. Währingerstraße 97 Mle orientalischen ^pexioHtöten am (Rost u. Sfpicfi (JicurriCMtxen. ytlusefift rtswv.y ^gslauran^Mirab^ V. Bex..JVaß$ßuv^ev^osse0 Orfifter JVflcAencAeJ Örfinßerö jfffofel ytestiesneai) Großer Preissturz in sämtl. Fleischsorten! __ Nur bst J. GLÜCKSMANN Wien, II., Molkereistraße Nr. 4 — Telephon R-46-7-81 Preise: Prima Rindfleisch, gemischt mit Kalbfleisch 1 Hg ..S 2.60.- S 2.40 Faschiertes ohne, gemischt mit Kalbfleisch 1 kg S 3. Kalbfleisch Prima 1 kg ab.S 3.— Suppenu. Brathühner aus eigener Schlachtung 1 kg ..S 3.20 IM Fleischbank unter strengster Aulsicht des ehrwürdigen Rabblnates der Israel. Kultuegemeinde Wien. Bel tnephonischer Bestellung wird das Fleisch Ins Haus geliefert flicht ausdrücklich abbdcllte Abonnements gelten ab Verlängert! Jeder Zionist »erlangt im Meeiiaus sein Parteiergon „Die Stimme“ ^+./.1.^^^2-^^/:9:..^+:..+++::^^

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